Christenfeindlichkeit – das Tabu

Weihnachten boomt: Weihnachtszeit mit Advent (lateinisch „Ankunft des Herrn“: vier Wochen Besinnung und Vorfreude) und Heiliger Nacht (Geburt von Jesus Christus). Weihnachtsmarkt, Christbaum. Umsatzstärkste Zeit des Jahres. Weihnachtsgeschichte. Glühwein. Weihnachtsbeleuchtung. Christkind. Weihnachten Jingle Bells und Kirchengeläut. Weihnachtsbäckerei. Weihnachtskrippe. Weihnachtsgeschenk. Weihnachtsurlaub.

Auf der einen Seite wird mit am 25. Dezember mit Weihnachten das höchste Fest des Christentums gefeiert. Auf der anderen Seite nehmen Christenfeindlichkeit und Christenverfolgung weltweit und auch in Deutschland zu. Woher rührt dieses Missverhältnis und warum wird es hingenommen?

Gerade im Advent toben sich Anti-Christen an Weihnachtskrippen aus. In Erbach im Odenwald geht es um „gequälte und verletzte Esel einer Krippenszene, die mit lebenden Tieren nachgestellt wurde, zerstörter Weihnachtsschmuck, gestohlene Waren, eine geschändete und mit menschlichen Exkrementen beschmierte Kirche“ (1). Oder der Melchior der Heiligen drei Könige darf nicht schwarz sein; oder Maria, Josef und das Christkind müssen gesichtslos sein, also ohne Augen, Mund und Nase (mehr dazu hier).
In Berlin wird die Event-Ausstellung „Decolonizing Christmas – Zwischen Tradition, Religion und Rassismus“ gezeigt (2), mit Beiträgen muslimischer Redner. Schließlich tragen Jesus und die christlichen Jünger und Jüngerinnen Schuld an Kolonisation und Sklaverei.
Im Wiener Künstlerhaus zeigt die Weihnachts-Ausstellung „Du sollst dir ein Bild machen“ einen Grünfrosch m Kreuz und die Gottesmutter Maria als Transfrau mit Penis (3).
Und so weiter. So könnte die Aufzählung anti-christlicher Aktionen zur Weihnachtszeit hierzulande fortgesetzt werden. Warum dieser Hass? Man erhält keine Antwort. Im DLF wird der Begriff „Christenverfolgung“ zudem infrage gestellt (6). Auch OIDAC kritisiert die einseitig antichristliche Berichterstattung in deutschen Medien (7).
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Auch international läßt die Christenverfolgung gerade zu Weihnachten nicht nach. Im aktuellen https://www.weltverfolgungsindex.de von Open Doors (5) sind Spitzenreiter 1. Nordkorea, 2. Somalia, 3. Jemen, 4. Libyen und 5. Sudan, gefolgt von Nigeria.
Am 31.10.2025 setzte Donald Trump Nigeria wegen den schwerwiegenden Verletzungen der Religionsfreiheit auf die Liste der „Countries of Particular Concern“. Mitte November „äußerte sich auch der US-Gesandte bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, zu dem Morden, der Zerstörung von Kirchen und den Repressionen, denen christliche Menschen ausgesetzt sind – Menschen würden wegen der Blasphemiegesetze ins Gefängnis gesteckt, nur weil sie eine Kreuzkette trugen. „Das ist keine zufällige Gewalt, das ist ein Genozid“, so Waltz. Der Gesandte wurde von der US-Rapperin Nicki Minaj begleitet. Auch sie hielt eine Rede, beklagte die Grausamkeiten und lobte Donald Trump für seinen Einsatz für die Christen in Nigeria.“ (4)
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Es geht nicht allein um das Christentum, d.h. nur um die Religion. Es geht um die gewachsenen kulturellen wie staatlichen Strukturen, die durch die Verfolgung der Christen durch islamische Banden, Truppen bzw. Gruppierungen zerstört werden. „In all diesen Ländern – Nigeria, Sudan und Südsudan – ähneln sich Muster und Folgen. Christen leben in einem Umfeld, das von Angst, Zerstörung und dem Versagen staatlicher Institutionen geprägt ist. Kirchen werden niedergebrannt, Gemeindestrukturen zerstört, seelsorgerische und soziale Dienste brechen zusammen. Wo Christen fliehen müssen, verlieren ganze Regionen nicht nur spirituelle, sondern auch humanitäre und gesellschaftliche Ankerpunkte – so werden auch die Grundlagen des sozialen Lebens in den afrikanischen Gemeinden angegriffen.“ (4)
Ziel dieser Muslime ist, nach der Auslöschung bzw. Vertreibung der christlichen und andersgläubigen Afrikaner neben der religiösen auch die politische Macht zu übernehmen. Der strenge Islam – im Sinne des politischen Islam – umfasst den Koran (Glaube) und die Scharia (Rechtssystem), die beide verwoben sind. Im Unterschied zum Christentum, das eine Trennung von Kirche und Staat bzw. religiöser und weltlicher Macht akzeptiert.
