Iran2026

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Shiraz im Iran – Blick nach Norden zum Gebirge am 11.10.2014

Iran-Demo in München 15.2.2026 250.000 für Demokratie

Auf der Demo in München am 15.2.2026 demonstrierten über 250.000 Menschen. Für eine Demokratie im Iran mit Schah Pahlawi (jun) als Übergangspräsident bis zu den freien Wahlen. Viele Fahnen mit der „alten“ Iranflagge mit dem Löwen und auch Israel-Fahnen.
Übrigens: Während der Demonstration wurde auch die deutsche Nationalhymne nach der iranischen Nationalhymne gesungen – als Zeichen des Dankes für die Gastfreundschaft.

PS: Das Gesicht des jungen Iraners wurde dem in D dank Steinmeier (Gratulation an die Mullahs) und Baerbock stark vertretenen iranischen Geheimdienst zuliebe unkenntlich gemacht.
18.2.2026
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Trumps Iran-Krieg: Niederlage – oder das Geschäft des Jahres?
Was deutsche Medien nicht sehen wollen – oder nicht können
Ich muss gestehen: Ich bin auch in die Falle gelaufen. Wenn man die deutschen Medien ansieht, herrscht mal wieder eine völlige Einheitsmeinung in Sachen: Donald Trump hat mit seinem Iran-Krieg eine krachende Niederlage erlitten. Selbst die früher konservative Welt titelt: „Sichtbarer kann eine Supermacht kaum scheitern“. Es brauchte einen Anruf eines ausländischen Freundes, um mich wachzurütteln. „Völliger Blödsinn, diese Propaganda in Euren Medien“, sagte er: „Und so typisch für Deutschland, für Euren Moralwahn und Eure Einseitigkeit“. Sein Punkt: Die Moralpriester in Politik und Medien hierzulande haben nie Trumps Ziel kapiert – weil sie sich nicht in dessen Denkweise hineinversetzen und alles nach den Maßstäben ihrer eigenen Doppel- und Hypermoral messen.
Seine These: Trump sei es nie um Regimesturz oder Ähnliches gegangen. Sein Ziel sei eigennützig gewesen – die Rolle der USA als Energielieferant noch weiter auszubauen. Und insofern sei der Krieg aus US-Sicht ein voller Erfolg: Durch das radikale Zurückdrängen des iranischen Öls vom Weltmarkt schaffte Trump eine künstliche Verknappung – womit er schon 2018 mit seinen Sanktionen anfing. Und eben diese Lücke, die er damals langsam und in den letzten Monaten radikal mit Militärgewalt schuf, wurde dann im großen Stil von US-Produzenten gefüllt. Die USA stiegen in dieser Epoche zum weltweit größten Öl- und Erdgasproduzenten auf und wurden vom Netto-Importeur zum dominanten Exporteur. Amerikanische Firmen übernahmen die Marktanteile, die dem Iran (und teilweise auch Venezuela) weggebrochen sind – durch die US-Militäraktionen. Unter dem Strich blieb für die US-Wirtschaft ein massives Plus. Die Strategie des Weißen Hauses folgte dabei einer doppelten Logik: Zum einen erreichte sie die geopolitische Schwächung des Gegners. Der Iran verlor seine Haupteinnahmequelle zur Finanzierung von Stellvertreterkriegen. Zudem stärkte Washington die eigene Industrie: Die Gewinne flossen direkt in den US-amerikanischen Energiesektor, allen voran ins Permian-Becken in Texas. Gleichzeitig sorgten die USA dafür, dass europäische und asiatische Partner vermehrt auf US-Flüssiggas (LNG) und US-Rohöl umsteigen mussten.
… Alles vom 19.6.2026 bitte lesen uf
https://reitschuster.de/post/trumps-iran-krieg-niederlage-oder-das-geschaeft-des-jahres/

 

Reza Pahlavi in Berlin mit roter Sauce überschüttet
Die Verweigerung eines Gespräches mit Pahlavi durch die Regierung ist eines, für seine Sicherheit nicht zu sorgen, das ist unverzeihlich. Wer Tomatensauce auf Pahlavi werfen konnte, hätte auch ein Messer oder eine Schusswaffe benutzen können.
Ein iranischer Demonstrant warf heute in Berlin rote Sauce auf Reza Pahlavi, den Sohn des letzten Schahs des Iran und das einzig bekannte Gesicht des Widerstands gegen das Iran-Regime. Es hätte auch ein Messer oder eine Kugel gewesen sein können.
https://abualiexpress.com/en/en71698/

Ein schwerwiegendes Sicherheitsversagen. Die Verweigerung eines Gesprächs mit Pahlavi durch die Regierung ist eines, für seine Sicherheit nicht zu sorgen, das ist unverzeihlich.
Im Bundestag traf Pahlavi Armin Laschet als Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses zum Gespräch mit Außenpolitikern aus mehreren Fraktionen. Das Berlin-Treffen knüpfte an ein Gespräch an, das Laschet und Pahlavi am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2026 geführt hatten.

Während der heutigen Pressekonferenz https://amp.dw.com/en/reza-pahlavi-calls-for-regime-change-in-iran-on-berlin-visit/a-76906351 nannte Pahlavi die Verweigerung der Bundesregierung „eine Schande“, sich vom Regime in Teheran erpressen zu lassen, und sagte, demokratische Regierungen sollten „mit den Menschen sprechen, die die Stimme der Stimmlosen sind“.
… Alles vom 23.4.026 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/reza-pahlavi-berlin/

 

Völkerrecht als Ausrede? Wie der Westen vor dem politischen Islam kapituliert
Wir haben uns im Westen an Islamismus, Terror und Beschwichtigung gewöhnt. Während fanatische Regime wie der Iran aufrüsten und nach Atomwaffen streben, debattieren wir in Europa über Völkerrecht, Zurückhaltung und moralische Selbstinszenierung und verteufeln ausgerechnet Israel und die USA, statt die eigentliche Gefahr klar zu benennen. In diesem Video geht es um die Blindheit des Westens, die Illusion von Kontrolle, die Schwäche endloser Debatten und die Frage, was geschieht, wenn religiöser Fanatismus zur atomaren Erpressungsmacht wird.
… Alles vom 28.3.2026 von Sarah Maria Sander bitte lesen auf
https://www.youtube.com/watch?v=vr8wyU6USGI

 

„Unsere größte Angst ist, dass das Regime bestehen bleibt“ – Ein Exil-Iraner im Gespräch
Berichte von Iranern aus dem Kriegsgebiet zu erhalten, ist aufgrund der Internetblockaden des Regimes schwer. Apollo News hat mit einem Exil-Iraner über die aktuelle Situation gesprochen – und über den schleichenden Verfall seines Landes, den er schon länger beobachtet.

