kriegstüchtig: Waffen Motivation

Bislang galt es, die nationale Souveränität Deutschlands zu verteidigen. Die Bundeswehr muß die Verteidigungsbereitschaft sichern, innerhalb der eigenen Grenzen. Durch „Bürger in Uniform“ gemäß den Wehrplicht-Prinzipien der „Inneren Führung“. Nun ersetzt Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) die Verteidigungsbereitschaft durch den Begriff der Kriegstüchtigkeit. Das ist korrekt, denn staatliche Selbstbehauptung impliziert Kriegstüchtigkeit.
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I. Die Waffen
Kriegstüchtigkeit erfordert Waffen. Im Beitrag „Viele Köpfe, wenig Kämpfer“ (Tumult-magazine.net, Herbst 2025, S. 78-82) zeigt Bundeswehr-Major a.D. Reiner Fink ein desolates Bild zur geplanten Nachrüstung der Bundeswehr.
Hier einige Stichworte:
„In den Jahren 2001 – 2024 sank die Anzahl der Kampflugzeuge von 423 auf 226 (-47%), die der Kampfpanzer von 2.398 auf 339 (-86%)“.
„Bestandsniveau erreichen dauert bei Kampfflugzeugen bis 2038, bei Kampfpanzern bis 2066 und bei Artilleriegeschützen bis 2121 (!)“.
„Kosten der Panzer Leopard 2A8 ca 50 Milliarden Euro“ insgesamt, allein zur Nachrüstung des Bestands.
„Leichtes Fahrzeug Caracal auf Plattform der Mercedes G-Klasse bei Stückkosten von 620.000 Euro. Zur Freude von Rheinmetall und deren Aktionären. Die Steuerzahler wundern sich über solche Mondpreise“.
„Nach YouGov-Umfrage sind lediglich 11 Prozent der Deutschen bereit, ihr Land mit der Waffe zu verteidigen, während 24 Prozent die Absicht äußerten, das Land im Falle eines Krieges zu verlassen.“
„Pistorius versetzt kritische Geister in den Ruhestand, und seine Pläne für den Umbau des Ministeriums lassen die Verkopfung stärker werden und schwächen den kritischen, militärischen Sachverstand„.
Ende Stichworte.
Diese Kosten der geforderten Nachrüstung erreichen schwindelerregende Höhen und übersteigen alle Vorstellungen.
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II. Die Soldaten
Kriegstüchtigkeit erfordert neben Waffen auch technische Fähigkeiten und psychisch-moralische Eigenschaften.
Letztere wurden der jungen Generation über viele Jahre hinweg abtrainiert.  Alles was mit Militär, Armee, Soldat usw. zu tun hat, wurde regelrecht verteufelt. Man singt „Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht“ von Reinhard Mey und „Es ist an der Zeit“ von Hannes Wader. Wie soll man nun wehrlose Weicheier plötzlich zu harten Soldaten machen, wo derlei Männlichkeit doch jahrzehntelang als toxisch gebrandmarkt wurde? Und – ist dies überhaupt erstrebenswert? Wird die junge Generation durch derlei plötzlich von oben ausgesprochene Umorientierung nicht komplett verunsichert?

