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Kontrafunk ist das einzige Oppositionsradio in Deutschland
https://kontrafunk.radio
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Kontrafunk vier Jahre: Der alternative Mainstream
Vier Jahre nach seiner Gründung zählt der „Kontrafunk“ zu den Qualitätsprodukten der Branche
Florian Werner
Wer regelmäßig das Radio anmacht weiß, wie Hörfunk unversehens zum Hintergrundrauschen des Alltags werden kann. Fast viereinhalb Stunden lauschen die Deutschen laut dem aktuellen Bericht der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse im Durchschnitt täglich dem Programm; vor allem ältere Semester, vor allem Berufstätige schalten sich durch die Programme, wie die Studie VuMA Touchpoints 2025 im Auftrag der Audiomedienagentur RMS unlängst zeigte.
Der 1962 gegründete, zwischen Köln und Berlin beheimatete Deutschlandfunk zählt mit täglich rund 2,5 Millionen Hörern zu den reichweitenstärksten Sendern der Nation. Das Deutschlandradio bekommt von den 18,36 Rundfunkbeitrag einen Anteil von 54 Cent. Mit dem „Interview der Woche“, den „Informationen am Morgen“ sowie „Tag für Tag“ haben die Kollegen vom Funkhaus Köln feste Größen im deutschen Medientakt etabliert. Dennoch wird auch er von der Krise eingeholt, in der sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk befindet. Mit einem Programmneustart will das Radio den Vertrauensverlust wettmachen.
Kontrafunk: Die medienkritische Antwort auf den Deutschlandfunk
Doch das Publikum hat längst Alternativen für sich entdeckt und schaltet zur Konkurrenz weiter, die zu allem Überfluss auch noch von ehemaligen Kollegen ins Leben gerufen worden ist. Seit 2022 sendet der Kontrafunk als sprichwörtlicher Anti-DLF vom Bodensee aus in die Welt. Neben dem Radiogründer Burkhard Müller-Ullrich haben mehrere Mitarbeiter eine Vergangenheit bei ARD und ZDF. Während Müller-Ullrich zeitweise Redaktionsleiter im DLF-Radiofeuilleton „Kultur heute“ war, wird sein Kollege Volker-Andreas Thieme vielen als Nachrichtensprecher erinnerlich sein. Frank Wahlig, der Station im ARD-Hauptstadtstudio gemacht hat, rundet den öffentlich-rechtlichen Erfahrungsschatz ab, so dass die medienjournalistische Plattform Übermedien kurz nach Sendestart – neben allgemeinen Kritikpunkten – konstatieren musste, „dass das Programm professionell vorgetragen wird“.
Jetzt feiert das Haus in Würzburg sein vierjähriges Jubiläum und ist seither mit der Hilfe von insgesamt 130 Investoren, die das Radio finanzieren – Startbetrag 200 Euro –, von 20 auf 35 „Kontrafunker“ angewachsen. „Einige unserer Hörer betonen, dass der Silbenfall von Kontrafunk und Deutschlandfunk gleich ist“, kennzeichnete Müller-Ullrich kurz nach Sendestart in der JUNGEN FREIHEIT das komplizierte Verhältnis zum großen Rundfunkbruder. Als Negativbeispiel scheint der ÖRR nach wie vor wegweisend für ihn und seine Kollegen: „Gegen die Einseitigkeit, Selbstgefälligkeit und Dominanz der Mainstreammedien, vor allem der Öffentlich-Rechtlichen.“ Sein Ziel: mit dem Kontrafunk ein Gegengewicht in Deutschlands Medienlandschaft bereitzustellen, das die Debatte wieder ins Lot bringt.
Zu den prominenten Gästen des alternativen Radios zählen neben dem libertären Präsidenten Argentiniens Javier Milei auch die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer, die einstige Linken-Ikone Sahra Wagenknecht, Skandalfürstin Gloria von Thurn und Taxis und Ex-ZDF-Frontmann Peter Hahne – der auch durch die erste Sendung des Kontrafunks überhaupt führte.
