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- Horrormensch statt Christkind (27.12.2025)
- Weihnachten – Christi Geburt (24.12.2025)
- Krippen geschichts- gesichtslos? (6.12.2025)
- Hausfriedensbruch wegen Weihnachtsbaum – 3000 Euro Strafe (12.3.2025)
- Wieso das Weihnachtsfest nicht kleinzukriegen ist – Ins Offene schauen (20.12.2024)
- Die Weihnachtsgeschichte – aus dem Evangelium nach Lukas 2,1-20 (24.12.2018)
- Christenttum
Schleimspur: Vierfacher Skandal der Stuttgarter Christmette 24.12.2025
Das Schönste waren die deutschen Weihnachtslieder: Die Stuttgarter Inszenierung einer Schleimkrippe an Heiligabend stellt gleich einen vierfachen Skandal dar. Unter dem Tarnnamen „Christmette“ wurden die Zuschauer Zeugen eines Gottesraubes besonderer Art.
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Viel ist geschrieben und geschrien worden nach der ARD-Übertragung der Christmette aus Stuttgart https://www.drs.de/ansicht/artikel/christmette-aus-st-maria-in-stuttgart.html . Verständlich, denn das, was man dort zu sehen und zu hören bekam, war absonderlich. Die Kritik richtete sich gemeinhin gegen die ästhetische Zumutung, statt eines Jesuskindes in der Krippe einen zunächst undefinierbaren Schleimberg vorzufinden, der sich bei näherem Hinsehen als erwachsener (!) Mensch auf Stroh entpuppte. Man hatte ihn in nasses Reispapier eingepackt, was ihn an ein frisch geborenes Kalb erinnern ließ, das mit gelb-grünlichem Schleim und Fruchtwasser bedeckt ist.
Die Bild-Zeitung https://www.bild.de/regional/baden-wuerttemberg/live-im-fernsehen-ard-zeigt-christmette-mit-schleim-jesus-694e6bfdba368aa0126a3a92 und andere Medien nahmen sich der Empörung an und gaben die Zuschauerreaktionen aus den sozialen Netzwerken wieder, die sich bei der Installation an ein „atmendes Alien“ erinnert fühlten und die Installationsidee mit dem Prädikat „krank und abartig“ apostrophierten.
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Denn zu den bislang recht einhelligen Kommentaren bezüglich der ästhetischen Entgleisung, Menschen mit fragwürdiger „Kunst“ zu brüskieren und auf diese Weise mit ihren religiösen Gefühlen zu spielen, gilt es noch weitere Skandale auf den Schirm zu nehmen, die allerdings in der öffentlichen Wahrnehmung und Kritik ein wenig im Schatten standen. Es sind dies der liturgische Skandal, der mediale, der oberhirtliche und vor allem: der theologische.
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Der liturgische Skandal
Der erste ist schnell erklärt. Pfarrer Thomas Steiger, der als Zelebrant unter der offensichtlichen Fuchtel einer Pastoralreferentin mit Namen Katharina Leser verantwortlich für den Gottesdienstablauf war, nahm für sich in Anspruch, die Regeln der Liturgie, die mitnichten in der Verfügungsmasse eines Priesters liegen, weitgehend zu verlassen und die Messe neu zu erfinden. Da wurden Teile ausgelassen und der Ablauf selbstgestrickt sowie garniert mit frei erfundenen Gebeten. Es gab kein „Kyrie eleison“ und kein „Gloria“ – und das in einer Christmette, die an das erste „Gloria“ der Weltgeschichte erinnert, das auf den Hirtenfeldern bei Betlehem gesungen wurde!
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Der theologische Skandal
Bei der Predigt nun kam es zum eigentlichen, dem theologischen Skandal in der Heiligen Nacht. Ein Skandal, der seine Wurzeln nicht eigentlich in dem unappetitlichen Schleim-Jesus hatte, sondern sich in diesem lediglich widerspiegelte. Der Kern des Affronts gegen die Theologie von der Menschwerdung Gottes lag vielmehr in den Ausführungen des Pfarrers. Denn in der Predigt, die ähnlich streng paritätisch von beiden Gottesdienstprotagonisten gemeinsam gehalten wurde, verstieg sich Pfarrer Steiger zu der Aussage: „Kinder sind klein. Aber in ihnen steckt Großes. Ich denke, darauf wollte Lukas aufmerksam machen, als er die Idee hatte, Gott als Kind auf die Welt kommen zu lassen.“ (ab Minute 24:06)
Oha! Also doch Grimms Märchen, das mit dem Christentum! So mancher zufällig in die Fernsehmesse zugeschaltete Agnostiker muss sich dabei zufrieden ob dieser Bestätigung seines Unglaubens zurückgelehnt und im Programm-Menü weitergezappt haben. Alle anderen braven Katholiken, vor allem jene, die – zu dieser Stunde an Krankenbetten gefesselt und in Senioreneinrichtungen kaserniert – dem ARD-Programm anheimgefallen waren, mussten in der Christnacht erfahren, dass diese keineswegs heilig, sondern die Kopfgeburt eines gewissen Lukas ist, der die Geburt Gottes als Mensch lediglich literarisch erfunden hat.
