Nullsumme – Zero Sum Mindset

Eine Wirtschaft im Niedergang, die auf 1,32 Kinder pro Frau sinkende Geburtenrate und die gleichzeitige Zunahme der Auswanderung hochqualifizierter Arbeitskräfte sowie der Einwanderung von jungen Männern aus islam-dominierten Ländern – all dies läßt den Mangel an Wohnraum ansteigen, denn der Niedergang hat auch die Baubranche erfasst.
.
In dieser Zeit der allgemeinen Wohnungsnot treffen die Klagen der nullsummengläubigen Mehrheit auf eine Minderheit, die den „Zero Sum Mindset“ ablehnen mit der Forderung nach Neubau, Ausbau, Nachverdichtung und Sanierung.
In seinem Buch „Zero Sum Mindset: Die Nullsummenfalle – warum alle mehr gewinnen, wenn wir anders denken“ (1) zitiert Rainer Zitelmann Bertold Brecht, der im Gedicht „Alfaber“ den Nullsummenglauben klassisch formuliert:
„Reicher Mann und armer Mann
standen da und sah’n sich an.
Und der Arme sagte bleich:
Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.“

Als Kommunist sah Brecht wie alle Sozialisten, daß bei gegebenem Wohlstand der Reiche nur auf Kosten des Armen reich werden kann. Die Wissenschaft hat diese Behauptung des „Anti-Profit-Belief“ bzw. „Profit ist Diebstahl“ längst falsifiziert. So hat das kapitalistische Konzept des Wirtschaftswachstums alle reicher gemacht. Schon vor 250 Jahren zeigte Adam Smith in seinem Werk „Der Wohlstand der Nationen“ auf, daß die Freiheit des Menschen zu Produktion und Handel zu einem höheren Lebensstandard führt, und zwar für alle . Die Ökonomie ist eben kein Kuchen, der gleich groß ist und nur unterschiedlich verteilt werden kann. Dennoch handeln Linke wie Heidi Reichinnek und sogar Donald Trump (aber nur bezogen auf seine speziellen Deals) als Nullsummengläubige: Der Misserfolg anderer ist automatisch der eigene Erfolg. Bei der Linken sind es die ausbeuterischen Kapitalisten und bei den Protektionisten die Maga-Widersacher.

Der Falschglaube der Linken besteht darin, daß jemand nur dann gewinnen kann, wenn jemand anderer dafür verliert. Aus dieser historisch erwiesenen Unlogik resultiert dann zwingend die Notwendigkeit, jegliche irgendwo auftretende Ungerechtigkeit sofort durch Umverteilung zu beseitigen. Zu Ende denken darf man diesen Prozess schon mal gar nicht, denn wenn alles verteilt ist, dann ist man dort, wo jeder echte Sozialismus endet – nämlich im Elend.

Wer in Deutschland angesichts der eklatanten Wohnungsnot nur klagt, nach Regulierung (Preisbegrenzung, Wohnraum-Kontingentierung, Mietenspiegel, Enteignung, …) ruft, aber den Neubau von Immobilien genauso ablehnt wie eine Begrenzung der prekären Migration, der huldigt dem „Zero Sum Mindset“. Und hier zeigt sich der eng verwandte Begleiter des Nullsummendenkens – der Neid. Man sieht sich allzu gerne als Opfer des anderen. Dabei ist die Opferklage in Deutschland sicher weiter verbreitet als die „Victimhood Mentality“ in den USA, wo der Porschefahrer eher ob seines super Autos bestaunt als mit der Bemerkung „guck mal, dieser Ausbeuter“ abgetan wird. Neider hängen eben viel häufiger dem Nullsummenglauben an als Nicht-Neider. „Wenns allen – finanziell gedacht – besser geht, dann geht’s auch mir besser. Und wenns dem Anderen besser geht als mir, dann ist dies doch viel besser, als wenn’s ihm schlechter gehen würde“ – so ähnlich redet sinngemäß unsere grosse in den US lebende Verwandtschaft auf uns Besucher aus Old Germany ein.

