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JD Vance auf der Münchener Sicherheitskonferenz MSC am 14.2.2025

„Wir sind es unseren europäischen Partnern schuldig, ehrlich zu sein: Die Amerikaner wollen Verbündete in Europa, keine Vasall-Staaten, und unsere Großzügigkeit in der Ukraine neigt sich dem Ende zu. Die Europäer sollten die Beendigung des Krieges in der Ukraine als ein Gebot der Stunde betrachten. Sie müssen ihre industriellen und militärischen Fähigkeiten weiter ausbauen. Und Europa sollte sich überlegen, wie genau es mit Russland leben will, wenn der Krieg in der Ukraine vorbei ist.“
(J.D. Vance im Februar 2024)
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Der berechtigte Vorwurf von Vance an Europa:
JD Vance: „Europa ist keine Demokratie, weil es abweichende Meinungen nicht akzeptiert“
Europa: „Die abweichende Meinung von JD Vance ist nicht akzeptabel“
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„Die große Stärke von J. D. Vance zeigt sich darin, dass ein Attentat auf Trump jetzt nicht mehr genügt.“ (Michael Klonovsky, 10.3.2025)
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Ergreifend, erschütternd und grundehrlich: „Hillbilly-Elegie“ von J.D. Vance
Es wäre viel zu kurz gegriffen, die Erinnerungen von J.D. Vance als MAGA-Leitfaden zu definieren. In erster Linie ist es eine faszinierende Geschichte, die vom Leben seiner „Hinterwäldler“-Familie aus Kentucky und Ohio erzählt. Vance zeichnet sie mit viel Liebe, doch er schaut genau hin – ohne jemals abfällig zu werden.

2016 waren die amerikanischen Linken geschockt. Ausgerechnet Arbeiter, also eine Wählerschicht, die man sicher in der Tasche wähnte, hatten Trump zum Sieg verholfen. Die Partei hatte sich offensichtlich von ihren Stammwählern entfernt. Wie konnte das passieren? Das Buch „Hillbilly-Elegie“, erschienen im Wahlkampfsommer 2016, war binnen Wochen auf den Bestsellerlisten und laut New York Times https://www.nytimes.com/2016/11/10/books/6-books-to-help-understand-trumps-win.html eines der sechs besten Bücher um zu verstehen, warum Trump gewonnen hatte.
Hieß es im Juni 2016 noch „J.D. Wer?“, war er plötzlich „Der Bestsellerautor Vance“ und seine Memoiren „eine mitfühlende, anspruchsvolle soziologische Analyse der weißen Unterklasse“, die dazu beigetragen hätte, die „Politik der MAGA [Make America Great Again – Anm. d. Redaktion] Rebellion voranzutreiben, und somit den Aufstieg von Donald J. Trump“.
Weiter hieß es, etwas zähneknirschend, „durch die Kombination aus reflektierter Analyse mit eigenen Erfahrungen hat Vance versehentlich ein zivilisiertes Nachschlagewerk für eine unzivilisierte Wahl geliefert, und er hat dies in einem Vokabular getan, das sowohl für Demokraten als auch für Republikaner verständlich ist.“
Dabei ist es viel zu kurz gegriffen, „Hillbilly-Elegie“ als MAGA-Leitfaden zu definieren. In erster Linie ist es ein faszinierendes und unterhaltsames Buch, was das Leben einer Hillbilly-Familie (das deutsche Hinterwäldler trifft es vielleicht am besten) aus Kentucky und Ohio beschreibt. Manche würden sagen White Trash, aber Vance zeichnet seine Familie mit viel Liebe, er schaut zwar genau hin, aber beschreibt ohne
… Alles vom 3.12.2025 von Susanne Heger bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/buecher/ergreifend-erschuetternd-und-grundehrlich-hillbilly-elegie/

J.D. Vance, Hillbilly-Elegie. Die Geschichte meiner Familie und einer Gesellschaft in der Krise. YES Publishing, Paperback, 304 Seiten, 18,00 €

 

J.D. Vance spricht Klartext: Deutschlands zivilisatorischer Selbstmord
US-Vizepräsident J.D. Vance spricht aus, was hierzulande kaum jemand zu sagen wagt. Deutschland begeht zivilisatorischen Selbstmord, verursacht durch ideologische Verblendung, wirtschaftliche Selbstzerstörung und eine Migrationspolitik, die Probleme statt Fachkräfte importiert.
https://www.spectator.co.uk/article/j-d-vance-is-right-about-germanys-civilisational-suicide/#comments-container

„Wenn ein Land wie Deutschland noch ein paar Millionen weitere Einwanderer aus kulturell völlig inkompatiblen Ländern aufnimmt, dann ist es egal, was ich über Europa denke (…) Deutschland wird sich selbst umbringen. Und ich hoffe, dass es das nicht tut, weil ich Deutschland liebe und möchte, dass es prosperiert.“
“Während die USA diese Entwicklungen aus der Ferne beobachten, verbreiten die deutschen Mainstream-Medien weiterhin das Narrativ, dass das Land jährlich 400.000 „Fachkräfte“ benötige, obwohl fast vier Millionen arbeitsfähige Menschen bereits Sozialleistungen beziehen, fast die Hälfte davon ohne deutschen Pass. Zählt man jene mit deutschem Pass, aber aus dem Ausland stammend, dazu, steigt der Anteil auf rund 64 Prozent”.
… Alles vom 8.8.2025 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/deutschlands-zivilisatorischer-selbstmord-jd-vance/

