Deutschland verfügt nur über eine große Ressource: die Bildung an Schulen und Hochschulen. Diese Ressource verfällt zunehmend. Im Kaiserreich lag die Analphabetenquote bei 0 %, heute streitet man sich, ob sie nun bei 15 %, 20 % oder gar darüber liegt. Als beschönigender Begriff wurde der funktionale Analphabetismus eingeführt. Und als Konsequenz die Nachrichten „in einfacher Sprache„.
Seit Anfang Oktober wird Frankreich von Unruhen erschüttert, deren Ursachen sehr viel mit Bildung bzw. Unbildung zu tun haben. in unserem westlichen Nachbarland haben sich Schülerproteste innerhalb kurzer Zeit zu urbanen Unruhen „violences urbaines“ , Gewaltexzessen und bürgerkriegsähnlichen Ausschreitungen ausgeweitet. Dabei zeigen sich drei Probleme des Bildungssektors:
Problem 1: Schüler werden vom IslamoGauchisme zur Gewalt angeleitet bzw. instrumentalisiert. Dies hat Folgen in Frankreich und nun auch in Berlin.
Problem 2: Das Leistungsprinzip gilt an Schulen immer weniger
Problem 3: Die linke Bildungspolitik der Gleichmacherei senkt das Bildungsniveau
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Problem 1: IslamoGauchisme instrumentalisiert Schüler
Brennende Schulen und marodierende Jugendliche – die unzähligen Videos zeigen bürgerkriegsähnliche Zustände in Frankreich. Die deutschen Medien schweigen oder verschleiern: „es hätten sich Randalierer unter die Demonstrierenden gemischt, die mit den Schulen nichts zu tun hätten“ (1). Dabei weiß man genau, wer die Randalisierer sind: Extremistische linke Franzosen sowie muslimische Migranten. Diese beiden Gruppen wurden von Jean-Luc Mélenchon und seiner Partei „La France Insoumise (LFI)“ zum Zweckbündnis IslamoGauchisme vereint, um bei den nächsten Wahlen Präsident Macron abzulösen.
Die Schüler bzw. Kinder tragen keine Schuld an den brutalen Strassenkämpfen, sondern die Islamisten sowie Linksextremisten, die die Kinder indoktrinieren, aufhetzen und instrumentalisieren. Die Zustände an französischen Schulen mögen gerade in den Vorstädten und Brennpunkten der Großstädte schlimm sein, aber die Schüler mit „Tuer les Francais“ und „Racisme anti-blancs“ und „Détruire le capitalisme“ aufhetzen gegen die westliche Kultur insgesamt ist eine andere Dimension. Es geht längst nicht mehr um die Verbesserung des Schulsystems, sondern um die Änderung des Bildungssektors insgesamt.
In Nantes brennt das Lycée Nelson-Mandela und vor dem Schulgebäude auch die Statue der globalen Ikone des gewaltfreien Protests (2) – dies ist kein Werk von protestierenden Schülern, sondern von links- und islammotivierten Extremisten. Deren politischer Chef Mélenchon von LFI macht Polizeigewalt dafür verantwortlich – welch realitätsferne Täter-Opfer-Umkehr
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Der IslamoGauchisme wird auch in D immer wirkmächtiger: In Berlin wurde die Linke mit 25,7 % stärkste Partei – dank der jungen muslimischen Migranten, die mehrheitlich links wählten.
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Problem 2: Leistungsprinzip an Schulen gilt nicht mehr
Dafür daß sie lernen, wollen Schüler genauso bezahlt werden wie Arbeitnehmer. In einem Video erklärt ein Schüler vor einer brennenden Schule: „On en a marre de ne pas être payé alors qu’on fait les mêmes horaires que les gens qui travaillent.“ (3). Also: „Wir haben die Nase voll davon, nicht bezahlt zu werden, obwohl wir dieselben Arbeitszeiten haben wie die Leute, die arbeiten“.