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Derzeit wird gegen die weltweite Christenfeindlichkeit und -verfolgung besonders von der US-Administration vorgegangen. Da Trump als rechts gilt, wird der Einsatz für Menschen, die wegen ihres christlichen Glaubens verfolgt werden, als rechts geframt,  gerade auch in Deutschland – eine geradezu irrsinnige Zuordnung. Im Klartext würde dies heißen: Wer antimuslimische Gewalt anprangert, gilt als Linker. Wer antichristliche Gewalt anprangert, gilt als Rechter.
Religion, Transzendenz bzw. Glaube haben nichts mit den politischen Kategorien links-rechts zu tun. Religionsfreiheit muß doch für alle Konfessionen gelten – auch und gerade zur Weihnachtszeit. Frohe Weihnchten!
14.12.2025
Dieser Beitrag wurde garantiert ohne KI geschrieben.
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Ende von Beitrag „Christenfeindlichkeit – das Tabu
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Beginn von Anlagen (1) – (8)
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(1) Kulturkrieg oder kultureller Untergang?
Gequälte und verletzte Esel einer Krippenszene, die mit lebenden Tieren nachgestellt wurde, zerstörter Weihnachtsschmuck, gestohlene Waren, eine geschändete und mit menschlichen Exkrementen beschmierte Kirche – Szenen eines deutschen Weihnachtsmarkts 2025. Dieses Mal der Weihnachtsmarkt in Erbach im Odenwald.
Zyniker mögen anmerken, dass dieses Mal keine fünf Toten und hunderte Verletzte zu beklagen sind, wie es in Magdeburg und letztes Jahr der Fall war. Indes, die tröstende Wirkung dieser Anmerkung hält, wenn überhaupt, nur sehr kurze Zeit vor. Letztlich ist das, was die autochthone Kultur und damit die ZIVILISATION westlicher Staaten ausmacht, und das ist in weiten Teilen christliche Kultur, Ziel konstanter Angriffe, wie nicht zuletzt die lange Liste der Kirchen https://sciencefiles.org/2025/11/16/kirchenzerstoerung-explodiert-vandalismus-brandstiftung-nehmen-rapide-zu/ , die geschändet oder mit Brandanschlägen zerstört werden, zeigt.

In diesem Beitrag gehen wir auf das ein, was Ralph Schoellhammer im britischen Radio als „cultural war“ als Kulturkrieg bezeichnet hat. Damit beschreibt Schoellhammer, was wir gerade dargestellt haben, abermals am Beispiel von Weihnachstmärkten, die zunehmend ins Fadenkreuz derjenigen geraten sind, die die rationalen Grundlagen des Abendlandes und damit die Zivilisation des Abendlands zerstören wollen. Ausgangspunkt ist der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Erbach im Odenwald, bei dem vermeintliche Jugendliche in angeblich betrunkenem Zustand zwei Esel, die Attraktion einer Krippenszene waren, misshandelt und gequält haben. Täter, die Teile des Weihnachtsmarkts zerstört, Eigentum aus Ständen gestohlen und schließlich eine nahegelegene Kirche vandalisiert, darin Bänke zerstört und mit ihren Exkrementen beschmiert haben. Im Englischen nutzten diejenigen, denen Shit nicht leicht über die Lippen geht, die Formulierung „human waste“, wobei der Begriff natürlich eine doppelte Bedeutung daraus gewinnt, dass man nicht wirklich weiß, ob damit die Täter oder ihre Hinterlassenschaften gemeint sind. Wir tendieren zu Ersterem.