Natürlich lassen Neo-Feudalismus, Milliardärssozialismus bzw. Oligarchisierung über BigData und BigTech die Ungleichheit der Verteilung von Einkommen und Vermögen auf dieser Welt ansteigen.
10 Prozent der Weltbevölkerung besitzen 75 Prozent des globalen Vermögens.
Die verarmten unteren 30 Prozent verfügen und über 2 Prozent des Vermögens.
60.000 Multimillionäre haben mehr Reichtum als die Hälfte der Menschheit.
Incl. Hausarbeit haben Frauen nur 32 Prozent des Einkommens der Männer.
Da blühen der Neid, da verbreitet sich der „Zero Sum Mindset“, da melden sich die Vertreter der Opferökonomie .
Gleichwohl: „Die lähmenden Konflikte unserer Zeit haben allesamt ihre Wurzeln im verfehlten Nullsummendenken. Rainer Zitelmann räumt den wichtigsten intellektuellen Bremsklotz in den aktuellen Reformdebatten aus dem Weg“ – so Prof Stefan Kooths, Direktor am Kiel Institut für Weltwirtschaft.

Also weg mit Protektionismus, Ablehnung des Wachstumsgedanken, Opfermentalität,  Freund-Feind-Denken und Neiddebatten.
5.8.2026
Dieser Beitrag ist ohne jegliche KI geschrieben worden.
.
Ende von Beitrag „Nullsumme – Zero Sum Mindset“
=============================================================
Beginn von Anlagen (1) – (4)
.
.
(1) Rainer Zitelmann: ZERO SUM MINDSET: Die Nullsummenfalle
– warum alle mehr gewinnen, wenn wir anders denken – Vorwort von Steve Forbes
Deutscher Wirtschaftsbuch Verlag 224 Seiten, 18 Euro
https://www.deitscherwirtschaftsbuchverlag.com
.
In diesem Podcast erläutert Zitelmann, warum der Nullsummenglaube letztendlich die Armut fördert: https://open.spotify.com/episode/29CS8PUyAAcrp5nUGuI7pg
.
Donald Trump glaubt ebenso daran wie Heidi Reichinnek von der LINKEN. Und immerhin 48 Prozent der Deutschen glauben auch daran. Die Rede ist vom sogenannten Nullsummenglauben. Wer glaubt, dass der Gewinn des einen zwangsläufig den Verlust bei dem anderen bedeutet, interpretiert viele Situationen grundfalsch.
„Zero-Sum Mindset“ erklärt, wie dieser Nullsummenglaube zu irreführenden Vorstellungen über Armut und Reichtum, Handel und Globalisierung sowie über wirtschaftliche und zwischenmenschliche Beziehungen führt – und warum diese Weltsicht ganze Länder ärmer macht. Zitelmann beschreibt anschaulich an vielen Beispielen, wie das Zero-Sum Mindset Vertrauen untergräbt, zu Neid, Misstrauen und Vorurteilen führt und damit auch dem Einzelnen schadet.
„Zero-Sum Mindset“ verbindet politische Ökonomie mit Psychologie und zeigt, warum wir alle mehr gewinnen, wenn wir anders denken.

„Die lähmenden Konflikte unserer Zeit haben allesamt ihre Wurzeln im verfehlten Nullsummendenken. Rainer Zitelmann räumt den wichtigsten intellektuellen Bremsklotz in den aktuellen Reformdebatten aus dem Weg.“
Prof. Stefan Kooths, Direktor, Konjunktur und Wachstum, Kiel Institut für Weltwirtschaft / Vorsitzender der Hayek-Gesellschaft

„Das Buch ist von größter Bedeutung, denn beim Nullsummendenken handelt es sich nicht nur um ein harmloses Missverständnis über das Wirtschaftsleben. In dem Maße, in dem es unsere Wirtschaftspolitik beeinflusst, beginnt das Wirtschaftsgeschehen tatsächlich, nullsummenspielartige Züge anzunehmen.“
Dr. Kristian Niemietz, Editorial Director am Institute of Economic Affairs (IEA), London.

