AfD – Da hilft nur noch beten

Bischof Gerhard Feige aus Magdeburg flippt immer mehr aus. Dem katholischen Oberhirten scheint sein eigentlicher Auftrag, die Verkündigung des Evangeliums und die Seelsorge, immer unwichtiger zu werden gegenüber der politischen Mission: den Kampf gegen die AfD. Mit „Beten gegen rechte Wähler statt für das Seelenheil“ hat der Theologe David Berger dazu in seinem bissigen wie entlarvenden Radiokommentar verfasst. Anzuhören direkt hier https://www.youtube.com/watch?v=aRVOXe6Pz8w&t=1950s (ab 32:00) oder nachzulesen in Anlage (1) unten.
„Der Hape Kerkeling der kath Kirche heißt Bischof Feige“ meint Berger. Dann müsste man auch die Bischöfe Heiner Koch (Berlin) und Heiner Wilmer (Deutsche Bischofskonferenz DBK) hinzuzählen (6).

Auf Nachfrage bezeichnet sich Ulrich Siegmund sich selbst als gläubigen Katholiken, betont aber, daß die Religion seine Privatsache ist. So ist es. In Deutschland gilt die Trennung von Kirche und Staat. Nicht im strengen Sinne des Laizismus wie etwa in Frankreich, aber in einer abgeschwächten Form, in der immer noch – und leider – Teile des Reichskonkordates aus der Nazizeit bestimmend sind.
Wie auch immer: An diese Trennung sollte sich auch die christlichen Kirchen halten und sich in erster Linie der Seelsorge der Gläubigen widmen.
12.10.2026
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Ende von Beitrag „AfD – Da hilft nur noch beten“
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Beginn von Anlagen (1) – (6)
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(1) Beten gegen rechte Wähler statt für das Seelenheil in Magdeburg – ein Kommentar von David Berger
Auch die katholische Kirche hat ihren Hape Kerkeling. Nur trägt der einen sprechenden Namen: Feige. Gerhard Feige, Bischof von Magdeburg. Diesen Oberhirten treibt eine auffällige Angst um. Nicht die Gottesfurcht, wie naive Schäfchen vermuten könnten. Auch nicht die Sorge vor dem Jüngsten Gericht. Nein, Seine Exzellenz fürchten sich vor den Rechten. Genauer: vor der AfD. Dagegen hilft bekanntlich nur noch Beten. So wurde aus der christlichen Bitte um Bewahrung vor dem Bösen ein liturgisches Begleitprogramm zur politischen Brandmauer. Wo früher um die Bekehrung der Sünder gebetet wurde, fleht man heute um die Niederlage der Opposition. Allein: Der Himmel zeigte sich wenig empfänglich für diese Fürbitten. Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wurde ausgerechnet die AfD zum großen Gewinner.

Hat das Beten nichts geholfen? Oder hat der Bischof falsch gebetet, obwohl das sein Kerngeschäft ist? Ein bescheidener Kirchenmann könnte nun seine Urteilskraft einer Gewissenserforschung unterziehen. Nicht so Bischof Feige. Statt ein Mea Culpa anzustimmen, nimmt er seine Gläubigen ins Visier. Denn rund ein Drittel der Christen in Sachsen-Anhalt, darunter Katholiken, hat die falsche Partei gewählt. Feige vermutet, manche AfD-Wähler hätten deren Programm nicht gelesen. Andere hingen einem „identitären Kulturchristentum“ an. Wieder andere beschäftigten sich zu sehr mit Sexualität und Lebensformen. Ausgerechnet damit! Mit Fragen, zu denen die Kirche seit zwei Jahrtausenden eine Morallehre entwickelt hat. Was gestern katholische Sittenlehre war, gerät heute unter Verdacht, sobald es ein politisch unerwünschter Christ ernst nimmt. Besonders entlarvend ist Feiges Geringschätzung jener Religiosität, die sich um die Rettung der eigenen Seele sorgt. „Rette deine Seele“, so charakterisiert er diese Haltung nicht ohne einen spöttischen Unterton.
Man reibt sich die Augen. Seit wann ist die Sorge um das ewige Heil eine theologische Verirrung? Ist sie nicht das große Motiv christlicher Verkündigung? Eine Kirche, die das Seelenheil ihrer Gläubigen belächelt, während sie deren Wahlentscheidung leidenschaftlich beurteilt, hat ihren Kompass weggeworfen. Die Wahlurne scheint für manche Bischöfe wichtiger zu sein als der Beichtstuhl.