Mit Matthias Matussek hat Müller-Ullrich außerdem noch einen Renegaten ganz anderer Prägung angeworben, arbeitete Matussek doch fast 30 Jahre lang beim Spiegel, unter anderem als Auslandskorrespondent und Kulturchef. Schon wenige Monate nach Sendebeginn von Kontrafunk startete der Publizist und Buchautor mit „Matussek!“ seine eigene Sendung, die inzwischen auf die 150. Folge zugeht. „Ich liebe alles daran – die Atmosphäre, das Studio, das Mikro, das macht mir unglaublich viel Spaß“, betont Matussek, der sich bei seinen Auftritten am US-amerikanischen Radiomacher Rush Limbaugh orientiert, der Jungen freiheit gegenüber.
Der konservative Entertainer, der in den 1990er Jahren mit der „The Rush Limbaugh Show“ zu landesweiter Bekanntheit gelangte, erreichte mit seiner gegen die Regeln der politischen Korrektheit verstoßenden Flapsigkeit ein Millionenpublikum. „Ich erinnere mich noch, wie ich Limbaugh damals bei einem Aufenthalt in New York hörte – es war ein Erlebnis!“, erinnert sich Matussek. Diese Nonchalance nimmt er in seinen eigenen Podcast hinüber, wo er im Plauderton pikante Anekdoten mit Seitenhieben auf das linke Milieu mischt. Auch bei diesem Format kann sich die Liste der Gäste sehen lassen, hat Matussek sich doch schon mit dem Philosophen Rüdiger Safranski, dem Publizisten Michael Klonovsky und dem Romancier Martin Mosebach unterhalten.‘
Der Sparzwang kommt inzwischen auch bei den Alternativmedien an
Doch auch solche illustren Runden können die ökonomischen Notwendigkeiten nicht ausblenden, mit denen sich der Kontrafunk konfrontiert sieht. „Um uns nicht zu sehr zu verausgaben, schalten wir jetzt einen Gang zurück und sparen einige Sendungen ein“, kündete Senderchef Müller-Ullrich Anfang des Jahres an. Gemeint ist eine leichte Reduzierung des Programmangebots; acht Formate fallen in Zukunft weg. Die Botschaft: „Dieser Schritt tut weh, aber die Konsolidierung ist unabdingbar.“ Im Gegenzug sollen zwei neue Sendungen an den Start gehen, so etwa eine zum Thema „Menschsein“ mit dem Schweizer Psychiater Raphael Bonelli. Auch den Sparzwang hat der Privatfunk also mit dem Deutschlandfunk gemein.
Vier Jahre nach seiner Gründung kommt der Kontrafunk im „Mainstream“ der Alternativmedien an. Der Moderatorenstamm ist breit, die Gäste prominent – doch was sagt der große Bruder? Beim Deutschlandfunk sucht man fast vergeblich nach einer Bemerkung über die Arbeit der einstigen Kollegen. Nur 2024 wurde das Radio einmal genannt – im O-Ton eines „Experten in Sachen Kommunikationsstrategie populistischer Akteure“, der das Internetradio knapp als „einseitig, tendenziös, häufig parteiisch zugunsten der AfD“ bezeichnet. Glückwünsche gehen anders.
…. Alles vom 19.6.2026 von Florian Werner bitte lesen in der JF 26/26, Seite 17
Kontrafunk-Sonntagsrunde: Beschlagnahme russischer Vermögen
Die Sonntagsrunde mit Burkhard Müller-Ullrich: Seid verschlungen, Milliarden
Der belgische Althistoriker Prof. David Engels, der deutsche Rechtsanwalt und Kommunikationsberater Richard Schütze, Inhaber der Valere Consult GmbH, sowie die österreichische Historikerin Gudula Walterskirchen, Herausgeberin des Magazins „Libratus“, diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich
– über das Ende des EU-Gemeinschaftsrechts nach der Beschlagnahme russischer Vermögen,
– über Technologieoffenheit als Bezeichnung für „Wir lagen falsch“
– über den Koralmtunnel als Mahnmal für vorausschauende Politik und ihre Gegner
– über einen sensationellen Corona-Evaluierungsbericht der Regierung des Landes Niederösterreich sowie
– über die zunehmenden Verluste der Altparteienkämpfer im totalen Stellungskrieg gegen die AfD.
