Krippen

Home >Religion >Kirchen >Weihnachten >Krippen

Weihnachtskrippe in St. Peter im Hochschwarzwald am 23.12.2012

 

Blick nach Südwesten über den Küchlehof ins Geroldstal am 21.11.2012 – Nebel zieht von der Immi rüber

 

 

Statt Jesuskind: Mensch in Embryohaltung in Weihnachtskrippe
Die Stuttgarter St.Marienkirche verläuft sich im Zeitgeist
Die ARD kündigt zur Stuttgarter Christmette eine Krippe an, „in der ein echter Mensch liegt“. Zu sehen ist dann kein Jesuskind, sondern ein eingewickeltes, zuckendes, in rosa Licht getauchtes Etwas in Embryohaltung.
.
Die ARD und die Stuttgarter Kirche laden die Christmette aus St. Maria mit ganz großen Worten auf: „So viel Mensch war nie!“ Im Zentrum stehe die Menschwerdung Gottes „in einer verletzlichen Welt“, sichtbar gemacht durch eine Krippe, „in der ein echter Mensch liegt“. Und dann liegt da kein Kind, sondern ein wackelnder erwachsener Körper, eingehüllt in Reispapier und rötlichem Licht, der durch einen Strohhalm atmet. Die Beschreibung der Performance erklärt: das Papier soll „an Haut erinnern“ und die Bewegungen seien „kaum sichtbar“.

St. Maria ist zeitgeistig und politisch überkorrekt. Dort brachten Klima-Agitateure ein Banner mit der Frage „Wäre Jesus Klimaaktivist?“, an. Die Aktion sei gemeinsam von der Kirche und den Aktivisten geplant und ausgeführt worden. Die Messe mit dem Performance-Jesuskind ist also kein zufälliger Ausrutscher, es ist Programm. Der Altar ist Bühne, die Kirche Resonanzraum für politische Kampagnen, die Predigt Agitation.

Wer die Kirche als moralische NGO positioniert, erzieht sie zur Partei im Kulturkampf. Und wer die Liturgie mit politischen Signalen auflädt, bekommt am Ende eben keine Gemeinde, sondern Publikum, das entweder applaudiert oder pfeift.
Die Krippe ist dafür ein Lehrstück. Sie ist das dichteste Bild christlicher Tradition. Gott kommt klein, schutzlos, als Kind. Die Botschaft ist nicht: „Schaut, wie prekär das Leben ist.“ Die Botschaft ist: In diese Prekarität kommt Gott selbst. Wer das Kind durch eine etwas bemühte Verpackungs-Performance ersetzt, verschiebt das Zentrum. Es geht dann nicht mehr um die Ankunft Gottes, sondern um die Selbstinszenierung der Deutung.
Und genau deshalb wirkt das Ganze auf viele nicht wie „Menschwerdung“, sondern wie Entleerung. Das Heilige wird nicht mehr gezeigt, sondern umstellt. Nicht mehr gefeiert, sondern kommentiert. Nicht mehr geglaubt, sondern ausgestellt.

Am Ende bleibt eine bittere Pointe: Die Kirche glaubt, sie müsse immer noch lauter, noch zeitgeistiger, noch drastischer werden, um „relevant“ zu sein. Dabei wäre das Revolutionärste heute das Gegenteil: eine Christmette, die wieder weiß, was sie ist. Kein Grenztest. Keine Performance. Keine moralische PR. Sondern schlicht: Anbetung, die trägt.
… Alles vom 25.12.2025 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/wenn-die-krippe-zur-zumutung-wird/

https://www.kath-suedgemeinden-stuttgart.de(gemeinden/st-maria
https://www.stmariaAls.de
https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL2FyZC5kZS9wbGFuQVJEX2VjNmRmODU3LTFiMmEtNDBjNC1iNWUyLTBjZDMzMGM1N2M5ZF9nYW56ZVNlbmR1bmc
.

