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- Niedergang: Ökonomie, Freiheit (1.11.2025)
- Gewöhnung an den Niedergang (28.7.2025)
- Wenn aus Hotels Albträume werden – und niemand sich wundert (24.7.2025)
- Dener: Gewöhnung ist der Anfang vom Ende (22.7.2025)
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Wenn aus Hotels Albträume werden – und niemand sich wundert
Muffiger Luxus, schweigende Gäste – wenn Hotels und Lounges zu Albträumen werden
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Im Zimmer (des Münchener Hotels) stand ein Hinweis-Schild, dass man nicht kochen und – man glaubt es kaum – nicht schächten (!) darf. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: eine Warnung vor der rituellen Schlachtung von Tieren ohne Betäubung, durch Kehlschnitt und Ausbluten – in einem Hotelzimmer in München. Willkommen im Deutschland des Jahres 2025 – wo offenbar alles möglich ist und man mit dem Schlimmsten rechnen muss.
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Wo man hinblickt, Zerfall: In Flughäfen fehlen Gepäck-Mitarbeiter, in Behörden Termine, in Hotels die Sauberkeit – und in der Politik die Scham. Der Mittelstand wird stranguliert, während Start-ups aus Katar subventioniert werden. In mancher Notaufnahme wartet man länger als auf einen neuen Pass. Der Handwerker sagt, er komme im Oktober – nur ohne Jahreszahl. Und in so manchem Ministerium hat man das Gefühl, es regiert nicht der Verstand, sondern ein Workshop-Protokoll. Was ich in München erlebte, war nicht das einzige „Hotel-Erlebnis” der letzten Zeit.
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Wer noch einen Funken Stolz oder Selbstachtung hätte, würde gehen. Ein Zeichen setzen. Aber niemand geht. Alle bleiben stehen. Schweigend, blicklos, wie eine Schafherde. Und ich? Ich stand mittendrin. Und wartete. Die Resignation, die Selbstaufgabe – sie scheinen ansteckend zu sein.
Vielleicht ist es genau das, was mich so sehr an die späte Sowjetunion erinnert: Nicht die Armut, nicht der Mangel – sondern diese schleichende Gleichgültigkeit gegenüber dem Verfall. Diese Mischung aus Rückzug, Resignation und stillem Zorn.
Ich weiß, das klingt düster. Aber vielleicht hilft es, wenn wir anfangen, diese Geschichten zu erzählen. Nicht um zu jammern – sondern um zu erinnern, wie es mal war. Und wie es nicht werden sollte. Denn die Jüngeren kennen es oft nicht anders – sie halten diesen Niedergang für Normalität.
Was ich hier geschildert habe, sind nur Symptome. Die eigentliche Frage lautet: Wie konnte es so weit kommen? Was hat diesen schleichenden Verfall möglich gemacht – und warum scheint sich kaum noch jemand daran zu stören?
Wenn Sie ähnliche Erlebnisse hatten: Schreiben Sie mir. Denn manchmal verdeutlicht nichts den Ernst der Lage so sehr wie ein Schild, das sagt, man solle bitte nicht schächten. In einem Hotelzimmer. In München. Aber es geht längst um mehr als Anekdoten. Es geht um ein Lebensgefühl, das still verloren geht – und um eine Gesellschaft, die sich daran gewöhnt, dass wenig klappt, und noch weniger hinterfragt wird.
… Alles vom 24.7.2025 bitte lesen auf
https://reitschuster.de/post/wenn-aus-hotels-albtraeume-werden-und-niemand-sich-wundert/
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Einige Kommentare:
Fragen Sie doch einmal, wie die Angestellten bezahlt werden? Die Bezahlung der dort Beschäftigten steht wahrscheinlich im Gegensatz zu den harten Arbeitsbedingungen dieser, aber auch im Gegensatz zu den Übernachtungspreisen. Kein Wunder, wenn Menschen lieber ins Bürgergeld gehen als für harte Arbeit schlecht bezahlt zu werden. Es gibt sicher auch Hoteliers, die ihre Mitarbeiter anständig bezahlen – aber diese haben sicher kein Problem Personal zu bekommen und zu halten. Hans B.
