Dreisamtal-Diskussion

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Weizenernte im Dreisamtal bei Freiburg 18.7.2025

Die Diskussionskultur liegt in Deutschland darnieder – leider. Auch deshalb ist es gut, wenn wenigstens die Bürger vorort, z.B. hier im Dreisamtal, miteinander reden bzw. diskutieren. Die Bürger als der Souverän mit dem Grundgesetz in der Hand, das ihnen ihre Grundrechte als „Abwehrrechte gegen den übergriffigen Staat“ (BVerfG) verbrieft.
Für solche Diskussionen braucht es keine über NGOs staatsfinanzierte Demokratie-Förderprogramme – von immer mehr Bürgern als Umerziehungsprogramme empfunden – wie „Demokratie leben“. Das miteinander Reden können die mündigen Bürger viel besser alleine bewerkstelligen – frei, unabhängig und offen.
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2 mal Diskussion: „Dreisamtal Gemeinsam“ und „Dreisamtal verbinde dich“:
Dreisamtal Gemeinsam

Der Verein beschreibt sich als überparteiliches Bündnis, das sich zur lebendigen Demokratie bekennt. Als gemeinsame Grundwerte werden Vielfalt, Mitmenschlichkeit, Weltoffenheit und Toleranz angeführt. 2022 gründeten Bürgerinnen und Bürger die Initiative als Gegenbewegung zum Zusammenschluss „Dreisamtal verbinde dich“, der seinerzeit die Corona-Maßnahmen kritisierte. Damals versammelten sich jeden Montag Impf- und Maskengegner teils mit Fackeln und Trommeln in Kirchzartens Zentrum, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren.
Quelle: www.badische-zeitung.de/rund-450-menschen-kommen-zur-brandmauer-demo-in-kirchzarten (niv)
https://dreisamtal-gemeinsam.de/
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Dreisamtal verbinde dich
„Dreisamtal – verbinde – dich“ steht für die Vernetzung der Bürger, um die Gemeinschaft und jeden Einzelnen zu stärken. Wir leben im Bewusstsein, dass WIR bestimmen, was gespielt wird, nicht unsere angestellten Politiker.
Die Corona – Affäre hat in der Bevölkerung tiefe Spuren hinterlassen. Maßnahmen der Regierung haben die Menschen zunächst in Panik versetzt, dann in Angst und Sorge. Die Ergebnisse des menschenverachtenden Regulierungs- und Zersetzungswahns, der von uns ausgehaltenen Regierung, muss gestoppt werden!
Wertschätzung, Vertrauen, Respekt & Achtung sind die Eckpfeiler im Umgang miteinander
Nachtrag: Das in der Coronazeit  begangene Unrecht muß aufgearbeitet werden, nur so ist eine Versöhnung der Gesellschaft möglich. Corona darf sich nicht wiederholen – auch nicht unter anderer Überschrift!
https://dreisamtal-verbinde-dich.de/
https://t.me/dreisamtalverbindedich
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Kirchzarten am finanziellen Wendepunkt
– was jetzt endlich ausgesprochen werden muss
Kirchzarten steht heute vor einer Haushaltslage, die man nicht mehr als „normales Defizit“ oder „fette Jahre vorbei“ abtun kann. Die Wahrheit ist: Unsere Gemeinde ist strukturell überlastet. Nicht, weil wir angeblich zu viel für Vereine, Kultur oder das Freibad ausgegeben hätten – sondern weil wir seit Jahren Aufgaben erfüllen müssen, die nicht kommunal beschlossen, aber kommunal bezahlt werden.
Das ist der Kern des Problems.
Sozialkosten, Jugendhilfe, massive gesetzliche Pflichtaufgaben, Integrationsleistungen, steigende Standards, Bau- und Energiekosten, IT-Auflagen, Inklusionspflichten, Ganztagsschulen, Personalsteigerungen und jetzt die Zinswende: All das sorgt dafür, dass Gemeinden wie Kirchzarten längst über ihrem Belastungslimit laufen. Diese Wahrheit wird selten offen ausgesprochen, weil sie politisch unbequem ist – aber sie bestimmt unsere Finanzen mehr als jede freiwillige Leistung zusammen.
Statt die Ursachen ehrlich zu benennen, soll nun das passieren, was immer passiert, wenn keiner Verantwortung übernehmen will: Gebühren rauf, Steuern rauf, Vereine kürzen, Parken teurer, Infrastruktur zurückfahren, weniger Service für die Bürger. Genau diese Reflexpolitik zerstört das, was eine Gemeinde lebendig hält: eine starke Mitte, Ehrenamt, Wirtschaft, Familien und ein funktionierender Ortskern.
Wenn wir Kirchzarten stabilisieren wollen, brauchen wir nicht kosmetische Sparmaßnahmen, sondern Transparenz, Mut und eine klare Analyse: Woher kommen die Kosten wirklich? Wer trägt Verantwortung? Welche Aufgaben sind uns aufgeladen worden? Welche Finanzierung fehlt? Und wie schützen wir unsere lokale Wirtschaft vor weiterer Belastung?
Ich habe deshalb einen ausführlichen offenen Brief veröffentlicht, der die Ursachen offenlegt und eine ehrliche Debatte einfordert.
9.12.2025, Adrian Kempf
Vollständiger Brief mit Kommentarfunktion:
https://adrian-kempf.de/haushaltslage-der-gemeinde-kirchzarten/