ARD-Christmette am 24.12.2025 in St. Maria Stuttgart: Nackter Mensch statt Jesuskind in der Weihnachtskrippe – Bild: ARD-Screenshot

.
Die Krippe war kein gemütliches Dekostück. Sie war ein Behelf
Vielleicht packt mich deshalb der Gedanke einer Künstlerin besonders, die in diesem Jahr die Krippe im ARD-Fernsehgottesdienst der Christmette gestaltet: Milena Lorek. Sie denkt die Krippe anders – als einen Ort, der nicht romantisiert und verklärt, sondern sichtbar macht, wie Gott zur Welt kommt: mitten in die Not. Die Krippe war kein gemütliches Dekostück. Sie war ein Behelf. Sie war nicht für ein Neugeborenes gedacht und trotzdem oder gerade deshalb beginnt hier Weihnachten.
Für Milena Lorek ist die Futterkrippe der Anfangspunkt: Ein Ort, der nährt und wachsen lässt – und gleichzeitig zeigt, wie verletzlich wir am Anfang sind.
In der Fernseh-Christmette heute Nacht liegt deshalb ein echter Mensch in der Krippe. Kein geschnitztes Jesuskind, keine perfekte Szene – sondern ein lebendiger Körper. Unter Reispapier verborgen, das an Haut erinnert.
Der Mensch atmet durch einen Strohhalm. Er bewegt sich, aber kaum sichtbar. Für Milena Lorek ist das ein Bild für den ersten Atemzug. Den besonderen Moment, wenn das Kind aus dem beschützenden Schoß der Mutter heraus in die laute und raue Welt hineinkommt.
… Alles vom 22.12.2025 bitte lesen auf
https://www.kirche-im-swr.de
https://www.kirche-im-swr.de/beitraege/?id=43490
.
Sensation=Horror in der ARD: Der lebende Mensch als Jesus in der Krippe
Dr. David Lütke
Gibts da keinen Arzt? …
Die ARD liefert bei der Christmette 2025 eine groteske #Freakshow.
„Ein „echter Mensch“ wird im Stil eines atmenden Alien als „Krippe“ präsentiert.
Und selbst das Publikum ist (sicher ganz zufällig) in Regenbogenfarben sortiert……“
24.12.2025
https://x.com/DrLuetke/status/2004239531990831542

 

Anti-christliche Gewalt in Deutschland nimmt zu: Brandstiftung, Exkremente und geköpfte Krippenspielfiguren
Die anti-christliche Gewalt nimmt in Deutschland zu, wie Zahlen des BKA belegen. Allerdings werden nur Fälle in die Statistik aufgenommen, die politisch motiviert sind. Bei zahlreichen Fällen von Vandalismus wird nur wegen Sachbeschädigung ermittelt.
.
Die anti-christliche Gewalt in Deutschland nimmt zu, wie offizielle Statistiken zeigen. Doch in die Statistik des Bundeskriminalamtes (BKA) kommen nur Fälle, die politisch motiviert sind. Bereits 2020 sagte Jakob Johannes Koch, Referent der Deutschen Bischofskonferenz für Kunst, Kultur und Erwachsenenbildung laut der Webseite katholisch.de, dass in schätzungsweise 90 bis 95 Prozent der Vandalismusfälle nur wegen Sachbeschädigung ermittelt werde. Dabei geht es um Vorfälle wie menschliche Exkremente in einer Kirche, zerbrochene Altargegenstände, zerrissene Gebetbücher und aufgebrochen Opferstöcke.
Wie Welt berichtet, stieg laut dem BKA und der Beobachtungsstelle für Intoleranz und Diskriminierung von Christen in Europa (OIDAC) die anti-christliche Gewalt in Deutschland zwischen 2022 und 2023 um 105 Prozent auf 277 Fälle. Deutschland verzeichnete den stärksten Anstieg innerhalb Europas. Bei den Straftaten handelt es sich unter anderem um Brandstiftung, Angriffe auf Straßenmissionare oder Hass-Parolen, die an Kirchen gesprüht werden.
… Alles vom 16.12.2024 bitte lesen auf
https://apollo-news.net/anti-christliche-gewalt-in-deutschland-nimmt-zu-brandstiftung-exkremente-und-gekoepfte-krippenspielfiguren/

 

