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Krähen am 26.8.2013 auf einem abgestorbenen Kirschbaum

 

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(1) Strassensperre der Störche  (2) Gelege mit SIEBEN Eiern    (3) Unsere Hausamsel

                                
(4) Begehrte Esskastanien      (5) Eichelhäher                 (6) Eichelhäher am 12.10.2012

                 
(7) Amsel am 14.2.2013             (8) Krähen 2.3.2013             (9) Dreisamenten 3.3.2013

                   
(19) Amsel Baden 18.4.2013 (20) Amsel Fütter      (21) Amsel im Bienenhotel 11.5.2013

                   
(22) Krähen am 26.8.2013  im Kirschbaum       (24) Vier Amseln – vier Äpfel 30.11.13

                          bussard140101          amsel140808
(25) Katze mag Amseln 30.11.2013  (25) Bussard am 2.1.2014 in FR-Ebnet      (26) Amsel im Bad am 10.8.2014

 

(1) Blick nach Osten im Rechtenbach im Dreisamtal am 4.8.2006: Störche errichten Strassensperre
(2) Amselnest-Gelege mit SIEBEN Eiern am 10.6.2012
(3) Amsel beim Baden bei 38 Grad Hitze am 21.8.2012
(4) Eichelhäher am 30.9.2012 pickt Esskastanien
(6) Der Eichelhäher ist schlau: Nachdem alle Esskastanien abgeerntet sind, macht er sich an die im Korb eingesammelten Kastanien auf dem Gartentisch ran
(7) Amsel am 14.2.2013 am Schlossberg oberhalb Kanonenplatz

 

 

 

Blick nach Osten im Rechtenbach im Dreisamtal am 4.8.2006: Störche errichten Strassensperre

 

Waldrapp bei Zarten – seltene Sichlerart
Kirchzarten-Zarten (dt.) Am 26. April trafen sich eine Reihe von Vogelinteressierten nördlich von Zarten, um einen sehr seltenen, schräg aussehenden Vogel dabei zu­beobachten,­ wie­ er­ auf ­extensiv genutzten­ Wiesen­ mit­ seinem­ langen Schnabel Würmer, Larven oder Insekten aus der flachen Wiese herausstochert.­ Nach­ Zoppo,­ welcher­ sich­ am­ Flugplatz­ in­ Freiburg aufgehalten hatte, stattete Obelix 302 des Waldrappprojektes dem Dreisamtal einen kurzen Besuch ab.­
Er­ war ­Mitte ­April­ von­ seinem Winterquartier bei Orbetello in der Toskana gen Norden aufgebrochen,­ hatte­ sich­ am­ Bodensee und im Raum Basel aufgehalten und­ ist­ dann­ über­ das­ Dreisamtal wieder nach Osten Richtung Federsee weitergeflogen. Dank seiner Besenderung­ kann­ seine­ Aktivität in ­Echtzeit­ verfolgt­ werden. Diese gänsegroßen, geselligen Ibisse kamen vor 400 Jahren in größerer­ Zahl­ im­ süddeutschen ­Raum und angrenzenden Gebieten der Schweiz und Österreich vor, bevor sie durch übermäßige Bejagung zur­ Anreicherung­des­Speiseplans ausgerottet wurden. Aber wie kommt es, dass gerade jetzt, wo wir eine Abnahme vieler Vogelarten bedauern, sich diese Sichlerart hier wieder­blicken­ lässt? Das­ 2014­ gestartete ­Waldrappprojekt, welches bis 2019 als Life+Projekt von der EU gefördert wurde, wird zusammen mit dem Tiergarten Schönbrunn und der Organisation­„Waldrappteam“­ in­ Österreich und der Vogelschutzstation Überlingen­vorangebracht.­Kükenaus dem Tiergarten Schönbrunn werden handaufgezogen, dabei auf die menschlichen Betreuerinnen geprägt,­ siedeln­Ende­Mai­in­ einTrainingscamp­über,­um­dann­alsflügge­ gewordene­Küken­AnfangJuni mit dem Flugtraining zu beginnen. Dieses soll sie an ein Ultraleichtflugzeug gewöhnen, damitsie den­Betreuerinnen­im­Herbst­überdie Alpen in die Winterquartiere folgen.­Diese­Vögel­besitzen­zwareinen Fluginstinkt, müssen aber die­ Zugroute­als ­Jungvögel ­lernen.­ Nur, wersollte das übernehmen, wenn es keine erfahrenen Altvögel mehr gibt? Diese menschengeführte­Migration­war­sehr­erfolgreich,­ denn die meisten fanden, selbst nach Jahren, wieder selbstständig in ihre Sommerquartiere zurück. So­entstanden­über­die­Jahre­dreiKolonien in Überlingen am Bodensee,­ Burghausen­in­  Bayern­und­inKuchl in Österreich. Dort baute man Nisthilfen an Steilwänden, damit die zurückgekehrten zweibis dreijährigen Vögel wieder natürlich­brüten­und­die­Koloniensich­vergrößern.­Bis­2025­soll­dasProjekt,­welches­letztes­Jahr­durchdie Pandemie unterbrochen werden musste, fortgesetzt werden, damit eine stabile, die Verluste ausgleichende, Population der Vögel mit­der­Punkerfrisur­entsteht­unddie­ erfahrenen­Vögel­ wieder­ alle­ „Youngster“ erfolgreich über die Alpen­führen. Es ist ein Beispiel dafür, wie viel Mühe es kostet, um einen ausgerotteten­Zugvogel­erneut­erfolgreich anzusiedeln und auch eine Warnung­an­uns­alle­die­heimischeTier- und Pflanzenwelt durch einen sorgsameren Umgang zu erhalten. Wersich noch eingehender mit dem Projekt­befassen­möchte,­dem­seiim­Netz­unter­der­ Url:­waldrapp.euzum­Nachlesen­empfohlen.
5.5.2021, Simone Rudloff, NABU-Dreisamtal, https://www.dreisamtaeler.de