 

Vance: Ich liebe Europa, aber löst euer Migrationsproblem
US-Vizepräsident JD Vance ermutigt Europa zum Kurswechsel – in der Migrationspolitik, Sicherheits- und Handelspolitik. Statt sich weiter von den USA alimentieren und dominieren zu lassen, soll Europa endlich erwachsen werden – und aufhören, den Willen der eigenen Wähler chronisch zu ignorieren.
„Ich habe mehrfach betont, dass sich die amerikanische Kultur nicht von der europäischen trennen lässt. Wir sind in vielerlei Hinsicht ein Produkt europäischer Philosophie, Theologie und natürlich der Migrationsbewegungen, die aus Europa kamen und zur Entstehung der Vereinigten Staaten von Amerika führten“, sagte Vance.

„Wir – und mit ‚wir‘ meine ich mich, den Präsidenten [Donald Trump] und natürlich die gesamte Trump-Regierung – sind sehr frustriert darüber, dass die europäische Bevölkerung immer wieder nach vernünftigeren wirtschaftlichen und migrationspolitischen Entscheidungen ruft, die europäischen Regierungen jedoch weiterhin nach Wahlen Völkern genau das Gegenteil dessen liefern, was diese gewählt haben.“

„Das gesamte demokratische Projekt des Westens zerfällt, wenn die Leute immer wieder weniger Migration fordern – und dafür von ihren Führungen mit noch mehr Migration ‚belohnt‘ werden.“ Er kritisierte zudem die europäische Sicherheitspolitik scharf: „Die Realität ist – und das klingt hart, ist aber wahr – dass die gesamte Sicherheitsarchitektur Europas, solange ich lebe, von den Vereinigten Staaten von Amerika subventioniert wird.“

„Europäische Regierungen haben über Jahrzehnte hinweg drastisch zu wenig in ihre Sicherheit investiert – das muss sich ändern.“

„Ich halte ein unabhängigeres Europa nicht für schlecht für die Vereinigten Staaten – im Gegenteil, es ist gut für uns“, so Vance. „Wenn man die Geschichte betrachtet, waren die Briten und Franzosen in ihrem Widerspruch zu Eisenhower bezüglich des Suezkanals rückblickend wohl im Recht.“ Ebenso glaube er, „dass viele europäische Länder mit ihrer Skepsis gegenüber der Invasion des Irak richtig lagen“.
„Und ehrlich gesagt: Wären die Europäer damals ein wenig unabhängiger gewesen, hätten mehr Rückgrat gezeigt – vielleicht hätte die Welt sich die strategische Katastrophe ersparen können, die die amerikanisch geführte Invasion im Irak darstellte.“ Und weiter: „Ich will nicht, dass die Europäer einfach nur das tun, was die Amerikaner ihnen sagen. Das liegt weder in ihrem Interesse noch in unserem“, so der US-Vizepräsident.

Das Verhältnis zu Großbritannien sei deutlich ausgewogener als jenes zu Deutschland, so Vance: „Obwohl wir die Deutschen mögen, sind sie stark auf den Export in die USA angewiesen – zugleich verhalten sie sich jedoch gegenüber amerikanischen Unternehmen, die nach Deutschland exportieren möchten, ziemlich restriktiv.“
Er wünsche sich „mehr Fairness“ in den Handelsbeziehungen. „Wir sehen Europa ganz klar als unseren Verbündeten. Aber wir wünschen uns ein Bündnis, in dem Europa mehr Eigenständigkeit zeigt – und das muss sich auch in Sicherheits- und Handelsbeziehungen widerspiegeln.“

„Wir sehen Europa ganz klar als unseren Verbündeten. Aber wir wünschen uns ein Bündnis, in dem Europa mehr Eigenständigkeit zeigt – und das muss sich auch in Sicherheits- und Handelsbeziehungen widerspiegeln.“
… Alles vom 15.4.2025 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/jd-vance-europa-migration/

Dieser übersetzte Beitrag ist zuerst bei Brussels Signal erschienen:
https://brusselssignal.eu/2025/04/us-vp-vance-i-love-you-europe-but-sort-out-your-immigration-problem/

JD Vance: My message to Europe America doesn’t want a vassal continent
https://unherd.com/2025/04/jd-vance-my-message-to-europe/

 

