Gruene2021

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Winter an der Dreisam zwischen Freiburg und Schwarzwald: Eistrompeten bei -10 Grad

    • Annalena Baerbock: Das Drama des unbegabten Kindes (10.6.2021)
    • Warum die Grünen alles Mögliche sind, aber nicht liberal (29.3.2021)
    • Zum Wahlprogramm 2021 der Grünen (23.3.2021)
    • Der Grünen Plan von der Abschaffung Deutschlands (21.3.2021)

 

 

Annalena Baerbock: Das Drama des unbegabten Kindes
oder was die Grünen zum Geifern bringt
Interessanter als der Punkt, ob Annalena Baerbock Kanzlerin wird, ist die Frage: Warum findet sie überhaupt Wähler? Weil sie einen bestimmten Typus verkörpert. Und zwar völlig makellos.

Annalena Baerbock erfand in ihrem mittlerweile legendären Deutschlandfunk-Interview (21.1.2018) das Speichernetz: „An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet.“
https://www.deutschlandfunk.de/kandidatin-fuer-den-parteivorsitz-der-gruenen-ich-bin.868.de.html?dram%3Aarticle_id=408793

Die Grünen sind kollektiv das verzogene Blag der wohlmeinenden Medien in Deutschland.
Und das führt uns in Zentrum der Frage, wie es überhaupt passieren konnte, dass eine 40jährige Frau mit etwas merkwürdiger Bildungskarriere, ohne bürgerlichen Beruf und ohne Erfahrung in einem öffentlichen Amt, eine Politikerin, die sich ständig verhaspelt, unangenehm narzisstisch wirkt („ich Völkerrechtlerin, du Schweinebauer“), und die, zurückhaltend gesagt, Schwierigkeiten mit der Realitätseinschätzung zu haben scheint, dass eine solche Politikerin als aussichtsreiche Kanzlerkandidatin durch die Medienöffentlichkeit zieht. Baerbocks Position wirkt ein bisschen, als stünde Sammi aus „Curb Your Enthusiasm“ vor 15.000 Menschen in der Hollywood Bowl, um einen Gesangsabend zu geben.
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Um jemand dahinzubringen, müssen sich mehrere Handlungsstränge miteinander verbinden. Annalena Baerbock stünde nicht dort, wo sie jetzt kippelnd steht, wenn sie nicht ein wichtiges und hinreichend großes Milieu in Deutschland verkörpern würde, und das nicht nur gut, sondern nahezu perfekt. Sie stellt den Idealtyp der höheren Töchter und Söhne dar, die nie in ihrem Leben ernsthafte Konflikte durchzustehen hatten und sich sozial nie nach oben hangeln mussten, weil sie familiär schon ein gehobenes Wohlstandsniveau mitbekommen, denen sich nie ernsthafte Widerstände in den Lebensweg stellten, weswegen sie sich nie wirklich anstrengen mussten, um irgendwo unterzukommen.

Die Kinder dieses Milieus werden von Anfang an mit einem Zaubertrank großgezogen, der tatsächlich ein bisschen wirkt und viele trotz mäßiger Begabung erstaunlich weit trägt, nämlich Lob, Lob und noch einmal Lob. Die Praxis, Kinder schon für ihre Anwesenheit zu loben, zuhause, später in der Schule, und selbst einen Krächzgesang höflichst zu beklatschen, das gilt unausgesprochen als Merkmal dieser besseren Kreise, in denen Scheitern gar nicht vorgesehen ist. In diesen gepflegten Vorstadtsiedlungen kann es durchaus vorkommen, dass jedes dritte Kind nach Meinung seiner Eltern hochbegabt ist. Wer dagegenhält, dass das nur für zwei Prozent eines Jahrgangs gilt, nämlich für die mit einem IQ von über 130, der macht sich ähnlich unbeliebt wie Larry auf der Dinnerparty, der die talentierte Tochter abwürgt.
Die führenden Politiker der Grünen stammen meiste aus diesen besseren Kreisen, ein großer Teil ihrer Wählerschaft auch. Vertreter dieses Milieus finden sich auch noch in zwei anderen Bereichen überdurchschnittlich oft: in den Medien und in den NGOs. Die Wirkung dieses Phänomens potenziert sich dadurch, dass sich hier der gleiche latent narzisstische Typus in einem Selbstbestätigungszirkel aus Partei, Fernsehstudio und Aktivistenorganisation unentwegt selbst begegnet. In diesem Zirkel behandeln die wohlmeinenden Medien die Partei der Grünen insgesamt exakt wie die Eltern aus diesem Milieu ihre Kinder: sie loben, loben und loben nochmals.
Sie bestaunen die Löcher in den Socken des Parteivorsitzenden, wuscheln ihm freundschaftlich durchs Haar, wenn er Unsinn über die Pendlerpauschale und die BaFin erzählt, sie unterbrechen die Kanzlerkandidatin nicht, wenn sie etwas über einen beinahe gewählten Faschisten in Thüringen und andere kontrafaktische Dinge erzählt, und vor allem gilt die stillschweigende Verabredung, jede Grundsatzkritik an der Partei als Ganzes zu vermeiden. Die Grünen ähneln folglich einem verzogenen Blag, das sich eigentlich alles erlauben kann, auch und gerade Dissonanzen, an denen Parteien weiter rechts zerbrechen würden.

