Wettbewerb

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Weizenernte im Dreisamtal bei Freiburg 18.7.2025

Wettbewerb statt Subventionen
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Lüder Gerken: Industriestandort Deutschland ade?
Lüder Gerken zufolge ist die geschwundene Wettbewerbsfähigkeit gravierender, als die meisten Menschen es wahrhaben wollen

Um den Industriestandort Deutschland steht es nicht gut. Da ist zunächst – neben Überregulierung und ausgeuferter Bürokratie – das EU-Gesetzespaket „Fit für 55“, durch dessen Vorschriften die CO2-Emissionen in der EU bis 2030 um 55 Prozent und bis 2050 auf Null sinken sollen. Unsere Politiker hatten eine „Win-win-Situation“ versprochen, wenn die EU den globalen Vorreiter spielt: Man schütze das Klima, und zugleich schaffe die Entwicklung klimafreundlicher Industrien Wettbewerbsvorteile und dadurch neuen Wohlstand. Dass der Klimaschutz viel Geld kostet, wurde heruntergespielt. So ist Europa industriell ins Hintertreffen geraten, während die USA aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen sind, Indien noch kein Reduktionsziel formuliert hat und China erst ab 2030 die CO2-Emissionen, wie auch immer, senken will. Inzwischen haben unsere Politiker erkannt, welche Folgen die europäische Klimapolitik hat, und rudern, wenn auch zögernd, zurück.
Nehmen wir als Beispiel die Kfz-Industrie. „Fit für 55“ verbietet ab 2035 in der EU die Zulassung neuer Pkw mit Benzin- oder Dieselmotor. Das wird jetzt etwas aufgeweicht. Doch genügt das? Das globale Marktumfeld hat sich in kürzester Zeit radikal gewandelt. Das gilt für die USA mit den neuen Importzöllen und noch mehr für China, dem mit Abstand wichtigsten Markt weltweit. Die Entwicklung der Absatzzahlen in China spricht Bände: 2020 entfielen 38 Prozent der verkauften Autos auf chinesische, 62 Prozent auf nicht-chinesische Kfz-Hersteller. Nur fünf Jahre später hat sich das Bild komplett umgedreht: 2025 entfallen nach den jüngsten Zahlen 64 Prozent auf chinesische, nur noch 36 Prozent auf ausländische Hersteller.
,,, Alles vom 17.12.2026 von Luder Gerken bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/industriestandort-deutschland-ade

Prof Dr. Lüder Gerken ist Vorsitzender des Stiftungsrats des cep
https://www.cep.eu/de/mitarbeiter/lueder-gerken.html
Das Centre for European Policy Network (cep) ist der europapolitische Think Tank der gemeinnützigen Stiftung für Ordnungspolitik. Unsere Arbeit basiert auf den Prinzipien der freien Marktwirtschaft.
https://www.cep.eu/de/cep-institut/ueber-uns/centrum-fuer-europaeische-politik.html

https://www.forumordnungspolitik.de/
https://www.eucken.de/

 

Alle reden von Innovation und Technologie, aber keiner will das Neue
Wettbewerb statt Subventionen
Allmählich frisst sich die Erkenntnis durch, dass es mit der deutschen Industrie zu Ende geht. Eine kurze Geschichte der Dummheit und des Niedergangs in Deutschland. Das Neue kann man nicht herbeisubventionieren – man muss Raum lassen statt regulieren und subventionieren.
Eine der verhängnisvollsten Folgen grüner Politik ist die Zerstörung der Wirtschafts- und Innovationskraft der deutschen Wirtschaft.

Subventionen zerstören Ideen
Übrigens: Technologischer Fortschritt kommt nicht vom Staat und schon gar nicht von Subventionen. Am Anfang stehen Forscher, Ingenieure, Tüftler, visionäre Unternehmer. Aber die Schulen sind ja ruiniert, das Abitur eine Lachnummer. Durch die massenhafte Einwanderung werden die Schulen im großen Durchschnitt durch der Sprache nicht mächtige Kinder und Jugendliche immer öfter zu Unbildungsanstalten, die auch Lernwillige zu Halbanalphabeten herabziehen. Das ist also das intellektuelle Beet, auf denen Bedrohungslagen wuchern, aber keine Nobelpreisträger. Für einen modernen Standort braucht es globale Anbindung, und nicht Abwürgen des Flugverkehrs, moderne Straßen- und Schienennetze und nicht die staatliche Rumpelbahn, in der schon eine ausnahmsweise mal funktionierende Toilettenspülung als Ausweis der Zukunftsfähigkeit gefeiert werden muss.
Ist es also ein Abgesang an den Industriestandort? Die Automobilindustrie wird überleben, in den USA, im kleinen Ungarn, in China. Die Chemie hat ihren Standort längst gewechselt und lässt die alten Rutschen noch etwas rauchen.
Wer Zukunft will, braucht Zukunftsgeist. Braucht Bildung und die Bereitschaft, etwas auszuprobieren. Die EU reguliert erst KI und forscht dann. Das ist nun wirklich die falsche Reihenfolge. Die Forschungsministerin ist einiges, aber Feuer für neue Ideen zu entzünden, vermag sie nicht mit ihren abgelesenen Worthülsen und schnellen Rückziehern bei Gegenwind aus Brüssel. Und dem Kanzler fällt nur ein, die Schlüsselbranche Stahl zu subventionieren wie sonst nur Elektroautos und Windräder. Merke: Wer Innovation in die Erfindung und ins Abkassieren von Subventionen lenkt, wird keine technologischen Innovationen erhalten.

Die Rückgewinnung der Innovationsfähigkeit wird eine Aufgabe von Generationen sein. Köpfe sind vorhanden – wenn man sie nur lässt. Unternehmerischer Mut existiert – wenn man ihn machen lässt. Das Neue lässt sich nicht herbeisubventionieren – man muss ihm Raum lassen, statt zu regulieren und zu subventionieren.
… Alles vom 9.11.2025 von Roland Tichy bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/alle-reden-von-innovation-und-technologie

 

 

Wirtschaft wie Politik brauchen Wettbewerb
Wirtschaft lebt vom Wettbewerb
Im Wirtschaftsrecht sind Kartelle sind verboten. Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) – „Verbot wettbewerbsbeschränkender Vereinbarungen“ in § 1: „Vereinbarungen zwischen Unternehmen, Beschlüsse von Unternehmensvereinigungen und aufeinander abgestimmte Verhaltensweisen, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken, sind verboten.“

Politik ist Wettbewerb um Wählerstimmen
Auch hier sind Behinderungen im aktiven und passiven Wahlrecht unzulässig. Der Begriff der „Kartellparteien“ weist auf Probleme hin.