Zunächst: Das Eigene gibt es. Auch in Deutschland ist das Eigene nach wie vor Realität. Das Eigene, das sind „die schon länger hier Lebenden“ (Angela Merkel), man nennt sie gerne Autochthone und nicht so gerne Deutsche, die Migranten sowie das schöne Land von Flensburg bis Radolfzell sowie von Aachen bis Görlitz.
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Überall auf der Welt sind die Menschen stolz auf das Eigene, auch in Deutschland. Die vielen Migranten, die hierzulande durch ihre Arbeit ihre Familien versorgen, gehören ebenfalls dazu. Auch sie dürfen auf das Eigene stolz sein. Und gerade sie wundern sich, warum so viele Autochthone das Eigene hassen, geradezu verabscheuen und kaputt machen. Selbsthass-Parolen wie „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße“ (Roth), „Deutschland fand ich immer schon zum Kotzen“ (Habeck) und „„Deutschland ist ersetzbar“ (Banaszak) können sie nicht verstehen. Von diesen Migranten – ob mit oder ohne deutschen Paß – können die von der Sehnsucht nach Selbstzerstörung befallenen Deutschen viel lernen. Ja, wenn sie es doch nur täten!
Es sind viele Migranten, mit denen ich spreche. Sympathische Menschen, die fleißig arbeiten, um ihr Auskommen selbst zu verantworten, zumeist aber leider nur präkär beschäftigt. Sie können nicht verstehen, wie Deutsche aus Selbsthass dieses doch gut funktionierende und in 80 Jahren mühsam aufgebaute System nun zerstören wollen. Und sie sagen dies aus ihrem gesunden Menschenverstand heraus. Bei den wenigen Migranten, die die Hintergründe für den Selbsthass (Schuldkomplex, links-woke Ideologie) aufgrund ihrer besseren Bildung beurteilen können, ist das Unverständnis noch größer. „So etwas würde ich nie tun“ oder „Dann lasst uns mal ran“ sagen sie lachend – und es sind nicht etwa fanatische Muslime bzw. Islamisten, sondern Menschen, die einem weltlichen, d.h. grundgesetz-verträglichen Islam anhängen. „Diese gut integrierten Migranten sind die besseren Deutschen“ – an diesem Spruch ist was dran.
Der Selbsthass wirkt überall in der Gesellschaft. Gerade im Subtilen, in vermeintlichen Kleinigkeiten wie zum Beispiel im Polizei-Aktionismus, der die Eigenen trifft.
In Niederbayern wurden drei junge Frauen auf dem Nachhauseweg von der Kirchweih in der Bahn sexuell belästigt. Die Polizei ließ die flüchtenden Migranten laufen, bedachte die Frauen hingegen mit Alkoholtest und Bußgeld. Warum gibt es derlei Doppelstandards bzw. zweierlei Maß? Weil es die Polizei gegen die Mädchen viel einfacher hat als gegen junge Syrer, Iraker und Afghanen? Oder weil die Polizisten ihr Deutschsein hassen?
In Fellbach kontrolliert die Polizei die Einhaltung der Waffen- und Messerverbote und stellt fest, daß „der Großteil der Messerverstöße durch Handwerker auf dem Heimweg begangen wurde“ – mehr hier. Handwerker mit Werkzeugtasche dürfen also nicht mehr mit dem ÖPNV zur Arbeit fahren. Laut Kriminalstatistik werden Messerdelikte vornehmlich von Migranten begangen. Von polizeilichen Maßnahmen werden diese jedoch gerne ausgespart. Aus Selbsthass etwa?
Wann kommt die „Polizei – Dein Freund und Helfer“ zurück? Dieser Slogan war wirklich gut.
Dieses zweierlei Maß führt zu einer Bevorzugung von Migranten gegenüber der eigenen Bevölkerung. Der Begriff der Paralleljustiz hat sich verbreitet – besonders nach den Vergewaltigungen und Belästigung von Frauen in der Kölner Silvesternacht 2015/16. Bei der Diskussion darüber wurde vor allem ein Aspekt vernachlässigt: Gerade die gut integrierten Migranten – und das ist die große Mehrheit – wenden sich vehement gegen derlei Doppelstandards von Polizei und Justiz. Sie wollen gleich behandelt werden, sie fühlen sich zum Eigenen zugehörig.
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Der Hass auf das Eigene zeigt sich allüberall: Von krank feiern, Leistungsverweigerung und Gleichgültigkeit (alles egal) bis hin zu aktivem Handeln gegen das Gemeinwohl und Sabotage. In Berlin mussten 45.000 Anwohner und 2000 Betriebe fünf Tage ohne Strom auskommen, weil Linksextremisten das Eigene zu zuwider ist.
Der Selbsthass ist eine speziell deutsche Eigenschaft. Unseren direkten Nachbarn wie Schweizer, Franzosen, Italienern, Dänen, Polen und Tschechen ist er fremd. Mit „Je suis francais“ verrät ein Franzose keine nationalistische (wir sind besser), sondern eine nationale (wir haben es gut) bzw. patriotische (wir sind stolz) Gesinnung.
