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Blick über die El Aksa-Moschee (graue Kuppel) in Jerusalem zum Ölberg am 26.10.2013

Blick über Klagemauer und El Aksa-Moschee (graue Kuppel) in Jerusalem zum Ölberg am 26.10.2013

Nur noch 100.000 Juden in Deutschland
In Deutschland leben höchstens 100.000 Juden, von denen nicht alle in die Synagoge gehen. Und mindestens 6.000.000 Muslime, die nicht alle die Moschee besuchen.
In Europa: 1,5 Millionen Juden und 20 Millionen Muslime.
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Informationen über jüdisches Leben in Deutschland
https://haolam.de
https://www.hagalil.com
https://www.juedische-rundschau.de
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Die neuesten Informationen über Israel aus Israel
https://www.haaretz.com
https://www.israelhayom.com
https://www.jpost.com
 www.israelheute.com
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Wolffsohn – Gretchenfrage: Haben Juden in Deutschland eine Zukunft?
Am 7. Oktober 2023 veranstalten Hamas-Terroristen in Israel eine Mord- und Blutorgie. Das Entsetzen war zu Recht groß. Doch als Israel sich wehrte, geriet die Ursache fast in Vergessenheit. Mehr die Reaktion Israels als die Terroraktion der Hamas wurde weltweit auf Massendemonstrationen verdammt.

Das Fazit: Statt „Nie wieder!“ erleben wir ein „Schon wieder!“. Aber anders als „damals“: Damals kam DAS von ganz rechts. Heute gibt es auch dieses Ganz-Rechts. Inzwischen hat es zwei weitere, alles andere als ungefährliche Geschwister: Linksextremisten, nützliche Idioten aus dem Bürgertum, besonders dem linksliberalen, sowie vor allem muslimische Antisemiten des Wortes und der Tat.
Während es besonders amtlich, meist präsidial-pfäffisch vorgetragen, und im Chor der scheinbar Auf- und Abgeklärten – gerne auf Spruchbändern – „Nie wieder!“ heißt. Diese Parole verdeckt die Wirklichkeit des „Schon wieder“. Um die sie wirklich und ehrlich abstoßende Wirklichkeit wegzureden, verkünden politisch verantwortungsbewusste Verantwortungsträger dann inbrünstig: „Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz!“ Doch Wunsch und Wille sind leider nicht Wirklichkeit. Diese Wirklichkeit ist selbst verschuldet.

Worin besteht das geschichtspolitische und -pädagogische Versagen? Die Antwort lässt sich in einer Wortformel zusammenfassen: 1 statt 3. Üblicherweise wurde, die dreifache Wirklichkeit verkennend, der Rechtsextremismus als „die“ quasi einzige antisemitische Gefahr erkannt und benannt. Willentlich und wissentlich wurden die beiden anderen antisemitischen Hauptgefahren, Islamismus und Linksextremismus, verschwiegen oder verniedlicht und, wenn benannt, dann mit ideologischem Zuckerwasser, ergänzt um Mengen von Moralin, übergossen. Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.

Die Gretchenfrage lautet: Haben Juden in Deutschland eine Zukunft? Meine Antwort: Aufgrund der Demografie und der damit verbundenen antijüdischen Ideologie(n) langfristig so wenig wie in den anderen Staaten der Diaspora. Über kurz oder lang wird es, nach dem fiktiven Exodus der Bibel, einen zweiten Exodus nach Zion, also Israel, geben. Fraglich ist jedoch, ob es langfristig noch Israel geben wird, denn außer Freunden des Wortes hat es heute nur einen der echten Tat-Freund: die USA.
… Alles vom 28.1.2024 von Michael Wolffsohn bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/buecher/die-gretchenfrage-lautet-haben-juden-in-deutschland-eine-zukunft/
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Michael Wolffsohn:
Nie wieder? schon wieder!
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Einige Kommentare:
„Haben Juden in Deutschland eine Zukunft?“ Unter Baerbock, Faeser, Essens, KGE & Roth mit Sicherheit nicht. Denn unter der Regide dieser Befürworter und Förderer unkontrollierter, schrankenloser Einwanderung ist der importierte Antisemitsmus leider nicht mehr aufzuhalten.
In Ländern wie der Schweiz hingegen haben Juden eine sichere Zukunft. Dort reagiert auch die rechtspopulistische, europaskeptische, nationalkonservative und wirtschafttsliberale SVP, die dem Land Wohlstand beschert und entgrenzte Verhältnisse wie in Deutschland vereitelt. Durch kontrollierte Einwanderung bleiben dem Land Antisemitismus und Terrorgefahr weitgehend erspart. Bei den Einwanderern wird von Anfang an auf Integrationsfähigkeit geachtet, dies gelingt und sorgt am Ende auch für mehr Akzeptanz im Volk. E.
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Die Gretchenfrage: „Haben Juden in Deutschland eine Zukunft?“ Meine Antwort: Allem Anschein nach nicht. Und auch wenn es Wolffsohn nicht gerne hören wird: … zumindest nicht ohne die AfD ! Civ
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Zum „geschichtspädagogischen“ Versagen: Die Idee, mit möglichst hoher „Auschwitz-Präsenz“ Antisemitismus verhindern zu wollen, habe ich noch nie verstanden. Es funktioniert m.E. nicht. Wer nicht aus sich selbst heraus empfindet, dass offene oder subtile Herabwürdigung von Menschen falsch ist, dem ist hiermit nicht zu helfen.

