AfD-Diskussion

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Oppositionsparteien CDU und AfD und die Brandmauer 2/2024

 

Wie sich die Wirtschaft der AfD annähert
Eine Spurensuche durch Chefetagen, Konzernlobbys und Strategieberatungen
Mit der AfD spricht man nicht. Dieser Grundsatz galt lange auch in großen Teilen der Wirtschaft. Nun muss ich Ihnen berichten: Diese Phase ist vorbei.
Bei Parlamentarischen Abenden, in Verbänden und in Unternehmenskreisen zeigt sich: Die sogenannte Brandmauer, an der die Politik bereits immer häufiger zweifelt, existiert in der freien Wirtschaft kaum noch.
Beispiel: Verband der Familienunternehmer. Beim parlamentarischen Abend des Verbands Anfang Oktober in Berlin war erstmals auch der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Leif-Erik Holm, eingeladen
Der Hauptgeschäftsführer der Familienunternehmer, Albrecht von der Hagen, erklärt gerade heraus: „Das Konzept, die AfD von allem auszuschließen, ist gescheitert. Wir verabschieden uns von den Brandmauern. “
Der Grund dafür liegt nicht allein in den Umfragewerten der AfD. Viele Unternehmen suchen nach wirtschaftspolitischen Positionen, die sie bei anderen Parteien nicht mehr finden – insbesondere seit dem Bedeutungsverlust der FDP.
In Ostdeutschland ist der Austausch zwischen AfD und Wirtschaft längst gängige Praxis. Sächsische Unternehmer wie Mathias Hammer, Gründer von Energiekonzepte Deutschland, einer der größten Solaranalagenanbieter Deutschlands, berichten, dass „wirklich jeder Zweite“ in der lokalen Wirtschaft mit der AfD sympathisiere.
… Alles vom 16.11.2025 bitte lesen auf
https://www.thepioneer.de/originals/others/articles/wirtschaft-afd-weidel-familienunternehmer

 

Serge Menga (AfD) erklärt der SPD, wie man demokratisch diskutiert
… Man klaut – auch wenn man ein Sozi-Jüngelchen ist und sich daher zu allem befugt glaubt – älteren Damen keine AfD-Flugblätter aus der Hand! Und ein von mir als „Oma gegen rechts“ gelesener Opa trat ihn ähnliche Weise mit seiner Klampfe auf. Am AfD Infostand in Gifhorn mit Serge Menga war heute das Interesse der Bürger enorm. Das konnten die Wokesozialisten natürlich nicht ertragen und agierten auf typisch linksfaschistische Weise. Unser Tweet des Tages von Marie-Thérèse Kaiser:
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Serge Menga erklärt der SPD, wie man sich demokratisch verhält. Man klaut älteren Damen keine AfD-Flugblätter aus der Hand!
27.9.2025
https://x.com/hallofraukaiser/status/1971861850942816577
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AfD Infostand in Gifhorn mit Serge Menga
https://www.youtube.com/live/2OCSbc9-RL4
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https://www.youtube.com/watch?v=eR7JotugEgk
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https://philosophia-perennis.com/wp-content/uploads/2025/09/xdownloader.com_knalltueten_ag1_b78da.mp4?_=1

… Alles vom 27.9.2025 bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2025/09/27/serge-menga-erklaert-der-spd-wie-man-sich-demokratisch-verhaelt/

 

