Eigene-Meinung

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Winter am Fuß des Hochschwarzwalds bei Freiburg im Januar 2021

 

 

 

Journalisten mobilisieren gegen Meinungsfreiheit
von Armin Rosen
… In den letzten Jahren haben die Vereinigten Staaten schwerwiegendere Akte politischer Gewalt und tödlichere Unruhen erlebt als die Ereignisse auf dem Kapitol – aber die amerikanische Garantie der freien Meinungsäußerung soll anscheinend die Verwüstung von Nanci Pelosis Büro nicht überleben. Diese Vorstellungen, dass freie Meinungsäußerung die Wegbereiterin der Volksverhetzung sei oder dass die Verhinderung von Hochverrat ein höheres Ziel sein sollte als offener Austausch oder Entlarvung von vermeintlich gefährlichen Argumenten, das sind keine umstrittenen Einzelmeinungen mehr. Sie tauchen regelmäßig auf bei den vermeintlich liberal gesinnten Kommentatoren in der Washington Post und der New York Times auf.

Die einsame und sehr willkommene ausgleichende Bemerkung kommt von Jillian York von der Electronic Frontier Foundation, die beobachtet: Zensur „geht mit dem Strom gegen das, was in einem beliebigen Moment populär ist.“ Heute werden Menschen, die als Teil der radikalen Rechten angesehen werden, ins Visier genommen. „Morgen“, warnt sie, „könnte sich die Flut gegen oppositionelle Aktivisten richten.“
Für die aufkommenden, zensurfreundlichen Stimmen in den Medien und darüber hinaus kennt die Geschichte keine Gezeiten, nur richtige Antworten. Welchen Einwand werden die heutigen Intellektuellen erheben, wenn jemand an der Macht entscheidet, dass sie diejenigen sind, die das Falsche sagen?
… Alles vom 2.2.2021 bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/journalisten_mobilisieren_gegen_meinungsfreiheit
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Einige Kommentare:
Kein Problem des Einzelnen, sondern professioneller Akteursgruppen
Das Problem muss klar benannt werden: Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist hierfür überhaupt nicht(!) ursächlich. Das Internet hat politischer Propaganda eine Tür geöffnet, die es eben nicht nur einzelnen Privatbürgern, wie oftmals fälschlicherweise dargestellt, ermöglicht, “Scheiße zu reden”, sondern auch gut organisierten und gut finanzierten Propagandagruppen mittels geschulter Influencer und automatisierten Bots.
Was da im Internet läuft, ist mitnichten ein Problem des Normalbürgers, sondern ein Informations- und Propagandakrieg professioneller Akteure. Dieses Phänomen existiert schon deutlich länger, als man anhand der nun aufbrausenden Diskussion meinen könnte. Bereits seit knapp 2 Jahrzehnten sind solche Akteure zumeist als Privatbürger getarnt(!) im Internet unterwegs, um die öffentliche Meinung in ihrem Sinne zu beeinflussen. In etwa so, wie ein Produzent eines Produktes sein Produkt auf den Webseiten von Händlern mittels Fakeprofil über den grünen Klee lobt um seine Verkäufe anzukurbeln, machen dies politische Interessengruppen genauso. Nur dass das Produkt nicht in Form direkter Parteiwerbung daherkommt, dies wäre zu offensichtlich, sondern in Form der eigenen Weltanschauung.
