Drei Klassen: Arbeit Transfer Elite

Seit 9/2015 bildet sich in Deutschland eine neue Dreiklassengesellschaft heraus: Ganz  unten die Bürger, die das Bruttosozialprodukt (BSP) im privaten Sektor von Handel, Handwerk und Industrie erwirtschaften und über ihr Einkommen Steuern bezahlen.
Ganz oben die Elite als „ökonomisch-politische Klasse, die man kurz als Classe Politique bezeichnen kann, weil auch die Manager der Dax-Firmen keine Eigentümer und keine Unternehmer sind – auch sie sind eigentlich Politiker, nicht in Parteien, sondern in Aktiengesellschaften“ (1).
Und dazwischen die neue Pufferklasse der staatlichen Transferzahlungsempfänger mit der sog. Zivilgesellschaft (NGOs, Klima-Komplex) und den Bürgergeldberechtigten.
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„Eine Regierung, die Peter beraubt, um Paul zu bezahlen, kann immer auf die Unterstützung von Paul zählen“ , so der große irische Dramatiker und Pazifist George Bernard Shaw (1856 – 1950), der 1925 den Literatur-Nobelpreis erhielt. Sein Statement scheint nach 80 Jahren im Deutschland von 2026 zu bewahrheiten:
Peter, das sind die das Sozialprodukt erwirtschaftenden Erwerbstätigen. Und Paul die Transferempfänger der Pufferklasse. Die Regierung Merz/Klingbeil belastet die Nettosteuerzahler namens Peter durch Steuern, Abgaben und Regulierung immer mehr, so dass die Peter-Klasse zahlenmäßig abnimmt: Mittelstandsfirmen melden Insolvenz an, Fachkräfte gegen ins Ausland und viele Arbeitnehmer lassen sich früh verrenten oder schaffen gar nicht. Im Gegensatz zu Peter wächst Paul rasant, die Paul-Anspruchsgesellschaft zeigt sich ob der finanziell so großzügigen Fürsorge der Regierung hoch erfreut und wählt in Dankbarkeit CDUSPDGrüneLinke. Seit spätestens 9/2015 sind Transfereinkommen „in“ und Erwerbseinkommen „out“.
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Nur 15 Millionen Menschen sind Nettosteuerzahler und halten die deutsche Volkswirtschaft am Laufen. Die anderen 70 Millionen könnte man als Profiteure und Schmarotzer bezeichnen, einige davon natürlich auch als deren Dienstleister.
Die deutsche Klima-, Energie- und Steuerpolitik sowie Bürokratie-Regulierung schränkt die Wettbewerbsfähigkeit von immer mehr Betrieben ein. Vor allem bei mittelständischen Unternehmen bzw. KMU, vor allem bei Somewheres bzw. Ortsansässigen ist der Beschäftigungsrückgang enorm. Drei Anmerkungen dazu:
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1. Beschäftigungsrückgang: Gesamtmetall präsentiert Schock-Umfrage: 58% Auftragsrückgang
Laut einer Umfrage des Arbeitgeberverbands der Metall- und Elektro-Industrie vom 7,-16.10.2025 ist der grüne Traum der Klima- und Energiemoralisten auf einen ansformationsaufschwung geplatzt und macht der Realität Platz – und die beinhaltet Niedergang, Deindustrialisierung und Arbeitslosigkeit (2)
Die Aufträge liegen bei 42 % der M+E-Betriebe unter dem Niveau des Vorjahres. 66% lassen ganz oder teilweise im Ausland produzieren.
Fast die Hälfte der Unternehmen planen einen weiteren Personalabbau. Über 10.000 M+E-Betriebe schrumpfen in 2026 als drittem Rezessionsjahr bereits.
39 % beurteilen die aktuelle betriebliche Lage als düster. 85 % rechnen für die Zukunft mit anhaltender Rezession und weiterem Abstieg.
Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander klagt zwar: „Die schwerste Krise der M+E-Industrie seit Gründung der Bundes­re­pu­blik hält weiter an“, wagt es trotz der desaströsen Umfrageergebnisse aber nicht, die Hauptursachen klar zu benennen und zu kritisieren: Klimasozialismus, Energiepreisexplosion, Steuerbelastung, Bürokratisierung, Einschränkung der unternehmerischen Freiheiten.
Die deutsche Industrieproduktion hat seit 2018 um fast 20 Prozent abgenommen. Für erwartet Gesamtmetall ein Minus von 2 Prozent.