Zu dem Narzissmus des mittelmäßigen Bürgerkinds kommt bei den Grünen noch ein zweites Prinzip, das in diesem Milieu auch über tiefe Wurzeln verfügt, und dem der Soziologe Helmut Schelsky schon in den Siebzigern einen Namen gegeben hatte: Die Arbeit tun die anderen. Wenn es so etwas wie eine Die-Arbeit-tun-die anderen-Partei gibt, dann die Grünen. Das gilt zum einen ganz unmittelbar: Warum, wird man sich gedacht haben, teure Wahlkampfberater und Fehlersucher engagieren, wenn die Partei allein mit den öffentlich-rechtlichen Sendern über eine Agentur mit acht Milliarden Euro Budget verfügt? Wozu Fehlersuche im eigenen Team, wenn schon geklärt ist, dass Kritik beispielsweise am Lebenslauf nur von rechten Einzelmännern stammen kann?
… Alles vom 10.6.2021 von Alexander Wendt bitte lesen auf
https://www.publicomag.com/2021/06/das-drama-des-unbegabten-kindes/
oder
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/das-drama-des-unbegabten-kindes/
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Kommentare:
Herr Wendt! Einfach großartig: sprachlich, journalistisch,
in der ganzen Perspektive, mit souveränen Einsprenkseln investigativer Arbeit. Ein intellektueller Genuß. Mit diesem Artikel haben Sie sich selbst übertroffen. Ein preisverdächtiges Stück Arbeit – leider werden Preise nur noch an die Hofschranzen des Establishments verliehen. Nun, das wissen Sie ja selbst …
Danke!
10.6.2021, P.SCH
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Immerhin wird Annalena schon besungen, schöner Song,
bitte Link drinnen lassen, auch die anderen Lieder von Ihm lohnen sich, könnten Sommerhits werden, wenn wir etwas helfen:
https://www.youtube.com/watch?v=N8vdGVimiFA
Song von Esteban Cortez, https://www.cortezity.com
10.6.2021, W.N.
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Kritik an Baerbock sei keine Kritik, sondern „misogyner Frauenhass“
Mit den Augen der Soziologie betrachtet, ist das Phänomen „Medienreaktionen auf die Kritik an Baerbock“ ja sehr erhellend: Es sind vor allem linksliberale Journalistinnen aus der (oberen) Mittelschicht, die nun die ganz großen Geschütze auffahren – Kritik an Baerbock sei keine Kritik, sondern „misogyner Frauenhass“ (kürzlich eine Schreiberin der „Süddeutschen“). So wird Kritik an Baerbock zum „Hass“ auf die eigene Kaste der linksliberalen Frauen aus der besagten oberen Mittelschicht mit Uni-Einschreibung (oft nicht zu Ende studiert) herbeihalluziniert. Diese Kaste besteht aus überprivilegierten Frauen, die letzten 20, 25 Jahren den Feminismus thematisch und rhetorisch usurpiert haben und ihn seit geraumer Zeit als Lobbygruppe und Karriere-Vehikel missbrauchen. Da ist natürlich klar, dass sie die Nerven verlieren.
10.6.2021, Dis
So, nun habe ich mir das gesamte NDR Interview von 2018 mit Baerbock (das mit dem Netz als Speicher) durchgelesen, Wendt verlinkt das auf seiner eigenen Seite. Was diese Frau da so von sich gibt ist UNTERIRDISCH und NAIV! Bitte durchlesen!

