National Security Strategy – USA

Der Ende November 2025 veröffentlichte US-Bericht „National Security Strategy of the United States of America“ widmet sich im Kapitel „IV.C. Europe“ unter der Überschrift Promoting European Greatness bzw. „Förderung der Größe Europas“ der EU und an erster Stelle Deutschland als deren größter Volkswirtschaft. Die Lektüre dieses Kapitels (in deutscher Übersetzung) lohnt aus zwei Gründen.
1. Es zeigt sich, daß es auch der Trump-Administration primär um die Vertretung der US-amerikanischen Interessen geht – wie der Biden-Administration, nur gemäß MAGA weitaus heftiger und wohl auch intelligenter.
2. Die Einschätzung von Deutschland fällt in wirtschaftlicher, militärischer wie kultureller Hinsicht verheerend aus – Realpolitik pur. Es hilft nicht, wenn Mainstreammedien sowie UnsereDemokratie diesen Bericht deshalb strikt ablehnen, beleidigt abtun („Wir brauchen keinen Rat“ – Wadephul) oder auch zu ignorieren versuchen. Ja, man sollte den teils überheblich und erzieherisch (Nudging) anmutenden „gute Onkel“-Ton ignorieren, aber man muß in Deutschland bereit und willens sein, aus dieser Aussensicht des transatlantischen Partners USA zu lernen. Es ist gut, daß sich die Trump-Regierung in einem offiziellen Bericht traut, sich mit ihrer nationale Sicherheitsstrategie dermaßen zu outen.

Welche Ideen stecken hinter diesem Papier, zwischen den Zeilen?
Die Amerikaner sprechen über den Mund der einen Deutschen zu den anderen Deutschen. Warum?
Im Papier werden die fünf Regionen Western Hemnisphere, Asia, Europe, The Mittle East und Afrika besprochen. Die Lektüre dieser fünf Kapitel ist sehr informativ und unbedingt anzuraten! Täuscht der Eindruck, daß Europa auf lange Sicht die unwichtigste der fünf Weltregionen sein wird?
Trump hat verstanden, daß die bipolare Weltordnung von einer multipolare Ordnung abgelöst worden ist. Europa ist längst nicht mehr der Nabel der Welt und Deutschland – trotz Größenwahn und Weltrettungsphantasien – schon mal gar nicht.

Wer die Mahnungen des US-Präsidenten über Deutschland als Einmischung in die inneren Angelegenheiten oder was auch immer abtut, der negiert die Fakten: Innerdeutsch vier Jahre kein/kaum Wachstum bei zunehmend fragilem Inneren Frieden (Freedom of Speech, Migration, Sozialpolitik).
Wie auch international: Der BIP-Vergleich des Jahres 2000 (EU ca 21,5%, USA 20,7%, China 6,4%) zum Jahr 2022 (China 18,5%, USA 15,5%, EU 14,7%) zeigt die EU und damit vor allem Deutschland in einer verheerenden Abwärtsbewegung. Dabei kommt es nicht auf die absoluten Prozentzahlen an (die mögen oft frisiert sein), sondern auf den Trend, der in die falsche Richtung weist: EU-Deutschland mit 25% im Jahr 1990 und 21,5% im Jahr 2000 rutscht vom ersten Platz auf den letzten Platz ab mit nur 14,7% im Jahr 2022, wobei die Situation mit den Zahlen vom Jahr 2025 noch viel düsterer aussehen wird.

Für Deutschland ist Hotel USA bzw. Hotel Mama und damit auch die moraltriefende Infantil- und Vasallenpolitik vorbei. Die USA formulieren ihre Interessen und die EU und Deutschland müssen dies für sich ebenfalls tun.
Derzeit scheint das Diktum von Egon Bahr, dem Vordenker der Entspannungspolitik von Willy Brandt, „In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt“ nur von Trump und Biden verstanden zu werden, nicht aber von Merz und Scholz.