„Zitelmanns Buch widerlegt umfassend den Nullsummenglauben und zeigt überzeugend, dass wir alle davon profitieren, wenn wir dieses Denken überwinden.“
Weiying Zhang, Professor of Economics, Peking University

„Wer dieses Buch liest, erkennt die gesellschaftlichen wie persönlichen Vorteile, die sich ergeben, wenn der begrenzende Nullsummenglauben überwunden wird.“
Brad Lips, CEO des ATLAS Network; das weltweit größte libertäre Netzwerk

„Niemals zuvor ist das Nullsummendenken so überzeugend widerlegt worden wie in diesem Buch.“
Grover Norquist, Präsident von Americans for Tax Reform, einer auf Anregung von Ronald Reagan gegründeten Steuerzahler-Organisation

„Das Nullsummendenken ist nicht nur ein ökonomischer Irrtum. Es ist das Betriebssystem hinter Neid, Protektionismus und Umverteilungspolitik. Studierende jeglichen Alters, die verstehen, woher es kommt und warum es falsch liegt, werden die Welt klarer sehen als die meisten ihrer Altersgenossen, und in der Lage sein, sie tatsächlich zu produktiv zu gestalten.“
Wolf von Laer, PhD, CEO von Students For Liberty, der weltweit größten libertären Studentenorganisation

„Auf Grundlage neuester Erkenntnisse der Sozialpsychologie zeichnet Zitelmann nach, wie uralte Vorstellungen über Macht, Status und Handel unser Denken in modernen Gesellschaften weiterhin verzerren. Dieses scharfsinnige Buch verdichtet eine umfangreiche empirische Forschung zu Nullsummenüberzeugungen zu einem überzeugenden Plädoyer für Win-win-Kooperation und freie Märkte.“
Prof. Alberto Mingardi, PhD, Istituto Bruno Leoni, Mailand

“Niccolò Machiavelli schrieb seinen Klassiker Der Fürst vor etwas mehr als 500 Jahren. Viele empfinden seine Beobachtungen als zynisch und beunruhigend. Er beschreibt Eigenschaften menschlichen Verhaltens, die kein besonders positives Bild unserer Spezies zeichnen … Zitelmanns Buch ist dazu bestimmt, ein weiterer zeitloser Klassiker zu werden. Doch anders als Der Fürst wird dieses Werk die Menschen auf positive Weise inspirieren. Es analysiert und seziert das Nullsummendenken – und dessen oft eng verwandten Begleiter, den Neid. Dies geschieht mit Gründlichkeit, intellektueller Tiefe und bemerkenswerter Differenziertheit … Einer der zentralen Punkte, die Zitelmann in seinem Buch herausarbeitet, ist, wie der Nullsummenglaube nicht nur die Fähigkeit eines Menschen beeinträchtigt, seine Talente zu entfalten und erfolgreich zu sein, sondern auch ein ganzes Land daran hindern kann, sein volles Potenzial auszuschöpfen … Im Gegensatz zu Machiavellis Werk lässt Zitelmanns Buch den Leser mit Hoffnung zurück: mit der Hoffnung, dass wir eine negative Eigenschaft der menschlichen Natur überwinden oder zumindest entschärfen können.“
Steve Forbes, Herausgeber FORBES MAGAZINE
.
.
(2) Was Donald Trump und Heidi Reichinnek gemein haben: Nullsummenglaube

