Redefreiheit: Satiriker Hopkins

„Wer auf ein Hakenkreuz spuckt, tut etwas anderes als jemand, der davor den Arm hebt“ – so das Bündnisredefreiheit.ch am 5.11.2026, siehe Anlage (4). Der in Berlin lebende US-Dramatiker und Satiriker C.J.Hopkins hat ersteres getan, wurde aber für letzteres vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten zu einer Geldstrafe von 4.800 Euro verurteilt. Dieses Gerichtsurteil macht auf zwei Mißstände aufmerksam: 1. Auf die zweierlei Maßstäbe bei der Nutzung von Nazi-Symbolik. Und 2. auf das immer noch herrschende Tabu der Aufarbeitung des in der Coronazeit begangenen Unrechts.

1. Veröffentlichen der ÖRR oder ein Mainstreammedien wie Spiegel, SZ, Stern oder FAZ Menschen mit Hakenkreuz (wie es z.B. mit Donald Trump sehr häufig geschieht), dann gilt dies als legale Wissensvermittlung. Tut dies ein regierungskritischer Autor (wie C.J.Hopkins), dann ist dies illegal. Ein fragwürdiger doppelter Standard. Das „Vergehen“ von Hopkins: „Er hatte die totalitären Tendenzen der unangemessenen Corona-Politik mit einer Grafik kritisiert, auf der ein Hakenkreuz unter einer medizinischen Maske durchscheint. Wer Hopkins’ Werk und seine Intention unvoreingenommen analysiert, weiß: Hier ging es eindeutig nicht um die Verherrlichung des NS-Terrors, sondern um eine zugespitzte Warnung vor autoritären Zügen der „neuen Normalität“.“ (2).
2. Eine Corona-Aufarbeitung der Zeit 2020-2022 mit dem Ziel der gesellschaftlichen Versöhnung steht in Deutschland immer noch aus. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Corona (Medizin, Pandemie, Historiker) werden ignoriert. Das Gericht urteilt so, als ob die Verfechter von Lockdowns, Impf- und Maskenreglement, Vereinsamung von Alten, Isolierung von Kindern und Hetze gegen Andersdenkende im Recht gewesen wären.

Natürlich ist der Paragraf 86a StGB, der “Verbreitung verfassungswidriger Symbole”, sinnvoll. Nazi-Symbole haben in einem demokratischen Rechtsstaat keinen Platz.

„Hopkins’ Buch jedoch propagiert keinen Faschismus. Es warnt davor. Es verwendet das Hakenkreuz nicht zur Unterstützung nationalsozialistischer Ideologie, sondern zur Verurteilung politischer Entwicklungen der Gegenwart, die ihm ähnlich erscheinen. Der gesamte Sinn des Buches lautet: „Seid wachsam. Das kommt uns bekannt vor.““ (1)
„Jeder des Denkens mächtige Leser verstand das Bild auf dem Cover von Hopkins’ Buch: Zieht man der Corona-Politik die ‚humanitäre‘ Maske vom Gesicht, kommt darunter etwas Totalitäres zum Vorschein. Das Hakenkreuz war eine Anklage.“ (4)

Hopkins war in früherer Instanz freigesprochen worden. Nun wurde dieser Freispruch aufgehoben. Man darf gespannt sein auf den weiteren Verlauf.
5.11.2026
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Beginn von Anlagen (1) – (4)
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(1) Der Fall C. J. Hopkins: Die moderne Bücherverbrennung
Am Mittwochmorgen, dem 26. November 2025, erschienen drei bewaffnete Polizeibeamte in der Berliner Wohnung des amerikanischen Schriftstellers C. J. Hopkins mit einem vom Amtsgericht Tiergarten ausgestellten Durchsuchungsbeschluss.
https://www.youtube.com/watch?v=YQTDtv_PRbg

Wie er auf seinem Substack berichtet https://cjhopkins.substack.com/p/a-visit-by-the-german-thought-police , durchsuchten die Beamten nicht nur die Wohnung, sondern beschlagnahmten auch seinen Computer und verhörten seine Frau.
Hopkins ist ein preisgekrönter Dramatiker, Romanautor und politischer Satiriker. Im Jahr 2022 veröffentlichte er https://www.amazon.com/-/he/Rise-New-Normal-Reich-2020-2021/dp/3982146429 The Rise of the New Normal Reich: Consent Factory Essays, Vol. III (2020–2021), ein Buch, das eine umfassende und scharf formulierte Kritik an den autoritären Tendenzen liefert, die während der Covid-Ära angewandt wurden. Und genau dieses Buch war es, das die Polizei an jenem Morgen zu ihm nach Hause führte.
Das Cover des Buches macht Hopkins’ Argument auf Anhieb sichtbar. Es greift das bekannte Design von William L. Shirers Geschichtsbuch https://blackwells.co.uk/bookshop/product/9781451651683 The Rise and Fall of the Third Reich auf, das ein großes Hakenkreuz zeigt, und ersetzt es durch eine Version, in der das Symbol teilweise von einer Covid-Maske verdeckt wird. Dies ist eine direkte visuelle Aussage: Nach Hopkins’ Auffassung wiesen die Zwangsmaßnahmen der Covid-Zeit eine beunruhigende Ähnlichkeit mit einem früheren autoritären System auf, das ebenfalls den Ausnahmezustand nutzte, um Grundrechte außer Kraft zu setzen. Das Bild ist unmissverständlich politische Kommentierung, und zwar eine anti-autoritäre.