Dieses im Grunde infantiles Statement zeigt, wie sehr die jungen Menschen von der linken Politik mißbraucht worden sind. Das Leistungsprinzip gilt nicht mehr. Auch nicht das Bewußtsein, daß Lernen und sich Bilden anstrengend und mühsam ist und man dem Staat dankbar ein muß, dies kostenlos an Schulen und Hochschulen tun zu können.
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Problem 3: Herabsenkung des Bildungsniveaus durch linke Gleichmacherei
Das Hochschulsystem in den USA steht vor dem Kollaps. Links-ideologische Gesinnung hat Vorrang vor wissenschaftlicher Expertise. Private einst renommierte Hochschulen beklagen, daß immer mehr Investoren ihre Gelder streichen.
Die linke Gleichmacherei schwappt von den USA auch nach Europa und zerstört Schulen wie Hochschulen. auch hier sinkt das Bildungniveau rapide. Lehrherren beklagen, daß ihnen die Mittlere Reife keine belastbaren Azubis liefert. Hochschulen führen eigene Zulassungstests ein, da sie den Abileistungen mißtrauen. „Die Zerstörung der Universitäten ist eine direkte Folge des linken Unterfangens, alle gleich zu machen und Eliten loszuwerden“ (3). Auf dem Arbeitsmarkt übernehmen Konzerne die Bestenauswahl – das Hochschulzeugnis verliert an Bedeutung und Wert. Elite-Unis droht der Verlust des Bildungsmonopols (4).
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In der Revolte von
1. nihistischen erlebnisorienierten Jugendlichen,
2. islamistisch gesinnten Migranten und
3. linksextremen Parteigängern der „La France insoumise“ (LFI)
kann man Anzeichen desvon Magnius Enzensberger vor 30 jahren beschriebenen „molekularen Bürgerkriegs“ erkennen. Greifbare Ziele verschwimmen, nur die Zerstörung bleibt – eine nihilistische Aufruhr.
Staat und Gesellschaft stehen dabei vor folgendem Problem: Links-, rechts- oder islam-motivierter Protest läßt sich beantworten, der nihilistisch-motivierten Gewalt hingegen ist man hilflos ausgeliefert, ihm „ist kein Kraut gewachsen“, wie der Volksmund sagt. Viele Schüler bzw. jugendliche Randalieren fordern mehr mehr Geld für Schulen und Lehrer. Aber dies mag oftmals nur eine faule Ausrede sein, denn gerade die am besten ausgestatteten Schulen in Frankreich wurden zerstört und angezündet: Methapher ist das hochmoderne Lycée Nelson-Mandela in Nantes (2) mit geradezu paradiesisch anmutenden Lehr- und Lernbedingungen. .
6.10.2026
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Ende von Beitrag „IslamoGauchisme: F, Schulen, D“
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Beginn von Anlagen (1) – (5)
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(1) Massive Proteste von Schülern im Elsass – brennende Mülltonnen in Straßburg und Mulhouse
Der Protest der französischen Schüler und Studierenden gegen die mangelnde Ausstattung des Bildungswesens ist nun auch im Elsass eskaliert. In Straßburg und Mulhouse riefen brennende Mülltonnen und Blockaden die Polizei auf den Plan, die mit Spezialkräften anrückte. Die Demonstranten lieferten sich heftige Auseinandersetzungen mit den Einsatzkräften. Die Proteste sollen auch in dieser Woche weitergehen.
In Straßburg blieben 18 Gymnasien geschlossen, sie sollen großenteils auch am Montag noch zubleiben. In Mulhouse hatten bereits am Donnerstagvormittag vorübergehend die Geschäfte im Zentrum geschlossen, am Freitagabend wurde dort eine Boutique der Marke Lacoste geplündert. In Straßburg wurde der Betrieb der Tram in der Innenstadt zeitweise eingestellt. Auch in kleineren Kommunen wie Saint-Louis oder Sélestat gab es Proteste.
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In einer Mitteilung der Präfektur hieß es, es hätten sich Randalierer unter die Demonstrierenden gemischt, die mit den Schulen nichts zu tun hätten.