Chrupalla – Israel – Waffen – Krisengebiete
Es ist schon einigermaßen überraschend, wie viele Anhänger, Mitglieder und Unterstützer der AfD nunmehr empört und erschrocken Anstoß an den Äußerungen von Tino #Chrupalla im Sommerinterview des ZDF nehmen, hatte dieser die Entscheidung von Friedrich Merz mit Blick auf den teilweisen Stopp militärischer Unterstützung an Israel ausdrücklich begrüßt. Denn offenbar kennen viele Sympathisanten ihre eigene politische Heimat nicht.
Schließlich genügt bereits ein Blick in das Programm zur Europawahl 2024 oder in einen Antrag der Bundestagsfraktion vom 31. März 2023. An beiden Stellen heißt es fast gleichlautend: „#Waffenlieferungen in Kriegsgebiete dienen aber nicht dem Frieden, sondern befeuern und verlängern den Krieg“. Man bezieht sich dabei auf die Präambel des Grundgesetzes, wonach wir uns bekannt haben, „dem Frieden der Welt zu dienen“.
Da die Partei immer wieder betont, besonders nah am Volk sein zu wollen, kommt diese Überzeugung auch nicht von ungefähr. Mit Blick auf die #Ukraine hatte das Meinungsforschungsinstitut YouGov 2022 erhoben, dass 59 % der Befragten die Lieferung von Kriegsschiffen oder Luftabwehrsystemen zu Verteidigungszwecken ablehnen. Und auch 2024 waren es noch immer 51 %, die ganz generell die weitere Abgabe von Rüstungsgütern kritisierten.
Zwar könnte man argumentieren, dass diese Zahlen hinsichtlich des Nahen Ostens aufgrund der engen Verbundenheit und #Staatsräson anders ausfallen würden. An der prinzipiellen Aussage, wie sie die Alternative für Deutschland an verschiedenen Stellen wiederholen präzisiert hat, wird allerdings auch eine solche Fallkonstellation nichts ändern, will man sich kontinuierlich und verlässlich in seinen Standpunkten zeigen.
… Alles vom 11.8.2025 von Dennis Riehle bitte lesen auf
https://x.com/riehle_dennis/status/1954784850046546069
https://www.riehle-news.de/
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Wir müssen unsere eigenen Probleme lösen
PS: „Meiner bescheidenen und belanglosen Ansicht nach sollte die AfD zu außenpolitischen Fragen überhaupt keine Stellung nehmen, wie auch die Bundesregierung einfach mal die Klappe halten sollte. Das Außenministerium könnte man auch schließen, und keiner würde es merken. Es würde im Zweifel viel Geld einsparen. Wir müssen unsere Probleme lösen und nicht dauernd die Probleme anderer zu unseren machen.
… Alles vom 10.8.2025 bitte lesen auf
https://www.klonovsky.de/2025/08/zu-den-niederknie-iden-des-merz/

 

Brandmauer-Politiker: Mit der AfD nie über Antisemitismus reden
Die AfD-Fraktion und ihre Abgeordnete Enxhi Seli-Zacharias​​​​​ ​​wollte, dass der Landtag von NRW über den dramatischen Anstieg antisemitischer Vorfälle debattiert. Die anderen Parteien erklärten nur, warum sie nicht über Antisemitimus sprechen möchten, wenn die AfD unangenehme Fragen stellt.
„Ich möchte heute nicht über Antisemitismus sprechen, sondern über den Judenhass, durch den wir gegenwärtig erleben, wie ein planmäßiger Versuch der Auslöschung jüdischen Lebens in Deutschland und Europa ermöglicht werden soll. Und dieser Plan hängt maßgeblich mit dem Nahost-Krieg zusammen“, begann die AfD-Abgeordnete Enxhi Seli-Zacharias am Donnerstag ihre Rede im nordrhein-westfälischen Landtag. Danach holte sie weit aus und zitierte Stellen aus der Charta der Terror-Organisation Hamas, in denen die Vernichtung Israels beschworen wird.
Kurz darauf sprach Seli-Zacharias von einer „mächtigen Bewegung außerhalb des arabischen Raums“, die sich nach dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 gebildet habe: „Jetzt paktieren radikale Linksextremisten und radikale Islamisten.“ Zwischendurch verwies die AfD-Politikerin auf eine neue Studie, nach der mehr als eine Million der in Deutschland lebenden Muslime für Radikalisierung anfällig sind. „Aber der mörderische Hass wird nicht bei Juden haltmachen“, sagte sie und sprach islamistische Anschläge der jüngeren Vergangenheit an. „Niemand ist mehr sicher in der westlichen Welt. Wir sind an einem Kipp-Punkt, ein Ort für einen Stellvertreterkrieg zu werden. Es geht längst nicht mehr nur um Juden.“
….
Das Thema steht der AfD nicht zu“, sagte Günther Bergmann (CDU). „Es dient ihr nur als Türöffner für pauschales Ausländer-Bashing.“

„Sie sind unglaubwürdig“, warf Enxhi Seli-Zacharias den anderen Fraktionen vor. „Und Sie sind gefangen, weil Sie sich tagtäglich radikalen Islamisten unterwerfen und hier vorne gar nichts anderes mehr sagen können.“