Historisch einmaliger Rückgang der Armut
Dass der Nullsummenglauben falsch ist, sieht man schon, wenn man die Entwicklung der Anzahl der Reichen und der Armen in den vergangenen Jahrzehnten analysiert. Bevor der Kapitalismus entstand, lebten die meisten Menschen auf der Welt in extremer Armut, im Jahr 1820 betrug die Quote noch 90 Prozent. Heute ist sie auf etwa 10 Prozent gesunken – und sie wäre sogar noch deutlich niedriger, hätte die Weltbank nicht kürzlich die Berechnungsart verändert. Das Bemerkenswerte: In den letzten Jahrzehnten, seit dem Ende der sozialistischen Planwirtschaft in China und anderen Ländern, hat sich der Rückgang der Armut so stark beschleunigt wie in keiner Phase der Menschheitsgeschichte zuvor. Lag die Quote 1981 noch bei 42,7 Prozent, war sie im Jahr 2000 bereits auf 27,8 Prozent und 2024 auf 10 Prozent gesunken. Zugleich steigt die Zahl der Milliardäre immer weiter.
China ist ein Beispiel: Noch in den Jahren 1958 bis 1962 verhungerten 45 Millionen Chinesen als Folge des größten sozialistischen Experiments der Geschichte, Maos „Großem Sprung nach vorne“. Wenige Jahre nach Maos Tod, im Jahr 1981, lebten noch 88 Prozent der Chinesen in extremer Armut. Inzwischen ist dank der von Deng Xiaoping Anfang der 80er Jahre eingeleiteten marktwirtschaftlichen Reformen die Zahl der extrem Armen in China unter ein Prozent gesunken. Zugleich ist die Zahl der Milliardäre von Null auf über 500 gestiegen – nur in den USA gibt es noch mehr. Nullsummengläubige können nicht erklären, wie zugleich die Zahl der Reichen massiv steigt und die Zahl der Armen massiv sinkt.
.
Reichtum geht nicht auf Kosten anderer
Auch die Vorstellung vom Handel als Nullsummenspiel ist falsch. Der schottische Ökonom Adam Smith erkannte bereits im 18. Jahrhundert, dass Handel kein Nullsummenspiel ist, weil Spezialisierung und Arbeitsteilung die Gesamtproduktion erhöhen. Er argumentierte, dass durch freiwilligen Austausch zusätzlicher Wohlstand entsteht, statt dass der vorhandene nur umverteilt wird. Aus diesem Grund widersprach er der Vorstellung, Reichtum der einen gehe automatisch auf Kosten der anderen.
Der Wirtschaftswissenschaftler David Ricardo entwickelte diese Einsicht weiter und formulierte das Prinzip der komparativen Vorteile. Er zeigte, dass selbst ein weniger effizientes Land vom Handel profitieren kann, wenn es sich auf jene Güter spezialisiert, die es relativ am günstigsten produziert. Dadurch wächst die insgesamt verfügbare Gütermenge, was beiden Handelspartnern zugutekommt. Ricardos Theorie beweist, dass Handel den „Kuchen“ vergrößert, statt ihn nur zu teilen. Beide Ökonomen widerlegen damit die Annahme, dass „je mehr die Reichen haben, desto weniger bleibt für die Armen übrig“.
… Alles vom 30.11.2025 von Rainer Zitelmann bitte lesen auf
https://www.cicero.de/wirtschaft/nullsummenglaube-was-donald-trump-und-heidi-reichinnek-gemein-haben
.
.
(3) Alexander Wendt: Dieses Buch kann Ihren Blick auf den Kapitalismus verändern
In „Zero Sum Mindset“ geht der Historiker und Soziologe Rainer Zitelmann den Grundirrtum der Linken frontal an – ebenso präzise wie unterhaltsam.

… der Nullsummenglaube gehört zu den so genannten sozialen Axiomen: Viele hängen ihm an, weil sie sich in einem Grundgefühl bestätigt sehen. Er nennt beispielhaft eine Studie von drei polnischen Wissenschaftlern von 2015, die Studenten aus 37 Ländern Aussagen vorlegten wie: „Das Leben ist wie ein Tennisspiel – jemand gewinnt nur, wenn der andere verliert.“ Je stärker die Probanden allgemein zu kollektivistischen Überzeugungen neigten, desto stärker stimmten sie der Behauptung zu. Nach dem ebenfalls aufgeführten US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler Paul H. Rubin wurzelt die Nullsummenüberzeugung deshalb so tief in der Matrix, weil es über hunderttausende Jahre in der menschlichen Geschichte kaum Innovationen gab, die den allgemeinen Wohlstand steigerten. Es herrschte das Gesetz der begrenzten Ressourcen, in dem tatsächlich ein Mehr für die einen zum Mangel bei den anderen Mitgliedern einer Gruppe führte. Nur: Seit gut 300 Jahren gilt das nicht mehr.
Reichtum akkumuliert sich eben nicht einfach, wie Karl Marx es ausdrückte. Viele Produkte verbesserten und verbessern bis heute das Leben derjenigen, die sie kaufen – vom Kunstdünger und dem Antibiotikum bis zum Mobiltelefon. „Im Kapitalismus entscheiden die Verbraucher, die Kunden, wer reich wird“, so der Autor: „Wenn Sie die Liste der reichsten Menschen der Welt durchgehen, werden Sie feststellen, dass die meisten von ihnen reich geworden sind, indem sie Nutzen für viele Menschen gestiftet haben.“
Auch hier sagt der tiefverwurzelte instinktive Glaube das Gegenteil: Nur elf Prozent der Befragten einer Studie mehrerer US-Universitäten vermuteten einen positiven Zusammenhang zwischen der Gewinnhöhe eines Unternehmens und seinem Nutzen für die Gesellschaft. Profit steht bei dem meisten unter dem Verdacht, dass er erstens nur auf betrügerische Weise und beziehungsweise oder auf Kosten von anderen zustande kommt. Betrügerische Unternehmen gibt es zweifellos, siehe Enron in den USA – aber ihre Geschäftsmodelle brechen relativ schnell zusammen.
Der in „Zero Sum Mindset“ detailreich beschriebene Gegensatz von Statistiken und Untersuchungen einer- und diffusem Glauben andererseits gibt eine Antwort auf die Frage, an wen sich Rainer Zitelmann mit seinem Buch wendet: Es schärft auf der einen Seite das Bild der Leser, die den Kapitalismus allen staatsgelenkten Versionen für überlegen halten, indem es ihnen geschärfte Argumente an die Hand gibt, gerade in Zeiten, da sich die Befürworter von Umverteilung von New York bis Berlin im Aufwind fühlen. Zum anderen findet es hoffentlich auch Käufer, die Lust verspüren, ihre Kapitalismusskepsis zu überprüfen. Beide schauen nach der Lektüre wahrscheinlich anders auf ökonomische Fragen als vorher.

