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- Sascha Adamek: „Unterwanderung“: Wie der politische Islam Politik und Gesellschaft infiltriert (26.4.2026)
- «Hauptsache, wir sind nicht Trump»: Welt-Herausgeber Ulf Poschardt rechnet mit deutscher Selbstgerechtigkeit ab (31.1.2026)
- Faule Deutsche – auch dumm? (31.1.2026)
- Der Paralyse-Staat: Wenn Befugnisse schlafen und Dogmen wachen (23.1.2026)
- BVerfG Klagen CO2-Klimaziele (16.1.2026)
- Suicidal Empathy: Wenn Empathie zur Selbstzerstörung führt (12.1.2026)
- Das Eigene hassen und zerstören (8.1.2026)
- Roger Schelske: Sie hassen dieses Land (3.1.2026)
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„Es ist kein Irrtum. Sie tun das nicht, weil sie von Wirtschaft und Physik keine Ahnung haben. Sie tun es nicht aus Dummheit. Es ist Absicht. Sie tun es, weil sie für dieses Land nur Verachtung übrig haben. Sehen wir der Realität ins Auge: Sie meinen es nicht gut mit uns, sie wollen uns schaden, denn sie hassen dieses Land.“ (Roger Schelske)
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«Hauptsache, wir sind nicht Trump»: Welt-Herausgeber Ulf Poschardt rechnet mit deutscher Selbstgerechtigkeit ab
„Der Welt-Herausgeber Ulf Poschardt wirft der deutschen Politik und ihren Eliten eine ausgeprägte Realitätsflucht im Umgang mit US-Präsident Donald Trump vor. In einer Kolumne beschreibt Poschardt die scharfe Ablehnung Trumps als moralisches Ersatzprogramm, das von zentralen Problemen wie sinkender Produktivität, Deindustrialisierung und demografischem Niedergang ablenke.
Trump sei für die deutsche Gesinnungselite der ideale Sündenbock. Anstatt sich mit leistungsfeindlichen Steuern, einem reformbedürftigen Rentensystem, Bildungsproblemen oder einer aus Poschardts Sicht dysfunktionalen Migrationspolitik auseinanderzusetzen, werde moralisiert. Die unausgesprochene Haltung laute: «Wir bekommen zwar nichts hin, wir können nichts, aber wir sind nicht Donald Trump. Und wir sind natürlich auch nicht Wladimir Putin.»…“
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Während andere Länder Europas wirtschaftlich pragmatisch agierten, verliere Deutschland an Wettbewerbsfähigkeit. Stärke, so Poschardt, beeindrucke Akteure wie Trump oder Wladimir Putin – moralische Selbstüberhöhung dagegen nicht. Die exzessive Kritik an Trump diene vor allem der Selbstheroisierung und ersetze reale Politik durch Gesinnung.
… Alles vom 30.1.2026 bitte lesen auf
https://weltwoche.de/daily/hauptsache-wir-sind-nicht-trump-welt-herausgeber-ulf-poschardt-rechnet-mit-deutscher-selbstgerechtigkeit-ab/
Der Paralyse-Staat: Wenn Befugnisse schlafen und Dogmen wachen
Die Verharmlosung der linken Ideologie ist keine Stilfrage des Feuilletons, sie ist zu einem Prinzip deutscher Sicherheitsbehörden geworden. Wer verstehen will, weshalb die Republik Linksterror übersieht, aber ältere Menschen im Schlafrock wegsperrt, findet die Lösung in einem mentalen Code, der aus Amtsstuben politische Schonräume gemacht hat.
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Institutionelle Korrekturen, die nötig sind
Wer diese Schieflage korrigieren will, muss mehr tun, als Dobrindts Wunschliste nach mehr Personal, mehr digitalen Befugnissen und härteren Gesetzen abzunicken. Der Staat leidet nicht an zu wenig Ermächtigungen, sondern an zu vielen ideologischen Filtern in ihrer Anwendung. Drei Schritte drängen sich auf.
Erstens braucht die Anwendung von §129 und §129a StGB eine transparente, statistisch auswertbare Dokumentation, die nach Phänomenbereichen, Verfahrenseröffnungen, Anklagen und Verurteilungen trennt. Nur wenn sichtbar wird, wie selten linksextreme Strukturen im Vergleich zu rechten oder islamistischen Netzwerken mit dem Instrument „terroristische Vereinigung“ belegt werden, lässt sich die Debatte aus der Empfindlichkeit in die Evidenz holen.
Zweitens gehört die politische Erzählung korrigiert. Die Analyse, dass linksextreme Szenen bewusst Angriffe auf kritische Infrastruktur als Hebel gegen Staat und Gesellschaft wählen, muss in die Ausbildung von Staatsanwälten, Richtern und Polizeiführungen einfließen und darf nicht im Fußnotenapparat von Sicherheitsberichten verstauben. Eine Ideologie, die Strom, Verkehr und Kommunikation unterbricht, ist nicht radikale Zivilgesellschaft, sie ist eine moderne Variante der RAF.
Drittens braucht es eine Kultur des politischen Rückhalts für Strafverfolgungsbehörden, wenn diese linke Strukturen mit dem gleichen Ernst behandeln wie rechte. Solange jeder Versuch, § 129 StGB gegen Klimakollektive oder Antifa-Netzwerke einzusetzen, reflexartig als „Kriminalisierung des Protests“ skandalisiert wird, entstehen in den Behörden Rationalisierungen, weshalb man besser die Finger von bestimmten Milieus lässt. Ein Innenminister, der sich in Tel Aviv Cyberdome-Technik erklären lässt, aber im eigenen Land jene Lobby nicht adressiert, die linke Gewalt rhetorisch weichzeichnet, kuriert Symptome und schützt die Krankheit.
… Alles vom 24.1.2026 von Arian Aghashahi bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/paralyse-staat-verharmlosung-linke-dogmen/
Roger Schelske: Sie hassen dieses Land
Von
Hinter der Politik, die wir in diesem Land erleben, steckt kein tieferer Sinn. Sie ist so sinnlos und selbstzerstörerisch, wie sie aussieht. Sehen wir der Realität ins Auge: Der Selbsthass wurde zur Staatsdoktrin. Der Strom-Anschlag in Berlin ist ein Ergebnis dieser Politik.
Vor wenigen Wochen wurden im bayerischen Gundremmingen die Kühltürme eines Kernkraftwerks gesprengt, das technisch in einwandfreiem Zustand war und noch für viele Jahre zuverlässig Energie hätte liefern können. Es war eine Form der wirtschaftlichen Selbstverstümmelung. Wäre es nicht ein Staat, sondern eine Einzelperson, die so handelt, würde die Zwangseinweisung in die Psychiatrie folgen, wegen Selbstgefährdung und offensichtlicher Wahnzustände.