Unsere größte Angst ist, dass das Regime am Ende bestehen bleibt – vielleicht geschwächt, aber immer noch an der Macht. … In so einer Situation würde der Druck im Inneren vermutlich noch größer werden. Wenn ein System nach außen geschwächt ist, richtet sich seine Wut oft nach innen – gegen die eigenen Menschen.

Die Unterstützung für Reza Pahlavi ist größer, als viele im Ausland vermuten.
… Alles vom 15.3.2026 bitte lesen auf
https://apollo-news.net/unsere-grte-angst-ist-dass-das-regime-bestehen-bleibt-ein-exil-iraner-im-gesprch/

 

Röhl: Größter Feind des Irans ist unsere Besserwisser-Westlinke
„Dieser Krieg ist anders“
Interview: Amerikanisch-israelischer Überfall oder Befreiungsschlag gegen ein Terrorregime? Deutschland streitet über die Angriffe auf den Iran. Die Publizistin Bettina Röhl hat eine klare Meinung
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Chamenei und ein Teil der Führungsriege sind tot, zahlreiche militärische Einrichtungen des Iran zerstört. Wie soll es denn nun Ihrer Meinung nach weitergehen?‘
Röhl: Erstmal ist alles besser als das, was war. Die vom Westen faktisch seit 47 Jahren unterstützte Perpetuierung des Horrors im Iran ist keine Alternative. Die Frage ist jetzt in der Tat, wohin mit den durchkriminalisierten und von den Mullahs bewaffneten Schergen des Regimes. Wie kann jetzt der neue Führungskader unter dem nun etablierten neuen Führer Modschtaba Chamenei, Sohn des getöteten Ayatolla Chamenei, entmachtet werden? Diese Frage stellt sich objektiv. Eine Patentantwort gibt es nicht. Dieses Regime kämpft ja ähnlich wie die Hamas in Gaza auch damit, sich in Schulen, Krankenhäusern und Moscheen hinter menschlichen Schilden zu verstecken. Das Regime hat de facto 47 Jahre lang Bürgerkrieg gegen die eigene Bevölkerung geführt, dann ist es jetzt unlauter, wenn jene, die dem zugeschaut haben, nun wohlfeil vor einem Bürgerkrieg warnen. Wichtig wäre jetzt, dass auch Europa hilft und auf der Stelle das Gesamtvermögen der Mullahs, insbesondere des neuen Führers Modschtaba Chamenei, enteignet und dabei auch Dubai, die finanzielle Drehscheibe vor Ort, in die Pflicht nimmt. Diese Vermögen werden nämlich sonst im Kampf gegen das iranische Volk und gegen alle erklärten Feinde des Landes eingesetzt.

Das heißt? Wie sehen Sie die Zukunft des Iran?
Röhl: Der größte Feind des iranischen Volkes ist die Besserwisser-Westlinke, die vor sechzig, siebzig Jahren massiv daran beteiligt war, den Schah, der den Iran modernisiert und in westliche Richtung geführt hat, maßlos zu verbösern und zu vertreiben und damit das Mullah-Regime unter Chomeini 1979 überhaupt erst zu ermöglichen. Es handelte sich damals um eine kommunistische, linke Massenhysterie auch im Westen gegen den Schah, der für seine sogenannte „Weiße Revolution“ – den Aufbau von Schulen, Unis, Kulturstätten, und für sein Engagement für die Gleichberechtigung der Frau, die Abschaffung des Kopftuchzwanges – gegen alle Faktizität verteufelt und verjagt wurde. Sicher, der Schah war noch kein Musterdemokrat, aber er stand einer konstitutionellen Monarchie vor, die er auf den richtigen Weg bringen wollte. Der Sohn des Schahs, Reza Pahlawi, steht heute als Hoffnungsfigur auf dem politischen Schachbrett. Und wie es aussieht, wollen die Iraner, dass er beim Übergang zu einer Demokratie eine Rolle spielt.

Und Sie glauben ernstlich, dass sich Trump für die Iraner interessiert und diese nicht nur Figuren auf seinem „großen Schachbrett“ (Zbigniew Brzezinski) sind?
Röhl: Natürlich! Der Horror-Iran war, um es so zynisch zu sagen, wie es ist, Teil der „regelbasierten Weltordnung“, die im satten Establishment des Westens beschworen wird. Um etwas so Großes hinzukriegen wie einen Regime Change im Iran, der die ganze Welt von einer Bedrohung befreit, muss man eben größer denken – und das kann offenbar nur Trump. Er und Netanjahu haben in diesem Sinne bisher sehr umsichtig und effizient gehandelt.
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Bettina Röhl geboren 1962 in Hamburg, ist Journalistin und Autorin. Mit ihrem Mann und Mitautor Wolfgang Brümmer schrieb sie zwei Bücher zur Geschichte der deutschen Linken: „So macht Kommunismus Spaß“ (2006) und „Die RAF hat euch lieb“ (2018), die auch die Ereignisse um den Schah-Besuch 1967 und weitere Gründungsmythen der 68er-Bewegung behandeln. Röhl interviewte 2006 den Schriftsteller Bahman Nirumand, der eine wichtige Rolle beim Schah-Protest in Berlin spielte.
… Alles vom 13.3.2026 von Bettina Röhl bitte lesen in der JF 12/26 Seite 3

 

Irans ethnische Minderheiten: Kurden im Clinch mit Reza Pahlevi
Wie integriert sind Kurden, Luren, Araber, Belutschen, Azeri und andere Turkvölker? Planen sie den Aufstand?
Felix Hagen

Während in Washington noch von einem „präzisen Schlag“ die Rede ist, steht der Nahe Osten in Flammen. Doch der vom Westen erhoffte Volksaufstand bleibt bislang aus. Der Luftangriff auf eine Mädchenschule in der stark von der arabischen Minderheit geprägten iranischen Provinz Hormozgan mit ihrer Hauptstadt Bandar Abbas, bei dem über hundert Kinder ums Leben kommen, wird im Staatsfernsehen in Endlosschleife gezeigt, selbst erklärte Regimegegner sprechen plötzlich von der Verteidigung des Vaterlandes.