„Reden Sie doch mal mit Polizisten über die Situation auf der Straße, Sie Möchtegern-Konservativer“, antwortete Enxhi Seli-Zacharias. „Sie sind der Lage nicht mehr Herr und haben die Kontrolle verloren. Noch können Sie lachen. Aber der Kipp-Punkt ist ganz nah. Und dann werden Sie sehen, dass sich die Feindlichkeit dieser Gruppen gegen Sie selbst richtet.“
… Alles vom 6.6.2025 von Peter Hemmelrath bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/brandmauer_politiker_mit_der_afd_nie_ueber_antisemitismus_reden

 

1000-Seiten-Gutachten zeigt: AfD ist nicht antisemitisch
In Deutschland tobt ungehindert ein antisemtischer Kampf von Hamas-Anhängern gegen Juden, die niedergeschlagen, bedroht, beschimpft werden. Ist die AfD dabei? Nein. Zwar werden seitenlang Hamas-kritische Einlassungen des Bundesvorstandes, von Alice Weidel, Tino Chrupalla und anderen zitiert, aber die lässt das Amt nicht gelten: „Die angeführten Aussagen in Bezug auf die Ermordung und Verschleppung von Menschen durch die Hamas in Israel lassen daher die Feststellung von Anhaltspunkten für Antisemitismus in der AfD nicht entfallen.“
Das ist eine weitgehende Bewertung. Begründet wird sie nicht. Das ist Methode: Behauptungen bedrohlichster Art aufzustellen – Gegenargumente werden nicht wahrgenommen und schon gar nicht einbezogen. Denn, die Beobachtungsmenschen: Sie denken eigentlich anders, und so werden „Äußerungen“ angeführt.

„Zielobjekt dieser (angeblich antisemitischer, der Verf.) Äußerungen sind … Personen, die – wie Klaus Schwab – nicht jüdisch sind, die jedoch mit antisemitischen Negativattributen belegt und beschrieben werden, wie sie typischer- und traditionellerweise auf Jüdinnen und Juden angewendet werden. Damit wird nicht nur die Menschenwürde von Jüdinnen und Juden angetastet, sondern auch diejenige von Nicht-Juden, indem sie unter antisemitischem Vorzeichen de facto zu Juden erklärt werden.“
Wie geht das denn? Das BfV weiß, wie: Es würden „mehrdeutige Begriffe kombiniert, die nur in Bezug aufeinander und/oder im konkreten Äußerungskontext als eindeutig antisemitisch erkennbar“ seien, während sie „isoliert mehrere Lesarten zulassen“. Ganz schön trickreich, diese AfD. Und: Man kann sich nicht wehren, gegen das BfV, denn es legt ja fest, was WIRKLICH gemeint ist. Dabei sind es eher abenteuerliche Wortverdrehungen des Verfassungsschutzamtes.
… Alles vom 14.5.2025 von Roland Tichy bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/afd-gutachten-demokratiefeindlicheit-verfasser/
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Safranski: „Wird nichts anderes bleiben, als AfD irgendwie ins demokratische Spektrum zu integrieren“
Philosoph Rüdiger Safranski warnt davor, ein Viertel der Wähler hinter die Brandmauer zu verbannen. Das Erbe der 68er, Hypermoralismus und Realitätsverlust herrschten in der Politik. Er sieht eine Chance, den „Scherbenhaufen“ zu verlassen.
… Alles vom 24.4.2025 bitte lesen auf
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus255944904/Philosoph-Safranski-Wird-nichts-anderes-bleiben-als-AfD-irgendwie-ins-demokratische-Spektrum-zu-integrieren.html

 

AfD stärkste Partei: Warum wählt der Osten blau?
Mir wurde die Einlassung eines mittel- bzw. ostdeutschen Pensionärs zum Thema „Warum wählt der Osten blau?” zugeschickt, verbunden mit der Frage, ob das jemanden interessiere. Ich stelle Ihnen die Antwort anheim. Hier denn der Text:

