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Dreiland mit Elsässer, Badener und Nordschweizer (von links)

Dreiland mit Elsässer, Badener und Nordschweizer (von links)

 

Charles Murray: „Facing Reality – Two Truths about Race in America”
Charles Murray: Nun ist sein nächstes Opus angekündigt, „Facing Reality: Two Truths about Race in America”, und bereits der Ankündigungstext klingt verheißungsvoll:
„Die Vorwürfe des weißen Privilegs und des systemischen Rassismus, die das Land auseinanderreißen, sind realitätsfern. Zwei bekannte Tatsachen, die längst zweifelsfrei dokumentiert sind, müssen offen dargestellt und in unser Denken über die öffentliche Ordnung einbezogen werden:
Amerikanische Weiße, Schwarze, Hispanics und Asiaten haben unterschiedliche Gewaltkriminalitätsraten und unterschiedlich verteilte kognitive Fähigkeiten.
Die Vorwürfe des Rassismus bei der Polizeiarbeit, bei der Zulassung zum College, der Segregation beim Wohnen sowie der Einstellung und Beförderung am Arbeitsplatz ignorieren die Art und Weise, in der die Probleme, die zu den Vorwürfen des systemischen Rassismus führen, von diesen beiden Realitäten getrieben werden.
Was kann es nützen, sie an die Öffentlichkeit zu bringen? Amerikas kostbarstes Ideal ist jenes, das früher als amerikanisches Glaubensbekenntnis bekannt war: Menschen dürfen nicht danach beurteilt werden, woher sie kommen, aus welcher sozialen Klasse sie stammen oder nach Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnis. Sie müssen als Individuen beurteilt werden.
Die herrschende progressive Ideologie lehnt dieses Ideal ab und fordert stattdessen, dass der Staat die Menschen nach Rasse, sozialer Herkunft, Religion, Geschlecht und sexueller Orientierung beurteilt.
Wir in der Mitte links und in der Mitte rechts, die natürlichen Verteidiger des amerikanischen Glaubensbekenntnisses, haben uns in eine Ecke gestellt. Wir wollten nicht offen aussprechen, dass verschiedene Gruppen signifikante Gruppenunterschiede aufweisen. Da wir nicht bereit waren, das zu sagen, wurden wir wehrlos gegen die Behauptung, Rassismus sei daran schuld. Was könnte es sonst sein?
Wir hatten Angst zu antworten. Wir müssen. Sich der Realität zu stellen, ist ein Schritt in diese Richtung.”
… Alles vom 7.2.2021 bitte lesen auf
https://www.klonovsky.de/2021/02/8-februar-2021/

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Egal-Sein im Alter: Befreiung zum Wesentlichen
Der älter werdende Mensch sieht sich mit der Versuchung konfrontiert, fünf gerade sein und sich gehen zu lassen, zu verfetten, der Schwerkraft zu folgen, zu verwahrlosen, zu clochardisieren, weil es ja ohnehin egal ist. Wem will er schließlich noch imponieren? Wem etwas vorspielen? Für wen sich anstrengen? Wofür dieser ganze Aufwand, die Form zu halten? Die Karriere hat längst ihren Höhepunkt erreicht bzw. überschritten; die Kinder sind aus dem Haus oder befinden sich zumindest in einem Alter, wo es angezeigt wären; den Frauen muss man nichts mehr vorgaukeln; Leibesübungen tragen längst den Charakter von Abwehrschlachten und werfen die Frage nach dem Sinn dieser Zeitverschwendung auf; alles Alltägliche erfordert zunehmende Anstrengungen. Aus dem Spiegel lugt der Verfall. Im Gegenzug wachsen die Gleichgültigkeit, die Bequemlichkeit und der Appetit. Vor allem locken die Wonnen der Gastronomie! Und des Sitzens überhaupt! Wofür sich noch anstrengen? Warum noch etwas lernen? Warum noch komplizierte Texte lesen? Warum sich jeden Morgen rasieren? Warum eine Krawatte umbinden? Wozu überhaupt auf Kleidung achten? Warum auf den Bauchumfang? Es interessiert doch niemanden, und außerdem ist es viel bequemer, all diese Zwänge hinter sich zu lassen, du stirbst ja eh bald oder ziemlich bald, jedenfalls irgendwann, dann ist es egal, wie gut der Anzug sitzt und was du auf den Rippen hast.
Wer sich umschaut, stellt unweigerlich fest, dass dies die mehrheitsfähige Perspektive aufs letzte Lebensdrittel ist. Und sie hat ja viel für sich. Trotzdem muss man ihr entschieden widerstehen. Sein tatsächliches Alter nicht zu verleugnen ist das eine, sich der Regression hinzugeben das andere.
Es stimmt, jenseits einer gewissen Altersgrenze
werden immer mehr Dinge egal,