Das hängt auch an der ethnischen Zusammensetzung des Landes, denn wer die Zukunft des Iran beeinflussen will, muss sich vom Bild des homogenen Gottesstaates lösen. Der Iran ist kein monolithischer Block, sondern ein Vielvölkerstaat mit imperialer Geschichte. Perser machen nach aktuellen Angaben von Al Jazeera etwa 61 Prozent der Bevölkerung aus, während bedeutende Minderheiten die Aserbaidschaner (Azeri) im Nordwesten Irans (16 Prozent), Kurden im Westen (10 Prozent) und andere Gruppen wie Luren (6 Prozent), Araber, Belutschen und kleinere Turkvölker mit jeweils zwei umfassen. Dieses ethnische Mosaik ist politische Realität – und genau hier setzen jene an, die von außen auf einen Umsturz hoffen.
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Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schah, etwa versucht sich als Freiheitskämpfer der Minderheiten. In einer jüngsten Ansprache im Netz wendet er sich ausdrücklich an „tapfere Aseris, Kurden und Luren“, an die Yarsan-Gemeinschaft sowie an kleinere Stämme wie die Jaff, Kalhor, Sanjabi und Bakhtiari. Die Strategie ist nachvollziehbar: Wer den Sturz der Islamischen Republik will, muss die Peripherie mobilisieren. Kurden, Araber und Balutschen gelten seit Jahrzehnten als konfliktanfälliger als die stärker integrierten Aseris. Wer hier Unruhe stiftet, schwächt das Zentrum.

Reza Pahlevi beginnt eine Charmeoffensive für Minderheiten
Doch Pahlavis Problem ist nicht die Logik seiner Ansprache, sondern seine fehlende Legitimation. Im Land selbst verfügt er über kein belastbares Netzwerk, keine Parteistruktur und keine organische Basis. Seine Anhängerschaft speist sich vor allem aus wohlhabenden Exilkreisen in den USA und Europa. Für viele Iraner ist er hingegen weniger Hoffnungsträger als Erbe einer Dynastie, die eng mit Washington und London verknüpft war. Die Erinnerung an den Sturz Mossadeghs 1953 und an die autoritären Züge der Pahlavi-Herrschaft ist keineswegs verblasst. Der Vorwurf seiner Landsleute im Iran selbst: Wer heute aus dem sicheren Ausland zum Aufstand ruft, wirkt schnell wie ein politischer Unternehmer, der aus dem Sturz des Regimes vor allem eigenes Kapital schlägt.
Hinzu kommt ein strukturelles Problem: Die von Pahlavi angesprochenen Gruppen sind zwar unzufrieden, aber sie sind nicht automatisch monarchistisch oder prowestlich. Kurden im Westen fordern seit Jahrzehnten kulturelle Rechte und Autonomie, nicht die Rückkehr einer persischen Krone. Araber in Khuzestan klagen über ihre wirtschaftliche Marginalisierung, nicht über eine fehlende Monarchie. Balutschen im Südosten kämpfen mit Armut, konfessioneller Diskriminierung und staatlicher Repression – ihre Agenda ist lokal, nicht dynastisch.
Pahlavis Angebot eines säkularen Nationalstaats mag in westlichen Thinktanks gut klingen, trifft aber im Inneren auf fragmentierte Interessenlagen.
Pahlavi versucht nun, vorhandene ethnische Spannungen zu bündeln, ohne selbst Teil dieser Milieus zu sein, verspricht Gleichberechtigung, ohne im Land als glaubwürdiger Garant dafür wahrgenommen zu werden und er ruft zur nationalen Einheit auf, während seine eigene politische Existenz vom Narrativ der ausländischen Unterstützung lebt.
In einem Moment äußerer Bedrohung wirkt das auf viele Iraner nicht wie Führung, sondern wie Opportunismus. Kein Wunder also, dass Pahlavi für seine Charmeoffensive in Richtung der angesprochenen Minderheiten vor allem Häme und Wut entgegenschlägt, man habe „sowohl unter der islamischen Republik wie auch unter den Pahlavis ethnische Säuberungen erlitten“, erwidert im Gepräch mit AP Karim Parwizi, Mitglied des Führungsrats der Demokratischen Partei Kurdistans im Iran(PDKI), auf die Werbeversuche Reza Pahlavis und bezeichnete diesen kurz darauf gar als „Faschisten“.
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Nachdem am vergangenen Sonntag fünf kurdische Gruppen die Bildung der Koalition der politischen Kräfte des iranischen Kurdistans angekündigt hatten, sowie in einer Stellungnahme erklärten, dass es ihr Ziel sei, „für den Sturz der Islamischen Republik Iran zu kämpfen, das Selbstbestimmungsrecht des kurdischen Volkes zu erreichen und eine nationale und demokratische Einheit zu schaffen, die auf dem politischen Willen der kurdischen Nation im iranischen Kurdistan“ basiere, schrieb Pahlavi auf X: „In den letzten Tagen haben mehrere separatistische Gruppen – von denen einige in der Vergangenheit sowohl mit Khomeini als auch mit Saddam zusammengearbeitet haben – unbegründete und verächtliche Behauptungen gegen die territoriale Integrität und nationale Einheit des Iran aufgestellt.“ Er bezog sich dabei auf den Gründer der Islamischen Republik, Ayatollah Ruhollah Khomenei, und den ehemaligen irakischen Diktator Saddam Hussein. Er fügte hinzu, dass „die territoriale Integrität des Iran die ultimative rote Linie ist“.
Der Westen unterschätzt die Integrationsleistung des Regimes
Die kurdische Koalition bezeichnete Pahlavis Äußerungen laut AP als „hysterisch und hasserfüllt“ und erklärte, die Dynastie seiner Familie sei bekannt für „das Massaker an Zivilisten und die Unterdrückung der demokratischen Freiheiten des iranischen Volkes, insbesondere der unterdrückten Nationen dieses Landes“.
Auch in anderen Regionen hält sich die Unterstützung für den Kronprinzen in Grenzen, die Rückkehr der persischen Monarchie ist für viele Iraner unterschiedlicher ethnischer Herkunft offenbar kein politisch erstrebenswertes Ziel.

