Während unsere Medien (ÖRR wie Mainstream) immer noch ihre Message verbreiten, die „Schülerproteste“ bzw. „Jugendrevolte“ jenseits des Rheins seien ein rein französisches Problem, das mit Schulneubauten und Rückzug der Polizei zu lösen sei, wächst EU-weit die Sorge vor einer Ausweitung der Aufruhr.
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Die Meinungen gehen auseinander. Vom gutgläubigen Statement „Bei unserer vorbildlichen Integration kann so etwas in Deutschland doch nicht passieren“ bis hin zur Warnung vor dem IslamoGauchisme: „Der Dschihad der islamo-linken Glaubenskrieger gegen die Reste des alten Europa betrifft alle Länder des Kontinents“ (1) . Dabei hat sich die Linke um Heidi Reichinnek (Bund) und Elif Eralp (Berlin) längst am Vorbild des Linksextremisten Jean-Luc Mélenchon von LFI ausgerichtet, der über das Zweckbündnis des IslamoGauchisme mit den Islamisten recht erfolgreich gemeinsame Sache macht. So hat die Berliner Linke nur über die muslimischen Stimmen die Wahl gewonnen.
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Zur einseitigen Nosense-Berichterstattung in der ARD:
In Paris wurde u.a. das Geschäft der Luxusmarke Chanel verwüstet. Dazu hat der WDR eine Französin aufgetrieben, die mit Tränen in den Augen bei der abgefackelten Boutique steht und schluchzt. Nicht etwa wegen dem verzweifelten Geschäftsinhaber, sondern „über die Not und die Armut, die diese Schüler, diese jungen Menschen zwingt, unter anderem bei Chanel einzubrechen“ (2).
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Linker und islamischer Antisemitismus:
Ein vermummter junger Mann hält im Getümmel der Aufruhr ein Pappschild mit folgender Aufschrift hoch: „Arrêtez de nous gazer, nous ne sommes pas des Juifs«, also „Hört auf, uns zu vergasen, wir sind keine Juden.“ Dieses Schild offenbart den im Jahr 2026 verbreiteten Antisemitismus: Juden vergasen ist normal. Wenn ich Angst habe, im öffentlichen Raum bei einer Demo oder Versammlung getötet zu werden, dann muß ich mich nur als Nicht-Jude präsentieren.

Die Jüdische Allgemeine kommentiert dieses Pappschild so: „Die Botschaft der Mountainbike-Gangs lautet im Kern: »Ihr gehört uns«, die Message des Schildes: »Ihr gehört in die Gaskammer.« Beide Phänomene greifen lückenlos ineinander. Sie transformieren den öffentlichen Raum von einer Zone der bürgerlichen Freiheit in eine Arena der ethnischen und religiösen Exklusion.“ (3)
IslamoGauchisme ist IslamoKommunismus:
Der nach der Wende erste Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Dr, Gerd Giese (CDU), bezeichnet den IslamoGauchisme treffend als IslamoKommunismus. Dabei stehen die Muslime dem Linken-Gedöns (Gender, Trans, Emanz, Equal, Human, Queer) ablehnend gegenüber, während sie den Antisemitismus unter dem neuen Kennzeichen des Pali-Tuchs als die gemeinsame Grundüberzeugung und Hassbotschaft feiern. Auch in Frankreich, auch in Berlin, auch in Deutschland.
Gerd Giese sieht das Fortschreiten von IslamoGauchisme bzw. IslamoKommunismus als Bildungsproblem an. Die mangelnde Bildung der jungen Generation, der Schüler, Studenten und jungen berufstätigen stimmt ihn pessimistisch:
„Ein solches demokratisches Engagement erwarte ich von der heutigen Generation. Voraussetzung dafür ist aber, dass sie sich umfassend bildet und nicht auf geistige Rattenfänger hereinfällt. Insbesondere brauchen wir Lehrer und Professoren, die eine demokratische Weltsicht vermitteln. Weil ich solche Voraussetzungen kaum erkennen kann, fürchte ich, dass womöglich die Menschen wieder wie 1989 auf die Straßen gehen müssen“ (5).