Man quatscht die Menschen im Netz also ganz gezielt in eine Weltanschauung hinein, damit sie am Wahltag genau die Partei wählen, die diese Weltanschauung dann umzusetzen gedenkt. Wir haben es also mit Nudging, einer indirekten Form der Propaganda, zu tun. Und damit haben nicht etwa die “Rechten” angefangen, sondern die Links-“Liberalen”! Und dabei waren sie dermaßen penetrant, dass mehr und mehr Teile der Bevölkerung nicht nur die gewünschte Partei gewählt, sondern sogar total den Verstand verloren haben. Man schaue sich die Auswüchse der SJW Phänomens an: Das hat mit Politik nichts mehr zu tun, sondern eher mit einer Geisteskrankheit. Und genau die Leute, die das alles verursachen, wollen nun die Redefreiheit einschränken. Es ist vollkommen grotesk.
2,2,2021, J.P.
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Eigene Privilegien verteidigen, nicht aber freie Meinungsäußerung
Armin Rosen: “They’re thinking that it’s more honorable, and perhaps better for society at large, for the Fourth Estate to defend what it believes to be its prestige and its few remaining privileges than it is to uphold free expression, which isn’t the business these people are in anyway.” (Sie denken, dass es ehrenhafter und vielleicht besser für die Gesellschaft insgesamt ist, wenn die vierte Gewalt das verteidigt, was sie für ihr Prestige und ihre wenigen verbliebenen Privilegien hält, als die freie Meinungsäußerung zu verteidigen, was ohnehin nicht das Geschäft dieser Leute ist.) Trefflich auf den Punkt gebracht.
2.2.2021, N.SCH
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„Land of the free – is gone“
Die Freiheit der Rede gehört zum Genom der USA. Sie war mit ein Grund dafür, sich gegen das damals mächtigste Imperium der Welt zu erheben. Ohne diese Freiheit sind die Vereinigten Staaten obsolet geworden, sie können weg. Sie werden sicher noch in einer abgewandelten Form weiter existieren, aber das „land of the free – is gone“. Schade, die Amerikaner haben sicher den ein oder anderen Krieg zuviel geführt, aber ich mochte sie.
2.2.2021,H.R.
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Ohne Meinungsfreiheit keine Reifung
Allein schon der Begriff “Fakten-Check” erscheint mir furchtbar naiv. Und die insbesondere im linksgrünen Milieu verbreitete Vorstellung einer objektiv und leicht zugänglichen Wahrheit scheint mir ebenfalls furchtbar naiv.—- Als Christ glaube ich zwar daran, daß es Wahrheit gibt, aber ich erkenne nicht, daß diese Wahrheit in dieser Welt für uns Menschen objektiv leicht zugänglich ist. Weder ist unser Gehirn, noch ist die menschliche Sprache für das Erkennen und Formulieren objektiver Wahrheit geeignet. Genau das macht ja die Freiheit aus: dadurch, daß Wahrheit und Wissen nicht offensichtlich objektiv, sondern das Ergebnis einer persönlichen Entscheidung sind, zeigt sich, was ein Mensch wirklich im Herzen trägt. Der Mensch wird durch seine Entscheidungen darüber, für was er diese Welt hält, zu dem, was er sein will oder was er wirklich ist.—- Die Entscheidung für Meinungsfreiheit ist die Entscheidung für einen Prozeß, nämlich die Entscheidung dafür, daß das Ringen um Wissen, Meinung und Wahrheit sinnvoll ist für das Wachstum und die Reifung des Menschen.—- Menschen, die das schmerzhafte Ringen um Wahrheit, Wissen und Meinung nicht aushalten, finden sich in religiösen Sekten oder im linksgrünen Sozialismus wieder. Diese Menschen verzichten auf Reifung und Wachstum.
2.2.2021, D.K.