Zudem unterschätzen viele westliche Beobachter die Integrationsleistung der Islamischen Republik. So konflikthaft das Verhältnis zwischen Zentrum und Peripherie auch ist: Azeris als zweitstärkste ethnische Gruppe sind tief im Staatsapparat verankert, zahlreiche hochrangige Geistliche stammen aus ihren Reihen. Auch kurdische, lurische oder arabische Familien sind in Verwaltung und Militär vertreten, Staatspräsident Masud Peschkian ist etwa Kind einer kurdischen Mutter und eines aserischen Vaters. Die ethnischen Grenzen im Land verlaufen selten sauber entlang territorialer Linien, sondern überschneiden sich in Familien, Städten und Regionen. Alles, was die Gefahr eines ethnischen Zerfalls mit sich bringt, würde in einen langwierigen Bürgerkrieg münden – ein Szenario, das selbst viele Regimegegner abschreckt.
Ebenfalls viel zu verlieren haben die offiziell anerkannten religiösen Minderheiten im Iran. Neben orthodoxen und katholischen Christen auch Juden und Zoroastrier, denen neben freier Religiösitätsausübung auch Parlamentssitze in der Verfassung garantiert werden. Ein Unikum in der Region, das vor allem die Loyalität der christlichen Armenier sichert – und eine effiziente Geheimdiplomatie mit dem Heiligen Stuhl. Ein Zerfall entlang ethnischer Linien wäre für die urban geprägten religiösen Minderheiten eine Katastrophe ähnlich dem Exodus irakischer oder syrischer Christen nach dem Sturz der lokalen Diktaturen.
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 Ethnischer Flickenteppich im Iran: Die Perser bilden mit knapp über 60 % der Bevölkerung
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Doch nicht nur religiöse Minderheiten fürchten den Zerfall, auch die urbane Mittel- und Oberschicht steht ethnisch aufgeladenen Konflikten ablehnend gegenüber, denn im Iran steht die ethnische Identität häufig hinter der sozialen und ökonomischen Identität zurück. Kurden und Araber aus der Mittelschicht verstehen sich öfter als „Iraner“ als lokal verwurzelte Landwirte und Landarbeiter. Je höher ein Iraner in der Gesellschaft aufsteigt, desto geringer ist die Relevanz seiner Stammes- oder Volkssprache. „Iranisch“ ist für viele Einwohner im Land weniger eine Frage der ethnischen Zugehörigkeit zur persischen Volksgruppe als eine Frage der Sprache und Kultur. Der gemeinsame schiitische Glaube mag als Integrationskraft nachgelassen haben, aber kulturell wirken Glaube, gemeinsame Geschichte und Sprache unverändert als gesamtiranische Klammer.
… Alles vom 6.3.2026 von Felix Hagen bitte lesen in der JF 11/26, Seite 12
https://www.junge-freiheit.de 

 

Iranische Anschläge in Deutschland?
„Nirgends in Europa fühlen sich der Iranische Geheimdienst, Hamas und Hisbollah so wohl und sicher wie in Deutschland“.
Warum? Aus zwei Gründen:
I. Weil der deutsche Sozialstaat üppig auch finanziell versorgt und die deutsche Weicheierei so lasch gegen Gesetzesverstöße vorgeht. Obwohl in Berlin bekannt ist, daß die hiesige Schattenwirtschaft in Händern dieser islamistischen Strukturen ist.
II. Wegen der Gültigkeit von „You don’t shit where you eat“. Diese geradezu perverse Hypothese kann so oder so ausgelegt werden: Sicherheit oder Unsicherheit.

Nachdem die iranische Kommandoebene durch die Luftangriffe vom 28.2.2026 fast vollständig neutralisiert worden ist, sind unkontrollierte Gegenschläge zu befürchten sowohl vom Iran aus durch die Armee also auch im Ausland durch die terroristischen Gruppierungen – also auch in Deutschland.
…mehr auch auf https://www.nius.de
1.3.2026

 

Einige Kommentare zu den Luftschlägen von USA und Israel gegen den Iran vom 28.2.2026
»Israel greift nicht den Iran an, sondern das terroristische Mullah-Regime. Genau diese Unterscheidung wird aber regelmäßig bewusst verwischt. Eine klassische rhetorische Figur, um den jüdischen Staat zu dämonisieren und den Eindruck zu erwecken, es ginge um einen Angriff auf ein ganzes Land oder gar die iranische Bevölkerung. Genau das erfreut Islamisten und radikale Linke, die sich so in ihrer Weltsicht bestätigt fühlen.«
Madeleine, Frauenrechtlerin, https://x.com/missdelein2/status/2027650175833985129
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»Die Linken verteidigen das Böse mit dem Wort „Völkerrecht“.
Norbert Bolz
»Warum nur hört man Völkerrechtler immer nur dann besorgt in der Öffentlichkeit, wenn Schlächter bekämpft werden und nie, wenn Schlächter töten? Ich frage für zehntausende Tote im Iran.«
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Birgit Kelle, https://x.com/Birgit_Kelle/status/2027814521826398229
»Meine Nachbarin ist aus dem Iran. Sie telefonierte eben mit ihren Verwandten dort und die meinten: Wir sind das einzige Land der Welt, das sich freut, wenn es bombardiert wird. Die Perser sehnen das Ende dieses Regimes herbei.«
Johannes Hartl, Philosoph, römisch-katholischer Theologe, Buchautor, Gründer des Gebetshauses Augsburg. https://x.com/DrJohannesHartl/status/2027702567820550420
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»Auf den Straßen, in Chats, in stillen Wohnungen wird gejubelt. Nicht aus Lust an Gewalt – sondern aus Hoffnung auf ein Ende der Angst. Viele Iraner sehen im Angriff auf den Führer der Islamischen Republik keinen Akt der Zerstörung, sondern die Chance auf Befreiung. Jahrzehnte der Unterdrückung, der Zensur und der Gewalt haben Spuren hinterlassen. Jetzt richtet sich der Blick auf Ali Chamenei – Symbol eines Systems, das keine Zukunft mehr verspricht. Gesagt wird leise, aber klar: Das Regime ist nicht das Volk. Gedacht wird laut: Vielleicht beginnt heute ein neues Kapitel.«
Zeev Rosenberg, Blogger, https://x.com/zeevrosenberg/status/2027663038237606188
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»Ich finde es immer wieder bemerkenswert, wenn ich lese, dass Leute eine Eskalation im Iran oder in der ganzen Region fürchten. (…) Iran eskaliert die ganze Sache schon seit Jahrzehnten (…) und zwar seit Ende der siebziger Jahre, als die Mullahs im Iran die Macht übernommen haben und das politische System zur strengen Theokratie umgebaut wurde. In all den Jahren seitdem haben Frauen, Minderheiten und Andersdenkende eine fortlaufende, brutale Eskalation erlebt, nicht nur punktuell, sondern systematisch (…).
Es ist eine Eskalation, wenn Homosexuelle aufgrund ihrer Identität hingerichtet werden (…)
Es ist eine Eskalation, wenn Frauen unterdrückt werden, gezwungen sind, Kleidervorschriften einzuhalten oder vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden.
Es ist eine Eskalation, wenn Männer und Frauen aufgrund von religiösem Fanatismus, politischer Meinung oder Kritik verfolgt, inhaftiert oder getötet werden. Warum also sollen Menschen ausgerechnet jetzt eine Eskalation fürchten? (…)
Wenn also jemand eine Eskalation fürchtet, dann frage ich: Was genau meint er? Eine momentane Eskalation, die die seit fast fünfzig Jahren bestehende ständige und alltägliche Eskalation beendet und Schutz für Frauen, Minderheiten und Andersdenkende schafft, ist eine Eskalation, die ich nicht so sehr fürchte wie die ständige Eskalation.«
Gerd Buurmann, Schauspieler, Regisseur, Comedian, Podcaster, Blogger
https://x.com/Buurmann/status/2027778161480540471
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»HÖRT AUF ZU HEUCHELN – ODER SCHWEIGT FÜR IMMER! – An deutsche Politikerinnen und Politiker, Parteien, Medien, Künstlerinnen, Schauspieler, Prominente und Influencer: 47 Jahre Terrorherrschaft, Geschlechter-Apartheid, Folter, Vergewaltigungen, Hinrichtungen, Massenmorde. Im Januar zuletzt: über 40.000 Tote, Hunderttausende Verletzte und Inhaftierte – innerhalb von zwei Tagen. Wo wart ihr? Nirgends. Und jetzt? Ihr schweigt weiter. Das ist kein Krieg gegen den Iran oder sein Volk. Es ist der Befreiungskampf von 80 Millionen Geiseln. Und ja, es geht auch um die Befreiung der Welt von islamischer Ideologie, um die Sicherheit Israels, der Region und der gesamten Menschheit. Schweigt also weiter. Oder erhebt endlich eure Stimmen – gegen die Verbrecher der islamischen Machthaber im Iran. Die Iranerinnen und Iraner brauchen keine moralische Heuchelei.«
Monireh Kazemi, floh Mitte der 1980er Jahre aus dem Iran und fand in Deutschland eine Heimat. https://x.com/MonirehKazemi/status/2027801186787578177

