Dreisamtäler

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Quartett beim Talk in der Dreisam am heißen 18. Juli 2026

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  • Corona Impfbetrug Fauci WHO (3.8.2026)
  • Bürgermeister Kirchzarten: Chronist der Gemeinden (29.7.2026)
  • Bürgermeister Oberried:  Vierzig Jahre verlässliche Begleitung des Lebens in der Region (29.7.2026)
  • Bürgermeister Buchenbach: Gelebte Nähe zu den Menschen, Vereinen, Betrieben und Gemeinden (29.7.2026)
  • Gewerbeverein Kirchzarten: 40 Jahre Chronik und Stimme des Dreisamtals (29.7.2026)
  • Gesellschafter des Dreisamtäler: Danke für Ihr Vertrauen (29.7.2026)
  • „Dorf aktuell“ war mir ein Herzensanliegen (29.7.2026)
  • 40 Jahre Dreisamtäler – Rückblick (29.7.2026)
  • Plädoyer für einen neuen Dreisamtäler 2.0 (23.7.2026)
  • Hanspeter Schweizer – Nachruf (6.8.2020)
  • Hanspeter Schweizer: Coronavirus – über den Einfluss von Politik und Medien (22.4.2020)
  • Regio-Medien-Kulturpreis 2009 für den Dreisamtäler (26.8.2009)
  • Hanspeter Schweizer: 20 Jahre Dreisamtäler (29.6.2006)

 

Bürgermeister Kirchzarten: Chronist der Gemeinden
Dreisamtäler baute Brücken zwischen Politik und Bürgerschaft
Seit 1986 begleitete der Dreisamtäler das Leben im Dreisamtal mit Engagement und Leidenschaft – und das verdient unseren tiefen Dank und unsere Anerkennung.
Der „Dreisamtäler“ war weit mehr als nur ein Medium; er war ein Chronist unserer Gemeinden, ein Spiegel des lokalen Geschehens und ein wichtiger Akteur zur Sicherung der Meinungsvielfalt und damit entscheidend für die demokratische Willensbildung. Er hat Kommunalpolitik transparent gemacht, das Vereins- und Kulturleben gewürdigt und die Menschen im Dreisamtal in den Mittelpunkt gestellt. Diese lokale Berichterstattung ist unverzichtbar – sie schafft Identität und fördert den Zusammenhalt.
Eine verlässliche und unabhängige Berichterstattung als „Vierte Gewalt“ ist von großer Bedeutung. Der „Dreisamtäler“ informierte nicht nur, sondern baute Brücken– zwischen Politik und Bürgerschaft, zwischen Tradition und Moderne.
Ohne eine lebendige Lokalpresse hat es eine lebendige Demokratie sehr schwer.
29.7.2026, Darius Reutter, Bürgermeister Kirchzartem
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Plädoyer für einen Dreisamtäler 2.0 – Die Lesermeinung
Es ist jammerschade, dass der Dreisamtäler zum Ende Juli 2026 sein Erscheinen einstellt. Welch ein Kulturverlust! Aus einem Anzeigenblatt entwickelte sich eine Zeitung, die jede Woche die wichtigsten Infos zu Engagement, Vereinen und „was so alles passiert“ im Dreisamtal kostenlos in den Briefkasten einwirft. Dazu noch unabhängig von den medialen Monopolisten und dem politischen Zeitgeist – eine Idee, die dem Gründer und „wunderbaren Chancengeber“ des Dreisamtälers Hanspeter Schweizer zu verdanken ist, der im Oktober 2020 viel zu früh verstorben ist.
Ich wünsche mir, dass sich pfiffige DreisamtälerInnen finden werden, die bereit sind, einen politisch und auch sonst unabhängigen Dreisamtäler 2.0 herauszubringen. Viel Glück dabei.
29-7-2026, Ekkehard Kaier, FR-Littenweiler