Hinter dem feigschen Eifer steht eine sehr irdische Frage: die nach den materiellen Interessen des kirchlichen Establishments. Eine erfolgreiche AfD könnte finanzielle Privilegien infrage stellen: staatlich geförderte Projekte in der Flüchtlingsindustrie und womöglich sogar die Kirchensteuer. Ulrich Siegmund, führender AfD-Politiker in Sachsen-Anhalt, bezeichnet sich selbst als überzeugten Katholiken, der aber keine Kirchensteuer mehr bezahlt. Er weiß, welchen Schaden eine Kirche anrichtet, die geistliche Autorität mit politischer Gefolgschaft verwechselt. Und dass der Glaube an Christus keine Kirchensteuerpflicht voraussetzt.

Für Feiges Kirchenpolitik scheint weniger die Bergpredigt als Bertolt Brechts Dreigroschenoper den Wahlspruch zu liefern: „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“ Bei Christus hingegen heißt es: „Suchet zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit, und alles andere wird euch dazugegeben.“ Diese Umkehrung der Prioritäten ist die Tragödie einer Kirche, deren Funktionäre ihre Besitzstände entschlossener verteidigen als ihre Lehre, sobald diese den Verwaltern des Geldhahns missfällt. Dabei sollte ein Bischof wissen:
Die Kirche ist keine Partei,
das Evangelium kein Wahlprogramm und
die Nächstenliebe kein Monopol des politisch erwünschten Lagers.
Wer seine Gläubigen wegen einer Wahlentscheidung am liebsten in die Hölle stoßen würde, verwechselt Seelsorge mit politischer Bevormundung. Hier liegt das eigentliche Motiv der bischöflichen Panik:
Die AfD bedroht nicht den Glauben. Aber ein Geschäftsmodell, das sich bequem unter seinem Namen eingerichtet hat. Wenn der Bischof weiterhin „gegen rechts“ beten möchte, sei ihm das unbenommen. Nur sollte er sich nicht wundern, wenn die Gläubigen zurückfragen, ob es noch um den Himmel geht – oder nur noch um die Fleischtöpfe. Denn eines ist gewiss: Die Kirche braucht Hirten mit Rückgrat gegen den links-nihilistischen Zeitgeist. Keine Feigen mit Angst um ihre Pfründe.
… Alles vom 12.10.2026 bitte lesen auf
https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/politik-und-zeitgeschehen/kontrafunk-aktuell/kontrafunk-aktuell-vom-12-oktober-2026
https://www.youtube.com/watch?v=aRVOXe6Pz8w&t=1950s (ab 32:00)
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(2) Siegeszug der AfD: Hilft dagegen nur noch beten?
Magdeburgs Bischof Gerhard Feige hat – ähnlich wie immer mehr seiner Mitbrüder von Berlin https://philosophia-perennis.com/2026/10/06/afd-katholiken-unerwuenscht-erzbischof-koch-verspricht-das-gespraech-betroffene-berichten-vom-gegenteil/ bis Münster – offenbar eine neue Hauptaufgabe für sein Hirtenamt entdeckt: den Kampf gegen die AfD. Während die Kirchen immer leerer werden und der katholische Glaube in Deutschland verdunstet, beschäftigt Seine Exzellenz vor allem die Frage, warum seine Schäfchen nicht so wählen, wie es der bischöfliche bzw. der nihilistisch-linke Zeitgeist verlangt. Dass Christen sich mehr um ihr ewiges Heil als um die politische Brandmauer sorgen könnten, scheint ihm dabei besonders verdächtig.
… Alles vom 12.10.2026 bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2026/10/12/siegeszug-der-afd-hilft-dagegen-nur-noch-beten/
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(3) Magdeburger Bischof kritisiert christliche AfD-Wähler
Monatelang warnte der Magdeburger Bischof Feige vor der Wahl der AfD. Doch die Wähler machten die Partei dennoch zum klaren Wahlgewinner. Nun empört er sich über Christen, die die AfD gewählt haben.
Der katholische Magdeburger Bischof Gerhard Feige hat die Wahl des AfD-Politikers Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt kritisiert. Er sei „ernüchtert, befremdet und besorgt“, sagte er der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).
Auf die Frage, weshalb fast jeder dritte christliche Wähler für die AfD gestimmt habe, nannte Feige mehrere mögliche Gründe. Manche hätten sich vermutlich nicht mit dem Parteiprogramm beschäftigt, sondern aus Frust über die bisherige Politik einen freundlich erscheinenden Bekannten aus ihrer Umgebung gewählt. Andere schienen „einem identitären Kulturchristentum anzuhängen und wenig oder gar nichts vom Hauptgebot der Nächstenliebe zu halten“.
Hinzu kämen nach Ansicht des Bischofs „die rechtskonservativen Kreise, die sich an Themen der Sexualität und Lebensweisen abarbeiten und meinen, in der AfD besser vertreten zu sein als in den Kirchen“. Feige hatte bereits vor der Landtagswahl wiederholt vor einer Regierung der Partei gewarnt. Die AfD erreichte bei der Wahl 43,8 Prozent und stellt die mit Abstand größte Fraktion.

