vdL verkauft die EU an die USA

Die demokratisch nicht legitimierte EU-Kommissionspräsidentin Von der Leyen besitzt die Unverschämtheit, den EU-Bürgern die folgende dreifache Niederlage ihres EU-USA-Deals  mit Donald Trump in Schottland am 27.7.2025 als „biggest trade deal ever“ zu verkaufen:
1. 15 Prozent Zölle für EU-Firmen (50% auf Stahl und Alu bleiben), aber null Prozent für amerikanische Exporteure.
2. Die EU kauft für 750 Mrd Dollar Energie aus Amerika: ‚Dreckiges‘ Fracking-Gas (NLG)
3. Europa investiert 600 Mrd Dollar in USA-Rüstungsimporte: Kampfjets, Panzer.

Zu vdL’s „größten Handelsabkommen aller Zeiten“ jammert unser Friedrich Merz mitleidserregend: „Mehr war eben nicht drin“.
Am treffendsten drückt es der Chef des Chemieverbands VCI, Wolfgang Große Entrup, aus: „Wer mit einem Hurrikan (gemeint ist Trump’s 50% Zoll-Drohung) rechnet, ist für ein Unwetter dankbar“.
Der Dealmaker Trump hat gute Arbeit geleistet – für „Make America great again“ (MAGA) und die US-Interessen natürlich. Während auf der anderen Seite von der Leyen behauptet, das sei alles im europäischen Interesse. Diese Frau ist untragbar und zudem nicht legitimiert, die Volkswirtschaften der EU zu ruinieren bzw. in die Rezession zu führen.

Dabei ist nicht Trump der Böse und vdL die Gute, nein umgekehrt: Die EU hat stets unterschieden zwischen HighTech-Dienstleistungen (hier sind US-Firmen führend) und physischen Gütern (hier kann die EU in vielen Nischen mithalten) und Erstere wie Google, X, Facebook usw. mit Milliardenstrafen sowie immer neuen „Non-Tarif Trade Barriers“ bzw. Handelsbarrieren reguliert (2). Dieses Fiendly Fire der moralisch angeblich so hochstehenden Europäer hat Trump nun bestraft – eigentlich zu Recht, schließlich ging der Handelskrieg in zahlreichen Wirtschaftssektoren von der EU aus und nicht umgekehrt, d.h. dieser Krieg war hausgemacht.

Deutschland tritt als Nationalstaat immer mehr Souveränität an die EU ab, um beim Handel stärkere Ergebnisse zu erzielen: Wenn Brüssel für die 27 EU-Staaten spreche, habe das mehr Gewicht als es 27 einzelne Staatschefs hätten. Diese Theorie (Annahmen) hat sich im jetzigen Handelsdeal zwischen den USA und der EU falsifiziert. Denn die Praxis (Realität) zeigt, daß sich die EU als der angeblich „größter Binnenmarkt der Welt“ durch eine unfähige und korrupte Brüsseler Kommission incl. ihrer EU-Bürokraten über den Tisch ziehen lässt.
Die EU fördert ihre Selbstzerstörung, indem sie ihre Zoll-Einigung „Wir werden russisches Gas und Öl durch umfangreiche Käufe von US-Flüssigerdgas, Öl und Kernbrennstoffen ersetzen“ (EU-Chefin von der Leyen in Schottland) durch das nunmehr 18. anti-russische Sanktionspaket ergänzt (3).
29.7.2025
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Ende von Beitrag „vdL verkauft die EU an die USA“
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Beginn von Anlagen (1) – (6)
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(1) EU/USA-Deal in Schottland – historische Niederlage für Europa
Der Pulverdampf des verlorenen Zollkrieges verflüchtigt sich über Schottland, dem Ort einer historischen Niederlage für Europa. Am Tag danach sieht man klarer.
Es war nicht allein das Unvermögen der EU-Kommissionspräsidentin, das den Amerikanern künftig freie Zufahrt in den europäischen Binnenmarkt gewährt, für europäische Firmen im Gegenzug Zollschranken errichtet und die EU zur Abnahme von Gas, Öl und Kohle im Wert von 750 Milliarden US-Dollar verpflichtet. Wer es vorher nicht wusste, der lernt es jetzt: Politiker sind nur so stark wie die Volkswirtschaften, die sie repräsentieren. Die USA sind das ökonomische Kraftwerk des 21. Jahrhunderts und die Europäische Union das grün lackierte Niedrigenergiehaus daneben. Trump ist nicht der erste Präsident, der amerikanische Interessen verfolgt. Aber er ist der Erste, der die ökonomische Dominanz gegenüber seinen Alliierten in dieser groben, lustvoll-obszönen Art ausspielt. Wir leben noch immer in einer transatlantischen Beziehung, nur jetzt ohne Lametta.
Trumps Überlegenheitsgefühle gegenüber Merz, Macron, von der Leyen und allen anderen, deren Namen er sich gar nicht merken muss, sind nicht persönlich motiviert, sondern ökonomisch grundiert.