2. Beschäftigungsrückgang: Audi investiert 4 Milliarden Euro in den USA
Während es in Deutschland bergab geht, fliegt Audi-Chef Döllner in die USA und verkündet im Beisein von des US-Präsidenten, daß Audi vier (!) Milliarden im Bundesstaat Georgie ein Automobilwerk bauen werden, um ab 2030 große SUVs zu produzieren. Donald Trump’s Slogan „Make America great again“ funktioniert dank seiner US-Zollpolitik und dank deutscher Hilfe. Da bleibt nur „Make Germany smal again“.
Die Auslandsinvestition von Audi ist aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht richtig, Kapitalexport in die kostengünstigere USA. Für die Beschätigung im Inland hingegen ein Desaster. Selbst die regierungstreue FAZ stichelt: „Autos, die in Georgia gebaut werden können, brauchen nicht mehr in Ingolstadt oder Bratislava vom Band zu laufen.“ (4)

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3. Beschäftigungsrückgang: Freiwilliger Rückzug aus der Arbeit
Die staatliche Energie- und Wirtschaftspolitik hat dafür gesorgt, daß die deutsche Industrie ihre Wettbewerbsfähigkeit einbüßt. Dadurch wie auch durch die Verlagerung der Produktion ins Ausland gehen Arbeitsplätze verloren. Zu diesem erzwungenen Beschäftigungsrückgang kommt ein freiwilligerzur aus dem Arbeitsleben: „Arbeiten lohnt nicht„, Resignation, „Bürgergeld bringt mir mehr“, „Leistung wird nicht honoriert“, „Kein Bock“, vorzeitiger Ruhestand, „Wozu diese Maloche?“.
„Wenn der Gesellschaftsvertrag, der das Grundverhältnis von Leistung und Gegenleistung im Lande verkörpert, zerbrochen wird, ist ein großer Rückzug aus der Arbeit die logische und gerechte Konsequenz“ so Gerd Held in seinem Beitrag „Der große Rückzug – vom Arbeitsmarkt“.

Die Klasse der Erwerbstätigen, die in der Privatwirtschaft das BSP erwirtschaffen – Zahlen von 15 Mio bis hinab zu 10 Mio werden genannt – schrumpft, und zwar nicht etwa nur aufgrund des Produktivitätsfortschritts. Die Klasse der Anspruchsberechtigten auf Staatsgelder (Stütze, Bürgergeld, Klimageld, Asylhilfe, Sozialhilfe, Grundsicherung, Grundeinkommen) hingegen wächst und wächst.
Insgesamt gab es im Mai 2024 durchschnittlich rund 5,5 Millionen Bürgergeldempfänger in Deutschland. Rund 4 Millionen davon waren erwerbsfähig, nur 1,5 Millionen nicht erwerbsfähig. Ca 60 % an Migranten (Zahlen zwischen 50 % und 70 %).

Über den Erwerbstätigen und den Transferbeziehern schwebt die dritte Klasse, die „Classe politique“, die sich so gerne als Elite bezeichnet. Sie hat sich umgeben von Medien (Mainstream sowie ÖRR) sowie NGOs, die sie unterstützen und ihnen zuarbeiten. Das mag ja alles gut und schön sein. Gar nicht gut indessen ist, daß die derzeitige Regierung die Klasse der Erwerbstätigen benachteiligt bzw. eine Wirtschaftspolitik auf Kosten der Erwerbstätigen (Mittelstandsunternehmen, KMU, Privatindustrie) betreibt.
Wie in den Nachkriegsjahren 1950-1970: Ein Wirtschaftsaufschwung mit Strukturveränderungen und Reform läßt sich nur über das Unternehmertum des privaten Mittelstandes erreichen. Über dezentrales KnowHow im Rahmen einer freien, sozialen Marktwirtschaft. Nicht aber über eine zentralistische Kriegswirtschaft.