link!!!
10.6.2021, doz
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Schöner Artikel, Herr Wendt! „Die Arbeit tun die anderen“
beschreibt das grüne Milieu der Revoluzzer mit Pensionsberechtigung ganz gut. Dass sich die Trennung der Lebenswelten der gehobenen Stände und der Normalos bei ihren Kindern fortsetzt, zeigt sich auch in der „Jugendwertestudie 2021“ des österr. Institut für Jugendkulturforschung, die unter der Leitung von Prof. Bernhard Heinzlmaier mit jeweils 1000 österreichischen und deutschen Jugendlichen durchgeführt wurde. Z.B., sprachen sich die aus einkommensgesicherten „höheren Bildungsschichten“ stammenden, für härtere und rigorose Einschränkungen im Zusammenhang mit Corona aus, die aus einkommensschwachen Familien stammenden Jugendlichen nicht, da ihre Eltern angesichts von Kurzarbeit und Entlassungen deutlich mehr Zukunftsangst hatten. Eine gute Zusammenfassung der Studie und ein Interview mit Prof. Heinzlmaier findet sich hier: https://www.clubderklarenworte.de/jugendwertestudie-2021/
P.S. Prof. Heinzlmaier ist nach eigenen Angaben Sozialdemokrat
10.6.2021, f.H.
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– Hier, Buch von 1982, steht schon alles drin, was heute ist.
Helmut Schelsky: Funktionäre – Gefährden sie das Gemeinwohl ?
– Die Grünen : Bereits 1895 wies der französische Psychologe Gustave Le Bon in seinem Grundlagenwerk „Psychologie der Massen“ empirisch nach, dass die Überzeugungen der Massen stets religiöse Züge annehmen. Die Masse wird nicht von Vernunft geleitet, sondern ist von Bildern und Suggestionen leicht zu beeinflussen. Und: „Ganz gleich, wofür die Massen sich begeistern, die Begeisterung nimmt immer Kennzeichen einer religiösen Haltung an: Sie ist mit blinder Unterwerfung, unkritischem Denken, übertriebener Hingabe und Fanatismus verbun
10.6.2021, Koe
Der beste Artikel des Jahres, bisher. Danke Alexander Wendt! Nur Don Alphonso kann da noch mithalten.
10.6.2021, M.SCH

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Warum die Grünen alles Mögliche sind, aber nicht liberal
Mit Quoten und Verboten in ein neues Deutschland
Die Partei Robert Habecks und Annalena Baerbocks profitiert bis jetzt am meisten von der Schwäche der Union. Sie gilt als bürgerlich, doch das ist ein Trugschluss. Der Blick ins Programm zeigt: In einer grünen Republik nähme der Staat seine Bürger unablässig bei der Hand.
….
„Es wäre eine quotierte Republik mit einem fordernden und zuteilenden Staat, der nahezu alle Bereiche durchdringt. Das vermeintlich Gute wäre das umfassend geregelte Leben.“
Er zitiert das bis dato durch Habeck noch unperforierte Baerbockherzchen wie folgt: „Wir wollen die Breite der Gesellschaft erreichen, und die erreicht man nicht, indem man nur in seiner eigenen Blase herumturnt, sondern indem man hinausgeht ins Land, indem man pragmatisch Lösungen findet.“ (Habeck)
„Grüne Politik ist einem klimapolitischen Imperativ untergeordnet. Selbst die grüne Kandidatin für das Amt des Berliner Bürgermeisters, Bettina Jarasch, sagt, angesprochen auf ihre Pläne für die Stadt: «Das Hauptthema ist, dass wir die Klimakatastrophe stoppen müssen» – in Berlin, wohlgemerkt.“
„Anno 2020/21 beginnt für die Grünen das entscheidende Jahrzehnt„,
„Die Grünen sehen sich unmittelbar beauftragt vom Klima. …Das Klima ist der wahre Souverän, von ihm beziehen die Grünen ihr Mandat. Aufgabe der Wähler kann es nur sein, zuzustimmen und mitzumachen. In der grünen Republik gäbe es ausschliesslich engagierte Menschen, von Kindesbeinen an, und alle teilten das gleiche Engagement: Sie wollen die Klimakrise besiegen. “

„Selbst wenn Habeck oder Baerbock den Weg ins Kanzleramt finden, hätte eine grosse Mehrheit der Bürger nicht die aktuell auf 23 Prozent taxierten Grünen gewählt. Wie geht man mit denen um? Wie macht man aus skeptischen Privatleuten grün engagierte Bürger? Durch Geld und Gesetze. Der grüne Staat ist ein Umverteilungsstaat. Er sitzt auf einem Berg von Geld und teilt es den Richtigen zu. Die Grünen wollen laut Wahlprogramm einführen: ein Klimawohngeld, eine Mobilitätsprämie, eine Kindergrundsicherung mit «Garantie-Plus-Beitrag» und eine allgemeine Garantiesicherung, ausserdem eine «KinderZeit Plus». Nahverkehr und Volksbildung und «Diversity» sollen üppig subventioniert werden.“
… Alles vom 29.3.2021 von Alexander Kissler bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/international/das-gruene-wahlprogramm-will-mit-quoten-und-verboten-ein-neues-deutschland-ld.1608504