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Sie sprechen ein berechtigtes Thema an – die oft harten Arbeitsbedingungen und niedrigen Löhne im Hotelgewerbe. Und ja, es ist richtig: Wer seine Mitarbeiter fair behandelt und ordentlich bezahlt, hat in der Regel weniger Probleme, Personal zu finden. Aber genau das ist ja der Punkt: Es gibt viele offene Stellen, und dennoch bleiben sie unbesetzt – selbst bei Hotels, die deutlich über Mindestlohn zahlen. Die Realität ist eben nicht so einfach, wie es sich in einem moralischen Kurzschluss darstellt. Wenn Arbeit sich finanziell kaum mehr lohnt – etwa, weil Bürgergeld mit Wohngeld, Heizkostenzuschuss und Aufstockung oft mehr bringt als ein Einstiegsgehalt –, dann funktioniert der Arbeitsmarkt nicht mehr.
Der Artikel prangert genau diese Schieflage an. Nicht aus Arroganz gegenüber Geringverdienern, sondern aus Respekt vor all jenen, die jeden Morgen aufstehen, malochen – und sich am Monatsende trotzdem fragen, ob sie dümmer sind als der Nachbar, der es sich auf der Couch bequem gemacht hat. Boris reitschuster
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Es gibt einfach zuviel fürs Nichtstun und Leistung lohnt sich nicht mehr. Wenn 53 Cent von jedem verdienten Euro bein Staat hängenbleiben, bekommt man Zustände wie wir sie jetzt sehen. FZW
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Diese Zustände liegen an den Eigentumsverhältnissen. In der DDR hatten wir das sog. Volkseigentum. Alles gehörte allen und keinem. Das führte zu Gleichgültigkeit und Verfall.
Heute ist das ähnlich. Es gibt zwar Besitzer, aber die besitzen oft so viel, dass sie sich nicht mehr selbst darum kümmern können. Die Verantwortung wird outgesourct und die mit der Verantwortung Beauftragten haben natürlich nicht das gleiche Interesse am Unternehmen wie ein vor Ort tätiger Besitzer. Sie agieren deshalb nicht anders als ein DDR-Kombinatsdirektor. Also im besten Fall Dienst nach Vorschrift, nichts riskieren und nur nicht auffallen. Verstärkt wird das durch eine Atmosphäre, wo jeder weiß, dass sich Leistung und Engagement nicht mehr lohnen. Ossi
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Dener: Gewöhnung ist der Anfang vom Ende
Der Tag, an dem wir aufhören, uns über die Zustände in der Republik zu wundern, war gestern. Fast jedes Wochenende demonstrieren sie. „Free Palestine“ steht auf den Schildern, doch gemeint ist: „Down with Israel“, „Down with the West“, „Down with you“. Es sind dieselben Parolen, dieselben Fahnen, dieselben Gesichter. Nicht dieselben Messer – die wechseln. Statistisch https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1471312/umfrage/messerangriffe-in-deutschland/#:~:text=Im%20Jahr%202024%20wurde%20in,um%20etwa%202%2C6%20Prozent. : 79–80 Messerattacken pro Tag in Deutschland. In Worten: Neunundsiebzig. Täglich.
Währenddessen passiert im Inneren der Republik das, was gefährlicher ist als jede Ideologie: die schleichende Gewöhnung. Wir nehmen es hin – wie man Regen hinnimmt oder Stau. Jahr für Jahr werden über 200.000 Menschen (2023) https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/200-000-einbuergerungen-dieses-herkunftsland-ist-am-haeufigsten-vertreten-19748894.html eingebürgert (im Jahr 2024 sogar 291.000 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/06/PD25_204_125.html#:~:text=291%20955%20Einb%C3%BCrgerungen%20im%20Jahr%202024%20%2D%20Statistisches%20Bundesamt ), die in der Mehrzahl nicht einmal Deutsch sprechen. Warum auch? Integrationsdruck existiert nicht. Wer braucht Sprache, wenn es Unterstützung in jeder Sprache gibt – nur nicht in Klartext?