Warum Trump Russland nicht als Bedrohung ansieht
Zurück zu den Ideen von de Gaulle und Adenauer, die ihr eigenes Projekt des Aufbaus eines geeinten Europas hatten — kein nationales und kein mondialistisches Europa, sondern ein „Europa der Vaterländer“ mit einem nationalen und volkstümlichen Geist, ein Europa, das in einer europäischen, nationalen Union vereint ist.
Dies ist das europäische Projekt von Trump und Musk. Das sind die Gründe für ihre Unterstützung der AfD, Orbans und aller rechtskonservativen Bewegungen in Europa.
Trump sieht Europa nicht als ernsthaften Konkurrenten (genauso wenig, wie er es in Russland sieht), aber er sieht es als ernsthaften Stabilitätsfaktor — vor allem im Falle der Schaffung eines gemeinsamen Sicherheitssystems zwischen Europa und Russland. Daher auch seine Äußerungen wie: Russland wurde umsonst aus der G8 geworfen, die NATO hätte nicht nach Osten erweitert werden dürfen, die NATO muss reformiert werden. Und Trump weiß ganz genau, dass nur die Konservativen ein solches neues, vereintes Europa aufbauen können (als Gegengewicht zu Russland).
Außerdem werden sich die Konservativen wirklich um ihr Volk kümmern, der unkontrollierten Migration ein Ende setzen und auf eigenen Füßen stehen, statt Geld von den USA zu saugen. Und Handel treiben.
Die Last von seinen Schultern nehmen, Europa sich selbst überlassen und ein weiteres Gegengewicht zu China zu schaffen — das sind Trumps geopolitische Pläne.

Nicht nur für Europa, sondern auch für uns öffnet sich heute ein großes Fenster der Möglichkeiten. Kulturell gehören wir zu Europa. Trumps Projekt, die mondialistische Macht in Europa zu zerstören, ist auch unser kulturelles Projekt. Auch wir wollen die Rückkehr zum Europa von Goethe, Shakespeare und Dante. Daher liegt es in unserem Interesse, Trumps Projekt, ein mondialistisches Europa in ein Europa der Patronyme (a4) zu verwandeln, voll und ganz zu unterstützen (a5, 3).
… Alles vom 27.2.2025 bitte lesen auf
https://peds-ansichten.de/2025/02/eu-mondialismus-globalisten-trump-nationalstaaten-multipolare-welt/

 

Hoffnung und Freiheit ist ein zutiefst amerikanisches Prinzip
„In seinem Bestseller ‚Hillbilly-Elegie’ schreibt JD Vance: „Wenn die Zeiten schwer waren, wenn ich von dem Drama und Tumult meiner Jugend überwältigt war, wusste ich, dass bessere Zeiten bevorstanden, weil ich in einem Land lebte, das mir erlaubte, dort die richtigen Entscheidungen zu treffen, wo andere geirrt hatten.“
Verbindung aus Hoffnung und Freiheit ist ein zutiefst amerikanisches Prinzip, das kollektive Offenheit in individuellen Erfolg übersetzt. Es ließ Vance aus ärmlichen Verhältnissen bis ins zweithöchste Amt der USA aufsteigen. Mit Faschismus hat es nichts zu tun.”
… Alles vom 26.3.2025 bitte lesen auf
https://www.klonovsky.de/2025/03/26-maerz-2025/

 

Zur Rede von JD Vance
„In Dresden geboren und aufgewachsen, gehörte der Deutschlandfunk untrennbar zu meinem Leben. Bis er, dessen DNA einst die Freiheit war, sich mir und vielen anderen Hörern entfremdet hat. Er hatte sich unhörbar und entbehrlich gemacht.
Während der Rede von J.D. Vance hatte ich für 20 Minuten das Gefühl, wieder meinen alten DLF zu hören.”
Vance, da capo: „Deutschlands gesamte Verteidigung wird vom amerikanischen Steuerzahler subventioniert. Es gibt heute Tausende und Abertausende amerikanischer Soldaten in Deutschland. Glauben Sie, dass der amerikanische Steuerzahler das dulden wird, wenn man in Deutschland für das Posten eines bösen Tweets ins Gefängnis kommt? Ich möchte unseren europäischen Freunden sagen – und ich denke, dass sie Freunde sind –, dass Freundschaft auf gemeinsamen Werte basiert. Wir haben keine gemeinsamen Werte, wenn Sie Leute einsperren, nur weil die gesagt haben, wir sollten unsere Grenze schließen. Wenn Sie Wahlen absagen, weil Ihnen das Ergebnis nicht gefällt wie in Rumänien, dann haben wir keine gemeinsamen Werte. Wir haben keine gemeinsamen Werte, wenn man solche Angst vor seinem eigenen Volk hat, dass man es zum Schweigen bringt.“
https://x.com/charliekirk11/status/1892605022703370421
… Alles vom 21.2.2025 von Michael Klonovsky bitte lesen auf
https://www.klonovsky.de/2025/02/21-februar-2025/

 

JD Vance redet 30 min zu den -Unschuldigen vom Dienst
In München erzählte der Vizepräsident der USA 30 Minuten lang, was Achgut.com seit 20 Jahren schreibt und verschreckte das Establishment wie der Jäger das Kitzlein. Da mussten wir uns dann doch erst mal hinsetzen.