Das politische Handeln in Deutschland hat wahnhafte, irrationale Formen angenommen. Infrastruktur in Milliardenwert – Kraftwerke, Gasnetze – wird systematisch zerstört. Wären ukrainische Agenten nicht schneller gewesen, hätte man vermutlich auch die Gaspipelines in der Ostsee gesprengt. Die deutsche Wirtschaft wird zu Tode reguliert, die eigene Schlüsselindustrie mit dem Verbrennerverbot liquidiert. Die Kassen sind leer, aber Millionenbeträge werden in den Gaza-Streifen überwiesen, wo sie in den Tunnelbau und in extremistische Propaganda fließen. Von deutschem bzw. europäischem Geld werden Fahrradwege in Lima gebaut und Wrestling-Arenen in Gambia. Hinzu kommen tausende weitere Gaga-Projekte in aller Welt.
Die Regierung finanziert linksradikale NGOs, die ihre eigenen Gesetze durch Klagen sabotieren und Parteibüros belagern. Während die Bundeswehr kaum über Munition verfügt, verschlingt die Versorgung von Migranten Dutzende von Milliarden. Die eigenen Bürger werden für Lappalien verfolgt, während eingewanderte Islamisten Narrenfreiheit genießen und ungestraft die Vernichtung Israels fordern dürfen. Weihnachtsmärkte werden zu Festungen, aber die Regierung gibt Steuermillionen für die Bekämpfung von Islamophobie aus. Die Bilanz des Irrsinns ließe sich beliebig fortsetzen – aber das ist an anderer Stelle nachzulesen.
Man redet sich die Dinge schön
Lange wollte man das Ausmaß des Wahnsinns nicht wahrhaben. Selbst die kritischen Geister glaubten, es wären nur einzelne Ausfälle wie Lauterbach, Bas oder Habeck. Die systemische Dimension des Problems sah man nicht. Inzwischen fragt man sich selbst im Ausland: „Woher kommt dieser Zerstörungswille auch in den etablierten Parteien, als sollte das Land absichtlich an die Wand gefahren werden?“ Dennoch fällt es vielen noch immer schwer, einzusehen, dass an zentralen Schaltstellen Personen sitzen, die diesem Land und seinen Bürgern bewusst Schaden zufügen.
Dabei sagen sie es ganz offen. Sie wollen das Leben teurer und uns ärmer machen. Sie wollen einen „Wohlstand des Weniger“ – weniger Essen, weniger Mobilität, weniger Urlaub. Postwachstum ist nicht nur eine Floskel, sondern Programm. Wirtschaft, Bildung, Infrastruktur verfallen; Schulden, Bürokratie und Abgaben wachsen. Wir sollen arbeiten, Steuern zahlen, verzichten und den Mund halten. Sie verhöhnen uns hemmungslos. Wer widerspricht, bekommt eine Akte beim Geheimdienst und einen frühmorgendlichen Besuch vom Staatsschutz.
Noch sträubt man sich dagegen, den Tatsachen ins Auge zu sehen, denn die Folge wäre ein Gefühl der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins. Lieber redet man sich die Dinge schön und hofft, dass früher oder später Vernunft einkehrt. Was bleibt einem auch anderes übrig, angesichts der faktischen Machtlosigkeit gegenüber der herrschenden Phalanx aus etablierten Parteien, von ihnen unterwanderten Institutionen, linksdrehenden Medien, steuerfinanzierten NGOs, einer immer offensichtlicher politisierten Justiz und einer weitgehend ideologisch gleichgeschalteten Bildungslandschaft.
Man sitzt in einem Flugzeug, das sich im Sinkflug befindet. Der Boden kommt näher, aber man kann nicht eingreifen, denn das Cockpit ist abgeschlossen. Also beruhigt man sich mit dem Gedanken, dass die Piloten doch auch am Leben bleiben möchten und sicherlich die Maschine noch rechtzeitig hochziehen werden. Oder man klammert sich an die Illusion, dass kein Aufprall droht, dass das alles einen Sinn hat und dass die Sache am Ende irgendwie gut ausgeht.
Es ist wie bei Kindern mit psychisch gestörten Eltern, die sich in einem permanenten Zwiespalt befinden. Die Eltern, von denen sie abhängen, sind eine potenzielle Bedrohung. Sie können ihnen nicht vertrauen, aber auch nicht loslassen. Viele solche Kinder reagieren mit Leugnung oder Überanpassung. Sei ein guter Deutscher, mach deinen Genderstern, kämpf gegen rechts, dann hast du nichts zu befürchten. Oder man sucht die Schuld bei sich selbst. Vielleicht bin ich es, mit dem etwas nicht stimmt? Womöglich bin ich zu viel Auto gefahren und habe zu viel Fleisch auf den Grill gelegt. Habe ich es übertrieben mit den drei Flugreisen im Jahr? Geht es mir tatsächlich zu gut? Vielleicht hat die Regierung recht, wenn sie mich in die Schranken weist. Vielleicht stimmt es ja, dass uns der Klimakollaps droht und der Faschismus vor der Tür steht, dass wir am Elend der Welt schuld sind und dass die Armutsmigration aus Somalia und Afghanistan uns bereichert. Das sagen schließlich die Experten in der Tagesschau, die wissen es bestimmt besser. Es wird schon alles seine Ordnung haben. Es kann schließlich nicht sein, dass wir von Wahnsinnigen regiert werden.
Das, was hier passiert, ist nicht normal
Um den Weg aus der psychologischen Falle zu finden, muss man zunächst den Tatsachen ins Auge sehen: Das, was hier passiert, ist nicht normal. Der Fehler liegt nicht bei uns, er liegt bei denen. Die Wahrheit, die wir lange akzeptiert haben, mit der wir uns arrangiert haben, ist eine Lüge. Wir können das Weltklima nicht beeinflussen. Die „Klimapolitik“ ändert rein gar nichts am Klima, vernichtet aber unsere wirtschaftliche Existenz. Mit den Steuermilliarden, die in die „Entwicklungszusammenarbeit“ fließen, werden nicht in erster Linie Brunnen gebohrt und Kinder geimpft, sondern ideologische Steckenpferde geritten und grüne Kader versorgt. Die regierungsfinanzierten NGOs sind keine Demokratieförderer, sondern Demokratiefeinde. Die Migranten, die hierherkommen, sind keine Ärzte und Ingenieure, die unsere Renten bezahlen, sondern zu einem guten Teil Analphabeten, die uns Milliarden kosten. Die Energiewende ist ein gigantischer Scam, mit dem ein Netzwerk aus Investoren, NGOs, Parteikadern und Pseudowissenschaftlern das Land ausplündert.