Wie beim Börsengeschäft gilt auch in der Politik: Es kommt auf den Trend an. Derzeit sorgt die deutsche Politik in den Bereichen Energie, Infrastruktur, Industrie, Klima, Meinungsfreiheit und Migration für eine Verstärkung des Abwärtstrends. An dieser negativen Entwicklung trägt kein zwecks Ablenkung irgendwie herbeigeredeter äußerer Feind (Putin, Trump, Xi Ping, …) die Schuld, sondern ganz alleine die Berliner Politik. Sollte dieser Niedergang im deutschen Interesse sein (Selbsthass?), dann muß man ihn ehrlich kommunizieren und nicht immer nur klagen. Andernfalls ist eben Mut zu einer deutlichen Politikwende angesagt. Man erinnere sich an die zahleichen von Friedrich Merz vor der Wahl vorgebrachten Versprechungen, die er nach der Wahl als Kanzler der SPD und den Grünen zuliebe dann überhaupt nicht eingehalten hat.

Präsident Trump hat die „National Security Strategy of the United States of America 2025“ in einem  lesenswerten 30-seitigen Bericht veröffentlicht, in dem er das eigene geopolitische Interesse der USA beschreibt. Natürlich incl. Propaganda für „sein“ Land.
Wo bleibt Bundeskanzler Merz mit der „Nationalen Sicherheitsstrategie von Deutschland 2025“? Und zwar das „eigene“ Interesse, ohne alles auf NATO oder USA abzuschieben. Nur Mut! Es ist zu leider befürchten, dass dieser Bericht niemals erscheinen wird, da Merz das eigene deutsche Interesse entweder nicht zu formulieren vermag oder – als Ex-Mitarbeiter des weltgrößten Finanzdienstleisters Blackrock – nicht umsetzen darf.
6.12.2025
Dieser Beitrag wurde ohne Zuhilfenahme von KI geschrieben.

Ende von Beitrag „National Security Strategy“
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Beginn von Anlagen (1) – (5)
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(1) Wo die USA Deutschlands Probleme sehen
Europa ist am Freitag mit der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie der US-Regierung aufgewacht. 33 Seiten, die in deutschen und europäischen Sicherheits- und Regierungskreisen für Entsetzen sorgen.
Denn Europa wird darin nicht als starker Verbündeter gesehen, sondern als Kontinent im wirtschaftlichen Niedergang, dem etwa durch eine vermeintlich unkontrollierte Migration die „zivilisatorische Auslöschung“ drohe. Die freie Meinungsäußerung werde in Europa zensiert, die politische Opposition unterdrückt, so die weiteren Vorwürfe. Die US-Regierung wolle deshalb den „Widerstand“ gegen den aktuellen politischen Kurs Europas „kultivieren“. Der zunehmende Einfluss „patriotischer Parteien“ mache optimistisch, dass dies gelingen könne.
In Deutschland war es da kurz nach sechs Uhr, als die Strategie in Washington veröffentlicht wurde. Guten Morgen? Jetzt aber wirklich? Von wegen. Weckrufe hat es vor der Strategie, Trumps Amtsübernahme und JD Vances Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz genug gegeben – trotzdem verfällt Europa immer wieder in eine fatale Schlummerei.
„Was, außer ‚Trump anrufen‘, ist eigentlich unsere deutsche und europäische Sicherheitsstrategie“, fragt der Sicherheitsexperte und Regierungsberater Nico Lange am Freitag. „Es gibt auch vier Jahre nach der Zeitenwende immer noch keinen Plan, wie Europa sicherheitspolitisch unabhängig werden soll“, kritisiert der Ökonom und Regierungsberater Moritz Schularick. Die Gefahr, dass die USA durch solche Unabhängigkeitsbewegungen aus Europa hinausgedrängt würden, sei übertrieben, denn: „Die haben sich schon längst verabschiedet.“ „Denk nach, Europa!“, mahnt die frühere Nato-Strategin Stefanie Babst: „Und zwar schnell und konsequent.“ Schnell und konsequent? Wie berechtigt die Forderung ist, zeigen drei Lehren aus Trumps neuer Sicherheitsstrategie:
1. Europa: Die USA wollen die EU auf Linie bringen
… Wie das praktisch aussehen kann, wurde am Freitag deutlich. Die EU-Kommission hat gegen Elons Musks Plattform X eine Strafe in Höhe von 120 Millionen Euro verhängt, weil sie ihm mangelnde Transparenz bei Werbung und Nutzerkonten vorwirft. Für US-Außenminister Marco Rubio ist das nicht weniger als ein „Angriff ausländischer Regierungen auf alle amerikanischen Technologieplattformen und das amerikanische Volk“. „Die Zeiten, in denen Amerikaner im Internet zensiert werden, sind vorbei“, kündigte Rubio an. Aus Sicht von Handelsminister Howard Lutnick dient der Digital Services Act nur dazu, die „freie Meinungsäußerung und amerikanische Technologieunternehmen zu unterdrücken“.