Mich hat Ralph Giordanos „Roman“ Die Bertinis entscheidend berührt, nicht aber irgendeine der tausende von Auschwitz-Ermahnungen meines Lebens. Diese Ermahnungen haben mich eher wütend hinterlassen und tun es immer noch, weil man mir Schuld zuschieben will für Dinge, die ich nie verantwortete.
Diese pessimistische Sichtweise von Autor Wolffsohn teile ich. Leider. M.S.
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m Grunde genommen kann man Herrn Wolffsohn in den meisten Punkten zustimmen. Allerdings sollte er nicht vergessen, dass auch er selbst einer derjenigen war, die den Fokus immer auf die vermeintliche Gefahr durch den Rechtsextremismus gelegt hat. Der traditionell antisemitische Linksextremismus kommt in seinen Äußerungen praktisch nicht vor. Und es war exakt diese Nichtbeachtung, die dem Antisemitismus von linker Seite erst den Platz eingeräumt hat, den er jetzt für sich in Anspruch nimmt. Selbst die ganzen jüdischen Organisationen, die sonst nicht müde werden, den Deutschen Rechtsextremismus zu unterstellen, waren nach dem Massaker vom 7. Oktober erschreckend still. Selbst die vielen linken antisemitischen Demonstrationen haben sie nicht wirklich verurteilt. Stattdessen haben Sie in ihrem imaginären Kampf-gegen-Rechts weitergemacht. Auch die Umdeutung des Nationalsozialismus in eine Art von Rechtsextremismus ist Teil dieses ganzen Problems. Nationalsozialisten waren schon immer linke Extremisten. Ste
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Ich habe ein großes Herz für Israel und bete jeden Tag, dass Gott Israel beschützen möge seit diesem Angriff durch die Teufel der Hamas am 7. Oktober. Michael Wolffsohn habe ich immer gerne gelesen. Weil ich seine klare Stellung zu Israel schätze.
Aber seit er in einer Talkshow einen AfD Politiker völlig unsachlich angepöbelt hat, der Partei, die so oft im Bundestag als einzige an der Seite Israels gestimmt hat, läuft er bei mir nur noch unter der Kategorie Systemtröte. So wie Schuster, Knobloch und all die anderen, die nicht wissen, wo ihre Freunde und wo die Freunde ihrer ärgsten Feinde sitzen. Sie tröten zusammen mit Parteien und Journalisten von der roten Front aus SPD, Grünen, FDP und CDU/CSU und natürlich der Linken gegen die AfD, die sich als einzige gegen den Massenimport des radikalen Islam stemmt, weil die wissen, was ihnen blüht, wenn der Islam in Deutschland das Heft in die Hand bekommt.
In Frankreich hat es der Islam geschafft, dass Juden nicht mehr sicher sind. In Deutschland ist er auf dem besten Wege dazu. Und die sozialistischen Aufmärsche in Deutschland mobilisieren ja massenhaft für noch mehr ungehinderte Integration. Diese Irren werden erst begreifen, was sie angerichtet haben, wenn Deutschland den Weg des Libanon nachgegangen ist. Man hätte auch Biografien von Opfern zur Kenntnis nehmen können wie Brigitte Gabriel, aber dazu sind die meisten Linken zu beschränkt.
So machen sie weiter Deutschland kaputt, ohne dass sie einen Plan haben, was dann kommen soll.
Und Stimmen, die eigentlich sehr wirkungsvoll sein könnten, wie die von Michael Wolffsohn, reihen sich ein in den Mainstream, der eifrig an der Vernichtung und Preisgabe Deutschlands an den Islam arbeitet.
Da ich aus einer Familie Heimatvertriebener stamme, weiß ich von meinen Verwandten, dass eine verlorene Heimat nicht so leicht wieder zu finden ist. Sie einfach aufzugeben, ohne eine neue zu haben, ist eine Dummheit. Mik
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Diamantene Hochzeit: Felix und Heidi Rottberger, jüdischer Friedhof Freiburg
Sie sind vermutlich das bekannteste jüdische Paar Freiburgs und ganz sicher das beliebteste: Felix und Heidi Rottberger feierten Diamantene Hochzeit. Mit Küsschen vom Oberbürgermeister.
Wer den Empfang am Sonntag im Schloss Ebnet ausrichtet, wird nicht so ganz klar. Gastgeber ist irgendwie Hausherr Nikolaus von Gayling, der eng befreundet ist mit Felix Rottberger, diesem „liebenswürdigen Menschen“. Organisation, Deko und Catering obliegt der Aktion Schalom, einem Freiburger Verein, in dem sich Christinnen und Christen für die Belange Israels und der jüdischen Bevölkerung einsetzen. Und da ist die Großfamilie mit fünf Kindern, 15 Enkeln und zwei Urenkeln. Ein ebenso spontanes wie buntes Treiben in der Kulturscheune und drumherum.
Im Mittelpunkt stehen Felix und Heidi Rottberger, seit 60 Jahren verheiratet. Er wurde acht Tage zuvor 87, sie wird Ende Dezember 80 Jahre alt. Als sie ankommen, zücken die zahlreichen Gäste ihre Handykameras. Drinnen läuft dezente Klezmer-Musik. Und fürs Jubelpaar wurde extra eine Chuppa gebaut, ein Hochzeitsbaldachin, wie der orthodoxe Rabbiner Yakov Gitler erklärt. Darunter ein blumengeschmückter Tisch mit siebenarmigem Leuchter.
… Alles vom 25.9.2023 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/vom-freiburger-oberbuergermeister-gab-s-ein-kuesschen-und-geschenke–286774419.html