Das ist die bittere Wahrheit. Hinter dieser Politik steckt kein tieferer Sinn. Sie ist so sinnlos und selbstzerstörerisch, wie sie aussieht. Sie macht unser Leben nicht besser, sondern schlechter. Und nein, das alles ist nicht durch die Ignoranz linker Bildungsversager und merkelistischer Opportunisten zu erklären. Es ist kein Irrtum. Sie tun das nicht, weil sie von Wirtschaft und Physik keine Ahnung haben. Sie tun es nicht aus Dummheit. Es ist Absicht. Sie tun es, weil sie für dieses Land nur Verachtung übrig haben. Sehen wir der Realität ins Auge: Sie meinen es nicht gut mit uns, sie wollen uns schaden, denn sie hassen dieses Land.
Diese Einsicht ist nicht angenehm. Sie ist frustrierend und macht wütend. Wir haben uns täuschen lassen, jahrelang. Wir haben diesen Leuten vertraut, sie gewählt, ihnen unser Geld gegeben. Wir haben den Unsinn von Vielfalt, Energiewende und Klimarettung für bare Münze genommen. Wie konnten wir nur so dumm sein? Aber den Frust muss man aushalten. Der Frust ist heilsam. Von dort aus führt der Weg weiter zum nächsten therapeutischen Schritt, dem tieferen Verständnis des Problems und der Einsicht: Sie sind nicht böse, sondern krank.
Einer Art psychologischer Autoimmunerkrankung
Was ist das für eine Krankheit, die eine Regierung dazu bringt, kritische Infrastruktur in die Luft zu sprengen und die Grenzen für Armutsmigranten aus der ganzen Welt zu öffnen? Lange gab es keine Begriffe für diese Krankheit. Sie wurde entweder nicht als solche erkannt oder als Randerscheinung abgetan. Inzwischen hat sie aber epidemische Ausmaße angenommen und kann nicht mehr ignoriert oder beschönigt werden. Sie ist zur existenziellen Bedrohung geworden. Wir müssen diese Krankheit verstehen, um eine Immunisierung zu erreichen und ein Gegenmittel zu entwickeln. Nur so ist zu verhindern, dass der Schaden noch größer wird.
Wir haben es mit einer Art psychologischer Autoimmunerkrankung zu tun. Der kanadische Evolutionspsychologe Gad Saad hat dafür den Begriff „suizidale Empathie“ geprägt (Siehe auch „The Parasitic Mind“ hier). Auslöser dieser Krankheit ist ein Hirnparasit, der die Überlebensinstinkte des Organismus außer Kraft setzt. Dieser Parasit sorgt dafür, dass Empathie fehlgeleitet wird und sich gegen die eigene Gemeinschaft richtet. Ein eigentlich sinnvoller evolutionärer Mechanismus, der unser Zusammenleben erleichtern sollte, läuft amok. Um zu verstehen, wie so etwas passieren kann, muss man ein Stück zurückschauen, zu den Anfängen des menschlichen Zusammenlebens.
Der Mensch war immer ein Hordentier. Der soziale Zusammenhalt innerhalb der Horde sicherte das Überleben des Einzelnen wie auch des Kollektivs. Empathie ist eine Grundlage dieses Zusammenhalts, denn sie ermöglicht gemeinschaftliches Handeln. Nur durch ein Gefühl der Verbundenheit entsteht die Bereitschaft, sich für die Gruppe und die gemeinsamen Ziele einzusetzen. Ohne diese Bereitschaft funktioniert keine Familie, kein Verein, keine Gemeinde und keine Gesellschaft.
Bei Primaten sorgen Instinkte und angeborene Verhaltensweisen für den Zusammenhalt der Gruppe. Bei Menschen ist das anders. Bei Menschen ist zwar die Veranlagung zur Empathie angeboren, nicht jedoch die Richtung der Empathie. Diese ist veränderlich – und damit auch die Form der Gemeinschaft. In dieser Veränderlichkeit lag ein entscheidender evolutionärer Vorteil, denn sie ermöglichte es, größere Gruppen zu bilden, zunächst Stämme und Städte, dann Reiche und schließlich Nationen.
Der entscheidende Durchbruch gelang (vermutlich) vor etwa 50.000 Jahren. Aus dieser Zeit stammen die ersten Höhlenmalereien. Sie sind ein Beleg dafür, dass die Menschen über eine neue Fähigkeit verfügten: Vorstellungskraft. Die Welt wurde nicht mehr nur unmittelbar erlebt, sondern in den Köpfen abgebildet und innerhalb der Gruppe durch Sprache, Symbole und Bilder geteilt. Stück für Stück verlagerten sich damit auch soziale Beziehungen auf die Ebene von Vorstellungen und Symbolen.
Die Tragweite dieses Entwicklungsschritts ist atemberaubend und gar nicht hoch genug einzuschätzen. Aus Primaten wurden kulturfähige Wesen. Kooperationsfähigkeit wurde skalierbar. Menschen waren nicht mehr auf eine vordefinierte Gruppe festgelegt, sondern waren in der Lage, die Voraussetzungen von Gemeinschaftlichkeit selbst zu schaffen und ihre soziale Welt durch Wille und Vorstellung zu gestalten. Empathie wurde zu einer frei verfügbaren Ressource.
Die Vorstellungskraft wurde zur Quelle einzigartiger kultureller Leistungen – und zu einer Massenvernichtungswaffe. Wem es gelang, die Vorstellungen von Menschen zu beeinflussen, besaß ungeheure Macht. Er konnte Religionen stiften, Heere aufstellen und Weltreiche begründen.
Seit der neolithischen Revolution verbesserte sich die menschliche Vorstellungsfähigkeit immer weiter. Ebenso verfeinerten sich die kulturellen Mittel ihrer Reproduktion. Der vorläufige Endpunkt dieser Entwicklung war die nationalstaatliche Integration. Den europäischen Nationalstaaten gelang es, Kooperationsbereitschaft bis zur Selbstaufgabe in einer nie gekannten Größenordnung zu erzeugen. Ihre zerstörerische Kraft entlud sich in verheerenden Kriegen. Ihr schöpferisches Potenzial entfaltete sich in wirtschaftlicher Expansion, gesellschaftlichem Zusammenhalt und wissenschaftlichem Fortschritt.
Wir stecken in einer evolutionären Sackgasse
Dieser kleine Ausflug zu den Ursprüngen der Zivilisation war notwendig, um klarzumachen, in welche Sackgasse wir geraten sind und vor welch existenziellem Problem wir stehen: Die Vorstellungskraft, die schöpferische und zerstörerische Quelle menschlicher Gemeinschaften, ist außer Kontrolle geraten. Westlichen Gesellschaften gelingt es nicht mehr, die Empathie ihrer Mitglieder durch geteilte Vorstellungen und Symbole auf die eigene Gruppe zu lenken. Die Institutionen, die für die Stabilität dieser Vorstellungen und Symbole sorgten, wurden entweder geschwächt (insbesondere die religiösen Institutionen) oder sie wurden von Gruppen gekapert, in deren Köpfen sich künstliche und fehlgeleitete Vorstellungen von Gemeinschaft breitgemacht haben.
