Omas-gegen-rechts

Home >Engagement >Demokratie >Rechts >Kampf-gegen-rechts >Omas-gegen rechts

Auf dem Dreirad mit dem eigenen Schatten unterwegs am 4.3.2025

 

https://www.omasgegenrechts-freiburg.de

Die zahlreichen mir bekannten Omas, die sich bei „Omas gegen Rechts“ engagieren, sind alle sehr sympathisch, da aktiv und unternehmenslustig. Auf den Hinweis, dass „Omas gegen Rechts“ der Klarheit halber eigentlich „Omas gegen Rechtsextremismus“ heißen müsse, folgt oftmals die Antwort „Warum?“ bzw. „Aber wir setzen und doch gegen den Rechtsextremismus ein.“
Nach längerem Gespräch ist allen klar: Die Omas setzen sich gegen alle Formen von Extremismus ein: gegen Rechtsextremismus, Linksextremismus wie islam-motivierten Extremismus (Islamismus).
Und auf den Hinweis, daß in Berlin „Omas gegen Rechts“ wiederholt mit Extremisten von links (Antifa) und Islamisten (Hamas) demonstrieren, erfahre ich Unverständnis und Distanzierung.
.
Rüdiger Safranski: „Wo es Links gibt, muß es auch Rechts geben“
Deshalb:
„Kampf gegen Rechtsextremismus“ statt „Kampf gegen Rechts“
„Kampf gegen Linksextremismus“ statt „Kampf gegen Links“
„Omas gegen Rechtsexxtremismus“ statt „Omas gegen Rechts“

„Der ganze „Diskurs gegen rechts“ ist eine Ablenkung vom „Diskurs gegen oben““
(Ulrike Guerot)
.
Der „Kampf gegen Rechts“ ist seit Jahren ein Ablenkungsmanöver, um die wahren Probleme nicht lösen zu müssen: Illegale Migration, Energiepolitik, Deindustrialisierung, Bildungsmisere, marode Infrastruktur, EU-Reform, usw.
=============================================================

 

Omas für Linksextremismus und „Demokratie leben“
Achter und letzter Teil der Serie „Demokratie leben“: Den berüchtigten „Omas gegen Rechts“ auf der Spur
Die vier Damen wirken auf den ersten Blick harmlos und gebrechlich. Sie tragen „Omas gegen Rechts“-Jacken, haben „Omas gegen Rechts“-Sticker an ihren Mützen. Und sie haben in der Innenstadt von Hannover eine Mahnwache gegen Faschismus organisiert.
„Wir machen das regelmäßig, die Uta ist da sehr umtriebig“, sagt eine von ihnen, als die JUNGE FREIHEIT inkognito mit ihnen spricht. Mit Uta ist Uta Sänger gemeint, die als Motor der Hannoveraner Gruppe gilt. Sie organisiert Demos, spricht auf linken Veranstaltungen. Auch auf denen der radikaleren Art, wie etwa beim Netzwerk Friedenskooperative, einer DKP-Vorfeldorganisation aus der sogenannten Friedensbewegung. „Wir haben da keine Hemmungen“, antwortet eine der Mahnwachen-Frauen auf die Frage, ob die „Omas gegen Rechts“ Seite an Seite mit Linksextremisten demonstrieren würden. Zur Antifa in Hannover habe man einen „guten Draht“. Eine weitere Frau aus der Mahnwachen-Gruppe meint: „Das sind ganz tolle Leute, ich weiß gar nicht, warum die sich immer unter schwarzen Masken verstecken. Sie können doch ruhig zu dem stehen, was sie machen.“ Gemeinsam mit den Linksextremisten habe man schon „viele Demos besucht“. Ebenfalls gemeinsam mit der Antifa seien einige Omas auch beim System Change Camp in Frankfurt dabei. „Die Frankfurter Omas sind da ähnlich stark aktiv wie wir in Hannover. Wir müssen da zusammenstehen, auch bis ganz nach links außen.“

Der Dachverband der Omas bekommt kein Fördergeld, aber …
Die JF nahm die Spur auf, war im Sommer ebenfalls auf dem System Change Camp im Frankfurter Grünwaldpark. Und traf dort auf „Aktivisten“, die selbst unter Gleichgesinnten innerhalb des Camps und trotz brütender Hitze ihr Gesicht mit schwarzen Sturmmasken verdecken, um nicht erkannt zu werden. Antifa-Fahnen wehen vor den aufgebauten Zelten im Wind. Die „Omas gegen Rechts“ kennt hier jeder. „Die haben sich dort hinten bei dem großen Zirkuszelt versammelt“, sagt eine der Linksradikalen, als die JF im Camp verdeckt recherchiert. Also auf zum Zirkuszelt.
Die Omas singen dort antifaschistische Lieder. Eines davon dreht sich um die AfD. Als der Parteiname während des Songs fällt, schütteln sich die etwa 20 Oma-Sängerinnen angewidert, machen Brech- und Würgegeräusche. Später recken sie die Fäuste in die Höhe, singen „Unsere Ziele sind leicht zu sagen, alle Faschisten vom Hof zu jagen“. Zahlreiche Extremisten aus der linksautonomen Szene und der von der Interventionistischen Linken beeinflußten Gruppe Ende Gelände sind in dem Camp dabei. Aktionstrainings für Besetzungen und Widerstand gegen Polizisten werden abgehalten, ebenso Solidaritätsveranstaltungen für die Hammerbanden-Linksterroristin Maja T.

