Christentum in den Medien

Die katholische und die evangelische Kirche als die beiden großen institutionalisierten christlichen Kirchen in Deutschland dienen sich weiterhin der seit 2015 linksorientierten Politik als Claqueure an. Man spricht auch von Regenbogen-Kirchen: Zur Coronazeit Weihwasser durch Desinfektionsmittel ersetzen. Alte Menschen ohne Beistand ihrer Angehörigen einsam sterben lassen. Kinder im Lockdown isolieren.
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Dieses derart untertänige Andienen gilt für die Institution bzw. Amtskirche, nicht aber für die Menschen, die Gläubigen und ihr individuell gelebtes Christentum. Diese Christen sind nicht einverstanden mit einer Migrationspolitik, die Flüchtlinge – vor allem junge, alleinstehende Männer – durch finanzielle Pull-Faktoren ins Land lockt, um sie hier dann entwurzelt in Parallelgesellschaften zu schicken (quasi eine Abschiebung innerhalb von Deutschland). Und nicht mit einer Aussenpolitik, die statt auf Friedensfähigkeit auf Kriegstüchtigkeit und Milliarden-Nachrüstung setzt – fernab von Pazifismus und Willy Brandt’s Entspannungspolitik „Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein“.
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In der veröffentlichten Meinung werden christliche Werte und Haltungen nur am Rande und einseitig thematisiert. So wird z.B. der christliche Influencer Charlie Kirk im ARD-„Wort zum Sonntag“ von einer protestantischen Pastorin als „rechtsradikaler Rassist“ abqualifiziert und gar mit dem Teufel in Verbindung gebracht (1).
Und die Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach (CDU) wird gezwungen, ihr anerkennendes Posting zu Charlie Kirk aus den Social Medien zu löschen. Sie bezeichnete Kirk als „Kämpfer für westliche Werte” (und meinte wohl jene Werte, die ihr Vater Wolfgang Bosbach ihr noch vermittelt hat): „Kaum jemand stand so für freie Debatte wie er. Kirk grenzte Andersdenkende nicht aus, sondern reiste durch ganz Amerika, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen”, schrieb sie.
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Die „Christenfeindliche Hysterie im Spiegel“ (mehr von Anna Diouf hier) geht so weit, mit der Titelzeile „Gotteskrieger – wie fanatische Christen die USA übernehmen“ die seit jeher religiösen US-Amerikaner pauschal zu Gotteskriegern zu erklären. Desinformation pur von Journalisten, die von der amerikanischen Geschichte bzw. Demokratie mit ihrem „One nation under God“ nichts verstanden haben.
Die Diskussionskultur in Deutschland wird durch die links-woke Dominanz mehr und mehr entchristianisiert.

Mediale Warnung vor Islamisierung 2007 und Christianisierung 2025

Ganz anders als in den USA (2). Dies liegt nicht allein an den 80-100 Millionen Christen bzw. 25-30% der US-Bürger, die als Evangelikale eine prägende Kraft auch in den Medien darstellen. Hier kann Marco Rubio als amtierender Aussenminister öffentlich für „Halt in der Familie, Sinn im Glauben und Kraft in der Liebe zur Heimat“ werben. Welch unbeschreiblicher Shitstorm würde losbrechen, wenn sich der deutsche Aussenminister Johann Wadephul (CDU) in der ARD zu solch einem Statement hinreissen lassen würde. Gelten doch die Begriffe „Familie“, Glauben“, „Liebe“ (zwischen Mann und Frau) und „Heimat“ hierzulande als uncool und rechts im Sinne von rechtsextrem.
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Der aus Frankreich herübergeschwappte Islamogauchisme bzw. die sich in Deutschland besonders nach dem Hamas-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 entwickelnde links-islamistische Allianz, hinter der sich „Hass auf Israel und auf den Westen insgesamt“ (4) verbergen, sorgen dafür, daß sich religiöse Themen in den Medien vornehmlich auf den Islam als sogenannte Religion des Friedens beziehen. Dieses Paktieren von Linken mit Islamisten hat zur Folge, dass sich Juden in Deutschland im öffentlichen Raum nicht mehr frei bewegen können, wenn sie sich als solche zu erkennen geben – ein furchterregender Rückschritt im Anbetracht der deutschen Geschichte. Und fast noch schlimmer ist, daß der deutsche Staat nichts dagegen tut – kann oder will er es nicht?
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In seinem Brief an den Premierminister Israels forderte Charlie Kirk, daß „Juden und Christen geeint bleiben im Bemühen, den radikalen Islam und die Scharia einzudämmen und zurückzudrängen“. Christen müssen Juden beistehen.
Deutschland ist weit entfernt von dieser Einsicht. Hier sind die christlichen Kirchen, Protestanten wie Katholiken, noch nicht einmal bereit, massiven Druck auf die Merz-Regierung auszuüben, damit die jüdischen Mitbürger wie auch jüdischen Migranten (viele aus Irak, Syrien, auch Türkei) wieder trauen, sich im öffentlichen Raum frei zu bewegen.
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Die Medien werden auch als Vierte Gewalt bezeichnet, im Hinblick auf ihre Aufgaben, 1. die Gewaltenteilung von Exekutive, Legislative und Judikative sowie 2. die Einhaltung des Grundgesetzes zu kontrollieren. Bei beiden Aufgaben hapert es:
Zu Aufgabe 1: Wo ist die Kontrolle, als bei der Besetzung der drei neuen Richterstellen am Bundeserfassungsgericht BVerfG Personen nominiert wurden, die sich vorab lautstark im Sinne links-woker Ideologien eingesetzt haben?  Damit wird die Unabhängigkeit des BVerfG zur Farce.

