Papst – Meinungsfreiheit – Baud

Gemäß Überschrift „Papst – Meinungsfreiheit – Baud“ mit der Meinungsfreiheit in der Mitte geht es in diesem Beitrag um dieses wichtigste Grundrecht, das im Grundgesetz Artikel 5 ebenso in Artikel 1 stehen könnte. Auch der Papst hat Freedom of Speech in seiner Predikt zum Neuen Jahr 2026 in den Mittelpunkt gestellt, da sie gerade in den sich als demokratisch bezeichnenden Staaten des Wertewestens immer mehr beschnitten wird. Der Schweizer Staatsbürger Jacques Baud zum Beispiel sitzt in Brüssel wegen abweichender Meinung fest – gegen Ausgangssperre, Publikationsverbot und Debanking wendet sich eine Petition mit überwältigender Resonanz.
.
„Es ist schmerzlich mitanzusehen, wie insbesondere im Westen der Raum für echte Meinungsfreiheit rapide schrumpft. Gleichzeitig entwickelt sich eine neue, orwellsche Sprache, die im Bestreben nach mehr Inklusivität letztlich all jene ausschließt, die den zugrunde liegenden Ideologien nicht entsprechen“ – so Papst Leo XIV in seiner ersten Neujahrsansprache, in der er entgegen seiner bisherigen Gepflogenheit, sich aus der Tagespolitik herauszuhalten,  die gravierenden Einschränkungen der Meinungsfreiheit in den westlichen Demokratien ins Zentrum der Rede stellt (1).
https://x.com/MLJHaynes/status/2009570133199433899
.
Neben dem Abbau der Freedom Of Speech ging der Papst auf die Kriegstreiberei „Krieg ist wieder in Mode“ und die religiöse Diskriminierung ein: Das Recht auf freie Meinungsäußerung legitimiert nicht, andere Religionen zu beleidigen: „Man darf nicht provozieren, man darf den Glauben anderer Menschen nicht beleidigen, man darf sich nicht über den Glauben lustig machen.“
 .
Die Mahnungen zum Freedom of Speech von Papst Leo XIV richten sich auch an Europa: 59 Journalisten und Wissenschaftler wurden von der EU im Rahmen der Sanktionen bzw. Strafmaßnahmen zum Ukrainekrieg ihrer Meinungsfreiheit beraubt, darunter der in Brüssel lebende Schweizer Historiker Jacques Baud (mehr hier).
Eine vor zwei Tagen gestartete Petition (3) fordert „Das Grundgesetz legt in Artikel 5 fest: „Eine Zensur findet nicht statt.“ Die Handlungen von EU-Kommission und EU-Rat stehen im Widerspruch zu unserem Grundgesetz. Wir fordern die Bundesregierung auf, gemäß ihrem Amtseid auf diesen ungesetzlichen Vorgang hinzuweisen. Wir fordern die sofortige Aufhebung der illegalen Sanktionen gegen Jacques Baud sowie gegen alle Journalisten, Wissenschaftler und EU-Bürger.“
Zu den Erstunterzeichnen der Petition zählen Patrik Baab, Willy-Brandt-Sohn Peter Brandt, Philosoph Michael Andrick, BSW-Vorsitzende Sevim Dagdelen, Politikprofessorin Ulrike Guérot, Journalistin Gabriele Krone-Schmalz und Professor John Mearsheimer.
.
Sevim Dagdelen weist darauf hin, in welchem Ausmaß des jedem Bürger zustehende Recht auf Meinungsfreiheit in der EU bereits beschnitten ist: „Peter Scholl-Latour müsste mit seinem Buch „Russland im Zangengriff“ stand heute sanktioniert werden“.
10.1.2026
.
Ende von Beitrag „Papst – Meinungsfreiheit – Baud“
=============================================================
Beginn von Anlagen (1) – (5)
.

(1) „Eine orwellsche Sprache entwickelt sich“: Papst Leo XIV. warnt vor Einschränkung der Meinungsfreiheit im Westen
Papst Leo XIV. hat in seiner Ansprache zur Lage der Welt vor der Einschränkung der Meinungsfreiheit im Westen gewarnt – derzeit entwickle sich eine „orwellsche Sprache“, die all jene ausschließe, die mit bestimmten Ideologien nicht übereinstimmten.