 

Michael Wolffsohn: Jüdisches Leben in Europa bedroht
Der renommierte Historiker Michael Wolffsohn sieht eine besondere Gefahr für Juden in Deutschland durch Islamisten und Linksextremisten, die eine Allianz bilden. Letztere seien die nützlichen Idioten des islamischen Antisemitismus.
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Die Linksextremisten und die Islamisten bilden inzwischen eine Allianz“, erklärt Wolffsohn im Gespräch mit dem Magazin Tichys Einblick. „In Frankreich nennt man sie «Islamogauchisme». Diese sind subjektiv meistens keine Antisemiten, aber objektiv deren nützliche Idioten. Deutsche Behörden nennen meistens nur die Gefahr des altneuen Rechtsextremismus“, kritisiert der jüdische Historiker. Doch das sei falsch. „Seit Jahren zeigen Umfragen unter den Juden Europas: Sie haben an erster Stelle islamische Judenfeindschaft erfahren, gefolgt von linker und erst auf dem dritten Platz rechter. Nochmals: nicht eine Gefahr, sondern drei. Alle drei sind, ganz wörtlich, mordsgefährlich“, so Wolffsohn. „Aus gesamteuropäisch-jüdischer Sicht sind, wohlgemerkt empirisch, Islamismus und Linksextremismus plus linksliberale Helfer die größere Gefahr.“

In Deutschland sieht Wolffsohn keine Zukunft für jüdisches Leben. „Es gibt in Deutschland etwa 200.000 Juden, doch etwas mehr als die Hälfte gehört keiner Gemeinde an. Das heißt: Ihnen bedeutet ihr Judentum auch ohne Bedrohung von außen wenig. Als Kollektiv werden sie also verschwinden – abgesehen von der erkennbaren Auswanderung. Warum? Weil jüdisches Leben gefährdet ist und offenbar nicht genügend geschützt werden kann.“
Wolffsohn erinnert an den Ausspruch von Karl Lagerfeld, der 2015 in einer Talkshow gesagt hatte: „Wir können nicht Millionen Juden töten und Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen.“ Wolffsohn: „Der wunderbare Karl Lagerfeld: Er hatte ja so recht. Gerade deshalb wird er ja auch hierzulande sogar als Toter bestraft. Soweit ich weiß, wurde in ganz Deutschland keine einzige Straße nach ihm benannt. Nicht einmal in seiner Heimatstadt Hamburg. Eine Schande.“
… Alles vom 14.8.2022 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/michael-wolffsohn-juedisches-leben-in-europa-bedroht/

 

Wirft Frage auf, ob Antisemitismus-Beauftragte angemessene Befugnisse haben
Ein Mann wird zusammengeschlagen, weil er für Israel demonstriert. Am Prozess gegen zwei Jugendliche darf Hamburgs Beauftragter für jüdisches Leben nicht als Beobachter teilnehmen. Er drückt seine Irritation über die Ablehnung in einem Brief an die Justizsenatorin aus.