Als „persönlicher Beauftragter für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung“ ist Prof. Jens Südekum der persönliche Chefökonom des Finanzministers. Auch für ihn hat der EU-USA-Deal eine „ziemliche Schlagseite zugunsten der USA“. …. Die Investitions- und Kaufzusagen, die die Kommissionspräsidentin dem US-Präsidenten gab, kritisiert Südekum: „Wie kann von der Leyen das überhaupt zusagen? Das macht ja nicht die EU, das machen europäische Unternehmen. Von daher ist völlig unklar, was das konkret bedeutet.“
Mittlerweile ruderten die ersten Beamten der EU-Kommission zurück und ließen gestern Abend mitteilen, dass sie für die privatwirtschaftlichen Investitionen in den USA natürlich keine Garantie übernehmen können. Wie wird sich dieser Deal nun also konkret auf die deutsche Wirtschaft übersetzen? Das hätten „viele Ökonomen durchsimuliert“, so Südekum. Das Ergebnis: „Konsens ist ein Verlust zwischen 0,2 und 0,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. “
Inzwischen hat sich auch Kanzler Merz besorgt über den Deal geäußert. Er ist sich sicher: „Die deutsche Wirtschaft wird erheblichen Schaden nehmen.“

… Alles vom 29.7.2025 von Gabor Steingart bitte lesen auf
https://www.thepioneer.de/originals/thepioneer-briefing-business-class-edition/briefings/trumps-usa-die-dominante-weltmacht
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(2) EU-Blamage im Zollstreit: Jetzt rächen sich Brüssels gerne ignorierte Handelsbarrieren gegen Amerika
In Trumps neuem Handelsdeal stehen die USA deutlich besser da. Für die EU ist es eine Blamage, doch viele vergessen dabei: Hier rächt sich auch Brüssels jahrelange Schikanierung von US-Konzernen – gerade im Tech-Sektor durch den Digital Service Act und Co.

Auch wenn EU-Zölle auf US-Güter quer durch alle Sektoren meist irgendwo zwischen drei und fünf Prozent lagen, waren sie in manchen Branchen deutlich höher – was bereits in seiner ersten Amtszeit immer wieder den Zorn von US-Präsident Trump auf sich zog. So gab es etwa EU-Zölle von um die 10 Prozent für PKW, während die USA nur ca. 2,5 Prozent erhoben. Oder bei Agrarprodukten, wo EU-Zölle nicht selten bei um die 20 Prozent lagen, während die amerikanischen meist bei um die 10 Prozent rangierten.
Die wohl wertvollste Branche in den USA sind High-Tech-Firmen, oft primär digital unterwegs. Sie verkaufen Dienstleistungen an die ganze Welt und werden daher ganz anders als physische Güter behandelt. In der EU speziell gibt es unzählige Gesetze, die IT-Konzerne ins Visier nehmen. Mehr noch: Oft greifen die schärfsten Vorschriften nur für die größten Konzerne – die fast ausschließlich amerikanisch sind.

