Irankrieg: Trump US-Interessen

Alles US-Präsidenten, auch Trump und Biden, vertreten strikt die eigenen Interessen ihres Landes – kulturelle, wirtschaftliche (Business, Deals) wie geo-politische Interessen (multipolare Weltordnung). Deutsche Kanzler wie Merz und Scholz leisten zwar den Amtseid „Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde“, vertreten aber eher werte-, moral– und ideologie-geleitete Interessen sowie solche, die ihrem persönlichen Machterhalt dienen.
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Neben dem Bundespräsidenten redet auch Friedrich Merz gerne von „unseren Werten“. Obwohl das Diktum von Egon Bahr, dem außenpolitischen Berater von Willy Brandt’s Entspannungspolitik, nach wie vor gilt: „Die eigenen Interessen eines Staates zählen, nicht die Werte. Wenn ein Politiker anfängt, über „Werte“ zu schwadronieren, dann ist es höchste Zeit, den Raum zu verlassen“.
Trump hat trotz Irankrieg weit bessere Halbzeitbewertungen erhalten als seine Vorgänger. Mit Verweis auf die vermutlich gekauften „No King“-Demos in den USA versuchen hiesige Medien, dies zu verwischen.
Trumps großes Handicap jedoch: Sein Wahlversprechen, wie in der ersten Amtsperiode in keinen neuen Krieg einzutreten, ist gebrochen. Damit ergeben sich vielfältige Probleme:

1. NATO – transatlantische Beziehungen: Die EU und Großbritannien verweigern den USA die erbetene Hilfe beim Freihalten der Strasse von Hormuz. Das Wall Street Journal meldet am 31.3.: „President Willing to End Conflict Without Reopening Strait of Hormuz“ (1). Trump ist verärgert über die NATO und spricht vom Austritt der USA aus dem Bündnis. „Macht euern Dreck alleene!“ wird Trump dem letzten sächsischen König wohl beipflichten.

2. Iran – Fehler aus Irakkrieg: Entgegen den Warnungen seiner Verbündeten , vor allem Saudi-Arabien, hatte Präsident Busch nach dem Irakkrieg alle Mitglieder der Baath-Partei von Saddam Hussein aus Staatsdienst und Armee entlassen – nichts im Irak funktionierte mehr, das Land versank im Chaos. Im Iran mit seinen 2,5 Millionen Beamten sowie der Armee Artesh und den Revolutionsgarden IRGC 420.000 Militärs darf solch ein Fehler nicht wiederholt werden. Es gilt eine „bedingte funktionale Immunität“ (2) zu wahren. Zum Glück weiß die Trump-Regierung dies. Der mächtige Senator Lindsay Graham als Mittler zwischen Schah Pahlevi II und Trump hat gemäß https://www.IranIntl.com und dardIran.org detaillierte Planungen mit namhaften Spezialisten unterbreitet. https://www.lgraham.senate.gov/public/index.cfm/2026/2/senator-lindsey-graham-iran-is-facing-a-berlin-wall-moment-history-is-watching-us-now bzw. https://www.lgraham.senate.gov/public/
Übrigens: Auch die Dems stimmen diesen Planungen der Reps weitgehend zu.

3. Energiepreisexplosion: Von den gegenwärtigen Preissteigerungen bei Diesel profitieren hauptsächlich die großen Energiekonzerne und in der Folge über den steuerlichen Prozentanteil auch der Staat. Zwei Punkte sind zu trennen:
a) Es herrscht (noch) kein Erdölmangel, aber die Energiekonzerne wetten auf steigende Preise. Dieseltanker werden nach Asien oder Südamerika umgeleitet bzw. warten vor EU-Häfen. Grund: Man wettet auf steigende Preise. „Es handelt sich also nicht um eine gezielte Energieblockade, die Europa trifft, sondern der „Markt“ (der freilich staatlich beeinflusst werden könnte) treibt die Verknappung in Europa voran.“ (3).
b) Die inszenierte Energiekrise spielt der deutschen Transformation (Solar, Wind) in die Hände. „Diese inszenierte Energiekrise, die man nun Trump in die Schuhe schieben kann, soll dieses gesellschaftspolitische Projekt vorantreiben. “ (4). Die US-Wirtschaft selbst profitiert von dieser Energiekrise, die Europäer leiden.