„Nach der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 ging eine Graphik durch die Medien: Die alten Bundesländer waren durchgehend schwarz, die neuen durchgehend blau, d. h., im Westen wurden (fast) alle Wahlkreise von CDU/CSU gewonnen, im Osten (fast) alle von der AfD. Die Ursachen für diese Spaltung Deutschlands wurden meines Wissens nie ernsthaft untersucht, zumindest nicht öffentlich. Die wenigen eiligen Begründungen laufen hinaus auf: Der Ossi ist irgendwie geschädigt. Er sei durch zwei Diktaturen traumatisiert, habe nie Demokratie gelernt, hätte die Wende nicht verkraftet, fühle sich benachteiligt … Kurz: Wir Ossis hätten ein Defizit – sei es im Kopf, in der Seele, in der Brieftasche oder sonst wo –, und deshalb wählen wir halt irrational.
Nun ja, all diese Erklärungen haben eines gemeinsam: Sie nerven kritische Ossis und verstärken unseren Frust. Da wir kaum andere Möglichkeiten haben, reagieren wir den halt in der Wahlkabine ab. Und je größer unser Frust wird, umso größer wird die AfD. Hier der Versuch einer Erklärung, warum der Osten so tickt, wie er tickt.

Ich bin 1952 geboren und habe fast 40 Jahre in der DDR gelebt. Schon sehr früh, als Kind, hatte ich ein Schlüsselerlebnis, wodurch mir nachdrücklich klar wurde, dass ich der SED-Propaganda nicht trauen kann. Die Folge war ein tiefes Misstrauen gegenüber Politik, Medien, Lehrern und allem, was sich rühmte, demokratisch zu sein. Die Deutsche Demokratische Republik war alles andere als eine Demokratie. Also war ich von Kindesbeinen an gezwungen, alles, was ‚von oben’ kam, zu hinterfragen. Es war nicht automatisch falsch. Aber ich konnte dem nicht trauen und musste mir eine eigene Meinung bilden.
Dieses Misstrauen steckt tief in mir und vielen Ossis drin. Wir schlucken nicht einfach, was man uns vorsetzt. Wir sehen genauer hin. Was Politik, Medien und sonstige Demokraten heute tönen, kann richtig sein, selbstverständlich. Aber es gibt keine Garantie dafür. Deshalb bilden wir uns lieber eine eigene Meinung.
Wessis dagegen – nehme ich an – haben in jungen Jahren eher positive Erfahrungen mit Demokratie gemacht. Folglich haben sie eine Art Urvertrauen aufgebaut. Sie gehen – bewusst oder unbewusst – davon aus, dass Politik und Medien gute Absichten hegen, eine solide Arbeit machen und ehrlich sind. Selbstverständlich glauben auch Wessis nicht alles, was man ihnen vorsetzt. Und dennoch, im Westen dürfte das Misstrauen deutlich geringer sein als im Osten. Kurz: Wessis glauben, was in der Zeitung steht. Ossis tun das nicht.
Nach der Wiedervereinigung waren Staat, Gesellschaft, Wirtschaft usw. noch intakt. Ossis und Wessis hatten zumindest die Möglichkeit, ihre Vorstellung von einem guten Leben zu verwirklichen. Inzwischen häufen sich aber die Krisen, und vieles läuft nicht mehr so, wie wir Deutschen es gewohnt sind. In der Folge sind die Menschen mehr gefordert als früher. Und dadurch gewinnt ihre Grundprägung wieder an Bedeutung:
Wir Ostdeutschen aktivieren unser Misstrauen. Und was sehen wir? Die Probleme wachsen und wachsen und drohen außer Kontrolle zu geraten; inkompetente, überforderte Politiker reden viel, aber tun wenig; die Ideologie ist wichtiger als die Realität; es ist besser, manche Probleme nicht anzusprechen… Vieles, was heute geschieht, erinnert fatal an frühere Zeiten. Wir haben am eigenen Leibe erlebt, wie ein ganzes Land gegen die Wand gefahren wurde. Und genau das zeichnet sich heute wieder ab.
Also tun wir wieder genau das, was wir damals getan haben. Wir mucken auf. Die friedliche Revolution 1989 war im Grunde ein Wunder, aber sie war erfolgreich. Zugegeben, damals kamen viele glückliche Faktoren zusammen. Große Helden sind wir Ossis nicht. Auch wir haben fast vierzig Jahre die Klappe gehalten. Und dennoch, diese Revolution haben Ossis gemacht. Heute machen wir unsere Revolution halt nicht auf der Straße sondern in den Wahlkabinen. Deshalb wählt der Osten blau.
Und im Westen? Dort scheint das Urvertrauen in Politik und Medien noch immer zu halten. Auch dort sind viele unzufrieden. Aber der stille Widerstand der ‚breiten Masse’ scheint deutlich geringer als im Osten. Man glaubt wohl, so schlimm ist es denn doch nicht. Es wird schon wieder besser werden. Die vertrauten Parteien werden es irgendwie richten. Also wählt der Westen schwarz.
Im Grunde geht es Deutschland wie dem berühmten Frosch. Der schwimmt in einem Topf, während das Wasser langsam erhitzt wird. Der Ostdeutsche merkt: ‚Hier stimmt was nicht! Ich habe schon einmal in solch heißem Wasser gelegen und wäre fast gekocht worden. Damals bin ich dem Tod nur knapp entkommen.’ Also zappelt der Ossi und sucht nach einem Ausweg – und wählt die Alternative, die sich ihm bietet. Ob die gut ist oder nicht, weiß ich auch nicht. Aber die AfD ist halt die einzige Alternative. Also greift der Ossi nach ihr als dem letzten Strohhalm.
Der Wessi dagegen versteht nicht, in welcher Gefahr er sich befindet. Deshalb schwimmt er noch immer (relativ) zufrieden vor sich hin. Er vertraut seinen Politikern und rümpft die Nase über die dummen Ossis, die keine Ahnung haben von Demokratie bzw. vom Leben überhaupt und deshalb das angenehm warme Wasser nicht zu schätzen wissen.
Nun ja, bald wird sich zeigen, wer Recht hat.”
… Alles vom 9.4.2025 von Michael Klonovsky bitte lesen auf
https://www.klonovsky.de/2025/04/9-april-2025/