Ein entscheidender Faktor waren die Universitäten, die erst mit Massen an Mittelschichtkindern geflutet und dann in ideologische Kampfinstrumente verwandelt wurden. Man zeigte diesen Mittelschichtkindern die Macht der Vorstellungen – und sie begannen damit zu hantieren wie Affen mit der Handgranate. Narzissmus und Halbbildung verbanden sich zu einer höchst toxischen Mischung, die eine ganze Generation radikalisierte. Das Ergebnis war die Neue Linke, die sich immer weiter in eine kollektive Phantasiewelt hineinhalluzinierte, bis hin zum paranoiden Wahn der RAF.
Es fing mit der Einbildung an, Teil einer globalen Befreiungsbewegung zu sein und gegen den „Imperialismus“ zu kämpfen. Die Wohlstandskinder des Wirtschaftswunders lasen erst Karl May, um in die Rolle von Indianerhäuptlingen zu schlüpfen. Als Studenten lasen sie dann Frantz Fanon und posierten als postkoloniale Widerstandskämpfer. In ihren überspannten Köpfen verwandelten sie den Uni-Campus in Frankfurt oder Göttingen in die Sierra Maestra oder in den vietnamesischen Dschungel. Die Veranlagung zur Empathie löste sich von der eigenen Gemeinschaft ab und suchte nach neuen Objekten, an die sie andocken konnte. Ihre Vorstellungen fingen an, wie Flummis über den Globus zu hüpfen, vom Kongo nach Vietnam, von Algerien nach Kuba, von Angola nach Nicaragua.
Je exotischer ihre Identifikationsobjekte waren, desto besser. Konkretheit störte nur die frei drehende Einbildungskraft. Die Empathie der neuen Linken richtete sich deshalb vorzugsweise auf Fernes, Fremdes und Abstraktes. Das bedeutete aber auch, dass die Objekte der Empathie unscharf blieben. Jenseits verfestigter marxistischer Ideologiegebilde waren die Vorstellungen der Linken und ihre Gemeinschaftsfiktionen wechselhaft und diffus.
Vietnam und Kuba waren gestern. Die Karawane zog weiter nach Chile, Griechenland und „Palästina“. Die Objekte der Empathie ändern sich ständig. Einmal waren es angeblich unterdrückte Palästinenser, dann die noch immer unter dem Trauma der deutschen Kolonisierung leidenden Herero in Namibia und im nächsten Moment vermeintliche Rassismusopfer in den USA. Die Nachrichtenlage wechselt, und damit die Vorstellungen, aus denen sich die fehlgeleitete, ungerichtete Empathie dieser Leute speist.
Selbsthass als Staatsdoktrin
Gemeinschaftsbildung braucht jedoch einen Anker. Diesen Anker fanden die Linken in einem stabilen und konkreten Feindbild: dem eigenen Land, der eigenen Kultur, der eigenen Geschichte. Sie verwandelten Zugehörigkeit in Feindschaft und diese Feindschaft wurde zum Kern ihrer Symbolwelt. Der Hass auf das Eigene wurde zum Fixpunkt der linken und woken Vorstellungen, die erst die Universitäten und dann das ganze Land infizierten.
Ein guter Teil der neulinken Ideologieproduktion bestand darin, dieses Feindbild weiter auszubauen und mit Negativbegriffen aufzuladen. Imperialismus, Faschismus, strukturelle Gewalt, Patriarchat, Postkolonialismus, Klimakatastrophe – der gemeinsame Nenner dieser ideologischen Konstrukte ist die Verwandlung des Eigenen in eine Negativfolie, auf der Identifikation und Zugehörigkeit erzeugt werden. Selbsthass wurde zur Grundlage linker Identität – und nach dem Marsch durch die Institutionen zur Staatsdoktrin.
Hierin liegt das Krankheitsbild, mit dem wir es zu tun haben. Aus einem evolutionären Erfolgsrezept wurde eine Krankheit, die droht, die Gesellschaft von innen zu zerstören. Die menschliche Vorstellungskraft hat die Errichtung von Imperien und Hochkulturen ermöglicht. Nun hat sie einen Parasiten hervorgebracht, der die Fundamente der westlichen Zivilisation angreift. Institutionen, die geschaffen wurden, um Zugehörigkeit und Zusammenhalt zu gewährleisten, wurden unterwandert und in Instrumente der Selbstzerstörung verwandelt.
Inzwischen sind wir an einem Punkt, an dem bereits das Aufhängen der Deutschlandfahne den Staatsschutz auf den Plan ruft. Verweise auf die deutsche Kultur gelten als verfassungsfeindlich, weil damit angeblich die Menschenwürde all derer verletzt wird, die diese Kultur nicht teilen. „Deutschland muss sterben, damit wir leben können“, grölten einst die linksextremen Punkrocker von Slime – und wurden dafür wegen Verunglimpfung des Staates verurteilt, ehe das Verfassungsgericht die Verurteilung im Namen der Kunstfreiheit aufhob. Inzwischen werden Linksextremisten vom Bundespräsidenten hofiert, die RAF-Terroristin Gudrun Ensslin gilt als „große Frau der Weltgeschichte“ und die Deutschland-verrecke-Linke zelebriert im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ihren Hass auf das Land und seine Menschen, von deren Arbeit und Zwangsgebühren sie lebt.
Die Vorstellungskraft hat uns Gemeinschaft, Kultur, Transzendenz und wissenschaftliche Erkenntnis ermöglicht. Mit der westlichen Zivilisation wurde ein in der Menschheitsgeschichte beispielloses Maß an Freiheit und Wohlstand erreicht. Nun aber stecken wir in einer Sackgasse. In den Quellcode der Zivilisation hat sich ein zerstörerischer Parasit eingeschlichen.
Kommen wir aus dieser Sackgasse wieder heraus? Gelingt es uns, die menschliche Vorstellungskraft zurück auf einen konstruktiven Pfad der Vernunft zu leiten – oder lassen wir uns von ihr weiter in Verblendung und Selbstzerstörung treiben?
Wir stehen vor einer Zeit der Entscheidungen, a time for choosing. So lautete der Titel einer berühmten Rede von Ronald Reagan, der den mörderischen Hirnparasiten des Kommunismus vor Augen hatte. Seine Worte sind aktueller denn je. Schaffen wir es, die westliche Zivilisation zu erneuern, oder fallen wir dem Parasiten des Selbsthasses zum Opfer? Reagan verstand, worum es geht: “We’ll preserve for our children this, the last best hope of man on earth, or we’ll sentence them to take the last step into a thousand years of darkness.” Diese Mahnung sollte uns im Jahr 2026 begleiten.