doch ich betrachte das als eine Befreiung zum Wesentlichen,
nicht zur Indolenz.

Für viele meiner Zeit- und Altersgenossen sind falsche politische Ansichten ein hinreichender Grund, den Kontakt abzubrechen, mir genügen bereits hervorsprießende Nasenhaare oder andere Zeichen äußerlicher Verwahrlosung, etwa das Tragen von Jacks Wolfshäuten, ihn gar nicht erst zu suchen.
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PS: “Diese bemüht selbstgefällige, offenbar überlebensnotwendige Abspaltungssehnsucht, diese spießige Selbstüberhöhung wird Ihnen auf die Füße fallen. Ein Aristokrat läßt den Rangniederen den Abstand nicht spüren.”
Leser *** Ach was, geehrter Herr ***, unsereins hat doch auch einen Erziehungsauftrag.
Alles vom 10.1.2021 bitte lesen auf
https://www.klonovsky.de/acta-diurna/,

 

 

Ayaan Hirsi Ali: Der weiße Mann als Unterdrücker – Wo bleibt der Widerstand?
Das ist paradox, denn es ist genau diese Freiheit, die es ihnen erlaubt, die eigene Ordnung madig zu machen und einen breiten Kulturrelativismus zu pflegen. Wer sich so unangreifbar weiss, hat gut reden.
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Das stimmt. Und diese Eliten leiden an kognitiver Dissonanz. Sie haben ihr Narrativ, wonach die westliche Kultur bloss auf Unterdrückung, auf der Perpetuierung von Unterdrückern und Unterdrückten beruht. Und wenn dann plötzlich jemand aus einem echten Unrechtsstaat kommt, in dem Menschen systematisch unterdrückt werden, und ihnen sagt, dass sie falschlägen, wenn sie ihre eigene Kultur schlechtmachten und stattdessen fremde Kulturen idealisierten, nun ja, dann haben sie zwei Möglichkeiten. Entweder sie überdenken ihre Position. Oder sie diffamieren die Person, die solche unerhörten Dinge von sich gibt. Normalerweise tun diese Leute Letzteres – und machen die kognitive Dissonanz zum Dauerzustand.
Das tribale Denken greift allerdings auch in unseren Breiten um sich, und das war ja eigentlich die Pointe meiner Einstiegsfrage. Es wird in öffentlichen und zuweilen auch in privaten Diskussionen nicht mehr darauf geachtet, was jemand sagt, sondern bloss darauf, wer etwas sagt – wobei die Identität allein durch Gruppenzugehörigkeiten definiert wird.
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Als weisser heterosexueller Mann habe ich mittlerweile denkbar schlechte Karten – ich verkörpere das neue Klischee des Bösen par excellence.
Wir erleben durch einen Teil der Gesellschaft gerade die Dämonisierung des weissen Mannes. In jedem weissen Mann – so das hyperradikale linke Narrativ, das in den USA längst etabliert ist und in Europa auch immer weitere Kreise zieht – steckt ein Unterdrücker, ein Täter, ein Patriarch. Er vereinigt auf sich alles Geld und alle Macht der Welt. Was immer er sagt, steht deshalb unter Verdacht – er will damit bloss seine Machtstellung, seine Privilegien, seine Dominanz verschleiern oder rechtfertigen. Und ich frage mich tatsächlich, warum viele diesen Blödsinn einfach so hinnehmen. Wo bleibt der Widerstand?
… Alles vom 24.11.2020 von Ayaan Hirsi Ali bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/feuilleton/ayaan-hirsi-ali-ueber-freiheit-religion-und-identitaetspolitik-ld.1587611