Der amerikanische Vizepräsident mischte sich am Freitag bei der Münchner Sicherheitskonferenz mit einer Rede in die inneren Angelegenheiten dieses Landes ein und zwar „übergriffig“ (Friedrich Merz), „irritierend“ (Olaf Scholz) und „unakzeptabel“ (Boris Pistorius) – also er verfuhr genauso wie wir. Er klärte die versammelten Honoratioren darüber auf, dass ihm weniger der Russe oder der Chinese Kopfzerbrechen bereite, als vielmehr die Repräsentanten Europas und Deutschlands, die zwar sonst nichts auf die Reihe kriegen, aber nach seiner Einschätzung zügig mit der Demontage der Meinungsfreiheit vorankämen. Er garnierte das mit dem äußerst zielführenden und auch logischen Hinweis: „Wenn Sie vor ihren eigenen Wählern Angst haben, gibt es nichts, was Amerika für Sie tun kann“. Anders ausgedrückt: Wenn ihr künftig die Notrufsäule betätigt, gehen wir nicht mehr dran. Ruft halt den ADAC.
Das solcherart direkt angesprochene hochmögende Publikum blickte drein wie eine Familie bei der Beerdigung vom astreinen Opa – und zwar in dem Moment, als der schlecht gebriefte Trauerredner detailliert von seinem tragischen Herzstillstand im Puff erzählt.
„Ich habe viel darüber gehört, wogegen Sie sich verteidigen müssen, und natürlich ist das wichtig“, sagte Vance, „aber was mir und sicherlich vielen Bürgern Europas etwas weniger klar zu sein scheint, ist, wofür genau Sie sich verteidigen“.
Friedrich Merz hatte da offenbar nicht richtig zugehört, beklagte er doch den Umgang des Amerikaners „mit uns Deutschen“. Die Verallgemeinerung der Kritik auf „uns Deutsche“ ist nämlich genau das, was J.D. Vance nicht gemacht hat. Ganz im Gegenteil: Er nahm die europäischen und deutschen Bürger ausdrücklich in Schutz gegen die in München versammelte größenwahnsinnige Kaste, die glaubt, Meinungen in richtig und falsch unterteilen zu können und jene ausschließt, die nach ihrer Ansicht die falschen Ansichten haben. So geschehen mit unliebsamen Parteien, darunter die AfD, auf der Münchner Sicherheitskonferenz höchstselbst.
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Der 40-jährige Amerikaner Vance hat sich zielgenau die ideale Veranstaltung ausgesucht, um diesen tadellosen Herrschaften seine unbequeme Wahrheit zu überbringen und ihnen dabei direkt in die Augen zu schauen. Und dies zum für die „Unsere-Demokratie“-Pächter schmerzlichsten Zeitpunkt, nämlich genau eine Woche vor der Bundestagswahl. Besonders gemein waren seine Freundlichkeit und sein konzillianter Ton, seine freie Rede und seine angenehme Körpersprache. Also alles das, was unseren Spitzenapparatschiks abgeht, wie einem Salzwasser-Krokodil gepflegte Tischsitten.
… Alles vom 16.2.2025 von Dirk Maxeiner bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/der_sonntagsfahrer_16_02_2025_die_unschuldigen_vom_dienst_

 

Die Rede von JD Vance auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Original und Übersetzung
Da die deutschen Medien in weit überwiegender Zahl über die Rede von JD Vance bei der Münchner Sicherheitskonferenz herfallen, bietet TE ein Transkript der Rede des US-Vizepräsidenten im Original und in einer deutschen Übersetzung an – damit sich jeder seine eigene Meinung bilden kann:
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Deutschlands gesamte Verteidigung wird vom amerikanischen Steuerzahler subventioniert. Es gibt heute Tausende und Abertausende amerikanischer Soldaten in Deutschland. Glauben Sie, dass der amerikanische Steuerzahler das dulden wird, wenn man in Deutschland für das Posten eines bösen Tweets ins Gefängnis kommt? Ich möchte unseren europäischen Freunden sagen – und ich denke, dass sie Freunde sind –, dass Freundschaft auf gemeinsamen Werte basiert. Wir haben keine gemeinsamen Werte, wenn Sie Leute einsperren, nur weil die gesagt haben, wir sollten unsere Grenze schließen. Wenn Sie Wahlen absagen, weil Ihnen das Ergebnis nicht gefällt wie in Rumänien, dann haben wir keine gemeinsamen Werte. Wir haben keine gemeinsamen Werte, wenn man solche Angst vor seinem eigenen Volk hat, dass man es zum Schweigen bringt.

Ich bin fest davon überzeugt, dass es keine Sicherheit gibt, wenn Sie Angst vor den Stimmen, den Meinungen und dem Gewissen Ihrer eigenen Leute haben. Europa sieht sich vielen Herausforderungen gegenüber, aber die Krise, der sich dieser Kontinent gerade gegenübersieht – die Krise, von der ich glaube, dass wir sie alle gemeinsam erleben – ist von uns selbst verursacht. Wenn Sie in Angst vor Ihren eigenen Wählern regieren, kann Amerika nichts für Sie tun, und überhaupt können Sie auch nichts für das amerikanische Volk tun, das mich gewählt hat und Präsident Trump gewählt hat. Sie brauchen demokratische Mandate, um in den kommenden Jahren etwas Wertvolles zu erreichen.