Immer wieder verhängt die EU-Kommission in Brüssel dann Milliarden-Rekordstrafen gegen Google, Facebook und Co. Dem Vorsprung der USA in diesem Feld begegnet man in der EU zunehmend nicht mit eigener Konkurrenz, sondern vor allem dem Prinzip Regulieren, Einschränken und mit neuen Digitalsteuern geradezu melken. Mit US-Milliardären wie Elon Musk („rechts“), Jeff Bezos („ausbeutender Kapitalist“) oder Mark Zuckerberg (erlaubt „rechte Desinformation“) hat man dafür bereits perfekte Feindbilder parat. Und daran wird sich so schnell wohl auch nichts ändern.

Denn die EU-Antwort auf den Erfolg amerikanischer Plattformen wie Musks X ist inzwischen nur noch mehr staatliche Einschränkungen (oder Träume eines „öffentlich-rechtlichen, europäischen Twitters“, die sich nie materialisieren). Damit muss man fairerweise auch sagen: Ganze null Prozent werden europäische Handelsbarrieren gegenüber den USA nicht sein, eben wegen solcher Regulierungen. Sie werden eher irgendwo zwischen null und den 15 Prozent liegen, die Trumps Regierung von EU-Unternehmen verlangen wird.
Der neue US-EU-Deal ist damit eben vor allem eine vertane Chance, mit diesen gegenseitigen Handelseinschränkungen aufzuräumen und wirklichen Freihandel zwischen beiden Wirtschaftsräumen zu ermöglichen. Trumps kurzfristige „Pistole auf die Brust“-Taktik hat dabei sicher nicht geholfen, aber ein wirklich groß angelegter Handelsvertrag scheiterte auch daran, dass die EU sich dann mit den USA auf gewisse allgemeine Standards für alle hätte einigen müssen – Standards, die in vielen Bereichen eben deutlich weniger staatliche Eingriffe und Regeln bedeuten würden. Aber das ist nicht in Sicht.
… Alles vom 28.7.2025 von Sebastian Thormann bitte lesen auf
https://apollo-news.net/eu-blamage-im-zollstreit-jetzt-rchen-sich-brssels-gerne-ignorierte-handelsbarrieren-gegen-amerika/

 

(3) EU beschließt Selbstzerstörung: Durch Sanktionen und US-Unterwerfung
Nord-Stream-Verbot – und statt billigem Erdgas der Bezug von teurem und dreckigem US-Fracking-Gas: „Wir werden russisches Gas und Öl durch umfangreiche Käufe von US-Flüssigerdgas, Öl und Kernbrennstoffen ersetzen“, sagte die EU-Chefin von der Leyen gerade zur fragwürdigen „Zoll-Einigung“ mit den USA. Dieser irrationale Beschluss kommt noch zum kürzlich beschlossenen (18.) anti-russischen EU-Sanktionspaket hinzu: Beide Pakete wirken selbstzerstörerisch und sie sind abzulehnen.
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Die EU hat zwei selbstzerstörerisch wirkende Pakete beschlossen: zum einen kürzlich das 18. Sanktionspaket gegen Russland, zum anderen gerade die Beschlüsse zum „Zoll-Streit“ mit den USA.
Im Rahmen der aktuellen Einigung im Zollstreit mit den USA hat sich die EU zu umfangreichen Energie-Käufen in den USA verpflichtet, wie Medien berichten https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/zollstreit-einigung-100.html. Demnach werde die EU zustimmen, Energie aus den USA im Wert von 750 Milliarden US-Dollar zu kaufen und zusätzlich 600 Milliarden US-Dollar mehr in die USA zu investieren. „Wir werden russisches Gas und Öl durch umfangreiche Käufe von US-Flüssigerdgas, Öl und Kernbrennstoffen ersetzen“, sagte Ursula von der Leyen aktuell. Mit den Einkäufen in den kommenden drei Jahren werde die EU ihre Versorgungsquellen diversifizieren und zur Energiesicherheit in Europa beitragen, so die Präsidentin der Europäischen Kommission. Der letzte Satz muss als grobe Irreführung scharf zurückgewiesen werden.
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Dieser EU-Beschluss bezüglich des US-Zollstreits kommt noch zum kürzlich von der EU beschlossenen 18. Sanktionspaket gegen Russland hinzu.
… Alles vom 28.7.2025 von Tobias Riegel bitte lesen auf
https://www.nachdenkseiten.de/?p=136577
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(4) EU und USA: Was sieht das Handelsabkommen im Einzelnen vor?
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USA verpflichten EU zum Energieimport
Neben der neuen Zollrichtlinie verpflichtet sich Brüssel, bis 2028 US-Energieprodukte im Wert von 750 Milliarden Dollar zu importieren. Zudem hat sich die EU zu Direktinvestitionen in den Standort USA verpflichtet. 600 Milliarden Dollar – vornehmlich in Hightech- und Fertigungssektoren – sollen in den kommenden Jahren in den Staaten investiert werden. Auch ein nicht näher bezifferter Umfang an Rüstungsimporten https://abcnews.go.com/Business/trumps-trade-agreement-european-union/story?id=124131754 wurde vereinbart.
… Alles vom 29.7.2025 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/eu-und-usa-handelsabkommen-im-detail/.
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(5) USA-EU-Deal: Trump will vdL ausschalten
„Die Vorstellung, die von der Leyen hier bei den Verhandlungen aufs Parkett gelegt hat”, schreibt Leser ***, „ist zirkusreif. Für die Clownsmanege, notabene. Es ist nachgerade erschütternd, welche lächerlichen Figuren in höchsten Ämtern Herren über das Schicksal europäischer Länder sind. Ich spreche gar nicht von der Höhe der Zölle. Sondern dass ‚Genie-Uschi’ Dinge zugesagt hat, die gar nicht in ihrer Hand liegen. Investitionen zum Beispiel. Oder glaubt sie inzwischen, dass es gar keine Dinge mehr gibt, die nicht in ihrer Hand liegen? Der Größenwahn der Brüsseler Bürokraten sprengt ja mittlerweile jedes Maß.
Warum hat Trump sich darauf eingelassen? Ich halte es für undenkbar, dass sein Team, im Gegensatz zu den Brüsseler Clowns, diese Fakten nicht kennt. Ich finde nur eine Erklärung: Trump will die maximale Desavouierung der EU-Spitze. Er will sie als relevanten außenpolitischen Akteur ausschalten. Endgültig.
Drücken wir ihm die Daumen! Denn das wäre der erste Schritt, ihre Macht auch nach innen anzuknabbern.
… Alles vom 31..7.2025 von Michael Klonovsky bitte lesen auf
https://www.klonovsky.de/2025/07/31-juli-2025/