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Finkielkraut: Weißer Auto-Rassismus der Linken
Der Philosoph Alain Finkielkraut, Mitglied der Académie Française und Kind polnisch-jüdischer Eltern, die das KZ überlebt haben, hat zu den euopäischen Anti-Rassismus-Demos in einem Welt-Interview Stellung genommen:
Angela Merkels „Wir schaffen das“ hat 2 Mio Zuwanderer gebracht und ist gescheitert:
„Die Europäer sind nicht gefragt worden. Aber die europäische Zivilisation will ihr Wesen bewahren. Die Nationen wollen das auch […] ›Wir schaffen das!‹ war einfach Unsinn. Sie sehen ja selbst: Ihr schafft es nicht. Dieser Mix aus extremem Moralismus und wirtschaftlichen Interessen war abstoßend. Die Deutschen wollten sich damit freikaufen und endlich ein moralisch tadelloses Volk werden. Aber das passiert auf Kosten der Juden, die die ersten Opfer sind, wenn immer mehr Einwanderer hineingelassen werden.“
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Die politische Linke kennt nur den Antisemitismus von rechts, nicht aber mit den eingewanderten muslimischen Judenhass:
„Als Merah, der Attentäter von Toulouse erschossen wurde, schrieb ein Journalist: ›Zum Kotzen, dass es kein Nazi war‹. Das sagt alles. Die Antirassisten wollen Nazis. Sie wollen Faschisten. Wenn sie keine bekommen, sind sie orientierungslos.“
Wie in deutschen No-go-Areas der Städte wagen auch in Frankreich Sicheheitskräfte kaum noch, einen konsequenten Polizeieinsatz gegen kriminelle Migranten durchzuführen – aus Angst: »In Paris und den meisten anderen französischen Städten hielten die Demonstranten, die da von einer wahren mimetischen Besessenheit ergriffen wurden, die gleichen Plakate und Schilder hoch wie in den USA: ›I can’t breathe‹, ›No justice, no peace‹ und ›Black lives matter‹. (…) In den sogenannten Arbeitervierteln sind es die Polizisten, die Angst haben. Sie werden dort, wie auch die Feuerwehrleute, in Hinterhalte gelockt und dann Opfer von Mörserfeuer, sie werden mit Eisenstangen attackiert, mit Steinen von den Dächern oder sogar Kanaldeckeln von Fußgängerbrücken beworfen.
Als 2007„Jugendliche“ in Villiers-le-Bel mit scharfer Munition auf sie schossen, haben sie das Feuer nicht erwidert. Das Ergebnis: Ein Dutzend verletzter Polizisten, aber kein einziger Demonstrant. Nach den Unruhen von 2005, die damals das ganze Land heimsuchten, verlangen die Vorgesetzten von den Beamten vor Ort, alles dafür zu tun, um Zwischenfälle und ungebührliches Verhalten zu vermeiden.«
Es gehe schon lange nicht mehr darum, „die Gleichheit der Menschenwürde zu verteidigen, sondern um eine Ideologie, eine Weltanschauung“, sagte Finkielkraut der Welt.
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Der Antirassismus habe sich „komplett gewandelt“. Das Ziel, Migranten in die „europäische Zivilisation zu integrieren“ sei dem Bestreben gewichen, den ausgebeuteten Migranten „Gerechtigkeit zu verschaffen“. Das „bürgerliche schlechte Gewissen“ sei von der „Beschämung, weiß zu sein“, geprägt, weshalb linke Weiße bereitwillig an ihrer eigenen Verdrängung aus dem öffentlichen Raum mitwirken, z.B. durch „Tage der Abwesenheit“ für Weiße an Unis. Alles Leid der Welt wird „toten weißen europäischen Männern“ angelastet. „Diese Kultur zu studieren, das bedeutet jetzt, sie anzuklagen und auseinanderzunehmen, ihr Prestige zu ruinieren, damit die Minderheiten ihren Stolz wiederfinden und sich die kulturelle Vielfalt ungehindert entfalten kann“. Für Finkielkraut zählt dieser „Auto-Rassismus“ zum „erschütterndsten und groteskesten unserer Zeit“.
Gäbe es tatsächlich einen „institutionellen Rassismus“, würden sich die Beamten die aktuellen Schmähungen und Verletzungen nicht gefallen lassen: „Wenn der Staat autoritär wäre oder auch einfach nur für die Respektierung seiner Gesetze sorgen würde, könnten dann illegale Einwanderer durch Paris marschieren?“ fragte Finkielkraut.
17.6.2020
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Die o.a. Zitate von Finkielkraut stammen aus:
Beim Antirassismus geht es nicht mehr um Gleichheit, sondern um Ideologie
… Alles vom 13.6.2020 bitte lesen auf
https://www.welt.de/kultur/plus209419763/Alain-Finkielkraut-Beim-Antirassismus-geht-es-leider-nicht-mehr-um-Gleichheit.html#Comments