Man kann ein demokratisches Mandat nicht gewinnen, indem man seine Gegner zensiert oder sie ins Gefängnis steckt – sei es der Oppositionsführer, ein demütiger Christ, der in seinem eigenen Zuhause betet, oder ein Journalist, der versucht, die Nachrichten zu berichten. Und man kann auch keines gewinnen, indem man seine Basis in Fragen ignoriert, wer Teil unserer gemeinsamen Gesellschaft sein darf. Und von all den drängenden Herausforderungen, denen sich die hier vertretenen Nationen gegenübersehen, glaube ich, dass es nichts Dringenderes gibt als die Massenmigration.

Heute lebt fast jeder fünfte Mensch in diesem Land als Zugewanderter. Das ist – natürlich – ein Allzeithoch. In den Vereinigten Staaten ist es übrigens eine ähnliche Zahl, ebenfalls ein Allzeithoch. Die Zahl der Einwanderer, die zwischen 2021 und 2022 in die EU eingereist sind, hat sich allein in diesem Zeitraum verdoppelt, und natürlich ist sie seitdem noch weiter gestiegen. Wir wissen, dass sich diese Situation nicht in einem Vakuum ergeben hat. Sie ist das Ergebnis einer Reihe bewusster Entscheidungen, die Politiker auf diesem Kontinent und anderswo über Jahrzehnte hinweg getroffen haben.
Gestern haben wir in dieser Stadt die Schrecken gesehen, die diese Entscheidungen mit sich bringen. Und natürlich kann ich es nicht noch einmal erwähnen, ohne an die schrecklichen Opfer zu denken, deren schöner Wintertag in München ruiniert wurde. Unsere Gedanken und Gebete sind bei ihnen und werden es auch bleiben. Aber warum ist das überhaupt passiert? Es ist eine schreckliche Geschichte, aber eine, die wir in Europa viel zu oft und leider auch in den Vereinigten Staaten zu oft gehört haben. Ein Asylbewerber – oft ein junger Mann in seinen mittleren Zwanzigern, der bereits der Polizei bekannt war – rammt ein Auto in eine Menschenmenge und zerschmettert eine Gemeinschaft. Wie oft müssen wir diese entsetzlichen Rückschläge ertragen, bevor wir umdenken und unsere gemeinsame Zivilisation in eine neue Richtung lenken? Kein Wähler auf diesem Kontinent ging zur Wahl, um die Schleusen für Millionen ungeprüfter Einwanderer zu öffnen – aber wissen Sie, wofür sie gestimmt haben. In England haben sie für den Brexit gestimmt, und zustimmen oder nicht, dafür haben sie gestimmt. Und immer mehr – in ganz Europa – wählen die Menschen politische Führer, die versprochen haben, die außer Kontrolle geratene Migration zu beenden.
Ich persönlich stimme vielen dieser Bedenken zu, aber Sie müssen nicht mit mir übereinstimmen. Ich denke nur, dass die Menschen ihre Heimat, ihre Träume, ihre Sicherheit und ihre Fähigkeit, für sich und ihre Kinder zu sorgen, schätzen – und sie sind klug. Das ist eine der wichtigsten Lektionen, die ich in meiner kurzen Zeit in der Politik gelernt habe.

Ich glaube, dass es nichts Schlimmeres gibt, als die Menschen, ihre Anliegen oder – noch schlimmer – die Medien oder Wahlen als unwichtig abzutun. Tatsächlich ist es der sicherste Weg, die Demokratie zu zerstören. Und sich zu äußern und seine Meinung zu sagen, ist keine Wahlbeeinflussung, auch wenn Menschen Ansichten äußern, die von denen in Ihrem Land abweichen – und auch wenn diese Menschen sehr einflussreich sind.