Zu Aufgabe 2: Das religiös-weltanschauliche Neutralitätsgebot bzw. die Trennung von Kirche und Staat gelten, obwohl wir in D keinen strengen Laizismus installiert haben. Aber in der Präambel des Grundgesetzes heißt es zum Gottesbezug: „Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben. […].“
Und im Grundgesetz Art 4 steht: „(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. (2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.“
Die Medien haben somit zu kontrollieren, ob die Religionsfreiheit für alle Bürger jederzeit gewährleistet ist, auch für die Menschen jüdischen Glaubens und christlichen Glaubens. Wo sind die Proteste der Medien, daß jüdisches Leben in Deutschland de fakto nur noch verdeckt möglich ist?
Wo bleibt der Aufschrei der Medien, dass christliche Werte im Mainstream kaum noch thematisiert bzw. abfällig als quasi rechtsextrem abgetan werden?
Und warum wird verschwiegen, daß das Christentum die weltweit am meisten verfolgte Religion ist? Christenverfolgung in Afrika? Kirchenschändungen in Europa, nicht nur in Frankreich? Jüdisch-christliche Wurzeln? Mobbing nicht-muslimischer Kinder an deutschen Schulen?
Fragen über Fragen.
7.10.2025
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Ende von Beitrag „Christentum in den Medien“
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Beginn von Anlagen (1) – (4)
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(1) ARD-Pastorin erklärt Andersdenkende zum Teufel – Apollo Newsroom
Im Wort zum Sonntag nennt eine ARD-Pastorin Kirk einen „rechtsradikalen Rassisten“ — wer genau diese Verdrehungen benennt, ist für sie der „Teufel“. Einige Einordnungen zu einer pharisäerhaften Predigt.
https://www.youtube.com/watch?v=_vafnO_7bDY&t=20s
… Alles vom 22.9.2025 von Max Roland bitte lesen auf
https://apollo-news.net/ard-pastorin-erklaert-andersdenkende-zum-teufel-apollo-newsroom/
https://apollo-news.net/im-wort-zum-sonntag-sind-medienkritiker-der-teufel-und-charlie-kirk-ein-rechtsradikaler-rassist/
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(2) Marco Rubio: Katholik, Staatsmann, Bekenner
… Am 21. September 2025 sprach Marco Rubio, US-Außenminister, im State Farm Stadium von Glendale, Arizona. Anlass war die Gedenkfeier für Charlie Kirk. 73.000 Menschen füllten das Stadion, weitere 80.000 standen vor den Toren. Rubio erinnerte an Kirks Botschaft: „Charlie hat immer gepredigt: Wenn du ein erfülltes Leben willst, heirate, gründe eine Familie, lieb dein Land.“ Ein Satz, der hängenbleibt. Er zeigte, was Kirk den jungen Menschen vorlebte: Halt in der Familie, Sinn im Glauben, Kraft in der Liebe zur Heimat.

„Wir alle wurden von Gott geschaffen, vor Anbeginn der Zeit, von einem Gott, der uns liebt und uns für ein Leben mit ihm in Ewigkeit gemacht hat. Doch die Sünde hat uns von ihm getrennt. Also wurde Gott Mensch, lebte unter uns, litt wie wir, starb wie wir. Aber am dritten Tag stand er auf. Er aß mit seinen Jüngern, ließ sie seine Wunden berühren, um jeden Zweifel auszuräumen. Er stieg in den Himmel, aber er hat versprochen, zurückzukommen. Es wird einen neuen Himmel und eine neue Erde geben, und wir werden alle zusammen sein – mit Charlie, mit allen, die wir lieben.“

Marco Rubio gives speech at Charlie Kirk memorial
https://www.youtube.com/watch?v=2SNkFQ03wRc&t=1s

Die Menschen im Stadion waren bewegt. CNN und Fox News nannten diesen Auftritt den Höhepunkt der Feier. Für viele wurde Rubio in diesem Moment mehr als ein Staatsmann. Er war ein Bekenner, der Mut machte und auf das Wesentliche hinwies: den Glauben, die Hoffnung, die Gewissheit des Lebens nach dem Tod. Rubio zeigte, dass Politik und Glaube zusammengehören.
… Alles vom 28.9.2025 bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2025/09/28/marco-rubio-katholik-staatsmann-bekenner/
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(2) „Sie können es Redefreiheit nennen oder nicht“ – O-Töne zu Meinungsfreiheit in den USA und in Deutschland
https://youtube.com/watch?time_continue=2&v=4TR6kU4jRUU&embeds_referring_euri=https%3A%2F%2Fwww.nachdenkseiten.de%2F