Damit kommt man zur Frage „Was verteidigen und wozu?“. Wehrmotiv und Kampfmoral? Der Fahneneid lautet: „Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe.“ Für welches Deutschland sollen die Jungen kämpfen? Und für welches deutsche Volk? Darf man das Wort „Volk“ überhaupt noch sagen? Sterben für das Grundgesetz?
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III. Die Eliten
Wo sind die Eliten, die eine so rasch dahergesagte Zielsetzung namens Kriegsbereitschaft auch umsetzen? „Wir haben keine Eliten, die zu nüchternen Lagebeschreibungen, zu strategischem Denken und Abwägung der eigenen, der deutschen Interessen in der Lage sind. Die heute für Kriegstüchtigkeit eintreten und sich in der Diskussion über den Ukraine-Krieg als Falken betätigen, hielten Deutschland in den Jahren, als die Bahn noch pünktlich fuhr und die Freibäder Oasen der Erholung waren, oftmals für „zum Kotzen“ und gehörten der „Soldaten sind Mörder“-Fraktion an“ – so Thorsten Hinz in „Genug gestorben! Wehrpflichtdebatte – die Kriegstüchtigkeit der Selbstabwickler“ (Anlage (1) unten).
In England hat William Prince of Wales in der Armee gedient – Elite als Vorbild. Und wo bleiben die deutschen Eliten. Was hat z.B. das Wirtschafts-Elitenmitglied Robert Habeck mit seinem Vaterland zum Kotzen gemeint?
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III. Kriegswirtschaft
In Deutschland wurde die Kriegsbereitschaft bislang primär unter dem Aspekt der Waffentechnologie und der Finanzierung diskutiert. Kriegswirtschaft heißt das neue und so altbekannte Zauberwort. Derzeit kostet die Bundeswehr 62,4 Mrd Euro im Jahr. Ab 2029 sollen 3,5 Prozent des BIP zur Verfügung stehen. Dazu kommen all die oben erwähnten  Zusatzausgaben zur Ertüchtigung der Armee. Doch die Finanzen sind wahrscheinlich noch das kleinere Problem.
Denn: Die Soldaten und die Eliten fehlen. Angesichts dessen stellt die intendierte Kriegstüchtigkeit ein zusätzliches Sicherheitsrisiko für Deutschland dar. Kann diese nicht für alles Mögliche in Dienst genommen und somit mißbraucht werden? Soldaten nach Mali und sonstwo? Soldaten im Einsatz gegen Demonstrationen?
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IV. Migration 
Zur Massenmigration seit 2015 zitiert Hinz in (1) einen Text aus DIE WELT: „Michael, Ulf und Hannes kämpfen an der Ostfront oder sonstwo für „Unsere Demokratie“, während ihre schutzlos zu Hause gelassenen Frauen, Freundinnen und Töchter im Freibad von Ali, Karim und Omar sich unfreiwillig bespaßen lassen müssen.
Man kann die Szene weiterspinnen: Die Eltern von Michael, Ulf und Hannes werden aus ihren kommunalen Wohnungen gewiesen, um Platz zu schaffen für Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten, in denen ihre Söhne gerade tätig sind. Und falls Michael, Ulf und Hannes den Heldentod sterben, können Ali, Omar und Karim in ihre Position einrücken. Das wäre der Stoff für eine Neufassung der Euripides-Tragödie „Die Troerinnen“, die mit der Verlosung der trojanischen Kriegswitwen unter den griechischen Siegern beginnt.“
Dies mag überspitzt formuliert erscheinen. Gleichwohl ist zu fragen, warum das Problem der Migration bei den Diskussionen um die Kriegstüchtigkeit und die Aufrüstung der Bundeswehr komplett ausgeklammert wird.
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Hinsichtlich Waffentechnologie (Aufrüstung Bundeswehr) wie auch Manpower (Wehrmotivation und Kampfmoral) ist eine umfassende und ehrliche Diskussion erforderlich. „Kriegstüchtigkeit in einem Staat, der sich im Zustand der Unzurechungsfähigkeit befindet und seine Selbstabwicklung betreibt, kann über die zwangsweise Beteiligten nur Unglück bringen“ (1).
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Die Forderung nach Kriegstüchtigkeit versperrt den Weg zur Friedensfähigkeit, die in einer immer bellizistischer werdenden Welt überlebenswichtig wird “ – so der Freiburger Gernot Erler (81, SPD) als einer der Macher des SPD-Manifests „Friedenssicherung in Europa“ vom 11.6.2025. Mehr hier.
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Fazit
Kriegstüchtigkeit im Sinne der bisherigen Verteidigungsbereitschaft ist notwendig zum Erhalt der nationalen Souveränität und Schutz der Grenzen. Kriegstüchtigkeit im Sinne der von Regierung geforderten Nachrüstung der Bundeswehr ist unrealistisch, da neben den finanziellen Mitteln vor allem die Soldaten und Eliten fehlen.  Zudem würde sie die zwangsweise Umstellung der Volkswirtschaft auf Kriegswirtschaft beinhalten, für die das Volk zuvor konkret im Parlament oder direkt per Bürgerentscheid zu befragen ist.

Es hat den Anschein, daß die Debatte um Kriegswirtschaft und äußeren Feind („Russen vor Berlin“) der Regierung zur Ablenkung von den großen Problemen im Inneren des Landes wie Migration, Deindustrialisierung usw. dient. Bundeskanzler Friedrich Merz fährt eben lieber in die USA (D als gefügiger Untertan der USA) oder nach Brüssel (D als grössenwahnsinniger Financier der EU) als nach Duisburg oder Gelsenkirchen (D Realität: Merz möge als Frau verkleidet und ohne Bodygard dort mal abends spazieren gehen). Aber die gravierenden innenpolitischen Probleme türmen sich in Deutschland auf und müssen zuerst gelöst werden.
An der Errichtung einer gesamteuropäischen Sicherheits- und Friedensordnung von Lissabon bis zum Wladiwostok kommt niemand vorbei. Dies muß – in Anknüpfung an die von Willy Brandt initiierte und weiterhin gültige Entspannungspolitik – vorrangiges Ziel der deutschen Politik und vor allem Diplomatie sein. Aber wo sind die deutschen Diplomaten? Wo sind die deutschen pazifistischen Eliten bzw. Kulturbeflissenen? Entweder sie schweigen oder es gibt sie nicht mehr. Dabei ist Diplomatie das Gebot der Stunde.
Was nützt es, wenn wir jetzt für 50 Milliarden Euro neue Leopard-Kampfpanzer bestellen, die dann frühestens im Jahr 2066 (siehe oben) – also in über 20 Jahren – einsatzbereit wären? Wir müssen jetzt sofort eine diplomatische Friedensoffensive starten. Deshalb gilt: Friedenstüchtigkeit vor Kriegstüchtigkeit.
15.9.2025
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Ende von Beitrag „kriegstüchtig: Waffen Motivation“
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Beginn von Anlagen (1) – (2)
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(1) Wehrpflichtdebatte: Die Kriegstüchtigkeit der Selbstabwickler
Genug gestorben!
von Thorsten Hinz