An einem Septembertag 2021 stand Jörg Schröder* mit drei anderen Mitstreitern vor dem Saturn in der Mönckebergstraße, sie hielten eine Mahnwache und schwenkten Israel-Flaggen, forderten mit Plakaten eine klare Haltung gegen Antisemitismus. Schröder hat jüdische Wurzeln, der Kampf gegen Israel- und Judenhass ist ihm wichtig.
Plötzlich näherten sich drei Jugendliche, zwei Jungen und ein Mädchen, der Gruppe. Sie riefen „Scheiß Israel“ und „Free Palästina“ und beschimpften die Teilnehmer der Mahnwache übel, so schildert es Schröder in einem Gespräch mit WELT. Als der heute 61-Jährige fragte, was das solle, wurde er von einem der Jungen brutal niedergeschlagen.
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article233904936/Hamburg-Mann-antisemitisch-beleidigt-und-ins-Gesicht-geschlagen.html

Die verheerende Bilanz: Jochbeinbruch, Brillensplitter bohrten sich ins Auge, eine komplizierte Verletzung entstand. „Ich bin praktisch blind, sehe auf dem rechten Auge nur noch hell und dunkel“, sagt Schröder. Seinen echten Namen möchte er nicht in der Zeitung lesen.
Beauftragter für jüdisches Leben darf nicht an Prozess teilnehmen
Freitag in einer Woche nun beginnt das Verfahren vor dem Hamburger Amtsgericht gegen die zwei mutmaßlichen Täter. Es sind zwei Brüder mit syrischen Wurzeln, die heute 15 und 17 Jahre alt sind, die Anklage wirft ihnen Körperverletzung vor. Auf Bitten des Opfers wollte Hamburgs Antisemitismus-Beauftragter Stefan Hensel am Verfahren als Beobachter teilnehmen. Doch dies untersagte das Gericht und führte rechtliche Bedenken an.
Hensel ist für sein Amt vom Senat berufen. Ihm untersteht in der Gleichstellungsbehörde von Katharina Fegebank ein Arbeitsstab, er wirkt aber unabhängig. Er wunderte sich über die Absage des Gerichts – und wandte sich nun mit einem Brief, der WELT vorliegt, an die Justizsenatorin Anna Gallina. „Ich möchte hiermit meine Irritation über die Ablehnung ausdrücken und begründen“, schreibt Hensel.
… Alles vom 17.6.2022 bitte lesen auf
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article239400227/Prozess-nach-Gewalttat-in-Hamburg-Antisemitismus-Beauftragter-darf-nicht-teilnehmen.html

Einige Kommentare:
Täterschutz vor opferschutz!
Wären die Täter blond und „obige„ Täter „Opfer“, gäbe es keinen täterschutz, sondern Lichterketten!

17.6.2022, A.K.
Wie lange wollen wir noch die Augen vor dem muslimischen Antisemitismus verschließen?
17.6.2022m I.W.

„Ob ein antisemitisches Tatmotiv vorliege, könne überhaupt erst im Rahmen der Hauptverhandlung eruiert werden“ Wetten Dass……..nicht
17.6.2022, S.H.

Wenn’s Deutsche gewesen wären gäbe es keinen Zweifel, dass es sich um ein antisemitisches Motiv handelt.
17.6.2022, M.M.

Also die „üblichen Verdächtigen“.
Die Gleichen, die am HBf Köln einen Kippaträger angegriffen und schwer verletzt haben (10 köpfige Gruppe junger Männer). Männer mit dem selben muslimischen Hintergrund wie der junge Mann, der in Hagen eine Synagoge in die Luft sprengen wollte. Drei Vorfälle, ein klar definierter Täterkreis. Alltag in Deutschland. Die Statistik wird vermutlich um 3 „rechtsradikale Taten“ bereichtert werden. Die Täter – wenn man sie überhaupt findet – werden nach deutschem Jugendstrafrecht verurteilt werden – also Bewährung, nicht spürbar. Abschiebung in Heimatländer nicht möglich, da ihnen dort Todesstrafe drohen könnte.
20.9.2021, J.M.