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… Alles vom 4.10.2026 von Bärbel Nückles bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/massive-proteste-von-schuelern-im-elsass-brennende-muelltonnen-in-strassburg-und-mulhouse
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(2) Vom Schülerprotest zum Gewaltezess: Alte Muster, Neues Frankreich
In Frankreich rutschten Schülerproteste innerhalb weniger Tage in urbane Unruhen und Gewaltexzesse ab. Auch, weil linksextreme Gruppen die Proteste kaperten. Erneut zeigt sich, wie dünn der gesellschaftliche Firnis in unserem Nachbarland geworden ist
Mit tränenerstickter Stimme berichtet eine Schülerin aus dem westfranzösischen Nantes im Radio über die Ereignisse am 1. Oktober. Mit Klassenkameraden habe sie morgens friedlich vor ihrer Schule protestiert – wie tausende andere Schüler im ganzen Land. Ihre Schule, das ist das Lycée Nelson-Mandela, ein großer Neubau mit hohen ökologischen Standards, Musikförderklassen, angebundenen Sporteinrichtungen und mit Zimmern für internationale Besucher. Das helle, einladende, aus Holz erbaute Foyer der Schule ging am 1. Oktober vor den Augen der Teenagerin in Flammen auf – mitsamt des riesigen Porträts Mandelas, globale Ikone des gewaltfreien Protests.
Mit tränenerstickter Stimme berichtet eine Schülerin aus dem westfranzösischen Nantes im Radio über die Ereignisse am 1. Oktober. Mit Klassenkameraden habe sie morgens friedlich vor ihrer Schule protestiert – wie tausende andere Schüler im ganzen Land. Ihre Schule, das ist das Lycée Nelson-Mandela, ein großer Neubau mit hohen ökologischen Standards, Musikförderklassen, angebundenen Sporteinrichtungen und mit Zimmern für internationale Besucher. Das helle, einladende, aus Holz erbaute Foyer der Schule ging am 1. Oktober vor den Augen der Teenagerin in Flammen auf – mitsamt des riesigen Porträts Mandelas, globale Ikone des gewaltfreien Protests.
https://x.com/OERRBlog/status/2106099776370688136
Die Symbolik des brennenden Mandelas ist fast zu kitschig, um echt zu sein. Und in der Fassungslosigkeit der Schülerin spiegelt sich die der französischen Gesellschaft wider. Das Lycée Mandela war ein teures Vorzeigeprojekt. 2014 war es eingeweiht worden, auch, um ein sozial benachteiligtes Viertel von Nantes – Malakoff – und dessen Bewohner, vor allem Kinder und Jugendliche, besser in die weitere Stadtgemeinschaft einzubinden.
Die Schülerin berichtet nun, wie sich Vermummte unter die protestierenden Jugendlichen mischten, Dinge zerstörten, Feuer legten und dann anrückende Einsatzkräfte angriffen. Ihre Schilderungen laufen den ganzen Tag im Radio.
Es ist die perfekte Metapher für ein Land, das wieder einmal nicht versteht, wo die riesige Gewaltbereitschaft herkommt.
Während in den deutschen Medien noch über „Schülerproteste“ berichtet wird, trifft das die Lage auf den Straßen französischer Städte längst nicht mehr. Nach einer Krisensitzung spricht Innenminister Laurent Nunez von „urbanen Unruhen“, in die die Schülerproteste umgeschlagen seien. Die Inlandsgeheimdienste haben ihm und anderen Mitgliedern der Regierung kurz zuvor Erkenntnisse präsentiert, nach denen linksextreme Gruppen gezielt die Demonstrationen der Schüler gekapert, angeheizt und politisiert haben.