4: Die Geopolitik der USA wird vom Verhältnis zu China bestimmt. Bis zu 90 % der Energieexporte des Iran gehen nach Asien und dort zumeist nach China. Und diese Ausfuhr von Gas und Erdöl darf nicht unterbrochen werden! Auch aus diesem Grund ist die NATO-Austrittsdrohung von Präsident Trump sehr ernst zu nehmen. Die USA haben kaum noch Interesse am Ukrainekrieg, (der Krieg soll enden) und der Brzeziński-Doktrin (seit dem 2. Weltkrieg: USA verhindern aus Konkurrenzgründen die Zusammenarbeit zwischen der Sowjetunion und Deutschland (Energie gegen Technologie). Jetzt können Russland und Deutschland endlich frei kooperieren – also auch Nordstream-Pipeline öffnen), denn die US-Amerikaner  sind im pazifischen Raum und mit China gebunden. D und EU könnten frei ihre eigene europäische Interessenpolitik durchsetzen – das wollen (Bequemlichkeit) und können (Grips) sie in Brüssel und Berlin aber nicht, sondern sie starren weiter wie gebannt nach Washington.
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Trump’s Äußerungen auf Truth Social und in den Medien mögen zwar wirr und launisch erscheinen, seine Politik jedoch vertritt stets konsequent die eigenen US-amerikanischen Interessen. Im Irankrieg verbunden mit den Interessen von Israel, endlich ohne den stets drohenden Raketenbeschuß durch Teheran leben zu können.
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Auf die deutsche wie auch europäische Interessenpolitik kann in diesem Beitrag nicht eingegangen werden. Hierzu nur einige Stichworte:
a) Deutschland ist, obwohl im Niedergang befindlich (Deindustrialisierung), immer noch der Motor der EU. Da die Regierung Klingbeil-Merz in Berlin sich weigert, die eigenen Interessen im nationalen Konsens zu definieren, gibt es derzeit weder eine interessengeleitete deutsche noch EU-europäische Politik. Es gibt kein politisches Agieren, sondern nur ein planloses Herumdümpeln und Reagieren auf die Politik der anderen, also von USA, China und Russland.
b) Die von Politik, Mainstream und NGOs in D verkündete Logikfolge „Irankrieg > Benzinmangel >Preissteigerungen >Sparen >Energie-Lockdown“ ist unlogisch und billig. Sie verrät, daß die derzeitige Energiekrise der Fossilen hochwillkommen ist, um die „Transformationen von gigantischem historischem Ausmaß“ (Angela Merkel in Davos beim WEF) hin zu den Erneuerbaren forciert durchsetzen zu können.
c) Wenn hierzulande die Spritpreisbremse ohne Not abgelehnt wird, dann zeigt dies, daß die Berliner Politik und allen voran die „„Wirtschaftsweise“ Monika Schnitzer ein ganzes Land verhöhnt“ (5). Ein Dieselpreis von 2,50 Euro ist von CDUSPDGrüne gewollt, denn er hat eine tolle erzieherische Wirkung. Ist nach dem Corona-Lockdown jetzt der Energie-Lockdown an der Reihe?
4.4.2026
Dieser Text wurde ohne KI geschrieben.
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Ende von Beitrag „Irankrieg: Trump US-Interessen“
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Beginn von Anlagen (1) – (5)
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(1) Die Revolutionsgarden haben die Macht ergriffen – Trump will Hormuz-Straße später regeln