… Alles vom 11.12.2025 bitte lesen auf
https://sciencefiles.org/2025/12/11/kulturkrieg-oder-kultureller-untergang/
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(2) Dekolonisiertes Weihnachten: Selige Einfalt, unheilige Politik
Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur lädt eine Berliner Gemeinde zu einer Führung. Motto: „Decolonizing Christmas – Zwischen Tradition, Religion und Rassismus – Weihnachten neu denken!“ Die intellektuelle Einfalt der Veranstaltung ist beachtlich, ihre politische Unterstützung eine Farce.
… Ales vom 13.11.2025 bitte lesen auf
https://www.cicero.de/kultur/dekolonialisiertes-weihnachten-selige-einfalt-unheilige-politik
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(2a) Empörung über Decolonizing Christmas : Maria, Josef und der Postkolonialismus – wie aus einer Kirchenführung in Berlin ein Politikum wurde
Sind in einer Berliner Kirche Weihnachtshasser am Werk, die mit Steuergeldern das Fest um die Geburt Jesu abschaffen wollen? Über eine kleine Veranstaltung, die große Wellen schlug.
… Alles vom 13.12.2025 bitte lesen auf
https://www.tagesspiegel.de/emporung-um-decolonizing-christmas-maria-josef-und-der-postkolonialismus–wie-aus-einer-kirchenfuhrung-in-berlin-ein-politikum-wurde-15047264.html
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(2b) „Sie wollen Weihnachten abschaffen. Ich bin sprachlos“, sagt die Imamin Seyran Ates zu „Decolonizing Christmas“
In Berlin findet eine Weihnachtsführung unter dem Motto „Decolonizing Christmas“ statt. Kritikerinnen wie Imamin Seyran Ates sprechen von einem absurden Angriff auf christliche Traditionen.

Seyran Ates, Gründerin einer liberalen Moschee und frühere Anwältin, hält das Angebot für absurd. „Im Grunde genommen bin ich wirklich sprachlos und weiß gar nicht mehr, mit welchen Worten wir die Entwicklung der letzten Jahre noch kommentieren sollen“, sagt sie im Interview mit WELT TV. Es gebe zahlreiche Einladungen zum Fastenbrechen, während des muslimischen Fastenmonats Ramadan werde traditionelle Beleuchtung angebracht, an anderer Stelle werde hingegen versucht, das Christentum zu „deinstallieren“. „Anders kann ich es nicht bezeichnen.“
„Die Geburt Jesu Christi wird verbunden mit Machtspielen“, sagte sie über den Versuch, Weihnachten zu „dekolonisieren“. „Ich habe wirklich sehr lange geguckt, ob ich da irgendeinen Zusammenhang sehe zwischen der Weihnachtsgeschichte und der Kolonialisierung“, sagte Ates. „Nein, das ist wirklich mehr als absurd.“
„Ich bin wirklich sehr erschrocken darüber, dass die Friedenskirche da mitwirkt. Ich weiß nicht, was das für einen Hintergrund hat, dass im christlichen Kontext an eigenen Traditionen so derart Kritik geübt wird, die meiner Ansicht nach doch Frieden und Liebe vermitteln“, kommentierte die Autorin.
Zugleich erlebe man an Schulen in Deutschland, dass sogenannte Traditionen des Islams wie Geschlechtertrennung, Halal-Essen oder das Tragen eines Kopftuchs durchgesetzt würden, während parallel dazu „Menschen Weihnachten abschaffen“ wollen.
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Islamforscherin Susanne Schröter, emeritierte Professorin an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main, sagte bei WELT TV, es wäre nichts dagegen einzuwenden, diskriminierende Bräuche zu beleuchten. „Wir haben natürlich massiven Antisemitismus, nicht nur in der christlichen Geschichte, sondern auch in der muslimischen Geschichte. Wir haben momentan einen explodierenden Antisemitismus, der auch von muslimischen Bürgern mitgeprägt wird“, sagte sie. „Das alles wird nicht thematisiert.“
… Alles vom 12.12.2025 bitte lesen auf
https://www.welt.de/vermischtes/article693800fdc3b4893a9e2b2f50/berlin-sie-wollen-weihnachten-abschaffen-ich-bin-sprachlos-sagt-die-imamin-zu-decolonizing-christmas.html
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(3) Gekreuzigter grüner Frosch: Kontroverse um Ausstellung im Wiener Künstlerhaus
Vor dem Wiener Künstlerhaus hat am Montag, dem Hochfest der Unbefleckten Empfängnis, eine Gebetskundgebung gegen die Ausstellung „Du sollst dir ein Bild machen“ stattgefunden. Die Organisatoren kritisieren die Schau, die unter anderem einen gekreuzigten Frosch und eine als Transfrau dargestellte Gottesmutter zeigt, als Angriff auf den katholischen Glauben.