 

Abgesagter Faktencheck-Workshop an VHS in Kirchzarten: Wie neutral kann politische Bildung sein?
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Aufgabe politischer Bildung ist es, Problemfelder möglichst kontrovers und multiperspektivisch in alle Richtungen aufzugreifen“, sagt Michael Wehner von der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) in Freiburg zur Frage nach der Neutralität. Auch die LpB sei „keine neutrale Einrichtung“, sagt Wehner. „Wir bekennen uns zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und ihren Werten.“ Er verweist auf den 1976 bei einer LpB -Tagung formulierten Beutelsbacher Konsens – bis heute der Eckpfeiler politischer Bildung in Deutschland.
Politische Bildung soll befähigen, sich eine eigene Meinung zu bilden. Lehrkräfte dürfen niemanden indoktrinieren. Von Neutralität sei im Beutelsbacher Konsens aber nicht die Rede. Die Diskussion um die Amadeu-Antonio-Stiftung und den abgesagten Workshop in Kirchzarten ist für Wehner ein Indiz für einen generellen Trend, der die politische Diskussion mehr und mehr prägt und auch an den Stiftungen nicht vorbeigeht: „Es ist der Kampf um Deutungshoheit: Verschwörungserzählungen richten sich nicht nur gegen Parteien, sondern auch gegen Träger der politischen Bildung und der Zivilgesellschaft.“
… Alles vom 4.12.2025 von Peter Disch bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/abgesagter-faktencheck-workshop-an-vhs-in-kirchzarten-wie-neutral-kann-politische-bildung-sein
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Einige Kommentare:
Man fragt sich, ob politische Bildung in Deutschland noch etwas mit Aufklärung zu tun hat oder nur noch mit geschickter Verpackung. Der Artikel über Kirchzarten ist dafür ein Musterbeispiel: Statt sich ernsthaft mit der Kritik am „Faktenstark“-Format auseinanderzusetzen, wird die Bevölkerung erneut in „gut“ und „irritiert“ sortiert. Wer Fragen zur politischen Neutralität stellt, gilt sofort als Verwirrter, als Erzeuger von „Stimmung“, am besten gleich als jemand, der Desinformation streut.
Dass der Workshop von Codetekt, AAS und Bertelsmann kommt, wird zwar erwähnt, aber die eigentliche Frage – ob politische NGOs mit klaren weltanschaulichen Interessen in einem neutralen Bildungsraum etwas zu suchen haben – wird routiniert weggewischt. Der Beutelsbacher Konsens taucht zwar auf, aber nur, um zu erklären, warum Neutralität angeblich keine Rolle spielt. Praktisch: Damit ist jedes Problem gelöst, bevor es überhaupt benannt wurde.
Der Artikel tut so, als wäre ein kritischer Bürger der entscheidende Faktor gewesen und nicht die schlichte Einsicht, dass ein Format, das „Vertrauens-Checks“ statt Faktenprüfung anbietet, inhaltlich wie politisch höchst fragwürdig ist. Dass Beispiele bewusst einseitig gewählt werden, bleibt unreflektiert. Un es endet in beruhigenden Erzählung, man müsse nur „mehr politische Bildung“ anbieten, dann werde alles besser. Nein – politische Bildung braucht eines: Glaubwürdigkeit. Und die gibt es nur mit echter Neutralität statt pädagogischem Aktivismus. Adrian Kempf, https://www.adrian-kempf.de
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Warum führt „Dreisamtal gemeinsam“ den so wichtigen Desinformation-Workshop nicht in Eigenregie durch? Graswurzel, Basisdemokratie. Nur Mut!
Ende Kommentare

 