Feige stellt Glaubensverständnis infrage
Der Bischof kritisierte zudem eine Religiosität, die vor allem auf das persönliche Seelenheil ziele. Gerade neue Christen verstünden den Glauben mitunter als „Wohlfühl-Elixier“ und weniger als Auftrag für das Zusammenleben. Daraus entstehe auch die Forderung, die Kirche solle sich aus der Politik heraushalten.
Ihn erreichten dazu teilweise „geradezu hasserfüllte und unflätige Reaktionen“. Die formale Kirchenmitgliedschaft bedeute noch nicht, Sinn und Auftrag der Kirche verstanden zu haben, erklärte Feige. „Im Extremfall können selbst Christen zu Verbrechern werden.“
Den Vorwurf, durch seine Positionierung gegen die AfD selbst zur gesellschaftlichen Spaltung beizutragen, wies er zurück. Wer für Menschenwürde, Freiheit, Gerechtigkeit und Nächstenliebe eintrete, müsse sich einen solchen Vorwurf nicht gefallen lassen. Das finde er „skurril“. Seine öffentliche Rolle habe er sich nicht ausgesucht, sie sei „gewissermaßen über mich gekommen“.

Bischof zieht Klagen in Betracht
Für das Verhältnis zwischen Staat und Kirche befürchtet Feige unter einer AfD-Regierung einen grundlegenden Wandel. Nehme man die kirchenkritischen Aussagen der Partei ernst, schienen die Kirchen künftig „als Feinde betrachtet zu werden“. Bei Rechtsbrüchen oder einer willkürlichen Auflösung von Verträgen werde man „selbstverständlich gerichtlich klagen“. Andere Schwierigkeiten hoffe er auf der Arbeitsebene lösen zu können.
Zugleich räumte der Bischof ein, dass das Gespräch mit AfD-Wählern bislang kaum gelinge. Viele sprächen über ihre Parteipräferenz nur im vertrauten Kreis. Selbst Verwandte, Freunde und Nachbarn vermieden das emotional aufgeladene Thema.
… Alles vom 8.10.2026 bitte lesen auf
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2026/magdeburger-bischof-kritisiert-christliche-afd-waehler/
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Enige Kommentare:
„Der Bischof kritisierte zudem eine Religiosität, die vor allem auf das persönliche Seelenheil ziele.“ Ja – worauf sollte Religiosität denn sonst zielen? Welcher Bewegung gehört er an? Welche Werke hat er gelesen? Dieser Mann erstaunt mich doch sehr … berliksy
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Herr Feige, Sie verstehen nichts. Die hier noch in 🇩🇪 lebenden Juden, haben Sicherheit verdient. Merkel (CDU) und alles was danach kam , haben ohne Rücksicht Politik gemacht. Was haben wir heute? Antisemitismus und auch ihre Glaubensbekenntnis heißt: „Nie wieder“ Deshalb haben wir AfD gewählt. Nie wieder . Deuteronium
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Man sollte es machen wie Rausch es angekündigt hat: Nicht nachtragend sein sondern konstruktiv. Jeder kann mal eben den „alten Zausel“ als Fettauge auf der Steuersuppe kritisieren. Aber daraus wächst ja keine Einsicht. Wenn man was für AfD ler in der Kirche erreichen will, dann startet man einen öffentlichen Dialog und beschreibt was man stattdessen für “ Menschlichkeit“ hält. Es gibt doch bessere Argumente , als “ halt Dich aus der Politik raus“ mterdam
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Es ist alles ins Gegenteil verkehrt. Diabolische Umkehr. Sie sehen sich als die ‚Guten‘. Die vermeintlichen Hirten werden zu willfährigen Bütteln eines linksgrünen Zeitgeistes, der offen kirchenfeindlich gesinnt ist und kein Gespür für das Übernatürliche erkennen lässt. Die progressistischen Kreise der Kirche möchten eine synodal woke Wohlfühl-NGO errichten und vertreiben so glaubenstreue Katholiken. … joker2848
