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Cosmea auf dem Dachgarten am 15.9.2015

Cosmea auf dem Dachgarten am 15.9.2015

Hibiskus rot und Sommer-Farewell gelb am 31.8.2024

   Mistel (innen) und Feige (draussen) am 24.10.2025
   Blick aus dem Fenster in den Garten zum Kybfelsen am 24.10.2025

 

 

Wenn Wasser knapp ist, ist Sparen angesagt
Es ist ein heißer, trockener Sommer, und wir alle vermissen ihn: den Regen. Deshalb sollte man sparsam mit Wasser umgehen. Wobei – es gibt doch so viele Meere auf der Welt. Wie passt das zusammen?
… Alles vom 3.7.2026 bitte von Claudia Füßler lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/wenn-wasser-knapp-ist-ist-sparen-angesagt

Wasserknappheit: Gießen – zur Freude von Tier und Mensch
Wassersparen ist grundsätzlich richtig. Wir haben einen größeren (Vor-)Garten und gießen täglich, möglichst abends und in den frühen Morgenstunden. An unseren Blumen, Stauden und Sträuchern erfreuen sich viele Insekten, Vögel und sonstiges Getier.
Am meisten freuen sich Passanten, die extra einen Umweg machen, ihrer Freude Ausdruck verleihen. Das steht im Verhältnis zum Wasserverbrauch, den wir ja bezahlen. Wie trübe sähe es aus, wenn wir das Gießen einstellen und „grünen Beton“ mit Asphaltsteinen „anpflanzen“?
14.8.2026 Albert Mergelsberg, Freiburg, Ekkebertstrasse
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Einige Kommentare:
Lieber Herr Mergelsberg! Es ehrt Sie, dass Sie ein kleines Paradies für Mensch und Tier schaffen. Aber der Wasserverbrauch, auch wenn Sie dafür bezahlen, steht in keinem Verhältnis zur „allgemeinen Freude“. Wir bangen aktuell um unser Trinkwasser aus unserer Eigenversorgung. Die Quelle könnte täglich versiegen. Da bleibt wenig Sinn für 2x tägliches Gießen von Blumen. Bitte bedenken Sie, auch das Wasser aus Ihrer kommunalen Versorgung ist endlich! Martina Kleiser-Lickert
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Frau Kleiser-Lickert, und an die Tiere, Insekten, Vögel denken Sie also nicht, wenn man seinen Garten gießt. Die haben auch ein Recht auf Leben, nicht bloß der Mensch. Ich finde Ihren Kommentar kontraproduktiv. Solange man seine Vorgärten noch gießen darf, sollte man das auch tun. Wichtig in Klimakrise-Zeit: Wasser speichern: Regentonne, Zisterne. Deshalb ist Schwammstadt die Zukunft. Anja Selmling
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Frau Semling, das Wasser wird derzeit immer knapper, die Pegel der Flüsse sinken immer mehr und wir sind alle aufgerufen, an Wasser zu sparen. Da kann man doch nicht einen „größeren (Vor-)Garten zweimal täglich giessen und schon gar nicht wegen der „Passanten, die extra einen Umweg machen“. Meine Bäume können nicht mehr und lassen das Obst massenweise auf den Boden fallen, aber ich könnte die Bäume nicht alle giessen, es wäre ein Tropfen auf den heissen Stein.
Kürzlich war in der BZ zu lesen, daß Kirchzarten seine Brunnen abgestellt hat, auch den Brunnen auf dem Friedhof.
Viel wichtiger und lebensnotwendiger sind für uns schattenspendende Bäume, von denen jetzt viele der Hitze wegen nicht mehr durchhalten als Blumen auf den Gräbern oder in den Vorgärten.
PS. Die Regentonnen und Zisternen sind fast überall schon lange leer. Maria Treskow
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Studie: Privatgarten ist Gefahr für Klima
Seit dem Ukraine-Krieg haben US-Agrar-Konzerne 30 % des Landes gekauft. Das entspricht der Größe Italiens. Parallel werden Bauern in der EU in den Ruin getrieben. Wer übernimmt wohl ihr Land? Und jetzt sind private Gärten eine Gefahr für das Klima. Selbstversorgung soll unterbunden und Abhängigkeit im Nahrungsmittelsektor geschaffen werden.
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Sollte die Studie als politische Handlungsanweisung benutzt werden, wäre das Papier tatsächlich die Grundlage für einen Großangriff auf Kleingärten. So sei das Obst 8,6-mal (!) klimafreundlicher, „wenn es konventionell angebaut wird, als wenn es in der Stadt angebaut wird, während Gemüse 5,8-mal umweltfreundlicher ist, wenn es von Profis angebaut wird“, fasst der Telegraph die Studie zusammen.
… Alles vom 23.1.2024 bitte lesen auf
https://tkp.at/2024/01/24/studie-heimgarten-ist-gefahr-fuer-klima/

 

Garten: Kies, Schotter, Mulch, Versiegelung
Die Stadtverwaltung und der Gemeinderat zerbrechen sich über allerlei den Kopf, wenn es um privates Stadtgrün geht: subventionierte Fassadenbegrünung, begrünte und nutzbar gemachte Dachflächen und ähnlich teure und pflegeintensive Varianten. Aber natürliches Pflanzenwachstum entwickelt sich von Natur aus meist horizontal und vorzugsweise aus der gewachsenen Erde. Zum Beispiel in Gärten und Vorgärten. Die werden heutzutage aber immer öfter zugeschüttet mit Schotter, Marmorkies und eingefärbtem Rindenmulch – dazwischen eine verkrüppelte Kiefer oder Olive und das war’s. In der fruchtbaren Toskana Deutschlands herrscht deshalb in manchem Vorgarten ein Kleinklima wie in der Wüste Gobi.
Das scheint in der Stadtverwaltung und im Gemeinderat niemanden zu stören. Lohnt es nur, sich Gedanken über Dinge zu machen, die kompliziert und kostspielig sind, statt über die, die simpel, natürlich und ohne viel Aufwand zu erreichen wären? Könnte nicht auch der Erhalt von grünen Vorgärten im Bestand subventioniert werden oder könnte im Umkehrschluss die Schotter- und Marmor-Fraktion wenigstens verpflichtet werden, ihre Haltung per Schild im Vorgarten kundzutun. Zum Beispiel: „Insektensterben, ja bitte“ oder „Klimawandel, was gehts mich an, der ist doch woanders, am Nordpol oder so“. Zumindest sollte dem Stadtklima zuliebe die sprichwörtliche „Verwüstung“ der Vorgärten in zukünftigen Bebauungsplänen explizit verboten werden, wie es andernorts bereits geschieht.
12.2.2019, Helga Bauknecht, Merzhausen

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