Die Demokratie ruht auf dem heiligen Prinzip, dass die Stimme des Volkes zählt. Es gibt keinen Platz für Barrieren. Entweder Sie stehen zu diesem Prinzip oder nicht. Europäer, das Volk hat eine Stimme. Europäische Führer haben eine Wahl. Und ich bin fest davon überzeugt, dass wir keine Angst vor der Zukunft haben müssen.
Hören Sie auf das, was Ihr Volk Ihnen sagt, auch wenn es überraschend ist, auch wenn Sie nicht zustimmen. Tun Sie das, dann können Sie der Zukunft mit Gewissheit und Selbstvertrauen entgegensehen, in dem Wissen, dass das Land hinter Ihnen steht – und das ist für mich der große Zauber der Demokratie.
… Alles vom 14.2.2025 von JD Vance auf der MSC bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/rede-jd-vance-original-und-uebersetzung/
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Einige Kommentare:
Vance hat ja die Repessionen in Europa nicht nur scharf kritisiert.
„Wenn ihr eure eigenen Wähler fürchtet, kann Amerika nichts für euch tun…“ Das war eine manifeste Drohung, die vermutlich im Verlauf weiter konkretisiert wurde. Diese Administration redet ja erfreulicherweise Klartexte. Der hiesige massgeregelte Hühnerhaufen mag sich öffentlich empört und „Einmischungen“ verbeten haben. Aber den Satz haben mit Sicherheit alle nachhaltig verstanden. Maria KH
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Vance: „Europa akzeptiert keine freie Meinungsäusserung.“
Pistorius: „Die Rede von Vance ist nicht akzeptabel.“
Proved his point. Lafevre
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Welt online:“20:58 Uhr – Nach einer unorthodoxen Rede empfängt J.D. Vance Alice Weidel in seinem HotelUS-Vizepräsident J.D. Vance hat sich am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz mit AfD-Chefin Alice Weidel getroffen. Das bestätigte Weidels Sprecher Daniel Tapp der Deutschen Presse-Agentur am Abend. Zuvor hatte das ZDF darüber berichtet. Bei der MSC ist die AfD nicht eingeladen.
Tapps Angaben zufolge trafen sich Weidel und Donald Trumps Vize in dessen Münchner Hotel kurze Zeit nach seiner Rede, die zuvor viel Aufsehen erregt hatte. Die Atmosphäre sei sehr entspannt und freundschaftlich gewesen. Inhaltlich sei es bei dem rund 30-minütigen Gespräch um den Krieg in der Ukraine gegangen und auch um das Thema Brandmauer, das Vance in seiner Rede angesprochen hatte. Vance habe deutlich gemacht, dass er Sympathien für die AfD hege. Auch ein Vance-Sprecher bestätigte das Treffen.“ Matthias
Ende Kommentare

 

 

Rede von J.D. Vance am 14.2.2025 in München MSC, auf Deutsch vorgetragen
https://www.youtube.com/watch?v=_Xwqnr4vjSs
Auf Deutsch im Video vorgetragen, von Dushan Wegner.
https://www.dushanwegner.com/jd-vance-14-2-2025-von-dushan-wegner/
Rede in Simultanübersetzung auf deutsch:
https://www.youtube.com/watch?v=gIEK3VCgt2Y&t=24s

 

JHillbilly-Elegie von J. D. Vance: Buchrezension
Abgehängt mit Stars and Stripes
Die Geschichte von Trumps US-Vizepräsidentschaftskandidat J. D. Vance, der aus der weißen Unterschichtstristesse ausbrach
Ludwig Witzani

Als im Jahre 2016 zum Staunen der Welt Donald Trump über Hillary Clinton bei den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen triumphierte, fokussierte sich der Blick der Öffentlichkeit erstmals auf die großen deindustrialisierten, ökonomisch zurückgebliebenen Regionen des amerikanischen Ostens, in denen jene sogenannten „Deplorables“ (Bedauernswerte oder Abgehängte) leben, die Hillary Clinton herabsetzend als den Kern der Anhängerschaft von Donald Trump bezeichnet hatte. J. D. Vance, ursprünglich einer dieser „Abgehängten“, veröffentlichte nur ein Jahr später seine „Hillbilly-Elegie“ mit der er der Region zum ersten Mal eine eigene Stimme gab. In diesem Buch beschrieb er seine eigene Familiengeschichte als den Versuch eines Hillbillys (Hinterwäldlers), der Hoffnungslosigkeit seines Milieus zu entkommen. Trotz seines Happy-Ends lenkte das Buch die Aufmerksamkeit auf die Misere der amerikanischen Arbeiterklasse, in deren ungeschminkter Darstellung sich Millionen Menschen wiedererkannten.

Es gehört zu den Vorzügen des Buches, daß diese Familiengeschichte bereits lange vor der Geburt des Autors einsetzt, als Jamie Lee Vance und Bonnie Blanton, die Großeltern des Autors (im Buch etwas mißverständlich als „Mamaw und „Papaw“ bezeichnet), die Kleinstadt Jackson in Kentucky verließen, um im Industriegürtel von Ohio ein besseres Leben zu suchen. Ganz freiwillig war dieser Umzug allerdings nicht gewesen, denn Papaw (16) hatte Mamaw (13) geschwängert, und es drohte die Rache der Brüder. Diese Flucht fügte sich ein in eine große, generationenübergreifende Wanderungsbewegung, die die Bewohner der Appalachen in die Industriezentren des Mittleren Westens führte. In zwei größeren Einwanderungswellen (einmal nach dem Ersten Weltkrieg, die zweite in den 1940er und 1950er Jahren) verließen Millionen Menschen auf dem sogenannten „Hillbilly-Highway“ die Appalachen in Richtung auf die nördlich gelegenen Industriezentren des „Rust Belts“, entlang der Großen Seen von Chicago über Detroit, Cleveland, Cincinnati und Pittsburgh.

Es braucht kein staatliches Programm, nur einen „Schubs“

Mamaw und Papaw ließen sich in Middletown/Ohio nieder, bekamen drei Kinder und erarbeiten sich ein bescheidenes Auskommen als Angestellte des örtlichen Stahlkonzerns. Mit der Krise der amerikanischen Stahlindustrie aber ging es auch mit Middletown begab. Die Steuereinnahmen brachen ein, die Infrastruktur verfiel, und die Diebstähle nahmen überhand. Wegziehen war keine Option, da der gleichzeitig einsetzende Verfall der Häuserpreise es den überschuldeten Eigentümern unmöglich machte, ihre Häuser zu verkaufen. Die Menschen saßen in der Falle.

In diese Phase des Niedergangs wurde im Jahre 1984 der kleine James Donald (J. D.) Bowman als Enkel von Mamaw und Papaw und als Sohn von Bev und Donald Bowman geboren. Den Namen Vance nahm der Autor erst später zu Ehren seiner Großeltern an. Kaum ein Jahr nach seiner Geburt ließen sich die Eltern scheiden. Vater Donald Bowman trennte sich von seinem Sohn, und die Mutter Bev begann eine lebenslange Drogenkarriere an der Seite von einem halben Dutzend Männern, die sich als Stiefväter des kleinen James Donald die Türklinke in die Hand gaben. Ein verhängnisvoller Kreislauf innerhalb des „White Trash“ drohte, wie diese weiße Unterschicht in den USA dispektier-lich bezeichnet wird. In diesem duplizieren die Kinder die lebensgeschichtliche Misere ihrer Eltern: aufgewachsen in gewalttätigen innerfamiliären Verhältnissen, verlassen sie als Scheidungskinder früh ihr zu Hause, zeugen bereits als Teenager ihrerseits Kinder, brechen die Schule ab und schlagen sich mit unqualifizierten Beschäftigungen durchs Leben, ohne sich um ihren Nachwuchs zu kümmern.

Auch der kleine J. D. wäre in diesem Strudel versunken, wären da nicht die Großeltern gewesen, die in der Nähe wohnten und ein wachsames Auge auf den Jungen hatten. In einem entscheidenden Augenblick seines Lebens, als der kleine J. D. bereits in den Dunstkreis halbkrimineller Freunde geraten war und die ersten Straftaten bevorstanden, nahm die Großmutter den Enkel zu sich, um ihn auf den richtigen Weg zu führen.

Die durchaus brachial durchgesetzten Regeln dieses neuen Weges lauteten „Bring gute Noten nach Hause, such dir einen Job und beweg deinen Arsch, wenn ich Hilfe brauche.“ Von ihrer schmalen Rente (Papaw war inzwischen gestorben) kaufte sie ihm einen teuren Taschenrechner, damit J. D. in der Schule mithalten konnte und sorgte dafür, daß er sich mit Nebenjobs ans Arbeiten gewöhnte. J. D. gewann neue Freunde und wurde in der Schule so gut, daß er die Aufnahmeprüfung für die Universität bestand. Weil er sich selbst mißtraute, beschloß er jedoch, sich vorher für vier Jahre als Marineinfanterist zu verpflichten. Während der Grundausbildung nahm er zwanzig Kilo ab und erlernte eine ganze Reihe von elementaren Zivilisationstechniken über Haushaltsführung, Hygiene und Ernährung. Zugleich finanzierte er von seinem mageren Salär die Krankenversicherung der Großmutter, die allerdings schon im Alter von 72 Jahren verstarb.

Nach vier Dienstjahren begann er im Alter von 23 Jahren ein Studium an der Universität von Ohio, das er durch drei Nebenjobs gleichzeitig finanzierte und erfolgreich abschloß. Vom Optimismus beflügelt, bewarb er sich anschließend für das Jurastudium in Yale und wurde zu seinem Erstaunen angenommen. Weil er zu den ärmsten Bewerbern zählte, erhielt er Studiendarlehen, mit dem er einen Teil der Ausbildung finanzieren konnte. Als „Marine mit dem Südstaatenakzent“ meisterte er das Studium, lernte Usha, seine spätere Frau, kennen und erhielt nach dem Examen eine der begehrten Anstellungen in einer juristischen Spitzenkanzlei.

Wie war mein erstaunlicher Karriereweg möglich? fragt sich der Autor am Ende seines Buches. Welche Rolle spielten Zufall, Glück, Begabung und Willen? Die Antwort führt ihn zum Phänomen der „resilienten Kinder“, das heißt jener Kinder, „die trotz eines instabilen Milieus gedeihen, weil sie die Unterstützung eines einzigen, liebevollen Erwachsenen haben“. Dieser lebensentscheidende, liebevolle Erwachsene war in seinem eigenen Leben seine Großmutter gewesen. Sie hatte ihm die Liebe und Zuversicht gegeben, mit denen der Autor in die Lage versetzt wurde, seine Kräfte zu entfalten.

Darüber hinaus lehrte sie den Autor etwas ganz Entscheidendes, was ihn von der Mentalität des typischen Hillbillys unterscheiden sollte: die Eigenverantwortung und die Überzeugung, nicht nur ein Opfer der Umstände zu sein, sondern auf sein eigenes Schicksal maßgeblichen Einfluß auszu-üben. Insofern der Autor diese Maxime mit Erfolg verwirklichte, repräsentiert J. D. Vance die personifizierte Widerlegung des weitverbreiteten Narrativs, nach dem sich die Menschen aus problematischen sozialen Konstellationen nicht eigenständig befreien können. Dieses populäre Ineinander von Selbstentmündigung und Anspruchshaltung erscheint im Licht der vorliegenden Autobiographie als einer der verhängnisvollsten Strukturdefekte des modernen Wohlfahrtsstaates. Ein Großteil der aufklärerischen Potenz des vorliegenden Buches besteht in der Erhellung dieses Sachverhaltes.

