Für die Kriegsparteien Russland und NATO ist die Ukraine als Experimentierfeld wertvoll und und interessant. Wann endlich haben sie nach nunmehr über vier Jahren genug Erfahrungen in der Drohnenrevolution gewonnen? Ukraine, Russland, China und Iran gelten als führend hinsichtlich Drohnen-Knowhow. Ist jetzt nicht ein längst ein Drohen-Patt erreicht? Warum dieses Patt immer weiter zum nächsten Level fortführen, wo es nur immer noch mehr junge Männer in den Tod reißt?
Dieses Patt auf ein immer höheres drohnentechnologisches Level schrauben einerseits und immer mehr junge Soldaten – darunter Söldner aus aller Welt – töten andererseits – was ist das für eine brutale, dumme und menschenverachtende Politik von Moskau, Brüssel und Washington?
Ja, der Krieg in der Ukraine ist längst zum Drohnenkrieg geworden. Nicht teure Panzer und schweres Gerät dominieren an der Front, sondern billige, über Videobrillen und KI gesteuerte FPV-Drohnen („First Person View“ für „Sicht aus der Ich-Perspektive“), die nicht durch Elektronik geortet bzw. gestört werden können, da über bis zu 30 km lange Glasfaserkabel mit den Bediener verbunden.
„Große Panzer, Artillerie und hightech bemannte Plattformen“ sind out. „groß, langsam, hochtechnisiert, teuer“ ist längst ersetzt worden durch „klein, schnell, KI-gestützt und billig“. Elliot Neaman formuliert es so: „Das Zeitalter des Großen, Glänzenden und Seltenen wird vom Zeitalter des Billigen, Klugen und Massenhaften herausgefordert“. Anscheinend nur die Bundeswehr hält an der Panzer-Gigantomanie fest.
Der Ukrainekrieg dient der Waffenindustrie als Trainingsterrain für FPV-Drohnen, auf dem Russland und Ukraine/NATO ihre Waffen testen und lernen. Und China prächtig verdient an den zu Zehntausenden hergestellten Drohnen, denn 80% der Bauteile von FPV-Dohnensystemen kommen aus China.
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Deutschland finanziert den Ukrainekrieg 2025 mit „fast 100 Milliarden Euro, fast ein Fünftel des Bundeshaushaltes von 2026, der sich auf 524,54 Milliarden Euro beläuft, davon übrigens Nettokreditaufnahme von 98 Milliarden Euro“ (1). Dazu der Hinweis: Volkswirtschaftlich betrachtet stellen Ausgaben für Militär und Rüstung keine Investition dar (die dem BSP zugute kommt), sondern Konsum (also Verbrauch).
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Der Ukrainekrieg verschafft Militärinvestoren wie Blackrock und Kriegsmilliardären wie Florian Seibel (3) große Gewinne. Und den Kriegsberichterstattern der Mainstreammedien zu noch mehr Clicks (4).
Der Ukrainekrieg verleitet die deutsche „weiter so“-Politik dazu, die freie Marktwirtschaft Zug und Zug in eine zentralistische Kriegswirtschaft umzugestalten.
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Den Ukrainekrieg jetzt beenden! Frieden jetzt! Friedensfähigkeitsrhetorik statt Kriegstüchtigkeitsrhetorik! Diplomatie statt Kriegsindustrie.
18.7.2026
Dieser Beitrag ist ohne KI geschrieben worden.
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Ende von Beitrag „Drohnenkrieg stoppen – Frieden“
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Beginn von Anlagen (1) – (4)
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(1) Finanzierung der Ukraine als neues Staatsziel Deutschlands
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Früher hätte man gesagt: jetzt schlägts 13! Die Entwicklungshilfeministerin Reem Alabali-Radovan, deren ganze Arbeit darauf gerichtet zu sein scheint, möglichst viel deutsches Steuergeld ins Ausland zu schaffen, während in Deutschland die Krankenhäuser sterben, die deutschen Steuerzahler bis auf den letzten Cent ausgeplündert werden, fordert nun, dass die Ukraine-Hilfe von der Schuldenbremse ausgenommen wird. Das ist dreist! Das ist Politik gegen unsere Kinder und Kindeskinder.