Der Sozialstaat verteilt großzügig – Rentner zählen Centbeträge an der Kasse, während vollausgestattete Familiennachzüge gefördert, nicht gefordert werden. Und die Bundeswehr? Dafür haben wir ein Sondervermögen geschaffen. Klingt nach Extrakasse. Tatsächlich ist es ein Ausdruck der Hilflosigkeit, kaschiert als Kraftakt.
Was damit finanziert werden sollte:
Munition, die funktioniert. Schiffe, die schwimmen. Flugzeuge, die fliegen. Kasernen, die nicht schimmeln. Personal, das mehr ist als Symbolfoto.
… Alles vom 22.7.2025 von Ahmet Refii Dener bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/gewoehnung_ist_der_anfang_vom_ende
Ahmet Refii Dener ist Türkei-Kenner, Unternehmensberater, Jugend-Coach aus Unterfranken, der gegen betreutes Denken ist und deshalb bei Achgut.com schreibt. Mehr von ihm finden Sie auf seiner Facebookseite und bei Instagram.
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Einige Kommentare:
Wir sind nicht im Modus der Anpassung durch Müdigkeit, sondern durch Beliebigkeit infolge von Identitätslosigkeit, die wiederum eine Folge der Reeducation nach WKII ist. Den Deutschen wurde ihre Kultur auf 12 Jahre im letzten Jahrhundert verkürzt und das „Ewige Schuld“-Syndrom eingeimpft. Kulturell gesehen sind sie vor diesem Hintergrund defacto wehrlos. Deshalb lassen sie auch widerstandslos ihr Land von ihren sozialistischen „Eliten“ und den von ihnen illegal importierten Migrantenhorden zerstören. S.Buch
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Ich teile den Pessimismus des Autors. –– Zu Wiebke Ruschewski: Dies ist kein sozialistisches Experiment. Von Wirtschaftsverwaltung, und das ist ja Kern des Sozialismus, versteht Links-Grün GAR nichts. Dies ist ein Experiment im Abwracken von Recht und Ordnung: Wie lange braucht es, bis die Menschen die Nase voll haben von der Anarchie und der täglichen Gewalt und einem Diktator zur Macht verhelfen, der wieder Recht und Ordnung herstellt. Bald wird es nur noch zwei Möglichkeiten geben: Einen nationalistischen deutschen Diktator (den KEI NER will) oder einen Islam-Diktator. Auf eines von beiden wird es hinauslaufen. marcel Seiler
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Herr Dener, die joy of destruction liegt in der DNA von linken Schlafwandlern. Michael
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Etwas ändern, wie denn. Mit demokratischen Mitteln ist das schon jetzt praktisch un möglich. Wenn sie die AFD verboten haben, muß die CDU dran glauben. Das wars dann. Herr Merz ist offensichtlich zu dumm um das zu merken. Was uns dann noch bliebe, wäre Gewalt. Aber Revolutionen in D. gibt es nicht, Bahnsteigkarten ja auch nicht mehr. Johannes Homann
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Bei Egon Friedell („Kulturgeschichte der Neuzeit“) ist der Gedanke, dass sich das Bewusstsein das Sein schafft. Demzufolge waren die Verwahrlosung, die Degeneration und die Idiotie seit Jahrzehnten da und hatten die Gesellschaft durchseucht – lange BEVOR die große Frau Merkel erschienen ist. Frau Merkel, Massenmigration, Corona, LGBTQ-Kult und Klimawahn sind nur denkbar und möglich, weil der Boden dafür bereitet war. Wir stumpfen nicht gegenüber der Krankheit ab, sondern gegenüber ihren Auswirkungen – denn die eigentliche Krankheit ist unsere Abstumpfung und die ekelhaften Beulen, Pickel und Abszesse sind deren Symptome. Robert Schleif
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Mit den Leuten, die das alles seit Jahren hier anrichten, wird sich NICHTS ändern. Dekadenz, Feigheit, Opportunismus, sich in das selbst verbrochene Schicksal ergeben ist das, was die auszeichnet. Eine reine Ochlokratie mit ihren jämmerlichen Politdarstellern, Helfern und Profiteuren, sie leben von ihren Posten, produzieren ständig neue unnütze Freßtröge und können nicht nur ihre Mandate nicht sondern auch nichts anderes. Lieber lassen sie das Land, das sie als (schlecht verwaltete) Erbhöfe betrachten, verrecken als den Verlust ihrer Futtertröge durch fundamentale Änderungen zu riskieren. Also wird weiter auf den Deckel gesoffen.