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Politische Mobilisierung
Mit den unausgesprochenen Schlüssen, die verschiedenen Teile der Gesellschaft aus der Ansicht der Bilder ziehen, wird an beiden Extremen des französischen Parteienspektrums jetzt Politik gemacht: Die Linksaußen von LFI und ihr Tribun und Präsidentschaftskandidat Jean-Luc Mélenchon sehen in den Schülerprotesten den Beginn eines Aufstandes, ein neues 1968, eine gesellschaftliche Revolution. Im Zuge des Präsidentschaftswahlkampfs für die Wahl im Frühjahr 2027 wirbt LFI für ein „Neues Frankreich“, das die „Kreolisierung“ der Gesellschaft zum Leitprinzip erhebt. Bei Kundgebungen der Partei wehten jüngst oft mehr Palästina-Flaggen als Trikoloren. Dass bei Schülerprotesten vielfach französische Jugendliche mit den Flaggen jener Länder posierten, die sie offenbar als echte Heimat betrachten oder denen jedenfalls ihre Solidarität gilt – Algerien, Marokko, verschiedene Staaten Subsahara-Afrikas oder Palästina –, ist aus Sicht von LFI Ausdruck des neuen, postkolonialen und weltoffenen Frankreichs.
Ganz auf der anderen Seite des Spektrums interpretieren Vertreter der Rechtsaußen vom Rassemblement National (RN) oder Reconquête (R!) die Bilder gegenteilig: Aus ihrer Sicht illustrieren die Videos der Gruppen von Jugendlichen, die in den bürgerlichen Zentren der Städte für Chaos sorgen, die Theorie des „Großen (Bevölkerungs-)Austausches“ in Europa des Essayisten Renaud Camus oder die Romanszenarien wie jenes in „Unterwerfung“ (2015) des Schriftstellers Michel Houellebecq. Immer häufiger wird in diesem Teil der Debatte über einen näher rückenden Bürgerkrieg oder die ausweisliche „Libanisierung“ Frankreichs gesprochen, also den fortschreitenden und gewaltsamen Zerfall einer einst multiethnischen und multireligiösen Gesellschaft in ihre Einzelteile. Die politische Mitte Frankreichs wird zwischen diesen Visionen gerade erneut zerrieben.
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Und die Schüler? Die sehen in Frankreich wie in Deutschland, dass Geld absehbar vor allem für die Bedienung der Zinslasten und für die Streitkräfte ausgegeben wird, während bei der Bildung gespart wird und sich die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt verdüstern. Das sind keine guten Zukunftsaussichten.
…. Alles vom 5.10.2026 von Jacob Ross bitte lesen auf
https://www.cicero.de/aussenpolitik/vom-schulerprotest-zum-gewaltexzess-alte-muster-neues-frankreich
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(3) Schüler 2026: Vom Ende und Neuanfang der Bildung
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Un lycéen, micro en main : « On en a marre de ne pas être payé alors qu’on fait les mêmes horaires que les gens qui travaillent. » Trop de cours. Pas assez de repos. Une heure pour manger. Et le salaire, s’il vous plaît. Il n’étudie pas. Il pose ses conditions. L’école n’est pas un CDI. Personne ne te paie pour apprendre. Tes parents, eux, bossent pour que tu y sois. Résultat visible : pillages, mortiers, cours bloqués. Et une génération qui confond présence et travail.“
2.10.2026, https://x.com/Gdams70/status/2106046461293027643
„Ein Schüler, Mikro in der Hand: « Wir haben die Nase voll davon, nicht bezahlt zu werden, obwohl wir dieselben Arbeitszeiten haben wie die Leute, die arbeiten. » Zu viele Kurse. Zu wenig Ruhe. Eine Stunde zum Essen. Und das Gehalt, bitte schön. Er studiert nicht. Er stellt seine Bedingungen. Die Schule ist kein unbefristeter Vertrag. Niemand bezahlt dich dafür, zu lernen. Deine Eltern, die schuften, damit du dort sein kannst. Sichtbares Ergebnis: Plünderungen, Mörser, blockierte Kurse. Und eine Generation, die Anwesenheit mit Arbeit verwechselt.“
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Der will wie ein Angestellter oder Arbeiter dafür bezahlt werden, dass er zur Schule geht. Wahnsinn. Obwohl: Wenn ich es so bedenke und mir anschaue: Das Ding hat ja französischen Untertitel. So ein bisschen verstehe ich, liest sich ja teilweise ähnlich wie englisch, und der will der Regierung eine Nachricht zukommen lassen, dass sie irgendwas von 8 bis 18 Uhr arbeiten, ihm irgendwas mit der Kantine nicht passt und er sich darüber beklagt, dass er nicht bezahlt wird. Das wird noch lustig.