… Alles vom 5.1.2026 von Roger Schelske bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/sie_hassen_dieses_land
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Einige Kommentare:
Nicht alle hochentwickelten Wohlstandsgesellschaften gehen den Weg der Selbstzerstörung. Es sind nur die christlich geprägten. Schaut Euch Japan an: Es hat zwar eine Demographie-Problem, wie fast alle wohlhabenden Länder, doch es hat keineswegs diesen selbstzerstörerischen Bazillus.(Siehe Heinsohn, Wettkampf um die Klugen) Das Christentum ist radikalisiertes Judentum. Die Linke ist säkularisiertes, radikalisiertes Christentum. Grenzenlose „Selbstlosigkeit“ wird Hoger Chavez
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„Sie sind nicht böse, sondern krank.“ – So wie die islamistischen Attentäter häufig psychisch Kranke, Traumatisierte sind? Nein. Nein. Nein! Das ist mir zu simpel. Zu empathisch. Richtig ist: Sie sind nicht krank. Sie sind böse. Sie verdienen gut damit. Sie tun sich mit ihrem Hass und ihrer Zerstörungswut auch nicht an Ihresgleichen gütlich. Sie sind wie die Heuschrecken. Sie bereichern sich auf Kosten anderer, immer bereit, weiterzuziehen. Und wollen noch verehrt und geliebt werden dafür und amüsieren sich dabei noch über ihre Verehrer. Das ist wahre Gesicht der Ideologen. Es ist das Gebaren des Teufels. Und der ist auch nicht „krank“. Dr. Jesko Mattes
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„Was ist das für eine Krankheit, die eine Regierung dazu bringt, kritische Infrastruktur in die Luft zu sprengen und die Grenzen für Armutsmigranten aus der ganzen Welt zu öffnen? … Wir müssen diese Krankheit verstehen, um eine Immunisierung zu erreichen und ein Gegenmittel zu entwickeln.“
Das Gegenmittel ist längst da. Es heißt AfD, und man müßte sich nur überwinden und es auch einnehmen. Die Politik der Regierung als Krankheit zu begreifen, sollte einem helfen, diese Partei zu wählen, auch wenn es gute Gründe gibt, sie nicht zu mögen. Die AfD ist die bittere Medizin mit den üblen Nebenwirkungen. Ohne selbige fühlt man sich wohler, hat aber den sicheren Tod vor Augen. Mit ihr geht es einem zunächst dreckig, aber man hat vielleicht eine Überlebenschance. Wie bei einer schweren Krankheit wird das Zeitfenster, in dem es sich lohnt, die Therapie zu beginnen, von Tag zu Tag kleiner. Alex Müller
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„Sie lieben dieses Land!“ Millionen Deutsche, Österreicher und Menschen in vielen Ländern Westeuropas lieben ihre Heimat, ihre Kultur, ihre – noch! – autochthone Mehrheit. Je offener sie dazu stehen, desto heftiger werden sie bekämpft, verachtet, sozial ausgegrenzt und staatlicher Repression ausgesetzt. Doch nicht nur dieses relativ kleine neu-links/woke Milieu ist dafür verantwortlich – auch das Bildungsbürgertum, die Konservativen. Einerseits empören sie sich über den Hass auf Deutschland. Gleichzeitig verachten sie jedoch jene, die Deutschland im klassischen Sinne lieben und dafür kämpfen: die „Rechten“ überhaupt. Ihre eigenen Leuchttürme brillanter Analyse, die in den neuen Medien als intellektuelle Referenzfiguren fungieren, liefern oft schonungslose Diagnosen des kulturellen, sozialen und demographischen Niedergangs. Diagnosen, die – würde man sie nüchtern und logisch zu Ende denken – zwangsläufig zu jenen politischen Positionen führen müssten, die heute pauschal als „rechts“ gelten. Doch genau an diesem Punkt setzt der abrupte Bruch ein. Die Analyse endet nicht, weil sie widerlegt wäre, sondern weil ihre Konsequenz als unzumutbar gilt. Statt die eigenen Einsichten weiterzuführen, folgt die ritualisierte Distanzierung: vom „rechten Rand“, von den „Radikalen“, von allem, was die logische Fortsetzung der eigenen Diagnose darstellen würde. Nicht die Analyse ist das Problem, sondern ihre konsequente logische Fortführung. So übernehmen diese Akteure eine paradoxe Funktion. Durch die Blume – explizit oder implizit – führen sie ihre Leser und Wähler immer wieder zurück zu CDU/CSU oder ÖVP: zum vermeintlich Verantwortbaren, zum kleineren Übel, zum bürgerlichen Reflex. Nach den Wahlen gibt man sich dann erneut überrascht über den fortschreitenden Verfall – und beginnt die im Kern richtige Analyse von vorn, nur um an exakt derselben Stelle der logischen Konsequenz erneut abzubrechen. Franz Zotter
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Der klassische Sozialismus entstand aus der materiellen Armut hungriger Arbeiterkinder. Der neue Sozialismus entsteht aus der geistigen Armut verwöhnter Gören. Tomas Szabo
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Das höchstwahrscheinliche Szenario entwickelt aus der Erfahrung der letzten 80 Jahre. Tino und Dr. Alice werden mit Hilfe des Großen Bruders aus Übersee die Geschicke Deutschlands bestimmen. Deutschland ist definitive Pleite ( bedingungslos Pleite ) und Marco Rubio wird den Beiden einen erwiesen erfolgreich modifizierten Marschallplan anbieten. Wer kann da noch nein sagen. Und alle unsere leidgeprüften Mitbürger stimmen freudig mit ein. Der „ Marco Rubioplan “ sorgt für das nächste Wirtschaftswunder. Positiv denken. Joachim Willert
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Trotz langem Text und deutlichen Worten verharrt der Autor an der Oberfläche. Wenn schon die Erkenntniskarten auf den Tisch sollen, dann bitte alle. Es ist nicht schwirieg zu recherchieren aus welcher Richtung die beschriebene Richtungslosigkeit der Menschen und der Irrsinn der sog. „Energiewende“ gesteuert wurde (von superreichen US-Stiftungen). Und – die wichtigste Frage – wem nutzt es machtpolitisch am meisten wenn D sich quasi selber abschafft? Das bleibt im Text unbeantwortet. Die Antwort ist wichtig um damit eine klare neue Richtung zu finden. Und die sollte natürlich wieder soetwas wie nationale Identität oder Stolz enthalten. Welchem unserer „Freunde“ dient das am wenigsten? Die Frage ist geopolitisch zu beantworten. Die Erkenntnis mag erschüttern. Aber der Autor fragt ja danach. .Bothmann
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WEFs Gekläff „you’ll own nothing and you’ll be happy“ gehört aus meiner Sicht ebenfalls zur Strafe für die Missachtung des dreieinen Gottes der Bibel im ehemals christlichen Abendland. Bei all den Top-Akteuren ist Satan der Drahtzieher; ihre Pläne und ihr ganzes Tun sind satanisch und sie verbergen das nicht einmal; sie kokettieren damit. Und Gott lässt sie – uns zur Strafe – noch (!) gewähren.