Gegenstellungnahme zum BZ-Interview mit Daniel Weimert (Codetekt e. V.) vom 11. November 2025
Das in der Badischen Zeitung veröffentlichte Interview mit Herrn Daniel Weimert, Co-Geschäftsführer des Vereins Codetekt e. V., wirft ein beunruhigendes Licht auf die derzeitige Verfassung der politischen Bildungslandschaft.
https://www.badische-zeitung.de/veranstalter-des-faktencheck-workshops-in-kirchzarten-findet-absage-besorgniserregend
Herr Weimert bezeichnet es als „besorgniserregend“, dass der VHS-Workshop „Faktenstark – Desinformationen wirkungsvoll begegnen“ in Kirchzarten abgesagt wurde – und spricht in diesem Zusammenhang von „Angst“ und „Einschüchterung“. Diese Formulierung ist eine schwerwiegende Verdrehung der Tatsachen.

Die Volkshochschule Dreisamtal hat den Workshop nicht aus „politischem Druck“ oder „Furcht vor Anfeindungen“ abgesagt, sondern – wie in ihrer eigenen Begründung dokumentiert –
1. wegen geringer Resonanz (fehlender Anmeldungen) und
2. um die Neutralitätspflicht öffentlicher Bildungseinrichtungen zu wahren.
Diese Entscheidung war kein Akt der Angst, sondern Ausdruck rechtlicher Verantwortung.
Die VHS-Trägergemeinden haben damit den Beutelsbacher Konsens beachtet, der seit 1976 verbindlich regelt, dass politische Bildung weder überwältigen noch indoktrinieren darf und kontroverse Themen auch als solche darzustellen sind.
Besonders irritierend ist die Aussage Herrn Weimerts, politische Bildung könne „nicht neutral“ sein.
Dieser Satz widerspricht dem Grundverständnis demokratischer Bildungsarbeit und steht im direkten Widerspruch zu den Vorgaben der Kultusministerkonferenz.
Wer die Forderung nach Neutralität als „Instrumentalisierung durch rechte Ränder“ diskreditiert, verlässt den Boden rechtsstaatlicher Bildung und ersetzt ihn durch moralische Parteilichkeit.
Ebenso bedenklich ist die Behauptung, man habe die Sicherheit der „Workshopleitung vor Ort nicht mehr gewährleisten“ können.
Damit wird in der Öffentlichkeit der Eindruck erzeugt, es habe eine reale Gefährdungslage gegeben – eine Unterstellung, für die es keinerlei Grundlage gibt.
Tatsächlich hat es im gesamten Dreisamtal weder Bedrohungen noch Störungen gegeben.
Die Behauptung einer „Gefahr für die Sicherheit“ ist somit nichts anderes als eine rhetorische Eskalation, die Kritik delegitimieren soll.
Der Versuch, Bürger, die auf geltendes Recht und Neutralität hinweisen, in den Kontext von „Angst“, „Einschüchterung“ oder gar „Gewaltpotenzial“ zu stellen, ist einer demokratischen Diskussionskultur unwürdig.
Es braucht in Deutschland keine Gesinnungsprüfung für Bürger, die Rechtsstaatlichkeit und Neutralität verteidigen – und keine moralischen Etiketten für jene, die es wagen, Widerspruch zu äußern.
Adrian Kempf, Kirchzarten, den 12. November 2025
https://www.adrian-kempf.de
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Veranstalter des „Faktenstark“-Workshops in Kirchzarten findet Absage „besorgniserregend“
Der Vorstand der VHS Dreisamtal hat im Oktober kurzfristig den „Faktenstark“-Workshop nach Kritik an der beteiligten Antonio Stiftung abgesagt. Daniel Weimert vom Mitveranstalter Codetekt kritisiert die Absage

Daniel Weimert, 33, ist Mitgründer und Co-Geschäftsführer bei Codetekt. Er hat Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation sowie Publizistik- und Kommunikationswissenschaft studiert.
Der Deutsche Volkshochschulverband ist eine Kooperation mit Codetekt, der Amadeu-Antonio- und der Bertelsmann-Stiftung eingegangen und hat Bildungsträgern vor Ort den kostenlosen „Faktenstark“-Workshop angeboten.
In Kirchzarten wurde der Workshop vom Vorstand der VHS Dreisamtal abgesagt, wegen „geringer Resonanz“ und um die, zur Neutralität verpflichtete VHS angesichts interner und extern Kritik an der Amadeu-Antonio-Stiftung „vor nicht zielführenden, polarisierenden Konflikten zu schützen.“
… Alles vom 11.11.2025 von Peter Disch bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/veranstalter-des-faktenstark-workshops-in-kirchzarten-findet-absage-besorgniserregend
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Absage des „Faktenstark“-Workshops durch die VHS in Kirchzarten sorgt weiter für Diskussionen
Die VHS Dreisamtal hat einen Faktencheck-Workshop in Kirchzarten abgesagt, nun hagelt es weitere Kritik. SPD und Grüne wenden sich in einem offenen Brief an den Vorstand der Volkshochschule