Jesus mit Geschwister? Queer-feministisches „Krippenspiel“ in Berlin
Kirche erklärt trautes hochheiliges Paar zu Lesben-Duo
Sind Sie auch so altbacken wie ich? Denken Sie auch an Josef – also einen Mann – und Maria – also eine Frau –, wenn Sie an Weihnachten und die Krippe denken? An das „traute hochheilige Paar“, wie es im Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ besungen wird?Wenn Sie dabei an ein traditionelles Paar denken, dann sind Sie in den Augen unserer modernen, gendergerechten Kirche wohl ein ebenso hoffnungslos veraltetes und reaktionäres Modell wie ich. Das zumindest legt die Nachricht nahe, die jetzt aus der Hauptstadt zu vernehmen ist: Der Evangelische Kirchenkreis in Berlin-Stadtmitte lädt zu einem „queer-feministischen Krippenspiel“ in der Friedrichshainer Galiläa-Kirche ein. Laut einem Bericht des Evangelischen Pressedienstes (epd) soll das Projekt insbesondere jene Menschen ansprechen, „die vom herkömmlichen Bild der weihnachtlichen Kernfamilie ausgeschlossen sind und diesen Abend deshalb oft alleine verbringen“.

Weiter heißt es über das Krippenspiel auf dem Portal „christlichesforum.info“: „Es geht dabei um die Herbergssuche von einem als ‚weiblich gelesenen‘ Liebespaar, ‚das‘ unerwartet schwanger sei.“
Wie bitte? Weiblich gelesen? Und wie buchstabiert? „Das“ schwanger ist – also das ganze Paar? Und mithin beide Frauen? Hat Jesus dann ein Geschwisterlein? „Damit nicht genug, soll es nach dem Fest eine ‚Drag-Show‘ geben“, schreibt das Portal weiter. Finanziert wird das Krippenspiel laut „epd“ aus kirchlichen Innovationsfonds.
… Alles vom 20.12.2023 bitte lesen auf
https://reitschuster.de/post/kirche-erklaert-trautes-hochheiliges-paar-zu-lesben-duo/

 

Schwarzer Melchior in Krippe und bei Sternsinger verboten
Zur modernen Weihnachtsgeschichte, wie man sie ungefähr seit dem achten Jahrhundert nach Christus kennt, gehören in Anlehnung an Matthäus 2,1-12, Jesaja 60,3 und Psalm 72,10 die „Heiligen Drei Könige“. Diese stehen als Symbol für die drei damals bekannten Erdteile Europa, Afrika und Asien. Die Tradition hat ihnen die Namen Caspar, Melchior und Balthasar gegeben; Melchior steht für den afrikanischen Kontinent und wird daher naheliegenderweise von Anfang an als Mohr dargestellt, also mit dunkler Hautfarbe.
.
Evangelische Kirche will nichts mehr mit Melchior zu tun haben
Soweit, so bekannt, so normal. Nicht mehr normal allerdings sind unsere heutigen Zeiten – und sie sind es deshalb nicht, weil die selbst ernannten Eliten in Politik und Medien in ihrer linksgrünen Verblendung alle Vernunft über den Haufen geworfen haben. Ein weiterer Beleg hierfür ist nun die Tatsache, dass man in Kreisen der evangelischen Kirche offenbar nichts mehr mit Melchior zu tun haben möchte:
Im Ulmer Münster, immerhin der größten evangelischen Kirche Deutschlands, hat man nun nämlich entschieden, ein vor ziemlich genau 100 Jahren durch den Ulmer Künstler Martin Scheible geschaffenes Krippenwerk mit den Heiligen Drei Königen nicht mehr in der ursprünglichen Form auszustellen – die drei Könige müssen jetzt im Schrank bleiben.
Der Grund: Auf einmal, nachdem es fast 100 Jahre lang überhaupt keine Probleme und keinen Protest gab, sieht man in der (längst zur grünen Vorfeldorganisation abgestiegenen) evangelischen Kirche die Figur des schwarzen Königs als problematisch an – der dortige Dekan Ernst-Wilhelm Gohl hält die Darstellung nämlich jetzt auf einmal für „rassistisch“. Folglich ringt man nun „um den richtigen Umgang“ mit dieser Figur. Was für ein Unsinn: Der einzige richtige Umgang ist, diese Figur auch in der Zukunft genauso selbstverständlich auszustellen, wie man dies in der Vergangenheit stets tat.
.
Wird die katholische Kirche auf einmal auch rassistisch?
Verweigert man sich dieser Tradition, ist das nichts anderes als eine Diskriminierung von Schwarzen – man verbannt deren Repräsentanten aus der weihnachtlichen Krippe. Beim Diskriminieren von Schwarzen wollte auch die katholische Kirche in Ulm offenbar nicht nachstehen, wie ein Artikel der „Jungen Freiheit“ nahelegt: „Die Ulmer Regionalstelle des katholischen Kindermissionswerks ,Sternsinger‘ hat sich gegen die traditionelle Melchior-Kostümierung ausgesprochen. Kinder sollen sich künftig nicht mehr das Gesicht schwarz schminken, wenn sie in der Rolle des dunkelhäutigen heiligen Königs unterwegs sind.“
Kindliche Sternsinger, die sich nicht mehr schwarz anmalen dürfen, wenn sie einen schwarzen König darstellen, und traditionelle Weihnachtskunstwerke, die im Schrank bleiben müssen – was kommt als nächstes in unserem unter Merkel und den regierungstreuen, meist linksgrünen Medien verrückt gewordenen Land? Höchste Zeit für das Ende der Verrücktheiten. Höchste Zeit für die Kirche, die Diskriminierung von Schwarzen zu beenden.
10.10.2020, Prof. Jörg Meuthen