2. NATO: Der Rückzug kommt schneller als erwartet
Erst vor wenigen Tagen hat der US-NATO-Botschafter Matthew Whitaker auf der Berliner Sicherheitskonferenz einen bemerkenswerten Vorschlag gemacht: Deutschland solle die Position des Oberbefehlshabers übernehmen – ein bisher undenkbarer Schritt. ….
3. Ukraine: Die gefährliche Leerstelle
… Alles vom 6.12.2025 bitte lesen auf
https://www.wiwo.de/politik/ausland/neue-nationale-sicherheitsstrategie-wo-die-usa-deutschlands-probleme-sehen/100181415.html

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(2) Kallas antwortet auf neue US-Sicherheitsstrategie – Neue Attacken aus den USA
Ein Papier zur neuen Sicherheitsstrategie der USA sorgt in Europa für Aufregung. Die Rede ist vom wirtschaftlichen „Niedergang“ des Kontinents, ebenso von Mängeln bei Demokratie und Meinungsfreiheit. Die EU-Außenbeauftragte will die Wogen offenbar glätten.
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sieht trotz der neuen US-Sicherheitsstrategie
eine weiterhin enge Allianz zwischen den USA und Europa. „Die USA sind immer noch unser größter Verbündeter“, sagte Kallas heute beim Doha Forum, einer jährlich stattfindenden diplomatischen Konferenz in Katar. Trotz einiger Differenzen bei verschiedenen Themen zwischen den USA und Europa gelte das „allgemeine Prinzip“ weiterhin: „Wir sind die engsten Verbündeten und sollten zusammenhalten.“ Natürlich gebe es viel Kritik, räumte Kallas ein, und „einen Teil davon halte ich auch für wahr“
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In ihrer neuen Sicherheitsstrategie beklagen die USA unter anderem einen Verlust der Demokratie und Meinungsfreiheit in Europa und fordern eine Kurskorrektur. Europa stehe vor großen Problemen, heißt es in dem Dokument, das das Weiße Haus am Donnerstag veröffentlichte.
Beklagt wurde zudem ein „Niedergang“ der europäischen Wirtschaft https://www.welt.de/politik/ausland/article6932d30711f914c89b853e22/usa-warnen-vor-zivilisatorischer-ausloeschung-europas-wadephul-verbittet-sich-ratschlaege.html , das Weiße Haus warnt vor einer „zivilisatorischen Auslöschung“ Europas. Sollte sich die aktuelle Entwicklung fortsetzen, werde der Kontinent „in 20 Jahren oder weniger nicht mehr wiederzuerkennen sein“, heißt es in der US-Sicherheitsstrategie..
… Alles vom 6.12.2025 bitte lesen auf
https://www.welt.de/politik/ausland/article6934693fa0fdec303d98ee62/kaja-kallas-antwortet-auf-neue-us-sicherheitsstrategie-neue-attacken-aus-den-usa.html