Ende von Beitrag „Drei Klassen: Arbeit Transfer Elite“
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Beginn von Anlagen (1) – (4)
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(1) Der Neo-Absolutismus und die Dreiklassengesellschaft
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Wenn wir Marxens Klassen nicht mehr über die Stellung im Produktionsprozess und über den Besitz der Produktionsmittel definieren und uns auch nicht in akademisches Geschwätz flüchten, die profunder klingen, als sie es sind, sondern die neue Ordnung der Gesellschaft in ihrer Stellung zur Macht und zu Transfers, also zu ihrer Stellung im Verteilungsprozess ausmachen, dann wird im groben zunächst eine Dreiklassengesellschaft sichtbar.
Die unterste Klasse, der immer weniger Mitsprache im politischen Prozess eingeräumt und immer weniger Mitwirkung im gesellschaftlichen Diskurs bewilligt wird, sind diejenigen, die das Bruttosozialprodukt erwirtschaften und die Steuern bezahlen.
Die oberste Klasse, die herrschende Klasse bilden diejenigen, die über politische und wirtschaftliche Macht verfügen, die ökonomisch-politische Klasse, die man kurz als Classe Politique bezeichnen kann, weil auch die Manager der Dax-Firmen keine Eigentümer und keine Unternehmer sind – auch sie sind eigentlich Politiker, nicht in Parteien, sondern in Aktiengesellschaften.
Zwischen diesen beiden Klassen hat sich nun eine Art Pufferklasse herausgebildet, die für den Machterhalt der Classe Politique zwingend erforderlich ist: Es ist die Klasse der Transfer-Empfänger, die in zwei sehr unterschiedliche Teile zerfällt. Zum einen in die sogenannte Zivilgesellschaft, der NGO-Staat und der durchsubventionierte Klima-Komplex. Zum anderen zum anderen in die Bürgergeldempfänger und die Leistungsempfänger nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.
Da aber die Classe Politique auf Umverteilung setzt und Umverteilen muss, weil das die Grundlage ihrer Macht bildet, wird von der untersten Klasse immer weniger erwirtschaftet. Wird immer weniger erwirtschaftet, steigen die Steuern und Abgaben. Auf diese Weise feiern die Marxschen Klassenkämpfe als Verteilungskämpfe erbitterte Auferstehung.
… Alles vom 19.10.2026 von Klus-Rüdiger Mai bitte lesen auf
https://www.dersandwirt.de/dreiklassengesellschaft/
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(2) Gesamtmetall-Blitzumfrage: Schwerste Krise der Metall- und Elektro-Industrie seit Gründung der Bundesrepublik hält an
Viele weitere Arbeitsplätze und Standorte sind in großer Breite der Branche gefährdet
Gesamt­me­tall-Haupt­ge­schäfts­führer Oliver Zander: „Die schwerste Krise der M+E-Industrie seit Gründung der Bundes­re­pu­blik hält weiter an. Die Auftrag­s­ein­gänge stabi­li­sieren sich nur bei einer Minder­heit der M+E-Unter­nehmen. Dazu wandert immer mehr Produk­tion zu auslän­di­schen Stand­orten, weil nur dort zu inter­na­ti­onal wett­be­werbs­fä­higen Rahmen­be­din­gungen und Kosten produ­ziert werden kann. Wer ange­sichts einzelner Posi­tiv­mel­dungen glaubt, dass Reformen nicht erfolgen müssen, der hat weder Tiefe noch Ursachen der aktuellen Krise verstanden und gefährdet viele weitere Arbeits­plätze und Standorte.“
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Zander: „Über 10.000 M+E-Betriebe schrumpfen. Davon droht über 1.000 Betrieben sogar die Schlie­ßung. Steuern, Büro­kratie, Energie- und Arbeits­kosten belasten den Standort. Wir brauchen dringend eine Tren­d­um­kehr, damit Produk­tion und damit Wohlstand und Arbeits­plätze in Deutschland gesichert werden können. Die gesamte Bundes­re­gie­rung ist gefordert, für die entspre­chenden Entlas­tungen zu sorgen. Klar ist aber auch: Wir müssen die Arbeits­kosten begrenzen. Jetzt kommt es mehr denn je auf kluge Entschei­dungen an. Die Tarif­par­teien müssen die Kosten in den Griff bekommen.“
… Alles vom 23.10.2026 bitte lesen auf
https://www.gesamtmetall.de/blitzumfrage-auftraege-produktion/
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(2a) Konjunkturbericht: Erneute Rückschläge im August – konjunkturelle Stabilisierung sehr differenziert und holprig
Die Zahl der M+E-Beschäf­tigten lag im August bei 3,72 Mio. und damit um 2,5 Prozent unter dem Vorjahr. Saison­be­rei­nigt wurde der 35. Monats­rü­ck­gang in Folge verzeichnet. Gegenüber 2019 summiert sich der Rückgang auf fast 350.000. Ange­sichts der anhal­tenden Unter­aus­las­tung waren die Perso­nal­pläne im September weiter (den 39. Monat in Folge) abwärts­ge­richtet. Die Arbeits­lo­sig­keit in M+E-Jobs stieg im September saison­be­rei­nigt auf den höchsten Stand seit Dezember 2020.
15.10.026
https://www.gesamtmetall.de/standort-konjunktur/konjunkturbericht/

