Opfer-Täter-Umkehr

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Kaki am Baum fast reif in Freiburg 29.11.2023

Oper-Täter-Umkehr bzw. Täter-Opfer-Umkehr:
Ursache und Wirkung werden bewußt vertauscht

Beispiel zur linken Schuldumkehr:
Charlie Kirk ist an seiner Erschießung selbst schuld
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Das geheuchelte „Aber“ und die linke Schuldumkehr
Das alte Sprichwort „Jeder Satz vor ‚aber‘ ist gelogen“, trifft nicht immer zu, aber doch häufig. Meist handelt es sich um den mehr oder weniger hilflosen Versuch, ein nachfolgendes Urteil abzumildern: „Ich habe nichts gegen Homosexuelle, aber…“. Ich möchte dich nicht kritisieren, aber…“. „Du bist sicher ein ganz netter Mensch, aber…“.
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Allerdings gibt es auch das falsche, das verlogene „aber“, das in Wirklichkeit ein verstecktes „trotzdem“ ist. Die ZDF-Moderatorin Dunja Hayali beteuerte, den „Tod von Charlie Kirk“ zu feiern, sei „mit nichts zu rechtfertigen“, um sogleich hinzuzufügen, dass der „radikal-religiöse Verschwörungsanhänger“ mit „seinen oftmals abscheulichen, rassistischen, sexistischen und menschenfeindlichen Aussagen (…) aber auch genau damit einen Nerv getroffen“ habe. Im Subtext heißt dies: Dass Menschen das Attentat auf Charlie Kirk bejubeln, ist zwar nicht schön, aber trotzdem nachvollziehbar. Letztlich hat Kirk seinen Tod (das Wort „Ermordung“ wird tunlichst vermieden) selbst verschuldet.

Natürlich sind Rechte für die an ihnen begangenen Verbrechen selbst verantwortlich
Ähnlich argumentierte der ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen. Wahrheitswidrig unterstellte er Kirk, die Steinigung von Homosexuellen gefordert und Flugzeuggäste vor schwarzen Piloten gewarnt zu haben. Zwar sei ihm „jetzt nicht aus dem Kopf bekannt“, dass Kirk auch zu Gewalt aufgerufen habe. „Aber er hat mit diesen scharfen Formulierungen natürlich beigetragen zur Polarisierung im Land.“ Theveßens unterschwellige Botschaft lautet: Ich persönlich erinnere mich im Augenblick zwar nicht daran, dass Kirk zu Gewalt aufgerufen hat, aber auszuschließen ist es letztlich nicht. Vor allem aber hat Kirk maßgeblich zur Polarisierung im Land und damit zumindest indirekt auch zu seiner Ermordung beigetragen. Beachtung verdient in diesem Zusammenhang auch das Wort „natürlich“. Es suggeriert eine Kausalitätskette, an deren Ende Kirks Ermordung fast schon als Normalität erscheint.

Noch unverblümter agitierte der amerikanische Fernsehjournalist Matthew Dowd.
https://www.nius.de/analyse/news/charlie-kirk-ermordung-medien-thevessen-hayali-ard-zdf-zeit-versagen/7b736f26-7899-423d-a40c-7d5373246240 Nach einem kurzen Bedauern ließ auch er das unvermeidliche „aber“ folgen: „Aber (…) er (= Kirk) war eine (…) der am meisten spaltenden jüngeren Figuren, die ständig eine Art Hassrede schürte.“ Solch „hassvolle Gedanken“ wiederum führen Dowd zufolge „zu hassvollen Worten, die dann in hassvollen Handlungen münden.“ Mit anderen Worten: Wer unerschrocken Dinge sagt, die den Linken nicht passen, macht sich zwangsläufig des hate speech verdächtig. Er darf sich daher nicht wundern, wenn er selbst Opfer eines Hassverbrechens wird. Ist nicht schön, aber trotzdem…
Oder um es mit der Linken-Politikerin Heidi Reichinnek zu sagen: „Man freut sich niemals über den Tod von jemandem, aber man muss an dieser Stelle auch kein Mitleid (…) haben.“

Den eigenen Hass auf andere projizieren
Das Opfer wird zum Täter, wenn Ideologen ihren eigenen Hass dem Gegner unterstellen. Die Psychologie nennt dies eine „Projektion“. Sie ist für die Linke symptomatisch. Die Verbissenheit, mit welcher der SPIEGEL Donald Trump mal als wütende Bestie oder wilden Schlächter, mal als geistigen Brandstifter und Weltzerstörer präsentierte (Übersicht hier), sind ebenso bezeichnend wie die Darstellung des amerikanischen Präsidenten als neuen Hitler auf dem Cover des STERN. Und an Alice Weidel richtete die Hamburger Gazette gar die rhetorische Frage: „Was können Sie eigentlich außer Hass?“

Ganz am Ende des auf andere projizierten Hasses steht die kognitive Dissonanz: Menschen demonstrieren „gegen Hass und Hetze“ und skandieren zugleich „Ganz Deutschland hasst die AfD“.