Ende Kommentare
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(4) NS-Propaganda im Hirtenbrief von Gerhard Feige
Ein Fastenbrief wendet sich gegen die AfD und gipfelt im NS-Zitat „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“. Im Hirtenbrief eines katholischen Bischofs sollte man so etwas nicht erwarten. Das Zitat ist auch dann ein Skandal, wenn der Bischof sich dessen Herkunft nicht bewusst war. Und Grund genug für einen Rücktritt.
In seinem Fastenhirtenbrief https://www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/nachrichten/fastenhirtenbrief-2026 wendet sich der Bischof von Magdeburg, Gerhard Feige, gegen die AfD. Nach einer Analyse der internationalen Situation, in der der Oberhirte von Magdeburg feststellt, dass immer mehr die Grundsätze des Völkerrechts ignoriert und Menschenrechte mit Füßen getreten würden, wendet er sich der Lage in Deutschland zu. So würde, stellt der Kirchenmann fest, auch in unserer Gesellschaft eher Stimmungen als Argumenten gefolgt. Ferner verbreiteten sich Hass und Hetze, es sei eine zunehmende Verrohung festzustellen. Die Manipulierbarkeit der Menschen habe sich während der Hitler-Diktatur und zu DDR-Zeiten gezeigt. Dies, so Feige, treffe erschreckenderweise auch heute wieder zu.
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… mit der Benennung des Gemeinwohls gleitet er gedanklich ab und der Bischof tappt hier in eine Falle, die man von einem katholischen Denker nicht erwartet hätte. Der Absatz über Gemeinwohl gipfelt in und schließt mit dem Satz: „Gemeinnutz geht vor Eigennutz.“ Das der Text diesen Satz wie ein Zitat https://www.annefrank.org/de/timeline/7/das-parteiprogramm-der-nsdap/ in Anführungszeichen setzt, macht die Sache nicht besser. Es sieht aus, als mache sich der Bischof den Propagandasatz wirklich zu eigen.
Es handelt sich bei dieser Aussage, der dem historisch gebildeten Leser und Zuhörer schier die Luft anhalten lässt, um Nazipropaganda in Reinkultur. Womöglich hat sich der Bischof von Magdeburg mit der zustimmenden Zitierung dieses Satzes sogar des „Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen“ nach §86a StGB schuldig gemacht. Der von Bischof Feige verwendete Satz war ein zentraler Propagandaslogan und Programmpunkt der NSDAP. Er war der Punkt 24 des 25-Punkte-Programms von 1920 der Partei. Die Aussage sollte der Etablierung einer Volksgemeinschaft dienen, die das Individuum der nationalsozialistischen Ideologie unterordnete und rassistisch definierte, wobei der Eigennutz dem vermeintlichen Wohl des Volkes weichen musste. Dieser Slogan wurde von Adolf Hitler genutzt, um die völkische Gemeinschaft zu beschwören und sie von Gegnern des Regimes abzugrenze.
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Einen Hirtenbrief, der mit einem solchen Anspruch gestartet ist, quasi in einem NS-Zitat gipfeln zu lassen, muss jeden Katholiken erbleichen lassen. Das ist so unsäglich, dass man im Grunde nur fordern kann, dass Bischof Gerhard Feige unverzüglich Papst Leo XIV. seinen Rücktritt anbietet. Dieser Bischof ist nicht mehr satisfaktionsfähig. Der Löwe von Münster, der selige Kardinal von Galen, rotiert vermutlich gerade in seiner Grablege im Münsteraner Dom so sehr, dass die Türme des ehrwürdigen Gotteshauses schon wackeln müssten.
