Früher veranstalteten wir Kinder im Sommer einen Wettlauf, wer es wohl am längsten barfuß auf dem geteerten heißen Gehweg schafft. Heute kommt die besorgte Mutter mit Schuhen angelaufen: „Zieh sofort die Schuhe an. Bei dem Klimawandel verbrennst du dir sonst die Fußsohlen!“ Die Klima-Hysterie hat viele Eltern und Lehrer erfasst: Medien und links-woke Politik haben sie derart in Panik versetzt, daß sie sich ihren Ängsten vor dem nahenden Hitzetod ergeben und diese fast hilflos an die Kinder weitergeben.
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Der Wetterbericht bezeichnet Sommerwetter umgehend als Hitzewelle, gibt ab 30 Grad eine Unwetterwarnung heraus und rät den dumm-lebensunfähigen Bürgern: Trinken, Hut, Langrock, zuhause bleiben, Sonnenschutzcreme, luftige Kleidung. Nudging pur. Ab 26 Grad nicht mehr arbeiten, fordern die Grünen. Landwirte schütteln nur noch den Kopf (siehe Anlage (1) unten) – auch über das ach so simple Rezept „CO2 runter > Hitze runter“, das selbst der IPCC inzwischen äußerst differenziert und vage beurteilt.
Doch in Deutschland wird mit Wärme, Erwärmung und Hitze unbeirrt weiter Angst gemacht. Die in letzter Zeit mehrfach gemeldete Sensationsinfo „Die Nordsee überhitzt“ ist Fake New, denn der Erwärmungstrend ist mit +1,5°C linear konstant seit 1982:
Ja, das Auf und Ab von Extremwetterereignissen nimmt zweiofelsfri zu, weshalb wir unsere Lebens- und Konsumgewohnheiten dringend ändern und alle technologischen Möglichkeiten zum Umweltschutz aktivieren müssen. Aber im „Hitzeschutzplan für Gesundheit“ des BGM steht 10-mal das Wort „Klima“, nur kein einziges Mal „Klimaanlage“: Doch wo bleiben die Klimaanlagen in Schulen, Krankenhäusern, Altenheimen? Flexible Arbeitszeiten? Maßnahmen gegen die immer noch stur fortgeführte bauliche Versiegelung des öffentlichen Raumes? Dazu das Beispiel Freiburg:
Teil der Klimaanpassungsstrategie in Freiburg: Zuerst hat man den mit Wiese und Bäumen grünen Platz der Alten Synagoge flächendeckend zubetoniert und mit Granitsteinen aus Vietnam geplättelt. Um jetzt im Juli einen 10.000 Euro teuren Container mit einer ca 2 m hohen Efeu-bewachsenen Wand – genannt „grünes Zimmer“ – per Tieflaster aufzustellen. Und so laut BZ „gegen Hitze“ (3) zu sorgen. Das alles passend zum Tag der Klimaanpassung (7.7.) und Tag des Wassers (9.7.2025).
In ihrer infantilen Realität haben sich die Politiker mitsamt ihrem Tross aus alimentierter Zivilgesellschaft (sprich NGOs) und Medien von den Bürgern entfernt, die alle Jahre wieder so dreist sind, sich im Sommer als der schönsten Jahreszeit an Sonne, Wärme und sogar auch Hitze zu erfreuen. Ulrike Stockmann wirft der Politik „Eingriffe in den gesunden Menschenverstand“ (4) der Bürger vor.