Bürgermeister Oberried:  Vierzig Jahre verlässliche Begleitung des Lebens in der Region
Vierzig Jahre Dreisamtäler – das waren vierzig Jahre gelebte Heimatverbundenheit, vierzig Jahre Stimme unserer herrlichen Raumschaft und Dörfer. Vierzig Jahre verlässliche Begleitung des Lebens in unserer Region.
Als Hans Peter Schweizer den Dreisamtäler 1986 ins Leben rief, legte er den Grundstein für etwas Bleibendes: eine Zeitung, die nicht von außen auf unsere Region schaut, sondern mitten aus ihr heraus berichtet. Der Anspruch, ein unabhängiges Medium zu sein, hat den Dreisamtäler bis heute getragen.
Wie oft haben unsere Bürgerinnen und Bürger auf diesen Seiten ihr eigenes Leben wiedergefunden – ein Bild vom Vereinsfest, ein Bericht über das neue Gewerbe im Ort, ein Nachruf auf eine geschätzte Persönlichkeit. Für mich nahm die Rubrik „Dorf aktuell“ einen besonderen Platz ein. Als lebendiger Jahresüberblick – einige Zeit sogar als Videoclip – ist es für mich über die Jahre eine Rubrik geworden, die ich gerne auch rückblickend lese.
Ich danke der Redaktion, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich für ihr Engagement.
29.7.2026, Klaus Vosberg, Bürgermeister Oberried
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Bürgermeister Buchenbach: Gelebte Nähe zu den Menschen, Vereinen, Betrieben und Gemeinden
Vier Jahrzehnte Dreisamtäler – das waren vier Jahrzehnte gelebte Nähe zu den Menschen, Vereinen, Betrieben und Gemeinden in unserem Tal.
Aus Sicht eines Bürgermeisters schätzte ich den Dreisamtäler in besonderer Weise. Die Redaktion arbeitete fair, sachlich und mit echtem Interesse an unseren Themen. Mit der Rubrik „Dorf aktuell“ stand uns ein Format zur Verfügung, in dem kommunalpolitische Entscheidungen erläutert und eingeordnet werden konnten – ein praktisches und wertvolles Bindeglied zwischen Gemeinderat, Verwaltung und Bürgerschaft.
29.7.2026, Ralf Kaiser, Bürgermeister Buchenbach
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Gewerbeverein Kirchzarten: 40 Jahre lang war die Wochenzeitung weit mehr als ein Nachrichtenblatt – sie war Chronik und Stimme des Dreisamtals.
Der Dreisamtäler gehörte zum Dreisamtal – und wird es in den Erinnerungen vieler Menschen auch bleiben. Untrennbar verbunden ist die Zeitung mit ihrem Gründer Hanspeter Schweizer. Sein Büro in der Passage steht sinnbildlich für eine Publikation, die über vier Jahrzehnte das Leben in unserer Region begleitet und dokumentiert hat.
Mit dem Dreisamtäler entstand ein Medium, das den Menschen im Dreisamtal eine eigene Stimme gab. Hier fanden die kleinen und großen Geschichten ihren Platz: Vereinsleben, Kultur, Kommunalpolitik, Jubiläen und gesellschaftliches Engagement. Der Dreisamtäler berichtete mit großer Nähe zu den Menschen und war für viele eine unverzichtbare Informationsquelle.
Viele engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trugen diesen Geist über Jahrzehnte mit. So gehörte die Frage früher am Donnerstag, später am Mittwoch, ganz selbstverständlich dazu: „Hascht den Dreisamtäler schon glese?“ Für viele war das Lesen der neuesten Ausgabe fester Bestandteil der Woche.
Im Jahr seines 40. Jubiläums endet nun die Geschichte dieser besonderen Zeitung. Nach vielen Jahren als inhabergeführtes Familienunternehmen wurde der Dreisamtäler verkauft und später erneut weitergegeben. Mit dem Abschied seines Gründers begann eine Entwicklung, die nun in der Einstellung der Zeitung endet. Wo wirtschaftliche Kennzahlen entscheiden, bleibt für regionale Identität oft wenig Raum.