 

 

Joachim Steinhöfel: Die Welt einer nuklearen Erpressbarkeit durch die Islamofaschisten auszusetzen war und ist keine Option

1979 jubelten Millionen Iraner Khomeini zu. Der verhasste Schah war weg. Was ist dazwischen passiert?
Dazwischen liegt fast ein halbes Jahrhundert eines der brutalsten Repressionssysteme unserer Zeit: Terror nach innen, Aggression nach außen. Wer 1979 glaubte, es werde freiheitlicher, wurde historisch widerlegt. Heute ist das Regime und nicht der Westen für große Teile der eigenen Bevölkerung der Hauptfeind.
Die entscheidende Frage ist nicht: Hat Iran die Waffe schon, sondern können wir dies noch verhindern. Und hier kommt eine Grundannahme ins Spiel, die viele im Westen, auch viele der sog. Experten nicht begreifen: Die Abschreckungslogik des Kalten Krieges funktioniert mit dem Mullah-Regime nicht.

Es sind religiöse Fanatiker, die ihren fiebrigen Visionen alles zu opfern bereit sind. Abschreckung funktioniert nur, wenn beide Seiten ihre eigene Vernichtung fürchten. Ein Regime, das Märtyrertum als politische Kategorie operationalisiert, das Selbstmordattentate finanziert und den Tod im Kampf gegen Israel religiös überhöht, funktioniert anders. Wer wartet, bis die Schwelle überschritten ist, kommt zu spät.

Völkerrecht ist nicht das Alibi, um Terrorregime zu konservieren. Es schützt nicht „Souveränität“ um jeden Preis; es kennt Selbstverteidigung und kollektive Selbstverteidigung. Und es kennt einen entscheidenden Grundsatz: Präventive Selbstverteidigung setzt nicht den Moment des ersten Einschlags voraus. Wer das Recht als moralische Keule gegen diejenigen benutzt, die eine existenzielle Bedrohung abwehren, macht es zum Werkzeug der Erpresser.

… Alles vom 28.2.2026 von Joachim Steinhöfel bitte lesen uf
https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/anwalt-steinhoefel-die-welt-nuklearer-erpressbarkeit-durch-die-islamofaschisten-auszusetzen-war-und-ist-keine-option

 

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Der Iran ist seit zwei Generationen bzw. 47 Jahren eine Theokratie
Mit 90 Mio leben ungefähr so viele Perser auf einer 4,6 mal so großen Fläche wie in Deutschland. Junge Bevölkerung: 30 % unter 18 gegenüber 15 % in D. Weitaus höheres Bildungsniveau der jungen Iraner. Ausgeprägtes Nationalbewußtsein dieses uralten Kulturvolkes.
Der Gottesstaat ist ohne zivilgesellschaftliche Strukturen und politische Parteien auf den schiitischen Islam ausgerichtet mit Mullah Chamenei als oberstem Herrscher. Verschachtelte Organisationsstrukturen:
1. Mullahs
2. Revolutionsgarden IRGC mit eigenen Universitäten und Firmen (auch im Ausland)
3. Armee loyal
4. Präsidentschaft/Parlament machtlos
5. Korrupte Verwaltung
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Aktuelle Infos:
Manyar Tousi auf Tousi TV:
https://www.youtube.com/channel/UCjJec0wv1EUomjrBNt1xCTA
Die wohl umfassendste Site zum Aufstand im Iran:
https://www.iranintl.com/en

Massaker mit über 20.000 Toten

Gesamte Opposition gegen Mullah-Regime:
Der in Potomac, Maryland/USA, im Exil lebende Schah-Sohn Reza Pahlavi (66) ist 2025/26 zum Anker der gesamten Opposition des Iran geworden. Bei den Protesten 2022/2023 war die Opposition noch zerstritten. Die Linke richtete sich sowohl gegen das Mullah-Regime als auch gegen Pahlavi.
In 2026 unterstützen alle Regimegegner den Schah-Sohn und sein Versprechen, eine Demokratie in Form einer konstitutionellen Monarchie (nach Muster von GB, DK, S) errichten zu wollen mit freien Wahlen, Religionsfreiheit für Muslime, Christen und Juden, mit Gewaltenteilung sowie Rechtsstaatlichkeit.
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ÖRR und Mainstream berichten weniger objektiv als das Ausland
Zum Iran-Aufstand ab 26.12.205 berichtet die ARD erstmals m 8.1.2026 und zudem falsch (Wirtschaftslage als Hauptgrund). Sogar Armin Laschet (CDU) moniert: „Ohne X wüsste man nicht, dass im Iran in diesen Stunden eine Revolution stattfindet“
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Deutscher Bundespräsident: Glückwünsche ans islamische Mullah-Regime
„Herr Präsident, auch im Namen meiner Landsleute übermittle ich Ihnen zum Nationalfeiertag der Islamischen Republik Iran meine herzlichen Glückwünsche.“ – Frank-Walter Steinmeier (SPD), Telegramm an den iranischen Staatspräsidenten Ruhani zum Nationalfeiertag am 26.02.2019
„Ich wünsche mir, dass den Beiträgen, die Muslime aus ihrem Glauben heraus für unsere Gesellschaft erbringen, die Wertschätzung zuteil wird, die sie verdienen… Das ist ein wichtiges Zeichen, um den tagtäglich gelebten Islam, der in unserem Land zu Hause ist, sichtbar zu machen.“ – Frank-Walter Steinmeier (SPD)
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ARD-Gespräch mit Pahlavi: Dieses Interview offenbart ihren Hass
Mit irritierender Aggression begegnete Tagesthemen-Moderatorin Jessy Wellmer am Freitagabend Reza Pahlavi in einem Interview. Damit offenbarte sie vor allem einmal mehr, dass linke Amerikahasser im öffentlich-rechtlichen Rundfunk das Ruder fest in der Hand halten.