Die Berliner Staatsanwaltschaft sieht das jedoch anders. Nach dem Durchsuchungsbeschluss soll das Cover gegen §86a des Strafgesetzbuches verstoßen; das Verbot verfassungsfeindlicher Kennzeichen, wenn diese in affirmativer Weise verwendet werden. Hopkins wird beschuldigt, sein Buch zu veröffentlichen, zu verkaufen und zu zeigen sowie das Cover auf seiner Website abzubilden. Mit anderen Worten: Die Staatsanwaltschaft behandelt ein anti-autoritäres Buch als strafbare Handlung.
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Hopkins’ Buch propagiert keinen Faschismus. Es warnt davor. Es verwendet das Hakenkreuz nicht zur Unterstützung nationalsozialistischer Ideologie, sondern zur Verurteilung politischer Entwicklungen der Gegenwart, die ihm ähnlich erscheinen. Der gesamte Sinn des Buches lautet: „Seid wachsam. Das kommt uns bekannt vor.“ Und der Ausdruck „The New Normal Reich“ trägt nur einen leicht satirischen Unterton; gerade genug, um Unbehagen zu signalisieren und die grauen Zellen in Alarmbereitschaft zu versetzen.
In jeder gesunden Demokratie fällt eine solche Warnung klar unter die geschützte politische Rede. Es ist genau die Art von Analogie, die Schriftsteller, Historiker und politische Denker seit jeher ziehen. Man mag sie überzogen, unbequem oder ungerecht finden, doch das ist etwas völlig anderes als strafbar. Satire ist keine Propaganda. Kritik ist keine Zustimmung. Eine Warnung ist kein Lobpreis.
Indem die Staatsanwaltschaft ein kritisches Bild als strafbare Verwendung von Nazi-Symbolen behandelt, wirft sie grundlegende Unterscheidungen über Bord, die für eine freie Debatte unverzichtbar sind. Es handelt sich um einen Kategorienfehler mit schwerwiegenden Folgen. Sollte die Sichtweise der Staatsanwaltschaft Bestand haben, könnte jede kritische Darstellung eines Nazi-Symbols, ob in einer Dokumentation, einer satirischen Karikatur, einem historischen Vergleich oder in einem literarischen Werk, auf dieselbe Weise kriminalisiert werden.
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Man muss Hopkins nicht zustimmen, um zu erkennen, was hier auf dem Spiel steht. Heute ist es ein leicht satirisches Buchcover. Morgen könnte es Shirers Geschichtswerk über das Dritte Reich sein (das in Deutschland weiterhin frei erhältlich ist). Übermorgen eine politische Karikatur. Sobald der Staat beginnt, Dissens als Gefahr und Kritik als Extremismus zu behandeln, wird der Hang zum Totalitarismus sehr schnell sehr rutschig.
In diesem Fall haben die deutschen Behörden etwas Abstoßendes getan, in einem Staat, der sich noch immer als liberal und demokratisch begreift. Sie haben einen Kritiker des Autoritarismus genommen und auf seine Kritik mit autoritären Mitteln reagiert. Und genau das ist das Problem, über das Hopkins seit Langem schreibt.
Lesen Sie mehr über diesen Fall auf C. J. Hopkins‘ Substack: https://cjhopkins.substack.com/p/a-visit-by-the-german-thought-police.
Hopkins‘ Anwalt hat der Jungen Freiheit ein Interview über die Hausdurchsuchung gegeben: https://jungefreiheit.de/debatte/interview/2025/sonst-haetten-auch-spiegel-oder-stern-bestraft-werden-muessen/.
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Lesen Sie mehr über den Fall auf der NZZ: https://www.nzz.ch/feuilleton/cj-hopkins-corona-hakenkreuz-justiz-lauterbach-twitter-ld.1755323
… Alles vom 16.2.2026 bitte lesen auf
https://www.buendnisredefreiheit.ch/case/der-fall-c-j-hopkins-die-moderne-buecherverbrennung/
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(2) Skandal-Urteil: Noch immer wird Corona-Kritik bestraft
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Das Berliner Amtsgericht Tiergarten hat den in Berlin lebenden US-Autor und Satiriker C.J. Hopkins wegen zweier Social-Media-Beiträge zu einer Geldstrafe von 4.800 Euro verurteilt, wie die Berliner Zeitung berichtet. Sein „Vergehen“: Er hatte die totalitären Tendenzen der unangemessenen Corona-Politik mit einer Grafik kritisiert, auf der ein Hakenkreuz unter einer medizinischen Maske durchscheint. Wer Hopkins’ Werk und seine Intention unvoreingenommen analysiert, weiß: Hier ging es eindeutig nicht um die Verherrlichung des NS-Terrors, sondern um eine zugespitzte Warnung vor autoritären Zügen der „neuen Normalität“.