„Journalisten sind heute die einzigen Leute, die äussern dürfen, was sie wollen
Alle anderen werden zensiert und angegriffen.” Das stimmt so nicht. Ganz. Es gibt Journalisten, die, wenn sie äußern, was die woke Blase nicht hören oder lesen will, von dieser zerrissen werden. Sie werden in die Rassisten oder Nazi-Ecke gestellt, ihre Kollegen eröffnen eine Treibjagd und ihr Arbeitgeber wird aufgefordert, diese zu entlassen.
2.2.2021, K.E.
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Wenn ich das von den USA auf Deutschland übertrage,
in dem wir schon länger Ähnliches erleben, hat das für mich zwei wesentliche Aspekte. Der erste ist, dass eine große Gruppe aus Politik und Medien gerne mehr und mehr die Meinungsfreiheit einschränken (wollen) und dazu gehört die Regierung mit ihren Parteien, dazu gehören aber auch die klassisch linken Parteien. Mit ihren angestammten Medien erheben sie einen deutlichen Anspruch auf die “richtige Meinung” bei gleichzeitiger kontinuierlicher Entwertung Andersdenkender. Dies widerspricht völlig der verfassten Rolle von Politik und Medien in Deutschland. Faktisch entspricht dieser Anspruch einem Primat der Regierungspropaganda. Nachdem man gleichzeitig versucht, andere Stimmen zum Schweigen zu bringen und nachdem die Fakten immer mehr zugunsten der Regierung ausgelegt oder gar erfunden werden – wie bei Relotius, der mit seinen prämierten Geschichten aufflog – wird für mich ganz offensichtlich, dass man letztendlich eigentlich die Wahrheit selbst verbieten möchte. Das ganze Theater zielt darauf ab, die Wahrheit zu verbieten, die oft so unbequem ist und überhaupt nicht in die eigene Erzählung passt. Wahrheit ist böse. Das muss weg.
2.2.2021, S.SCH

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Noam Chomsky hat in “Manufacturing con(s/t)ent” sehr gut beschrieben,
wie der Gleichklang der Medien unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit verzerrt, z.B. am Beispiel Popieluszko vs geistliche Opfer der Contras in Mittelamerika, siehe auch das platonische Höhlengleichnis, die Schatten an der Wand sind nicht die Wirklichkeit der Welt außerhalb der Höhle. Die Vernunft (weder die reine noch die praktische) hilft dann nicht weiter, da ihr Urteil von falschen Tatsachen ausgeht. Sei’s drum, es ist egal, eine Errungenschaft der Aufklärung, dank dem protestantischen Angelsachsen David Hume, ist, dass nicht das Sein das Sollen bestimmt, sondern das beliebige Wollen. Tatsachen sind somit “nicht hilfreich”, “gestrig” und Pippi Langstrumpf “in”. “Ein kleiner Fehler im Anfang mit der Zeit ein großer wird”, warnte einst Aristoteles.
2.2.2021, W.W.
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Das „Verheerende” ist, wie eine politmediale Kaste
dreist ein journalistisches Meinungsprivileg beansprucht. Sie versucht für sich eine verfassungsfremde Sonderrolle etabliert. Am chancenreichsten sind die Figuren, die sich lauthals als Verfechter der ideologischen Erfindungen linker globalistischer Thinktanks betätigen. Alles, was in Amendments und Grundgesetz zur Meinungsäußerungsfreiheit festgeschrieben steht, machen sie in aktivistischen Kampagnen verächtlich, um Kritiker und Andersmeinende in die Bedeutungslosigkeit zu treiben. Die jeweiligen Regierungen werden solange in diesem Fahrwasser mitschwimmen, wie staatshörigen also abhängige Leitmedien die willigen Herolde geben. Wir erleben, dass Netzbetreiber willkürlich kritische Positionenen ächten und kriminalisieren, um Abweichlern, wahlweise “Hetzern”, “Verfassungsfeinden” (sic!) die mediale Plattform zu entziehen und das metapolitische Klima für Zensurgesetze zu präparieren.
Kaum ein Journalistenkollege bringt den Mut auf, genau das als eindeutig verfassungsfeindlich zu bezeichnen! Wo aber das Feedback so total(itär) unterdrückt wird, muss es zur Übersteuerung kommen! Auf die politmediale Welt bezogen zeigen sich hier unstreitig faschistoide Züge! Linke Globalisten nennen das nur anders. Besonders bedenklich ist, dass diese Welle von Universitäten und Unternehmensvorständen mitgetragen wird und die ganze Gesellschaft mit vereinten Kräften daran hindert, von ihrer grundgesetzlich garantierten Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch zu machen. Die ausgewählten Zitate us-amerikanischer Medienaktivisten verkünden gleichzeitig den Tod des Journalismus.
Die akademische Kultur ist schwer beschädigt und geht den Bach runter, wenn wir uns nicht als “Andersmeinende” in einer politischen Partei verbünden, die diesem machtvollen Zerstörungswerk ein jähes Ende bereitet.
2.2.2021, A.R.
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“Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 sehr reichen Leuten,
ihre Meinungen zu verbreiten” (Paul Sethe, Hg. FAZ, 1960er Jahre). Heute sind es noch weniger noch größere Medienhäuser, die die Meinungen formen und vorschreiben, ob mit offener Zensur oder ohne. Das Netz bietet Möglichkeiten für oppositionelle Meinungen (incl. tatsächlicher Verschwörungstheorien und/oder extremer Meinungen), aber auch da haben FB, Youtoube, Google und Twitter bereits nachgegeben.