Nicht mehr bloß abwehr- und verteidigungsbereit sollen die Deutschen sein, sogar kriegstüchtig sollen sie werden. Der Verteidigungsminister höchstselbst hat diese Vokabel, die lange Zeit in Acht und Bann stand, in Umlauf gebracht. Ihr Gebrauch ist so banal wie bemerkenswert. Das Wort ist banal, weil ein Land, das sich behaupten, sich verteidigen, Feinde abwehren will, fähig sein muß, kriegerische Angriffe mit gleichen Mitteln zurückzuweisen oder – besser noch – potentielle Angreifer mit militärischer Stärke so zu beeindrucken, daß sie gar keinen Angriff wagen.
Insofern ist die Kriegstüchtigkeit eine notwendige Funktion staatlicher Selbstbehauptung. Die Entschlossenheit, die nationale Souveränität und die eigene politische Existenz zu verteidigen, definiert ihren Zweck. Diese schlichte Erkenntnis hat man lange verdrängt.

Die „wertebasierte Außenpolitik“, die statt um Interessen und Einflußsphären ausschließlich um die Verwirklichung hehrer Ideale ringt und auf die Demonstration militärischer Stärke verzichten kann, war von Anfang an eine Chimäre und zeugte von Realitätsverlust. Ihr noch das pinkfarbene Kleid des Feminismus überzustreifen, war glatter Wahnsinn.
Es wäre ja schön, wenn der Abschied davon auf der Einsicht beruhte, daß in den internationalen Beziehungen einerseits das Recht des Stärkeren wirksam ist, man andererseits das Völkerrecht nicht für gänzlich obsolet erklären darf. Deutschland als eine im Abstieg begriffene Mittelmacht hätte davon keinen Gewinn. Um aber effektiv auf sein Recht pochen zu können, benötigt man Macht – und dazu gehört auch die Wehrhaftigkeit. Nur ist unsere politische Klasse unfähig und unwillig, deutsche Interessen zu vertreten. Ihre Aktivitäten führen regelmäßig zu deren Beschädigung.
Das läßt befürchten, daß die Verteidigung des eigenen Landes nicht der einzige, ja nicht einmal der Hauptzweck der geforderten Kriegstüchtigkeit ist. Von dieser ultimativen Zweckbestimmung abgelöst und als Primärtugend isoliert und hervorgehoben, kann die Kriegstüchtigkeit für alles Mögliche in Dienst genommen und mißbraucht werden. Das sollte jeder, der jetzt die Wehrpflicht fordert, bedenken.
Wehrhaftigkeit und Kriegstüchtigkeit erschöpfen sich nicht in der Verfügung über moderne Waffen. Es braucht neben technischen Fähigkeiten auch psychische und moralische Eigenschaften: Disziplin, die Bereitschaft, sich unterzuordnen, körperliche und seelische Belastbarkeit – vulgo: Härte –, Kameradschaftlichkeit, Entschlußkraft; im Extremfall auch Skrupellosigkeit, nämlich die Bereitschaft zu töten. Das sind Eigenschaften, die eben noch als „toxische Männlichkeit“ verteufelt und der nachwachsenden Generation in Deutschland abtrainiert wurden. Nur eine Kulturrevolution könnte diese Entwicklung eventuell umkehren.