Bei der Schwester Zeitung BLICK sind die Bilder der gesuchten bereits online und rein optisch würde ich südländisch aus dem Morgenland bestätigen.
20.9.2021, E.F.
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Juden in D schweigen zum Ukraine-Krieg
Einmal Entnazifizieren à la Putin bitte!
Über den kruden Antisemitismus des Kremlherrn und das dröhnende Schweigen des jüdischen Establishments zum Krieg gegen die Ukraine
In Deutschland laviert sich derweil der Zentralrat der Juden in Deutschland (ZdJ), der jene 90.000 Juden vertritt, die in einer traditionellen Gemeinde organisiert sind, durch den Schlamassel. Denn wie auch beim Zentralrat der freigemeindlichen Juden n.e.V., der mit 41.500 Mitgliedern die restlichen gut 190.000 Juden in Deutschen repräsentiert, stammen über 90 Prozent der Mitglieder aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Natürlich möchte man in solch einer Lage keine unnötigen Gräben aufreißen. Aber Putin einfach so durchgehen zu lassen, dass er ein demokratisches Land militärisch “entnazifizieren” will – das hätte einen lauteren Aufschrei bei den 90.000 traditionellen und staatlich alimentierten Juden in Deutschland auslösen müssen. Von Leuten, die schon beginnen zu hyperventilieren, wenn man einfach nur von einer sonntäglichen Spritztour mit dem “Volkswagen” auf der “Autobahn” erzählt. Nazi-Chiffren würde es dann heißen und die Aufregung wäre vehement.
…. Alles vom 3.3.2022 bitte lesen auf
https://reitschuster.de/post/einmal-entnazifizieren-a-la-putin-bitte/

 

Politik uneins über Anteil des eingewanderten Antisemitismus
Nahost-Konflikt: „Da herrschte Pogromstimmung“
von Peter Freitag
Wie umgehen mit dem Antisemitismus, der sich bei Protesten von überwiegend arabisch- oder türkischstämmigen Demonstranten auf den Straßen hierzulande offenbarte (JF 21/21)? Was tun, wenn der kriegerische Konflikt im Nahen Osten dazu führt, daß in Deutschland jüdische Einrichtungen attackiert werden? Das beschäftigt Politik und Medien auch weiterhin. Im Bundestag verurteilten vergangene Woche alle Fraktionen die jüngsten antisemitischen Ausfälle bei propalästinensischen Kundgebungen scharf. Doch während die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion, Beatrix von Storch, der Bundesregierung vorwarf, sie habe mit ihrer Einwanderungspolitik „Judenhaß aus dem Nahen Osten nach Deutschland importiert“, warfen Redner der anderen Fraktionen der AfD eine Instrumentalisierung des Themas vor.

Unterdessen wurde erneut Kritik an der Erfassung antisemitischer Straftaten in der Kriminalstatistik laut. Denn ausweislich dieser gingen sie im vergangenen Jahr zu 94,6 Prozent auf das Konto politisch rechts motivierter Täter (JF 21/21). „Die Statistik gibt die Realität nicht wieder“, monierte der Direktor des American Jewish Committee (AJC) in Berlin, Remko Leemhuis, vergangene Woche in der Bundespressekonferenz.
Anstatt eine antisemitische Straftat, deren Urheber nicht ermittelt wurden, als „nicht zuzuordnen“ zu registrieren, werde sie als „Politisch Motivierte Kriminalität – rechts“ erfaßt.
Leemhuis betonte, daß die Erfahrungen aus den Opferberatungsstellen dieser Zuordnung widersprächen. Und er erwähnte, bei einer der jüngsten Demonstrationen habe auf der stark migrantisch geprägten Sonnenallee in Neukölln „nicht weniger als eine Pogromstimmung“ geherrscht. Man habe schon öfter bei der Innenministerkonferenz auf eine Änderung der Vorgaben für die Erfassung gedrungen, doch bisher ohne Erfolg. „Wie wollen wir Antisemitismus bekämpfen, wenn wir kein vollständiges Bild haben, woher er kommt?“ beklagte der AJC-Vertreter.
Das Bundesinnenministerium hält ungeachtet dessen an der Praxis fest. Die Begründung fällt dabei allerdings in die Kategorie „Haben wir schon immer so gemacht“. Wörtlich sagte Seehofers Sprecher, daß „Bund und Länder vereinbart haben, fremdenfeindliche und antisemitische Straftaten als rechtsmotiviert einzustufen, wenn die Tatumstände keine eindeutigen Hinweise auf eine andere Motivation zulassen.“