 

Über die AfD – „Was ist aus meinem Blog geworden?“
Ich bin in der Tendenz oppositionell aufgelegt. Und die AfD war noch nie irgendwo in der Regierung. Die AfD hat noch nie irgendwo ein Gesetz verbockt oder etwas durch Regierungseinfluss zerstört. Man kann nicht jemanden vorsorglich für etwas kritisieren, was er noch gar nicht gemacht hat, nur damit man irgendwie „ausgewogen“ erscheint.
… Alles vom 5.4.2025 bitte lesen auf
https://www.danisch.de/blog/2025/04/05/was-ist-aus-meinem-blog-geworden/

 

Der politisch-mediale Komplex honoriert Mäßigung der AfD nicht
Den letzten Absatz des im übrigen sehr zustimmungswürdigen Artikels will ich nicht unwidersprochen stehenlassen. Ein „verbiesterte(s) Freund-Feind-Verhältnis zum gemäßigt konservativen Teil des Spektrums“ der AfD anzulasten, verdreht die Urheberschaft der Feindseligkeit in projektiver Weise: nicht die AfD hat die berüchtigte „Brandmauer“ hochgezogen, sondern die CDU und sich bis heute zum Nachteil der Bürger daran gehalten: trotz der jeweils ausgestreckten Hand von Höcke, Urban und Berndt haben sich ihre Granden unter Aufgabe im Wahlkampf verkündeter Ziele unlängst mit linken Parteien arrangiert.
Der offen mörderische Ton bis hin zu Parolen wie „AfDler töten“ geht eindeutig vom linken und nicht vom rechten Spektrum aus. Und man darf sich nicht täuschen: auch ein wegen seiner gemäßigten Haltung der AfD abhanden gekommener Professor Lucke oder andere in ihren Äußerungen stets sehr maßvolle regierungskritische Konservative wie Hans-Georg Maaßen bekommen in vielfältiger Weise von der Zivilgesellschaft oder dem Verfassungsschutz massiv Steine in den Weg gelegt.
Der politisch-mediale Komplex honoriert ihre Mäßigung also in keiner Weise. Daher ist es eine Illusion zu meinen, eine dem Mainstream angepasstere AfD bekäme von einer Altpartei eine Chance, mit ihr zu koalieren.
Das mag mutatis mutandis in Österreich anders sein. Aber auch Mario Kunasek, der jetzt Landeshauptmann der Steiermark ist, mag im Ton konzilianter sein als Herbert Kickl, in der Sache ist er es nicht.
Was die Kritik an der Westbindung angeht, so braucht gar nicht auf Russia Today verwiesen werden, denn die Realität spricht für sich. Ikonisch für ein selbstschädigendes US-Vasallentum steht der unbewegt dreinblickende, stumme Bundeskanzler auf der Washingtoner Pressekonferenz zum Abschluß seines Besuchs im Weißen Haus Anfang Februar 2022, während dicht neben ihm Gastgeber Biden die Zerstörung der Nordstream-Pipelines ankündigt, die im September darauf exekutiert wurde, was wiederum nur dröhnendes Schweigen seitens der deutschen Herrschenden auslöste.
Dr. Matthias Gubitz, Göttingen
… Alles vom 10.1.2025 bitte lesen in der JF 3/25, Seite 25
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Leseempfehlung: Kritische Wahlanalyse des AfD-EU-Ergebnis auf Kraut-Zone.de
Am Wochenende habe ich die unten verlinkte EU-Wahlanalyse von Florian Müller auf Kraut-Zone.de zum Abschneiden der AfD gelesen, die ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, dringend empfehlen möchte.

