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Herbstlaub im Oktober 2018 - Oma und Enkel bei der Arbeit

Herbstlaub im Oktober 2018 – Oma und Enkel bei der Arbeit

 

Abgeordnete wenden sich den Rücken zu – Zeichen der Verachtung
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Mit der Diskussion im Parlament ist schlecht bestellt. Nun kommt sogar das undemokratische  „Rückendrehen“ wieder in Mode. Dazu sei erinnert: Diskussion bzw. Debatte ist wesentlicher Bestandteil der Demokratie:
Eine Diskussion mit dem Gegner, nicht mit dem Feind, in der Opposition.
Diskussion als Austausch von Argumenten zwischen „Pro“ und „Contra“ bzw. zwischen „Links“ und „Rechts“. Nicht aber zwischen „Gut“ und „Böse“.
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In  der Bundestagssitzung vom 19.12.2019 drehen Abgeordnete dem MdB am Redepult den Rücken zu.

bundestag-ruecken191220     Quelle: Phoenix
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In 2018 dreht Claudia Roth (Grüne) dem Redner den Rücken zu. Rückendrehen ist nichts Neues – siehe 1931:

bundestag-ruecken2018-1931

 

21.12.2019

Einige Kommentare::
Problemverweigerung
Wegdrehen, wegsehen, weghören – besser können die Kartellparteien gar nicht demonstrieren, wie sie jahrzehntelang die Probleme im Land „angegangen“ sind.
20.12.2019, DlP
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Mit dem Rücken zum Volk:
Leider ein typisches Verhalten: Bei allen Sachen, die unsere Politiker als Probleme ansehen, drehen sie sich weg, statt nach einer Lösung zu suchen. …
Sie zeigen auch dem deutschen Volk den Rücken und gestikulieren ihre Halten gegenüber dem Souverän
20.12.2019, A.M.
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Rücken zeigen: Bei AfD, aber auch bei Linken wie Sahra Wagenknecht
„Höflichkeit ist eine Zier doch weiter kommt man ohne ihr“ ein alter Kinderspruch“Die Abgeordneten sind nicht nur unhöflich, sondern sie haben keinen Anstand, aber Frau Merkel macht es ihnen ja vor, wie die Demokratie aus den Angeln gehoben werden kann. Eine Nichtachtung der Bürger, die die AfD gewählt haben. Dieses abscheuliche Verhalten zeigte die Abgeordneten ja auch schon gegenüber anderen Rednern,wie z.B gegenüber Frau S.Wagenknecht und anderen Rednern. Kein Wunder,das es in Deutschland immer aggressiver wird.
20.12.2019, D.D,

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Linke MdB zu Erdogan’s Krieg in Bundetagsdebatte: „Was geht Sie das denn an?“
Debatte am 17./18.10.2019 – Rede von Alexander Gauland
Alexander Gauland kann im Bundestag kaum mehr eine Rede halten, die nicht von einem Mänadenchor akkompagniert wird. Schallend lachen musste ich gestern über einen Zwischenzeter bei Gaulands Antwortrede zur Regierungserklärung der Kanzlerin. Es ging um Recep den Prächtigen, über den der AfD-Fraktionschef ausführte:
„Am Bosporus sitzt ein Präsident, der von einem neoosmanischen Reich träumt, der von der Expansion des Islam träumt, der seit langem schon über die türkische Minderheit Druck auf die deutsche Politik auszuüben versucht.
‚Die Türkei ist größer als die Türkei‘, sagte Erdogan in einer Rede, ‚wir können nicht auf 780.000 Quadratkilometer Gefangene sein.‘ Zugleich animiert er seine Landsleute bekanntlich, fleißig Kinder zu zeugen und das türkische Volk zu vergrößern. ‚Unsere physischen Grenzen sind anders als die Grenzen unserer Herzen‘, sagte Erdogan in derselben Rede.“
Und jetzt folgt der Zwischenruf einer minniglichen Maid von Links: „Was geht Sie das denn an?“ (hier, bei 6.27).
https://www.youtube.com/watch?v=Hbq4CgJmeOU
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Wahrscheinlich bin ich mit meinen Schätzungen zum Durchschnitts-IQ dieses Auditoriums immer noch zu optimistisch. Auch bei dieser Kampagne der Bundesregierung gilt die bewährte Faustformel: Der IQ erklärt nichts, aber korreliert mit allem.
Das ist sooo Deutsch:
https://www.publicomag.com/2019/10/das-ist-sooo-bundesregierung-wie-eine-offizielle-plakatkampagne-im-netz-nach-hinten-losgeht/
… Alles vom 18.10.2019 bitte lesen auf
https://michael-klonovsky.de/acta-diurna

