„Klima ist wie früher Maggi, fast jedes Thema wird damit gewürzt, um den Grundgeschmack zu verstärken: Wir sind kurz vorm Kollaps!“, schreibt Annekatrin Mücke treffend in der Berliner Zeitung (1). Achtung Ironie! Früher stand das Fläschchen Maggi oder auch Fondor auf dem Tisch – ein paar Spritzer und schon schmeckte das Essen. Beides aus den Maggi-Werken in Singen am Hohentwiel nahe des Bodensees.
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Doch Maggi wird immer weniger nachgefragt. Man kocht eben seltener selbst und die Fertiggerichte sind fix und fertig vorgewürzt.
Heute wurde die Maggi-Würze durch die Klima-Würze und die Fondor-Würze durch den Klimawandel ersetzt, ohne die sich die woken Untertanen bei ihren Diskussionen um Hitzetod und Apokalypse zu langweilen beginnen. Keine vier Regentage hintereinander ohne Klima-Maggi. Und keine 34 Grad zur Mittagszeit ohne Klimawandel-Fondor. Jeweils mit CO2 und Menschengemachtem als Gewürzzutaten.
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Wobei die Werbung für Maggi erfolgreich das tat was heute die Wissenschaft fürs Klima tut. Aber der große Irrtum darin besteht, daß es die eine Wissenschaft überhaupt nicht gibt, wie sogar das IPCC bereits seit längerer Zeit bestätigt. Wissenschaftlicher Fortschritt – auch auf dem Gebiet der Klimaforschung – ergibt sich aus dem Widerstreit von Argumenten und Gegenargumenten bzw. deren Falsifizierung, „Fortschritt als Prozess der Falsifizierung von Prämissen“ sagt man auf Wissenschaftlerdeutsch.
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Und Maggi sorgt dafür, daß bei allem, wann und wo auch immer, stets vom Klima, Klimawandel und Klimakollaps gesprochen wird. Dies ist sogar ins Grundgesetz festgeschrieben worden:
Mit dem Klima-Urteil vom 24. März 2021 hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) eine vom Bundestag abgelehnte Verfassungsänderung nachträglich zum verbindlichen Verfassungsrecht erklärt: Seither ist die deutsche Politik verpflichtet, alles unter den Klimavorbehalt zu stellen.
Dazu der Verfassungsrechtler Prof. Dietrich Murswiek in der FAZ: „Das ist eine dramatische Einschränkung, die für Wirtschaftsunternehmen und Bürger gigantische Anstrengungen und Kosten mit sich bringen wird. Für andere Staaten gibt es solche Einschränkungen nicht. Für Deutschland bedeutet es einschneidende Wettbewerbsnachteile, während die deutschen Anstrengungen für den Klimaschutz praktisch nichts bringen.“
Die Folgen des Klima-Urteils sind laut Murswiek also:
1. Schrumpfung der deutschen Wirtschaft sowie Deindustrialisierung.
2. Exekutive und Judikative in Berlin wurden zur Legislative gewandelt.
3. Kein messbarer Einfluß auf weltweiten CO2-Ausstoß, da 96% des CO2 von Natur und 4% vom Menschen, davon nur 2,4& von Deutschland gemacht.
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„Klima ist wie früher Maggi, fast jedes Thema wird damit gewürzt“. Das mag ja stimmen oder auch nicht – wenn die Lages bezüglich dem Thema Volkswirtschaft nur nicht so ernst wäre.
11.8.2025
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Ende von Beitrag „Klima ist wie früher Maggi“
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Beginn von Anlagen (1) – (3)
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(1) Bitte einen Cooling Point für die aufgeheizte Klima-Diskussion!
Trotz Dauerregens wird ständig vor großer Hitze, Dürre und dem Klimawandel gewarnt. Unsere Autorin wünscht sich Abkühlung für die aufgeheizte Debatte – auch in den Medien.
Unser Urlaub an der Ostsee steht bevor. Ich packe optimistisch die Badesachen ein, aber auch den dicken Pulli und die Regenjacke. So wie jeden Sommer. Dann schalte ich das Radio an und höre, dass Berlin den ersten Cooling Point eingerichtet hat, zum Schutz vor großer Hitze. Im Mauerpark in Prenzlauer Berg, für schlappe 45.000 Euro. Ich kenne Handwerker, die hätten die paar Holzsitzmöbel und -beete für ein Zehntel des Geldes hingestellt. Und zwar unter Bäume, den besten Cooling Point überhaupt. Dann hätte man das Dach als Berliner Beitrag auf der nächsten Documenta ausstellen können.
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. „Denn in Bezug auf Klimatisches ist gefühlt jeder am Start, der irgendwas mit Medien macht. Klima ist wie früher Maggi, fast jedes Thema wird damit gewürzt, um den Grundgeschmack zu verstärken: Wir sind kurz vorm Kollaps!“
… Alles vom 5.8.2025 von Annekatrin Mücke bitte lesen auf
https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/tv-medien/cooling-point-fuer-die-aufgeheizte-klima-diskussion-li.2346599
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(2) Cancel Cuisine: Maggi
Würzen ist eine Kunst, noch dazu eine Kunst, die Spaß macht, und man sollte sie sich nicht von der Industrie abnehmen lassen. Ich denke, dass man sich heute guten Gewissens von Maggi und Konsorten verabschieden kann.