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(3) Befinden die USA sich jetzt hinter der Brandmauer?
Die USA haben mit der „National Security Strategy of the United States of America“ ein aufsehenerregendes Papier veröffentlicht. Darin werden sämtliche Probleme und Befürchtungen benannt, die auch viele Bürger hierzulande umtreiben, die aber kein Gehör bei den etablierten Parteien finden. Die USA wollen sie jetzt unterstützen. Achgut.com dokumentiert das Europa-Kapitel in Übersetzung.
„Trump will ‚Widerstand‘ in Europa fördern – US-Regierung will EU-Gegner unterstützen“, überschrieb Bild gestern einen Artikel, der Bezug nahm auf die im November von Präsident Donald Trump im November vorgelegte „National Security Strategy of the United States of America“. Das klingt dramatisch. Zumal heutzutage viele hiesige Politiker gern das Bild von Trump als Anti-Europäer zeichnen. Und was steht wirklich in dem Papier? Hier können Sie das Kapitel über Europa in deutscher Übersetzung lesen.
Es trägt den Titel „Förderung der Größe Europas“. Die sieht er bei den aktuellen Berufseuropäern offenbar nicht in guten Händen:

… Alles vom 6.12.2025 bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/befinden_sich_die_usa_jetzt_hinter_der_brandmauer
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Einige Kommentare:
Das klingt ja – passend zur Adventszeit – alles sehr nett und barmherzig. Allerdings lässt der Text wesentliche Dinge aus: Es lag viele Jahre im Interesse der USA, den Konkurrenten EU resp. Europa zu destabilisieren. Man benötigt weder geheimdienstliche Quellen, noch detektivische Fähigkeiten. Die Beiträge von George Friedman beim Chicago Council on Global Affairs sind für jeden einsehbar – sogar mit deutscher Übersetzung. Seine Rede wirkt beinahe schon wie ein Drehbuch für das, was alles danach kam. Die Mehrheit der europäischen Politiker waren einfach nur winzig kleine Hündchen, die wirklich über jedes Stöckchen stolperten, das ihnen die Brüder von jenseits des Teiches hinlegten. Ein Freund von mir, der regelmässig in den USA war, sagte schon vor Jahrzehnten: Die USA werden nur noch zusammengehalten vom Dollar und der Polizei. Wenn man selbst nicht zu mehr Grösse fähig ist, muss man halt dafür sorgen, dass der Gegner kleiner wird. Die EU torkelte brav hinterher…nur, dass uns als entscheidende Kittkomponente der Dollar fehlt. Kai Marchfeld
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Absolut passender Artikel in Hintergrund, Interview mit dem russischen Geopolitiker Dmitri Trenin. Das unfassbare Vollversagen sämtlicher EU Aussenpolitik. –>>„Will Berlin “Rache für 1945„? Moskau zieht einen epochalen Schlussstrich: Nach 300 Jahren des Versuchs, Teil der europäischen Zivilisation zu werden, erklärt Russland das “Westliche Projekt„ für endgültig beendet. Die neue Formel lautet: “Der Westen ist separat – Russland ist separat„. Um die Ursachen und Konsequenzen dieses strategischen und zivilisatorischen Wandels zu ergründen, traf Éva Péli Ende Oktober in Moskau den renommierten russischen Geopolitiker Dmitri Trenin – eine Schlüsselstimme der heutigen strategischen Elite. Als Forschungsprofessor an der Nationalen Forschungsuniversität “Hochschule für Wirtschaft„ und leitender Wissenschaftler am Primakow-Institut (IMEMO) liefert Trenin eine schonungslose Analyse: Er entlarvt die Russland-Feindlichkeit der europäischen Eliten als politisches Einigungsinstrument,..“<<– EU Feindbild als politisches Einigungsinstrument !!!! Typisch monotheistische Religion. Thomin Weller