Der Papst sorgt sich dabei auch, dass durch die Einschränkung der Meinungsfreiheit auch andere Menschenrechte, wie die Gewissensfreiheit, leiden würden. Diese würde dabei Einzelpersonen ermöglichen, rechtliche oder berufliche Verpflichtungen abzulehnen, die mit tief in ihrem persönlichen Leben verwurzelten moralischen, ethischen oder religiösen Prinzipien unvereinbar seien, so der Papst weiter.
Auch warnte Papst Leo in seiner Rede erneut vor Krieg – dieser sei „wieder in Mode“. Diplomatie, die Dialog fördere, sei durch eine Diplomatie der Stärke ersetzt worden. Außerdem rief er allgemein zur Einhaltung des Völkerrechts auf.
… Alles vom 10.1.2026 bitte lesen auf
https://apollo-news.net/eine-orwellsche-sprache-entwickelt-sich-papst-leo-xiv-warnt-vor-einschrnkung-der-meinungsfreiheit-im-westen/
.
.
(2) Wenn selbst der Papst die Meinungsfreiheit einfordern muss
Bisher galt die Katholische Kirche ja nicht immer als Hüter der Meinungsfreiheit – Papst Leo XIV. beobachtet aber offenbar ganz genau gewisse Entwicklungen in europäischen Nationen. In seiner ersten Neujahrsansprache vor dem beim Heiligen Stuhl akkreditierten diplomatischen Korps hat Papst Leo XIV. eine eindringliche Mahnung zur Verteidigung der Meinungs- und Gewissensfreiheit ausgesprochen.

Besonders deutlich wurde er beim Thema Meinungsfreiheit. Er sprach von einer bedenklichen Verengung des öffentlichen Diskurses und warnte vor neuen sprachlichen und moralischen Normen, die vorgäben, inklusiv zu sein, tatsächlich aber abweichende Meinungen ausgrenzten.
Es sei „bedauerlich festzustellen“, so der Papst, dass gerade im Westen der Raum für echte Meinungsfreiheit schrumpfe, während sich eine Sprache verbreite, die in ihrem moralischen Anspruch jene ausschließe, die sich bestimmten Ideologien nicht unterwerfen wollten. Diese Entwicklung betreffe zunehmend auch die Gewissensfreiheit, die selbst von Staaten infrage gestellt werde, die sich ausdrücklich auf Demokratie und Menschenrechte beriefen.
Mit dieser Kritik traf Leo XIV. einen Nerv: Seine Worte wurden von vielen Diplomaten als Warnung verstanden, dass freiheitliche Gesellschaften Gefahr laufen könnten, ihre eigenen Grundwerte auszuhöhlen. Beobachter sahen Parallelen zu jüngsten Debatten über Cancel Culture, politische Korrektheit und staatliche Regulierung von Sprache, auch wenn der Papst diese Begriffe nicht explizit nannte.
… Alles vom 10.1.2026 von Richard Schmitt bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/papst-meinungsfreiheit-einfordert/
.
.
(3) Free Jcques Baud
Wir protestieren gegen die rechtswidrigen Sanktionen gegen Oberst Jacques Baud und den Kriegskurs der EU!
Mit ihrem jüngsten Sanktionspaket hat die EU den Militärhistoriker und ehemaligen Oberst der Schweizer Armee und des Schweizer Strategischen Nachrichtendienstes sowie Mitglied des Schweizer Generalstabs Jacques Baud mit Sanktionen belegt. Jacques Baud ist Schweizer Staatsbürger und lebt in Brüssel. Er darf Belgien nicht mehr verlassen, sein Vermögen wurde beschlagnahmt, seine Konten sind eingefroren, seine Bücher dürfen nicht mehr verkauft werden.
Jacques Baud hat unter anderem für die NATO und die Vereinten Nationen gearbeitet. Er ist ein untadeliger Wissenschaftler und ein Ehrenmann. Seine Bücher erfüllen die höchsten Maßstäbe der fachlichen historischen Analyse. Er arbeitet strikt neutral nach dem Grundsatz: Beide Seiten müssen gehört werden.
Es ist kein Verbrechen, die wahren Gründe des Ukraine-Krieges zu nennen. Es ist kein Verbrechen, die Leser auf Unwahrheiten und die eigene Propaganda der EU und der NATO aufmerksam zu machen. Es ist kein Verbrechen, auf die gedankenlose Kooperation des Westens mit ukrainischen Kräften hinzuweisen, die eine gefährliche Nähe zu Faschisten aufweisen.
Der Ministerrat der EU zerstört mit willkürlichen Strafmaßnahmen gegen Jacques Baud und insgesamt gegen 59 Journalisten und Wissenschaftler die Grundlagen der Meinungsfreiheit.
Diese Sanktionen sind illegal und völkerrechtswidrig, denn sie wurden nicht durch den UN-Sicherheitsrat verhängt. Das Gutachten der ehemaligen Richterin am Europäischen Gerichtshof Prof. Dr. Ninon Colneric und der Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Alina Miron von der Universität Angers zeigt, dass die zugrundeliegenden Rechtsakte auch gegen EU-Recht verstoßen. Die EU nutzt die Sanktionsliste als Instrument, Kritiker mundtot zu machen, und manövriert sich immer tiefer in einen Abgrund der Gesetzlosigkeit.
Wir rufen das Europäische Parlament, die Parlamentarische Versammlung des Europarates, den Deutschen Bundestag, die deutschen Landes- und Kommunalparlamente, das gesamte deutsche Volk und die Menschen in allen Ländern der Europäischen Union auf, den Zerstörern der Demokratie und den Kriegstreibern jetzt mit aller Macht entgegenzutreten.
Die Präambel des Grundgesetzes verpflichtet Deutschland, dem Frieden zu dienen. Das Grundgesetz legt in Artikel 5 fest: „Eine Zensur findet nicht statt.“ Die Handlungen von EU-Kommission und EU-Rat stehen im Widerspruch zu unserem Grundgesetz. Wir fordern die Bundesregierung auf, gemäß ihrem Amtseid auf diesen ungesetzlichen Vorgang hinzuweisen.
Wir fordern die sofortige Aufhebung der illegalen Sanktionen gegen Jacques Baud sowie gegen alle Journalisten, Wissenschaftler und EU-Bürger.
Wir fordern Bundesregierung und EU auf, konstruktiv am Frieden in der Ukraine mitzuwirken und alle verfassungswidrigen Versuche einzustellen, den Krieg zu verlängern.
… Alles vom 8.1.2026 bitte lesen auf https://free-baud.org/
Unterzeichnen bitte auch Sie diese Petition.
.