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„Je ne sais pas si vous mesurez ce qui est en train de se passer. Alex Karp, le patron de Palantir, ne va plus chercher ses talents à Harvard. Il les forme lui-même. Des jeunes de 18 ans, sans diplôme, choisis sur leur seul talent, qui codent sur de vrais projets et lisent de la philosophie politique entre deux sprints. Il appelle ça « le diplôme Palantir ». Et aujourd’hui le New York Post titre que les boîtes tech lancent leurs propres programmes parce qu’elles ne peuvent plus compter sur l’Ivy League.
Ce n’est pas une anecdote RH. C’est un basculement de civilisation. Pendant des décennies, les entrepreneurs ont confié à l’université la mission la plus sacrée qui soit : former les esprits. Ils comprennent aujourd’hui que cette mission a été trahie. Les institutions censées produire des penseurs libres produisent des conformistes. Le mérite a été remplacé par des critères opaques. L’enseignement est devenu catéchisme. Paul Graham l’avait vu avant tout le monde.
Alors ils font ce que font les bâtisseurs quand un système les trahit. Ils ne le réforment pas. Ils en construisent un autre, à côté.
Elon n’a pas attendu que la NASA se réveille, il a fait SpaceX. Il n’a pas réformé les médias, il a racheté la place publique. Les entrepreneurs ne cherchent plus à convaincre l’État. Ils font l’État, partout où l’État a abdiqué“.
Relisez La Grève d’Ayn Rand. Nous y sommes. Les bureaucrates gardent les titres, les budgets, les bâtiments. Mais ils perdent la seule chose qui compte : la confiance. Aux États-Unis, à peine 28 % des gens font encore confiance aux médias. Un plus bas historique. Plus personne ne croit ceux qui prétendent nous dire quoi penser.
On entend partout que l’école est finie. Je pense exactement l’inverse.
Ce n’est pas l’école qui est morte. Ce sont les institutions qui l’ont confisquée. L’école, la vraie, celle de l’Académie d’Athènes, des ateliers de la Renaissance, du maître et de l’apprenti, va renaître. Plus exigeante. Plus juste. Sans dette, sans dogme, sans diplôme comme rente à vie.
Une école qui ne fabriquera plus des diplômés, mais des polymathes. Des esprits libres, capables de coder, de penser, de construire et de douter. Ce sont eux qui créeront la valeur des cinquante prochaines années.
J’ai appris à coder seul à 12 ans. Aucun amphi ne m’a appris ce que j’ai appris en construisant. Je sais ce que devient un talent quand on le laisse respirer.
L’université a eu des siècles pour former les meilleurs esprits. Les entrepreneurs vont le faire en une décennie.
La grande reconstruction a commencé.
1.10.2026, https://x.com/brivael/status/2105694194773713230
Übersetzung deutsch:
„Ich weiß nicht, ob Sie ermessen, was hier vor sich geht. Alex Karp, der Chef von Palantir, sucht seine Talente nicht mehr an der Harvard-Universität. Er bildet sie selbst aus. Junge Leute von 18 Jahren, ohne Abschluss, ausgewählt allein nach ihrem Talent, die an echten Projekten programmieren und zwischen zwei Sprints politische Philosophie lesen. Er nennt das „den Palantir-Abschluss“. Und heute titelt die New York Post, dass Tech-Firmen ihre eigenen Programme starten, weil sie nicht mehr auf die Ivy League zählen können.
Das ist kein HR-Anekdote. Das ist ein Zivilisationswandel. Über Jahrzehnte haben Unternehmer der Universität die heiligste aller Missionen anvertraut: den Verstand zu bilden. Sie erkennen heute, dass diese Mission verraten wurde. Institutionen, die freie Denker hervorbringen sollten, produzieren Konformisten. Verdienst wurde durch undurchsichtige Kriterien ersetzt. Der Unterricht ist zum Katechismus geworden. Paul Graham hat das früher als alle anderen gesehen. Also tun sie, was Baumeister tun, wenn ein System sie verrät. Sie reformieren es nicht. Sie bauen ein anderes daneben.
