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  • „Kulturkompass“ der EU: Wie Apparatschiks die Kultur zurichten wollen (20.11.2025)

Die EU instrumentalisiert die europäischen Kultur(en) zum Zweck der
– Auflösung der nationalen Identitäten
– Datenerhebung, IT-Dienste
– Sicherung der zentralistischen Agenda der EU-Kommission
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„Kulturkompass“ der EU: Wie Apparatschiks die Kultur zurichten wollen
In der EU-Planwirtschaft wird auch die Kultur reglementiert: Am 12. November hat die EU-Kommission ihren neuen „Kulturkompass für Europa“ vorgelegt. Darin kündigt sie unter anderem einen Bericht über den „Stand der Kultur in der EU“ an. Dieser werde „die Fortschritte im kulturellen und kreativen Ökosystem verfolgen“. Da drängt sich geradezu die Losung „Vorwärts immer, rückwärts nimmer!“ auf, die insbesondere Erich Honecker gerne nutzte. Zum Beispiel bei der Festansprache zum 40. Jahrestag der DDR im Jahr 1989. Wenig später war die DDR bekanntlich Geschichte. Bei der EU in ihrer jetzigen Form wird es wohl etwas länger dauern.
Wie die Kommission den kulturellen Fortschritt überwachen und gleichzeitig angeblich die künstlerische Freiheit stärken will? Natürlich mit Digitalisierung. So sind ein „EU-Kulturdatenzentrum“ und ein Netzwerk junger „Kulturbotschafter“ geplant, um jungen Menschen durch einen „freiwilligen Rahmen für nationale Kultur- und Kulturerbe-Pässe“ einen „besseren Zugang“ zur Kultur zu ermöglichen. Eine KI-Strategie für den Kultur- und Kreativsektor ist ebenfalls in Arbeit. Sprich: Die EU-Kommission hat es wieder einmal auf Daten abgesehen. Ein EU-Kulturdatenhub soll nämlich künftig „zuverlässige Daten“ liefern, die dann für alle möglichen Zwecke genutzt werden können. Zur Erinnerung: Auch schon der digitale Kulturgutschein für Jugendliche in Deutschland, die im Jahr 2023 volljährig wurden, war an die Nutzung einer digitalen Identität gebunden. Auf diese Weise soll offenbar der Jugend die digitale Brieftasche https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_25_2628 der EU schmackhaft gemacht werden, die nicht nur in puncto Datenschutz höchst problematisch ist.

Selbstverständlich ist Kulturförderung generell zu begrüßen. Doch die Mitteilung der EU-Kommission durchzieht der bittere Beigeschmack, dass Kultur einmal mehr instrumentalisiert werden soll: zur Datenerhebung, für die Auflösung nationaler Identitäten, als Geschäftsfeld für die IT-Branche und vor allem zur Zementierung der politischen Agenda der EU-Kommission.
… Alles vom 20.11.2025 von Martina Binnig bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/eu_kulturkompass_mit_bitterem_beigeschmack