Mit der letzten Ausgabe verschwindet deshalb weit mehr als ein Printprodukt. Das Dreisamtal verliert ein Stück Heimat, ein Forum für das öffentliche Leben und ein wichtiges Kapitel seiner Zeitgeschichte.
Unser Dank gilt Hanspeter Schweizer und seinem Team, den MitarbeiterInnen der neuen Zeit und allen, die den Dreisamtäler über 40 Jahre mit Engagement gestaltet, getragen und begleitet haben. Sie machten ihn zu dem, was er war: eine Zeitung aus der Region – für die Region.
29.7.2026, Dietmar Junginger,1. Vorsitzender Gewerbeverein Kirchzarten
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Gesellschafter des Dreisamtäler: Danke für Ihr Vertrauen
In eigener Sache
Liebe Leserinnen und Leser,
mit dieser Ausgabe endet nach 40 Jahren die Herausgabe des Dreisamtälers und nach über 70 Jahren die Herausgabe des Freiburger Wochenberichts.
Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Sie ist das Ergebnis einer Entwicklung, die sich über einen längeren Zeitraum abgezeichnet hat und die inzwischen viele lokale und regionale Wochenzeitungen in ganz Deutschland betrifft.
Unsere Wochenzeitung war über viele Jahre hinweg ein fester Bestandteil des Mittwochs. Woche für Woche durften wir über das berichten, was die Menschen in unserer Region bewegt: über Vereine und Initiativen, Unternehmen und Kommunen, kulturelle Veranstaltungen, sportliche Erfolge und das vielfältige gesellschaftliche Leben vor Ort. Wir haben Menschen vorgestellt, Geschichten erzählt und Informationen zusammengestellt, die ohne lokale Medien oft unbeachtet geblieben wären.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für gedruckte Wochenzeitungen haben sich in den vergangenen Jahren jedoch grundlegend verändert. Die Kosten für Papier, Druck, Energie und Logistik sind deutlich gestiegen. Gleichzeitig ist die Zahl der Anzeigenkunden zurückgegangen. Dadurch sind die Erlöse, auf denen das Geschäftsmodell einer gedruckten Wochenzeitung traditionell beruht, spürbar zurückgegangen.
Auch unsere Wochenzeitung blieb von dieser Entwicklung nicht verschont. Trotz großer Anstrengungen, wirtschaftlicher Anpassungen und vieler Gespräche mit Beteiligten ist es nicht gelungen, die steigenden Kosten und die rückläufigen Werbeeinnahmen dauerhaft in Einklang zu bringen.
Die Fortführung der Zeitung wäre unter diesen Bedingungen wirtschaftlich nicht mehr verantwortbar gewesen und so geben wir den Herausgabezeitpunkt Mitte der Woche auf und schaffen attraktive und passgenaue Vermarktungsalternativen am Wochenende.
Unser aufrichtiger Dank gilt Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern. Danke für Ihr Interesse, Ihre Treue und Ihr Vertrauen über all die Jahre hinweg. Ebenso danken wir unseren Anzeigenkunden, Geschäftspartnern, Vereinen, Institutionen und allen, die den Dreisamtäler und den Freiburger Wochenbericht über viele Jahre unterstützt haben. Ohne dieses Engagement wäre die regelmäßige Veröffentlichung nicht möglich gewesen.
Ein besonderer Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, freien Autorinnen und Autoren, Fotografen, Zustellerinnen und Zustellern sowie allen Partnern hinter den Kulissen. Mit ihrem Engagement, ihrer Verlässlichkeit und ihrem Einsatz haben sie den Dreisamtäler und den Freiburger Wochenbericht über viele Jahre geprägt und den Erfolg ermöglicht. Unser besonderer Dank gilt