Die Karre sitzt so im Dreck in D, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass eine Änderung möglich ist. So lange die schicksalsergebenen Insassen dieses Landes glauben noch etwas verlieren zu können, wirkt bei ihnen noch die Droge der Hoffnung. Wann die schleichende Gewöhnung ans Schlechter werden in Wut umschlägt weiß ich nicht. Und die Politkader halten ja auch mächtig den Deckel drauf. Es wird also noch viel schlimmer werden müssen. Dazu braucht man kein großartiger Prophet zu sein. Mit allem was Sie schreiben haben Sie natürlich recht. Nütz aber nichts. Dr. Joachim Lucas
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Mein persönlicher Point of No Return war bereits 2015 erreicht. Die Grenzöffnung war für mich der Anfang vom unwiederbringlichen Ende dieses Landes. Dass es in Sachen Migration und Integration nicht so dolle läuft, war schon in den 90ern zu meiner Teenie Zeit ziemlich klar ersichtlich. Aber damals hatte ich noch eine gewisse Hoffnung, dass es mit einer fähigen Regierung doch wieder besser werden könnte. Oder dass ich zumindest mein Leben noch halbwegs unbehelligt von dieser Sch**** irgendwie rum kriege. 2015 wirkte dann aber noch wie ein regelrechter Brandbeschleuniger auf viele negative Entwicklungen. Ich habe die Hoffnung auf eine gute Zukunft dieses Landes längst aufgegeben. Was mich jedoch am meisten wurmt ist die Tatsache, dass dies alles absolut vorhersehbar (und von manchen Leuten auch durchaus gewollt) war. Wie es bei uns in ein paar Jahren sein wird, kann man seit Jahrzehnten in GB und Frankreich bewundern. Mögen die Verursacher auf ewig in der Hölle schmoren. Für mich sind sie nichts geringeres als Völkermörder.
Wir erleben hier gerade das Dritte sozialistische Experiment auf deutschem Boden innerhalb von 100 Jahren. Das Dritte! Warum ist dieses Volk nicht fähig, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen? In anderen Ländern war man da durchaus erfolgreicher. Wobei man fairerweise sagen muss, dass die Ossis erwartungsgemäß bei dem Thema scharfsichtiger sind als die Wessis. Es war ein gewaltiger Fehler, dass man die DDR so wenig aufgearbeitet hat. Und eine Person wie Merkel hätte nie Kanzler werden dürfen. Es ist eine Art späte Rache der DDR, die wir hier erleben. Das Dritte Reich ist gescheitert, die DDR ebenso. Dieses Mal ist man wild entschlossen, nicht zu scheitern. Man wird zwar scheitern – das tut der Sozialismus immer – aber die Schäden werden dieses Mal nicht mehr zu beheben sein, da es unsere bis vor kurzem halbwegs homogene Gesellschaft mit gemeinsamen Werten nicht mehr geben wird. Ich halte D für unheilbar todkrank. Was nicht heißt dass ich mich an diesen Irrsinn gewöhnt habe. Ich bin nur realistisch. Und ich bin heilfroh dass ich keine Kinder habe! Wiebke Ruschewski
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