Sie alle lassen nur noch links“liberale” Wahrheitsverkündigungen und dazu passende Meldungen zu. Die wirkliche Einschränkung sowohl der Informations- als auch der Meinungsfreiheit besteht für die kleinen Leute. Ein Wirt kann nicht einfach der AfD oder auch der linken, aber nicht mainstream-linken Redaktion der “Ketzerbriefe” Räume vermieten, ohne tobende Fa/SAler gegen sich aufzubringen, also lässt er´s bleiben. Die Fa/SA wird steueralimentiert, und die MSM stehen hinter ihr, sofern sie es nicht ganz so weit treibt wie während des G20-Gipfels in Hamburg. Gerade hat unser unerhörtes Regime 1,1 Milliarden für den weiteren “Kampf gegen Rechts” bewilligt, ohne sich die Mühe zu machen, demokratische von extremen Rechten zu unterscheiden. Warum auch? Weder die DDR-Zensoren noch die Fa/SA haben je zwischen Liberalkonservativen und Nationalsozialisten unterschieden.
Dass Journalisten am entschiedensten von allen gegen die Pressefreiheit auftreten, kennzeichnet jedes halbtotalitäre bis totalitäre System. In D wittern sie bei friedlichen Grundrechtsdemos “Hinweise auf eine völkisch-nationalistische Revolution”, ein rückgratloser BfV-Chef zieht artig nach – und den eigentlichen Preis für die zunehmend genau vorgeschriebene “Haltung” zahlen oft nicht unwillige, journalistische Kollegen, sondern unbekannte Einzelne, die sich überhaupt nicht wehren können.
2.2.2021, G.M.
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Zensur ist doch hier im Öffentliche Rechtlichen längst Gang und gäbe.
Wenn man sich die Tagesschau, immer noch Nachrichtenmedium Nr. 1 für relevante Bevölkerungsteile, anschaut: zu fast jedem Thema aus dem Bundestag werden 1. die Stimmen der Regierung eingeholt, und dann 2. FDP und wahlweise Grüne oder Linke. AfD? Fehlanzeige! Und dann hat die Tagesschau noch die Frechheit, letztere oft mit „Die Opposition meint…“ einzuleiten. Ja wer ist denn die größte Oppositionspartei im Land? Wenn man einmal darauf geachtet hat, fällt es einem fast JEDEN Tag auf. Traurig.
2.2.2021, S.S.
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… es gibt keine unabhängige Presse
Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der Weltgeschichte nicht. Sie wissen es und ich weiß es. Es gibt niemanden unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn er es tut, weiß er im Voraus, dass sie nicht im Druck erscheint. Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung herauszuhalten, bei der ich angestellt bin. Andere von Ihnen werden ähnlich bezahlt für ähnliche Dinge, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde sofort auf der Straße und müsste sich nach einem neuen Job umsehen. Wenn ich meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung veröffentlichen würde, wäre ich meine Stellung innerhalb von 24 Stunden los.
Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammon zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr tägliches Brot. Sie wissen es und ich weiß, was es für eine Verrücktheit ist, auf eine unabhängige Presse anzustoßen. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte. (John Swinton, Doyen der amerikanischen Presse und ehem. Redaktionsleiter der “New York Times” in seiner Abschiedsrede vor dem New Yorker Presseclub 1880!)
2.2.2021, H.W.
Ende der Kommentare