Wenn Christus nur geschaffener Mensch ist, kann er nicht Erlöser sein
Besonders prekär ist diese Aussage ausgerechnet am Ende des Jubiläumsjahres, in dem die Christenheit weltweit des bedeutenden Konzils von Nizäa gedacht hat, auf dem im Jahre 325 die wahre Gottsohnschaft Jesu Christi als verbindlicher Glaubenssatz formuliert wurde! Die antike Bischofsversammlung wurde wegen der damals blühenden Häresie des Theologen Arius, der die Gottheit Jesu Christi leugnete, auf den Plan gerufen. Der Arianismus hatte weite Teile der damaligen christlichen Welt infiziert und musste theologisch, aber auch kirchenamtlich eine Antwort bekommen. Denn wenn Christus nur ein geschaffener Mensch ist, kann er nicht Erlöser sein, als der er in der christlichen Offenbarung erfahren und verkündet wird.
Just 1700 Jahre später verlegt nun ein von der katholischen Kirche als Rundfunkpfarrer beim SWR installierter Prediger mit der harmlosen, nickelbebrillten Miene des Pfarrers Falkenberg alias „Kindlein“ aus den Verfilmungen von Ludwig Thomas Lausbubengeschichten die Menschwerdung Gottes in den Bereich der schriftstellerischen Freiheit und macht sie damit zur Erfindung: die Geburt in Betlehem als die Inszenierung eines frommen Wunschdenkens.
Hier hat die Skandaldarstellung des sich windenden Wesens und seiner weihnachtlichen Instrumentalisierung ihre eigentliche Wurzel. Wobei die Botschaft des Pfarrers Steiger schlimmer ist als die arianische Häresie, welche das Konzil von Nizäa verurteilte. Denn während der Arianismus noch von einer Art Auserwählung des realen Menschen Jesus ausgeht, der von Gott (!) in den Rang eines Vermittlers erhoben wird, erfahren wir hier aus dem Mund des Predigers, dass die Geburt eben dieses Jesus nur eine Spintisiererei des Lukas (!) sei. Nicht Gott wollte Mensch werden, sondern er, Lukas, war es, der – wie Pfarrer Steiger seiner Weihnachtsgemeinde mitteilte – „die Idee hatte, Gott als Kind auf die Welt kommen zu lassen.“
Die Schleimspur eines aufklärerischen Subjektivismus
Die Inszenierung der Schleimkrippe ist also nur in zweiter Linie eine Zumutung ästhetischer Art. Sie ist in erster Linie ein theologischer Skandal. Und zwar, weil hier die gesamte Geburt in Betlehem, die traditionell als Geburt des real gezeugten und nicht geschaffenen Gottessohnes Jesus Christus verstanden und geglaubt wird, zum Symbol wird. Damit ist auch die Erlösungstat eines Gottes, den nicht dessen eigener Wille, sondern die blühende Fantasie eines Schriftstellers zur Welt kommen lässt, nicht mehr als eine Art Gedankenspiel.
Das aber macht die Botschaft dieser Christmette zu einer abgrundtief deprimierenden Angelegenheit. Denn das, was sich nach Pfarrer Steiger in Betlehem offenbar nicht ereignet hat, sondern nur eine Geschichte aus der lukanischen Märchensammlung ist, hat nicht die Qualität einer „Frohen Botschaft“ von der Erlösung. Kein Gott wird in dieser Sichtweise Mensch, um den Menschen vom Himmel her entgegenzukommen. Vielmehr verkünden Herr Pfarrer Steiger und seine um möglichst antizyklische Weihnachtlichkeit bemühte liturgische Kopilotin der atemlosen Fernsehgemeinde eine „Nähe“ Gottes, von der man sich fragt, welchen Realitätsgehalt sie hat. Denn wenn man das, was das Predigtteam da zusammengezimmert hat, zu Ende denkt, erweist sich Gott als eine Projektion, Ludwig Feuerbach zu Gnaden.