Judenhass unter dem Pali-Tuch:
„Der Pali-Lappen ist zur sozial akzeptierten Version der Hakenkreuzflagge geworden“ (6) – so beschreibt der Publizist Richard Meusers von Wissmann die unzähligen in Frankreichs Strassen von Randalierern geschwenkten Palästinenser-Flaggen. Das Paradox: Unsere linke Gesellschaft ächtet das historische Hakenkreuz zu recht, während sie zu Judenhass und Antisemitismus konkret so gar nicht Stellung nehmen mag. „Der Antisemitismus des 21. Jahrhunderts braucht keine Hakenkreuzflagge mehr. Er hat gelernt, sich als Menschenrechtsbewegung auszugeben, seine Mordphantasien als Befreiungskampf zu verkaufen und den Judenhass zur moralischen Pflicht umzudeuten.“
Der moderne Antisemitismus hat sich moralisch getarnt.
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Plünderung jüdischer Geschäfte in F:
Der Ex-DDR-Kernenergetiker Manfred Haferburg lebt sein 2015 in Paris. „Den größeren Teil der Casseure bildeten allerdings migrantische Halbstarke. … berichten die französischen Medien, das ein großer Teil der geplünderten Geschäfte jüdische Eigentümer hatte. Palästinenser-Fahnen und Allahu Akbar Rufe waren an der Tagesordnung.“ (7)
Haferburg weist daraufhin, daß Präsident Emanuel Macron das Wasser so weit zum Hals steht, daß er in seiner Fernsehansprache zur Aufruhr kein Wort verlor über die Mehrzahl von Migranten unter den Zerstörern. Hätte es nur eines der Wörter Migrant, Flüchtling, Maghreb bzw. Algerien genannt, dann wäre im öffentlichen Raum die Hölle los gewesen.
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Resumée:
Wir erleben in Frankreich, England und Deutschland das heraufziehende Wetterleuchten über „Le Camp des saints“ bzw. „Das Heerlager der Heiligen“ (1973) von Jean Raspail sowie die ersten Anzeichen von Michel Houellebecq’s „Soumission“ bzw. „Unterwerfung“ (2015). Jeder sieht es, niemand will es wahrhaben. Alle flüchten sich in die Tabus der Political Correctness.
Wir leben in einer deutschen Gesellschaft, die von dem innigen Wunsch durchdrungen ist, nichts Eigenes mehr zu haben und somit als Gesell-Schaft nicht mehr zu sein, um ja niemanden zu verletzen. Gesellig sind nur die anderen. Vor allem auf den Strassen.
Democracy versus IslamoGauchisme – die erstere will niemand verteidigen und letzterer gedeiht und wächst. Dumm nur, daß dort, wo Antisemitismus gedeiht, Demokratie nicht mehr ist.
20.10.2026
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Ende von Beitrag „Democracy vs IslamoGauchisme“
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Beginn von Anlagen (1) – (7)
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(1) Nach Ausschreitungen in Frankreich: Krieg gegen den Westen
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Der Massenzustrom hat ein Konfliktpotenzial aufgebaut
Wer sich vor diesen Bildern in die Illusion flüchtet, das sei ein lediglich „soziales“ und spezifisch französisches Phänomen, der wiegt sich in einem tödlichen Irrtum. Der Dschihad der islamo-linken Glaubenskrieger gegen die Reste des alten Europa betrifft alle Länder des Kontinents, die sich im suizidalen Moralrausch der Ideologie der schrankenlosen Massenmigration aus der afrikanisch-orientalischen Welt hingegeben haben.
Auch in Deutschland sind die Zutaten für diesen islamo-linken Dschihad längst vorhanden. Der millionenfache Massenzustrom muslimischer und afrikanischer Migranten seit dem merkelschen Willkommensputsch hat in einem Jahrzehnt mit Hochdruck ein Konfliktpotential ins Land gepumpt, zu dessen Anhäufung das Nachbarland Frankreich mehr als ein halbes Jahrhundert gebraucht hat.
Hier wie dort haben sozialstaatliche Alimentierung sowie exzessive Aufenthalts- und Einbürgerungspraxis die Ausbreitung und Verfestigung feindlich gesinnter Parallelgesellschaften befördert und diese nahezu unangreifbar gemacht. Die radikale Linke hat in ihnen diesseits und jenseits des Rheins ein willkommenes Wähler- und Mobilisierungsreservoir gefunden, um die abgemeldeten einheimischen Zahlknechte unter Druck zu setzen und zu verdrängen.