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(3) Gesamtmetall präsentiert Schock-Umfrage
Eine Blitzumfrage des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall zerschießt die allerletzten Hoffnungen auf ein grünes Wirtschaftswunder: Deutschlands Herzkammer der Industrie befindet sich im freien Fall, eine künstliche Ersatzwirtschaft wird es nicht geben.
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Trotz der offenen Kritik wagt sich Zander nicht an das Fundament der Probleme. Kein Wort zum Klimasozialismus. Kein Wort zur katastrophalen Energiepolitik. Gebetsmühlenartig wiederholen deutsche Wirtschaftsbosse und Funktionäre ihre Forderung nach Beihilfen, Subventionen und politischer Unterstützung. Unsouverän, in gebückter Haltung mit dem sparsamen Gesichtsausdruck des korrekten Untergebenen vor dem politischen Lehnsherrn, versinkt dieses Land in einer ökonomischen Katastrophe.
Deutschlands Absturz könnte umso schlimmer ausfallen, bedenkt man, dass gerade die Metall- und Elektroindustrie nicht nur ein wichtiger Konjunkturindikator, sondern auch ein Sensor für die Innovationstiefe und die Stabilität industrieller Wertschöpfungsketten ist. Und diese haben zuletzt arg gelitten.
Für Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander ist die Lage düster. Es handele sich um die schwerste Krise der M+E-Industrie seit Gründung der Bundesrepublik, so der Verbandschef.
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Das Miniwachstum, das die Bundesregierung für dieses Jahr erwartet, ist ein mit Staatsschulden erkaufter Konsumeffekt. Er erzeugt keinerlei reales Wachstum, geschweige denn, dass er die Produktionskapazitäten des Landes erweitert.
Während der Staat in diesem Jahr mit einer Neuverschuldung von fünf Prozent tiefer in den Schuldensumpf watet und das ausgewiesene, verfälschte BIP wohl um ein Prozent wächst, schrumpft die echte Ökonomie um mindestens drei Prozent.
Der Traum von der emissionsfreien Industrie ist ausgeträumt. Man sollte sich im Berliner Juste-Milieu nun an die neue Erzählung gewöhnen, die von den radikalen Sozialisten vorgetragen wird: Die Zeichen in Deutschland stehen auf Sozialismus, sie stehen auf Enteignung und Staatswirtschaft – die Zeichen stehen auf Abstieg.
… Alles vom 25.10.2026 von Thomas Kolbe bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/gesamtmetall-schock-umfrage/
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(4) Audi flieht vor dem Verbrennerverbot: Trump profitiert von der selbstzerstörerischen Politik Europas
Die Aufregung in Deutschland ist groß. Da wagt es Audi-Chef Gernot Döllner doch tatsächlich, auf großer Bühne mit dem US-Präsidenten Donald Trump eine Milliardeninvestition in Georgia zu feiern und sich von dessen Wählern bejubeln zu lassen. Trumps Versprechen „Make America great again“ zielte von Anfang an genau darauf: die Vereinigten Staaten zu reindustrialisieren.