Channel 14 schließt seinen Bericht mit der Feststellung, dass die Revolutionsgarden das Land faktisch regieren. So etwas nennt man Putsch.
President Trump soll Berichten nach die militärische Operationen zur Öffnung der Straße von Hormuz abschließen wollen, auch wenn diese weitgehend unpassierbar bliebe. Stattdessen konzentriere sich das Weiße Haus auf strategische Kernziele: Neutralisierung der Marine + Zerstörung der Raketenarsenale + Demontage der militärischen Infrastruktur + Verhinderung der Entwicklung von Atomwaffen.
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Trump Capitulates? „President Willing to End Conflict Without Reopening Strait of Hormuz“
The Trump administration has signaled that ending the war with Iran is a priority, even if the world’s most critical oil chokepoint remains blocked. Washington suggests that reopening the Strait could be handled as a separate, complex operation at a later date to avoid a prolonged war.
https://www.jfeed.com/news/trump-iran-strait-hormuz
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… Alles vom 31.3.2026 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/hormuz-trump-iran
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(2) Der ungeschriebene Krieg: Neue Jobs für alte Mitläufer
Wer das Mullah-Regime wirklich besiegen will, braucht konkrete Pläne für die Zeit danach. Was wird aus den regimetreuen Fachleuten, die auch danach noch gebraucht werden? Wer beschäftigt die Beschäftigten am Atomprogramm weiter, damit sie nicht für andere Interessenten Atomwaffen entwickeln? Hier ein paar Vorschläge.
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Am 16. Mai 2003 erließ L. Paul Bremer die Order No. 1 der Coalition Provisional Authority, die ungefähr 30.000 Mitglieder der Baath-Partei aus dem öffentlichen Dienst entfernte. Eine Woche später löste Order No. 2 das irakische Militär auf und setzte 400.000 bewaffnete Männer über Nacht außer Dienst. Das Licht ging aus, das Wasser hörte auf zu fließen, und die Krankenhäuser schlossen. Im Vakuum wurde ein Aufstand geboren, der sich bald Islamischer Staat nennen würde.
Präsident Trump, der die Durchführung dieses Krieges öffentlich und zu Recht kritisiert hat, hat die Gelegenheit, zu zeigen, dass die Vereinigten Staaten die teuerste Lehre ihrer jüngeren Militärgeschichte verinnerlicht haben.
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Irans Staatsapparat beschäftigt ungefähr 2,5 Millionen Beamte. Die Artesh, Irans konventionelles Militär im Unterschied zur den Revolutionsgarden (IRGC), umfasst etwa 420.000 Angehörige, darunter Ingenieure und Logistikfachleute – die Techniker, die eine Nation von 88 Millionen Menschen am Leben halten. Die Tochtergesellschaft Tavanir des Energieministeriums verwaltet das nationale Stromnetz. Kommunale Wassersysteme, Telekommunikationsnetze, Krankenhäuser, Verkehrsnetze: All das hängt von technischen Fachkräften mittlerer Ebene ab, deren einzige Verbindung zum Regime eine obligatorische Basij-Mitgliedskarte sein könnte, die sie für die Universitätszulassung erwerben mussten, so wie ein ehrgeiziger junger Amerikaner vielleicht dem Rotary Club beitreten würde.
Eine umfassende ideologische Säuberung würde genau das erzeugen, was sie im Irak erzeugte: institutionellen Zusammenbruch, Massenarbeitslosigkeit und eine Bevölkerung ohne Strom, sauberes Wasser oder funktionierende Krankenhäuser – ein fertig vorbereitetes Rekrutierungsreservoir für Aufständische aus technisch versierten, verbitterten, neu arbeitslosen Männern, die wissen, wo sich die Infrastruktur befindet und wie man sie zerstört.
Die Alternative ist das, was als bedingte funktionale Immunität verstanden werden sollte: lokale operative Tribunale, die Manager mittlerer Ebene auf streng funktionaler Grundlage überprüfen. Der Wasserbauingenieur mit Basij-Ausweis behält seinen Job. Der Logistikoffizier der Artesh, der nie auf Demonstranten geschossen hat, erhält Amnestie – aber der IRGC-Geheimdienstoffizier, der das Januar-Massaker leitete, nicht.

