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- Reportage Seitenwechsel – Aber Googgle-Sucheinschränkung (10.11.2025)
- Google schränkt Suchergebnisse ein gemäß DSA und EMFA (7.11.2025)
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Reportage Seitenwechsel – Aber Google-Sucheinschränkung
Die freie Meinung bricht sich Bahn
Trotz aller Proteste wurde die Buchmesse „SeitenWechsel“ ein unerwarteter, riesiger Erfolg: 6.000 Besucher feierten ein Fest der freien Meinung. Der Gegenprotest blieb mickrig. Tichys Einblick präsentiert Impressionen von der Messe.
https://www.youtube.com/watch?v=iqrx5Zzsg6Q
… Alles vom 10.11.2025 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/video/kommentar/die-freie-meinung-bricht-sich-bahn-seitenwechsel-reportage/
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Kommentare:
Zitat: “ „SeitenWechsel“ ein unerwarteter, riesiger Erfolg: 6.000 Besucher feierten ein Fest der freien Meinung.“ Bleibt dann wohl nach diesen gelungenen Start von Frau Dagen’s Buchmesse „Seitenwechsel“ nur noch zu hoffen und wünschen, dass dann beim nächsten „Seitenwechsel“ die 10.000er Marke und im Weiteren dann auch noch die 30 und 50.000er Marke übersprungen wird.
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Bemerkenswert ist dann auch hier, dass wenn man z.Bsp. bei „Google News“ „Seitenwechsel“ eingeben tut, dass man dann auf den ersten Seiten wieder nur die bekannt-üblichen Relotius- und „Qualitätsmedien“ angezeigt bekommt und das bei diesen die Veranstalter, Autoren, Verleger und Besucher durchgehend nur im Zusammenhang -na klar- mit rechten, neuen rechten oder rechtsextremen genannt werden.
Wobei hier dann in den einen oder anderen Artikel natürlich nicht auch noch solch Worte wie „Nazi’s“ oder solch Hinweise wie „vom Verfassungsschutz beobachtet“ oder „wurde vom VS als gesichert blablabla….“ verwendet werden und nicht fehlen dürfen.
EINFACH nur mal eine banale objektive Berichterstattung, in der dann auch mal der eigentliche Grund für diesen „Seitenwechsel“ genannt und erklärt wird, darf und kann man von der heutigen (ab)schreibenden Zunft der „Hofberichterstatter“ (ehemals auch respektvoll Journalist genannt) natürlich nicht (mehr) erwarten. Manfred_Hbg
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Google schränkt Suchergebnisse ein gemäß DSA und EMFA
„Don’t be evil“ war einmal – heute heißt es: „Don’t be visible“
„Wissen demokratisieren“ – das war der Gründungsgedanke von Larry Page und Sergey Brin. Google sollte das Werkzeug einer offenen Gesellschaft werden, eine Suchmaschine, die die besten Inhalte findet – nicht die genehmigten. „The goal is to provide the most objective information possible“, schrieben die Gründer 1998. Ein Vierteljahrhundert später steht davon nichts mehr.
Aus dem Versprechen der Freiheit ist ein System der Sichtbarkeitsverwaltung geworden mit politischem Durchgriff aus Brüssel. Seit Inkrafttreten des Digital Services Act (DSA) und des euphemistischen European Media Freedom Act (EMFA) wird nicht mehr angezeigt, was relevant ist, sondern das, was obrigkeitsgenehm ist.
„Risiken für den demokratischen Diskurs“ sollen minimiert werden, heißt es in den EU-Vorgaben – eine dehnbare Formulierung, die jede Kritik an der Regierung umfasst. Und Google, einst rebellisch gegen jede staatliche Einflussnahme, macht 2025 sehr gerne mit. Die Algorithmen dienen heute der Kontrolle.
Bei Tichys Einblick lässt sich das gut belegen: Beiträge, die noch vor einem halben Jahr in Googles Schlagzeilen-Modulen auftauchten, verschwinden seit Mitte 2025 aus diesen Flächen – ohne Änderung am Stil, an der Technik oder am Nachrichtenwert. Auch findet man Beiträge nicht mehr weiter vorne oder gar nicht unter den Google News, wenn man nach aktuellen Themen sucht.
Am besten lässt sich das gegenwärtig im Fall der Berichterstattung zu Wolfram Weimer nachvollziehen. Da Welt, Bild, FAZ und Focus zu dem Urheberrechtsskandal weitestgehend schweigen bzw. relativieren, erfährt der über Google suchende Leser wenig bis gar nichts von den Interessenskonflikten und Hochstapeleien des Mannes im Amt des Kulturstaatsministers.
Was Experten befürchtet haben, bestätigt sich nun. Der EMFA sieht ein Klassifizierungssystem vor: sogenannte „Trusted Media Providers“, die bevorzugt gelistet werden. Wer dieses Siegel nicht hat, verliert Reichweite und Sichtbarkeit. Über die Einhaltung wacht das European Board for Media Services (EBMS) – ein neues Gremium aus nationalen Medienaufsichten unter direkter Aufsicht der EU-Kommission. Damit ist ein historischer Bruch vollzogen: Google, gegründet als Symbol digitaler Unabhängigkeit, ist Teil der europäischen Informationsverwaltung geworden.
Bei Tichys Einblick zeigt sich dieser Wandel deutlich: Kritische Beiträge über Migration, Kriminalität, Energiepolitik, Medienförderung – also jene Themen, die die EU-Kommission empfindlich berühren – tauchen nun nicht mehr unter den Suchergebnissen unter Google News auf, obwohl sie stärker gelesen werden als je zuvor. Sie tauchen nur noch auf, wenn man das Thema mit dem Namen des Mediums verbindet.
Kritische Medien verschwinden für die Leser aus der Sichtbarkeit im Wettstreit mit anderen Medien, weil sie nicht im Einklang mit dem gewünschten propagierten Weltbild der Regierungen in der EU stehen. Zensur ist unsichtbar geworden und gerade darin liegt ihre Perfektion.
… Alles vom 7.11.2025 von Sofia Taxidis bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/bruessel-und-google-meinungsvielfalt-abwickeln/
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Einige Kommentare:
Wer kritisch berichtet, wird aus der Sichtbarkeit gedrängt….rumjammern nutzt ja nix! Hier sollten sich die „Neuen kritischen Medien“ zusammentun und eine neutrale nachrichtenplattform einrichten – news suche wie bei google aber eben neutral. Klaus D.
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Google macht 75% des Umsatzes mit Werbung. Davon entfallen 57% auf Umsatz über Werbung in der Suche. Es ist einfach ein großer Werbekatalog. Die Ergebnisse sind so zusammengestellt und werden so präsentiert, dass es möglichst profitabel für Google ist. Kritische Berichterstattung stört da nur. Ganz richtig dass die rausgedrängt wird. Gemeinsam mit vielen anderen Inhalten. Dien
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