Dass Audi – kriselnder Premiumhersteller im Volkswagenkonzern und einst stolzes Aushängeschild deutscher Ingenieurskunst – ein neues Werk in den USA bauen möchte, während hierzulande Schließungen drohen, ist ein Erfolg seiner robusten, an nationalen Interessen ausgerichteten Wirtschaftspolitik. Das muss man nüchtern anerkennen. Auch wenn man deren Mittel, die Zölle und sonstigen Drohgebärden, aus wirtschaftsliberaler Überzeugung grundsätzlich ablehnt.
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Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sei der kühle Pragmatismus des Audi-Chefs zwar nachvollziehbar, stellt die FAZ fest. Das neue Werk sei für Audi ein „Befreiungsschlag auf dem zweitgrößten Automarkt der Welt.“ Doch die Kapazitäten, die Audi jenseits des Atlantiks aufbaue, verschärften die Lage an den europäischen Standorten des Konzerns. „Autos, die in Georgia gebaut werden können, brauchen nicht mehr in Ingolstadt oder Bratislava vom Band zu laufen.“ Hierzulande zitterten die Audianer ohnehin schon um ihre Jobs.
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Die Idee, eine ganze Industrie von Brüsseler Bürokraten transformieren zu lassen, war von vornherein zum Scheitern verurteilt. Das Verbrennerverbot wird für folgende Generationen ein mahnendes Beispiel dafür sein, welchen katastrophalen Schaden der Größenwahn von Politikern anrichten kann. Die USA zeigen, dass beides geht: Mit Tesla ist dort der weltweite Pionier für Elektroautos herangewachsen, und gleichzeitig erteilen sie dort der europäischen Vorstellung, das Zeitalter der fossilen Brennstoffe sei möglichst schnell und koste es, was es wolle, zu beenden, eine Absage.
In Deutschland setzt sich die Erkenntnis, dass das politisch erzwungene Verbrenner-Aus ein Fehler war, zwar nach und nach durch. Doch der Mut, dies auch in Richtung Brüssel klar und deutlich zu sagen, fehlt leider. So werden die Chefs deutscher Autohersteller in Zukunft wahrscheinlich noch öfter bei Jubelveranstaltungen im außereuropäischen Ausland zu sehen sein. Deutsche Spitzentechnologie wird dort noch geschätzt, während wir sie verteufeln.

… Alles vom 25.10.2026 von Daniel Gräber bitte lesen auf
https://apollo-news.net/flucht-vor-dem-verbrennerverbot-trump-profitiert-von-der-selbstzerstrerischen-politik-europas/
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(4a) „Das war erst der Anfang“ – Prof. Thomas Koch im Interview
China flutet den Markt mit Automobilen, die USA schotten sich ab – und drehen damit die deutsche Industrie ab. Im Interview erklärt Prof. Thomas Koch den neuesten Audi-Deal mit US-Präsident Donald Trump und die verheerenden Folgen für Deutschland.
https://www.youtube.com/watch?v=4o1pwVemTrw
… Alels vom 26.10.2026 bitte lesen auf
https://apollo-news.net/das-war-erst-der-anfang-prof-thomas-koch-im-interview/

Prof Koch ist Leiter an einem Institut des KIT in Karlsruhe

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