Deutschland befindet sich im Niedergang – so die Medien seit spätestens 9/2015. Nun melden politiknahe (?) Wirtschaftsforscher plötzlich eine Zunahme des Wachstums des Bruttosozialprodukts (BSP). Die kreditfinanzierten Ausgaben des Staates für Infrastruktur und Nachrüstung würden Wirkung zeigen. Doch dies ist nur „ein schuldenfinanziertes Strohfeuerchen“ (1). Die Gründe:
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Niedergang: Wachstumsschub nur kurzfristig
Die kreditfinanzierten staatlichen Ausgabenprogramme können keinen langfristigen Wachstumsschub der Privatindustrie induzieren, da die Voraussetzungen dafür – wie geringe Energiekosten, Lohnniveau, Bürokratie, Steuerlast, unternehmerische Freiheit usw. – nach wie vor nicht gegeben sind und Strukturänderungen unterbleiben. Zudem stellen Ausgaben für Militär volkswirtschaftlich betrachtet Konsum dar, nicht aber Investition. Und die vom Bundeskanzler Friedrich Merz forcierte Umstellung von sozialer Marktwirtschaft auf Kriegswirtschaft führt zur Fehlallokation von Ressourcen und lähmt die Privatindustrie. Denn Kriegswirtschaft beinhaltet zentralistische Planwirtschaft und diese kann ein Konjunktur- und Wachstumsprogamm nicht langfristig unterstützen.
Niedergang: Die Schuldenfalle
Die Schulden wachsen und das Sozialprodukt nicht – das Bild der Schuldenfalle (siehe unten) veranschaulicht das Problem des aktuellen wirtschaftlichen Niedergangs. Unsere Anspruchsgesellschaft läßt die Staatsausgaben immer weiter ansteigen, während die Staatseinnahmen überhaupt nicht zu interessieren scheinen: Gewinn ist Ausbeutung. Exportüberschuss ist Abhängigmachung des Auslands, Verkaufserlöse machen die Reichen noch reicher, Sparen ist Wellness-Verzicht .
Niedergang: Staatssubventionen bleiben aus
Die meisten Bundesbürger scheinen noch nicht begriffen zu haben, wie angespannt die wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage in Deutschland ist. Noch schweigt die schweigende Mehrheit. Noch ist sie ruhiggestellt durch Beschäftigung im öffentlichen Sektor mitsamt den von ihm gepäppelten NGOs, durch Staatsverschuldung in Billionenhöhe, durch Bürgergeld (über 60 % an Migranten), Wohngeld und eine Vielzahl weiterer Subventionen. Ein Aufwachen findet erst statt, wenn das Portemonnaie zum 25. eines Monats leer ist, weil die kreditfinanzierten Geld-Tranquilizer des Staates ausbleiben.
Niedergang : Humankapitel wird zerstört
Laut VDA gingen 2019-2025 über 225.000 allein in der Autobranche verloren. Damit verschwinden Fähigkeiten und ein Knowhow, das über Jahrzehnte aufgebaut worden ist. Ein Humankapital von unschätzbarem Wert geht verloren.
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Wir brauchen keine Strohfeuerchen und sonstigen Beschönigungen, wie z.B. die dreiste Behauptung des Bundeskanzlers: „Kein Ukraine-Euro fehlt in D“ (2). Nein, die 100 Mrd Euro für Militärhilfe n Kiew fehlen im sozialen Sektor und belasten zudem über Zinslast und Rückzahlungen die nächste Generation. Wir brauchen einen Politikwechsel mit einer Rückbesinnung auf die freie, soziale Marktwirtschaft.
23.10.2026
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Ende von Beitrag „Strohfeuer contra Niedergang“
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Beginn von Anlagen (1) – (29
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(1) Ein schuldenfinanziertes Strohfeuerchen
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Die entscheidende Frage ist, ob diese zusätzlichen, schuldenfinanzierten Ausgaben einen langfristigen Wachstumstrend auslösen. Nur dadurch stiegen die Steuereinnahmen und ließen sich Tilgung und Zinsen bedienen. Gelingt dies nicht, verschlechtert sich die Finanzlage des Staates durch steigende Zinslasten immer weiter. Und genau das prognostizieren die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute in ihrer heute veröffentlichen Gemeinschaftsdiagnose.
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Die entscheidende Frage ist, ob diese zusätzlichen, schuldenfinanzierten Ausgaben einen langfristigen Wachstumstrend auslösen. Nur dadurch stiegen die Steuereinnahmen und ließen sich Tilgung und Zinsen bedienen. Gelingt dies nicht, verschlechtert sich die Finanzlage des Staates durch steigende Zinslasten immer weiter. Und genau das prognostizieren die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute in ihrer heute veröffentlichen Gemeinschaftsdiagnose.
Bereits für 2027 gehen die Forscher nur noch von einem Wachstum von 1,1 Prozent aus, ein Jahr später von nur noch 0,4 Prozent. Die Unternehmen dürften zunehmend an Kapazitätsgrenzen stoßen, während das Arbeitskräfteangebot schrumpft. Hinzu kommen hohe Energiepreise und steigende Sozialversicherungsbeiträge. Derzeit verharren privater Konsum und Unternehmensinvestitionen auf niedrigem Niveau. Ein nachhaltiger Aufschwung ist daher nicht in Sicht.