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(6) Zoll-Deal zwischen EU und USA – Ursula ohne Land
Schon in China war EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gedemütigt worden. Sie mußte nicht nur mit dem Bus zum Flughafengebäude fahren, sondern ist auch mit ihren Forderungen abgeblitzt. Außer ein paar unverbindlichen Erklärungen konnte sie beim chinesischen Präsidenten Xi nichts herausholen. Nun hat ihr auch Trump gezeigt, wer in der Welt das Sagen hat. Gnädig senkte er zwar den Zoll auf EU-Produkte von angedrohten 30 auf 15 Prozent. Aber auch das ist beinahe eine Vervierfachung der vor seiner Amtszeit geltenden Belastung. Nachdem die EU vorher große Töne gespuckt hatte, mußte sie am Ende kleine Brötchen backen. Nicht nur bleiben US-amerikanische Produkte jetzt gänzlich zollfrei. Von der Leyen mußte zudem noch großzügige Einkäufe von Energie und Waffen in den USA geloben. Mehr Gesichtsverlust geht eigentlich kaum in einer Woche.
Tatsächlich war aber nichts anderes zu erwarten. Denn Europa ist nicht nur militärisch und politisch machtlos, sondern auch wirtschaftlich nur noch ein Schatten seiner selbst. Risse man sich auf der Welt noch um unsere einstigen Vorzeigeprodukte der Chemie-, Automobil- und Maschinenbauindustrie, würde wohl niemand so mit uns umspringen. Aber wir haben ja alles getan, um uns durch irrsinnige Klima-, Regulierungs- und Migrationspolitik ökonomisch zu ruinieren. Solange wir zu Hause nicht energisch umsteuern, wird uns auch draußen in der rauhen Wirklichkeit niemand jemals wieder respektieren.
… Alles vom 1.8.2025 von Ulrich van Suntum bitte lesen in der JF 32*33/25, Seite 2

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