Auch in Berlin zeigen sich ähnliche Strukturen
Während in Frankreich der linke Demagoge Jean-Luc Mélenchon seine linksradikalen und migrantischen Fußtruppen in den Kampf um die Macht in der Republik schickt, haben in der deutschen Hauptstadt Berlin Linke, Grüne und SPD mit Unterstützung migrantischer Clanstrukturen bereits die Herrschaft erobert. Ihr Programm zielt unverhohlen auf die weitere Marginalisierung der einheimischen Bevölkerung und auf den Ausbau ihrer Machtbasis durch forcierte Einwanderung, Einbürgerung und Wahlrechtsgewährung. Es ist zugleich eine Blaupause für den Griff nach der Macht im Bund.
In Paris und in Berlin sammeln sich linke und migrantische Mobs unter der „Palästinenser“-Flagge, dem Symbol ihres gemeinsamen Hasses auf den Westen und Israel, um den öffentlichen Raum zu beanspruchen. Fehlt nur noch, dass dem hypertrophen Sozialstaat das Geld ausgeht, um die Verächter unserer Zivilisation und Lebensart noch länger ruhigzustellen.
Mit den Schulden- und Geldverschwendungsorgien der Regierung Klingbeil-Merz ist Deutschland auf dem besten Weg, Frankreich in den Abgrund der Zahlungsunfähigkeit zu folgen und dabei das ganze Euro-Kartenhaus mitzureißen. Die kommenden Jahre werden auch in Deutschland hart und hässlich werden.
… Alles vom 18.10.2026 von Michael Paulwitz bitte lesen auf
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2026/krieg-gegen-den-westen/
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Einige Kommentare:
Erleben wir hier schon das heraufziehende Wetterleuchten über dem „Le Camp des saints“ von Jean Raspail oder die ersten Auspizien von Michel Houellebecqs „Soumission“ in einer Gesellschaft, die von dem innigen Wunsch durchdrungen ist, nichts mehr zu sein, um niemanden zu verletzen? „Der Fall von Konstantinopel ist ein persönliches Unglück, das uns erst letzte Woche widerfahren ist.“ hans A. Plast
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Frankreich ist immer noch anders gelagert aufgrund seiner nicht sehr lange zurückliegenden, kolonialen Vergangenheit in Afrika, speziell im Maghreb, und im arabischen Raum. Algerien war bis 1962 sogar ein fester Teil Frankreichs. Diese Migration ist hausgemacht und spezifisch für das Land, der Bezug der dortigen Migranten zu Frankreich ist meist eindeutig gegeben. Deutschland hingegen hat nichts dergleichen zu verzeichnen und besitzt keinerlei historisch-kulturelle Verbindung zu den Herkunftsländern der überbordenden Migration. Ein erheblicher Unterschied, der es dennoch nicht besser macht. Fernando
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„Der millionenfache Massenzustrom muslimischer und afrikanischer … hat … ein Konfliktpotential ins Land gepumpt … sozialstaatliche Alimentierung sowie exzessive Aufenthalts- und Einbürgerungspraxis (haben) die Ausbreitung und Verfestigung feindlich gesinnter Parallelgesellschaften befördert und diese nahezu unangreifbar gemacht.“
Das war von Anfang an deutlich zu sehen. Wer es benannte, wurde fertiggemacht. Man wollte es nicht sehen. Man durfte es nicht benennen. Und statt entgegenzusteuern, wurde es immer nur noch schlimmer.
Aber warum? Warum nur? Warum und wozu? Wieso haben die Eliten, die Medien und alle üblichen Verdächtigen immer feste weitergemacht und sich ja nicht reinreden lassen? Was geht in deren Gehirnen vor sich? Will man zu den „Guten“ gehören? Glaubt man gar den Multikultiquatsch? Gedenkt man so sich der lästigen Demokratie zu entledigen? Gibt es einen Plan zur Vernichtung Deutschlands als einer Kulturnation?
Ich begreife es einfach nicht. Vielleicht würde ich es besser begreifen, wenn ich Wessi wäre. Vielleicht kann es uns nur ein ehemaliger Insider, ein abgefallener linksgrüner Multikulturalist, erklären.
Ich warte noch auf eine Erleuchtung. Eberhard Schmidt
Ende Kommentare
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(2) Frankreich brennt – und unsere Medien bemitleiden die Täter
Wenn ich in diesen Tagen nach Frankreich schaue, habe ich immer dasselbe Gefühl: Das ist ein Menetekel für uns. Das kommt auch zu uns. Und wenn man genauer hinsieht, versteht man: Nicht irgendwann, nicht vielleicht – es ist längst auf dem Weg. Denn was in unserem Nachbarland brennt, ist nicht nur ein Rathaus in Limoges. Es ist das Ergebnis von Jahrzehnten gescheiterter Integration, über die man nicht reden durfte. Junge Männer aus den Vorstädten, viele von ihnen mit Migrationshintergrund, die mit diesem Staat nichts verbindet außer Verachtung. Ein linksextremes Milieu, das sie als Fußvolk und Rammbock benutzt. Und eine politische und mediale Klasse, die das alles nicht sehen will.