„Keine statistischen Verzerrungen“
Das Bundeskriminalamt teilte der JUNGEN FREIHEIT auf Anfrage mit, daß grundsätzlich „alle politisch motivierten Straftaten differenziert zu bewerten und zu melden“ seien. Bei der Zuordnung werde „im wesentlichen die ideologischen Hintergründe und Ursachen der Straftat abgebildet“. Bei der Bewertung antisemitischer Straftaten trage man in der Praxis „der engen inhaltlichen Verknüpfung der rechten Ideologie mit antisemitischem Gedankengut Rechnung“. Lägen gegenteilige Anhaltspunkte zur Tätermotivation vor, erfordere dies die Zuordnung zu anderen „Phänomenbereichen“, also etwa denen religiöser oder ausländischer Ideologie.
In der Regel, so BKA-Sprecherin Barbara Hübner, „ergeben sich aus dem jeweiligen Sachverhalt Tatsachen (z. B. Wortlaut bzw. Sprache von antisemitischen Schmierereien, aktuelle/historische politische Bezugsereignisse, Tatortumfeld, regionaler Bezug/Religionszugehörigkeit der ggf. ermittelten Tatverdächtigen mit Migrationshintergrund) zur eindeutigen Zuordnung der Straftat zu einem Phänomenbereich“. Da bei den aufgeklärten antisemitischen Straftaten der Anteil rechts-motivierter Täter bei 90 Prozent gelegen habe, gehe man davon aus, daß dies auch dem Anteil unter den nicht-aufgeklärten entspreche. Sie als „nicht zuzuordnen“ zu verbuchen, wäre also laut BKA nicht „sachgerecht“. Die interne Qualitätssicherung habe in den vergangenen Jahren „keine Hinweise auf eine statistisch verzerrende Wirkung dieser Zuordnungsregel ergeben“.
Unterdessen hatte Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) dem Rechtsausschuß des Landtags über den Ermittlungsstand nach den jüngsten Ausschreitungen berichtet, von denen das bevölkerungsreichste Bundesland besonders betroffen war. Demnach habe die Polizei insgesamt 62 Vorfälle mit antisemitischem oder antiisraelischem Bezug gemeldet. 111 Tatverdächtige wurden erfaßt, von denen man 36 namentlich identifizieren konnte. Sie alle sind laut Innenministerium arabischstämmig und teilweise in Deutschland geboren, so daß sie die deutsche Staatsbürgerschaft besäßen. Bei sieben Verdächtigen lägen „staatsschutzrelevante Informationen“ vor.
… Alles vom 28.5.2021 von Peter Freitag bitte lesen in der JF 22/21, Seite 4

 