Einige Kommentare:
Grün wählen heißt, „Grünismus“ bzw. Sozialismus bekommen
Die Grünen sind durchtränkt von einer aufgeschlossenen Haltung gegenüber der sozialistischen Utopie, die sie, in einer Zeit ohne wirtschaftliche Nöte hinter dem Deckmäntelchen der Ökologie kultivieren konnten. Die verhätschelten Generationen hielten die Überwindung von Krieg und Hunger in Deutschland für etwas Selbstverständliches und ihr Sorgenhorizont bezog sich fortan auf Ökologie. Hier haben es die Konservativen versäumt, zu verhindern, daß eine Konnotation von Links und Ökologie stattfinden hatte können. Zu sicher fühlten sie sich in dem Gedanken, die nie dagewesene Prosperität der sozialen Marktwirtschaft spräche für sich selbst.
Wir sollten uns jedoch nichts vormachen lassen!
Grün wählen heißt, „Grünismus“ bzw. Sozialismus bekommen. Und zwar inclusive aller Schattenseiten. Kulakenmord hätte auch keiner vorhergesehen, wo doch Inklusion und Teilhabe aller auf dem Programm stand.
Diejenigen, welche in den Grünen das Heil der Welt vermuten und ihnen Deutschland und die Demokratie hinterherwerfen wollen sei ein Blick in die Geschichte empfohlen. Auch den anderen Sozialisten von der NSDAP ist man jubelnd hinterhergelaufen und später wollte es keiner ahnen hätten können.
Wer Sozialismus will, möchte, daß Menschen denunziert, überwacht, ruiniert oder getötet werden, so wie 50 Mio Russen und Chinesen. Und wenn er es nicht möchte, wird es trotzdem wieder so kommen.
30.3.2021, W.W., NZZO
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Partei mit starken links autoritären Positionen und Strömungen
Ich meine wir sollten die Dinge beim Namen nennen: Bei den Grünen handelt es sich um ein Partei mit starken links autoritären Positionen und Strömungen. Aus der vermeintlichen Rettung des Planeten heraus wird die eigene Position überhöht und daraus das autoritäre Recht abgleitet, anderen Menschen sein Position, sein Weltbild aufzudrücken. Das geht sogar soweit, dass inhumane Aussagen, wie das Bedauern, dass ein Rennfahrer nicht bei einem Unfall verbrannt ist, in dieser Partei möglich sind. Zwar gibt es auch einen anderen bürgerlicheren Flügel; die Geschichte lehrt leider, dass sich bei Machterhalt meist radikale Positionen durchsetzen. Ein links autoritär geprägtes Deutschland droht, wenn man an eine links-links-grün linke Regierung denkt.
30.3.2021, J.G.S.
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Es gibt ja hier im Forum einige idealistische Schwärmer.
Diesen sei empfohlen, sich zB stellvertretend mit dem „Langen Marsch“ und der „Kulturrevolution“ in China auseinanderzusetzen. An diesen Beispielen kann man sehen, wo die Utopie des gesellschaftlichen Umbaus hinführt.
Das Schlimme dabei ist, dass die Radikalität bei solchen Experimenten zunimmt, weil die Erfolge natürlich ausbleiben und die Protagonisten dann meinen, man müsste die Zügel dann noch härter anziehen.
30.3.2021, M.M.
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Wie in Venezuela ….
Alles ist möglich. Es ist sogar möglich, dass ein reiches, freies Land mit besten Entwicklungsmöglichkeiten durch eine demokratisch gewählte Regierung binnen 10 Jahren in bittere Armut gelenkt wird. Das geht sogar mit weniger Repressionen als die im grünen Programm vorgesehenen. Man muss nur fest an die eigene Ideologie glauben.
Ich habe in Venezuela gearbeitet bevor Chavez zum Präsidenten gewählt wurde. Ich war von Venezuela begeistert und hatte dem Land eine phantastische Zukunft vorausgesagt. Dann übernahm eine geistig extrem begrenzte und auf ein Ziel fixierte Ideologie das Land. Es kam wie es kommen musste.
Die ideologische Fixierung (Atomausstieg, Klima, Diversity durch Quoten etc…), jeglicher Widerspruch ist rechte Hetze, sehe ich schon lange. Mein Abschied aus Deutschland ist deshalb schon sorgsam geplant und abgesichert.
30.3.2021, B.B.
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Habecks Buch: Ehrlich, aber naiv
Ich habe gerade Habecks politisches Bekenntnisbuch „Wer wir sein könnten“ gelesen. Habeck ist – da bin ich mir sicher – ein zutiefst ehrlicher Mensch. Anders als andere Promis hat er sich das Buch nicht schreiben lassen, sondern es ist sein ureigenster Text. Und dieser gruselt mich. Denn es gibt dort nur die Gutmeinenden, die Weltoffenen, die Seenotretter im Mittelmeer und die Klimaretter weltweit einerseits und finstere menschenfeindliche Mächte mit bös-raffinierter Sprache andererseits, denen man nicht anheimfallen darf, und wogegen Habeck mit seiner leutseligen Art antritt. In dieser gesinnungsethischen, leicht naiven Art ist wohl auch das grüne Programm gestrickt. Aber dabei die Kellertür für eine weitere Million Migranten weit offen haltend. Sieht ja keiner bei der „achtsamen“ Fassade
30.3.2021, R.W.
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Uns droht eine grüner DDR-Sozialismus.
Danke an die NZZ für den erhellenden Einblick in das Wahlprogramm der Grünen. Ich gebe zu, ich gehöre zu denen, die die Wahlprogramme der Parteien nicht lesen, ich schaue immer in den Wahlomat rein. Aber das Ergebnis des Autors überrascht mich nicht, eher ist es bei den Grünen noch Schlimmer geworden als zu Zeiten Joschka Fischers. Ich dachte bisher das Habeck ein Realo ist, aber durch den Umzug von Kiel nach Berlin ist er von den Jamaikafarben zu tiefrot gewechselt und träumt nun auch von der Enteignung von Wohnungsgesellschaften. Uns droht eine grüner DDR-Sozialismus.
30.3.2021, J.M.
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Deutschland hat ein Problem: Inkompetenz
Deutschland hat tatsächlich ein Problem. Man kann zu den Grünen stehen wie man will. Jedenfalls strotzt die gesamte politische Landschaft von links nach rechts vor geradezu erschreckender Inkompetenz. Was bleibt dem Wähler? CDU? Demontiert in 16 Jahren durch willfährige Speichellecker, die nie den Mumm zum Widerspruch aufbrachten. SPD? Demontiert durch gnadenlose Inkompetenz. Und jetzt mit Esken und Bohrjans da angekommen, wo es tatsächlich nicht mehr weiter runter geht. Die Ränder? Ohne Worte… Vielleicht flüchtet deshalb die Gesellschaft in die Heilsversprechen der Mannschaft um Baerbock und Habeck. Deutschland hat ein Problem!
30.3.2021, J.F.
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Grüner Totalitarismus: Neuen Menschen formen
Ich lese bei Wikipedia: „Totalitarismus bezeichnet in der Politikwissenschaft eine Form von Herrschaft, die im Unterschied zu einer autoritären Diktatur in alle sozialen Verhältnisse hineinzuwirken strebt, oft verbunden mit dem Anspruch, einen „neuen Menschen“ gemäß einer bestimmten Ideologie zu formen. Während eine autoritäre Diktatur den Status quo aufrechtzuerhalten sucht, fordert eine totalitäre Diktatur von den Beherrschten eine äußerst aktive Beteiligung am Staatsleben sowie dessen Weiterentwicklung in eine Richtung, die durch die jeweilige Ideologie angewiesen wird.“
Wenn ich da so die grünen Ziele und Ansichten dagegensetze: Verbot der Kernkraftwerke, Verbot der Kohlekraftwerke, Verbot des Verbrennungsmotors, Verbot des Fleischkonsums (Veggie-Day). Umbau des Staates zum Weltsozialamt… Außerdem laut NZZ-Artikel: „Wertstoffgesetz, ein Rettet-die-Lebensmittel-Gesetz, ein Bundesqualitätsgesetz für Kitas, ein Demokratiefördergesetz, ein Einwanderungsgesetz, ein Gesetz für digitalen Gewaltschutz, ein Barrierefreiheitsgesetz, ein Entgeltgleichheitsgesetz, ein Bundesantidiskriminierungsgesetz und ein Bundesinklusionsgesetz, «Bürger*innenräte», eine erweiterte Bundesstiftung Gleichstellung, einen Partizipationsrat, einen Antirassismusbeauftragten, einen Rechtsanspruch auf Weiterbildung, ein Recht auf Wohnen…“
Das Bestreben, in alle sozialen Verhältnisse hineinzuwirken, ist unübersehbar, der Anspruch, einen „neuen Menschen“ zu formen, ebenfalls.
30.3.2021, H.M.
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Also mit drei Verben gesagt: gängeln, verbieten, bevormunden.
In dem Artikel fehlen noch einige Kleinigkeiten: nämlich zum einen die Steuerpläne der Grünen. Da sie anscheinend mit einer Flucht der Leistungsträger rechnen, wollen sie eine Besteuerung nach Nationalität weltweit durchsetzen. Damit ist dann der Deutsche zum Arbeitssklaven für Funktionäre, NGOs, Siftungen und alle die, die sich nur durch Geschwätz, aber nicht durch Leistung auszeichnen, degeneriert. Zum anderen die Europabesoffenheit, die zum Verschwinden des Staates Deutschland führen soll.
30.3.2021, M.TH
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Deutschland wie Schweden?
Wahrscheinlich „braucht“ Deutschland in den nächsten vier Jahren eine grün dominierte Regierung. Danach dürfte das Pegel in die andere Richtung ausschlagen. Man sieht in Schweden ganz aktuell, wohin jahrelanges mit Scheuklappen ausgestattetes Gutmenschentum geführt hat, und es ist jetzt schon absehbar, wie die Reaktion bei den nächsten Wahlen sein wird.
30.3.2021, W.M.
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… Erinnerungen an 3.Reich und DDR?
„In der grünen Republik gäbe es ausschliesslich engagierte Menschen, von Kindesbeinen an, und alle teilten das gleiche Engagement: …“
Hmm, woran erinnert einen das? Richtig, an die beiden totalitären Regime auf deutschem Boden.
30.3.2021, R.H.