 

Wohnwagen-Vogelhäuschen für Meisen

Als DAUERCAMPER ist ein Kohlmeisenpärchen in dieses stylische Vogelhäuschen im Garten der Familie Mergelsberg in Littenweiler eingezogen. Die possierlichen Vögel fühlen sich in Freiburg generell wohl: Bei der Zähl-Aktion „Stunde der Gartenvögel“ des Naturschutzbundes lag die Kohlmeise 2016 in der Stadt auf Platz 3.
3.4.2017

meisenkasten1704   Bild: Fam Mergelsnerg

 

 

Schwalben kriegen ein XXL-Vogelhaus in Freiburg-Rieselfeld

Am Rand des Rieselfelds steht nun ein Mehrfamilienhaus für Schwalben. Die Riesen-Nisthilfe wiegt eine halbe Tonne und bietet Platz für 36 Mehlschwalben-Nester.
Am Dienstag 2.11.2014 ist neben dem Bollerstaudenweg ein Schwalbenhaus aufgestellt worden. Es hat einen Durchmesser von zweieinhalb Metern, ist auf einem fünf Meter hohen Stahlmast montiert und sieht aus wie ein übergroßes Vogelhäuschen. Allerdings dient das etwa eine halbe Tonne schwere, sechseckige Gebilde nicht als Futterhäuschen, sondern der Sicherung des Nachwuchses: Seine Wände bieten Platz für 36 Mehlschwalben-Nester, zusätzlich sollen noch zwei Fledermaus-Kästen kommen.
Ursprünglich handelt es sich bei Mehlschwalben um Felsbrüter. Sie haben sich jedoch an die menschliche Umgebung angepasst und sind daher zu „Kulturfolgern“ geworden, die ihre halbkugeligen Lehmnester an raue Hauswände bauen. Als besonders attraktiv gelten Neubaugebiete in Ortsrandlage, wo diese Insektenjäger zugleich Lehm finden, den sie als Baustoff benötigen – etwa in Gruben und Pfützen auf unversiegelten Wegen. Später dann werden die Bedingungen jedoch meist wieder schlechter: „Etwa, weil manche Häuser eine Anstrich bekommen, an dem die Nester nicht haften bleiben“, erläutert Beate Hippchen vom Naturschutzbund (Nabu) Freiburg. Zudem würden mit voranschreitender Bebauung die Lehmquellen immer mehr zur Mangelware, und manche Leute zerstörten verbotenerweise die Nester.