Damit kommt man zu der Frage nach der Kampfmoral beziehungsweise dem Wehrmotiv: Wofür soll der deutsche Soldat sein Leben riskieren? Während der Friedensbewegung in den 1980er Jahren machte der Sänger Hannes Wader das Lied „Es ist an der Zeit“ populär. Darin sinniert der Sänger auf einem Soldatenfriedhof in der Champagne am Grab eines 18jährigen, namenlosen, 1916 gefallenen Soldaten: „Ja, auch Dich haben sie schon genauso belogen, so wie sie es mit uns heute immer noch tun. Und Du hast ihnen alles gegeben: Deine Kraft, Deine Jugend, Dein Leben.“ Noch einmal die Frage: Wofür sollen heute deutsche Soldaten ihre Jugend, ihre Kraft, ihr Leben – also alles, was sie haben – hergeben?
Im offiziellen Internet-Auftritt der Bundeswehr heißt es: „Wir. Dienen. Deutschland.“ Der Fahneneid wird noch deutlicher: „Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe.“ Doch alles für Deutschland zu geben, das wäre SA- und Nazi-Sprache und damit ein Fall für die empörungsbereiten Medien, für den Militärischen Abschirmdienst, für den Staatsanwalt.
Aber gut, es geht heute um kein metaphysisches, kein heiliges Deutschland, nicht mehr um Hölderlins „O heilig Herz der Völker, o Vaterland! Allduldend, gleich der schweigend Mutter Erd‘“, nicht um das von den Nazis verdorbene Deutschland, in dem „Für Führer, Volk und Vaterland“ gestorben wurde, sondern für das neue, das beste Deutschland aller Zeiten, das Bundesrepublik heißt und dessen Identität vom Grundgesetz bestimmt wird.
Sterben also für das Grundgesetz? Doch für welches? Für dasjenige, aus dem der unermüdliche Inlandsgeheimdienst im Wochentakt ein neues verfassungsfeindliches Delikt unterhalb der Strafbarkeitsgrenze extrahiert? Die Grenzen dieses grundgesetzlich definierten Deutschlands lassen sich laut Ex-Kanzlerin überhaupt nicht schützen, womit ein Kernelement des Staates – das Territorium – und mit ihm logischerweise auch große Stücke vom Recht und der Freiheit des deutschen Volkes aufgegeben wurden.

Die Folgen für die innere Sicherheit, die Sozialsysteme, den Wohnungsmarkt, das Bildungs- und das kulturelle Niveau, für den Zustand des alltäglichen Lebensumfeldes sind bekannt. Im Grundgesetz-Deutschland können Personen mit Migrationshintergrund eine eigenständige deutsche Kultur bestreiten – wie anders dagegen die Kultur der Türkei! – oder die Deutschen als „Kartoffeln“ verhöhnen und werden dafür mit Staatsämtern belohnt.
Kriegstüchtig werden für das Recht der Wehrflüchtigen aus der Ukraine? Für die Freiheit der eingebürgerten Kalifat-Anhänger, die offen bekennen, daß sie einen Gottesstaat in Deutschland für die beste Lösung halten, was übrigens die Abschaffung des Grundgesetzes impliziert. Die zwar Staatsbürger sind, aber keine Kameraden sein können, weil niemand weiß, gegen wen sie im Ernstfall ihre Waffen richten würden, sollte es der Regierung einfallen, Deutschlands Freiheit im Osten oder wieder mal am Hindukusch verteidigen zu lassen.
Betroffen wäre vor allem der männliche Teil der dünnen biodeutschen Alterskohorten, die den Laden wirtschaftlich am Laufen halten, immer höhere Sozial- und Steuerlasten schultern, das Bürgergeld für den nicht endenden Strom der Zuwanderer erarbeiten sollen. Zu guter Letzt sollen sie für die schöne neue Welt, die ihnen die Politik offeriert, am Ende noch ihr Leben einsetzen.
Und was ist mit den AfDlern und all den anderen, die als „Rechte“ kenntlich gemacht worden sind und denen man heute als potentielle Gefährder „Unserer Demokratie“ die Waffen abnimmt? Gelten sie als wehrunwürdig? Oder werden sie im Kriegsfall zur Bewährung in Strafbataillone gesteckt und in Himmelfahrtskommandos verheizt? So viele offene Fragen gibt es.
Der Krieg ist die äußerste Form der Feindschaft. Die eigene Todesbereitschaft und die Entschlossenheit, Menschen auf der anderen Seite zu töten, kann nur, so Carl Schmitt, „aus der seinsmäßigen Behauptung der eigenen Existenzform gegenüber einer ebenso seinsmäßigen Verneinung dieser Form“ gerechtfertigt werden. Eine solche Verneinung wäre zum Beispiel das Kalifat, dessen Anhänger in Deutschland jedoch als in die deliberative Demokratie eingemeindet gelten, solange sie nicht zum gewaltsamen Umsturz aufrufen. Etwas anderes zu behaupten, wäre islam- und damit verfassungsfeindlich, was nur zeigt, wie biegsam die „Werte“ sind, die die Verfassungsschützer zu verteidigen vorgeben. In deren Namen junge Menschen zum Sterben auszuschicken, wäre nach Carl Schmitt ein „manifester Betrug“.
Am Anfang müssen die politische Kompetenz und intellektuelle Befähigung stehen, seine Feinde eigenständig zu identifizieren. „Läßt (ein Volk) sich von einem Fremden vorschreiben, wer sein Feind ist und gegen wen es kämpfen darf oder nicht, so ist es kein politisch freies Volk mehr und einem anderen System ein- oder untergeordnet“, schrieb Carl Schmitt. Seine Soldaten sind dann System-Söldner.