Während Hopkins in einem ersten Prozess noch freigesprochen worden war, blieb die Berliner Staatsanwaltschaft hart und ging in Revision, mit Erfolg. Die Botschaft, die das aktuelle Urteil aussendet, hat Hopkins in einem sarkastischen Kommentar auf den Punkt gebracht: „Ich werde es nicht mehr wagen, die deutschen Behörden zu kritisieren – ganz gleich, wie totalitär sie sich verhalten.“
Was hier betrieben wird, ist nichts anderes als eine Kriminalisierung von Regierungskritik. Und das Praktizieren doppelter Standards – so drängt sich der Eindruck auf: Nur die „Guten“ dürfen den historischen Nazi-Terror relativieren oder dessen Symbolik ausschlachten. https://www.nachdenkseiten.de/?p=120466
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Wenn etablierte Medien wie der Spiegel oder der Stern auf ihren Titelbildern Hakenkreuze platzieren oder Donald Trump mit dem Hitlergruß darstellen, werden die Staatsanwaltschaften nicht aktiv. Da heißt es dann, die Symbolik stehe ja im Zusammenhang mit der „Vermittlung von Wissen und Informationen“ oder ähnliches.
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Sobald jedoch regierungskritische Bürger, Künstler oder Autoren dieselbe drastische Symbolik nutzen, um den staatlichen Corona-Zwang zu hinterfragen, wird dem Durchschnittsleser plötzlich unterstellt, er könne „ohne besonderen Interpretationsaufwand“ darin keine Ablehnung des Nationalsozialismus erkennen. Das Ziel dieser Praxis ist offensichtlich: die Einschüchterung kritischer Bürger.
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Das aktuelle Urteil kann indirekt als Illustration einer weiteren Fehlentwicklung dienen: der sturen Ignoranz gegenüber neueren Erkenntnissen bezüglich des zerstörerischen Charakters der Corona-Politik. Man tut einfach so, als hätte die Geschichte gezeigt, dass die damaligen Befürworter von Lockdowns, Maskenpflicht, einsam verstorbenen Alten, drangsalierten Kindern, der Hetze gegen Andersdenkende und der massiven Spaltung der Gesellschaft „irgendwie“ im Recht gewesen wären – und als sei Kritik daran noch immer Blasphemie.
…. Alles vom 27.10.2026 von Tobias Riegel bitte lesen auf
https://www.nachdenkseiten.de/?p=158114
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(3) US-Autor nach Corona-Tweets verurteilt: „Werde es nicht mehr wagen, deutsche Behörden zu kritisieren“
Erst freigesprochen, nun verurteilt: Der in Berlin lebende Autor C.J. Hopkins muss wegen zweier X-Beiträge eine Geldstrafe zahlen. Vor Gericht rechnet er mit der deutschen Justiz ab.
… Alles vom 26.10.2026 bitte lesen auf
https://www.berliner-zeitung.de/article/us-autor-nach-corona-tweets-verurteilt-werde-es-nicht-mehr-wagen-deutsche-behoerden-zu-kritisieren-10532530
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(4) Die Zensur schafft sich den Rechtsstaat vom Hals
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Hopkins wurde nach § 86a des deutschen Strafgesetzbuches angeklagt, der die Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verbietet.
Das Gesetz soll verhindern, dass solche Kennzeichen in affirmativer Weise verwendet werden. Es sollte dem deutschen Staat jedoch nie die Unannehmlichkeit ersparen, mit jenen autoritären Regimen verglichen zu werden, von denen er sich durch das Verbot ihrer Symbole bereits hinreichend distanziert glaubt.
Jeder des Denkens mächtige Leser verstand das Bild auf dem Cover von Hopkins’ Buch: Zieht man der Corona-Politik die ‚humanitäre‘ Maske vom Gesicht, kommt darunter etwas Totalitäres zum Vorschein. Das Hakenkreuz war eine Anklage.
Wer auf ein Hakenkreuz spuckt, tut etwas anderes als jemand, der davor den Arm hebt. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat sich von dieser Unterscheidung nicht beirren lassen. Sie hätte schließlich einer Anklage im Weg gestanden.
… Alles vom 5.11.2026 bitte lesen im Newsletter von https://www.buendnisredefreiheit.ch

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