Elon hat nicht gewartet, bis die NASA aufwacht, er hat SpaceX gegründet. Er hat die Medien nicht reformiert, er hat den öffentlichen Platz gekauft. Unternehmer versuchen nicht mehr, den Staat zu überzeugen. Sie übernehmen den Staat, überall dort, wo der Staat abgetreten hat.
Lesen Sie „Der Streik“ von Ayn Rand noch einmal. Wir sind mittendrin. Die Bürokraten behalten die Titel, die Budgets, die Gebäude. Aber sie verlieren das Einzige, was zählt: das Vertrauen. In den USA vertrauen nur noch 28 % der Menschen den Medien. Ein historisches Tief. Niemand glaubt mehr denen, die uns vorschreiben wollen, was wir denken sollen.
Überall hört man, dass die Schule am Ende ist. Ich denke genau das Gegenteil.
Nicht die Schule ist tot. Es sind die Institutionen, die sie sich unter den Nagel gerissen haben. Die wahre Schule, die der Athener Akademie, der Werkstätten der Renaissance, des Meisters und des Lehrlings, wird wiederauferstehen. Anspruchsvoller. Gerechter. Ohne Schulden, ohne Dogmen, ohne Abschluss als lebenslange Rente.
Eine Schule, die keine Absolventen mehr hervorbringt, sondern Polymathen. Freie Geister, die programmieren, denken, bauen und zweifeln können. Sie werden den Wert der nächsten fünfzig Jahre schaffen. Ich habe mit 12 Jahren allein programmieren gelernt. Kein Hörsaal hat mir beigebracht, was ich beim Bauen gelernt habe. Ich weiß, was aus einem Talent wird, wenn man es atmen lässt. Die Universität hatte Jahrhunderte, um die besten Geister zu bilden. Die Unternehmer werden das in einem Jahrzehnt schaffen.
Der große Wiederaufbau hat begonnen.“
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Die Tragikkomik daran
Das Komische daran ist ja, dass die Zerstörung der Universitäten eine direkte Folge des linken Unterfangens ist, alle gleich zu machen und Eliten loszuwerden. „Quality is a myth“. Frauenquote und so.
Das Ergebnis ist aber genau das Gegenteil: Die gleichmachenden Universitäten sind völlig im Eimer, und die ganze Sache wird jetzt an die großen Konzerne verlagert. Und die machen eine knallharte Bestenauswahl.
Das Zeitalter der Eliten und der Ungleichheit geht jetzt erst richtig los. Das wird jetzt richtig steil.
… Alles vom 2.10.2026 bitte lesen auf
https://www.danisch.de/blog/2026/10/02/schueler-2026-vom-ende-und-neuanfang-der-bildung
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(4) Genug von Harvard und Co.: Die Tech-Elite baut jetzt ihre eigenen Hochschulen
Palantir hat genug von der Ivy League. Statt woker Indoktrination und teuren Abschlüssen setzt der Tech-Konzern auf Talent, westliche Tradition und Wertschöpfung. Amerikas Elite-Unis droht der Verlust des Bildungsmonopols.
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Vergiss die Schulden. Vergiss die Indoktrination. Hol dir den Palantir-Abschluss. Du musst nicht bis 2030 warten, um wirklich etwas zu bewirken. Der Hochschul-Industriekomplex will, dass du dich nach seinem Zeitplan richtest. Vier Jahre voller Pflichtkurse, Schulden und Indoktrination. Während dort über Diversity, Equity and Inclusion (DEI) oder den Scholastic Assessment Test (SAT) debattiert wird, konzentrieren wir uns nur auf eine Sache: etwas zu schaffen. Wir haben das Meritocracy Fellowship ins Leben gerufen, um außergewöhnliche Talente zu fördern, die zunehmend übersehen werden – unabhängig von ihrer Herkunft. Wir glauben an die Kraft und die Eigenverantwortung junger Amerikaner, unsere schwierigsten Probleme anzugehen. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Wir glauben, dass diejenigen mit den größten Fähigkeiten Herausforderungen verdienen statt eines starren Lehrplans; Eigenständigkeit statt bloß eines Abschlusszeugnisses; und Verantwortung statt bloßer Beschäftigungstherapie. Wir glauben, dass individuelle Fähigkeiten, Talent und Leistung das Betriebssystem für die Umsetzung davon sind.