Wer auf den Migrationshintergrund der Randalierer hinweist, begeht in Frankreich wie in Deutschland eine Art Ketzerei – und wird umgehend in die Nazi-Ecke gestellt. Dabei ist es keine Gesinnung, das auszusprechen. Es ist eine Beobachtung. Und wer nicht beobachten darf, kann auch nichts ändern.
Und mindestens genauso erschreckend wie die Bilder aus Paris, Marseille und Limoges ist die Art und Weise, wie unsere Medien sie uns „erklären“. Denn sie machen genau das nach, was Frankreich in diese Lage gebracht hat.
Ein Beispiel, das so absurd ist, dass man es für Satire halten könnte. Die Publizistin Malca Goldstein-Wolf hat es auf Facebook dokumentiert: Der WDR habe für seine Aktuelle Stunde eine Französin interviewt, die sichtlich bewegt war – nicht etwa über Plünderer, Brandstifter und verletzte Polizisten, sondern über die Not und Armut, die diese jungen Menschen angeblich zwinge, unter anderem bei Chanel einzubrechen. Bei Chanel. Mit Tränen in den Augen, so Goldstein-Wolf. Nicht für die Ladenbesitzerin, die vor ihrem verwüsteten Geschäft steht. Für die, die es verwüstet haben.
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Malca Goldstein-Wolf
Wäre es doch eine Parodie!
Für die #AktuelleStunde konnte der WDR tatsächlich eine Französin auftreiben, die sich in einem Interview zu den Gewaltexzessen in Paris sinngemäß dahingehend äußert, dass sie sehr betroffen ist, über die Not und die Armut, die diese Schüler, diese jungen Menschen zwingt, unter anderem bei Chanel einzubrechen.
Ja, sie hat Chanel wirklich benannt.
Sie hatte soviel Mitleid mit den Gewalttätern, dass ihr die Tränen in den Augen standen.
Nein, es handelt sich nicht um Satire, selbst wenn die Dame gecastet war, solche Menschen gibt es wirklich.
Mir fällt nichts mehr dazu ein.
Auch nicht dazu, wie der #WDR uns mal wieder politisch manipulieren will.
18.10.2026
https://www.facebook.com/100000088822720/posts/29359100237009548/?rdid=nqsgsbfrnOfTmVOj
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Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Hunger treibt die Menschen zu Chanel. Marie Antoinette lässt grüßen – nur andersherum. Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Handtaschen klauen.
… Alles vom 19.10.2026 bitte lesen auf
https://reitschuster.de/post/frankreich-brennt-und-unsere-medien-bemitleiden-die-taeter/
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(3) »Wir sind keine Juden«: Die hässliche Fratze der französischen Krawalle
Es zeigt sich eine Querfront der Aggression, bei der sozialer Frust, postkolonialer Opfermythos und tiefsitzender Judenhass verschmelzen
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Ein Reel, verbreitet über den französisch-jüdischen Informationskanal @mk_info_idf, zeigt die moralische Verwilderung abseits der revolutionären Folklore: Inmitten des Barrikadenqualms steht ein vermummter Demonstrant und hält ein Pappschild mit folgender Aufschrift hoch: »Arrêtez de nous gazer, nous ne sommes pas des Juifs« (»Hört auf, uns zu vergasen, wir sind keine Juden.«)
Unverhohlener Judenhass nutzt den sozialen Protest als Deckmantel und Wirt. Der Zusammenbruch des Rechtsstaates legt das antisemitische Fundament frei.

Obschon sich der Furor auf Frankreichs Straßen aus einer bitteren ökonomischen Not speist, offenbart sich hier ein tiefsitzender Antisemitismus, der berechtigte Anliegen unterminiert und das soziale Elend für das eigene autoritäre Begehren instrumentalisiert. Das Schild ist kein spontaner Ausrutscher der Verzweifelten. Es ist die ideologische Zuspitzung einer physischen und ideologischen Landnahme, die sich seit Jahren im Herzen europäischer Metropolen vollzieht.