 

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Andreas Vonderach: „Die Dekonstruktion der Rasse“
Michael Klonovsky hat in seinem Netz-Tagebuch „Acta Diurna“ auf ein wichtiges Thema hingewiesen: Rasse und Rassismus. Martin Luther King, so schreibt die freiheitliche Edelfeder, träumte noch von einer Welt, in der Rasse keine Rolle mehr spielt, doch die heutige westliche Welt ist zu einer geworden, in der „nahtlos von der Haltung, dass Rasse keine Rolle spielt, dazu übergegangen wurde, dass Rasse das einzige ist, was zählt“ (Douglas Murray).
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Neu dabei sei, so Klonovosky, dass der Aufruf zum Rassenhass sich bei vielen Weißen gegen die eigene Ethnie richtet und nicht geächtet, sondern sozial belohnt wird:
„Du bist als Weißer künftig automatisch schuldig und damit dran, auch wenn du arm bist, auch wenn deine Vorfahren nie Kolonien besaßen, nie Sklavenhandel betrieben haben, wenn du nicht mal ein Möbelstück aus Tropenholz besitzt und in deinen Lebensgewohnheiten überhaupt nicht bemerken würdest, wenn Afrika nicht existierte, schuldig in allen Anklagepunkten, von historischer Unterdrückung und Ausbeutung bis zur Klimawandelverursachung. Und wer schuldig ist, muss sühnen – die Richter ausgenommen. Deswegen drängen derzeit so viele in dieses Ehrenamt. Es wird ihre Hälse aber womöglich nicht retten, wenn es wirklich einmal ernst wird.“

Warum dieser Vorspann zu einem Buch, das „Die Dekonstruktion der Rasse“ heißt? Weil Klonovskys Überlegungen die Verpflichtung beim Leser hervorrufen, das Buch von Andreas Vonderach zu lesen, um die Zusammenhänge verstehen zu können.
Vonderachs Vorgehen ist dabei so einfach wie fundiert: Einerseits hat die akademische Forschung unter Beihilfe der linken Medienwelt alles dafür getan, dass die Menschen glauben, Rassen seien „Konstrukte“, Erfindungen, rechtes Geschwätz.
Andererseits gibt es – ob in den USA oder in Deutschland – Jobvorteile, wenn man einer Minderheit angehört, die offenkundig auch nach Kriterien „konstruiert“ werden, die ansonsten angeblich erfunden seien.

Man redet immer dann, wenn es gegen „die Weißen“ geht, von einer „historischen Verantwortung“ vor dem Hintergrund von Kolonialismus. Wer heute in die Schule geht, bekommt eingetrichtert: „Rassen gibt es nicht, wir sind alle gleich!“ Vonderach geht daher auf die kundige Spurensuche: Ist es wissenschaftlich wirklich fundiert, Rassen als Konstrukte zu begreifen? Gibt es Gegenargumente, die heute verschwiegen oder gar kriminalisiert werden? Wer redet von „Rasse ist eine Erfindung“ und wendet zeitgleich anti-weißen Rassismus an?
Das Buch ist klug, pointiert und mit Quellen belegt. Das wird ihm nicht helfen. Die Mainstream-Wissenschaft wird das Buch ignorieren, Linksradikale werden sich – wieder ­– auf den Autor stürzen. Und doch: Wir alle können dieses Buch lesen, prüfen, weiterreichen. Es muss in einer freien Gesellschaft doch möglich sein, begründeten Widerspruch zur offiziellen Staatsmeinung auszuhalten. Oder?
… Alles vom 4.5.2020 von Michael Klonovsky bitte lesen auf
https://michael-klonovsky.de/acta-diurna
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Andreas Vonderach: Die Dekonstruktion der Rasse
ISBN 978-3-99081-021-7
Ares Verlag, 2020, 112 Seiten, 14,00 €