 

Terrorismus von rechts oder Islam?
Gauland kontert: „So lange ein Mitglied der Regierung sagen kann, die AfD sei der politische Arm des Rechtsterrorismus, entschuldige ich mich hier für nichts.“ Er wettert stattdessen in Richtung Regierungsbank:
„Wenn dies so wäre, dann wären Sie der politische Arm des islamistischen Terrors.“
… Alles vom 18.10.2019 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/die-afd-und-die-anderen-parteien-geraten-aneinander

 

Bundestag: Geistige Bequemlichkeit dank Anti-AfD-Reflex
Der demokratische Diskurs in Deutschland wirkt dieser Tage wieder einmal eigentümlich verkrampft. Viele Befürworter des Uno-Migrationspakts verteidigen diesen in einem plumpen Anti-AfD-Reflex. Dabei hat der Pakt beträchtliche Schwächen.
Die Diskussion um den Migrationspakt entlarvte einmal mehr die intellektuelle Bequemlichkeit im Deutschen Bundestag. Viele Parlamentarier glauben, mit einem Anti-AfD-Reflex seien sie für solche Debatten hinreichend gerüstet. Sie täuschen sich.
Die einstündige Debatte zum Migrationspakt im Bundestag offenbarte die Argumentationsarmut der Gegner der AfD. Deren Chef, Alexander Gauland, nahm den Pakt und dessen angebliche Unverbindlichkeit auseinander. Am Ende übertrieb er dann aber gewaltig: «Linke Träumer und globalistische Eliten wollen unser Land klammheimlich aus einem Nationalstaat in ein Siedlungsgebiet verwandeln.» Es klang nach Verschwörungstheorie.
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Die meisten Redner der anderen Parteien waren trotzdem unfähig, die AfD auch nur annähernd inhaltlich zu stellen. Sie machten einen entscheidenden Fehler: Sie nahmen die Sache nicht ernst. Argumente, glaubten sie offenbar, seien gar nicht notwendig, weil der Segen des Migrationspakts ja evident sei. Frank Steffel von der CDU sagte: «Wer zustimmt, dient Deutschland, und wer plump ablehnt, schadet Deutschland» – so einfach ist das. Für Claudia Moll von der SPD war die ganze Veranstaltung ein einziges Debakel: «Ich schäme mich so etwas von fremd, dass wir diesen Antrag in diesem Haus besprechen müssen.»
Die meisten Redner liessen sich vom Grundsatz leiten:
Wenn ich nicht auf der Seite der AfD stehe, stehe ich auf der richtigen Seite – dementsprechend ist es nicht notwendig, den Gegenstand genauer zu untersuchen.
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Auch auf anderen politischen Feldern gibt es in Deutschland überparteiliche Leitlinien, die dazu führen, dass in der Öffentlichkeit vieles gar nicht erst hinterfragt wird.
Der Euro ist eine Notwendigkeit,
die EU bedeutet Friede,
der Migrationspakt ist ein segensreiches Werk der Weltgesellschaft –
was gibt es da noch zu diskutieren?
…. Alles vom 23.11.2018 von Benedict Neff auf
https://www.nzz.ch/international/deutschland/migrationspakt-deutschlands-umgang-zeugt-von-bequemlichkeit-ld.1439009

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