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Warum diese Ständige Angstmacherei vor dem Hitzetod? Warum dieses überaus feige Verängstigen vor allem den Kindern und Jugendlichen gegenüber? Angst vor jeglicher Zukunft? Warum dieser „Daueralarmismus, der mit dem Weltuntergang droht – derzeit wegen der Klimaerwärmung, morgen könnte aber auch ein anderer Topos an deren Stelle treten“ fragt Alexander Wendt. Norbert Bolz deutet dieses Verängstigen von Erwachsenen (Angst erzeugt gefügige Untertanen) und Kindern (denen ihr Recht auf unbesorgte Kindheit geraut wird) als letztes Aufbäumen des linken Wokeismus, dessen „Ideologie sich unübersehbar in ihrer fortgeschrittenen Niedergangsphase befindet“. In seinem Buch „Zurück zur Normalität – Mit Augenmaß und gesundem Menschenverstand“ stellt Bolz fest: „Der Alarmismus der Wokeness stellt das Verhältnis von normal und extrem auf den Kopf“. Und gerade Kinder brauchen Normalität statt Angstmache durch Alarmismus: „Normal ist, was sich von selbst versteht und nicht erst ausgehandelt werden muss.“
7.7.2025
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Ende von Beitrag „Hitze: Angst und Panik“
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beginn von Anlagen (1) – (5)
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(1) Der Bauer und die Hitze
„Dieses Gelaber über die Hitzeschutzpläne … Früher mussten sie bei diesen Temperatoren ernten … Diese verwöhnte Elite … Hört doch mit dem elenden Gejammer auf, ihr, die ihr in klimatisierten Räumen bei Ard/ZDF sitzt. … Ich verstehe Anthony so gut … Diese Gesellschaft übertreibt so unfassbar … Kühlrüme für Menschen .. Es gibt in Europa nicht so ein dämliches Volk wie unseres“
Das ist ein grandioses Video von einem sehr geschätzten Kollegen aus Deutschland: Landwirt Christian Lohmeyer hat es auf seinem Facebook-Account gepostet. Zum Thema Hitze und wie das früher war. 04:40 Minuten, die es in sich haben.
… Alles vom 4.7.2025 bitte lesen auf
https://x.com/klartexxt_com/status/1941122970904404399
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(2) Hitzewelle & Klimastreit: Aktivistin Anja Windl verlässt Talk-Runde
Talk im Hangar-7
Climate change refers to long-term shifts in temperatures and weather patterns. Human activities have been the main driver of climate change, primarily due to the burning of fossil fuels like coal, oil and gas.
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Europa ächzt unter einer gnadenlosen Hitzewelle – Temperaturen über 30 Grad, glühender Asphalt, Dürre und Waldbrände. Die Wetterextreme nehmen zu, doch die Politik ringt um Antworten. Während Klimaschützer radikale Maßnahmen fordern, warnen Kritiker vor wirtschaftlichem Absturz und einem Verlust unserer Freiheitsrechte. Deshalb verließ Klimaaktivistin Anja Windl die Sendung – der Streit wurde ihr zu viel. Was zuvor geschah, sehr ihr hier im Video!
Bei Talk im Hangar-7 mit Michael Fleischhacker treffen fünf starke Meinungen aufeinander – kontrovers, emotional und schonungslos ehrlich:
Anja Windl, Klimaaktivistin – kämpft mit radikalen Aktionen gegen den Klimakollaps, steht jetzt selbst unter Druck: Haftstrafe, Ausweisungsandrohung – und ein emotionaler TV-Auftritt
Werner Kogler, Ex-Vizekanzler & Grüner – kritisiert den klimapolitischen Rückzug der Regierung als unverantwortlich
Thomas Eisenhuth, Energieunternehmer – sieht die grüne Politik als Bremsklotz für Innovation und Wachstum
Albert Fortell, Schauspieler – warnt vor einem neuen Klima-Autoritarismus à la Corona-Politik
Heike Lehner, Ökonomin – will Klimaschutz mit wirtschaftlicher Vernunft verbinden
,,, Alles vom 5.7.2025 bitte lesen auf
https://www.youtube.com/watch?v=-Ri4ErcjFJg
https://www.servustv.com/
(3) Grünes Zimmer gegen Hitze auf Platz der Alten Synagoge
Mit einem Grünen Zimmer für den Hotspot will die Stadt Freiburg für ihre Klimaanpassungsstrategie werben
Zuletzt glühte der Granit – und der Platz der Alten Synagoge wurde zur Bratpfanne Freiburgs. Genau dort hat die Stadt nun ein Grünes Zimmer aufgestellt: bewachsene Wände, die für die Klimaanpassungsstrategie werben sollen.
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„Das Grüne Zimmer ist die Botschafterin des Konzepts“, sagt Schaich. Dieses wurde am Donnerstag geliefert und auf dem Platz der Alten Synagoge zwischen Wasserspiel und Tramgleise abgeladen: Zehn Tonnen schwer, knapp fünf Meter lang und etwas mehr als zwei Meter breit; ein umgebauter Abrollcontainer mit Seitenwänden, Spalierdach und einem Holzdeck zum Sitzen.