Dahinter steckt eine doppelte, zutiefst perfide Strategie. Zum einen wird eine radikale Täter-Opfer-Umkehr vollzogen: Den polizeilichen Einsatz von Tränengas bei einer Straßenschlacht setzt der Spruch mit dem industriellen Massenmord in den Gaskammern von Auschwitz gleich. Die Schoa wird so zum rhetorischen Schutzschild für den eigenen Krawall degradiert.
Kern des Horrors
Zum anderen – und das ist der eigentliche Kern des Horrors – formuliert der Halbsatz »…wir sind keine Juden« eine mörderische Ausgrenzung. Die implizite Logik lautet: Juden zu vergasen wäre historisch legitim oder zumindest ein Schicksal, das man Aktivisten im Namen des Guten nicht zumuten darf. Es ist die Proklamation einer Hierarchie des menschlichen Lebens. Die Botschaft der Mountainbike-Gangs lautet im Kern: »Ihr gehört uns«, die Message des Schildes: »Ihr gehört in die Gaskammer.« Beide Phänomene greifen lückenlos ineinander. Sie transformieren den öffentlichen Raum von einer Zone der bürgerlichen Freiheit in eine Arena der ethnischen und religiösen Exklusion.
Wer die Gewalt dieses Plakats verstehen will, darf es nicht isoliert betrachten. Es ist das Manifest einer Aggression, die sich im Alltag längst etabliert hat. Ein Blick zurück auf szenische Beobachtungen im Herzen von Paris – etwa vor der Opéra – offenbart das Muster: Gruppen junger Männer aus der Banlieue stürmen auf Mountainbikes in die Stadtzentren, umzingeln Verkehrsinseln, rücken in einer hasserfüllten Aktion bedrohlich nah an Passanten heran.
Das ist kein jugendlicher Übermut, keine progressive Sozialrevolte und erst recht kein neuer Aufstand der Misérables, vielmehr eine Reviermarkierung und Machtergreifungspose, die eine unmissverständliche Botschaft transportieren: »Wir kontrollieren Straße und Öffentlichkeit.«
Die physische Einschüchterung im urbanen Raum und das antisemitische Schild aus dem Video entspringen exakt derselben Dynamik: Aus symbolischer Machtdemonstration entspringt programmatische Enthemmung. Erst wird der öffentliche Raum besetzt, die freie Gesellschaft physisch abgedrängt, schließlich der Vernichtungsgedanke gegen Minderheiten offen deklariert. Die Aggressoren gebärden sich als die neuen Feudalherren der Straße; sie bestimmen über Recht und Leben.
Die Trägheit, mit der die europäische Öffentlichkeit auf diese schleichende Machtergreifung reagiert, ist schlichtweg verantwortungslos. Nicht nur verliert jede berechtigte soziale Forderung durch solche Auswüchse ihre Legitimität. Wo immer das staatliche Gewaltmonopol weicht, füllen diese Milieus das Vakuum mit den ältesten Mustern der Menschheitsgeschichte.
Es zeigt sich eine Querfront der Aggression, bei der sozialer Frust, postkolonialer Opfermythos und tiefsitzender Judenhass verschmelzen. Wenn die Justiz und die Politik weiterhin wegschauen, wenn Einschüchterungen im Alltag als »soziale Brennpunktdynamik« verharmlost werden, dann kapituliert der Rechtsstaat im Angesicht seiner ohnmächtigen Bürger. Antisemitismus fungiert hierbei einmal mehr als das Chamäleon der Ideologiegeschichte: Er passt sich dem Gewand des sozialen Protestes an, tarnt sich als Schrei nach Gerechtigkeit und transportiert doch nur den alten, mörderischen Keim.
Festschreibung des Hasses
Dieses Phänomen beschränkt sich längst nicht mehr auf die Banlieues von Paris oder die brisanten Quartiers Marseilles. Die Mechanismen der Einschüchterung und der semantischen Grenzverschiebung sind global. Ob in London, Brüssel oder Berlin, das Muster bleibt identisch. Die Aneignung des Raumes erfolgt schrittweise: Erst sind es physische Dominanzgesten auf den Straßen und die gezielte Einschüchterung von Passanten, die als Repräsentanten der verhassten Mehrheitsgesellschaft oder als jüdisch identifiziert werden. Später folgt die Festschreibung des Hasses auf den Transparenten ursprünglich legitimer Kundgebungen.