Das die Grünen nicht 1 Meter weit denken können,
zeigt alleine schon der Umstand, das sie zwar die Umwelt schützen und CO2 reduzieren wollen, gleichzeitig aber Migration fördern und Menschen nach Deutschland holen, die hier ein mehrfaches an CO2 erzeugen, als in ihrer Heimat. Auch Fluchtgründe beseitigen sehe ich nicht auf ihrer Agenda, so scheint z. B. das überfischen der EU Fangflotte vor afrikanischen Küsten ihnen auch völlig egal zu sein.
30.3.2021, P.B.
Ende Kommentare
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Zum Wahlprogramm 2021 der Grünen
Nun haben die Grünen ihr Programm für die Bundestagswahl vorgelegt. Es ist ein erstaunliches Dokument des nach Macht gierenden Zynismus im Gewande sozialreligiöser Sinnstiftung. Man könnte dieses Programm als den Schlusstein über dem Tor eines geistigen Gefängnisses namens Bundesrepublik Deutschland bezeichnen, dessen Errichtung die 68er nach den Bauplänen der Frankfurter Schule in Angriff nahmen (es ist noch größer und besser geworden, als die Architekten ahnten).
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Die Heraufkunft einer neuen Sozialreligion samt ihrer Priester, Exegeten und Verkünder hatte der große deutsche Soziologe Helmut Schelsky anno 1975 in seinem Buch „Die Arbeit tun die anderen” eher diagnostiziert als vorhergesagt, welches ich gerade lese, um mein Vorurteil zu nähren, dass sachlich vorgetragene zutreffende Warnungen wahrscheinlich wertloser sind als gekreischte falsche.
Es handelt sich um eine „Herrschaft durch Sinngebung” (Schelsky) oder auch „Heilsherrschaft”, die durch „Theologisierung des Denkens” und „Glaubenspropaganda” – Miserabilisierung der Gegenwart bei Verheißung des Gerettetwerdens durch künftiges Wohlverhalten – durchgesetzt werde.
Notwendigerweise tritt diese Form der Machtausübung als „psychischer Zwang” auf: Wenn du kein Rassist, kein Klimasünder, kein Sexist sein willst, musst du Tribut zahlen oder die Richtigen wählen oder die Falschen verfolgen – oder am besten alles zusammen. Lange Zeit vollzog sich diese Einflussnahme auf die Gesellschaft indirekt, über Medien, Universitäten, Kirchen, die Kulturszene; nun, eine Generation später, ist der Sieg der neuen Religion nahezu total, was sich allein an den täglich multimedial verbreiteten Steckbriefen überführter Ketzer ablesen lässt.
Dass die linksgrüne Priester- und Sinnstifterkaste direkt nach der politischen Macht greift, ist der logische letzte Schritt. Als ultimativen Hebel, um die bürgerliche Gesellschaft zu beseitigen, hat sie jetzt „die Klimakrise als wahre Menschheitskrise” in die Präambel des grünen Wahlprogramms integriert, und wir sind gehalten zu glauben, dass uns Annalena und Robert gemeinsam mit Claudia, Katrin, Cem und Anton in einen „Aufschwung” führen, „der über das rein Ökonomische hinausgeht”; dergleichen Aufschwünge und ‑brüche kenne ich aus dem untergangenen Zukunftsland, aus dem ich komme.