Und einer der größten Feinde der freien Gesellschaft ist der Kollektivismus und der Gruppenkonformitätsdruck. Und die oft komplett fehlende Kritik- und Fehlerkultur der Führungspersonen, die allzu oft unter narzisstischer Störung leiden und die Schuld für Nichterfolg grundsätzlich bei anderen (meist Medien, politischer Gegner oder gar “das dumme Volk”) suchen – damit muss Schluss sein! In einer freien Leistungs- und Wettbewerbsgesellschaft sind die Führungsleute die Ersten, die sich Kritik nicht nur anhören müssen. Und wo sich im Umgang mit Kritik die Spreu vom Weizen trennt: An der Fähigkeit zur Änderung nach Fehlern bzw. Nichterfolgen unterscheiden sich die fähigen Anführer vom Totalausfall. Auch die AfD ist hier an einem kritischen Punkt – aber lesen Sie selber: https://kraut-zone.de/afd-wahlanalyse-alles-nochmal-gutgegangen/
… Alles vom 20.6.2024 bitte lesen auf
https://vera-lengsfeld.de/2024/06/20/leseempfehlung-kritische-eu-wahlanalyse-des-afd-ergebnis-auf-kraut-zone-de/

 

Krah (AfD): „NATO-Frage ist die entscheidende für Europas Rechte“ Maximilian Krah im Interview
Als Spitzenkandidat fuhr Dr. Maximilian Krah bei der EU-Wahl ein fulminantes Ergebnis für die „Alternative für Deutschland“ (AfD) ein. Trotzdem beschloss die AfD am Tag nach der Wahl seinen Ausschluss aus der Gruppe ihrer neugewählten Abgeordneten. Was steckt aus Krahs Sicht dahinter? Wie steht er zu „DEXIT“, Remigration, „völkischer Ideologie“ und vor allem zur ständigen Eskalation des Russisch-Ukrainischen Krieges? Krah sagt zwar „Optimismus sei Pflicht“, aber wenn Joe Biden im kommenden November US-Präsident bliebe, dann meint er, „hätte Deutschland eine Kriegsgefahr“. Krah erklärt, wie Politik dieser Gefahr begegnen solle und garantiert: „Bei Ursula von der Leyen bin ich raus: Mit mir gibt es für sie keine Stimme.“
17.6.2024, https://youtu.be/7_heGNX7Sp4
https://paulbrandenburg.com/

 