… Alles vom 3.4.2026 von Gregg Roman bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/der_ungeschriebene_krieg_neue_jobs_fuer_alte_mitlaeufer
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(3) Diesel-Verknappung: Tanker kehren vor Europa um
Mehrere Dieseltanker aus den USA ändern mitten im Atlantik den Kurs. Ihre Ladung soll offenbar nicht nach Europa – an Bord sind rund 1,2 Millionen Barrel Diesel. So gerät der Dieselmarkt in Europa immer weiter unter Druck.
Aktuell wurden mehrere Tanker, die eigentlich nach Europa unterwegs waren, mitten auf der Strecke umgeleitet. Betroffen sind die Schiffe Aliai, Minerva Vaso, Grand Ace6 und Elka Delphi. Das Grand Ace6 steuert nun Lomé in Togo an, die anderen bewegen sich südostwärts oder warten auf neue Order.
Bloomberg berichtet am Montag über die Tanker, die zusammen rund 1,2 Millionen Barrel Diesel-Treibstoff an Bord haben. Das sind fast 200 Millionen Liter Diesel. Zum Vergleich: Deutschland verbraucht täglich rund 120 Millionen Liter Diesel. Die Mengen, die diese vier Tanker transportieren, sind also keineswegs unerheblich.
Und es dürften nicht die ersten Tanker sein, die kurz vor Europa wenden. TKP hat bereits letzte Woche über Schiffe berichtet, die statt in Europa anzulegen vor der Küste warten. Es sind also nicht die ersten Schiffe, die vor Europa umkehren. Nun berichtet aber auch der Mainstream. Dabei geht es nicht um eine großangelegte Verschwörung, sondern um einfache Marktmechanismen, die Europas Markt noch stärker unter Druck setzen.
…. Alles vom 31.3.2026 von Thomas Oysmüller bitte lesen auf
https://tkp.at/2026/03/31/diesel-verknappung-tanker-kehren-vor-europa-um/

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(4) Die geplante Energiekrise
Die aktuelle Energiekrise ist das Ergebnis jahrelanger politischer Entscheidungen – und somit eine bewusst herbeigeführte und geplante Situation. Das Ziel ist eine radikale Umstellung des Energiesystems. Die Folgen: Verarmung, Deindustrialisierung und Abbau von Bürgerrechten.
Politik und Medien haben für die aktuelle Energiepreisexplosion (keine Knappheit!) eine einfache Antwort: Der Krieg gegen den Iran und die daraus folgende Kontroverse um die Straße von Hormus. Doch das ist maximal die halbe Wahrheit. Die aktuelle Energiekrise ist keine Folge der Geopolitik, sondern ein Ergebnis der „grünen Energiewende“.
Seit der Jahrtausendwende wurde in Deutschland der Ausstieg aus Kernkraft und Kohle forciert, ohne dass die erneuerbaren Energien die Lücke schließen konnten. Wind- und Solaranlagen liefern Strom nur dann, wenn Wind weht oder die Sonne scheint. Die fehlende Grundlast wurde durch Importe von russischem Gas kompensiert. Diese Abhängigkeit wurde dann politisch gekappt. Die Versorgung wurde künstlich verletzlich gemacht. Symbolisch dafür steht die Sprengung von Nord Stream.
Es folgte der Atomausstieg. Drei noch laufende, sichere Kernkraftwerke wurden abgeschaltet, obwohl sie günstigen, CO₂-armen Strom hätten liefern können. Strom- und Gaspreise in Deutschland sind im europäischen Vergleich extrem hoch. Industrieunternehmen verlagern Produktion ins Ausland oder drosseln sie. Haushalte zahlen Rekordrechnungen, während die Politik mit Subventionen und Preisbremsen nur Symptome bekämpft.

Der deutsche Energieexperte und Ex-SPD-Politiker Fritz Vahrenholt gibt in einem aktuellen Videointerview leicht verständlich und anhand von Zahlen und Zeitabläufen wieder, wie sich Deutschland in die Energiekrise befördert hat.
https://www.youtube.com/watch?v=mIvKjTKcya4&t=1s

Und der neue Energiepreisschock spielt diesem perfekt in die Hände. „Wandel durch Verzicht“ lautet die unausgesprochene Devise in Brüssel und bei Klima-NGOs. Die sich anbahnenden Energie-Lockdowns sind dann das konsequente Ergebnis dieser Ideologie. Der Verzicht wird eben erzwungen, denn die wenigsten Menschen werden freiwillig auf ihre Bewegungsfreiheit verzichten.
Diese inszenierte Energiekrise, die man nun Trump in die Schuhe schieben kann, soll dieses gesellschaftspolitische Projekt vorantreiben. Nicht (nur) mit Lockdown-Verordnungen, sondern schlichtweg mit hohen Energiepreisen. Wenn man mehr als 2 Euro pro Liter tanken muss, wird sich das Verhalten bei vielen Menschen ändern. Die Straßen gehören dann nur noch jenen, die sich das Tanken auch locker leisten können. Das ist dann „nachhaltig“.