Reza Pahlavi ist der einzige Anführer der Oppositionsbewegung im Iran, der dort gerade als ernst zu nehmende Alternative zu den Mullahs angesehen wird. In zahlreichen Videos von den Protestbewegungen im Iran sind Rufe nach der Rückkehr des Schah-Sohns zu hören. Ein Video auf Instagram, in dem er unter anderem zu den Protesten am 8. und 9. Januar aufrief, wurde über 90 Millionen Mal aufgerufen. Nach dem Internet-Shutdown der Mullahs sanken die Aufrufe seiner Videos auf einstellige Millionenzahlen – eine Beobachtung, die manche als Hinweis darauf deuten, dass Pahlavis Videos vor allem von Iranern angesehen wurden. Auch in Deutschland finden sich in den Medien seit Monaten zahlreiche Analysen von Iran-Kennern zur zunehmenden Bedeutung Pahlavis in der Protestbewegung. Kurz: Die enorme Skepsis, mit der die ARD-Moderatorin Pahlavi entgegentritt, ist vollkommen deplatziert und wirft die Frage nach der Motivation hinter einer derart kritischen Gesprächsführung auf.
… Alles vom 27.1.2026 von Larissa Fußer bitte lesen auf
https://apollo-news.net/ard-gesprch-mit-pahlavi-dieses-interview-offenbart-ihren-hass/

 

Anti-Mullah-Proteste: Neue Berichte gehen von mehr als 40.000 Toten aus
Nach aktuellen Einschätzungen wurden während der landesweiten Demonstrationen seit Ende Dezember mehr als 40.000 Demonstranten von Sicherheitskräften getötet und Hunderttausende weitere verletzt. Das geht aus einem neuen Bericht des Internationalen Zentrums für Menschenrechte im Iran (ICHR) hervor https://humanrightsintl.com/2026/01/20/latest-human-rights-report-43000-killed-in-the-crackdown-on-protests-in-iran-for-immediate-release/ , das seine Erkenntnisse auf Feldforschung, die Auswertung von Bild- und Videomaterial sowie zahlreiche Interviews mit Quellen im Land stützt.
Demnach seien bislang „mindestens 43.000 Menschen von Agenten der Islamischen Republik während der jüngsten Proteste auf den Straßen des Iran getötet worden“, heißt es in dem Bericht.
25.1.2026, https://humanrightsintl.com/2026/01/20/latest-human-rights-report-43000-killed-in-the-crackdown-on-protests-in-iran-for-immediate-release/
https://www.apollo-news.net

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„Selbsterklärter zukünftiger Führer“: Tagesthemen-Moderatorin spricht Schah-Sohn Unterstützung durch Iraner ab
Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schahs, wurde in den Tagesthemen mit respektlosen Fragen konfrontiert. Jüngst kündigte er seine Rückkehr in den Iran an, um den Widerstand gegen die Mullahs zu unterstützen. Demonstranten skandieren dort seinen Namen.

Respektloses, überhebliches Auftreten der Interviewerin – kolonial im Gestus, unprofessionell im Ton.
Kronprinz Reza Pahlavi hingegen: souverän, sicher, staatsmännisch. Durch Ignorieren der Sticheleien hat er das Gespräch klar für sich entschieden.
23.1.2026, https://x.com/MazdakBAMDADAN2/status/2014828235213680658
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Immer wieder fiel Tagesthemen-Moderatorin Jessy Wellmer jedoch mit einem konfrontativen Interviewstil auf, den Kommentatoren als unangebracht bewerteten. Markant wurde das insbesondere an einer Stelle. „Bei allem Respekt, tatsächlich gibt es keine Beweise wie viele Menschen sie wirklich unterstützen. Was macht sie also zu mehr als zu einem selbsterklärten zukünftigen Führer“, so Wellmer. Zudem fragte sie, wie er sicherstellen wolle, dass es unter seiner Führung nicht zur Einrichtung eines autokratischen Regimes komme.
… Alles vom 24.1.2026 bitte lesen auf
https://apollo-news.net/selbsterklaerter-zukuenftiger-fuehrer-tagesthemen-moderatorin-spricht-schah-sohn-unterstuetzung-durch-iraner-ab/

 

Matussek im Kontrafunk: Christen im Iran – Trump
Diesmal beschäftigt sich Matussek mit der epochalen Rede von Donald Trump in Davos, in der er den Europäern die Leviten las, mit ihrem wirtschaftshemmenden Klima-Voodoo und der ungeregelten islamischen Masseninvasion. „Ich erkenne Europa nicht wieder“, rief er mit einigem Recht. Der Verfassungsschutz hätte ihn als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft und Keir Starmer ihn wegen islamophober Meinungsverbrechen hinter Schloss und Riegel gebracht. Er strich die wirtschaftlichen Erfolge der USA heraus und sein Credo der Stärke und des nationalen Eigennutzes. Den Truppenaufmarsch am Golf, mit dem er die Blutsäuferriege der Mullahs aus dem Spiel nehmen will, erwähnte er mit keinem Wort,
doch Matusseks zweiter Schwerpunkt der Sendung beschäftigt sich ausführlich mit der Lage der Christen im Iran – und Trumps Versprechen „Help is on the way“. Dazu Beruhigungs- und Trostklänge von Enya. Briefe.
23.1.2026
https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/talkshow/matussek/matussek-trump-christen

 

Larissa Fußer: In Deutschland ignoriert – Eine Ermutigung für die Helden im Iran
Wenn man die Tagesschau guckt, erfährt man nichts vom erbitterten Freiheitskampf der Iraner: Junge Menschen spielen Musik, tanzen, verbrennen ihre Gesichtsverschleierung aus Protest gegen das Mullah-Regime. Doch in Deutschland wird das historische Ausmaß dieser Bewegung weitgehend ignoriert. Larissa Fußer kommentiert.
https://www.youtube.com/watch?v=4YXOshjcvmE
Larissa Fußer singt das Lied von Wolf Biermann „Du laß‘ dich nicht verbittern …“

.. Alles vom 17.1.2026 von Lriss Fußer bitte lesen uf
https://apollo-news.net/in-deutschland-irgnoriert-eine-ermutigung-fuer-die-helden-im-iran/

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Iran: Nur Mullahs eines Regimes? Es sind Islamisten
Im Zusammenhang mit dem Aufstand großer Teile der Iranerinnen und Iraner gegen “die „Mullahs“ wird in den westlichen Medien, fast verharmlosend, stets vom “Kampf gegen das Regime” gesprochen. Doch Regimes gibt es überall auf der Welt, auch ohne dass diese vergleichbar blutig gegen ihr Volk vorgehen wie im Iran. Der Hauptunterschied liegt darin, dass dieses iranische “Regime” nichts weniger ist als ein islamisches Herrschaftssystem, eine islamische Herrschaftsform auf Grundlage des Koran, und so lautet der Name des Landes seit 1979 auch ganz konkret „Islamische Republik Iran“. “Republik” klingt harmlos, ist es aber nicht – und wurde es erst recht auch nicht dadurch, dass der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier skandalöserweise den dortigen Herrschern zum 40. Jahrestag ihrer islamischen Revolution gratulierte (was sogar berichtete den “Tagesspiegel” https://www.tagesspiegel.de/politik/wo-terror-beginnt-endet-die-etikette-5544304.html erheblich befremdete). Dass Steinmeiers diese Grußbotschaft auch noch “im Namen meiner Landsleute” aussprach, erfüllt eigentlich den Straftatbestand der üblen Nachrede: Zumindest in meinem Namen postete er diese Glückwünsche definitiv nicht. Welche Leute glaubte er diesbezüglich hinter sich zu haben?