… Alles vom 28.2.2026 von Peter Winnemöller bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/ns_propaganda_im_hirtenbrief_von_gerhard_feige
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(5) Vergeben die deutschen Bischöfe das Rechtsextremismus-Label zu leichtfertig?
Die Deutsche Bischofskonferenz warnt nun explizit vor der AfD. Christen dürften sich dort weder engagieren noch für sie stimmen. Was sagen die Bischöfe, was die AfD? Eine Corrigenda-Analyse
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Wenn Katholiken mit keiner Partei mehr Kontakt aufnehmen sollten, die unchristliche Politik vorantreibt, dann gäbe es aktuell keine Partei mehr, mit der sie sprechen dürften. Und auch die von der DBK gelobten Demonstrationen wären tabu, weil dort auch knallharte Linksextreme mitlaufen. Außerdem – und es verwundert, dass die Bischöfe dies nicht durchschauen – wird das Label „rechtsextrem“ schnell vergeben. So auch in einem ZDF-Bericht über „radikale Abtreibungsgegner“.
Vergeben die Bischöfe das Label ebenso leichtfertig, müssen sie konsequenterweise auch bald vor Lebensschützern warnen, die ihre Anliegen auf die Straße tragen. Außerdem müssen sie sich die Fragen gefallen lassen, ob Menschen, die sich lange vor der AfD für den Lebensschutz eingesetzt haben – wie auch Höchst und andere AfD-Politiker –, plötzlich und allein deshalb zur Persona non grata werden, wenn sie ein blaues Parteibuch besitzen?
… Alles vom 23.2.2024 von Lukas Steinwandter bitte lesen auf
https://www.corrigenda.online/politik/dbk-warnt-vor-afd-wahl-vergeben-die-deutschen-bischoefe-das-rechtsextremismus-label-zu
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(6) Bischöfe im Wahlkampf: Dialogverweigerung und Ignoranz
Mit Heiner Koch und Heiner Wilmer melden sich kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zwei katholische Bischöfe zu Wort. Sie verweigern sich dem Dialog mit dem Bürger und fechten einen Kampf gegen einen Feind aus, der nur in ihrer Fantasie existiert.
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Dass die Kirche gegen Rechtsextremismus und Rassismus die Stimme erhebt, ist richtig. Sie ist dazu verpflichtet, dies zu tun. Sie ist aber genauso dazu verpflichtet, gegen illegale Einwanderung, migrantische Gewalt, Islamisierung oder politische Gewissenlosigkeit zu predigen. Wenn sie die Perspektive des Glaubens in die Politik tragen will, kann sie nicht an unbequemer Stelle diesen Glauben verraten, sondern muss ihn auch da verkünden, wo sie mit Zeitgeist, Staat und Obrigkeit in Konflikt gerät.
Neben echter Blindheit und mangelndem Einblick in die realen Zustände im Land mag hier auch durchaus Eigennutz eine Rolle spielen: Wer vom Staat alimentiert wird, mag diesem sicher nicht allzu deutlich widersprechen. Und wem mit den Migrationsströmen Gelder für eigene caritative Unternehmungen zufließen, mag vielleicht gar nicht so sehr die sowohl für Einheimische als auch für Zuwanderer grausame Realität des Schlepperwesens anprangern, Entwurzelung und Entfremdung gleichermaßen als existenzielle Probleme kenntlich machen.
… Alles vom 4.9.2026 von Anna Diouf bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/die-ignoranz-der-bischoefe/

mehr auch hier: Christen Religion – Politik Wahl unter (1)

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