18,36 Euro muß jeder Privathaushalt monatlich an ARD, ZDF und Deutschlandradio bezahlen. Dafür ist der ÖRR verpflichtet, die Bürger sachlich und ausgewogen zu informieren. Doch dieser Verpflichtung des Medienstaatsvertrags kommen die GEZ-Medien immer weniger nach. Zwei Beispiele:
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I. Zum 15-fachen Mord an Juden in Sydney am 14.12.2025 wurde im ÖRR verspätet und vertuschend berichtet: Dass die Täter aus Pakistan gebürtig sind und für den Islamischen Staat (IS) geschossen haben, wurde verheimlicht – obwohl dies für das Verständnis von Bedeutung ist. Australische Medien titelten „Islamistischer Terror„, deutsche hingegen „Antisemitischer Anschlag“ (z.B. NDR). Mehr hier.
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In den ARD-Nachrichten am 15.12.2025 zum Channuka-Terror in Sydney demonstriert der ÖRR seine einseitige und tendenziöse Berichterstattung: Auf der einen Seite die Täter, die als „Männer“ benannt werden, Vater und Sohn. Kein Wort davon, daß sie aus Pakistan stammen, einem Staat, in dem Islam Staatsreligion ist. Der Vater kam 1998 über ein Studentenvisum nach Australien.
Auf der anderen Seite der in zahlreichen Videos gezeigte mutige Retter, der dem einen „Mann“ (dem Sohn) das Gewehr entriss und der somit vielen Menschen das Leben gerettet hat. Bei ihm wird von der ARD hervorgehoben, daß er aus Syrien stammt, einem Staat, das als Kernland des Islamischen Staates IS gilt.
Also: Beim falschen, weil bösen Täter bleibt die Herkunft Pakistan unbenannt. Beim richtigen, weil guten Täter wird die Herkunft Syrien mehrfach genannt. Dies ist einseitiger Haltungsjournalismus, der im Widerspruch steht zum Medienstaatsvertrag des ÖRR, der einen neutralen Journalismus a la Hanns-Joachim Friedrichs fordert.
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II. Zur Ermordung von Charlie Kirk am 11.9.2025 berichtete der ZDF-Journalist Elmar Theveßen in der Talkshow „Markus Lanz“ wahrheitswidrig „Er hat gesagt beispielsweise, dass Homosexuelle gesteinigt werden müssten.“ Das hat Kirk niemals gesagt. Nach Protesten gestand Theveßen Wochen später seine Lüge ein und bat um Entschuldigung – nicht bei „Lanz“, sondern irgendwo im Kleingedruckten.
Im „heute journal“ nannte Dunja Hayali den gerade ermordeten Charlie Kirk einen „radikal religiösen Verschwörungsanhänger“ mit „oftmals abscheulichen, rassistischen, sexistischen und menschenfeindlichen Aussagen“. Alle diese Eigenschaften treffen nicht zu – im Gegenteil: Kirk indokrinierte nicht, sondern forderte die Zuhörer mit seinem Slogan „Prove me wrong“ bzw. „Beweise mir, daß ich falsch liege“ zur Teilhabe an demokratischer Streit- bzw. Diskussionskultur auf.
Nach dem Erhalt zahlreicher Bürgerbeschwerden ging der ZDF-Fernsehrat jetzt an die Presse: Er lehnte die Beschwerden allesamt ab (1) und verteidigte die Journalisten Theveßen und Hayali (2). Im Zuge der Rechtfertigungen des Fernsehrats wurde zudem geäußert, Charlie Kirk sei nicht erschossen, sondern „angeschossen worden und dann seinen Verletzungen erlegen“ (1). Nach dieser Logik wäre dann auch John F. Kennedy 1963 in Dallas nicht erschossen worden. Was steckt denn hinter derlei sprachlichen Spitzfindigkeiten?
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In beiden Fällen I und II kommt das Berichterstattungsmuster „Falsche Täter (Linke, Muslime) – richtige Täter (Rechte, Christen, Juden)“ der Mainstreammedien zum Tragen. Bei „Charlie Kirk“ schiesst ein Linker auf den tief gläubigen rechtskonservativen Kirk. In Sydney schiessen zwei Anhänger des Islamischen Staates auf jüdische Chanukka-Feiernde. In beiden Fällen sind die Falschen die Täter. Man stelle sich das riesengroße Medienspektakel vor, wenn ein der Rechts-Kategorie zugeordneter Täter agiert hätte.
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Die von den Bürgern über den GEZ-Zwangsbeitrag finanzierten Medien des ÖRR müssen als – nach Legislative, Judikative und Exekutive – „Vierte Gewalt“ mit ihrer Recherche und Berichterstattung die anderen drei Gewalten kontrollieren. Dies geschieht immer weniger und das Vertrauen der Bürgerschaft in den ÖRR schwindet dementsprechend, wie alle Umfragen es zeuigen. Zuweilen hat es gar den Anschein, als ob die reichweitenstarken Medien als „erste Gewalt“ die Politik bestimmen würden.