Daher lautet die Kurzbotschaft zu Weihnachten aus Stuttgart: der Mensch ist verletzlich und ausgeliefert, das symbolisiert das Schleimwesen ohne Gestalt und Schönheit – so weit, so gut. Die Botschaft für diesen verletzlichen Menschen lautet aber nun: es gibt eine schöne Geschichte, die sagt, „dass Gott in dir und in mir ist“. (Minute 28:20). Aber auch außerhalb? Hier stößt man auf die hochgefährliche Gewöhnung an einen aufklärerischen Subjektivismus, der schon lange seine gefährliche Schleimspur auch durch die Kirche zieht und deren Gottes- und Weltverhältnis gleichermaßen belastet.
„So viel Gott war nie“ ist die eigentliche Weihnachtsbotschaft!
Gehen wir nun mal davon, dass die beiden Fernsehgottesdienstler sich der Dimension dessen nicht bewusst waren, was sie da rituell und theologisch verbrochen haben, so treffen sie damit zugleich die alte, im Westen der Kirche dominierende Überbetonung der Menschheit Jesu Christi und ihren oft exklusiven Blick auf die damit verbundene Solidarität mit dem Elend der Menschen. So anrührend dies sein mag und so sehr auch in der künstlerischen Tradition der Westkirche schon vor Jahrhunderten begonnen wurde, die Geburt Jesu in den jeweiligen epochalen Alltag zu verlegen, so sehr gerät dies aus den Fugen, wenn der offenbarte Hintergrundbefund, dass Jesus Christus wahrer Mensch, aber auch wahrer Gott ist, in Metaphorik aufgelöst wird.
Diesen wahren Gott finde ich zwar in „meinem Fleisch und Blut“, wie es im Lied „Zu Betlehem geboren“ heißt. Er lebt und wirkt aber auch außerhalb meines Fleisches und Blutes. Die Inszenierung der ARD-Mette hatte man unter das Motto gestellt: „So viel Mensch war nie!“
Die Akteure hatten dabei aber wohl nicht bedacht, dass dieses Motto die weihnachtliche Botschaft auf den Kopf stellt. Denn diese lautet eigentlich: „So viel Gott war nie!“ Denn nur, wenn Gott real Mensch wird, hat der Mensch eine Chance auf reale Befreiung aus dem elenden Schleim seines Menschseins und der ihn bindenden irdischen Probleme. In Stuttgart konnte man ihm jedoch allenfalls eine erneuerte Bewusstseinslage als Basis zur Selbsterlösung bieten.
„Gnade“, „Segen“ und „Erlösung“ beschreiben hingegen klassischerweise das, was nicht vom Menschen selbst kommt. Ist die angemahnte Nähe Gottes, von der die Rede war, also nur die Nähe des Menschen zu sich selbst, dann kann man auch nicht länger von „Erlösung“ sprechen, sondern dann gibt es nur einen gigantischen Paradigmenwechsel, eine Umbenennung des Irdischen in die Metaphorik einer humanistischen Kompensation der Endlichkeit.
Ortsbischof Krämer – lauthals verstummt
Was bleibt, ist ein ernüchterndes „Schön wär’s!“ und eben nicht „ein Lichtstrahl der Hoffnung für die ganze Menschheit“ als „zentrale Botschaft dieser Heiligen Nacht“, wie es der zuständige Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Klaus Krämer, in seiner Weihnachtsbotschaft vermelden ließ. Denn der armseligen schleimverschmierten und verletzlichen Menschheit aus der Krippeninszenierung der ARD-Mette wird nach dem, was dort verkündet wurde, gerade kein Licht zuteil, sondern allenfalls der Blick in einen trüben Spiegel.
Der Bischof der Christmettenstadt muss sich also fragen lassen, für welchen Geburtskanal man sich nun zu entscheiden hat: ob für die christlich geglaubte Wahrheit eines realen Einbruchs der Transzendenz in die Immanenz des Menschlichen oder für die humanistische Chiffre, zu der Gott wird, wenn man daran vorbeisieht, dass in Betlehem ein Gottmensch in der Krippe lag, dessen Schönheit Seine Niedrigkeit erst zur Hoffnung machte.