Heute ist noch weniger Verlaß auf die Befähigung unseres politisch-medialen Komplexes. Es ist eine schauerliche Vorstellung, daß die Entscheidung über Militäreinsätze und über das Leben deutscher Soldaten in den Händen ihrer Vertreter liegt. Anders gesagt: Wir haben keine Eliten, die zu nüchternen Lagebeschreibungen, zu strategischem Denken und Abwägung der eigenen, der deutschen Interessen in der Lage sind. Die heute für Kriegstüchtigkeit eintreten und sich in der Diskussion über den Ukraine-Krieg als Falken betätigen, hielten Deutschland in den Jahren, als die Bahn noch pünktlich fuhr und die Freibäder Oasen der Erholung waren, oftmals für „zum Kotzen“ und gehörten der „Soldaten sind Mörder“-Fraktion an.
Die Berufung gleich dreier inkompetenter Damen – Ursula von der Leyen, Annegret Kramp-Karrenbauer, Christine Lambrecht – an die Spitze des Verteidigungsministeriums war eine glatte Verhöhnung des Soldatentums und eine Absage an eine vernunftgesteuerte Sicherheits- und Außenpolitik. Der aktuelle Minister Pistorius ist befähigter, doch einem Helmut Schmidt kann er nicht das Wasser reichen. Der hätte niemals vor dem Berliner Bendlerblock die Regenbogenflagge hissen lassen.
Angesichts dieser Verwirrung wird die angestrebte Kriegstüchtigkeit zu einem zusätzlichen Sicherheitsrisiko für Deutschland. Was haben die bisherigen Auslandseinsätze der Bundeswehr seit 1992 – auf dem Balkan, in Mali, Niger, Südsudan und Afghanistan – uns überhaupt eingebracht außer 119 Gefallenen, zahlreichen Verwundeten, dauerhaft Geschädigten und Traumatisierten? Wir haben nun den Hindukusch in unseren Städten; die afghanische Diaspora in Deutschland ist eine der größten weltweit und nähert sich der halben Million.
Der geschätzte Althistoriker Egon Flaig hat in verschiedenen Medien den Mangel an Wehrwillen und Opferbereitschaft der Deutschen kritisiert. In der „Kulturzeit“ des Senders 3sat erklärte er: „Die Unwilligkeit von Eltern, ihre Kinder als Soldaten zu sehen, das heißt als Mitglieder des Gemeinwesens, die eventuell geopfert werden für das Gemeinwesen, die geopfert werden für die Aufrechterhaltung unseres Lebens, so, wie wir es weiterpflegen wollen – dieser Wille, dieses Opfer auch bringen zu wollen, ist ein Schmerzliches.“
Nun, „(unser) Leben, so, wie wir es weiterpflegen wollen“, gibt es nicht mehr. Es wird geradezu „seinsmäßig“ verneint von einer politischen Klasse, die einerseits Kriegstüchtigkeit und Abwehrbereitschaft fordert und andererseits jede Woche ein neues trojanisches Pferd in die Stadt einläßt.
Flaigs Formulierung „geopfert werden“ drückt en passant eine düstere Wahrheit aus: Der soldatische Opfertod für ein „Gemeinwesen“, das von seinen Eliten aufgegeben wurde und seine Selbstabwicklung betreibt, wäre auf der kollektiven wie individuellen Ebene ein finaler Entfremdungsakt – der tragische Schlußpunkt geschichtlicher, kultureller, politischer Selbstaufgabe.

Einen ähnlich kampflustigen Text in der Welt hatte ein Leser in der Kommentarfunktion sinngemäß wie folgt persifliert:
Michael, Ulf und Hannes kämpfen an der Ostfront oder sonstwo für „Unsere Demokratie“, während ihre schutzlos zu Hause gelassenen Frauen, Freundinnen und Töchter im Freibad von Ali, Karim und Omar sich unfreiwillig bespaßen lassen müssen.
Man kann die Szene weiterspinnen: Die Eltern von Michael, Ulf und Hannes werden aus ihren kommunalen Wohnungen gewiesen, um Platz zu schaffen für Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten, in denen ihre Söhne gerade tätig sind. Und falls Michael, Ulf und Hannes den Heldentod sterben, können Ali, Omar und Karim in ihre Position einrücken. Das wäre der Stoff für eine Neufassung der Euripides-Tragödie „Die Troerinnen“, die mit der Verlosung der trojanischen Kriegswitwen unter den griechischen Siegern beginnt.
Die Frage, die Hölderlin im „Gesang des Deutschen“ aufwarf, stößt im Grundgesetz-Deutschland genauso bitter auf wie vor 225 Jahren: „Wo ist dein Delos, wo dein Olympia, Daß wir uns alle finden am höchsten Fest? Doch wie errät der Sohn, was du den Deinen, Unsterbliche, längst bereitest?“ Die Insel Delos war für die Griechen ein mythischer Ort, nach der Überlieferung wurden hier Apollon und Artemis geboren. Sie beherbergte neben Delphi den berühmtesten Apollonkult Griechenlands.
Wo wäre das deutsche Delos, die spirituelle Mitte, wo die Toten der grundgesetzdeutschen Kriegstüchtigkeit die posthume Ehre erfahren würden, die ihnen gebührte? Im Schinkelbau der Neuen Wache in Berlin, der Zentralen Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft etwa? Wohl kaum. Vor dem geistigen Auge sieht man unwissende, ungediente Entscheidungsträger, die mit aufgesetzter Betroffenheitsmiene Kränze niederlegen, während draußen das Antifa-Gebrüll „Deutsche Täter – keine Opfer“ erschallt und Dragqueens die Regenbogen-Polonaise tanzen. Besser also, wenn man sich an das Lied von Reinhard Mey aus dem Jahr 1986 hält: „Nein, meine Söhne geb’ ich nicht“.