So steht es auf der Webseite des Meritocracy Fellowship von Palantir. Die Elite-Unternehmer der USA haben genug von indoktrinierten Fanatikern, die über immer bessere Zeugnisse mit immer fantasievolleren Titeln verfügen, aber ganz offenbar nicht das Wissen, die Fähigkeiten und das Verhalten mitbringen, die man in erfolgreichen Unternehmen braucht, wenn man ohne Subventionen erfolgreich sein will.
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Die Universität verliert damit nicht ihre Existenzberechtigung, aber sie könnte ihr Monopol verlieren, jungen Menschen den gesellschaftlich anerkannten Eintritt in die Elite zu ermöglichen.
Palantir bietet eine radikal einfache Alternative an: keine vier Jahre Wartezeit, keine Studiengebühren, stattdessen Bezahlung, Aristoteles und echte Arbeit. Wenn dieses Modell Schule macht, müssen sich Amerikas Universitäten irgendwann einer Frage stellen, die sie bislang vor allem ihren Studenten gestellt haben: Was könnt ihr eigentlich – außer Abschlüsse vergeben?
… Alles vom 6.10.2026 von Thoms Punzmann bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/genug-von-harvard-und-co-die-tech-elite-baut-jetzt-ihre-eigenen-hochschulen/
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(5) Alexander Meschnig: Nihilistische Revolte – Zerstörung wird zum Selbstzweck
Was wir derzeit in Frankreich sehen, ist weniger eine politische Demonstration für bestimmte Ziele als etwas, das man als nihilistische Revolte bezeichnen könnte. Unter den gewalttätigen Akteuren fällt die starke Präsenz Minderjähriger und junger Männer aus migrantisch geprägten, insbesondere maghrebinischen und afrikanischen Milieus auf. Sie sind keine politisch klar definierte Gruppe, sondern bilden eher eine Form jugendlicher Subkultur. Im Zentrum steht das Erlebnis der Grenzüberschreitung. Entscheidend ist dabei: Anlass und Inhalt des Protestes sind vollkommen austauschbar. Gegner ist der verhasste Staat und seine Institutionen.
Deswegen werden Schulen, Krankenhäuser und Bibliotheken abgefackelt, Rettungskräfte und Feuerwehr attackiert. Es handelt sich um Institutionen, deren Funktion unmittelbar auf den Schutz des eigenen Lebens und der eigenen Gemeinschaft gerichtet ist.
Man zerstört sozusagen die eigenen Lebensgrundlagen – ein Verhaltensmuster, das nihilistische Züge trägt: Die Zerstörung wird zum Selbstzweck, und die Erfahrung dominiert, dass man zerstören kann, ohne dass einen jemand daran hindern kann.
Einen politischen Protest kann man politisch beantworten. Mit einem nihilistischen Gewaltmilieu (Bürgerkrieg) kann man nicht verhandeln, weil es gar keine verhandelbare Forderung besitzt.
Die Angriffe auf staatliche Akteure stellen einen symbolischen Schritt dar: Die gemeinsame öffentliche Ordnung wird nicht mehr als eigene anerkannt. Schule, Krankenhaus, Feuerwehr oder Polizei erscheinen nicht mehr als Einrichtungen, die der eigenen Gesellschaft dienen, sondern lediglich als Repräsentanten des verhassten Staates.
Hier trifft sich eine nihilistische Bewegung mit der radikalen politischen Linken, wie sie in Frankreich von La France Insoumise (LFI) repräsentiert wird.
… Alles vom 5.10.2026 von Alexander Meschnig bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2026/10/05/eine-nihilistische-revolte/
Alexander Meschnig: Deutscher Herbst 2015
Essays zur politischen Entgrenzung
Verlag Manuscriptum, 210 Seiten, 19.90 Euro,