Was der jüdische Friedhof in Freiburg mit „Märchen aus 1001 Nacht“ zu tun hat
Felix Rottberger kennt unzählige Anekdoten über den jüdischen Friedhof, den er seit 1966 verwaltet. Am Europäischen Tag der Jüdischen Kultur führte er Interessierte über das Gräberfeld.
Immer schafft es Felix Rottberger, der 1936 als Kind einer vor dem Holocaust geflüchteten Familie im isländischen Exil geboren wurde, lang und noch nicht so lang Vergangenes lebendig mit der Gegenwart zu verknüpfen. Das ist ihm umso wichtiger, weil derzeit, unter anderem bei den Protesten der Corona-Leugner, wieder besonders viel Antisemitismus auftaucht. Dagegen kämpft er seit Jahrzehnten.
Als er den Friedhof, der vor 150 Jahren noch weit draußen vor der Stadt gelegen hatte, 1966 kennenlernte, habe ihn das, was er sah, sehr traurig gemacht, erzählt er: Viele Grabsteine waren umgeworfen und zerstört. Im Lauf der Jahre wurden alle aufgerichtet. Doch vieles blieb in Vergessenheit. Die Unterlagen, die es zum Friedhof gab, verbrannten in der Synagoge in der Pogromnacht 1938.
Manche der Menschen aber sind so bekannt, dass sie nicht vergessen werden können: So wie Gustav Weil, der 1808 in Sulzburg geboren wurde und 1889 in Freiburg starb. Er war Professor für Orientalische Sprachen in Heidelberg und übersetzte als Erster die „Märchen aus 1001 Nacht“ ins Deutsche. Felix Rottberger zeigt unter anderem auch die Gräber der Familie Meyer, die das Bankhaus Meyer gegründet hatte, und der Familie Knopf, die den damals größten Kaufhauskonzern in Südbaden mitsamt dem Freiburger Warenhaus Knopf geschaffen hatte. Beiden Familien wurde im Nationalsozialismus alles entrissen, was sie sich erarbeitet hatten.
Manche jüdische Freiburger überlebten, wie der Lederwarenhändler und SPD-Stadtrat Max Mayer, der in die USA flüchtete. Trotz allem, was geschehen war, wollte er in Freiburg beerdigt werden. Andere verzweifelten und entschieden sich für den Suizid, wie 1939 der frühere Friedhof-Verwalter Arthur Müller, der im Ersten Weltkrieg noch wie viele Juden für Deutschland gekämpft hatte. Oder wie 1940 Therese Loewy, die Witwe des Mathematik-Professors Alfred Loewy.
Neben vielen alten Gräbern gibt es einige neuere aus der Nachkriegszeit. Mittendrin ist das Grab von Siegfried Aufhäuser, der 1884 geboren wurde und 1969 starb: Der Vorsitzende des Landesverbandes der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft lebte eigentlich in Berlin. Doch als seine Frau Anna 1960 bei einer Kur in Badenweiler starb, habe er den Freiburger Friedhof entdeckt und so idyllisch gefunden, dass er beschloss, dass er und seine Frau dort begraben sein sollten.
… Alles vom 7.9.2020 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/was-der-juedische-friedhof-in-freiburg-mit-maerchen-aus-1001-nacht-zu-tun-hat

Jüdischer Friedhof in Freiburg
https://www.freiburg-schwarzwald.de/friedhoefe.htm#Freiburg%20-%20J%C3%BCdischer%20Friedhof%20an%20der%20Els%C3%A4sser%20Strasse
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Jüdischer Friedhof Elsässer Straße in FR-Mooswald: Felix Rottberger führte (16.8.2008)
https://www.freiburg-schwarzwald.de/friedhoefe1.htm#J%C3%BCdischer%20Friedhof%20Els%C3%A4sser%20Stra%C3%9Fe%20in%20FR-Mooswald:%20Felix%20Rottberger%20f%C3%BChrte
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Herbolzheim versagte eine DIA-Veranstaltung über Theodor Herzl
Was steckt dahinter? Ein Einzelfall oder typische Doppelzüngigkeit im Land?

Der Europäische Tag der jüdischen Kultur am 6. September warf an einigen Orten des Kontinents seine Schatten voraus. Schatten im doppelten Sinn, denn nicht überall waren Organisatoren der jeweiligen Veranstaltungen willkommen. So auch in Deutschland, namentlich im beschaulichen Städtchen Herbolzheim im Breisgau in Südbaden. Aber Theodor Herzl ging es 1897 auch nicht anders, als er einen Ort für den 1. Judenkongress suchte. Er musste nach Basel ausweichen.

Der Deutsch-Israelischer-Arbeitskreis Südlicher Oberrhein e.V. (DIA) plante hier einen Vortragsabend, und beantragte zusammen mit der Senioren-Union das „Torhaus“, die Kulturhochburg der Stadt – ehrlich gesagt die einzig noch geeignete Örtlichkeit für eine Kulturveranstaltung in der Stadt. Das Torhaus war für diesen Tag noch nicht anderweitig belegt. Umso mehr wunderte sich der örtliche Mittelsmann des Vereins, der keine Zusage zur Durchführung dieses jüdischen Kulturtages erhielt. Auf Nachfrage wurde ihm von der Kulturabteilung der Stadt beschieden, „geht nicht“, der Bürgermeister will es nicht – Thomas Gedemer heißt er neuerdings.

Das war nicht immer so. Dessen Vorgänger Ernst Schilling hatte den Mut, die Geschichte einer Herbolzheimer Sinti-Familie aufarbeiten zu lassen, die „weggekommen“ ist, wie es damals landläufig hieß, wenn welche mit dem Zug den Weg ins Gas antraten. Das tat der Ex-Bürgermeister auch auf die Gefahr hin, dass er sich damit nicht nur Freunde macht. Herbolzheim hat jetzt ein kleines Denkmal zu diesem dunklen Kapitel der Ortsgeschichte – das seit es steht noch nie geschändet wurde. Initiiert wurde diese Geschichte vom DIA-Mitglied Reinhold Hämmerle.