14.12.2025
https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/politik-und-zeitgeschehen/sonntagsdiskussion/die-sonntagsrunde-mit-burkhard-mueller-ullrich-seid-verschlungen-milliarden
Radioversenken in Konstanz
Unter „Kampf gegen…“ macht man es heute nicht mehr. Die Dichotomie aus „Wir“ und „Die“ kennt keine Übergänge. Alles, was nicht passt, ist Scheinargument, Fake News und Verrat. Und muss militant bekämpft werden. So wie „Kontrafunk“ auf dem Bodensee.
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Die Politisierung und Polarisierung jedes Aspektes des menschlichen Lebens, der Medien, der Kunst, der Sprache, der Essgewohnheiten, ja, selbst von Freizeitaktivitäten wie einer Bootsfahrt mit Kaffee und Kuchen wird zum Aspekt eines sich immer weiter ausbreitenden Bürgerkrieges, in dem sich der Staat auf eine Seite geschlagen hat. Und mag dieser Krieg auch (noch) nicht mit Waffen ausgetragen werden, ist der Sprachgebrauch doch längst durchzogen von militärischen Begriffen und Einsprengseln roher Gewaltfantasien.
Unter „Kampf gegen…“ macht man es heute nicht mehr. Die Dichotomie aus „Wir“ und „Die“ kennt keine Übergänge. Alles, was vom Gegner kommt, ist Scheinargument, Fake News und Verrat.
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Der politische Gegner als Mensch ist diesem dualistischen Weltbild dabei nur im Wege, weshalb man ihm alle rationalen Reaktionen und Interpretationen seiner Lage und der Folgen glatt abspricht, während man den eigenen weltenwandelnde Fähigkeiten zuschreibt. So heißt es im Newsletter des Konstanzer „Bündnisses“: „Eine glatte Lüge ist die Behauptung natürlich trotzdem. Die Bootsfahrt des Kontrafunk wurde nicht wegen irgendeiner nichtexistenten Bedrohungslage abgesagt.“
Denn was eine Bedrohung ist und zurecht von einem Bootseigner als solche empfunden werden darf, legen Katrin Brüggemann und Anselm Venedey vom Konstanzer Spezialdemokraten-Bündnis fest. Doch worin bestand nun das Verwerfliche und Abzulehnende in einer Bootsfahrt, die zu verhindern es angeblich nicht mal einer Drohung bedurfte? Die „Bedrohung durch Linksradikale“ als Begründung für die Absage der Schifffahrt sei nur „inszeniert“, erklärte Brüggemann gegenüber dem Südkurier.
… Alles vom 7.7.2025 von Holger Letsch bitte lesen auf
https://unbesorgt.de/die-daemonisierung-des-banalen/
Nach linksextremen Drohungen sagt Kontrafunk Bodensee-Schifffahrt ab
Der Radiosender Kontrafunk hat eine für Samstag geplante Schifffahrt auf dem Bodensee kurzfristig abgesagt. Grund dafür waren massive Drohungen und politischer Druck von linksgerichteten Gruppen in Konstanz, wie der Sender angibt. Laut Kontrafunk spielte auch die Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH (BSB), Betreiberin der Hafenanlagen, eine Rolle, indem sie den Schiffsbetreiber unter erheblichen Druck setzte.
Die Veranstaltung war als sommerliche Fahrt mit der MS Bodensee zum Dreiländereck konzipiert. Auf der Gästeliste standen namhafte Persönlichkeiten wie Gerald Grosz, Peter Hahne, Klaus-Rüdiger Mai, Matthias Matussek, Uwe Steimle, Erika Steinbach, Markus Vahlefeld, Ulrich Vosgerau und Achim Winter. Bereits rund 70 Buchungen lagen vor, viele Teilnehmer hatten mehrere Tickets erworben und Hotelzimmer sowie Flüge gebucht – teils mit bereits verstrichenen Stornofristen.
Im Gegensatz zu einer vergleichbaren Veranstaltung vor zwei Jahren, die ohne Zwischenfälle verlaufen war, hatte Kontrafunk diesmal Anzeigen geschaltet und die Fahrt öffentlich beworben. Dies führte laut Gründer Burkhard Müller-Ullrich dazu, dass die Veranstaltung stärker in den Fokus geriet und Gegner mobilisierte.