Doch nicht nur in Frankfurt operieren die nach außen als harmlose rüstige Rentner auftretenden „Omas gegen Rechts“ mit Linksextremisten. Auch als Teilnehmer an dem von der Interventionistischen Linken organisierten Bündnis „Widersetzen“, das maßgeblich die gewaltsamen Ausschreitungen beim Gründungskongreß der AfD-Jugend in Gießen koordinierte (siehe Seite 4), waren sie mit von der Partie. In Kassel demonstrierte die Gruppe ebenfalls Seite an Seite mit gewaltbereiten Antifa-Aktivisten, zudem mit Linksextremisten wie der MLPD, der Sozialistischen Alternative und der trotzkistischen Gruppe Arbeitermacht, die mit ihrem Ziel der Weltrevolution laut Verfassungsschutz „selbst innerhalb des Linksextremismus“ als „isoliert“ gilt. Bei einer Mahnwache in München bestätigen „Omas gegen Rechts“-Teilnehmer: „Wir haben keine Probleme mit denen, wir kämpfen für das gleiche Ziel.“ Komme es zu Ausschreitungen, zögen sich die Omas dann aber doch zurück. „Wir stehen dann im Geiste an der Seite der jungen Kämpfer, aber in unserem Alter können wir da nicht mehr mitmischen“, lachen sie. „Sie hätten uns aber mal früher erleben sollen, als wir noch jung waren“, meint eine weitere Münchner Mahnwachen-Oma und hebt noch lauter lachend die Faust. Was der Münchner Gruppe wichtig ist zu betonen: Die „Omas gegen Rechts“ erhielten keine staatlichen Fördermittel, man trage sich einzig aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.

Wirklich? Zwar erhält der Dachverband tatsächlich kein Geld aus „Demokratie leben!“. Der Grund: Der bundesweit 35.000 Mitglieder zählende Dachverein ist nicht gemeinnützig. Die zahlreichen Regionalgruppen-Bündnisse der „Omas gegen Rechts“ hingegen kassieren sehr wohl Fördergelder. Wie etwa die „Omas gegen Rechts“-Gruppe in Bamberg, die mit mehr als 4.000 Euro an Steuergeldern bedacht wurde. Auch in der niedersächsischen Kleinstadt Buxtehude bei Hamburg regnete es 2023 Geld aus der Staatsschatulle. Der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz sorgte persönlich dafür, daß die Ortsgruppe 5.000 Euro aus dem Kanzleramt erhielt. Insgesamt rund 23.000 Euro an „Demokratie leben!“-Zuschüssen flossen über die Regionalgruppen an die „Omas gegen Rechts“. Über die eher intransparent gehaltenen Aktions-und Initiativfonds könnten zudem noch weitere Steuergelder geflossen sein, von denen noch nichts bekannt ist.