Und hier sind wir abschließend bei den beiden übrigen Skandalen der Mettenentgleisung angekommen. Da ist einmal das donnernde Schweigen des Ortsbischofs zu dem, was an Verwirrung bei der Mehrheit der medialen Teilnehmer durch den Fernsehgottesdienst ausgelöst wurde und die deswegen offene Frage, ob das, was das von ihm alimentierte „Pastoralpersonal“ abgeliefert hat, von ihm gedeckt ist.
Die ARD gibt die willig-nützliche Plattform
Und ein andermal verschränken sich in der Person des Pfarrers Steiger als Rundfunkbeauftragten der kirchliche und der mediale Skandal zu der in Deutschland typischen Melange aus theologischem Progressismus und öffentlich-rechtlichem Transmissionsriemen der Sendeanstalten. Eine Hand wäscht die andere. Denn auch wenn die ARD äußerlich nur die Kamera geführt hat, so ist sie doch hier, wie so oft, im Wesentlichen die Plattform für den Abschied vom Christlichen – eifrig sekundiert von kirchlichen Akteuren mit und ohne Mitra, die sich nachweislich gern von hermeneutischen Dompteuren exegetisch dressieren lassen.
Darin verknüpfen sich die Skandale um verwirrte Theologen, schweigende Bischöfe und ein nützliches Medium, die in einem gruseligen Zusammenspiel unter dem Tarnnamen „Christmette“ einen Gottesraub besonderer Art inszeniert haben.
… Alles vom 11.1.2026 von Guido Rodheudt bitte lesen auf
https://www.corrigenda.online/kultur/kolumne-von-pfr-guido-rodheudt-schleimspur
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Dr. Guido Rodheudt, Jahrgang 1964, geborener Aachener und seit 1989 Priester der Diözese Aachen, leitet als Pfarrer die Pfarrei St. Gertrud in Herzogenrath am Nordrand der alten Kaiserstadt. Der promovierte Philosoph ist neben seiner Seelsorgetätigkeit Autor verschiedener katholischer Medien. Er beschäftigt sich am liebsten mit liturgischen und kulturphilosophischen Themen. Seiner Herkunft im Katholizismus des deutsch-niederländisch-belgischen Dreiländerecks ist es geschuldet, dass er trotz aller Krisen den Humor noch nicht verloren hat.
Weihnachten – Christi Geburt
Es ist eines der größten Paradoxa unserer Welt: Gott lässt sich zu uns hernieder, in dieses Jammertal, das voller Neid, Habgier, Hass und Missgunst ist. Und wie tut er das? Nicht als über allen stehender König und Herrscher, sondern als Baby. In einem Akt totaler Demütigung wurde er ganz Mensch, mit all den Verletzlichkeiten, den Verfolgungen und den Problemen, mit denen auch wir konfrontiert sind. Warum tut er das? Weil wir nur so, in Ansätzen, das verstehen, was später folgen wird. Was wir Christen Erlösung nennen.
In der kommenden Nacht gedenkt die Welt dieser Geburt in Bethlehem, die das wohl einschneidendste Erlebnis der Weltgeschichte war. Leider allzu oft wird aber nicht mehr Christi Geburt gedacht, sondern im besten Fall wird ein „Fest der Familie“ gefeiert. Die Weihnachtsbotschaften der Politiker sind lax. Und die Kirchen sind meist dem Zeitgeist angepasst. Dabei täten klare Worte not. Gerade dann, wenn der Mensch wieder zur Sache, zur Funktion degradiert zu werden droht.
Wie kontrastreich dazu liest sich ein Weihnachtserlebnis des ersten deutschen Bundeskanzlers Konrad Adenauer, das das Ehepaar Dorothea und Wolfgang Koch für Sie aufgeschrieben hat! 1933 verbrachte Adenauer, damals kein Kanzler, sondern inkognito im Benediktinerkloster Maria Laach, wo er sich vor den Nazis versteckt halten musste. „Für Adenauer war Weihnachten kein sentimentales Idyll“, schreiben die Adenauer-Kenner. „In äußerer Bedrängnis wurde ihm dieses Fest zur Schule innerer Freiheit und Standhaftigkeit.“
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Von Maria Laach, wo später auch andere bedeutende europäische Politiker einkehrten, zu nennen sind vor allem Alcide De Gasperi und Robert Schuman, ging Orientierung aus.
https://www.corrigenda.online/kultur/weihnachten-bei-adenauer-ohne-gott-geht-es-nicht
Jahrhundertealte Leitplanken, die von heutigen Politikern leider überfahren werden. Zum Schaden für den Kontinent und für den einzelnen Menschen.