… Alles vom 3.4.2026 von Thomas Oysmüller bitte lesen auf
https://tkp.at/2026/04/03/die-geplante-energiekrise/
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(5) Wie „Wirtschaftsweise“ Monika Schnitzer ein ganzes Land verhöhnt
Explodierende Spritpreise, steigende Insolvenzen, wachsender Druck auf Verbraucher und Betriebe: Monika Schnitzer verkauft den wirtschaftlichen Absturz als erwünschtes Signal. Das ist die eiskalte, arrogante Verhöhnung für durch Politik ausgebeutete Bürger eines Landes im wirtschaftlichen Sturzflug.
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Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer hat im ZDF-Morgenmagazin eine Spritpreisbremse scharf abgelehnt. Stattdessen fordert sie: Hohe Preise müssen voll wirken. Die Menschen sollen sich fragen, wo Autofahren wirklich nötig ist – und wo sie lieber verzichten. Aus meiner Sicht ist das eine kalte, sozial unausgewogene Ansage. Normal- und Geringverdiener müssen bei jeder Fahrt zur Arbeit rechnen, umplanen und Einschränkungen hinnehmen, während Besserverdiener ihren Alltag weitgehend ungestört fortsetzen können.
2.4.2026, https://x.com/Shinsho_ni/status/2039624342674219142
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Möchte die Regierung Klingbeil-Merz nicht als Regierung der Zyniker dastehen, als eine Regierung, die aus dem Elend der Bürger und der Wirtschaft noch Kapital schlägt, dann hat sie lieber gleich als später, drei Dinge zu tun, und zwar subito:
1. den Preisdeckel für Treibstoffe einzurichten,
2. die Energiesteuer und die Mehrwertsteuer für Treibstoffe zu senken,
3. Monika Schnitzer, die sich am Elend der Bürger und der Wirtschaft zu weiden scheint, aus dem Beratergremium zu entlassen.
Andernfalls darf man die skandalösen und fachfragwürdigen Äußerungen der sogenannten Wirtschaftsweisen Schnitzer für die Meinung der Regierung halten, einer Regierung, die sich an den Mehreinnahmen auf Kosten ihrer Bürger zu freuen scheint. Es ist kein Zufall, dass Schnitzer im ZDF das äußert, was Hayali hören will – und das ist nicht Wissenschaft, sondern grüntotalitärer Aktivismus.
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Das ZDF will nun mal nicht informieren, sondern indoktrinieren und erziehen. Deshalb fragte Hayali Schnitzer, ob nicht die polnischen Maßnahmen sinnvoll seien, mit dem Unterton, dass sie natürlich nicht sinnvoll sein können. Wie gewünscht antwortet Schnitzer mit großer Freude, um den stets und ständig obrigkeitsstaatlich zu belehrenden deutschen Bürgern klar zu machen, dass das polnische Vorgehen nicht sinnvoll sei, und keiner auf den Gedanken kommen solle, so etwas zu fordern.
Kalt und arrogant erfüllt Schnitzer ihren Agitationsauftrag. Sie hält den Preisdeckel nicht nur nicht für sinnvoll, im Gegenteil, sie begrüßt sogar die Preissteigerungen. Wie schön, dass wir alle mehr und mehr bezahlen sollen. Dass sie in einem Staat, der immer öfter die Freiheit seiner Bürger verachtet und zum Nanny-Staat wird, einen Gouvernanten-Ton anschlägt, verwundert daher nicht. „Die Menschen“, doziert Schnitzer von oben herab, „müssen sich überlegen, wo ist es wirklich wichtig, zu fahren, wo kann ich darauf verzichten, wo kann ich eine Fahrgemeinschaft bilden, wo kann ich vielleicht mal mit dem öffentlichen Nahverkehr fahren. Also eine solche Reaktion braucht es.“
… Alles vom 2.4.2026 von Klaus-Rüdiger Mai bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/monika-schnitzer-zdf-hohe-spritpreise/

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