In einem Staat mit freiheitlich-demokratischer Grundordnung (FDGO) gilt nach wie vor: Die Bürger sind der Souverän und der polit-mediale Komplex agiert als deren Dienstleister – nicht umgekehrt!
Die Erschießung von fünfzehn Juden, die in Sydney/Australien das Chanukka-Fest feierten, wie auch die Erschießung des konservativen Influencers Charlie Kirk in Utah/USA haben die hierzulande Bürger erschüttert. Viele klagen, von öffentlich-rechtlichen Medien nicht ausgewogen informiert worden zu sein. Sie sind es leid, 18,36 Euro/Monat für den ÖRR zu bezahlen und sich dann im Kontrafunk-Radio bzw. bei alternativen Medien im Internet informieren zu müssen.
Ob ÖRR-Reform oder ein komplett neues ÖRR-System – es muß sich etwas ändern bei der Medien-Berichterstattung. Der ÖRR muß politisch neutral berichten. Man stelle sich vor, die AfD erringt die Regierungsmehrheit und nun machen ARD, ZDF und Deutschlandfunk nur noch AfD-Propaganda.
17.12.2025
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Ende von Beitrag „Sydney – ÖRR – Charlie Kirk“
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Beginn von Anlagen (1) – (2)
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(1) Das ZDF ist außer Kontrolle geraten: Der Fernsehrat versagt, Theveßen und Hayali triumphieren
Beim ZDF dürfen sich Linke alles erlauben. Natürlich gibt es Grenzen. Beim öffentlich-rechtlichen Zwangsgebührenfunk setzt theoretisch der Medienstaatsvertrag die Grenzen. Theoretisch wachen auch Aufsichtsgremien über die Güte und Erlaubtheit der Inhalte. Beim Zweiten Deutschen Fernsehen heißt es: „Der Fernsehrat kontrolliert das ZDF-Programm.“
Die jüngste Sitzung des Fernsehrates aber beweist: Wer den ermordeten Bürgerrechtler Charlie Kirk schmäht oder über ihn Lügen verbreitet, der wird nicht gerügt. Der Fernsehrat beanstandet die geistigen Tiefflüge von Dunja Hayali und Elmar Theveßen nicht. Ein solches Aufsichtsgremium agiert nicht wie ein Anwalt des Publikums, sondern wie die Leibwache des Senders. Das ZDF ist außer Kontrolle geraten.
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Die Rechtfertigung einer solchen journalistischen Fehlleistung (von Theveßen) durch den Fernsehrat und durch Frau Dr. Vorholz vom Deutschen Landkreistag ist ein beschämendes Gestammel. Es mündet in einen eindrücklichen Fall von Korpsgeist. Right or wrong, my ZDF
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Kirk, sagt Frau Berger von der Verdi-Gewerkschaft, sei angeschossen worden und dann seinen Verletzungen erlegen. Das ist kühl und relativierend zugleich. Kirk wurde erschossen. Er wurde beim öffentlichen Gebrauch der freien Rede wegen dieser freien Rede hingerichtet. Frau Berger von Verdi fasst das Gewaltopfer mit spitzen Fingern an. Insofern ist es konsequent, dass der Fernsehrat und Frau Berger Hayalis Schmährede über Kirk durchwinken.
Nein und nein und nein: Hayali beschrieb nicht die Aktivitäten von Kirk. Hayali verurteilte sie. Und sie unterstellte, was sie nicht belegen konnte. Frau Berger von Verdi setzt noch einen drauf und erweitert die Kaskade der Schmähungen um Antisemitismus und versteigt sich zur Aussage: „Inhaltlich war das weder falsch noch fehlerhaft.“
… Alles vom 17.12.2025 von Alexander Kissler bitte lesen auf
https://www.nius.de/kissler%20kompakt/news/das-zdf-ist-ausser-kontrolle-geraten-der-fernsehrat-versagt-thevessen-und-hayali-triumphieren
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(2) Eine Sitzung des ZDF-Fernsehrats mit Seltenheitswert: Wird dort überhaupt jemand ernst genommen?
Alle Programmbeschwerden werden abgewiesen, der Intendant verbreitet eine Falschnachricht und der konservative Kandidat fällt bei der Wahl durch.
Die Ermordung von Charlie Kirk im September in den USA hat auch in Deutschland viele Menschen schockiert. Die empathielosen Reaktionen auf das Attentat in Teilen der Medien sorgten ebenfalls für Diskussionen. Vor allem das ZDF geriet ins Visier der Kritik. Da war zum einen der Korrespondent des ZDF in den USA, Elmar Theveßen, der schon zuvor mehrfach mit Aussagen aufgefallen war, die Zweifel an seiner Kompetenz und Objektivität aufkommen ließen.
… Alles vom 15.12.2025 bitte lesen auf
https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/tv-medien/eine-sitzung-des-zdf-fernsehrates-mit-seltenheitswert-li.10010186