(4) „Die Freiheit von Jacques Baud ist unsere Freiheit“ – Aufruf zur Solidarität mit Jaques Baud
Vorstellung des Aufrufs zur Befreiung von Jacques Baud mit Patrik Baab, Laura von Wimmersberg (Friedensinitiative Berlin) und Sevim Dagdalen (BSW):
1. Baud zitiert nur westliche Medien
2. Strafe erfolgt ohne Gerichtsverfahren, ohne Anhörung, ohne Verteidigung – eine rein politische Entscheidung

Es geht nicht nur um Jacques Baud, es gegen alle Kritiker durch Erzeugung von Angst.
„Die Sanktionierung ist für mich schlimmer als ein Gefängnisaufenthalt“ – so Jacques Baud.
„Peter Scholl-Latour müsste mit seinem Buch „Russland im Zangengriff“ stand heute sanktioniert werden“.
9.1.2026 , https://www.youtube.com/watch?v=mAiBwhYLZVQ
.
.
(5) Papst Leo XIV. warnt vor Kriegstreiberei, Zensur und Christenverfolgung durch Islam
In einer ungewöhnlich scharfen Rede vor rund 184 Diplomaten am Heiligen Stuhl hat Papst Leo XIV. die internationale Gemeinschaft eindringlich vor einer Rückkehr der Kriegsideologie und einer verzerrten Sprache gewarnt, die demokratische Formen aushöhle.
„Krieg ist wieder in Mode“, sagte der Papst am Freitag in seiner jährlichen außenpolitischen Ansprache, die traditionellerweise bei seinen Vorgängern eher diplomatisch zurückhaltend ausfiel. Er prangerte an, dass eine Diplomatie, die einst auf Dialog und Konsens beruhte, zunehmend durch eine auf militärischer Gewalt basierende Politik ersetzt werde. Diese Entwicklung bedrohe nicht nur den Weltfrieden, sondern auch die Grundpfeiler des internationalen Rechts und multilateraler Zusammenarbeit.
https://x.com/MLJHaynes/status/2009570133199433899

Antichristliche Kriegstreiberei
Leo, der erste US-amerikanische Papst, zeigte sich alarmiert über die zunehmende Bereitschaft von Staaten, ihre außenpolitischen Ziele mit Gewalt durchzusetzen. „Ein Eifer für den Krieg breitet sich aus“, sagte er besorgt. Außergewöhnlich, dass er hier zum ersten mal sogar vor den Gefahren des Dschihad warnt. Noch vor Kurzem hatte er die Gefahr, die von der Islamisierung für Christen in aller Welt ausgeht, auf seltsame Weise bagatellisiert. Hat hier – unter dem Druck der realen Verhältnisse und angesichts der Kritik von gläubigen Christen – ein Umdenken stattgefunden
Da Deutschland sowohl in der katholischen Welt als auch in der Friedenspolitik keine bedeutende Rolle spielt, nannte der Papst selbstverständlich hier weder Merz und Kiesewetter. Sie dürfen sich aber durchaus hier vom Papst verurteilt sehen, ebenso wie deutsche Kleriker, die in den letzten Jahren immer wieder fast direkt den Krieg gegen Russland „gesegnet“ haben.
… Alles vom 9.1.2026 bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2026/01/09/papst-leo-xiv-islam/

Dieser Beitrag wurde unter Bildung, Bürgerinitiativen, Engagement, EU, Internet, Kultur, Medien, Zukunft abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar