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Blick von Herdern nach Süden über das Freiburger Münster zum Loretto- und Schönberg am 13.5.2013

 

Krieg in Freiburgs Partnerstädten in Iran, Israel und Ukraine
In drei von Freiburgs Partnerstädten herrscht nun Krieg – wenige Nachrichten aus Iran
Freiburg hat Partnerstädte in Israel, der Ukraine und im Iran. In allen drei Ländern herrscht Krieg. Aus dem Iran kommen nur spärliche Informationen, wie Freiburger mit Familie dort berichten
Der Krieg im Iran strahlt bis nach Freiburg aus. Am Wochenende war eine Feier zu zehn Jahren Städtepartnerschaft mit der israelischen Stadt Tel Aviv geplant. Dort hätten sich zwei Fotografen aus Tel Aviv und aus der ukrainischen Partnerstadt Lviv treffen sollen. Allein: Drei Stunden vor Abflug des israelischen Fotografen wurde der Flugverkehr eingestellt. So konnte nur der ukrainische Fotograf kommen zu einer Feier, die deutlich ernster ausfiel als geplant. Das berichtete Oberbürgermeister Martin Horn auf eine Anfrage der Fraktion Esfa dem Gemeinderat. Seit Kriegsbeginn habe seine Verwaltung einen direkten Draht zu den israelischen Kollegen, der Bürgermeister habe Bilder geschickt, die Verantwortliche für internationale Kontakte habe von der Situation berichtet. In Tel Aviv habe es Tote und Verletzte gegeben, die meisten Einrichtungen seien geschlossen, Supermärkte hätten nur sporadisch geöffnet.
Schwieriger gestaltet sich der Kontakt in die Partnerstadt Isfahan, die im von Israel und den USA angegriffenen Iran liegt. OB Horn berichtet von einem kurzen SMS-Austausch mit einer jungen Frau aus Isfahan, die am Samstag geschrieben habe: „We are scared, but fine“, wir haben Angst, aber uns geht es gut. Seitdem sei der Kontakt abgebrochen.

Iraner, die in Freiburg leben, hatten sich noch am Wochenende im Seepark versammelt und den Tod des Ajatollah Ali Chamenei gefeiert. Nun schwanken sie zwischen Hoffnung und Furcht. Auch für sie ist es schwierig, den Kontakt zu Angehörigen im Iran aufrechtzuerhalten. Das Internet ist eingeschränkt, vereinzelt nur kommen Nachrichten durch.
Eine junge Frau aus Isfahan, die die Internet-Sperre ab und an umgehen kann, schreibt der BZ über die aktuelle Lage in der Stadt. Die Nachricht vom Tod des Staatschefs, berichtet sie, habe in ihrem Umfeld für große Freude gesorgt. In Isfahan würde man immer wieder Beschuss hören und sehen, doch sei die Zivilbevölkerung kaum betroffen, da sich die Angriffe meist gegen Ziele außerhalb der Stadt richten würden. Dagegen seien die Anhänger des Regimes für sie gerade die größere Gefahr. Jeden Abend würden diese die Straßen bevölkern, Chamenei betrauern und den Koran rezitieren. In der Stadt stünden viele Polizeikräfte bereit und nicht-uniformierte Regime-Anhänger würden durch die Straßen fahren. Diese hätten laut iranischen Nachrichten einen Freifahrtschein, Gewalt anzuwenden. Die Regierung habe per SMS bereits davor gewarnt, sich an Aktionen gegen das Regime zu beteiligen.

Sie selbst, erzählt die Frau, gehe normalerweise ohne Kopftuch vor die Türe. Aktuell traue sie sich das aber nicht mehr. Zu aggressiv sei die Stimmung draußen. Nichtsdestotrotz betont sie, dass sie den Angriff auf den Iran unterstützt: „Wir sind bereit, jeden Preis zu bezahlen, um frei zu sein.“
… Alles vom 6.3.2026 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/in-drei-von-freiburgs-partnerstaedten-herrscht-nun-krieg-wenige-nachrichten-aus-iran
.
https://www.badische-zeitung.de/eine-ausstellungseroeffnung-in-freiburg-im-zeichen-des-neuen-nahostkrieges

 

Partnerstädte und grenzenlose Vielfalt: Freiburg- Tel Aviv Yafo
25.6.2022 am Rathausplatz

 

10. Internationales Treffen der Partnerstädte von Freiburg
auf dem Freiburger Rathausplatz 24./25.6.2022 

         
25.5.2022 Rathausplatz                              Guilford mit der Queen
         
Lviv / Lemberg                                            Tel Aviv – Yafo

Zwei Tage Sommer und Sonne und alle waren da: Besancon, Innsbruck, Padua, Guildford, Madison, Matsuyama, Isfahan, Lviv, Granada, Tel Aviv-Yafo, Wiwili, Suwon, Changshu.

Gesellschaft zur Förderung der Städtepartnerschaften Freiburgs e. V.
„Die Gesellschaft zur Förderung der Städtepartnerschaften Freiburgs e.V. wurde im Jahr 1998 gegründet. Zielsetzung des Vereins ist nach der Satzung die Pflege der freundschaftlichen Beziehungen zu allen Partnerstädten der Stadt Freiburg.“

Gesellschaft zur Förderung der Städtepartnerschaften Freiburgs e. V.
zur Förderung der Städtepartnerschaften Freiburgs e.V.“
www.6staedte.de , reisen@6staedte.de ,
Meike Gutzweiler organisiert Freiburger Bürgerreisen über die Gesellschaft
c/o Meike Gutzweiler, Tel 0761/21716555, Eschholzstrasse 18, 79106 Freiburg-Stühlinger, meikegutzweiler@web.de
Gerd Nostadt
Carlo Alberti, Belchenstraße 8, 79115 Freiburg, Tel 0761 288245
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partnerstaedte-freiburg150613
(1) Partnerstädte Rathausplatz 13.6.2015

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