Der Irrwahn tobt in Europa, den USA, Kanada, Australien… am stärksten. Die Mehrzahl der Menschen in den genannten überseeischen Ländern sind abendländischen Ursprungs und werden nun zusammen mit uns Europäern, vorrangig uns Deutschen (Land der Reformation!), bestraft.
So sehe ich die Dinge und finde meine Ansicht durch die Bibel bestätigt. Aber Sie dürfen darüber lachen. Ilona Grimm
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,,time for chosing„ leider nein. Denn die Gehirne von großen Teilen der Bevölkerung sind unrettbar zerfressen und zerstört. Denen fehlt der Verstand, die Lage zu sehen oder gar zu beurteilen. Einfachere Wahrheiten dominieren, weil sie leicht zu verstehen sind. Sie erfordern keine Ausdauer, keine Unsicherheit, keine geistige Anstrengung. Nuancierte Ideen erfordern es, mehrere Prämissen gleichzeitig zu berücksichtigen, wozu viele Menschen nicht mehr die nötige Aufmerksamkeit aufbringen können.
Gießen hat zudem gezeigt, wie durchsetzt und infiziert der ,,Volkskörper“ ist mit destruktiver Energie, Zerstörungwut und der Kooperationswilligkeit, die Grundlagen einer Zivilisation zu eliminieren. M. Nieland
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Die Symptome des Niedergangs werden korrekt geschildert. Die Analyse der Ursache ist m.E. falsch. Der angebliche „Selbsthass als Staatsdoktrin“ ist ein Popanz, der von einem aufgeblähten, parasitären Staatsapparat aufgeblasen wird: Der Zweck ist die Absicherung der Herrschaft durch Verblödung und Ablenkung der zahlenden Untertanen. Die produktiv arbeitende Bevölkerung empfindet keinen „Selbsthass“. Der „Selbsthass“ wird ihr höchstens eingeredet. ++ Das grundlegende Problem: Deutschland ist ein erstarrter, dysfunktionaler Schmarotzerstaat. Nur noch eine Minderheit der erwerbsfähigen Bevölkerung ist – gemessen am Weltmarkt – echt produktiv tätig. Diese Minderheit muss einen aufgeblähten, unproduktiven Staatsapparat, weiterhin einen riesigen unproduktiven Sozialsektor und noch einen riesigen Berg Rentner und Pensionäre unterhalten (die RV-Beiträge sind schon lange verpulvert, Folge des Umlageverfahren). Die massive Migration inkompatibler Muslime, die idiotische Energiewende und andere Fehler haben die Schieflage noch erheblich verschlimmert. ++ Dieser kranke „Staat“ kann sich nur noch durch massive Ausbeutung der arbeitenden und/oder der besitzenden Bevölkerung über Wasser halten. Die sichtbare Verschuldung ist schon schlimm genug. Besonders hinterhältig ist jedoch die unsichtbare Verschuldung
(1) Rentenversprechen, die niemals eingehalten werden können.
(2) Dringend notwendige Investitionen in die Infrastruktur werden seit Jahren nicht mehr getätigt, stattdessen wird fast alles in den Konsum gelenkt. Die notwendigen Investitionen liegen in der Größenordnung von vielen Billionen Euro. ++ Wenn Straßen und Brücken nicht mehr befahrbar sind, wenn die Sch… aus Millionen Schadstellen der Kanalisation austritt (unten ist es noch schlimmer als oben), dann werden auch die Regale langsam leerlaufen. ++ Schuld am Staatsversgen ist die deutsche Bevölkerung, und nicht irgendein Popanz, dem man das eigene Versagen in die Schuhe zu schieben versucht. Winston Smith
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Das Problem ist, dass die gegenwärtige soziale Kritik in D und im Westen insgesamt keine positive Alternative bietet. Martin Luther konnte behaupten „Alle bisherigen religiösen Autoritäten sind Diebe und Mörder…“, weil er zugleich hinzufügte „…aber die Bibel sagt uns Wahrheit“. Nur mit dem ersten (kritischen) Halbsatz hätte er keinen Erfolg. Dasselbe der andere Martin Luther (King): Die gegenwärtige US-amerikanische Gesellschaft ist böse, aber das Ideal „american way of life“ ist gut. Wir brauchen UNSER eigenes positives Ideal, ohne das ist auch die klügste Kritik machtlos. Boris Kontchoubey
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Bei Menschen ist zwar die Veranlagung zur Empathie angeboren, nicht jedoch die Richtung der Empathie.“ Das scheint mir, neben den starken antideutschen Gefühlen, der springende Punkt zu sein. Ich schrieb es schon anderswo, ich hatte mal die Gelegenheit über einen Bekannten einen kurzen Einblick in die Gespräche einer sog. „antideutschen“ Chatgruppe zu erhalten – es war der pure Wahnsinn, was da an Hass auf alles Biodeutsche zu finden war. Ich hoffe immer noch, dass mal ein Journalist diese Szene undercover recherchiert. Was die Empathie angeht, diese galt lange als universal positive „weibliche“ Eigenschaft; wenn man sich aber anschaut, auf welche Zielobjekte sich die Empathie manchmal ausrichtet, wird einem blümerant. Da haben dann plötzlich Richterinnen Mitleid mit dem „armen“ Pädokriminellen. Auch wird heutzutage erwartet, dass man Mitgefühl mit jedem Mann habe solle, der sich als Frau identifiziert, auch, wenn er in Räume für Frauen wie Duschen und Umkleiden will. Man hat Mitleid mit Kindern im Gaza-Streifen, aber dass im Jemen schon lange und viel mehr Kinder sterben, interessiert niemanden. Neben legitimen Flüchtlingen bringt man auch jeden Abenteurer, der sich auf den Weg nach Deutschland gemacht hat, zumindest in einem geheiztem Raum unter, mit eigenem Bett und Schrank und kümmert sich um die Verpflegung. Einheimische Obdachlose lässt man dagegen auf der Straße verrecken oder lässt sie nur nachts in Unterkünfte und schmeisst sie morgens wieder raus. Th. Gebert