Mit Björn Höcke im TV diskutieren? Das ist keine gute Idee
Im Thüringer Wahlkampf will der CDU-Vorsitzende zu einem Fernsehduell gegen AfD-Chef Björn Höcke antreten. Plakativen Pauschalangriffen der Rechtspopulisten ist in einem TV-Duell allerdings nur schwer beizukommen.
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Und obwohl überhaupt kein Grund besteht, die Rechtsaußen permanent einzuladen, besteht andererseits auch gar kein Grund, ihnen systematisch aus dem Weg zu gehen. Bei Höcke allerdings liegt der Fall anders. Er ist der Kopf der extremsten Strömung innerhalb der AfD, der auch vor widerlichsten demagogischen Zuspitzungen nicht zurückschreckt. Muss man mit einer solchen Figur tatsächlich die Debatte suchen?
Mario Voigt hat ehrenwerte Motive auf seiner Seite. Er sagt, er wolle die AfD „stellen“, sie „ans Licht ziehen“, sie als „Risiko für Wohlstand und Demokratie“ demaskieren.
… Alles vom 5.3.2024 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/mit-bjoern-hoecke-im-tv-diskutieren-das-ist-keine-gute-idee
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Kommentare:
Wieso wird dieses beabsichtigte Fernsehduell zu den beiden Kandidaten so schlecht geredet?
1) Soll verhindert werden, dass der mündige Bürger sich selbst direkt einen Eindruck zu den beiden Kandidaten verschaffen kann?
2) Oder soll sich der mündige Bürger „gezwungenermaßen“ mit den Informationen begnügen müssen, welche ihm unsere Presse »gnädigerweise« zugute kommen läßt?
Die freie Meinungsbildung darf nicht durch das Primat der Indoktrination ersetzt werden! Denn so geht Demokratie keinesfalls! P.K.
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ie wäre es denn, wenn man diese Leute einfach mal reden ließe?
Als Bürger möchte ich nicht vorgekaut bekommen, was ich zu denken und zu wählen habe und ich brauche auch niemanden, der mir die Aussagen interpretiert. Immer wieder pointiert nachfragen ist gut und wichtig und dann sehen und hören wir schon, was da kommt. Wer es der Mehrheit der Wahlberechtigten nicht zutraut, eine eigenständige, fundierte und nicht betreute Entscheidung zu treffen, hat selber ein erhebliches Problem mit seinem Demokratieverständnis.
Ansonsten bleibt auch noch der anstrengende Weg, z.B. das Buch „Nie zweimal in denselben Fluß“, Höcke im Gespräch mit Sebastian Hennig, da wird dann richtig deutlich, wie dieser Herr denkt, im Originalton und ohne vermittelnde, verkürzende Interpretation und damit Gängelung. Wer danach noch Herrn Höcke wählt, der macht das dann eben bewusst, nicht trotz, sondern aufgrund Herrn Höckes politischem Ansinnen. J.H.
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Was hängen bleibt, Herr Wallet? Bei mir bleibt hängen, dass Sie Ihre Leser allesamt für minderbemittelt halten, weil da nur die einfachen Botschaften hängen blieben! Die BZ beansprucht ja, einzuordnen und zu bewerten. Danke, ich denke noch selbst! Und wenn Herr Voigt mit Höcke diskutieren will, dann werde ich mir das anschauen und selbst bewerten und einordnen, ob mit oder ohne Ihre gnädige Zustimmung. Nochmal zur Klarstellung: Ihre Leser sind keine Deppen, und Sie sollten vom hohen Ross des Welterklärers runterkommen, Sie sind nur einer von unzähligen selbsternannten Qualitätsjournalisten jedweder Couleur. K-P.Sch
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Höcke – Voigt: sachliche Diskussion besser als Verweigerung
„Es ist keine gute Idee, sich mit Höcke ins Fernsehstudio zu setzen“, empfiehlt Norbert Wallet und meint damit Thüringens CDU-Fraktionschef Mario Voigt vor seiner geplanten Fernsehdiskussion mit Björn Höcke von der AfD. Also besser klein beigeben, sich drücken, hasenfüßig kneifen, als zu versuchen, mit einer überzeugenden Rhetorik und guten Argumenten die vielen kritischen Programmpunkte der AfD auseinanderzunehmen? Dabei argumentiert Wallet selbst in ambivalenter Weise: „Obwohl überhaupt kein Grund besteht, die Rechtsaußen permanent einzuladen, besteht andererseits kein Grund, ihnen systematisch aus dem Weg zu gehen“. Also was denn nun oder ist es doch mehr der Mangel an seiner Debattenfähigkeit, die Wallet bei Voigt ausgemacht haben will und seine Angst, Voigt könne auf die vermuteten Taktiken des Kontrahenten nicht wirkungsvoll reagieren? Abgesehen davon, dass uns Meister der Argumentations- und Redekunst schon seit langem abhandengekommen sind, dem vorurteilsfreien Wähler helfen weniger diese trivialen Demos gegen rechts als vielmehr die stete direkte sachliche Konfrontation und Auseinandersetzung mit den Argumenten des politischen Gegners. Trau dich, Mario Voigt.
15.3.2024, Bernd Gehler, Pfaffenweiler
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