Bild Schuldenfalle: Die Schulden wachsen und die Wirtschaft schrumpft
… Das ist ein im Kern dramatischer Befund. Auch die Verausgabung von immer mehr Staatsgeld reicht nicht aus, um private Konsum- und Investitionsentscheidungen zu stimulieren. Das Hauptproblem Deutschlands ist nicht, dass der Staat zu wenig Geld ausgibt. Das Land ist nicht mehr wettbewerbsfähig. Ohne Strukturreformen wird es daher auch kein nachhaltiges Wachstum geben. Die Korrektur der Prognosen für die Jahre 2026 und 2027 erweist sich als ein schuldenfinanziertes Strohfeuerchen.
… Alles vom 24.9.2026 von Mathias Brodkorb bitte lesen auf
https://www.cicero.de/wirtschaft/wirtschaftsforschungsinstitute-korrigieren-prognose-nach-oben-ein-schuldenfinanziertes-strohfeuerchen
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(2) Merz: „Kein Ukraine-Euro fehlt in D“
In seiner Regierungserklärung behauptete Kanzler Friedrich Merz am Mittwoch dreist, dass kein Euro, der in die Ukraine fließt, bei den Sozial- und Bildungsausgaben in unserem Land fehle. Dass dies nicht stimmen kann, weiß auch jeder Befürworter der Ukraine-Unterstützung. Selbstverständlich muss jeder Euro, der in die Ukraine fließt, bzw. in die Zinszahlungen für die Schulden, die dafür gemacht werden, von den Steuerzahlern aufgebracht werden. Und jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden. Merz’ Aussage ist also offenkundig absurd und wirkt wie ein Hohn auf den Steuerzahler. In den etablierten Medien wurde seine Rede hingegen überwiegend unkritisch und positiv rezipiert.
Ebenfalls absurd und darüberhinaus demokratieverachtend ist die vom sachsen-anhaltinischen Ministerpräsidenten Sven Schulze (CDU) angekündigte kollektive Abstimmungsverweigerung seiner Fraktion bei den ersten beiden Wahlgängen zur Ministerpräsidentenwahl im Dezember. Schulze will damit verhindern, dass CDU-Abgeordnete in geheimer Wahl für den AfD-Kandidaten Ulrich Siegmund stimmen. Das ist schlicht Arbeitsverweigerung, ein Verrat am Wählerauftrag und ein Angriff auf das freie Mandat und das Wahlgeheimnis gerade von denjenigen, die sich sonst unermüdlich als Verteidiger der Demokratie inszenieren. Der empörte Aufschrei bleibt aber aus, alle tun so, als sei dieses Vorgehen das Normalste von der Welt.
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Das offensichtlich Absurde, ja Ungeheuerliche solcher Vorgänge führt bei vielen Menschen gerade deshalb zu Abstumpfung und innerer Ermüdung, weil das Offensichtliche daran gesellschaftlich oft nicht als Tatsache anerkannt wird. Etablierte Medien und die vom Staat finanzierte NGO-„Zivilgesellschaft“ tun vielmehr alles dafür, dass nüchterne Beobachter und Kritiker himmelschreiender Missstände diffamiert, ausgegrenzt und zum Schweigen gebracht werden, bis alle vernünftigen Maßstäbe verloren gegangen sind. Achgut-Autorin Ekaterina Quehl nimmt als Sinnbild zur Beschreibung der deutschen Zustände das sowjetische Märchen vom Königreich der schiefen Spiegel. https://www.achgut.com/artikel/wenn_das_absurde_zum_normalen_erklaert_wird .Es handelt von einem Reich, in dem alle Spiegel verzerrt sind und in dem die Menschen die verzerrten Spiegelbilder für die Wirklichkeit halten. Wer ihnen mit geraden Spiegeln die Wahrheit zeigen will, wird zum Staatsfeind.
Neu ist nach Quehls Ansicht, dass das verzerrte Bild in Deutschland dermaßen an Wertigkeit gewinnt, dass das Normale keinen Halt mehr bietet und auch der Rückzug ins Private keinen wirklichen Ausweg mehr darstellt, weil die verzerrte Politisierung inzwischen nahezu alle Lebensbereiche erfasst. Sie befürchtet, dass die dauerhafte Existenz in der Dissonanz zwischen privater Evidenz und öffentlicher Sprache für die Mehrheit zu anstrengend ist und das gesellschaftliche Bedürfnis nach geraden Spiegeln aufgrund der allgemeinen Abstumpfung immer mehr schwindet.
Gegen diese Befürchtung spricht, dass immer mehr unabhängige Medien in Deutschland die etablierten Spiegel, Tagesspiegel, Tagesschauen usw. geraderücken und dass Sie, lieber Leser, weiterhin Achgut.com lesen, einen geraden Spiegel der ersten Stunde. Bleiben wir also optimistisch.
16.10.2026 Achgut Wochen-Newsletter, https://www.achgut.com