Um zurück zum Ausgangspunkt zu kommen. Wehr- und Kriegstüchtigkeit sind für den Selbsterhalt eines Staates unverzichtbar. Doch die Bundesrepublik ist kein normaler Staat. Zum Zweck der Re-Normalisierung aber könnten amtierende Politiker ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen und ein Zeichen setzen, indem sie sich ein Beispiel nehmen an William, Prince of Wales, dem britischen Thronfolger, der in seinen jungen Jahren in der Armee diente. Der künftige König als erster Diener seines Staates!
Wäre das nicht ein Vorbild für deutsche Politiker, die die Verwaltung „Unserer Demokratie“ als ihr Exklusivrecht beanspruchen? Auf diese Weise könnten sie vorführen, daß sie bereit sind, für ihre Werte und Ideale im Ernstfall mit eigenem Gut und Blut einzustehen und gleichzeitig für das Staatsvolk ein Vorbild abzugeben. Also, zunächst einmal eine Wehrdienst-Verpflichtung für die jungen Demokratie-Helden der etablierten Parteien, für die Amthors, Banaczaks, Dzienus’, Kühnerts usw.
Bis es soweit ist, muß gelten, was Käthe Kollwitz dem Schriftsteller Richard Dehmel entgegnete, der am 22. Oktober 1918 im sozialdemokratischen Vorwärts zu einer letzten militärischen Kraftanstrengung aufgerufen hatte: „Es ist genug gestorben! Keiner darf mehr fallen! Ich berufe mich gegen Richard Dehmel auf einen Größeren [Goethe], welcher sagte: ‘Saatfrüchte sollen nicht vermahlen werden’.“
Kriegstüchtigkeit in einem Staat, der sich im Zustand der Unzurechnungsfähigkeit befindet und seine Selbstabwicklung betreibt, kann über die zwangsweise Beteiligten nur Unglück bringen.
… Alles vom 5.9.2025 von Thorsten Hinz bitte lesen in der JF 37/25, Seite 18
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(2) Wofür sollen Wehrpflichtige kämpfen und sterben?
In letzter Zeit hallen martialische Appelle durch die Öffentlichkeit jenes Bestdeutschlands, aus dessen Dreckecken man noch vor kurzem die letzten Spuren toxischer Männlichkeit wegzukärchern versuchte. Plötzlich aber ist von Milliarden für die Rüstung die Rede, von modernen Waffen und allgemeiner Wehrpflicht, und der Verteidigungsminister verlangt sogar „Kriegstüchtigkeit“ von jenen Almans, denen es zugleich bei Strafe verwehrt ist, die Grenzen ihres Landes oder ihre Frauen vor gewalttätigen Migranten zu schützen. Kriege müssen nicht mehr verhindert, sondern gewonnen werden, ruft es aus den Lautsprechern, ohne dass im bis weit über die Mitte reichenden linken Teil des Parlaments ein pazifistisches Gejaule anhöbe; Friedensbewegte sind Nazis („Putinversteher“), und Waffen gehören endlich wieder in Krisengebiete, wo sie schließlich dringend benötigt werden. Sogar die Grünen möchten deutsche Truppen an die Ostfront schicken. Landauf, landab hallt der Ruf: Die Russen sind unser Unglück! Sie sollen sie nicht haben, die bunte woke Krim!

Das Land ohne Grenzen, das Land ohne Volk (aber mit flexibler Bevölkerung vulgo Staatsvolk), das Land ohne Männlichkeit (außer der importierten), ohne Tradition, ohne positiven Selbstbezug, ohne allgemein akzeptierte Fahne und Hymne, ohne Entscheidungsgewalt über seine Außenpolitik, soll also „kriegstüchtig“ werden. Für jeden Deutschländer im wehrtauglichen Alter bzw. für die Eltern künftiger Rekruten stellt sich zwangsläufig die Frage: Wofür sollten deutsche Wehrpflichtige kämpfen und ernstfalls sterben?