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Der Erfinder all dieser Helferlein, der Schweizer Julius Maggi, war ein Pionier der industriellen Lebensmittelproduktion. Er wollte das Ernährungsniveau der damals noch schwer arbeitenden und oft mangelernährten Arbeiter heben und den Hausfrauen die Mühen des Alltags erleichtern, auch die des Kochens und Würzens. Deshalb kreierte er die Maggi-Würze, eine Tinktur auf der Basis von chemisch aufgeschlossenem Weizenprotein und versetzt mit dem Geschmacksverstärker Glutamat, Zucker und viel Salz. Dass Maggi einen satten Fleischgeschmack imitiert, kommt nicht von ungefähr. Damals kam das kostbare Lebensmittel nur bei den Wohlhabenderen regelmäßig auf den Tisch.
Ich denke, dass man sich heute guten Gewissens von Maggi und Konsorten verabschieden kann. Die meisten Gerichte brauchen ohnehin nur Salz und Pfeffer und jene Batterie von Gewürzen, die man oft noch im Küchenschrank oder auf einer verstaubten Gewürzkonsole findet, sind meist mehr oder weniger überflüssig. Wenn man mit Kräutern würzen will, sollte man frische verwenden; ansonsten nur ein paar Gewürze, die durch Lagern nicht sofort jeden Geschmack verlieren, etwa ganze (!) Muskatnüsse, Lorbeerblätter, Kümmel, Zimtstangen, Wacholderbeeren oder Korianderkörner. Viele unvermahlene Gewürze kann man durch leichtes Rösten dazu bringen, dass sich ihre Aromen besser entfalten.
Würzen ist eine Kunst, noch dazu eine Kunst, die Spaß macht und man sollte sie sich nicht von der Industrie abnehmen lassen. Für Maggi gibt es längst andere Verwendungen, etwa als „Klima-Maggi“ https://klimanachrichten.de/2025/08/06/vom-klo-zum-cooling-point/ in alarmistischen Medienberichten. „Ich seufze und wünsche mir einen medialen Cooling Point für Klima-Ideologen jeglicher Couleur, vor allem aber für öffentlichkeitswirksame Aktivisten und aktivistische Journalisten“, schreibt eine Kollegin der „Berliner Zeitung“ https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/tv-medien/cooling-point-fuer-die-aufgeheizte-klima-diskussion-li.2346599 . „Denn in Bezug auf Klimatisches ist gefühlt jeder am Start, der irgendwas mit Medien macht. Klima ist wie früher Maggi, fast jedes Thema wird damit gewürzt, um den Grundgeschmack zu verstärken: Wir sind kurz vorm Kollaps!“
Hoffen wir, dass die Klimadebatte irgendwann so alt aussieht wie heute eine Maggiflasche.
… Alles vom 10.8.2025 von Georg Etscheid bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/cancel_cuisine_Maggi
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(3) Wenn „Maggi“ versagt oder das Sommer- wirr-war
Wir hatten kürzlich über den Artikel https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/tv-medien/cooling-point-fuer-die-aufgeheizte-klima-diskussion-li.2346599
in der Berliner Zeitung berichtet https://klimanachrichten.de/2025/08/06/vom-klo-zum-cooling-point/.
In ihm wird die „wundervolle Wirkung“ von Klimathemen als Würze für so ziemlich alles beschrieben: „Denn in Bezug auf Klimatisches ist gefühlt jeder am Start, der irgendwas mit Medien macht. Klima ist wie früher Maggi, fast jedes Thema wird damit gewürzt…“
Welch Purzelbäume da manchmal geschlagen werden, verdeutlicht dieser lange Artikel im „Tagesspiegel“ vom 4. August 2025, https://www.tagesspiegel.de/wissen/was-ist-das-denn-fur-ein-sommer-warum-er-sich-zu-kalt-anfuhlt–aber-zu-warm-ist-14121284.html hinter einer Bezahlschranke. Die Überschrift macht es deutlich: „Was ist das denn für ein Sommer? Warum er sich zu kalt anfühlt – aber zu warm ist“ Er zeigt den Widerspruch zwischen dem, was Menschen fühlen (hier einen kühlen, nassen Sommermonat Juli 2025) und dem, was Daten sagen. Lang und breit wird erklärt, warum der Sommer bisher „zu warm“ ist. Auch wir hatten über die Sommertemperaturen berichtet, jedoch ganz bewusst jede Wertung wie „zu warm“ unterlassen. Warum? Diese Einordnung ist immer die Abweichung von einem langjährigen Mittel, hier sind es 30 Jahre. Welche Periode ist gültig? Der DWD sagt dazu völlig eindeutig:
… Alles vom 7.8.2025 von Frank Bosse bitte lesen auf
https://klimanachrichten.de/2025/08/07/wenn-maggi-versagt-oder-das-sommer-wirr-war/