In diesem Beitrag soll es um die Ausprägung des iranischen, schiitischen Islam gehen. Während von den rund 1,6 Milliarden Muslimen weltweit rund 85 Prozent Sunniten sind, ist dieses Verhältnis im Iran in etwa umgekehrt. In der Verfassung der “Islamischen Republik” ist die Zwölfer-Schia verankert, zu der weltweit 175 Millionen Muslime gehören sollen. Deren „12 Imame“ sind nicht zu verwechseln mit den 12 Aposteln der „Tafelrunde“ Jesu – und waren auch allesamt weit weniger friedlich als die 12 Jünger. Die Zwölfer-Schiiten gedenken in Trauerzeremonien und mit Selbstgeiselungen an die Imame und andere Angehörigen der Familie des „Propheten“ Muhammad, der sich nicht wie Jesu auf Weissagungen und wundersame Heilungen beschränkte https://konfessionen.org/sunniten-schiiten-unterschied/ , sondern viele Kriege führte, und seine Glaubensbotschaft nicht mit dem Wort, sondern dem Schwert verbreitete (dies ist bis heute der zentrale Unterschied zwischen Christentum und Islam). Dabei kamen natürlich nicht nur Gegner ums Leben, sondern auch der eine oder andere „Glaubenskrieger“. Die Zeremonien finden ihren Höhepunkt zum „Märtyrertod“ von Imam al-Husain ibn ʿAlī und seiner Verwandten in der Schlacht von Kerbela. Hingegen führte unter den 12 christlichen Apostel Petrus die einzige überlieferte „Schlacht“, als er bei der Verhaftung Jesu einem römischen Soldaten ein Ohr abschlug.

Verschärfte Versorgungslage
Doch wie ist das Verhältnis zwischen dem theoretischen und praktischen Islam im Iran? Spielt die Religion bei diesem Aufstand überhaupt eine Rolle? Den Medien nach gehe es bei den aktuellen Protesten angeblich „nur“ um die laufende Verschlechterung des Wohlstandes, um steigende Inflation und die wirtschaftliche Krise. Dies sind sicherlich gewichtige Faktoren, denn der galoppierende Verfall des Rial in den letzten Wochen hat die mächtigen, bisher das Regime stützenden Basaris veranlasst, aus Protest ihre Geschäfte zu schließen. Die hierdurch noch weiter verschärfte Versorgungslage, eine kaum noch existierende Wasserversorgung in der 15-Millionen-Metropole Teheran und eine relativ gut ausgebildete junge, aber extrem unzufriedene und desillusionierte Generation ohne Berufschancen sind die Gründe für diesen Aufstand, der sich einreiht in frühere Widerstandsaktionen gegen das Regime der jüngeren Vergangenheit. So weit, so richtig; aber es gibt auch Gründe, über die in den Medien nicht berichtet wird.

Die “Islamische Republik Iran” ist ein Staat, in dem die Religion fast jeden Aspekt des sozialen Lebens prägt. Die Abkehr vom Islam (selbst eine Konversion zum sunnitischen Islam wird so gewertet) kann mit dem Tode bestraft werden. Laut Volkszählung 2011 waren offiziell 99,4 Prozent der Einwohner Muslime, wobei Studien zufolge in den letzten Jahren ein zunehmender Wandel in den religiösen Überzeugungen der Bevölkerung eingesetzt hat: Nur noch ein Drittel verstehe sich einer Umfrage zufolge als schiitisch, was die Mullahs und ihre Revolutionsgarden gleichermaßen auf (dort gar nicht vorhandene) Palmen bringt; 22 Prozent gaben zuletzt sogar an, keiner Religion oder Weltanschauung anzugehören. Weitere 7 Prozent sind Sunniten und 9 Prozent bezeichneten sich als Atheisten. 47 Prozent gaben in anonymen Befragungen (also geheim) an, ihre Religion verloren zu haben. Man könnte sagen, dass den Mullahs ihre Anhänger in ähnlicher Weise davonlaufen wie der SPD ihre letzten gutgläubigen Wähler. Formale Austritte wie aus unseren Kirchen gibt es im Iran natürlich nicht.

Zwei Drittel aller Moscheen geschlossen – doch im verbliebenen Drittel wird immer radikaler gepredigt
Dementsprechend wurde – ganz anders als in Deutschland – im Iran ein starker Rückgang der Moscheebesuche festgestellt: 2023 berichtete ein hochrangiger iranischer Geistlicher, dass 50.000 der landesweit 75.000 Moscheen aufgrund des Rückgangs der Besucherzahlen geschlossen wurden. Das ist sehr aufschlussreich vor dem Hintergrund der Tatsache, dass in Deutschland gar nicht genug davon gebaut werden können. Der bewusste Geistliche mit dem Namen Doulabi machte dafür unter anderem die Misshandlung der Bevölkerung im Namen der Religion, die Verzerrung religiöser Lehren und die Verwendung religiöser Konzepte zur Bestrafung von Regierungskritikern verantwortlich. All diese Faktoren hätten im Iran zu einem wachsenden Misstrauen nicht nur gegenüber der Regierung, sondern ebenso den geistlichen Institutionen geführt. Und obwohl es keine verifizierten Statistiken über den genauen Grad der Säkularisierung gibt, deutet vieles darauf hin, dass sich immer mehr Iraner von der offiziellen religiösen Identität ihres Landes distanzieren. Deshalb laufen die Mullahs Amok: Sie sehen ihre Felle davonschwimmen. Und das zeigt sich nun auch in den überschießenden extremen Reaktionen auf die Proteste.