Teilnehmer einer Gebetskundgebung der Österreichischen Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum (TFP) https://www.youtube.com/watch?v=VpMoeD8Ov-o erklärten vor Ort: „Heute Abend in Wien, Österreich, beziehen gläubige Katholiken Stellung – Stellung gegen Blasphemie, Stellung für die Ehre Gottes.“
Laut den Teilnehmern fand die Aktion https://tfp.at/kein-platz-fur-gotteslasterung-in-osterreich/ bewusst vor dem Künstlerhaus statt, „weil es im Inneren eine blasphemische Ausstellung gibt, die das Jesuskind und die Heilige Jungfrau Maria während der Weihnachtszeit angreift“. Weiterhin wurde erklärt, die Präsentation treffe „den Kern des katholischen Glaubens mit abscheulichen Darstellungen, darunter ein gekreuzigter grüner Frosch, der unseren Herrn verspottet, ein bärtiger Mann, der als Muttergottes verkleidet ist und ein Kind hält, eine nackte Parodie der Pietà“. Ein Teilnehmer fasste die Kritik mit den Worten zusammen: „Das ist keine Kunst – das ist Sakrileg.“
Parallel dazu verteidigte die Leitung des Künstlerhauses die Ausstellung gegen Schließungsforderungen. In einer Stellungnahme https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20251202_OTS0109/klarstellung-zur-ausstellung-du-sollst-dir-ein-bild-machen-im-kuenstlerhaus-wien wiesen Verantwortliche die Kritik zurück und beriefen sich auf die rechtliche Absicherung künstlerischer Freiheit.
… Alles vom 11.12.2025 bitte lesen auf
https://de.catholicnewsagency.com/news/22527/gekreuzigter-gruner-frosch-kontroverse-um-ausstellung-im-wiener-kunstlerhaus
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(4) Der stille Genozid : Morde und Massaker in Subsahara-Afrika
In Subsahara-Afrika werden zahllose Menschen nur wegen ihrer Religion entführt, gefoltert, ermordet und in Massengräbern verscharrt. Trotzdem gibt es keinen Aufschrei – in Deutschland schweigt man beharrlich zur systematischen Verfolgung von Christen.
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Ein nigerianischer Pastor im schwarzen Anzug steht in einem offenen Grab. Die rote Erde der Wände ragt ihm bis zur Schulter, neben ihm auf dem Boden liegen die Leichname seiner Gemeindemitglieder – Männer, Frauen und Kinder, die getötet wurden, weil sie Christen sind. „Wir sind es leid, jeden Tag Beerdigungen durchzuführen“, ruft Reverend Ezekiel Dachomo aus dem Ort Jos. Seit Jahren wendet er sich über das Internet an die Weltöffentlichkeit. „Vereinte Nationen, ich weiß, dass ihr mich beobachtet. Amerikanischer Senat, ihr seht, was ich hier sage.“ Seine Stimme hallt über das ausgehobene Erdloch. Immer wieder fleht er, jemand müsse Donald Trump bitten, die Christen in Nigeria zu retten.
Tatsächlich scheint Trump die Hilferufe aus Afrika gehört zu haben. Am 31. Oktober erklärte
Der US-Präsident auf Truth Social, Nigeria werde wegen der schwerwiegenden Verletzungen der Religionsfreiheit auf die Liste der „Countries of Particular Concern“ gesetzt. Er berief sich auf Zahlen des christlichen Hilfswerks Open Doors, wonach im Jahr 2024 weltweit 4.476 Christen aufgrund ihres Glaubens ermordet wurden, davon 3.100 in Nigeria – fast 70 Prozent aller verfolgungsbedingten Todesopfer.