An der Konstruktion aus Metall ranken sich Efeu und Kiwi empor, wachsen Rosmarin, Glockenblume und Storchenschnabel in einem speziellen Substrat. Ein solarbetriebenes Bewässerungssystem versorgt die Pflanzen automatisch. Unter dem Holzdeck befindet sich ein etwa ein Kubikmeter großer Wassertank. Sensoren überwachen den Wasserstand und die Feuchtigkeit. Über Mobilfunk kontrolliert werden die Daten von Sebastian Schmidtke, Landschaftsgärtnermeister und Mitarbeiter von Helix-Pflanzensysteme. „Fehlt Wasser, rufe ich bei der Stadt an.“ Vor Ort wird der Tank am Donnerstagmorgen nochmal mit Wasser gefüllt, drei Mal muss das in den kommenden vier Wochen wiederholt werden. Bis zum 31. Juli wird die kleine grüne Insel auf dem Platz Schatten spenden – „und hoffentlich auch Insekten anlocken“, sagt Schaich. Das Zimmer zur Miete kostet die Stadt etwa 10.000 Euro.
… Alles vom 3.7.2025 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/mit-einem-gruenen-zimmer-fuer-den-hotspot-will-die-stadt-freiburg-fuer-ihre-klimaanpassungsstrategie
https://www.facebook.com/reel/1442527093846317
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(4) Sommerzeit: Zwischen Hitzepanik und Freibad-Terror
Die unbeschwerten Sommermonate werden immer mehr von unerfreulichen Meldungen dominiert. Einerseits nimmt die Klimadebatte immer apokalyptischere Züge an, andererseits trübt Freibad-Gewalt die Sommerstimmung.
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Es wird immer deutlicher, dass zwischen der kindischen „Realität“ von Politikern mit ihrem Tross aus der alimentierten Zivilgesellschaft und der Realität der Bürger eine Entfremdung entstanden ist, die mit gutem Zureden nicht mehr zu überbrücken ist. Jede noch so unzweifelhafte Angelegenheit wird moralisch bis zur Unkenntlichkeit verdreht – seien es die Hitzewellen der sommerlichen Republik oder kulturell bedingte „Animationsversuche“ migrantischer Jugendlicher in Schwimmbädern. Alles wird irgendwann zum pathologisch dümmlichen Impulsgehabe von Schulmeistern, die es nicht lassen können, ihren demokratischen Auftraggebern mit „Fake-Reality“ auf die Nerven zu gehen. Wenn wir also schon bei Belästigungstatbeständen sind: Politiker und ihre zivilgesellschaftlichen Erfüllungsgehilfen sollten aufhören mit ihren Eingriffen in den gesunden Menschenverstand. Dann sind sie vielleicht noch vor dem Irrenhaus zu retten.
… Alles vom 6.7.2025 von Ulrike Stockmann bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/sommerzeit_zwischen_hitzepanik_und_freibad_terror
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Ulrike Stockmann, geb. 1991, ist Redakteurin der Achse des Guten. Mehr von ihr finden Sie auf ihrem YouTube-Kanal. https://www.youtube.com/@ulrikestockmann
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(5) Die Hitze im Presseclub
Drei Tage Hitze reichen und der ARD-Presseclub war es eine Sendung wert.
https://www.wdr.de/programmvorschau/ard/sendung/2025-07-06/12-03/poc_import_4002825555/presseclub.html
Rückblickend kann man sagen, das Thema wurde verfehlt. Es lautete: Hitze, Brände, Unwetter – haben wir den Kampf ums Klima aufgegeben?
Gleich am Anfang die Statements der Gäste Samira El Hattab, WDR/rbb, Morten Freidel, Neue Zürcher Zeitung, Antje Höning, Rheinische Post und Malte Kreutzfeld, table.media.
Ja, alles ganz schrecklich und der Klimawandel ist zweifelsfrei schuld.
Ab dann ging es aber nicht mehr ums Klima sondern fast nur noch um die Energiepolitik.
… Alles vom 7.7.2025 bitte lesen auf
https://klimanachrichten.de/2025/07/07/die-hitze-im-presseclub/