Und jetzt? Bestand wieder die Gefahr, dass sich irgendein Nachkomme von damals an den Pranger gestellt fühlt? Nein, denn der „Gegenstand“ des Kulturabends ist nicht etwa die fast gelungenen Ausrottung der deutschen Juden mit ihrer Kultur. Das Thema des Abends sollte Theodor Herzl sein, Begründer des Staates Israel, anlässlich seines Geburtstages vor 160 Jahren. Angekündigt mit „Wie haben die Städte Budapest, Wien und Paris auf ihn gewirkt und welchen Effekt hatten politische und gesellschaftliche Umbrüche auf sein Schaffen.“ Für einen heutigen Bürgermeister also ein völlig unverfängliches Thema. Es sei denn, er befürchtet Ungemach von anderer Seite: Die Stadt hat 2015 überproportional viele Migranten aufgenommen, für die Israel teilweise ein Reizwort ist.

Ich machte mir meine Gedanken dazu und frage mich, könnte es auch sein, dass dem Bürgermeister nicht das Thema an sich nicht gefällt, sondern …? Vorsitzende des Deutsch-Israelischer-Arbeitskreis Südlicher Oberrhein e.V. (DIA) ist neuerdings eine Simone Schermann, die auch Referentin ist. Dazu kommt, dass sie dazu steht was sie ist, Jüdin – „eine deutsche Jüdin, oder eine jüdische Deutsche“, wie sie zu sagen pflegt. Und tatsächlich begründete der Bürgermeister seine Absage der jüdischen Veranstaltung damit, dass er „keine eventuellen Gegner“ haben wolle.

Weil der Arbeitskreis samt seiner Referentin von der Stadt Herbolzheim „einen Korb“ bekam, fand die Kulturveranstaltung im sieben Kilometer entfernten Münchweier statt – nicht weit vom jüdischen Friedhof der ehemaligen jüdischen Gemeinde von Kippenheim. Immerhin erhalten die Toten Juden von unserem Land ein ehrendes Gedenken, die lebenden Juden in Deutschland und Israel haben es schwerer.
6.9.2020, Albrecht Künstle, Tel 0151-51 75 29 14, kuenstle.A@gmx.de
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Deutsch-Israelischer-Arbeitskreis Südlicher Oberrhein e.V. (DIA)
https://dia-ettenheim-sued.de/

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur 2020
https://www.gedenkstaetten-bw.de/etjk

 

Karl Lagerfeld: Der Skandal, der keiner ist
Modeschöpfer Karl Lagerfeld kritisiert die deutsche Politik und warnt vor Antisemitismus unter Migranten. Das ist unbequem, doch keine Hetze. Die künstliche Aufregung zeigt, wie einseitig und angstbesetzt die Debatte geführt wird.

Lagerfeld in Lagerfelds Worten: „Wir können nicht, selbst wenn Jahrzehnte zwischen den beiden Ereignissen liegen, Millionen Juden töten und Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen.“ Zur Illustration verwies er auf einen jungen Syrer, der zur deutschen Gastgeberin gesagt habe, die „beste Erfindung Deutschlands“ sei der Holocaust gewesen. Lagerfeld gibt ein Zitat wieder, das wir bis zum Beweis des Gegenteils für authentisch halten müssen. Und er behauptet eine ideologische Gemeinsamkeit von nationalsozialistischen Deutschen und heutigen Muslimen: den Judenhass. Sind diese Aussagen von der Meinungsfreiheit gedeckt? Aber natürlich. Wer hier nach Sanktion, Entschuldigung, Rüge ruft und Volksverhetzung am Werk sieht, der beweist seine eigene Diskursunfähigkeit und Denkunwilligkeit. Der will anderen den Mund verbieten, damit er selbst nicht hören muss.
Es ist eine Binsenweisheit, dass der Koran judenfeindliche Stellen enthält, dass Mohammed kein Judenfreund war und dass viele Muslime in ihrer Heimat den Antisemitismus mit der Muttermilch aufgesogen haben. Wenn Menschen mit einer solchen Sozialisation in großer Zahl von Deutschland aufgenommen werden, wandert der Antisemitismus mit ein
… Alles vom 16.11.2017 von Alexander Kissler bitte lesen auf
https://www.cicero.de/kultur/antisemitismus-der-skandal-der-keiner-ist

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