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Trump macht alles, aber auch alles richtig. Auf seine Weise, mit seinem Humor. Und natürlich steht dabei USA an erster Stelle. Europa soll wie früher Handelspartner sein, und wie früher mit echter Demokratie (nicht unserer Demokratie) ein Kontinent mit freien Ländern und absoluter Meinungsfreiheit sein. Stattdessen herrschen Sozialismus und Planwirtschaft in EU, Deutschland, GB, Frankreich, Spanien etc. Man kann nur hoffen, dass das linke Bollwerk aus linken Medien, linker Bildung, linker Justiz und linker Verwaltung aufgebrochen wird. Die Medien sind das Wichtigste. Julian Schneider
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Damit dürften die USA – hohoho – zum Objekt der Beobachtung durch den Verfassungsschutz werden. Gesichert Rechtsextrem. Wo werden unsere Innenminister zukünftig ihren Urlaub machen? Rußland nun sicher nicht mehr. USA?? Nebensache. EEKat
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Wenn ich sowas schreiben würde – und es stimmt ja alles – dann wäre ich wohl Nazi. Dieser Kontinent – speziell die EU – ist auf dem besten weg in den Orkus. Es gibt hier eigentlich rein gar nichts mehr was irgendwie positiv wäre. Und wenn man die Gruselgestalten in der EU und der deutschen Zerstörerregierung anschaut, besteht auch NULL Hoffnung. Diese Bande kapiert rein gar nichts. Dr. Joachim Lucs
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Speziell Deutschland hat sich noch kaum je selber aus Miseren befreien gekonnt, siehe die Zeiten Napoleons, Hitlers und Honeckers. Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich, aber das Gesagte trifft auch auf die Juntaparteien in Berlin und Brüssel zu. Als Gegenleistung wollen die Amis natürlich weiterhin die klügsten Köpfe und Produkte abfischen, benötigen uns als Vasallen und Markt für ihre Agro-, Pharma- und IT-Branchen. Dazu dann ein großes Disneyland zwischen Oktoberfest und Drosselgasse. Chris Kuhn
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Ist das die Äußerung eines „politischen Vertragspartners“ (Politik kennt ja angeblich keine Freunde) oder eines „besorgten Freundes“, dem das Wohlergehen seines Partners am Herzen liegt? Und damit auch sein eigenes? Der seinem Freund unverblümt den Spiegel vor die Nase hält? In der Hoffnung, dieser möge doch mal sein Vorgehen durchdenken.
1. Rd. 30% der heutigen Geburten in D stammen von Migrantenfamilien. Tendenz stark steigend. Wenn die erstmal alle eingebürgert sind und in D ihren Wehrdienst, schlimmer noch: ihren Kriegsdienst, ableisten müssen: würde ich mich als USA-General auf diese Multikultitruppe als Verbündeten verlassen? Als US-Soldat darauf, daß die mir den Rücken freihält, statt mir in denselben zu schiessen – abhängig davon, welchem „Feind“ gerade gegenüber gestanden wird? Zweifel scheinen mir angebracht.
2. Die nachlassende Wirtschaftskraft Westeuropas ist m.E. nur ein weiteres Indiz, daß die europäische Migrationspolitik zum Scheitern verurteilt ist. Und ein Indiz dafür, daß auch der Klimawahn kein Innovationsfeuerwerk entzünden und sich auch nicht als hochrentable Jobmaschine erweisen wird. Westeuropa befindet sich in der bzw. IST die Geisterbahn dieses Planeten. Hinter jeder Biegung erfolgt ein Entsetzensschrei der Mitfahrer. Wegen Nichts. Wegen einer Spiegelung, einer grausligen aber harmlosen Halluzination.
3. Die USA begehen in der Anschauung der EU m.E. einen Fehler. Hier agieren keine Vaterländer gemeinsam. Hier wird versucht, mittels eines Scheinparlaments und „einer Kommission“ einen Vielvölkerstaat zu schmieden – was nur mittels sozialistischer Restriktionen möglich ist.