dabei auch unserem langjährigen Geschäftsführer Martin Zenke, der die Entwicklung des Unternehmens mit großem persönlichem Einsatz maßgeblich begleitet und gestaltet hat.
Zum Abschied sagen wir vor allem eines: Danke. Danke für die vielen Jahre, in denen wir Teil Ihres Mittwochs sein durften.
29.7.2026, Im Namen der Gesellschafter des Dreisamtäler
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„Dorf aktuell“ war mir ein Herzensanliegen
Redakteurin Dagmar Engesser blickt auf über 30 Jahre „Dorf aktuell“-Berichterstattung zurück
Über 30 Jahre lang war ich als Ideengeberin für „Dorf aktuell“ verantwortlich und konnte die BürgermeisterInnen, OrtsvorsteherInnen im Erscheinungsgebiet, das ursprünglich auch den Freiburger Osten, Todtnau, Hinterzarten und Breitnau umfasste, zur Kommunalpolitik interviewen. Damit trug der Dreisamtäler dazu bei, dass die LeserInnen über das Dorfgeschehen im eigenen Ort, aber auch in den Nachbarorten informiert waren – und das kostenlos! In späteren Jahren kam die Berichterstattung über die Gemeinderatssitzungen im Dreisamtal dazu. Viele LeserInnen schätzten diese Berichte, weil die meisten informiert sein wollen und sich dafür interessieren, was im Ort geschieht. Sie schaffen es aber nicht, Gemeinderatssitzungen zu besuchen.
In meiner Zeit als Redakteurin für den Dreisamtäler berichtete ich in all den Jahren über Bürgermeisterwahlkämpfe, Gemeinderatswahlen, Bürgerentscheide und viele andere politische Prozesse wie die Entwicklung von neuen Baugebieten, über die nicht enden wollende Diskussion über die Flächennutzungspläne zur Windkraft, die Unterbringung von Geflüchteten und vielem mehr.
Der Dreisamtäler begleitete pressemäßig viele für die BewohnerInnen des Dreisamtals bedeutende Baumaßnahmen und Projekte wie die Innerortssanierung Kirchzartens, die Umwandlung der Talvogtei zum Rathaus, die Schulsanierungen in Stegen und Buchenbach, der Bau des Bürgerhauses Wittental und des Hauses der Vereine in Stegen, der Neubau des Feuerwehr- und Vereinshauses in Buchenbach und des Burger Kinderhauses oder die Sanierung des Kindergartens in Zarten, die Erneuerung der Turn- und Festhalle mit Hallenbad in St. Peter, das Begegnungshaus in Stegen – um nur einige wenige zu nennen.
Projekte, die nicht selbstverständlich sind und davon zeugen, dass die politisch Verantwortlichen daran arbeiten, den Bürgern eine gute kommunale Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Das alles geschah nicht von heute auf morgen. Diesen Projekten gingen lange Planungsphasen voraus, sie wurden mehrfach in den Ratsgremien behandelt und oft kontrovers diskutiert; manchmal hatte man das Gefühl, es tut sich nichts. Doch im Rückblick zeigt sich, dass sehr viel bewegt wurde und sich die Gemeinden im positiven Sinne weiterentwickelt haben. Darüber zu berichten war spannend und bereichernd!
Schade, dass diese Zeit nun zu Ende geht!
29.7.2026, Dagmar Engesser
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40 Jahre Dreisamtäler – Rückblick
Seit 1986 berichtete die Wochenzeitung von Menschen, Kommunalpolitik, Wirtschaft und Vereinen
Am 12. Juni 1986 wurde der Dreisamtäler, gegründet von Hanspeter Schweizer, zum ersten Mal kostenlos an die Haushalte verteilt. Seither hat er das Geschehen im Dreisamtal und darüber hinaus zuverlässig begleitet – unter wechselnden Rahmenbedingungen. Jetzt heißt es Abschied nehmen.
Nach 40 Jahren halten wir tatsächlich die letzte Ausgabe des Dreisamtälers in den Händen.