So kündigte das linke Bündnis „Konstanz für Demokratie – Klare Kante gegen Rechts“ eine Demonstration an und äußerte sich in einem Newsletter mit zweifelhaften Formulierungen: „Wir wünschen natürlich selbst diesen Leuten, dass ihnen jemand hilft, sollte ihr Kahn kentern.“ Dieses Statement wurde von vielen als Drohung gegen die Veranstaltung interpretiert.
… Alles vom 4.7.2025 bitte lesen auf
https://www.freilich-magazin.com/politik/nach-linksextremen-drohungen-sagt-kontrafunk-bodensee-schifffahrt-ab
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Die Sonntagsrunde mit Burkhard Müller-Ullrich: Seenotretter feiern Schiffbruch
06. Juli 2025 | Cancel-Culture, Widerstand & Protest, Medien, Kontrafunk
Die Publizisten Peter Hahne (ex ZDF) und Markus Vahlefeld (Kontrafunk) diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über den geistig-moralischen Sumpf namens Zivilgesellschaft, in dem sich pervertiertes Linkssein, allzu menschliche Machtbesoffenheit, bürgerliches Gewährenlassen und die allgewaltige Energiestrahlung der Staatspolitik miteinander mischen. Doch wie die Affäre um den verhinderten Kontrafunk-Schiffsausflug zeigt: Der Wind hat sich längst gedreht, Angriffe machen uns nur stärker, die Definition und Interpretation der Realität durch die Medien funktioniert nicht mehr ohne uns.
… Alles vom 6.7.2025 bitte lesen auf
https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/politik-und-zeitgeschehen/die-sonntagsrunde/die-sonntagsrunde-mit-burkhard-mueller-ullrich-seenotretter-feiern-schiffbruch
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https://x.com/kontrafunk/status/1941035270985650517
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Kontrafunk in Konstanz gecancelt: Fiese Gedanken für die Demokratie
Die Cancel-Kultur treibt neue Blüten aus: Das Webradio „Kontrafunk“ muss eine Bootstour absagen, weil ein Bündnis „für Demokratie“ Druck macht. In Dresden wird ein Vortrag der Zeitschrift „Tumult“ über die Islamisierung gekündigt, nachdem die Antifa sich meldete.
… Alles vom 5.7.2025 von Ferdinand Knauss bitte lesen auf
https://www.cicero.de/innenpolitik/kontrafunk-in-konstanz-gecancelt-fiese-gedanken-fur-die-demokratie-
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Der KONTRAFUNK weicht der Gewalt
Die Cancel-Culture hat den Kontrafunk erreicht. Linksradikale Antidemokraten aus Konstanz bedrohen eine geplante Bootsfahrt mit Prominenten und Hörern auf dem Bodensee. Die Konsequenzen schildert Kontrafunk-Gründer Burkhard Müller-Ullrich.
… Alles vom 4.7.2025 von Burkhard Müller-Ullrich bitte lesen auf
https://x.com/kontrafunk/status/1941035270985650517
Zweiter Geburtstag von Kontrafunk in Dresden am 21.6.2024
Tausende feiern Kontrafunk-Jubiläum
Festlich zum zweiten Geburtstag: Radio-Chef Burkhard Müller-Ullrich und sein Team begrüßen Hörer, Journalisten, Politiker und Künstler in Dresden
Mehr als 3.000 Gäste haben am Freitag in der Messe Dresden den 2. Geburtstag von Kontrafunk gefeiert. Burkhard Müller-Ullrich, Chef des unabhängigen Radiosenders mit Sitz in der Schweiz, hatte mit Peter Hahne und Uwe Steimle zwei der populärsten alternativen Medienstars Deutschlands für seine Jubiläumsfeier engagiert.
Steimle, der laut eigener Aussage lieber „schwierig als schmierig“ ist, nahm die bundesrepublikanischen Verhältnisse mit einer Erich-Honecker-Parodie aufs Korn, und Peter Hahne brachte die Stimmung in der beeindruckend großen und fast bis auf den letzten Platz gefüllten Messe-Halle 1 mit seiner Rede über Medien, Meinungsmache und Mehrheiten zum Kochen. „Kontrafunk ist ein gigantisches Erfolgsmodell. Ohne den Kontrafunk lebten wir im Tal der Ahnungslosen und in einem dauernden Funkloch bezüglich Wahrheit und Vernunft“, erklärte Hahne unter dem Applaus Tausender.