 

Krippen-Museum von Rudolf Nobs in Kirchzarten

Rudolf Nobs öffnet sein privates Krippen-Museum für alle Interessierten. Rudolf Nobs hat eine ganz besondere Verbindung zum Weihnachtsfest: er ist am 24. Dezember geboren. Sein Vater hatte die Weihnachtskrippe der Familie selbst gebaut und schon seit seiner Kindheit war Rudols Nobs von Krippen fasziniert und begann, selbst welche zu bauen und auf Weihnachtsmärkten zu verkaufen. Vor 12 Jahren auf einem elsässischen Weihnachtsmarkt sorgte eine kleine Krippe, die in einer kleinen Truhe mit Spieluhr versteckt war dafür, dass er eine neue Leidenschaft entdeckte:  Er begann, Krippen aus anderen Ländern zu sammeln. Bis heute sind über 200 Krippen zusammengekommen in allen Größen, Formen und Materialien und vor allem aus aller Herren Länder. Es gibt Krippen aus Tansania, Kenia, Kuba, Peru, Mexiko, Indien, Sri Lanja, Irland, Polen, der Schweiz und vielen anderen Ländern, aber natürlich auch aus verschiedenen Teilen Deutschlands. Die kleinste Krippe ist so winzig, dass man sie durch ein Vergrößerungsglas anschauen muss. Besonders außergewöhnlich ist eine karibische Krippe, die mit ihren winzig kleinen Figuren in einer Kokosnuss Platz hat. Auch die Materialien sind vielfältig. Rudolf Nobs besitzt Krippen aus Holz, Papier, Wachs, Terracotta, Gips, Porzellan und sogar Figuren aus Bananenblättern gefertigt sind dabei. Die älteste Krippe ist eine Holzkrippe aus der Schweiz, die wahrscheinlich aus dem Jahr 1900 stammt.

  Rudolf Nobs vor einem kleinen Teil seiner großen Krippensammlung

Rudolf Nobs findet seine Krippen hautsächlich auf Flohmärkten, teilweise aber auch im Internet. Manches wurde ihm von Bekannten und Freunden von Auslandsreisen mitgebracht, denn jeder weiß, dass er Krippen sammelt. Trotz der enormen Anzahl ist die Sammlung noch nicht komplett. „Da fehlt noch Viel“ meint Rudolf Nobs augenzwinkernd. „Ich habe Krippen aus der ganzen Welt und ausgerechnet aus europäischen Ländern ist noch nicht so viel hier…“
Die Krippen haben ein eigenes Zimmer im Keller von Rudolf Nobs’ Haus – das Krippenzimmer. Hier hat jede einzelne ihren Platz in einem der vielen Regale samt der genauen Herkunfts- und Altersbezeichnung. Rudolf Nobs und seine Frau Edeltraud nennen diesen Raum liebevoll das „Museum“. Zu Recht, denn man kann eine ganze Weile dort verbringen und Fragen stellen und vor allem Staunen, ohne dass es je langweilig wird. Die Nobs öffnen ihr privates Krippen-Museum das ganze Jahr hindurch für alle, die vorher telefonisch anfragen unter 07661-1559.

21.12.2012, Anja Scheiner, www.dreisamtaeler.de

 

 

 

Schreibe einen Kommentar