Eigentlich sollte jeder Deutsche, speziell jeder zeitgeschichtlich und propagandasprachlich Interessierte dieses Programm lesen. Jede Kapitelüberschrift beginnt mit einem „Wir”, der politischen Geiselnehmervokabel Nummer eins, sobald sie dem Munde eines Linken entschlüpft, gefolgt von einem positiv besetzten Verb – „Wir schaffen, wir fördern, wir schützen, wir sorgen, wir stärken, wir verbessern, wir finanzieren, wir garatieren, wir haushalten” –, an welches sich ein Euphemismus schließt, der die Bevormundungs‑, Enteignungs‑, Abschaffungs- und Umverteilungspläne dieser Spitzbubentruppe themenspezifisch schönfärbt.
„Für das, was die Grünen schick ‚Gemeinwohl’ nennen, existiert ein alter Name: Kommunismus. Die freie Marktwirtschaft wird schrittweise abgeschafft, denn das Ziel der Grünen besteht in einer ’sozial-ökologischen Neubegründung unserer Marktwirtschaft’. Es geht ihnen darum, alles zu regeln und für alle ‚Menschen’ zu bestimmen, was das beste für die neuen Gemeinwohluntertanen ist”, schreibt Klaus-Rüdiger Mai, der bei TE eine gute Zusammenfassung des Grünen-Programms veröffentlicht hat – weshalb ich es mir hier sparen kann. Die Grünen wollen, dass Deutschland als Nationalstaat und Wirtschaftsstandort verschwindet, der Bundestag ein Kommunalparlament wird, der Wohnraum soll teilverstaatlicht und die Innenstädte sollen möglichst autofrei werden, die weißen männlichen Herkunftsdeutschen zu einer Art Helotenbestand absinken, der nicht nur die Klimakirchenkleriker und ihre ‚zivilgesellschaftliche’ Coterie, sondern auch die durch Quoten, umfassende Zensur, staatlich bestallte Aufpasser und eine diskriminierende Antidiskriminierungsgesetzgebung geförderten „Geflüchteten” zu versorgen hat, während sich das Weltklima erholt. Außer Steurerhöhungen, Neuverschuldung und der Schaffung immer neue Gremien, Behörden und Kommitees haben diese Edlen keine Ideen, wie sich die ganze Choose bewerkstelligen lassen und wer sie bezahlen soll.