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Die minderwertigen alten weißen Männer
Alte weiße Männer sind für linksradikale Rassisten bekannterweise diejenigen, die auf deren Werteskala ganz unten stehen, während junge Migrationshintergründler aus Afrika und der arabisch-islamischen Welt sich dort ganz oben befinden.
Die alten weißen Männer stehen auf dieser linksradikalen Rassistenskala nicht deswegen ganz unten, weil es irgendwelche empirisichen Befunde gäbe, dass sie besonders viele Straftaten und Gewaltverbrechen begehen würden. Auch nicht, weil ihr Intelligenzquotient weit unter dem aller anderen läge (eher wohl im Gegenteil) oder weil sie besonders oft auf Kosten anderer Menschen leben, welche sie ausnutzen würden.
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Nein, der Grund ist ein anderer. Alte weiße Männer werden von linksradikalen Rassisten deswegen so sehr gehasst, weil diese der Auffassung sind, jene hätten alle anderen Menschen über Jahrhunderte oder Jahrtausende furchtbar ausgebeutet und unterdrückt und so all ihren Reichtum, ihren Wohlstand, ja überhaupt alles nur darüber aufgebaut. Daher werden alle alten weißen Männer pauschal als bösartig oder minderwertig rubriziert.
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Und wenn nun einer hingeht und einen solchen alten weißen Mann totschlägt, dann macht er nichts Schlimmer oder gar Verwerfliches, nein, er bringt vielmehr die gigantische metaphysische Waage, die durch all das frühere angebliche und behauptete Unrecht aus dem Gleichgewicht geraten ist, wieder in dieses zurück.

Also eine klassisch rassistische Denkweise, weil das einzelne Individuum primär als Angehöriger einer Gruppe von Menschen gedeutet wird und mit den Handlungen anderer Individuen dieser Gruppe in Verbindung gebracht wird, die irgendwie alle als schuldig angesehen werden. Aufmerksame Leser bemerken hier das christliche, von Augustinus von Hippo (354 – 430) erfundene Motiv der Erbsünde, das nun nicht auf alle Menschen, sonder auf bestimmte Gruppen appliziert wird, nämlich hier Europäer und unter ihnen ganz besonders weiße alte Männer.
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„… in der ersten Phase des Aufstands muss getötet werden.
Einen Europäer erschlagen, heißt zwei Fliegen auf einmal treffen,
nämlich gleichzeitig einen Unterdrücker und einen Unterdrückten aus der Welt schaffen.
Was übrig bleibt, ist ein toter Mensch und ein freier Mensch.“

Dies schrieb der linksradikale französische Romancier und Existentialist Jean-Paul Sartre 1961 im Vorwort zu Frantz Fanons „Die Verdammten dieser Erde“, dem vielleicht Schlüsselwerk des Anti-Kolonialismus und Anti-Imperialismus. Dabei war Sartre alles andere als ein dummer, primitiver Zeitgenosse.
Ganz im Gegenteil, er gilt als Vordenker und Hauptvertreter des Existentialismus und geradezu als Paradefigur des französischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Der Mann war ohne jeden Zweifel hochintelligent, einer der einflussreichsten Denker des letzten Jahrhunderts. Aber geistig irgendwie ziemlich verdreht oder man könnte auch sagen: verblendet, wie so viele Neue Linke, wenn nicht alle.
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Nun hat also in Augsburg just ein solcher junger Migrationshintergründler mit türkisch-libanesischen Vorfahren bloß einen alten weißen Mann, einen Europäer erschlagen.
Insofern war das aus linksradikaler rassistischer Sicht auch nicht unbedingt ein Verbrechen, sondern ein Akt der Befreiung von der Herrschaft des alten weißen Mannes.

Das sagt man so natürlich nicht – höchstens ein paar ganz Dumme und Unvorsichtige -, aber so ähnlich denken wohl nicht wenige in Deutschland, Westeuropa, Nordamerika und Australien.
…. Aller vom 11.12.2019 von Jürgen Fritz bitte lesen auf
https://juergenfritz.com/2019/12/11/erschlagener-feuerwehrmann-fuer-die-stadt-augsburg-ein-tragischer-vorfall/

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