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Bis Mitte 2026 hat Deutschland der Ukraine 55,5 Milliarden für gelieferte bzw. für die kommenden Jahre zugesagte Ausrüstungen und Waffen ausgegeben bzw. wird Deutschland noch ausgeben. Hinzu kommen 41,1 Milliarden für zivile Hilfe, also genau 96,5 Milliarden, fast 100 Milliarden Euro, fast ein Fünftel des Bundeshaushaltes von 2026, der sich auf 524,54 Milliarden Euro beläuft, davon übrigens Nettokreditaufnahme von 98 Milliarden Euro. Hinzu kommen ein Viertel der gemeinsamen Hilfe der EU, die sich bis Mitte 2026 auf 84 Milliarden Euro summiert, also für Deutschland noch einmal ca. 21 Milliarden Euro oben drauf.
Frankreich hat bilateral bis zum Sommer 2026 ca. 10,32 Milliarden Euro gezahlt, Italien 15,6 Milliarden Euro, Spanien 4 Milliarden Euro. Aber es gibt auch europäische Staaten, die keine bilaterale Hilfe zahlen. Laut Statista steht Deutschland in der „Ukraine-Hilfe“ nach den USA und der EU an dritter Stelle, Frankreich erst an 10. Stelle.
Für die Ukraine-Hilfe flossen aus Alabali-Radovans Steuergeldverteilungsministerium im Jahr 2025 allein 324,4 Millionen Euro. Das wirkt mit Blick auf das gesamte Hilfsbudget als verschwindend gering, aber es wird viel, wenn man bedenkt, dass aus diesem Ministerium überhaupt kein Steuergeld für Selenskyj fließen dürfte, weil sich die Ukraine zwar im Krieg befindet, aber kein Entwicklungsland ist. Entscheidend ist aber, wenn Alabali-Radovan die Selenskyj-Hilfen von der Schuldenregel ausnehmen, aus der Bereichsausnahme nehmen darf, dann hat sie einen nach oben hin offenen Dispo-Kredit zu Lasten Deutschlands, dann kann sie für die Ukraine soviel Schulden generieren, wie sie will.
… Alles vom 17.7.2026 von Klaus-Rüdiger Mai bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/finanzierung-der-ukraine/
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(2) Oskar Lafontaine: „AfD ist außenpolitisch links“
Politlegende Oskar Lafontaine plädiert für einen Politik-Wechsel in Deutschland. „Angesichts der Eskalation der Regierung gegen Russland ist Außenpolitik das Wichtigste. Und außenpolitisch ist die AfD links“. Die Brandmauer müsse weg, sie blockiere das Land, so der ehemalige Kanzlerkandidat der SPD.
https://www.youtube.com/watch?v=20xFBlZATT8
Ein Gespräch auch über eine Rentenreform, „die nur Blackrock nützt“, den wirtschaftszerstörenden Verzicht auf günstige Energie, Sahra Wagenknechts BSW-Brief an die AfD und die These, dass deutsche Migrationspolitik „in Wirklichkeit rechts ist.“
… Alles vom 3.7.2026 bitte lesen auf
https://punkt-preradovic.com/afd-ist-aussenpolitisch-links-mit-oskar-lafontaine/
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Einige Kommentare:
keine Milliarden für Rüstung, NGO’s, Entwicklungshilfe, Migration etc. Dann hätte man schon das Geld für die wichtigen Projekte! wolfgangroth
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Ich hätte nie in meinem Leben gedacht, dass ich Herrn Lafontaine zu fast 100% zustimmen kann und muss.
Meine Frau ist vor über 50 Jahren aus Japan nach Deutschland gekommen. Heute sagt sie, als ich gekommen bin war Deutschland ein schönes und sicheres Land. Heute habe ich Angst allein in die Stadt zu gehen. Wer hat dafür gesorgt, dass das so kommen konnte? Das war die Merkel-CDU und Merz setzt diese Politik fort. Wolfgangpress1578
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„Die Meinungsfreiheit ist ja notwendig, um die geistige Beschränktheit aufzuheben, die sich ja leider immer weiter ausbreitet…“ (Zitat Oskar Lafontaine in diesem Interview)…ich sage bravo, dem ist wirklich nichts hinzuzufügen…! Paol1966
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Unsere Regierung wird sich diesen Krieg ins eigene Land holen, wenn sie ihre Politik nicht grundlegend ändern! wolfgangbartels
Ende Kommentare
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(3) Der deutsche Kriegsmilliardär Florian Seibel
Während Hunderttausende verrecken, verdienen einige prächtig. Vom Bundeswehr-Offizier zum Multimilliardär – wie Florian Seibel vom Ukrainekrieg profitiert. Eine Geschichte über Gewaltmärkte, politische Netzwerke und den modernen Typus des Rüstungsunternehmers.