Das Prinzip der linken Schuldumkehr
Mit der Hassprojektion einher geht das Prinzip der einseitigen Schuldzuweisung. Der Andersdenkende ist stets im Unrecht, er trägt an allem Möglichen Schuld: der „Klimaleugner“ am (bislang ausbleibenden) Verglühen des Erdballs, der „Covidiot“ an den (nicht vorhandenen) Leichenbergen, der „Rechte“ an der (in Wirklichkeit von den Linken betriebenen) Spaltung der Gesellschaft.
In einem zweiten Schritt wird aus der Schuldzuweisung die Schuldumkehr. Wer angeblich am Unglück anderer schuld ist, beschwört sein eigenes Unglück herauf. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an jenen Antifapost, der das Gesicht des 2019 von Ausländern krankenhausreif geschlagenen AfD-Politikers Frank Magnitz mit den Worten kommentierte: „Das kommt von das“. Ähnliche Bemerkungen waren nach dem Attentat auf den Islamkritiker Michael Stürzenberger zu hören.

Aus Sicht der Nazis waren auch die Juden an ihrer Ermordung schuld
Diese Rhetorik ist keineswegs neu. Beispielsweise war es ein gängiges NS-Narrativ, die antisemitische Gewalt sei von den Juden „selbstverschuldet“. In der Reichspogromnacht 1938, in der die Synagogen brannten und hunderte Juden getötet wurden, verkündete Goebbels, es habe sich nun der gerechte, lang angestaute „Volkszorn“ entladen.
Hitler drohte in seiner berüchtigten Reichstagsrede vom 30. Januar 1939 sogar offen die „Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa“ an, „wenn es dem internationalen Finanzjudentum in und außerhalb Europas gelingen sollte, die Völker noch einmal in einen Weltkrieg zu stürzen“. Noch in seinem Testament rechtfertigte der Diktator den Holocaust als eine verdiente Strafe für den ihn Wahrheit von ihm selbst angezettelten Krieg.
Nach 1945 lautete das Narrativ etwas anders: Natürlich sei der Holocaust nicht zu rechtfertigen. Aber schließlich hätten die Juden viel dazu beigetragen, sich unbeliebt zu machen, und das nicht nur in Deutschland, sondern überall in der Welt.

…. Alles vom 16.9.2025 von Frank Steinkron bitte lesen auf
https://www.philosophia-perennis.com/2025/09/16/das-geheuchelte-aber-und-die-linke-schuldumkehr/

 

Opfer-Täter-Umkehr bei Schulgewalt am Gymnasium Ribnitz-Damgarten
Der Schulleiter eines Gymnasiums Ribnitz-Damgarten erfährt vom Tiktok-Post einer 16jährigen Schülerin (Witz „Schlümpfe sind blau wie auch Deutschland“, Aussage „Deutschland ist kein Ort, sondern Heimat“), ruft drei Polizisten in die Schule, um die Schülerin aus dem Unterricht zu holen und im Lehrerzimmer in einer Gefährderansprache einzuschüchtern. Polizei: „Es liegt keine strafbare Handlung vor“. Der Schulleiter als Täter reicht eine anonyme Denunziation an die Polizei weiter und stellt die verängstigte und eingeschüchterte 16-jährige Schülerin vor allen Mitschülern als Opfer bloß.
Die Mutter des 16-jährigen Mädchens macht den Denunziationsauswuchs publik und ein Shitstorm gegen den Direktor bricht los (von dem sich Mutter wie Tochter distanzieren).
Wer glaubt, die Medien würden das unverhältnismäßige Verhalten von Direktor und Polizei thematisieren, der irrt. Mehr hier.

In einer Täter-Opfer-Umkehr stellen Mainstreammedien den Schulleiter als Opfer einer angeblich AfD-geleiteten Kampagne dar. Headlines wie „Hetzkampagne gegen Gymnasium in Ribnitz-Damgarten“ (NDR vom 19.3.2024) dominieren die Medien. Der Schulleiter wird vom Täter zum neuen Opfer. Vom Schicksal des Mädchens als Opfer spricht niemand mehr, es verschwindet aus der veröffentlichten Meinung. Verkehrte Welt!

Der Trick der Opfer-Täter-Umkehr ist nicht neu:
Die Hetzjagden auf Migranten von Chemnitz“ 2018 (die es gar nicht gab) kennt jeder, während vom deutschen Opfer, das von Migranten als Täter erstochen wurde, niemand spricht.
„Deportationspläne auf Wannseekonferenz 2.0“ (inzwischen sogar von Correctiv gelöscht) bleibt in Erinnerung an ein Privattreffen bei Potsdam 11/2023.

Schulen müssen Orte des Friedens sein: Gewaltfreiheit (Mobbing, Messerterror, Gesinnungsgewalt). Gemäß Beutelsbacher Konsens ausgewogene politische Bildung der Schüler. Diskussionskultur übt den demokratischen Streit der Argumente ein. Politisch neutrale Lehrer ohne Indoktrination. Schulleiter mit Empathie für die ihm von den Eltern anvertrauten Schüler, die angemessen handeln (zuerst mit der Schülerin sprechen, dann die Erziehungsberechtigten und danach ist die Polizei kontaktieren).
19.3.2024