Als Rudolf Augstein im Oktober 1948 mit journalistischem Instinkt Adenauer „als kommenden Mann“ besuchte, ließ er die Spiegel-Leser wissen: „Ein Gebetsstuhl trägt die Aufschrift ‘Maria Laach 1933–34’.“ Adenauers Weihnachtserlebnis verweist auf die Wurzel des europäischen Neuanfangs.
… Alles vom 24.12.2025 von Lukas Steinwandler bitte lesen auf
https://www.corrigenda.online/kultur/weihnachten-im-stall-von-bethlehem-wird-gott-zum-game-changer
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Kein „Kirchhofsfrieden“ – Adenauers Weihnachts-Logik
1933: Ein kleiner Christbaum in einem Hotelzimmer am Laacher See. Wenige Geschenke, dafür das Weihnachtsevangelium und das lange entbehrte Zusammensein der großen Familie nach der Flucht aus Köln. Als Gejagter findet Konrad Adenauer bei den Mönchen in Maria Laach innere Freiheit.
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Vielleicht sei es das schönste seiner Weihnachtsfeste gewesen, bekannte Konrad Adenauer seinen Landsleuten in seiner Weihnachtsansprache https://www.konrad-adenauer.de/seite/default-dd8d209197/ als Bundeskanzler 1951. In Maria Laach war Adenauer kein Kanzler, kein Politiker im Rampenlicht, sondern ein Gejagter. Nach schmachvoller Vertreibung aus seinem Amt https://www.youtube.com/shorts/Qni8Rlq4ies und vom Tode bedroht, fand der 57-jährige Kölner Oberbürgermeister Zuflucht bei seinem Schulfreund, dem Abt des Benediktinerklosters Maria Laach.
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Adenauers Weihnachts-Logik – innere Freiheit in äußerer Bedrängnis, Standhaftigkeit in der Ohnmacht, Licht in der Nacht ohne Garantie auf raschen Tagesanbruch – blieb nicht privat. Sie wurde politisch, ohne sich parteipolitisch zu verengen. Dies zeigte eine andere Weihnachtsansprache des Bundeskanzlers, die von 1952 https://www.konrad-adenauer.de/seite/default-72426ad551/, in der er fragte: „Liebt der den Frieden, der passiv alles hinnimmt?“
… Alles vom 23.12.2025 von Dorothea und Wolfgang Koch bitte lesen auf
https://www.corrigenda.online/kultur/weihnachten-bei-konrad-adenauer-kein-kirchhofsfrieden-adenauers-weihnachts-logik-und-europas
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Die Essenz von Weihnachten: „Denkt um!“
Friede auf Erden ist eine schöne Vision, leider sieht die Wirklichkeit in vielen Ländern dieser Erde anders aus. Über die Weihnachtsbotschaft und ihre Wirkung in der heutigen Zeit reden wir mit dem Pfarrer und früheren Talkshow-Moderator Jürgen Fliege. Welche schönen weihnachtlichen Musikstücke gibt es jenseits von Bachs Weihnachtsoratorium? Und in welchen Gegenden der Welt wird am schönsten gesungen zum Fest? Darüber spricht der Organist und Publizist David Boos. In unserer Reihe „Was ist konservativ?“ kommt die Vorsitzende der Desiderius-Erasmus-Stiftung Erika Steinbach zu Wort.
Und im Kommentar des Tages benennt Uwe Jochum die Essenz von Weihnachten. Sie lautet: „Denkt um!“
24.12.2025,
https://www.spreaker.com/episode/kontrafunk-aktuell-vom-25-dezember-2025–69184566
https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/politik-und-zeitgeschehen/kontrafunk-aktuell/kontrafunk-aktuell-vom-25-dezember-2025
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Meilenstein – Weihnachten 2023 & Weihnachtsgeschichte aktuell: Nicht nur was für fromme Menschen …
26.12.2023
https://www.mediagnose.de/2023/12/26/weihnachten-2023-weihnachtsgeschichte-aktuell-nicht-nur-was-fuer-fromme/
https://vera-lengsfeld.de/2025/12/23/weihnachtsgruss-2
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Hausfriedensbruch wegen Weihnachtsbaum – 3000 Euro Strafe
Weihnachtsbaum-Streit Kita Hamburg geht in nächste Instanz
Weil ein Gärtner einer Hamburger Kita gegen ihren Willen einen Weihnachtsbaum schenkte, wurde er wegen Hausfriedensbruch zu einer Geldstrafe verurteilt. Nun legte er Berufung ein.