Am 12. Juni 1986 brachte ihn Hanspeter Schweizer, damals noch unter dem Namen „Dreisamtäler Wochenspiegel“, das erste Mal als kostenlose regionale Anzeigen- und Informationszeitung heraus – an einem Donnerstag. Die Titelstory „Noch’n Blatt“ legte dar, warum man es 1986 in einer eigentlich „gesättigten Medienlandschaft“ dennoch wagte, im Dreisamtal mit einer kostenlosen Wochenzeitung zu starten. Am erforderlichen Mut und Unternehmergeist mangelte es Hanspeter Schweizer, das werden alle bestätigen, die mit ihm gearbeitet haben, nie. Gedruckt wurde die Zeitung bei Hanspeter Schweizers Firma Schweizer Druck, die er 1981 in der Passage in der Freiburger Straße gegründet hatte.
Zu den Anfangszeiten benötigte die neue Zeitung noch ganz viel Handarbeit: Jede einzelne Anzeige entstand mit Anreibebuchstaben, Schreibmaschine, Reproschnipseln und Fotokopien. Alles wurde ausgeschnitten, zurechtgerückt und sorgfältig aufgeklebt, bis die ersten Elemente auf dem Layoutbogen saßen. Die Berichte kamen als Textfahnen aus der Fotosatzanlage, die Fotos mussten mit der Reprokamera gerastert und auf das passende Format gebracht werden. Dann wurde Seite für Seite montiert: Texte und Bilder fanden ihren Platz zwischen den Anzeigen, Überschriften wurden zum Schluss eingeklebt. Erst wenn alles saß, wurde die fertig geklebte Seite mit der Reprokamera verfilmt. Durchgehend digital hergestellt sollte es den Dreisamtäler erst ab 2017 geben.
Doch das Team um Hanspeter Schweizer war von Anfang an mit viel Herzblut dabei – als Redakteure, bei der Akquise von Anzeigen, bei Layout, Satz und Druck. Egal, ob es um Kommunalpolitik, um Veränderungen bei Unternehmen, um Kultur oder das Geschehen in den Vereinen ging – die Wochenzeitung für das Dreisamtal war am Puls der Zeit und berichtete regelmäßig und verlässlich über Ereignisse und Menschen.
Bis zum Feldberg
Und das kam an: Die Auflage stieg von 12.500 auf bis zu 30.000. Aus anfänglich vier bis acht Seiten wurden 16 Seiten und mehr, die meist 14-tägig, später auch wöchentlich erschienen und die Leserinnen und Leser zuhause in ihren Briefkästen erreichten. Das Verbreitungsgebiet ging vom Freiburger Osten bis zum Feldberg. Die Leistung des Dreisamtälers wurde wahrgenommen: Sein Herausgeber erhielt 2009 dafür den Regio-Medien-Kulturpreis.
2016 entschloss sich Hanspeter Schweizer in der Vorbereitung seines Ruhestands zum Verkauf des Dreisamtälers an den Offenburger Kramer-Verlag. Doch lassen wollte er von seiner Zeitung nicht: Er blieb Geschäftsführer, bis zu seinem Tod am 26. Juli 2020 mit 62 Jahren.
Zwei Jahre später, 2022, übernahm der Freiburger Wochenbericht und damit BZ.Medien den Dreisamtäler. Der Erscheinungsrhythmus wurde durchgehend wöchentlich. Die Auflage und der Zeitungsumfang wurden den unter wirtschaftlichem Druck gesunkenen Anzeigenaufträgen und den wachsenden Kosten der Herstellung und Verteilung auf 12.000 Exemplare und zwischen acht und zwölf Seiten angepasst. Das Verbreitungsgebiet konzentrierte sich seit 2022 im Wesentlichen auf Kirchzarten, Stegen, Oberried, Buchenbach, St. Peter und St. Märgen.
Was sich trotz geänderter Rahmenbedingungen nicht verändert hat, ist die Begeisterung, mit der ein kleines Team Woche für Woche den Dreisamtäler erstellt hat – mit viel Leidenschaft für das Geschehen in unserer Region, für die Menschen und ihre Geschichten, die über 40 Jahre einen Platz im Dreisamtäler gefunden haben. Nun sagen wir Danke und hoffen, Sie halten den Dreisamtäler in guter Erinnerung
29.7.2026, Heike Schwende