4. 1957 wurde die EWG gegründet. Seitdem wird von den „Vereinigten Staaten Europas“ fabuliert. In mehr als 70 Jahren haben es Regierungen nicht fertig gebracht, eine einheitliche Sprache für Europa, die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Gemeinschaft, zu implementieren. Seit 70 Jahren wird der EU-Gedanke pervertiert. Wenig spricht dafür, dies könnte sich zukünftig ändern. Bernhard Freiling
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Zum Thema, dem Befund und der Entwicklung dahin, gibt es in der aktuellen Ausgabe der „ Tumult“ sehr interessante Artikel, in denen die Oberfläche nach innen verlassen wird. Für Systemlinge, vor allem die zahlreichen treuen Fans des „Parteienstaates“, und Liberal( konservative , selbstredend gibt es hier massive , nicht zufällige Überschneidungen, allerdings etwas schwerer zu verdauen. Rainer Niersberger
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Hotel Mama bzw. USA ist vorbei. Werdet erwachsen und nutzt eine Erwachsenensprache und Gedanken. Robert Pfaller –>>„Erwachsenensprache“ Je ausbeuterischer der Neoliberalismus ist, desto „zartfühlender“ wird die Sprache seiner Repräsentanten, konstatiert Robert Pfaller in „Erwachsenensprache… Über ihr Verschwinden aus Politik und Kultur“: Eine klarsichtige Gegenwartsanalyse, in der Pfaller eine zunehmende Infantilisierung der Öffentlichkeit kritisiert.
Tatsächliche Gleichheit setze Erwachsenheit voraus… Überall werden Warnschilder aufgestellt.. Statt Kinderbetreuungseinrichtungen bekamen wir das Binnen-I, statt Chancengleichheit bot man uns „diversity“, und anstelle von progressiver Unternehmensbesteuerung erhielten wir erweiterte Antidiskriminierungsrichtlinien. Das entspricht dem Grundprinzip neoliberaler Propaganda: Alle Ungleichheit beruht demnach lediglich auf Diskriminierung… Wie Adolph Reed schreibt, würden innerhalb einer solchen „moralischen Ökonomie“ dann weiterhin ein Prozent der Bevölkerung neunzig Prozent der Ressourcen kontrollieren. Thomin Weller
Ende Kommentare
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(4) Nationale Sicherheitsstrategie: ein Dokument von historischem Rang
Ist Donald Trump der aktuelle Katechon? Ich habe die KI gefragt; sie erwiderte: „Das lässt sich nicht objektiv beantworten.”
Bekanntlich ist diese Planstelle – Weltheilsplanstelle – niemals unbesetzt, und wenn jemand aktuell für den Job in Frage kommt, dann sitzt der Katechon im Weißen Haus. Nunmehr hat er – bzw. wurde in seinem Namen und mit seiner Unterschrift – ein Papier veröffentlicht, das die Nationale Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten auf 30 Seiten zusammenfasst (die deutsche Version gibt es hier
https://uncutnews.ch/wp-content/uploads/2025/12/2025-National-Security-Strategy-de.pdf
). Als ich vor 16 Jahren dieses Diarium zu schreiben begann, habe ich es mir nicht träumen lassen, dass eines Tages das Weiße Haus ein politisches Manifest veröffentlichen würde, das weitgehend mit meinen politischen Intentionen übereinstimmt (von den amerikanischen wirtschaftlichen Interessen einmal abgesehen; mir liegen naturgemäß deutsche näher). Vor allem die Definition dessen, was die Vereinigten Staaten wollen sollten, sowie der Teil über die Zukunft Europas lösten ein zustimmendes Summen und zufriedenes Brummen meinerseits aus.
Es handelt sich um ein Dokument von historischem Rang, um eine Aufkündigung der globalistischen Agenda durch die Regierung des immer noch mächtigsten Landes der Erde, um den Abschied von allen one world-Delirien, vom Postnationalismus, von der Ideologie des Demokratieexports und der Weltverbesserung im Sinne sogenannter westlicher Werte. Auch eine – maßvolle – Rückkehr zum Isolationismus wird angekündigt, allerdings mit Einschränkungen (Unterstützung Taiwans, Sicherung der Handelswege, Kampf gegen den Drogenhandel, Beendigung von Kriegen und schwelenden Konflikten).