Nachdem eine Kita im Hamburger Stadtteil Lokstedt zu Weihnachten 2023 bewusst auf einen Weihnachtsbaum verzichtete, um „nicht-christliche Kinder nicht auszuschließen“, stellte der Gärtner heimlich einen Tannenbaum auf dem Kita-Gelände auf und legte Geschenke darunter. Daraufhin stellte die Kita Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch. Der Gärtner wurde Ende letzten Jahres von einem Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 3.000 Euro verurteilt. Nun muss sich das Landgericht erneut mit dem Fall befassen, da der Gärtner Berufung eingelegt hat, meldet https://www.merkur.de/deutschland/hamburg/weihnachtsbaumaktion-vor-kita-neuer-prozess-gegen-gaertner-zr-93621228.html.
… Alles vom 12.3.2025 bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/weihnachtsbaum_streit_geht_in_naechste_instanz
Wieso das Weihnachtsfest nicht kleinzukriegen ist – Ins Offene schauen
Felix Dirsch
Friedrich Hölderlin, einer der großen Freunde speziell des griechischen Mythos, den er für die Uroffenbarung der Wahrheit hielt, schrieb in der Elegie „Brod und Wein“: „Göttliches Feuer auch treibet, bei Tag und bei Nacht, / Aufzubrechen. So kommt! daß wir das Offene schauen.“ „Göttliches Feuer“ – dieser geheimnisvollen Kraft wollte er sich nähern; sie war eine seiner wichtigen Antriebsquellen.
Hölderlins schwäbischer Landsmann Martin Heidegger war von der Schau ins Offene, die der verehrte Dichter herausstellte, so sehr angetan, daß sie ihm sogar geholfen hatte, dem Bann der nationalsozialistischen Ideologie zu entrinnen. Für den Autor von „Sein und Zeit“ stellte sich die Frage nach dem Offenen vor allem im Kontext der Offenbarkeit des Seins. Im Gegensatz zu diesem „Unverborgenen“ bei den Vorsokratikern konstatierte er im Kontinuum der abendländischen Philosophiegeschichte seit Platon einen „Entzug des Seins“. Gerade im Umgang mit der neuzeitlichen Technik war ihm das „Geheimnis des Seyns“ ein Anliegen. Auf diese Weise kehrte Heidegger den Wert von Spiritualität jenseits des christlichen Dogmas hervor.
Zu keiner Zeit ist die Menschheit so aufgeschlossen gegenüber einem zukünftigen Ereignis wie im Advent. Die seelischen Antennen sind oftmals auf Empfang geschaltet. Es kommt etwas, dessen Inhalt man weder kennt noch kennen kann, obwohl man gern vom Gegenteil überzeugt ist. Diese Erwartungshaltung findet sich über den übriggebliebenen Teil des praktizierenden christlichen Bevölkerungsanteils hinaus – und sei es auch nur, weil man sich über Geschenke freut.
Die fortdauernde Relevanz des Weihnachtsfestes läßt verschiedene Gründe erkennen. Einer davon ist die Umformung des christlichen Festes, die bis ins 18. Jahrhundert, partiell bis zur Reformation zurückreicht: Die in der Aufklärung Konturen annehmenden Formen der „bürgerlichen Welt- und Lebensanschauung“ (Bernhard Groethuysen) wollten die alten Rituale gern in die Gemütlichkeit eines Familien- und Geschenkfestes übertragen. Die herkömmlichen christlichen Inhalte mutierten dabei häufig zu Nebensächlichkeiten.
Die Sinnentleerung der christlichen Inhalte ließ und läßt sich nicht aufhalten. Diese Umwertung ist vielmehr sogar die Voraussetzung für die ungebrochene Verbreitung. Mit der Aktion „Weihnachtsmannfreie Zone“ macht das katholische Bonifatiuswerk seit 2002 auf den heiligen Nikolaus aufmerksam. Die Bedeutung des Weihnachtsfestes samt umrankendem Brauchtum im frühen 21. Jahrhundert reicht jedoch weiter. Die geweihte Nacht offenbart archetypische Gestalten. Gemeint sind Grundstrukturen menschlicher Vorstellungs- und Handlungsmuster, die sich durch diverse geschichtliche Stationen ziehen. Die sogenannte „Ur-Weihnacht“ hat mit den heute praktizierten Formen wenig zu tun.