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Journalisten in Berlin – Aggression aus Angst
Liebe Leserinnen und Leser,
oft werde ich gefragt, wie andere Journalisten meine Arbeit sehen. Lassen Sie mich heute eine Geschichte aus dem Nähkästchen erzählen. Vergangene Woche kam ich mit einem Kollegen von einem der großen Medien ins Gespräch, den ich seit vielen Jahren kenne, und mit dem ich auch schon öfter zusammen gearbeitet hatte. Er attackierte mich sofort. Tenor: Ich hätte meine Ideale verraten. Ich hakte nach und wollte wissen, welche. Er sagte, ich sei jetzt auf Putin-Kurs. Ich widersprach ihm: „Meine Einstellung zu Putin hat sich keinen Millimeter geändert. Aber was hat es mit Putin zu tun, dass ich kritisch über das berichte, was in Deutschland passiert?“
Der Kollege ließ sich nicht vom Thema Putin lösen: für die Fragen, die ich heute stelle, hätte ich mich früher geschämt, meinte er. Ich bat um Beispiele. Er nannte eine Frage von mir an die Bundesregierung zu Nawalny. Ich wollte wissen, ob mit dem Verbot von Demonstrationen in Deutschland unter Verweis auf die Coronaregeln der russischen Regierung nicht ein guter Vorwand gegeben werde, regierungskritische Demonstrationen eben auch wegen Corona zu verbieten.
Der Kollege warf mir vor, mit so einer Frage sei ich auf Putin-Kurs. Mir erschließt sich das nicht. Das sagte ich ihm auch. Und betonte, dass Unrecht in Russland Demokratie-Verstöße in Deutschland nicht besser mache. Der Kollege geriet immer mehr in Rage. Er ging zu persönlichen Angriffen über. Ich bat ihn mehrmals, mich nicht persönlich zu attackieren, sondern in der Sache zu diskutieren. Er wurde immer gereizter. Er lief rot an. Und er begann zu schreien. Ich blieb gezielt ruhig, bat ihn wiederholt, doch sachlich zu bleiben. Aber es war sinnlos. Zum Schluss schrie er, dass er nichts mehr mit mir zu tun haben wolle und lief weg. Dabei war er so aggressiv, dass sogar ein zufälliger Zeuge auf mich zu kam, sich Sorgen machte, und fragte was geschehen sein.

Wie gesagt, es handelt sich um einen Kollegen, dem ich früher immer gerne half. Dieses Erlebnis zeigt in meinen Augen, wie blank die Nerven liegen. Die Aggression in der Reaktion, das Weglaufen vor einer sachlichen Diskussion, ist meines Erachtens auch ein Zeichen dafür, dass einfach die Argumente fehlen. Mich ließ das ratlos und traurig zurück.
Unterstützung und Angst
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Gott sei Dank gibt es aber auch die umgekehrte Reaktion – immer wieder kommen Kollegen auf mich zu und zollen mir Respekt. Auch von den öffentlich-rechtlichen. Sie tun dies hinter vorgehaltener Hand, weil sie wissen, dass es für sie gefährlich sein könnte, das offen zu tun. Es wurden bereits Mitarbeiter einbestellt zu „Erziehungsgesprächen“, nur weil sie in sozialen Medien ein Like für meine Artikel abgegeben habe
Alles vom 1.2.2021 im „Wochenbriefing“ bitte lesen auf https://www.reitschuster.de