… Alles vom 7.12.2025 bitte lesen auf
https://www.klonovsky.de/2025/12/7-dezember-2025/.
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(5) Die Trump-Doktrin
Hierzulande ist die Aufregung über Amerikas neue Nationale Sicherheitsstrategie groß – dabei forciert die USA damit geradezu ein starkes Europa

,,, der hierzulande so umstrittene Teil der Strategie zu Europa – und der klingt zunächst eigentlich extrem wohlwollend: In keinem anderen Part geht man so sehr auf gemeinsame Geschichte, Zivilisation und Werte ein – und definiert die amerikanischen Interessen direkt verknüpft mit dem Wohlergehen der entsprechenden Länder. „Förderung der europäischen Größe“ ist das Kapitel überschrieben.
Es ist aber vor allem die düstere Beschreibung der aktuellen Probleme Europas, die hier nun für so viel Empörung sorgt. Neben einem Abstieg der europäischen Wirtschaft identifiziert das Papier eine drohende „zivilisatorischer Auslöschung“: Durch EU-Institutionen, die
„die politische Freiheit und Souveränität untergraben,
Migrationspolitik, die den Kontinent verändert und Konflikte verursacht,
Zensur der freien Meinungsäußerung und
Unterdrückung der politischen Opposition,
sinkende Geburtenraten sowie
Verlust nationaler Identitäten und des Selbstvertrauens“.

Genau wegen diesen Abschnitts sprechen EU-Politiker jetzt von einem Art Angriff auf die eigene Souveränität und das man ein stärkeres und selbstbewussteres Europa brauche. Paradox – schließlich ist es genau das, was sich die USA mit der Strategie wünschen: Ein starkes Europa, was sich selbst verteidigen kann.

„Wir wollen, dass Europa europäisch bleibt, sein zivilisatorisches Selbstvertrauen zurückgewinnt und seinen gescheiterten Fokus auf regulatorischer Erstickung aufgibt“, schreibt die Trump-Administration. Was dennoch in europäischen Hauptstädten vor allem aneckt, ist die Tatsache, dass die Trump-Regierung die Migrationspolitik auf dem Kontinent hochkritisch sieht – auch aus einem strategischen Blickwinkel:
„Langfristig ist es durchaus plausibel, dass spätestens in einigen Jahrzehnten bestimmte NATO-Mitglieder mehrheitlich nicht-europäisch sein werden. Daher bleibt abzuwarten, ob sie ihre Rolle in der Welt oder ihr Bündnis mit den Vereinigten Staaten weiterhin so sehen werden wie die Unterzeichner der NATO-Charta“, heißt es. Das zusammen mit der Betonung, dass „der wachsende Einfluss patriotischer europäischer Parteien Anlass zu großem Optimismus“ gebe, ist jetzt Auslöser dafür, dass Politiker wie Röttgen wegen dem Papier einen anti-europäischen Kurs der Trump-Regierung sehen wollen. Es ist eine fast schon absurde Umkehrung dessen wovon die Nationale Sicherheitsstrategie der USA handelt: „Unser Ziel sollte es sein, Europa dabei zu helfen, seinen derzeitigen Kurs zu korrigieren. Wir brauchen ein starkes Europa, das uns im Wettbewerb erfolgreich unterstützt und mit dem wir gemeinsam verhindern können, dass ein Gegner Europa dominiert.“ Daran ist nichts anti-europäisch – im Gegenteil: Anders als bei all den anderen Regionen, die die Trump-Strategie behandelt, ist es bei Europa gerade die Frage der gemeinsamen Geschichte und Werte, die die Trump-Regierung hier als Bund hochhält.

… aber der zentrale Fokus bleibt anderswo: im Indo-Pazifik. Neu ist all das nicht: Es ist nur die ausformulierte Variante dessen, was man als Trump-Doktrin schon seit Jahren sehen kann: „Amerika zuerst aber nicht Amerika alleine“, so nannte es das Weiße Haus schon häufig. Nur weil die USA nicht in jeder Region als Weltpolizei auftreten, sondern ihre Energie und militärischen Ressourcen zunehmend der Abschreckung Chinas als Rivalen im Indo-Pazifik sowie der Abwehr des Migranten- und Drogenschmuggels auf dem amerikanischen Kontinent verschreiben, heißt es nicht, dass man nicht mit bisherigen Verbündeten zusammenarbeitet. Im Gegenteil: Man will ihnen damit gar mehr Freiraum ermöglichen – in Europa aber scheinen das viele noch nicht so ganz akzeptieren zu können.
… Alles vom 8.12.2025 bitte lesen auf
https://apollo-news.net/die-trump-doktrin/

 

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