… Einträge in einer Gruppe des Textnachrichten-Diensts WhatsApp und einem Kanal der Telegram-App. Darin bezeichnete der Kirchzartener Adrian Kempf den „Faktenstark“-Workshop als „Teil eines ideologisch aufgeladenen Netzwerkes, das sich als Aufklärung verkauft, in Wirklichkeit aber politische Meinungen gezielt ausblendet und manipulativ einordnet“. Er sei Teil einer orchestrierten Einflussnahme, um „die kulturelle und politische Hegemonie über den öffentlichen Diskurs im Dreisamtal“ zu erreichen. Die Antonio-Stiftung verfolge politische Gegner durch Monitoring und öffentlichkeitswirksame Diffamierung.
Gegenüber der BZ hat Kempf bestätigt, dass die Einträge von ihm stammen, ebenso ein offener Brief an den Verein Dreisamtal Gemeinsam und eine Reihe weiterer Adressaten. Dass der Verein die Absage als Folge „irreführender Darstellungen“ in Chatgruppen bezeichnet habe, die „von einem Bewohner aus der Region“ verbreitet worden seien, sei faktisch falsch und erwecke den Eindruck, eine Einzelperson habe eine demokratische Veranstaltung „verhindert“. Der BZ sagt Kempf: Seine Postings seien ausschließlich sachliche Hinweise zur Neutralitätspflicht öffentlicher Bildungseinrichtungen. Kempf bestätigt, sich an den Vorstand der VHS Dreisamtal gewandt zu haben, „um auf diese Punkte aufmerksam zu machen.“
… Alles vom 5.11.2025 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/absage-des-faktenstark-workshops-durch-die-vhs-in-kirchzarten-sorgt-weiter-fuer-diskussionen.

Kommentar:
Desinformation findet statt: von links, von rechts, von Medien, vom ÖRR. Auch vom Staat und den von ihm finanzierten NGOs.
Unumstritten: ein Workshop zum Thema Desinformation-Faktencheck ist sinnvoll. Umstritten: die NGO Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS) als Mit-Veranstalter.
Vorschlag: Kirchzartener Bürger veranstalten den Workshop an der VHS ohne die AAS in Eigenregie. E.K.

 

Volkshochschule Dreisamtal sagt Faktencheck-Workshop wegen Kontroversen ab
Der Vorstand der Volkshochschule Dreisamtal hat den „Faktenstark“-Workshop „Umgang mit Desinformationen“ abgesagt. Ein Grund: Kritik an der Amadeu-Antonio-Stiftung, die am Workshop beteiligt ist.

Zu den Absagegründen sagt Fränzi Kleeb, Bürgermeisterin von Stegen und Vorstandsvorsitzende: „In diesem Fall war die geringe Resonanz auf die Ausschreibung ausschlaggebend. Aber auch kontroverse Diskussionen innerhalb und außerhalb der VHS über die Veranstaltung selbst und die ausrichtende Stiftung haben uns bewogen, von einer Durchführung abzusehen. Dabei ging es nicht um eine wie auch immer geartete Bewertung der Stiftung, sondern darum, die VHS – für ihren neutralen und unabhängigen Bildungsauftrag – vor nicht zielführenden, polarisierenden Konflikten zu schützen.“
Der Verein Dreisamtal Gemeinsam, der als Veranstalter einspringen wollte, spricht davon, dass er den Kurs mit 15 Teilnehmern vollbekommen hätte.

Wofür wird die Amadeu-Antonio-Stiftung kritisiert?
Kritiker der Amadeu-Antonio-Stiftung zweifeln deren Neutralität an. Im Januar gehörte die Stiftung zu 145 Organisationen, die vor der Bundestagswahl an die CDU appellierten, das Staatsangehörigkeits-, Aufenthalts- und Asylrecht nicht zu verschärfen. Die Unionsbundestagsfraktion reagierte mit der kleinen Anfrage „Politische Neutralität staatlich geförderter Organisationen“ an die Bundesregierung. „Einerseits haben gemeinnützige Organisationen das Recht, sich gesellschaftspolitisch im Rahmen ihres Satzungszwecks zu äußern, andererseits dürfen sie nicht parteipolitisch agieren, wenn sie steuerlich begünstigt werden“, heißt es darin. Zu den hinterfragten Organisationen zählte auch die Amadeu-Antonio-Stiftung.