In den iranweit 25.000 verbliebenen Moscheen geht es indes umso islamistischer zu: Noch immer wird dort – spätestens am Ende des Freitagsgebets – den „Ungläubigen“ und der halben Menschheit der Tod gewünscht. Die Zahl der schiitischen Islamisten und Unterstützer des Regimes ist immer noch erschreckend hoch. Hingegen ist die Zahl der Juden im Iran auf etwa 10.000 geschrumpft. Dies liegt vor allem an der antizionistischen Politik der iranischen Regierung, durch die iranische Juden zuweilen verdächtigt werden, israelische Spione zu sein. Das Christentum hat in Iran ebenfalls eine lange Geschichte; heute leben in der “Islamischen Republik Iran” etwa 60.000 assyrische Christen sowie die Nachfahren der etwa 300.000 armenischen Christen, die unter den Safawiden ins Land geholt wurden. Des Weiteren gibt es römisch-katholische, anglikanische, evangelische und andere christliche Gemeinden, teilweise mit eigenen Kirchenbauten, vielfach unterdrückt und bedroht. Inwiefern sich Christen am aktuellen Aufstand beteiligen, ist nicht bekannt.

Israel kannte die Schwächen besser als alle anderen
Die iranische Verfassung erkennt Christen und Juden zwar als religiöse Minderheiten an; doch sie müssen die Kleidungsvorschriften in der Öffentlichkeit beachten und dürfen nicht missionieren. Für den Abfall vom Glauben droht Muslimen in Iran die Todesstrafe. Konvertiten kommen unter Lebensgefahr in Hauskirchen zusammen. In der Praxis sind alle Angehörigen von religiösen Minderheiten einer subtilen Form der Diskriminierung ausgesetzt wie bei der Arbeitsplatzwahl in der staatlich dominierten Wirtschaft, im Erbrecht oder bei Zeugenaussagen. Auch höhere Ämter wie Minister, Staatssekretäre, Richter und Lehrer an Regelschulen sind ihnen verschlossen. Insofern hätten Christen noch mehr Grund als Muslime, sich gegen die Mullah-Herrschaft aufzulehnen.

Mittlerweile flacht der Aufstand ab. Die Mutigsten sind bereits tot oder warten in Gefängnissen auf ihre Hinrichtung. Israel hätte dem Gemetzel schon längst ein Ende setzen können, zumal dessen Geheimdienste, aufgrund der permanenten Bedrohung Israels durch den Iran und seine Proxy-Terrororganisationen im Nahen Osten, die Strukturen der iranischen Herrscherclique besser kennt als irgendjemand sonst im Westen, auch als die US-amerikanischen Geheimdienste. Die IDF hätten en detail gewusst, wo und wie sie zuschlagen müssen – was aber erwartbar die Hälfte der Staatengemeinschaft sogleich verurteilt hätte (schon heute sind die Anti-Israel-Demonstranten überall in der Mehrheit). Das erhoffte und in Aussicht gestellte Eingreifen der USA ist ausgeblieben, zur riesigen Enttäuschung vor allem der westlichen Diaspora der Exil-Iraner; das Zeitfenster für eine Intervention, die den Sturz des Systems hätte besiegeln können, hat sich geschlossen.

Trump und das verpasste Zeitfenster
Falls Trump doch noch militärisch tätig wird, dürfte es zu spät sein, abgesehen davon, dass er dafür ebenfalls an den Pranger kommen komme (letzteres dürfte ihm indes egal sein, da sein Ruf ohnehin bereits ruiniert ist). Immerhin: Die großangekündigten Hinrichtungen von verhafteten Demonstranten wurden aufgrund der unmissverständlichen Drohung Trumps (noch) nicht begonnen. Dabei hätten die USA durchaus eine Bringschuld: Denn mit ihrer maßgeblichen Hilfe wurde der Schah 1979 gestürzt und durch den Großayatollah Chomeini ersetzt. Doch Schah Reza Pahlavi hatte wenigstens den Anstand, nicht auf das eigene Volk schießen zu lassen, und verließ sein Land. Soviel Anstand kann man von den Mullahs gewiss nicht erwarten, die sich ja als Stellvertreter Allahs auf Erden verstehen.
Und wohin sollten sie gehen? In der Hölle wäre wohl der beste Platz. Vielleicht erbarmen sich aber auch Frankreich, Großbritannien oder natürlich Deutschland? Mir jedenfalls bleibt in der allgemeinen Rat- und Hilfslosigkeit nur noch schwarzer Humor, wie er in dem folgenden Witz aufscheint: Zwei Mullahs, die am Ende doch noch der Teufel holte, streiten sich in der Hölle, ob das angerichtete Blutbad ausreichte oder ob man nicht noch mehr Demonstranten hätte abschlachten sollen. Kommt Allah dazu und meint, das Für und Wider nütze doch jetzt nichts mehr. Sagen diese: Halt Dich raus, Du warst ja bei dem Gemetzel nicht dabei!
15.1.2025, Albrecht Künstle, Herbolzheim, kuenstle.a@gmx.de

 

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Statt die Opposition im Iran zu unterstützen: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk kritisiert lieber den Sohn des Schahs
Statt die Proteste im Iran fair zu analysieren, setzt sich in Deutschland ein altes Muster fort: Der Fokus beim ÖRR liegt auf der Abwertung des Schahs Pahlavi, während eigene Fehleinschätzungen zum Mullah-Regime nicht aufgearbeitet werden.
… Alles vom 12.1.2026 bitte lesen auf
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Iran: „Wir können es uns nicht leisten zu verlieren, weil sie uns sonst alle massakrieren.“

Das Internet und Festtelefonleitungen sind ausgeschaltet. Trotzdem dringen viele Nachrichten und Videos in den Westen. Die Tötung von hochrangigen Offizieren und Poltführern dringt ins Netz. Kaum auf X, aber auf andere Kanäle, die weit in die iranische Diaspora reichen. Kontinuierlich sendet Tousi TV aus Großbritannien.
https://www.youtube.com/watch?v=7L_rqRsK8OQ&t=15s
https://www.youtube.com/channel/UCjJec0wv1EUomjrBNt1xCTA
Das Regime spielte den Aufstand immer herunter, nun berichtet es aber selbst von hunderten verbrannten Moscheen. Die Zahl der getöteten Aufständischen wird meist mit 500 berichtet, es sind aber eher 2.000. Aufständische markieren die Häuser von Regime-Leuten, die Brutalität nimmt auf allen Seiten zu, eine bürgerkriegsähnliche Entwicklung. 109 Sicherheitsleute sollen getötet worden sein.
Das neue Motto der Aufständischen nach zwei Wochen: Wir können es uns nicht leisten zu verlieren, weil sie uns sonst alle massakrieren.
President Trump soll im Kongress die Autorisierung eines Militärschlages auf das iranische Regime erwägen.
https://www.jfeed.com/news-world/iran-protests-trump-military-strikes

… Alles vom 12.1.2026 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/iran-wir-koennen-es-uns-nicht-leisten-zu-verlieren-weil-sie-uns-sonst-alle-massakrieren/