Schauen wir, was der Fahneneid dazu sagt: „Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe.“ (Die Frage, welcher Gott, thematisieren wir ganz am Schluss.) Der Bundesrepublik dienen und das deutsche Volk verteidigen, das sind, wie der mediengeschulte Zeitgenosse weiß, nur bedingt deckungsgleiche Unternehmungen. Für das deutsche Volk zu kämpfen, das wäre, wenn nicht zum habeckschen Kotzen, so doch vor allem gar nicht möglich, denn ein deutsches Volk gibt es nicht, Volk ist ein Konstrukt, Deutschland ist bunt, und wer tatsächlich für das deutsche Volk kämpfen wollte, wäre ein Fall für den hinter den Linien operierenden Verfassungsschutz. Kämpfen und sterben für das deutsche Staatsvolk also?
Wir wissen, dass wegen seiner Unterscheidung zwischen ethnisch-kulturellem deutschen Volk und Staatsvolk ein Berliner Politik-Professor Lehrverbot erhalten hat, doch wenn es ums mögliche Sterben geht, könnte der eine oder andere rechtsversiffte Rekrutenklauspeter monieren, dass er nicht für die Neudeutschen und Doppelstaatler und womöglich sogar für die illegal im Lande Weilenden bzw. Lungernden sein Leben riskieren möchte, womit sich seine Ausmusterung wegen ideologischer Unzuverlässigkeit zwingend aufdrängte – ein sperrangelweit offenstehendes Fluchttor für Verweigerer, Defätisten und Willkommenskraftzersetzer! Bevor der Bundestag die Wehrpflicht einführt, muss er dafür sorgen, dass, wie in der DDR, wo nicht alles schlecht war, eine Verweigerung des Wehrdienstes strafrechtliche Konsequenzen hat, was in ’schland mittlerweise hieße: Wer nicht den Regierungsparteien dienen will, der soll eben den Messermännern im Knast dienen.

So weit muss es nicht kommen, Genossen, wir haben doch die besseren Argumente als die Defätisten! Wie wäre es mit der Parole: Kämpfen (und sterben) für Deutschland? Das wäre die größtmögliche Schnittmenge zwischen Bundesrepublik und deutschem Volk. Würde unser einstweilen noch virtueller Wehrdienstleistender (m/w/d) sein Leben – also praktisch Alles – für Deutschland geben? (Ja/nein/weiß nicht.)

Deutschland? Aber wo liegt es? Ich weiß das Land nicht zu finden. Seine Grenzen sind zwar im Atlas markiert, aber in der Realität existieren sie nicht mehr, jeder darf sie passieren, der sich in einer der großen orientalischen Sprachen oder afrikanischen Idiome als verfolgt und bedürftig ausgibt, in Teilen des Landes wird nicht mehr deutsch, sondern arabisch, türkisch, afghanisch oder rotationsbalkanesisch gesprochen und gelebt. Warum soll man für ein Land kämpfen (und sterben), dessen sogenannte Eliten wollen, dass es von der Karte verschwindet, um sich im nächsthöheren gesamtmenschheitlichen Großenganzen (ohne die Russen) aufzulösen, mitsamt seiner endlich von allem Völkischen (außer dem Fremdvölkischen) gesäuberten Bevölkerung?

Allerdings: In Deutschland, so flexibel und porös zugleich seine Grenzen auch sein mögen, für Deutschland zu kämpfen, das könnte einem Rekruten vielleicht schmackhaft gemacht werden. In der Ukraine für Deutschland zu kämpfen (und zu sterben) hätte ein gewisses historisches Geschmäckle. Für Deutschland um die Krim zu kämpfen (und zu sterben), das ging ja, trotz einer beeindruckenden Performance, schon einmal schief. Und damals sollte die Krim nach dem Sieg immerhin deutsch oder wenigstens deutsch verwaltet werden, wovon heute keine Rede mehr ist. Wenn die Bundeswehr, theoretisch, morgen auf der oder um die Krim oder um gewisse bis vor kurzem zur Ukraine gehörenden Oblaste kämpfte oder wenigstens ein paar Taurus-Raketen gen Russland entsendete, würde sie dann dort die Freiheit des deutschen Volkes tapfer verteidigen, so wahr ihr Gott helfe?