Vor Ort war der geplante VHS-Workshop in Chatgruppen in Social-Media-Apps wie Telegram und Whatsapp Thema. In beiden hat ein Bewohner aus der Region einen identischen Beitrag publiziert. Den „Faktenstark“-Workshop bezeichnet er als „Teil eines ideologisch aufgeladenen Netzwerkes, das sich als Aufklärung verkauft, in Wirklichkeit aber politische Meinungen gezielt ausblendet und manipulativ einordnet“. Er sei Teil einer orchestrierten Einflussnahme, um „die kulturelle und politische Hegemonie über den öffentlichen Diskurs im Dreisamtal“ zu erreichen.
… Alles vom 24.10.2025 von Peter Disch bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/volkshochschule-dreisamtal-sagt-faktencheck-workshop-wegen-kontroversen-ab
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Einige Kommentare
Es gibt auch eine Stellungnahme dazu von uns, Dreisamtal Gemeinsam: https://dreisamtal-gemeinsam.de/ Marlene Greiwe
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Ein Workshop über Desinformation in Kirchzarten wurde abgesagt – schade. Weil diesen Workshop eine Stiftung managt, die vom Staat, also „von oben“ finanziert wird und so gar nicht überparteilich agiert – verständlich. Ob diese Stiftung nun Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS) heißt oder Charlie-Kirk-Stiftung oder sonstwie, ist belanglos, schließlich beherrschen beide politischen Seiten – links wie rechts – das Instrument der Desinformation.
Deshalb nochmals die Anregung: Warum kann man in Kirchzarten einen solchen Workshop nicht bürgernah „von unten“ selbst organisieren, d.h. ohne irgendeine externe Stiftung, Partei, NGO usw. als Lehrmeister, professioneller Spezialist, Supervisor bzw. Umerzieher? Warum kann z.B. Dreisamtal-Gemeinsam nicht ohne die AAS auskommen, wo es im Dreisamtal doch viele kluge Köpfe gibt?
Ein Vorschlag: BZ-Redakteur Peter Disch, Autor des vorliegenden ausgewogenen Artikels, als Diskussionsleiter? E.K.
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Die Frage ist doch nicht, ob diese demokratischen Grundwerte, usw. aufgezeigt werden sollen oder nicht (das steht außer Frage). Der Punkt ist der, daß die Stiftung eine bestimmte politische Grundtendenz hat und eben daher kaum objektiv glaubhaft ihre Schulungen einigermaßen neutral durchführen kann. Das gilt auch für die Unterstützer wie die Bertelsmann-Stiftung.
Grundsätzlich ist der Kampf der Amadeo-Antonio-Stiftung ja der für Menschenrechte, für Flüchtlinge, für den (positiven) Umgang mit Migration. Demokratie, Medienkompetenz und Desinformation umfasst aber viel mehr. Und es gibt halt sehr viel Desinformation auch aus dem Umfeld der eher linken Parteien und Organisationen, wie z.B. auch Pro-Asyl. Deshalb sind Workshops dieser Stiftung unter Unterstützer nur eingeschränkt glaubhaft und dienen zu einem großen Teil der Verbreitung der eigenen Narrative. Karl-Heinz Brunner
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Na ja diese Stiftung als neutral zu bezeichnen ist schon ziemlich gewagt. Wer 2023 2,2 Millionen von der Regierung erhalten hat wird nach „Links“ schön brav stillhalten und ordentlich gegen „Rechts“ austeilen.
Es gab mal eine Zeit da war das ganze Spektrum zwischen Links, Mitte und Rechts (nicht Rechtsextrem!) Gegenstand des normalen politischen Diskurses. Heute aber sind nur noch Standpunkte Links der Mitte überhaupt diskurswürdig. Der Begriff Rechtsextrem wurde de facto abgeschafft und durch Rechts ersetzt. Eine bedenkliche Entwicklung. Inga Schauppel-Wehran
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Die Thematik „Umgang mit Desinformationen“ ist wichtig, besonders für die Jugend. Warum kann man einen solchen Workshop nicht in Dreisamtäler Eigenregie durchführen, also unabhängig von der sogar von der ZEIT als linkslastig beschriebenen Amadeu-Antonio-Stiftung, die von dem mit über 2,3 Mio Euro subventionierten „Demokratie leben„-Programm abhängig ist? „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“. Im Dreisamtal gibts doch genug Leute mit Grips, die einen Faktencheck zur Desinformation neutral managen können. E.K.
Ende Kommentare