Eigentlich sollte jeder Deutsche, speziell jeder zeitgeschichtlich und propagandasprachlich Interessierte dieses Programm lesen.
https://cms.gruene.de/uploads/documents/2021_Wahlprogrammentwurf.pdf
Jede Kapitelüberschrift beginnt mit einem „Wir”, der politischen Geiselnehmervokabel Nummer eins, sobald sie dem Munde eines Linken entschlüpft, gefolgt von einem positiv besetzten Verb – „Wir schaffen, wir fördern, wir schützen, wir sorgen, wir stärken, wir verbessern, wir finanzieren, wir garatieren, wir haushalten” –, an welches sich ein Euphemismus schließt, der die Bevormundungs‑, Enteignungs‑, Abschaffungs- und Umverteilungspläne dieser Spitzbubentruppe themenspezifisch schönfärbt.
„Für das, was die Grünen schick ‚Gemeinwohl’ nennen, existiert ein alter Name: Kommunismus.
Die freie Marktwirtschaft wird schrittweise abgeschafft, denn das Ziel der Grünen besteht in einer ’sozial-ökologischen Neubegründung unserer Marktwirtschaft’. Es geht ihnen darum, alles zu regeln und für alle ‚Menschen’ zu bestimmen, was das beste für die neuen Gemeinwohluntertanen ist”, schreibt Klaus-Rüdiger Mai, der bei TE eine gute Zusammenfassung des Grünen-Programms veröffentlicht hat – weshalb ich es mir hier sparen kann.
Die Grünen wollen, dass Deutschland als Nationalstaat und Wirtschaftsstandort verschwindet, der Bundestag ein Kommunalparlament wird, der Wohnraum soll teilverstaatlicht und die Innenstädte sollen möglichst autofrei werden, die weißen männlichen Herkunftsdeutschen zu einer Art Helotenbestand absinken, der nicht nur die Klimakirchenkleriker und ihre ‚zivilgesellschaftliche’ Coterie, sondern auch die durch Quoten, umfassende Zensur, staatlich bestallte Aufpasser und eine diskriminierende Antidiskriminierungsgesetzgebung geförderten „Geflüchteten” zu versorgen hat, während sich das Weltklima erholt. Außer Steurerhöhungen, Neuverschuldung und der Schaffung immer neue Gremien, Behörden und Kommitees haben diese Edlen keine Ideen, wie sich die ganze Choose bewerkstelligen lassen und wer sie bezahlen soll.