Friedrich Schiller lässt im zweiten Teil seiner Wallenstein-Trilogie den als Plünderer besonders berüchtigten kroatischen General Isolani sagen: „Der Krieg ernährt den Krieg“. Und der Ethnosoziologe Georg Elwert prägte in den 1990er Jahren den Begriff „Gewaltmarkt“. Damit sind soziale Räume gemeint, in denen Gewalt als politische Strategie eingesetzt wird, um marktwirtschaftliche Interessen zu befriedigen.
Beides gehört zusammen, denn beschrieben werden Erscheinungsformen des Kriegsgewinnlers über Jahrhunderte hinweg. Der Gewaltmarkt 2026 wird dominiert von Drohnenherstellern. Die Fortdauer des Krieges stabilisiert den Markt für Drohnen und gewährt exorbitante Zuwachsraten. Ein schneller Frieden würde die Nachfrage stark reduzieren – ein klassisches Merkmal von Gewaltmärkten, in denen Akteure ein Interesse an der Aufrechterhaltung des Konflikts haben können.
Wer sind die großen Kriegsgewinnler am Ukrainekrieg? Erkennt man gar Entwicklungen, den Krieg aus Gewinnstreben zu verlängern oder auszudehnen? Zweifellos ist das Drohnengeschäft der wichtigste Player auf diesem Gewaltmarkt. Und hier taucht ein Name immer wieder auf: Florian Seibel.
Seibel ist Mitinhaber und Gründer der Drohnenhersteller Quantum Systems und Stark Defence. Unternehmen, die zwischenzeitlich Milliarden schwer und zu den großen Kriegsgewinnlern des 2022 mit einem russischen Großangriff begonnenen Ukrainekriegs geworden sind.
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Im April 2024 eröffnete der damalige Wirtschaftsminister Robert Habeck https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/mit-seinen-drohnen-will-florian-seibel-der-ukraine-zum-sieg-verhelfen-19666076.html eine Drohnenfabrik in der Ukraine. An seiner Seite stand Florian Seibel, der Chef des Unternehmens.
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Seit September 2025 ist Florian Seibel Startup-Beauftragter im Vorstand des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI). Seibel soll hier den Brückenkopf bilden zwischen etablierten Konzernen und jungen Tech-Firmen. Der Verband hat sehr guten Zugang zu Ministerien, zum Bundestag und der EU-Kommission. Der BDLI ist einer der einflussreichsten Lobbyverbände in der deutschen Rüstungs- und Luftfahrtpolitik. Durch diese Rolle sitzt Seibel am Tisch mit den großen Playern und der Politik – ohne selbst ein Staatsangestellter zu sein.
… Alles vom 11.7.2026 bitte lesen auf
https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/der-deutsche-kriegsmilliardaer
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(4) Springer-Award für Peter Thiel: Die Krönung eines düsteren Medien-Rüstungs-Komplotts
Ein Medienkonzern verkauft Politik-Zugang an die Rüstungsbranche. Die Eigentümerfamilie investiert gleichzeitig selbst in diese Branche. Ehemalige Chefredakteure bekommen Orden für pro-Waffen-Berichterstattung und dessen Kritiker. Militärexperten wechseln direkt in die Industrie. Jeder Krieg hat eine Vorgeschichte. Dieser Teil gehört dazu und wiegt schwer.
Heute hat das Medienhaus Springer die Verleihung des Axel Springer Awards 2026 an Peter Thiel bekanntgegeben – den Mitgründer von Palantir, dem CIA-nahen KI-Unternehmen, das moderne Kriege als digitales Betriebssystem steuert. Die offizielle Begründung feiert Unternehmergeist, Innovationskraft und gesellschaftliche Wirkung.
In Wahrheit markiert dieser Preis die selbstverständliche und unverfrorene Krönung eines undurchsichtigen Geflechts aus Medienmacht, familiären Rüstungsinvestments und einseitiger Kriegspropaganda.
Wir haben diesen Springer-Palantir-Komplex ausführlich recherchiert und veröffentlicht. Etwa hier https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/der-springer-palantir-komplex oder hier https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/alles-fuer-den-sieg-wie-springer-und-palantir-ein-netzwerk-aus-medien-ruestung-und-politik-spinnen. Die Verbindungen reichen von ehemaligen Aufsichtsräten über Millioneninvestments der Döpfner-Familie bis hin zu ukrainischen Drohnen-Deals und dem hunderte Millionen Euro schweren offenen Verkauf politischen Zugangs. Und das alles geschieht mit einer Selbstverständlichkeit, die jeden Anschein von journalistischer Distanz ad absurdum führt.
… Alles vom 17.7.2026 bitte lesen auf
https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/springer-award-fuer-peter-thiel-die-kroenung-eines-duesteren-medien-ruestungs-komplexes