 

 

Plädoyer für einen neuen Dreisamtäler 2.0
Es ist jammerschade, daß der Dreisamtäler zum Ende Juli 2026 sein Erscheinen einstellt. Welch ein Kulturverlust! Aus einem Anzeigenblatt entwickelte sich in Kirchzarten eine Zeitung, die alle 14 Tage die wichtigsten Infos zu Engagement, Vereinen und „was so alles passiert im Dreisamtal“ kostenlos in die Briefkästen einwirft. Dazu noch unabhängig von medialen Monopolisten und dem politischen Zeitgeist – eine Idee, die dem Gründer und „wunderbaren Chancengeber“ Karlheinz Schweizer zu verdanken ist, der am 26.10.2020 viel zu früh verstorben ist. https://www.freiburg-schwarzwald.de/blog/hanspeter-schweizer-nachruf/

Ich wünsche mir, daß sich pfiffige DreisamtälerInnen finden werden, die bereit sind, einen politisch und auch sonstwie unabhängigen „Dreisamtäler 2.02 herauszubringen. Print oder online, kostenlos oder bezahlt – wie auch immer, Hauptsache lokal.
Viel Glück dabei. Ekkehard Kaier
23.7.2026

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Hanspeter Schweizer: Coronavirus – über den Einfluss von Politik und Medien
Das Geschäft mit der Angst der Menschen. Von Hanspeter Schweizer

… Alles vom 22.4.2020 von Hanspeter Schweizer bitte lesen auf
https://www.freiburg-schwarzwald.de/blog/politik-medien-corona-angst/

Regio-Medien-Kulturpreis 2009 für den Dreisamtäler
Die Laudatio für den „Dreisamtäler“ hielt kein Geringerer als der ehemalige südbadische Forstpräsident und Spitzenfunktionär des Deutschen Skiverbandes, Erwin Lauterwasser, aus Kirchzarten. Schließlich kann er auf jahrzehntelange Erfahrungen im Umgang mit Medien zurück blicken. Lauterwasser lobte Hanspeter Schweizer als einen Menschen, der mit seinen Ideen unbeirrbar seinen Weg gegangen sei. „Es verlangte Mut“, so Lauterwasser, „sich im Schatten der beherrschenden Tageszeitung als kleine Artgenossin zweiwöchentlich Luft zu verschaffen.“ Am 12. Juni 1986 sei seine Zeitung erstmals unter dem Namen „Dreisamtäler Wochenspiegel“ herausgekommen. Trotz aller finanziellen Probleme wäre dann im Laufe der Jahre „aus dem zarten Pflänzchen bald ein solides Gewächs“ geworden. „Die Kunden hielten dem Dreisamtäler die Treue und die Leser nicht weniger.“

Preisträger und Ehrende: Ernst Seidel, Präsident des „Europäischen Kulturforums Oberrhein“; Adolf Braun, Steinwasen-Park; Hanspeter Schweizer, Dreisamtäler; Günter Ziegler, Verein Tourismus Dreisamtal und Gerhard Hug, Landhotel Reckenberg (v.l.)

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Von anfänglich vier bis acht Seiten seien bis heute 16 und mehr geworden. Die Auflage habe sich von 12.500 auf 26.750 mehr als verdoppelt. Treue Mitarbeiter(innen) in allen Bereichen seine Garanten für den Erfolg. Hanspeter Schweizer habe über 23 Jahre ein Blatt produziert, das überzeuge: „Nicht ohne Grund: Der Lesestoff, den das Blatt bietet, macht den Erfolg aus. Berichte aus Kultur und Wirtschaft, aus dem Geschäftsleben, aber auch aus dem Alltag der hiesigen Bevölkerung, haben das Lesevergnügen nachhaltig hochgehalten.“ Hanspeter Schweizer freute sich sehr über die wichtige Ehrung. Er dankte den treuen Kunden und widmete den Preis seinen engagierten Mitarbeitenden.
26.8.2009, https://www.freiburg-schwarzwald.de/littenweiler/medien1.htm
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Hanspeter Schweizer: 20 Jahre Dreisamtäler

29.6.2006, Hanspeter Schweizer , Herausgeber
https://www.freiburg-schwarzwald.de/littenweiler/medien1.htm#20%20Jahre%20Dreisamt%C3%A4ler