Allerdings ist der Autor weit davon entfernt, sich selbst einen Heiligenschein umzuhängen. Ohne den resilienten Raum, den ihm seine Großmutter und Teile seiner Familie boten, hätte er sich noch so sehr anstrengen können und wäre doch gescheitert. Jenseits der Bedeutung liebevoller Bezugspersonen und dem Bewußtsein der Eigenverantwortung spielen auch Schicksal und Zufall eine Rolle. Es gibt keine Formel, kein staatliches Programm, sondern nur unendlich viele kritische Einzelfälle, bei denen man im besten Fall Leuten, die auf der Kippe stehen, einen „Schubs“ geben kann. „Von vielen dieser Schubser habe ich profitiert“, meint der Autor am Ende, nicht ohne seinen Lesern dringend ans Herz zu legen, in der eigenen Umgebung, wo immer es möglich ist, Menschen in Not solche positiven „Schubser“ mitzugeben.
Kein Wunder, daß das vorliegende Buch sofort nach seiner Veröffentlichung im Jahre 2017 auf einhellige Zustimmung aus allen politischen Lagern stieß. Den Konservativen gefiel die Betonung der Eigenverantwortung, die Linke würdigte die Kritik an der obamafeindlichen Hillbilly-Mentalität, von der im Buch die Rede ist. Das hat sich allerdings in dem Augenblick geändert, als der Autor 2024 von Donald Trump zum Kandidaten für die Vizepräsidentschaft ernannt wurde. Der deutsche Ullstein Verlag verweigerte die Neuauflage des vergriffenen Buches, und ein taz-Redakteur brachte es fertig, seine eigene positive Besprechung zu widerrufen, um plötzlich das Gegenteil von dem zu behaupten, was er 2017 geschrieben hatte. Dem Erfolg des Buches tut das aber keinen Abbruch. Wie man hört, geht die Neuauflage der deutschen Übersetzung, die im Yes Publishing Verlag erschienen ist, weg wie warme Semmeln.

J. D. Vance: Hillbilly-Elegie. Die Geschichte meiner Familie und einer Gesellschaft in der Krise. Yes Publishing, München 2024, broschiert, 304 Seiten, 18 Euro

Das Leben im Trailer ist für viele US-Amerikaner letzte Zuflucht: In J. D. Vance’ ungeschminkter Darstellung der Misere der amerikanischen Arbeiterklasse erkennen sich Millionen Menschen wieder
… Alles vom 11.10.2024 von Ludwig Witzani bitte lesen in der JF 42/24, Seite 21
https://www.junge-freiheit.de

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Vorwurf von Rep-Vizekandidat Vance an Dem-Vizekandidat Walz
„You know what really bothers me about Tim Walz?
When the US Marine Corps asked me to go to Iraq to serve my country, I did it.
When Tim Walz was asked by his country to go to Iraq, he dropped out of the Army and allowed his unit to go without him. I think that’s shameful.“
„Was mich wirklich quält über Tim Walz?
Als das US Marine Corps mich bat, in den Irak zu gehen, um meinem Land zu dienen, tat ich es. Als Tim Walz von seinem Land aufgefordert wurde, in den Irak zu gehen, verließ er die Armee und ließ seine Einheit ohne ihn gehen. Ich finde das beschämend.“
7.8.2024
https://x.com/JDVance/status/1821198032391827863

 

Ein neuer Faktor: J.D. Vance
Sollte Trump tatsächlich als Präsident vereidigt werden, dann würde Vance wohl sein Nachfolger … Seine Einlassungen zur Bundesrepublik sind unmissverständlich (BR24 vom 14.4.2024): „Kritik übte Vance auf der Sicherheitskonferenz an der aktuellen Ampel-Bundesregierung und ihrer Industriepolitik. Während Putin immer stärker werde und die russische Armee andere europäische Länder attackiere, beginne Deutschland mit einer Deindustrialisierung. Europa müsse eine stärkere Rolle bei seiner eigenen Sicherheit übernehmen, das gehe nicht ohne Industrie.“

Im Mai äußerte sich Vance noch einmal deutlich schärfer über die deutsche Regierung. Bei einem Vortrag in den USA sagte er: „Wenn Putin um jeden Preis besiegt werden muss, liebe deutsche Freunde, dann hört auf, euer eigenes Land im Namen einer lächerlichen grünen Energiepolitik zu deindustrialisieren!“ Das heißt, dass die gegenwärtige Ampelpolitik nun nicht mehr nur von der Realität, sondern auch von einer massiven Veränderung der Haltung unseres Hegemons umzingelt sein könnte.
… Alles vom 22.7.2024 bitte lesen auf
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