Die jüdische Gemeinschaft in Europa blickt mit einer Mischung aus Entsetzen und tiefer Ernüchterung auf diese Entwicklung. Die rituellen Verurteilungen aus der Politik verhallen wirkungslos, während die Strafverfolgungsbehörden oft an den juristischen Feinheiten der Volksverhetzung scheitern oder wegschauen. Das Schild aus dem Video von MK Info ist ein greifbares Beweisstück dafür, dass der Hass die Nische der Radikalen endgültig verlassen hat. Er steht unmaskiert mitten auf den Boulevards und starrt ohne Furcht vor Konsequenzen in die Kameras der sozialen Medien.
Die Aggression der Mountainbike-Horden, der Sturz einer Marianne-Büste und das frevlerische Schild sind Glieder derselben Kette. Sie markieren den Anspruch auf die absolute Dominanz im öffentlichen Raum – physisch wie diskursiv. Die Attacken gegen die Republik und der Angriff auf jüdisches Leben sind untrennbar verwoben: Wo der säkulare Verfassungsstaat weicht, bricht sich die nackte Barbarei Bahn. Wenn Frauen, Minderheiten und jüdische Mitbürger bestimmte Plätze und Straßen aus Angst meiden müssen, ist das kein bloßer Verlust bürgerlichen Komforts, sondern ein systemischer Zusammenbruch der universellen Menschenrechte.
Falsche Zurückhaltung
Für die Verteidigung der demokratischen Gesellschaft gibt es daher nur eine Antwort: En garde und kein Zurückweichen! Jede Verkehrsinsel, jeder Boulevard und jeder gesellschaftliche Diskurs müssen offensiv gegen die Verharmloser und die Aggressoren verteidigt werden. Wer den Anfängen der territorialen Reviermarkierung nicht wehrt, hat den Kampf um die Freiheit schon verloren.
Das Plakat auf Frankreichs Straßen ist die Quittung für das jahrelange Wegsehen vor alltäglichen Machtgesten. Die Zeit für falsche Zurückhaltung, journalistische Romantisierung und soziologische Relativierungen ist vorbei. Es gilt, die Stimmen der Vernunft zu vereinen und den Zerstörern das Handwerk zu legen. Den Zweiflern sei gesagt: Schon morgen wird auf dem Plakat stehen: Hört auf, uns den Prozess zu machen, wir sind keine Deutschen, pardon, Franzosen!
… Alles vom 19.10.2026 von Ute Cohen bitte lesen auf
https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/wir-sind-keine-juden-die-haessliche-fratze-der-franzoesischen-krawalle/
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Video sowie Bild:
haziza Frédéric
« Arrêtez de nous gazer, nous ne sommes pas des Juifs » (via mkinfo) : mobilisation du 17 octobre pour le pouvoir d’achat ou mobilisation « passionnément antisémite » ?
19.10.2026
https://x.com/frhaz/status/2111967763946488191
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(4) « Arrêtez de nous gazer, nous ne sommes pas des juifs »: les relents antisémites des manifestations en France
Des slogans antisémites ont été aperçus dans les violentes manifestations qui ont eu lieu hier dans toute la France.
Aux keffiehs et aux drapeaux palestiniens que portaient de nombreux émeutiers hier (samedi) dans les rues de France se sont ajoutés des slogans antisémites.
Ainsi, à Paris, un homme cagoulé brandissait une pancarte: »Arrêtez de nous gazer, nous ne sommes pas des juifs ».
Bild
A Grenoble, la façade brisée d’un magasin Carrefour, chaîne de supermarchés présente en Israël, a été taguée: »Complice génocide », »Assassins », »Gaza ».