Bestseller-Autor Uwe Tellkamp diskutierte mit Burkhard Müller-Ullrich, Fernsehmoderatorin Katrin Huß und dem Philosophen und Publizisten Matthias Burchardt in der „Sonntagsrunde“ über die deutsche Regierung als vulnerable Gruppe, die kommende Corona-Aufklärung, die Umetikettierung von Islamkritik als Antisemitismus sowie über Rassismus im Kostüm von Antirassismus. Die Diskussionsrunde wurde bei der Feier am Freitag abend aufgezeichnet. Sie ist seit Sonntag online auf https://www.kontrafunk.radio zu hören.
Ein Radio des geistigen Widerstands
Der Musiker Yann Song King heizte den Gästen mit kritischen Liedern über Corona, Klimawandel und Politiker ein. Ludger K. unterhielt gekonnt mit politisch-unkorrektem Kabarett. Volker Andreas Thieme verlas live die Nachrichten. Marco Rima und Andreas Thiel, die extra aus der Schweiz angereist waren und aufgrund einer Flugverspätung in letzter Sekunde eintrafen, starteten abschließend mit Schweizer Comedy einen späten Generalangriff auf die Lachmuskeln der Teilnehmer.
Im Foyer der Messe Dresden stöberten die Besucher am Stand des Buchhauses Loschwitz, beraten von Susanne Dagen, nach Neuerscheinungen. Matthias Matussek, von Fans umringt, signierte seine Werke. Der Gerhard-Hess-Verlag war genauso wie die JUNGE FREIHEIT vertreten. Metallwaren, Öle und Weine wurden von Kontrafunk-nahen Unternehmern angeboten.
„Ich mag mich kaum erinnern, mit welcher Naivität wir uns genau zu Sommeranfang 2022 in dieses Abenteuer gestürzt haben. Mit was für technischen Schwierigkeiten wir zu kämpfen hatten“, erinnert sich Gründer und Chefredakteur Burkhard Müller-Ullrich an die „aufreibende“ Anfangsphase seines Senders.
Doch das Ziel war klar: neue Akzente setzen „gegen die Einseitigkeit, Selbstgefälligkeit und Dominanz der Mainstreammedien, vor allem der Öffentlich-Rechtlichen“, wie der gebürtige Frankfurter damals im JF-Interview betonte. Ein Radio „des geistigen Widerstands und des gesunden Menschenverstands“ sollte Kontrafunk sein.
Seit dem 21. Juni 2022 sendet der Kontrafunk, als „Stimme der Vernunft“, rund um die Uhr. Der Radiosender versteht sich als „ein liberal-konservatives, bürgerliches Radio“ und bietet ein anspruchsvolles Programm mit stündlichen Nachrichten, politischen Magazinen, unterhaltsamen Talksendungen, wissenschaftlichen Vorträgen und christlichen Gottesdiensten.
Nach eigener Aussage setzt sich Kontrafunk ein „für die freiheitliche Selbstbestimmung des Einzelnen“ und „orientiert sich an journalistischen Grundtugenden: Behauptungen bezweifeln, Fragliches erforschen, Machthaber kritisieren. Außerdem möchten wir Mut zur eigenen Meinung machen und die Freude am Leben fördern“, betont Müller-Ullrich.
Kontrafunk sendet ausschließlich über das Internet. Man kann ihn per Computer auf der Website www.kontrafunk.radio hören oder per Handy mit der Kontrafunk-App sowie einigen anderen Streaming-Apps wie radio.de, Simple Radio oder RadioDroid. Den größten Hörgenuß bietet ein Internetradio. Der Kontrafunk-Stream läßt sich mit der Namens-Suchfunktion „Kontrafunk“ finden.
… Alles vom 28.6.2024 von Bastian Behrens bitte lesen in der F 27/24, Seite 17
https://www.junge-freiheit.de