Trump verwies auch auf den Sudan, in dem wiederholt gezielte Angriffe auf christliche Gemeinden stattfinden und der im Verfolgungsindex einen noch höheren Rang als Nigeria einnimmt.

In all diesen Ländern – Nigeria, Sudan und Südsudan – ähneln sich Muster und Folgen. Christen leben in einem Umfeld, das von Angst, Zerstörung und dem Versagen staatlicher Institutionen geprägt ist. Kirchen werden niedergebrannt, Gemeindestrukturen zerstört, seelsorgerische und soziale Dienste brechen zusammen. Wo Kirchen fliehen müssen, verlieren ganze Regionen nicht nur spirituelle, sondern auch humanitäre und gesellschaftliche Ankerpunkte – so werden auch die Grundlagen des sozialen Lebens in den afrikanischen Gemeinden angegriffen.

Das deutsche Desinteresse
Für die deutsche Regierung und deutsche Politiker scheint das Thema Christenverfolgung trotz allem kaum eine Rolle zu spielen. Als die AfD 2020 kurz vor Weihnachten zwei Anträge im Bundestag einbrachte, die die Ächtung der Christenverfolgung in Nigeria sowie die Einsetzung eines Bundesbeauftragten für Christenverfolgung forderten, lehnten die anderen Parteien ab. Der SPD-Politiker Helge Lindh bezeichnete das Vorgehen der Partei als „maximal mögliche Verhöhnung und Verspottung von Musliminnen und Muslimen, Jüdinnen und Juden in diesem Land“.
Und auch die neue Regierung schweigt bisher größtenteils. Lediglich der Beauftragte für Religionsfreiheit hat sich auf Anfrage geäußert. Thomas Rachel sagte gegenüber Apollo News: „Deutschland setzt sich in der Middle Belt-Region in Nigeria mit Projekten für Mediation zwischen den Konfliktparteien ein. (…) Deutschland unterstützt vom Konflikt betroffene Menschen in Nigeria und Sudan mit humanitärer Hilfe. Im Sudan-Krieg drängt Deutschland auf ungehinderte humanitäre Zugänge, eine Waffenruhe und einen zivilen Übergangsprozess.”
Rachel spricht auch von „gezielten Angriffen islamistischer Gruppen auf Christinnen und Christen“, doch offenbart das Wort „Konfliktparteien“ gleichzeitig eine bürokratische Distanziertheit. Man will nicht eindeutig und öffentlich Stellung beziehen. Es gibt keine Aussage des Kanzlers, des Außenministers oder der Parteivorsitzenden von CDU und CSU zu dem Thema. Das Wort „christlich“ scheint in der Christlich Demokratischen Union und ihrer Schwesterpartei keine allzu große Bedeutung mehr zu haben. Und ein ähnlicher Eindruck drängt sich zum Teil auch bei den Kirchen auf – wenn sie lieber gegen Rechts und für queere Vielfalt kämpfen, als sich mit Glaubensbrüdern zu beschäftigen. Von einem echten Aufschrei angesichts des Mordens kann man jedenfalls nicht sprechen.
Dabei sollte das Leid der Christen in Afrika keinem westlichen, europäischen Land egal sein. Immerhin ist das Christentum das Fundament, auf dem die politischen Errungenschaften des Westens aufgebaut sind – aus dem sich Werte wie Rechtsstaatlichkeit, Menschenwürde, die Freiheit und Verantwortung des Einzelnen entwickelt haben. Während in Deutschland und Europa das Leid der Christen in Nigeria und im Sudan weitgehend schweigend zur Kenntnis genommen wird, hat Trump das verstanden. Amerika zeigt genau die Solidarität, die in Deutschland sonst so viel besungen wird.
… Alles vom 13.12.2025 von Marie Rahenbrock und Henry Behrens bitte lesen auf
https://apollo-news.net/der-stille-genozid/
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(5) Hier werden Christen am stärksten verfolgt | Open Doors Weltverfolgungsindex 2025
Jahr erstellt Open Doors den Weltverfolgungsindex, eine Rangliste der 50 Länder, in denen Christen am härtesten verfolgt werden. Dies sind die 5 Länder, in denen Christen 2025 am stärksten verfolgt werden.