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Es gibt keine Vorbilder mehr. Ausnahmemenschen denen man nacheifern könnte. So nimmt sich die Jugend die Antifa oder Phillip Ruch zum Vorbild und selbst Studierte schwadronieren von „verbotener“ freier Energie. Deutsch sein heist, die Welt zu verbessern. Schon aus inneren Antrieb heraus kann nur die eigene, abgekupferte Meinung richtig sein. Auch die hiesigen Familienfeste bleiben besser im Seichten. Hoffnung? Mein erster Enkel hat geheiratet, er 5 Geschwister und seine Frau 7 allerdings auf Vancouver-Island. Ohne große soziale Unterstützung vom kanadischen Staat ist so etwas möglich. rudolf Dietze
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„Woher kommt dieser Zerstörungswille“ 2015/2016 habe ich viele Stimmen vernommen die meinten, das ganze mit Zustrom von zumeist recht schlichten Personen, kann nur dann auf Dauer gut gehen wenn das Niveau und Vermoegen der autochtonen Bevoelkerung gesenkt wird. Tja… Walter Gustav
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Ich überlege mir auch seit Jahren, was in linksgrünen Gehirnen so vorgeht, weshalb diese Leute den ureigensten Instinkt der Selbsterhaltung, aber auch der Nächstenliebe, durch Fernstenliebe und Hass auf die eigene Ethnie und deren Kultur und Errungenschaften ersetzen. Danisch hat auch solche Überlegungen angestellt, die grob gesagt in Richtung falsch verdrahtete Hirnstrukturen im Bereich Amygdala gehen. Dieser Artikel liefert überlegenswerte, sehr gut dargestellte Ansätze zur Begründung eines solchen selbstzerstörerischen Verhaltens, welches unweigerlich in der Unterwerfung und dem Untergang der eigenen Ethnie enden wird. Sehr lesenswert. Werner geiselhart
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Sehr geehrter Herr Schelske, Sie schreiben „Ein entscheidender Faktor waren die Universitäten, die erst mit Massen an Mittelschichtkindern geflutet und dann in ideologische Kampfinstrumente verwandelt wurden.“
Ich bin der Überzeugung, dass die Mittelschichtkinder einen nur geringen anteil daran hatten. Es waren eher die Unterschichtkinder, denen durch drastische Absenkung der Bildungsanforderungen (Abschaffung der Aufnahmeprüfung des Gymnasoiiums, abgespeckte Anforderungen an das Abitur etc.) der Zugang zur Universität ermöglicht wurde. Den Anforderungen, die dort an sie gestellt wurden, konnten sie eigentlich nicht gerecht werden, so dass sie sich in Politologie und Sozial„wissenschaften“ flüchteten, wo viel geredet, viel fantasiert aber nichts Gescheites geschaffen wird. Daraus entwickelte sich m. E. dann der Sprengsatz, der nun hochgegangen ist und uns alle bedroht. Unfähige, ihrem aus viel Cannabis und Rotwein geborenen eigenen Wahn folgende Existenzen, deren einzige Fähigkeit darin besteht, das zu zerstören, was andere mühsam aufgebaut haben. Sich selbst verkaufen sie es sich moralisch verbrämt als Weltrettung.
Und machen wir uns nichts vor: diejenigen, die unsere Geschicke bestimmen, sind nicht unsere Politiker, sondern diejenigen, die unsere Politiker steuern. Und denen sind unser Land, unsere Kultur, unsere Bürger egal, was einzig zählt sind Macht und Profit. Dafür wird alles geopfert. Und das Bildungsprekariat, das sich durch einen Universitätsabschluss, der nichts wert ist, geadelt fühlt, hilft dabei kräftig mit. Weil sie nicht die Intelligenz besitzen, die Zusammenhänge zu verstehen. Loma Wagner
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„Gelingt es uns, die menschliche Vorstellungskraft zurück auf einen konstruktiven Pfad der Vernunft zu leiten?“ Nein, für derart Gestörte kann dies nicht gelingen, wie heute noch existierende RAF-Terroristen stets belegen. Durchgreifen ist angesagt. Konsequent und effektiv. Aber keine Bange, dies wird nicht geschehen, nicht mit Merz, Klingbeil & Co. Die Folgen werden wir erleben – wir alle, nicht allein „die Reichen“. Rolf Mainz
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DAS, ist der beste Beitrag, der mir zur Achse bekannt ist! Warum? Weil man, ob der unmissverständlich beschissenen Situation, schlicht nicht mehr umhin kommt, auch relativ „simple linguistisch“ die Karten mit aller Ehrlichkeit frei von der Leber redend und ohne Salonbourgouise-Ettiquette auf den Tisch zu legen. Dazu fehlten all den unstrittig sehr sehr guten Anderen bislang immer noch nen paar Prozentelchen. Prima jetze also!
Die angesprochene Reaktion der Überanpassung wurde ja zur CoronaTerror Konditionierungsübung fast bis zur Perfektion und gemäß dem ‚Esel-Möhre-Prinzip‘ trainiert. Ich erinnere mich an Leute, deren Kinde(r) und dann natürlich Sie selbst schon recht anfangs unter dem Terror gelitten haben oder an Krebspatienten, denen wegen Corona-UmrüstungsBettFreihalten die Spezialbehandlung abgesagt wurde! Beide, haben unerschütterlich die sog. Querdenker als ausdrücklich Schuldige a_dressiert(!), weil Diese doch bitte einfach nur sich fügen und mitmachen sollen, da es dann aufhören würde! Thoralf Seifstein
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Selbsthass als Staatsdoktrin, damit das wertschöpfende Volk möglichst ohne Widerstand und sich dagegen aufzulehnen in Grund und Boden geplündert werden kann! Mehr Arbeit für weniger Geld (gestiegene KK-Zusatzbeiträge) verlangen diese Idioten, es sind im Übrigen keine Wahnsinnigen sondern vielmehr Schwachköpfe, von denen nicht einer die Gabe des strategischen Denkens besitzt. Die massive Steigerung der Produktivität im 20. Jhd. ist auch auf die Automatisierung und Erfindungen wie die Bandproduktion zurückzuführen, aber im Wesentlichen auf die Tatsache, dass die Unternehmer erkannt hatten, dass sich die Produktion und somit die Gewinne am besten steigern lassen, wenn die Arbeitnehmer angemessen beteiligt werden: „zahle denen das Doppelte und sie werden dreimal soviel arbeiten“. Das hat dann auch insgesamt wie erwartet funktioniert.