ARD-Journalistin Julia Ruhs am 17. September 2025
„Ich habe schon den Eindruck, dass in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit, im Diskurs häufig linke Meinungen vorherrschen. Die Positionen, die links von der Mitte waren, die konnte man laut offen äußern, es gab viele Themen, die medial gesetzt wurden. Aber alles, was auf der anderen Seite rangiert hat, da hatte man schnell Angst, das anzufassen als Thema, weil man sehr schnell dann natürlich im Diskurs verächtlich gemacht wurde. Du wirst dann in diese Nazi-Ecke reingeschoben. Das halte ich eben für ein Riesenproblem, dass man in den Medien nicht mehr die Bevölkerungsmeinungen widerspiegelt, dass die veröffentlichte Meinung eine andere ist als die öffentliche Meinung. Dadurch finden sich natürlich viele Menschen nicht mehr repräsentiert von den Medien in Deutschland, und das ist für mich eine Erklärung, warum mittlerweile so viele abwandern zu den sogenannten alternativen Medien.“
(Quelle: Cicero online, ab Minute 4:08, https://www.youtube.com/watch?v=zvJ_1GPx_8I
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CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann am 17. September 2025
„Viele Bürger haben bereits das Gefühl, man darf nicht mehr alles sagen, ansonsten wird man in eine bestimme Ecke gestellt. Dass jetzt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk bereits Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ausgeschlossen werden, weil sie vielleicht dem einen oder dem anderen zu konservativ erscheinen, ist bitter. Das ist ein Tiefpunkt, und Konsequenzen müssen meines Erachtens folgen.“
(Quelle: WELT, ab Minute 0:32) https://www.youtube.com/watch?v=NGJymtX0dIo )
… Alles vom 23.9.2025 bitte lesen auf
https://www.nachdenkseiten.de/?p=139484
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(4) „Die links-islamistische Allianz will alles vernichten“ – Noam Petri im Gespräch
Der islamistische Mob und das linksradikale Milieu finden immer stärker zueinander – insbesondere in ihrem Hass auf Israel. Dahinter verbirgt sich nur ein Hass auf den Westen insgesamt, sagt Noam Petri, der ehemalige Vize-Präsident der Jüdischen Studentenunion im Gespräch mit Max Mannhart.
… Alles vom 5.10.2025 bitte lesen auf
https://apollo-news.net/die-links-islamistische-allianz-will-alles-vernichten-noam-petri-im-gespraech/
https://www.youtube.com/watch?v=2hBfV4auvus
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Einige Kommentare:
Als jemand, der den Iran und seine Geschichte kennt, sehe ich in dieser sogenannten „links-islamistischen Allianz“ ein altbekanntes Muster. Auch im Iran schlossen sich einst islamische Geistliche mit linken, nationalistischen und intellektuellen Kräften zusammen – aus einem kurzfristigen gemeinsamen Ziel heraus: die Monarchie zu stürzen. Doch kaum war die Macht errungen, wurden die Bündnispartner ausgeschaltet. Wer Freiheit, Gleichheit oder soziale Gerechtigkeit wollte, wurde verfolgt, eingesperrt oder hingerichtet.
Diese Allianzen sind nie stabil, weil ihre Grundideen unvereinbar sind. Die einen berufen sich auf individuelle Rechte und Emanzipation, die anderen auf göttliche Ordnung und Unterwerfung. Wer heute in Europa Seite an Seite mit radikal-islamischen Gruppen marschiert, sollte sich bewusst machen, dass das Ergebnis solcher Bündnisse – wie im Iran 1979 – nicht Befreiung, sondern neue Unterdrückung ist.
Die Forderung nach Scharia ist keine kulturelle Marotte, sondern ein politisches Programm, das tief in das Straf- und Zivilrecht eingreift: von Amputationen über die Ungleichbehandlung von Frauen bis zur Todesstrafe für Abfall vom Glauben. Wer das ruft, sollte gefragt werden, ob er auch bereit wäre, unter denselben Gesetzen zu leben, die er für andere fordert. ingridjung
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Mein erster Gedanke zum Interview: Eine grandiose Analyse ! Mein zweiter Gedanke: Wer nimmt die vielen Millionen Flüchtlinge aus Israel und der EU auf, wenn die radikalislamischen Moslems aus der EU und den USA ein Kalifat gemacht haben ?? manfredbrandherm
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Nach der iranischen Revolution baumelten die linken Mitrevolutionäre übrigens alle am Baukran. Das sollte man vielleicht mal an den Unis visuell präsentieren und somit in Erinnerung rufen. pfzt
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Als Normalo fragt man sich, warum die Linken ein offensichtlich prosperierendes System (Kapitalismus/ Demokratie/ Christentum) mit einem System, das noch nirgendwo auf der Welt funktioniert hat (Sozialismus/ Diktatur/ Nihilismus und Islamofaschismus) ersetzen will. Mit gesundem Menschenverstand ist das nicht zu begreifen. truthseeker
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