Roger Schelske hat zum Selbsthass und zur Selbstzerstörung der Deutschen einen äußerst informativen wie einfühlsamen Beitrag „Sie hassen dieses Land“ geschrieben, den Sie hier lesen können. Er kommt zu dem traurigen Schluss, daß die in den Niedergang führende Politik seit 9/2015 (Innerer Unfrieden, Deindustrialisierung) nicht aus Unvermögen, sondern aus Absicht erfolgt ist:
„Es ist kein Irrtum. Sie tun das nicht, weil sie von Wirtschaft und Physik keine Ahnung haben. Sie tun es nicht aus Dummheit. Es ist Absicht. Sie tun es, weil sie für dieses Land nur Verachtung übrig haben. Sehen wir der Realität ins Auge: Sie meinen es nicht gut mit uns, sie wollen uns schaden, denn sie hassen dieses Land.“
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Einige Aspekte (ungeordnet) zu Selbstzerstörung und Hass auf das Eigene
Nur vornehmlich christlichen Ländern ist der Hang zur Selbstzerstörung immanent, nicht aber etwa Japan oder auch China. Korrekt?
Damals zogen sich die noblen Römerinnen blonde Perücken auf, weil die Germanen so süße blonde Frauen hatten. Heute legt sich die vornehme Gemahlin des evangelischen Pfarrers Rasterlockenzöpfe zu, weil sie doch ach so weltoffen und links erscheinen will. Dumm nur, daß nun die kulturelle Aneignung der Woken dagegen ist.
Die Woken ahnen den Untergang, zu dem ihr Hass aufs Eigene führt: AKWs zurückbauen, Arbeitskräfte und florierende Betriebe ins Ausland verlagern und das eigene Schäfchen längst auch .
„Was ist das für eine Krankheit, die eine Regierung dazu bringt, kritische Infrastruktur in die Luft zu sprengen und die Grenzen für Armutsmigranten aus der ganzen Welt zu öffnen? Wir müssen diese Krankheit verstehen, um eine Immunisierung zu erreichen und ein Gegenmittel zu entwickeln.“
Das Gegenmittel ist längst da und heißt, die Oppositionspartei wählen. Das demokratische System zeichnet sich von allen anderen Staatsformen dadurch aus, daß der friedliche Regierungswechsel systemimmanent eingebaut ist, nämlich durch die Opposition als Institution. Wir sind nur zu wohlstandsbequem und feige, die Opposition zu wählen. Deshalb sind Niedergang und Übergang in ein diktatorisches System nur die adäquate Quittung.
In den alternativen Medien analysieren die Konservativen den wirtschaftlichen, sozial-kulturellen und demografischen Niedergang schonungslos und freimütig, aber sie verweigern sich, die Schußfolgerungen zu ziehen. Nicht die Analyse ist das Problem, sondern ihre konsequente logische Fortführung – denn diese heißt, eine wirkmächtige Partei der Opposition zu wählen – und die heißt nun mal AfD .
Woher stammt der Irrsinn mit dem Selbsthass der Deutschen? Cui bono? Wird die Antwort verweigert, da man nicht als Verschwörungstheoretiker gelten will mit der Erklärung, der Niedergang sei den aufgrund den Finanzverschiebungen immer reicheren US-BigTechs bzw. Stiftungen geschuldet? Oder ist gar der Satan der Drahtzieher – als Strafe für unsere Gottlosigkeit, für unseren Hass auf alles irgendwie Christliche?
„Grüne Ideen gedeihen nicht in den Quartieren der Arbeiter. Sie gedeihen in den Luxusvillen der Schickeria.“ (Franz-Josef Strauß am Aschermittwoch 1987 ).
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Spielt die Bildungsmisere eine Rolle, der zufolge nur noch einfache Wahrheiten verstanden werden, nicht aber komplexe, bei denen mehrere Prämissen gleichzeitig wirken? Nein, „Selbsthass als Staatsdoktrin“ ist ein Popanz, welcher dem wertschöpfend arbeitenden Teil des Volkes nur eingeredet wird. Der Maurermeister, Landwirt oder Krankenpfleger empfindet keinen Selbsthass auf sein Land. Das Problem ist der Schmarotzerstaat, den er mit all seinen Anywheres, woken Eliten, NGOs und autochthonen wie migrantischen Transferbeziehern versorgen muß.
Sozialkritik allein ist wertlos, wenn die Konsequenz fehlt. Martin Luther sagte „Alle bisherigen religiösen Autoritäten sind Diebe und Mörder…“, aber fuhr fort „… aber die Bibel sagt uns Wahrheit“. Uns Selbsthassern fehlt dieses Hoffnung stiftende „aber“. Wie das von Martin Luther King etwa, der „American way of life“.
Die durch Absenkung der Anforderungen gesteigerte Abi-Quote schleuderte ein Bildungsprekariat in Politik und NGOs, um sich dort mangels Fachwissen im Hass auf das Eigene zu ergehen.
Der Hass auf das Eigene zeigt sich auch in der Täter-Opfer-Umkehr: Bei Corona sind die Impfgegener schuld, bei der Überhitzung die CO2-ausatmenden Kinder, usw..
“Hinter der Politik, die wir in diesem Land erleben, steckt kein tieferer Sinn“. Doch: “You will own nothing, but you’ll be happy“.
Ende Aspekte.
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Das Eigene (Eigene Meinung, Eigentümlichkeit, Eigentum, Eigenart, usw.) macht das – im wörtlichen Sinn – so wertvolle Sozialkapital aus.
Gleichwohl: Das wichtigste Eigene ist die eigene Meinung, die auch als abweichende Meinung sowie Grundrecht auf Meinungsfreiheit frei geäußert werden darf und muß.
8.1.2026