„Ein Freiheitsbegriff wie der des modernen Rechtsstaates und der pluralistischen Institutionen, der die Freiheit des Menschen gerade darin anerkennt, daß dieser niemals mehr als ‚ganzer Mensch’ für Staats- und Gesellschaftszwecke in Anspruch genommen werden darf, ist der strikte Gegensatz zu jeder Art von Heilsvergemeinschaftung” (letztmals Schelsky). Und deswegen ist dieses durchaus verfassungsfeindliche Programm gegen den modernen Rechtsstaat und die pluralistsichen Institutionen gedacht und formuliert worden.
… Alles vom 23.3.2021 bitte lesen auf
https://www.klonovsky.de/2021/03/23-maerz-2021/
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Der Grünen Plan von der Abschaffung Deutschlands
Die Freiheit ist die große Abwesende des Wahlprogramms. Positive Diskriminierung ihr wichtigstes Mittel zum Umbau der Gesellschaft. Söhne, die heterosexuell sind und keinen Migrationshintergrund besitzen, werden im grünen Deutschland keine Zukunft mehr haben. Die grüne Klassengesellschaft wird nach Herkunft, Ethnie, Geschlecht und sexuelle Orientierung geordnet. Söhne, die heterosexuell sind und keinen Migrationshintergrund besitzen, sind die Verlierer des grünen Wahlprogramms, das auf den Ausbau „ideologischer Staatsapparate“, wie es Althusser nannte, setzt.
Wachstum wird bei den NGOs, den Diversitäts- und Antidiskriminierungsbeauftragten generiert. Auch in der Wissenschaft, denn hier will man vor allem „die Forschung zu Diskriminierung und Rassismus ausbauen, insbesondere Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten erheben und unabhängige wissenschaftliche Studien in Bezug auf staatliche Institutionen durchführen.“
Die weltanschauliche Neutralität der Schulen, die ohnehin bereits ausgehöhlt ist, wird durch Indoktrination ersetzt: „Antirassismus, Antidiskriminierung und Postkolonialismus wollen wir in Lehrplänen verankern.“ Bedenkt man, dass die weltanschauliche Neutralität der Universitäten, Hochschulen und Schulen Konsequenz aus der Erfahrung der Diktatur war, weiß man, was der Abschied von ihr bedeutet.
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Aus Mangel an Argumenten wird stets und ständig mit dem Untergang, mit den „globalen Krisen dieser Zeit – zuallererst die Klimakrise als wahre Menschheitskrise“ gedroht. Die einzigen, die noch die Menschheit vor der planetarischen Katastrophe bewahren können, sind die deutschen Grünen unter der weisen Führung Annalena Baerbocks und Robert Habecks. Das Programm selbst trägt die Handschrift der westdeutschen, utopistischen Linken, die endlich auch die krudesten Träume der 68er zu realisieren die Chance für gekommen sieht. Von einer demokratischen Bewegung wie Bündnis 90 ist nichts, aber auch gar nichts übriggeblieben.

Die Grünen planen ein eigenes Ministerium für Migranten und für Deutsche mit Migrationshintergrund – auch so kann man die Gesellschaft spalten. Die Deutschen ohne Migrationshintergrund, empfiehlt derweil ein Artikel, den die ZEIT am 12. März 2021 publizierte, sollten sich künftig selbst als „Mensch mit Nazihintergrund“ bezeichnen, schließlich sei es nicht normal, deutsch zu sein.
Der Königsweg zur positiven Diskriminierung führt über die Quote, so heißt es im Wahlprogramm der Grünen bspw. über den öffentlichen Dienst: „Wir werden verbindliche Zielvorgaben zur Erhöhung des Anteils von Menschen mit Migrationshintergrund einführen. Das „Diversity-Budgeting“, also den Einsatz und die Evaluierung von Haushaltsmitteln in einer Vielfalt besonders fördernden Weise, wollen wir voranbringen.“ Welche Rechte oder Zukunftsaussichten haben eigentlich junge „Menschen mit Nazihintergrund“ (ZEIT)?
… Alles vom 21.3.2021 von Klaus-Rüdiger Mai bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/gruenen-wahlprogramm-2021/