Man kann diesen Komplex mit den Worten der Historikerin Renate Reuther zuspitzen: Weihnachten funktioniert auch ohne Krippe und ohne idyllische Familienharmonie. Vor dem 18. Jahrhundert war die Art und Weise, wie man jene Bräuche beging, die mitunter verblaßt im weihnachtlichen Festkreis aufscheinen, vielfach anders als der heutige Usus.
Von den vielen Gepflogenheiten aus einer versunkenen Ära ragen besonders solche heraus, die der Winterzeit geschuldet sind: Vermummte Geistergestalten ziehen um die Häuser unter Obhut von Frau Holle und Frau Percht. Man denkt angesichts der Verkleidungen eher an Karneval. Je nach Region finden sich unzählige Varianten. Die Vielfalt solcher Spielarten ist begrifflich nur schwer auf einen Nenner zu bringen. Man spricht unter anderem von Wintersonnenwendfeier, Mittwinterfest und Julfest. Die Symbolik, die mit solchen Praktiken verbunden war, reicht in unvordenkliche Epochen zurück. Über viele Generationen hinweg waren Schellenklang, Kettengeklirr und hintergründiges Gelächter von Geistern vertraut, auf deren Austreibung man hoffte. „Elemente der wilden Ur-Weihnacht“ (Reuther) muten heute fremd an. Sie wurden indessen länger gepflegt als die gewohnte Lametta- und Plätzchen-Idylle.
Man hat viel über den tieferen Sinn der zahllosen Holle- und Percht-Metamorphosen gerätselt. Wahrscheinlich verbirgt sich dahinter die Verehrung von Fruchtbarkeit und Weiblichkeit, die nicht auf die Winterzeit beschränkt ist.
Im Alltag vermischten sich nicht selten christliche Absicht und (oftmals örtliche) heidnische Überlieferung. Ebenso erkennt man öfter bizarren Aberglauben, Ausschmückung sowie Abänderungen des Tradierten. Die Brauchtumsforscherin Reuther verweist exemplarisch auf folgenden Zusammenhang: Das Christkind, das die Augen ausbläst, der Weihnachtsmann, der durch den Kamin kommt und die Rute des Nikolaus wie auch die Figur des Knecht Ruprecht gehören zu den Erzählsträngen rund um Holle/Percht.
Eine lange Liste von Üblichkeiten läßt sich auf ihre Wurzeln hin untersuchen. Dazu zählen die Christbaum-Routinen. Gemessen an der langen Zeit seit Christi Geburt handelt es sich dabei um relative Neuheiten. Der gedankliche Zusammenhang von Leben und Baum, der zu den „Ursymbolen“ (Ludwig Klages) der Menschheit gehört, ist weithin bekannt. Auch in diesem Kontext durchdringen sich Zeichen des biblischen Glaubens mit uralten Vorstellungen, nach denen etwa Götter in den Kronen von Bäumen wohnen.
Manche Aspekte jener Riten, die man dem Holle-Percht-Komplex zurechnet, sind in (auch jüngere) christliche Praktiken eingegangen. Zu nennen sind nur die Sternsinger-, aber auch die Martinsumzüge. Ihre Popularität zeigt sich nicht zuletzt darin, daß manche öffentliche Stimmen fordern, sie christlicher Exklusivität zu entkleiden, um keinen Teilnehmer auszugrenzen. Ob Sonne-Mond-und-Sterne-Feiern aber den Jüngsten die gleiche Botschaft vermitteln, bleibt fraglich. Der Brauch am Dreikönigstag, Segenssprüche gegen Gaben einzutauschen, ist gleichfalls uralt.
Die Unterschiede bei der Ausgestaltung des Weihnachtsfests verwundern auf den ersten Blick. Man darf aber nicht vergessen, daß die Geburt des Erlösers in der Alten Kirche, anders als Ostern, lange Zeit keinen Ort im Geschichtsgedächtnis besessen hatte. Der Auseinandersetzung mit konkurrierenden Kulten dürfte es geschuldet gewesen sein, daß die Gläubigen die Niederkunft des Gottessohnes zum Ereignis stilisieren mußten – daher die mythische Einkleidung, die sich auch bei anderen Gottessöhnen (wie dem Kaiser Augustus) findet. Vergil kündet in der berühmten vierten Ekloge die Geburt eines göttlichen Knaben an, mit dem die Herrschaft des Saturn wiederkehre. Heute stoßen derartige mythologische Symbole, etwa die Jungfrauengeburt, meist auf Ablehnung. Diese Erzählungen, auf die man auch in anderen Kulturen (wie der altägyptischen) trifft, sollten den besonderen Stellenwert der entsprechenden Vorgänge zum Ausdruck bringen. Christliche Deutung formte insbesondere griechische Mythen um, wie die einschlägige Studie des Altkirchenhistorikers Hugo Rahner herausarbeitet. Ungeachtet aller Forderungen nach Entmythologisierung besteht eine gelehrte Phalanx von Karl Jaspers über Karl Kerényi bis Eugen Drewermann auf der „Wahrheit des Mythos“ (Kurt Hübner).