Wenn aber ein zutiefst leistungsverachtender, bis zum Schwachsinn durchideologisierter Ausbeuterstaat wie Deutschland dieses Prinzip auf menschenverachtendste Weise zerstört, dann sind die Folgen davon nur für die Dummköpfe im Bundestag nicht verständlich. Die können sich drehen und wenden und argumentieren wie sie wollen, bleibt es bei der ultrabrutalen staatlichen Ausbeuterei, dann ist alles aus und vorbei! Roland Magiera
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Was mir nicht gefällt, ist das Stellen der Schuldfrage. Die greift zu kurz. Wer sind „Die“? Also wer plant böswillig und generalstabsmäßig den Untergang des eigenen Volkes? Vermutlich niemand (dass es skrupellose Krisengewinnler und Großbetrüger gibt, steht auf einem anderen Blatt). Sind die linksgrünwoken Idioten die Täter oder auch bloß Opfer der allgemeinen „spätrömischer Dekadenz“ inklusive Bildungsferne? Jeder von uns hat einen mehr oder minder großen Anteil an der Misere und alle stehen wir dazu noch in unserem zivilisatorischen Korsett. Die Großen und Unsäglichen der Geschichte machten diese nicht – sie WURDEN gemacht. Frau Merkel hat uns nicht ruiniert – die Gesellschaft war reif für den Ruin – diesen hätte wahlweise auch Frau Müller administrieren können.
Konzentrieren wir uns darauf, wie und wo wir tatsächlich Gutes bewirken und schuldhaftes Verhalten vermeiden können – also auf die berühmten Tugenden samt Zivilcourage. Robert Schleif
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1. Wer etwas kann, tut es. 2. Wer nichts kann, lehrt es. 3. Wer nichts lehren kann, verwaltet es. 4. Wer auch das nicht kann, wird Experte. 2 – 3 lebt von 1 und bevormundet, reglementiert und unterdrückt. Das wird dann mehrer als 1 ertragen und stemmen kann. K.Schönfeld
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„Woher kommt dieser Zerstörungswille auch in den etablierten Parteien, als sollte das Land absichtlich an die Wand gefahren werden? … Hinter der Politik, die wir in diesem Land erleben, steckt kein tieferer Sinn.“
Hier muß man widersprechen. Der tiefere Sinn ist es, die Welt im eigenen Sinne zu gestalten und sich dabei gut zu fühlen. Es ist eine Art Korruption, man läßt es sich gutgehen auf Kosten des Volkes. Anstelle der Oligarchenyacht tritt die Erhabenheit, Millionen armer Menschen „aus Seenot und vor Bürgerkrieg gerettet“ zu haben. Oder das Klima zu retten. Oder das Corona-Virus zu besiegen. Oder …
Die Korruption ist nicht so offensichtlich, da mit dem Begriff in der Regel nur die monetäre Bereicherung verbunden wird, aber im Prinzip die gleiche. Man saugt Geld an der Grenze der Legalität oder gleich ganz illegal aus dem System zugunsten des eigenen Wohlbefindens, wohlwissend, daß einen niemand dafür zur Rechenschaft zieht. Deshalb haben alle auch so Angst vor der AfD. Wenn mit der politischen Richtung auch die Justiz umschwenkt, könnte es ganz schnell vorbei sein mit dem sorgenlosen Leben einiger bislang unantastbarer Politiker. Man denke nur an die Dreiecksspenden der Grünen (Ministerium -> NGO -> Grüne Partei) Alex Müller
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Das mit diesem „Hirnparasiten“ und der fehlgeleiteten Empathie ist eine für mich neue, interessante und überlegenswerte Theorie! Bisher erklärte ich mir dieses Phänomen schlicht mit allgemeiner Dekadenz und Degenerierung, welche zwangsläufig – wie Spengler und Friedell überzeugend darlegten – jede alte Zivilisation erwischt. Schon die vornehmen römischen Ladys posierten mit blonden Germaninnen-Perücken und Fellen, statt Wohlstand, Körperkultur, Bildung und Kraft predigten importierte Propheten einer Jenseitsreligion Armut, Entsagung, Leibfeindlichkeit, Irrwitz und Selbstaufgabe. Imperator Honorius sorgte sich um seine Lieblingshühner, während das ganze Land in Flammen aufging, und die fremden Horden lud man noch ein, die rebellische eigene Bevölkerung abzuschlachten. Robert Schleif
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Paranoide Apparatschiks einer Elitenomenklatura haben ganz „demokratisch“ die Macht erschlichen und zeigen täglich, unverblümt, ihre autokratische Fratze. Immer weniger Primärwertschöpfende werden machtpolitisch schikanisiert und ausgeplündert. Im übrigen bin ich der Meinung, im Linksfaschismus verorten sich die wahren Nazis. Nationale- und internationale Sozialisten vereinigen sich im Chiliasmus (tausendjähriges Reich). Lao Wei
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„Schaffen wir es, die westliche Zivilisation zu erneuern, oder fallen wir dem Parasiten des Selbsthasses zum Opfer“? Natürlich schaffen >wir< es, im Osten wird bereits im großen Maßstab entnazifiziert und im Westen wird gerade Hochseepiraterie und Kidnapping erfolgreich bekämpft. Läuft in 2026! Franz Klar
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In Schafarewitschs Buch: „Der Todestrieb in der Geschichte. Erscheinungsformen des Sozialismus“ zeigt der Autor, dass der sozialistische Irrsinn bereits seit tausenden von Jahren, in immer wechselnden Varianten, weltweit seinen zerstörerischen, tödlichen Charakter zeigt. Es begann nicht erst mit den „Achtundsechzigern“ oder der Oktoberrevolution! Roland Hübner
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Ich stelle mir vor, dass Deutschlands Kernkraftwerke deswegen „rückgebaut“ werden, damit Deutschland durch den kommenden Krieg nicht radioaktiv verseucht wird. Der beste Teil der Industrie Deutschlands wird bereits seit Jahren ins Ausland verfrachtet oder zu verbrannter Erde gemacht. L.Luhmann
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Wir ernten das Ergebnis einer generationsweiten Erziehung auf der Basis von Schuldgefühlen. Selbsthass und -geisselung sind da nur konsequent. Der Selbstmord dürfte wohl oft die einige Lösung sein. Daniel Gildenhorn
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Das was die Somalis in Minnesota machen, passiert mit Faktor 100 in Deutschland ebenso. Es ist nur besser getarnt und beschränkt sich nicht auf die Armutsindustrie, auch auf den zweiten Arbeitsmarkt und weitere Bereiche.
Ayaan Hirsi Ali „Kulturrelativisten sehen nicht, daß sie, indem sie nichtwestliche Kulturen skrupulös von ihrer Kritik ausnehmen, die Träger dieser Kulturen in ihrer Rückständigkeit einzementieren. Dies geschieht mit den besten Absichten, aber wie bekannt ist der Weg zur Hölle mit guten Absichten gepflastert. Es handelt sich um Rassismus in Reinform.“
Ergänzend, nur aus dem Klerus heraus kommt Rassismus und Faschismus. Mal sehen wann das Scharia Kapital mehr politische Macht als aktuell beansprucht und folgerichtig die anderen, die Ungläubigen aktiv vernichtet. Der DAX, Börse allgemein und das Scharia Kapital. Deutschland ist extrem korrupt. Thomin Weiler
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