Das versucht man uns bekanntlich zu suggerieren, und Vergleichbares tat man schon vorher, als die Bundeswehr die deutsche Freiheit bzw. die afghanische Zivilgesellschaft am Hindukusch verteidigte, nicht sehr erfolgreich, wie wir wissen, gleichwohl mit enormen Kosten und mit dem Begleitmalheur, dass inzwischen ca. 400.000 afghanische Schutzsuchende in ‘schland siedeln, von denen allein 2024 ca. jeder achte als Straftatverdächtiger den Willkommenszoll entrichtete. Womit sich die Frage weniger stellt als vielmehr dem Frager zähnefletschend ins Gesicht springt, wofür deutsche Soldaten eigentlich in Afghanistan gekämpft haben (und gestorben sind). Dafür, dass tausende afghanische Straftäter nu halt da sind? Genau! Dafür. Im Namen der Verteidigung der Bundesrepublik und der Freiheit des deutschen Volkes.

Auch wenn der Ukrainer gesitteter ist als der wilde Paschtune oder der Talib, bekommen wir die Kurve von der Verteidigung der Freiheit des deutschen Volk zu jener des ukrainischen nicht, indem wir beides als deckungsgleich fingieren, weil das ohnehin niemand glaubt. Wenn deutsche Soldaten Seit an Seit mit internationalen europäischen Kontingenten in der Ukraine den Westen gegen die asiatischen Horden verteidigen sollten, diesmal ohne Ärmeladler, muss es dabei um etwas anderes, Größeres gehen als nur um Deutschland und das deutsche Staatsvolk. Nämlich um die „europäischen Werte“! Was das ist? Nun, äh, Liberalismus, Toleranz, Diversity und Inklusion. Also offene Grenzen zum Beispiel, Massenmigration ins europäische Wertesystem, bis es quietscht, kontinentales multiethnisches Massenkuscheln, Antirassismustrainings in Firmen und Behörden, Christopher Street Day in den deutschen Grenzen vom November 1942, LGBTQI-Saturnalien, Regenbogenfahnen vor allen Behörden, postkolonialistischer Schuldkult, die unsterbliche Idee des Marxismus-Sozialismus, Weltklimarettung, CO2-Besteuerung, Grundrecht auf Abtreibung, Frauenquoten, Migrantenquoten, Gendersprache, freie Geschlechtswahl, Tag der offenen Moschee, elektronische Überwachung der Bürger via Digital Service Act und (in ’schland) durch den Inlandsgeheimdienst, Meldestellen, Trusted Flagger, Kampf gegen Rechts, Transformation der Demokratie in „unsere Demokratie“ vulgo Zivilgesellschaft, überhaupt Transformation der Völker und Nationen in die Brave New EU. Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Dafür kann man schon mal in die Ukraine marschieren. (Vor meinem inneren Ohr ertönt nicht die Fanfare aus Liszts „Prélude”, sondern die Udo-Lindenberg-Adaption von Feine Sahne Fischfilet „Sonderzug nach Cherson”, und die Transenstimme aus der Berliner U‑Bahn verkündet: „Der Queerfeeindlichkeit in den von den Russen besetzten Oblasten wurden empfindliche Artillerie- und Drohnenschläge versetzt.”)
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„Das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“ – Welches Recht?
Wem das zu allgemein ist, wir haben ja auch noch das Grundgesetz. Dulce et decorum est, fürs Grundgesetz zu sterben! Allerdings bekommt man dann dessen jeweils nächste Änderung nicht mehr mit, und niemand wird sich erinnern, für welche Fassung einer ins Gras gebissen hat. Oder ob er ausschließlich für Artikel 1 über die Wupper ging. „Das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“, gebietet der Fahneneid, der vielleicht, wer weiß, bald von Peter und Malte auf die Regenbogenfahne geleistet wird, während Karim und Mahmud auf den Koran schwören. Welches Recht ist gemeint? Das Recht der Regierungsparteien, die politische Konkurrenz verbieten zu lassen? Das Selbstbestimmungsrecht (also nicht der Deutschen, sondern der Transsexuellen)? Das Recht der Regierung, in Notfällen – pandemischen, klimatischen, kriegerischen, fiskalischen, oppositionsbedingten – die Grundrechte außer Kraft zu setzen? Das Recht des Staates, Meldestellen für falsche Ansichten einzurichten und NGOs auf die Opposition anzusetzen? Ich schwöre, das Recht und die Freiheit vertrauenswürdiger Hinweisgeber tapfer zu verteidigen!
Aber gut, werden wir ganz praktisch, nehmen wir an, der Russe dringt, neuerlich über die Seelower Höhen kommend, auf Berlin vor, und Sie oder Ihre Kinder (m/w/d) werden zur Verteidigung des Reichstages (und der Graffitis darin) eingesetzt. Oder des Kanzleramts. Oder der Grünen-Zentrale, wo Britta Haßelmann und Katharina Dröge dem Ruf „Frau, komm!” entgegenfiebern. Fände ein solcher Einsatz wenigstens Ihre Zustimmung?
… Alles vom 13.9.2025 bitte lesen auf
https://www.klonovsky.de/2025/09/37917/

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