Eine solche Entwicklung ist auch im Stadtteil Rieselfeld zu beobachten, wo das neu aufgestellte Schwalbenhaus den geschützten Zugvögeln zukünftig neue Brutmöglichkeiten verschaffen soll. Ein paar Kunstnester, die neu ankommenden Mehlschwalben signalisieren, dass es sich hier gut bauen lässt, befinden sich bereits daran. Zugleich lassen sie aber Platz für selbstgebaute Nester. Den nötigen Baustoff können sich die in kleinen Kolonien brütenden Vögel mit dem mehlig weißen Bauch und dem gegabelten Schwanz an zwei nahe gelegenen Lehmmulden holen, welche die Naturschutzgruppe Rieselfeld bereits im angrenzenden Naturschutzgebiet angelegt hat.
Bei der genauen Standortwahl war einiges zu bedenken: Um für die Schwalben attraktiv zu sein, galt es, eine Lage am Rand des Stadtteils zu finden. Darüber hinaus mussten aber auch Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden – etwa, dass Kinder nicht am Mast hochklettern können. In Absprache mit der Stadt wurde das von einer Firma aus Hessen gelieferte Schwalbenhaus daher auf einem eingezäunten städtischen Grundstück errichtet, auf dem der Energiedienstleister badenova eine Bodenfilteranlage betreibt. Finanziert wurde die rund 8000 Euro teure Artenschutz-Maßnahme zu 70 Prozent über Fördergelder gemäß der Landschaftspflegerichtlinie, den Rest steuerte eine private Spenderin bei .
Um Pflege und Wartung wird sich Beate Hippchen, die das Projekt auf den Weg gebracht hat, selbst kümmern: „Das dürfte sich in einem überschaubaren Rahmen halten“, meint die Biologin. Wichtig seien jährliche Kontrollen, um den Bruterfolg zu dokumentieren und die Kunstnester von Parasiten zu reinigen. Rechtzeitig vor der Rückkehr der Mehlschwalben aus ihren afrikanischen Winterquartieren im Frühjahr soll zu deren Anlockung noch eine Klangattrappe installiert werden, die den Gesang der Vögel wiedergibt und mit Solarenergie betrieben wird.
3.12.2014, Andreas Braun

 

 Kolibris – die Juwelen der Lüfte

Kolibris sind DAS Erfolgsmodell der Evolution.
80 Flügelschläge pro Sekunde
Schwirrflug: Flügelschlag vor und zurück, nicht wie beim „normalen“ Vogel auf und zu.
400 – 1200 Herzschläge pro Minute
Alle 15 Minuten muß ein Kolibri Nektar trinken, um nicht zu verhungern.
Verringerung der Herzfrequenz von 400 auf nur 40 Schläge in der Nacht, um nicht zu verhungern. Also jede Nacht eine Art von Winterschlaf.
800 km Nonstop-Flug von Texas über den Golf von Mexiko – alljährlich zweimal.
Der kleinste Kolibri wiegt nur 2 Gramm. Der größte ist so groß wie eine Blaumeise.

Kolibris gehören zu den bemerkenswertesten Bewohnern der Erde. Allein in den Bergwäldern der Anden sind bei der Bestäubung mit Blütenpollen mehr als 8.000 Pflanzenarten von den farbenträchtigen Tieren abhängig. Kolibris sind dafür berühmt, dass sie im Flug auf der Stelle schweben können. Die Flugkünstler können sogar rückwärts oder kopfunter fliegen. Ihre Flügel flattern bis zu 80 Mal in der Sekunde. Obwohl die Kolibris relativ klein sind, besitzen sie doch eine enorme Leistungsfähigkeit. Bemerkenswert ist schon ihr Ruhepuls von 400 Schlägen in der Minute, aber bei intensiver Flugleistung steigert er sich auf 1.200 Herzschläge pro Minute, 20 Schläge in der Sekunde. Es ist daher kein Wunder, dass Kolibris sich von nahrhaftem Nektar ernähren und 80 Prozent des Tages auf Zweigen sitzend verbringen, um die Kräfte zu schonen. Aufgrund ihres extrem hohen Energiebedarfs müssen sie im Schnitt allerdings alle 15 Minuten fressen. Kolibris müssen ihre Futterquellen um jeden Preis verteidigen, denn sonst laufen sie Gefahr, binnen kürzester Zeit zu verhungern.
Mehr zum Film am 27.8.2014 um 20.15 Uhr im NDR-Fernsehen auf
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/expeditionen_ins_tierreich/Kolibris-Juwelen-der-Luefte,sendung271926.html

 

 

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