Die Nullsummenideologie korreliert eng mit dem uralten Phänomen Neid. „Wirklichen Neid oder Missgunst wird man nur ganz ausnahmsweise zugeben“, schreibt Zitelmann. Der Ruf nach Umverteilung unter dem Stichwort „Gerechtigkeit“ dient seiner Überzeugung nach als gefällige Verpackung, um den ursprünglichen, aber auch schambehafteten Affekt zu verbergen. Den Neider unterscheidet er vom Bewunderer: Der letztere würde gern zu jemandem aufsteigen, der erste denjenigen, den er als Überlegen wahrnimmt, zu sich herunterziehen. Laut einer von Zitelmann selbst angestellten Untersuchung herrscht der geringste Neid auf Erfolgreichere in Vietnam, der größte – nein, nicht in Deutschland: Hier liegt Frankreich am anderen Ende der Skala. Immerhin: ein leichter Trost.
… Alles vom 17.7.2026 von Alexander Wendt bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/buecher/dieses-buch-kann-ihren-blick-auf-den-kapitalismus-veraendern/
.
.
(4) Die Nullsummenfalle
Ein Denkmuster wie der Nullsummenglaube wird zur echten Gefahr, sobald er Menschen systematisch zu einer verzerrten Wahrnehmung der Wirklichkeit führt, warnt Rainer Zitelmann. Seine Empfehlung: Kleinere Kuchenstücke? Nö. Einen zweiten Kuchen backen!

Das Buch erklärt, dass und warum der Nullsummenglaube zu irreführenden Vorstellungen über Armut und Reichtum, Handel und Globalisierung sowie wirtschaftliche und zwischenmenschliche Beziehungen führt und warum diese Weltsicht den einzelnen Menschen ebenso wie ganze Länder ärmer macht. Zitelmann verbindet dabei in acht Kapiteln Wirtschaft, Psychologie und politische Philosophie zu einem gut lesbaren Sachbuch.
Er zeigt, dass echte Nullsummenspiele wie Poker oder Schach im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben eher die Ausnahme sind. In Wirklichkeit können durch Kooperation, Handel und Innovation (Mehr-)Werte geschaffen werden, von denen alle profitieren. Wer den Unterschied zwischen den „Spielarten” nicht erkennt, also nicht richtig zwischen Nullsummen – und Nichtnullsummenspielen differenziert, denkt und handelt dysfunktional.
Es wird anschaulich dargestellt, wie der Nullsummenglaube Vertrauen untergräbt, zu Neid, Misstrauen, Vorurteilen und Opferdenken führt, was jedem Einzelnen schadet. Die Kernaussagen sind stets umfangreich belegt. So wird die These, staatliche Umverteilung würde zu mehr Wohlstand führen, mit den Daten zur globalen Armutsbekämpfung widerlegt: Seit dem Rückgang der auf dem Nullsummenglauben beruhenden sozialistischer Planwirtschaften sank die globale Armutsrate von 42,7 Prozent im Jahr 1981 auf rund 10 Prozent im Jahr 2025.
… Alles vom 30.5.2026 von Annette Heinisch bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/die_nullsummenfalle_

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Bildung, Business, Industrie, Zukunft abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

Schreibe einen Kommentar