Certains témoignages font état d’attaques ciblées visant des commerces juifs à Paris mais aussi à Marseille. Le journaliste Paul Amar a, ainsi, déclaré sur Cnews: « Il y a un degré de préparation de cette journée qui est absolument important. Ils avaient les adresses des préfectures. Ils avaient les adresses de pas mal de commerçants juifs. Dans une rue de Marseille, tous les commerces détenus par des Juifs ont été incendiés. Les commerces tenus par des musulmans ne l’ont pas été. »
… Alles vom 19.1ß.2ß26 bitte lesen auf
https://www.liguedefensejuive.com/arretez-de-nous-gazer-nous-ne-sommes-pas-des-juifs-les-relents-antisemites-des-manifestations-en-france-2026-10-19.html
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(5) Vom SED-Staat zum Islamokommunismus: Ein Ex-Ministerpräsident schlägt Alarm
r hat die SED-Diktatur am eigenen Leib erlebt und nach ihrem Zusammenbruch als erster frei gewählter Ministerpräsident Sachsen-Anhalts den demokratischen Neubeginn mitgestaltet. Jetzt schlägt Gerd Gies Alarm: Im Exklusivinterview mit Philosophia Perennis warnt der frühere CDU-Politiker vor einem gefährlichen Bündnis zwischen radikalen Linken und Islamisten, das er als „Islamokommunismus“ bezeichnet. Mit der Merkel-CDU und ihrer Brandmauerpolitik rechnet er schonungslos ab. Seine eindringlichste Warnung: Womöglich müssten die Deutschen eines Tages erneut auf die Straße gehen, um ihre Freiheit zu verteidigen.
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Gerd Gies: Ich bezeichne diese Symbiose als Islamokommunismus. Die Gemeinsamkeiten habe ich bereits umrissen. Ich halte das nicht für ein punktuelles Zweckbündnis, sondern für eine sich weiter verstärkende und radikalisierende Bewegung. Allerdings wird sich später der Islamismus der atheistischen Kommunisten entledigen.
Philisophi Perennis: Auf den ersten Blick erscheint eine solche Allianz geradezu paradox: Teile der politischen Linken treten für Feminismus, sexuelle Selbstbestimmung, Säkularismus und die Überwindung traditioneller religiöser Bindungen ein. Islamistische Bewegungen vertreten dagegen häufig ein Gesellschaftsbild, das diesen Forderungen diametral widerspricht. Wie erklären Sie sich, dass es dennoch zu politischen Bündnissen und gemeinsamen Aktionen kommt? Gibt es einen gemeinsamen ideologischen Nenner, der diese Gegensätze überlagert?
Gerd Gies: Beide Bewegungen wollen einen diktatorischen Zentralismus, was eine Zerschlagung der bürgerlichen Demokratie voraussetzt. Wer sich einmal mit dem Marxismus-Leninismus befassen musste, weiß, dass dieser mit einer intoleranten religiösen Verbrämung verbunden ist, wie auch der Islamismus. Die in der Frage erwähnten Widersprüche treten strategisch hinter den wesentlichen Zielen zurück und werden taktisch auf spätere Zeiten vertagt.
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Gerd Gies: Ich habe nicht nur ihren Zusammenbruch erlebt, sondern während der gesamten Existenz dieser Diktatur in ihr gelebt. Ich weiß, wie man sich fürchtet, wie man sich anpasst, wie man mit zwei Zungen redet. Für uns war die Demokratie des Grundgesetzes immer das ersehnte, unerreichbare Ziel. Als sich dann die Möglichkeit der Überwindung der Diktatur andeutete, machten sich viele Menschen mit größtem Engagement an die Arbeit, unter Vernachlässigung persönlicher Risiken und ohne garantierten Erfolg.
Ein solches demokratisches Engagement erwarte ich von der heutigen Generation. Voraussetzung dafür ist aber, dass sie sich umfassend bildet und nicht auf geistige Rattenfänger hereinfällt. Insbesondere brauchen wir Lehrer und Professoren, die eine demokratische Weltsicht vermitteln. Weil ich solche Voraussetzungen kaum erkennen kann, fürchte ich, dass womöglich die Menschen wieder wie 1989 auf die Straßen gehen müssen.
… Alles vom 19.10.2026 mit Gerd gies bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2026/10/19/vom-sed-staat-zum-islamokommunismus-ein-ex-ministerpraesident-schlaegt-alarm/
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(6) Von Hitlers Großmufti bis zu den brennenden Straßen von Paris
„Der Pali-Lappen ist zur sozial akzeptierten Version der Hakenkreuzflagge geworden.“
https://x.com/maternus/status/2112143271111606524
Der Satz des renommierten Publizisten Richard Meusers von Wissmann besitzt jene provozierende Schärfe, die geeignet ist, einen politischen Sachverhalt sichtbar zu machen, den die gewohnte Sprache längst zu verdecken begonnen hat. Wie konnte der Antisemitismus, dessen Überwindung zu den moralischen Grundüberzeugungen des Nachkriegseuropas gehört, unter dem Banner der Palästinenserbewegung neue gesellschaftliche Akzeptanz gewinnen?