Warum ändert die CDU nichts an „Demokratie leben“?
Gegründet wurden die „Omas gegen Rechts“ 2017 in Österreich. Ein Jahr später gründete die heutige Bundesvorsitzende des Vereins, Anna Ohnweiler, einen ersten deutschen Ableger in dem Schwarzwald-Städtchen Nagold, wo sie seit 2023 für die SPD im Gemeinderat sitzt. Der Verein beschreibt sich als überparteilich, operiert zumeist jedoch im Stile einer linken Vorfeld-Organisation – mit den beschriebenen Verbindungen weit ins linksextreme Milieu. Die Gründerin und Landesvorsitzende der „Omas gegen Rechts“ in Berlin-Brandenburg, Maja Wiens, war einst ehemalige inoffizielle Mitarbeiterin der DDR-Staatssicherheit, operierte unter dem Decknamen „Marion“.
Im Bundesfamilienministerium, wo das Programm „Demokratie leben!“ angesiedelt ist, will man nun die Auswüchse der Bezuschussung linksradikaler Projekte aus den Zeiten der Merkel-Ära und der Ampel-Regierung überprüfen. Eine Abteilung für interne Revision soll im Laufe der Legislaturperiode die Zuschußpraxis an fragwürdige linksradikale Projekte unter die Lupe nehmen. Zugleich hatte Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) massive Veränderungen im Programm angekündigt. Zu spüren ist davon bisher noch nichts.
Das dürfte auch damit zusammenhängen, daß im Ministerium auf den Schlüsselpositionen noch das gleiche Personal auf seinen Posten sitzt wie in der Merkel- und Scholz-Zeit. So fungiert als Leiter der Unterabteilung 10 nach wie vor Thomas Heppener. Die Abteilung ist für „Demokratie leben!“ verantwortlich. Heppener war vor seiner Zeit im Ministerium nicht nur Direktor des Berliner Anne-Frank-Zentrums, sondern einst auch als Geschäftsführer der Jungsozialisten in der DDR aktiv. Auch in dem der Unterabteilung 10 unterstehenden Referat 102 ist es bisher zu keinen personellen Veränderungen gekommen. Das Referat ist mit der „Demokratieförderung“ betraut und nach wie vor mit Claire Bortfeldt besetzt, die zuvor als Dozentin an der linkslastigen Berliner Humboldt-Universität tätig war und dort im Bereich „Gender Studies“ unterrichtete. Angesichts dieser Personalien sowie des ausgeuferten Umfangs an Projektförderungen dürften Priens angekündigte „Veränderungen“ wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Hinzu kommt eine politische Komponente. „Die CDU benutzt ‘Demokratie leben!’ auch als Verhandlungsmasse, um ihr wichtige Projekte in den Bereichen Wirtschaft, Energie, Entbürokratisierung und Migration durchzusetzen“, sagen CDU-Insider der JF. Soll heißen: Kommt der Koalitionspartner SPD der Union bei ihren Prestige-Projekten entgegen, bleibt „Demokratie leben!“ weitgehend unangetastet. Schalten die Sozis aber auf stur, wird man seitens der Union dem Programm über kurz oder lang genauer auf die Finger sehen
… Alles vom 5.12.2025 von Hinrich Rohbohm bitte lesen in der JF 50/25, Seite 6

 

 

Chefin von „Omas gegen Rechts-Berlin“ war Stasi-IM „Marion“
Einst lieferte sie als IM „Marion“ akribisch Spitzelberichte für die Stasi. Heute führt Maja Wiens die Berliner „Omas gegen Rechts“ an und wird von Politik und Medien als moralische Instanz gefeiert. Ein Blick auf eine deutsche Biografie.
Eigentlich ist es seit Anfang der 1990er Jahre bekannt, wer die spätere Chefin von „Omas gegen Rechts – Berlin“ (OgRechtsBln) ist bzw. zu DDR-Zeiten war. Maja Wiens heißt sie. Sie firmiert als Schriftstellerin und Journalistin. 1952 wurde sie in der DDR geboren, von 1978 bis 1983 war sie Stasi-Spitzelin. In dieser Eigenschaft soll sie im Auftrag der Stasi mit westdeutschen Grünen und der Friedensbewegung zu tun gehabt haben. 1983 beendete sie, so heißt es, die Zusammenarbeit mit der Stasi, weil sie von den westdeutschen Grünen und der Friedensbewegung beeindruckt gewesen sei. https://berlingeschichte.de/lesezei/blz97_06/text02.htm

Parallelen zu Anetta Kahane von der Amadeu-Antonio Stiftung (AAS)
Im Unterschied zur AAS bekommt die OgR-Bundesorganisation keine Steuergelder. Die AAS indes sehr üppig. Für 2025 sind für die AAS auf acht Positionen in der Summe von mehr als 2,5 Millionen Euro vorgesehen. https://dserver.bundestag.de/btd/20/151/2015101.pdf
Ansonsten scheinen die Berliner OgR-Frontfrau Maja Wiens und die langjährige AAS-Frontfrau Anetta Kahane (*1954) viel gemeinsam zu haben. Als Schwestern im Geiste sozusagen. Auch Anetta Kahane, 1998 Begründerin und bis 2022 AAS-Vorsitzende, war unter dem Decknamen „Victoria“ von 1974 bis 1982 Stasi-IM.
… Alles vom 3.8.2025 von Josef Kraus bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/chefin-omas-gegen-rechts-berlin-war-stasi-im-marion/
.
.
„Omas gegen Rechts“ besonders umstritten
Union hat 551 Fragen zu rot-grünen „NGOs“ und „Demos gegen Rechts“
In 551 Fragen (hier nachzulesen https://dserver.bundestag.de/btd/20/150/2015035.pdf) verlangen CDU und CSU Aufklärung über zahlreiche Organisationen, die sich in den vergangenen Jahren im Dunstkreis der Politik und meist linker, grüner Parteien etabliert haben.

Noch in der Vorbemerkung zu den Fragen stellen die Fragensteller fest, dass der Verein „Omas gegen Rechts“ ein „besonders umstrittenes Beispiel“ sei, der sogar Fördermittel aus dem Programm „Demokratie leben!“ des Familienministeriums erhalte. Friedrich Merz und der CDU fällt nun also endlich auf, dass das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ seinen Zweck verfehlt, wenn es solche einseitig orientierten Vereine durch Steuergeld unterstützt.
…. Alles vom 26.2.2025 von Matthias Nikolaidis bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/union-fragen-staatliche-finanzierung-ngos/