1. Nordkorea
2. Somalia
3. Jemen
4. Libyen
5. Sudan
https://www.youtube.com/watch?v=OCQv7U22dXs
15.1.2025, https://www.weltverfolgungsindex.de/
https://www.opendoors.de
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(6) Religionsfreiheit: Wie steht es weltweit um die „Christenverfolgung“?
Die Zahl autoritärer Staaten nimmt zu. Auch die Religionsfreiheit wird daher zunehmend verletzt. Das trifft auch immer stärker Christen. Dennoch ist beim Begriff „Christenverfolgung“ Vorsicht geboten: Er wird von Rechtspopulisten instrumentalisiert.
… Alles vom 12.12.2025 von Benedikt Schulz bitte lesen auf
https://www.deutschlandfunk.de/christenverfolgung-ein-unterschaetztes-oder-ueberschaetztes-problem-100.html
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(7) OIDAC: Warnung vor steigender Christenfeindlichkeit
Die Wiener Beobachtungsstelle für Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen in Europa (OIDAC) warnt vor einer weiter ansteigenden Feindlichkeit und Hassverbrechen gegenüber Christen speziell in Europa. Die Bilanz für 2024 falle „düster“ aus, gab OIDAC-Geschäftsführerin Anja Tang in einem Gastbeitrag in der „Presse“ (Freitag) https://www.diepresse.com/19072636/osze-zahl-der-hassverbrechen-gegen-juden-muslime-und-christen-in-europa-steigt einen Einblick in den neuen Jahresbericht, der offiziell am kommenden Montag präsentiert wird. Christliche Kirchen seien in Europa bei Brandanschlägen und Angriffen mit Abstand am häufigsten betroffen, allein in Deutschland sei die Zahl christenfeindlicher Straftaten zwischen 2022 und 2023 um 105 Prozent und 2024 erneut um 20 Prozent gestiegen, so Tang. Selbst in „katholischen Ländern“ wie Polen würden Gläubige „vermehrt ins Visier“ geraten.

In der Verantwortung sieht Tang die EU-Kommission, die bislang „keinen Bedarf“ sehe, „neben den bestehenden Koordinatoren für antisemitische und antimuslimische Straftaten auch eine vergleichbare Stelle für antichristliche Hassverbrechen einzurichten“. Dies sei angesichts der Faktenlage laut Tang „nicht nur inkonsequent, sondern auch politisch bequem“.
Eine Demokratie dürfe sich „keine doppelten Standards leisten“. Wer zulasse, dass Übergriffe auf Christen verharmlost oder ignoriert werden, „schwächt den Schutz aller religiösen Gruppen und zuletzt der Gesellschaft insgesamt“, so Tang. „Denn wo Gläubige ausgegrenzt, attackiert oder an den Pranger gestellt werden, ist nicht nur die Religionsfreiheit bedroht, sondern das Fundament der Grundrechte insgesamt.“
Tang nutzte ihren Gastbeitrag zugleich für eine scharfe Kritik speziell an deutschen Medien bzw. Rundfunkanstalten.
Sie orte vielfach „stereotype Darstellungen, die Christen aufgrund ihrer Glaubenspraxis oder Zugehörigkeit diskreditieren“. So würden sich laut ihrer Einschätzung die öffentlich-rechtlichen Medien in Deutschland „neuerdings in der Pflicht“ sehen, „die Bevölkerung statt vor dem grassierenden Kirchenvandalismus vor den Gefahren christlicher Missionierung zu warnen“, so Tang unter Verweis auf entsprechende Kommentierungen von Fußballern, die öffentlich beten und denen damit missionarische Absicht unterstellt werde.
Auch bei anderen Themen wie der Berichterstattung über die Ermordung von rund 200 Christen im Juni in Nigeria hätten entsprechende Berichte im öffentlich-rechtlichen Rundfunk unterschlagen, dass die Angreifer Muslime seien. Hier stelle sich laut Tang das „mulmige Gefühl“ ein, dass nur jene Stimmen zitiert würden, deren Analysen in ein „vorgefertiges Framing“ passen.
… Alles vom 14.11.2025 bitte lesen auf
https://www.katholisch.at/aktuelles/155969/oidac-warnung-vor-steigender-christenfeindlichkeit

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