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Meusers von Wissmanns drastischer Vergleich erhält vor diesem Hintergrund seinen eigentlichen Sinn. Die palästinensische Nationalflagge ist weder ihrer Entstehung noch ihrer allgemeinen Bedeutung nach mit der Hakenkreuzflagge identisch. Doch wo sie zum Erkennungszeichen von Terrorverherrlichung und antisemitischer Hetze wird, stellt sich die Frage nach der politischen und moralischen Verantwortung jener, die solche Erscheinungen dulden oder beschönigen.
Der Antisemitismus des 21. Jahrhunderts braucht keine Hakenkreuzflagge mehr. Er hat gelernt, sich als Menschenrechtsbewegung auszugeben, seine Mordphantasien als Befreiungskampf zu verkaufen und den Judenhass zur moralischen Pflicht umzudeuten. Die bittere Ironie: Ausgerechnet jene, die hinter jedem „rechten“ Gedanken den Geist Hitlers wittern, erkennen ihn nicht mehr, wenn er ihnen unter palästinensischer Fahne – eskortiert durch linksextreme Politiker und „Antifa“-Terroristen – entgegenmarschiert. Sie haben aus Auschwitz offenbar nur gelernt, welche Fahne man nicht mehr zeigen darf – nicht aber, welchen Geist man bekämpfen muss.
… Alles vom 20.10.2026 bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2026/10/20/von-hitlers-grossmufti-bis-zu-den-brennenden-strassen-von-paris/
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(7) War meine Entscheidung für Frankreich falsch?
… Es ist erschreckend und beschämend, was in den letzten Tagen in meiner Wahlheimat – Frankreich – geschieht. Ich liebe Frankreich, seine Kultur, seine Landschaften, seine Städte und natürlich das wunderschöne Paris. Und nun das! Es sieht aus, als würde die fünfte Republik im Chaos eines Bürgerkrieges versinken.
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Das Heer der Casseure rekrutiert sich nach meiner Beobachtung im Wesentlichen aus den Randale-Profis des europaweit reisenden schwarzen Blocks und der französischen anarchistischen Linken. Sie werden von der ultralinken Fraktion LFI (La France Insoumise) mit ihrem Anführer Jean-Luc Mélenchon öffentlich unterstützt. Ihr Ziel ist die Abschaffung der Republik in ihrer jetzigen Form und mir als Deutschem kommen ihre schrägen Forderungen und Parolen sehr bekannt vor. Ich habe sie schon aus Berlin vernommen.
Den größeren Teil der Casseure bildeten allerdings migrantische Halbstarke. Sie sind einfache Randale-Opportunisten aus den Vororten der Städte, welchen die Gelegenheit zum Plündern und Randalieren willkommen war. Inwieweit Islamisten oder der gar der iranische und algerische Geheimdienst hier die Hände im Spiel hatte, ist ungeklärt. Allerdings berichten die französischen Medien, das ein großer Teil der geplünderten Geschäfte jüdische Eigentümer hatte. Palästinenser-Fahnen und Allahu Akbar Rufe waren an der Tagesordnung.
Macron verlor kein Wort über die Mehrzahl von Migranten unter den Zerstörern.
… Alles vom 20.10.2026 von Manfred Haferburg bitte lesen uf
https://www.achgut.com/artikel/war_meine_entscheidung_fuer_frankreich_falsch
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Manfred Haferburg wurde 1948 im ostdeutschen Querfurt geboren. Er studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig größten AKW in Greifswald. Wegen des frechen Absingens von Biermannliedern sowie einiger unbedachter Äußerungen beim Karneval wurde er zum feindlich-negativen Element der DDR ernannt und verbrachte folgerichtig einige Zeit unter der Obhut der Stasi in Hohenschönhausen. Nach der Wende kümmerte er sich für eine internationale Organisation um die Sicherheitskultur von Atomkraftwerken weltweit und hat so viele AKWs von innen gesehen wie kaum ein anderer. Aber im Dunkeln leuchten kann er immer noch nicht.
Als die ehemalige SED als Die Linke in den Bundestag einzog, beging er Bundesrepublikflucht und leckt sich seither im Pariser Exil die Wunden. In seiner Freizeit arbeitet er sich an einer hundertjährigen holländischen Tjalk ab, mit der er auch manchmal segelt. Im KUUUK-Verlag veröffentlichte er seinen auf Tatsachen beruhenden Roman „Wohn-Haft“ mir einem Vorwort von Wolf Biermann.