Daß sich der antike „Kampf der Kulturen“ auch im Disput um die Geburt des Herrn niedergeschlagen hatte – darauf deutet nicht zuletzt der gewählte Termin im Westen des Römischen Reiches hin. Am 25. Dezember wurde des Gottes Sol Invictus gedacht. Auch Kaiser Konstantin, eine Gestalt des Übergangs, verehrte ihn. Christus, die neue Sonne, erblickte kalendarisch anstelle der alten Sonnengottheit das Licht der Welt. Allerdings zerstritt sich die Christenheit über dieses Datum. Der Osten entschied sich für das bis heute gültige Fest Epiphanie.
Vertreter der großen kirchenfeindlichen Strömungen des letzten Jahrhunderts wußten um die Kraft kalendarischer Konvention. Ihre Repräsentanten schreckten jenseits marginaler Korrekturen davor zurück, die christliche Zeitrechnung zu eliminieren. Das Ziel fanatischer Nationalsozialisten, alte germanische Julfeste, die durch das Christentum verdrängt wurden, wiederzubeleben, kam über einen kleinen Kreis von Hitler-Gläubigen nicht hinaus. Der Führer hielt vom eigenen ideologischen Überbau wenig, diente er ihm doch ausschließlich zur Legitimierung seiner Gewaltherrschaft. Er spottete darüber, daß seine Gauleiter nicht als Heilige taugten und überging die Anhänger von Alfred Rosenbergs „Mythus des 20. Jahrhunderts“.
Den Nationalsozialisten blieb nur die Instrumentalisierung des Fests, das nicht aus der Welt zu schaffen war. Den Kommunisten gelang ebenfalls keine Tabula-rasa-Lösung. KPD-Propagandisten thematisierten den Widerspruch zwischen den „Oh du fröhliche“-Liedern der gesättigten Bürgerlichen und der sichtbaren Armut des Proletariats. Erich Kästner brachte es auf den Punkt: „Morgen Kinder, wird’s nichts geben! Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.“ 1929 fand im säkularisierten Berlin ein Weihnachtsfest der Gottlosen statt. Man vermutete wohl, daß eine etwaige Leere noch unerträglicher wäre als die fremdgewordenen Bezüge.
Den gestern wie heute politisierten und ökonomisierten Ersatzritualen gelingt keine vollständige Auslöschung von Herkunft und identitärer Prägung, wie sie sich im Weihnachtsfest pointiert manifestieren. Auch bei ihnen macht sich, wie im überlieferten Christentum, die Vorstellung bemerkbar, daß der unvermeidbare Weg des Menschen ins Zukünftig-Offene nicht unabhängig von geschichtlich-relativen Mythen, Narrationen und Gebräuchen aller Art geschehen kann. Die nachchristlich-pluralistische Gesellschaft des frühen 21. Jahrhunderts kommt nicht darum herum, derartige Einbrüche in den pragmatisch-mechanischen Alltag als unverzichtbar anzuerkennen.
… Alles vom 20.12.2024 von Felix Diersch bitte lesen in der JF 52/24, Seite 22
https://www.junge-freiheit.de
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Prof. Dr. Felix Dirsch, Jahrgang 1967, lehrt Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Politische Theorie in Armenien. Sein Buch „Logiken des Wandels“ (Schlosser-Verlag) erschien 2023. Auf dem Forum schrieb er zuletzt über Kant („Der logische Widerspruch“, JF 17/24).
Die Weihnachtsgeschichte – aus dem Evangelium nach Lukas 2,1-20
In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinus Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazareth in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.
Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort ankamen, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.
In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: „Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.“
Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: „Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.“
Als die Engel die Hirten verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: „Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ!“ So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in einer Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.
Aus dem Evangelium nach Lukas 2,1-20
