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Dreiland mit Elsässer, Badener und Nordschweizer (von links)

Dreiland mit Elsässer, Badener und Nordschweizer (von links)

Finkielkraut: Weißer Auto-Rassismus der Linken
Der Philosoph Alain Finkielkraut, Mitglied der Académie Française und Kind polnisch-jüdischer Eltern, die das KZ überlebt haben, hat zu den euopäischen Anti-Rassismus-Demos in einem Welt-Interview Stellung genommen:
Angela Merkels „Wir schaffen das“ hat 2 Mio Zuwanderer gebracht und ist gescheitert:
„Die Europäer sind nicht gefragt worden. Aber die europäische Zivilisation will ihr Wesen bewahren. Die Nationen wollen das auch […] ›Wir schaffen das!‹ war einfach Unsinn. Sie sehen ja selbst: Ihr schafft es nicht. Dieser Mix aus extremem Moralismus und wirtschaftlichen Interessen war abstoßend. Die Deutschen wollten sich damit freikaufen und endlich ein moralisch tadelloses Volk werden. Aber das passiert auf Kosten der Juden, die die ersten Opfer sind, wenn immer mehr Einwanderer hineingelassen werden.“
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Die politische Linke kennt nur den Antisemitismus von rechts, nicht aber mit den eingewanderten muslimischen Judenhass:
„Als Merah, der Attentäter von Toulouse erschossen wurde, schrieb ein Journalist: ›Zum Kotzen, dass es kein Nazi war‹. Das sagt alles. Die Antirassisten wollen Nazis. Sie wollen Faschisten. Wenn sie keine bekommen, sind sie orientierungslos.“
Wie in deutschen No-go-Areas der Städte wagen auch in Frankreich Sicheheitskräfte kaum noch, einen konsequenten Polizeieinsatz gegen kriminelle Migranten durchzuführen – aus Angst: »In Paris und den meisten anderen französischen Städten hielten die Demonstranten, die da von einer wahren mimetischen Besessenheit ergriffen wurden, die gleichen Plakate und Schilder hoch wie in den USA: ›I can’t breathe‹, ›No justice, no peace‹ und ›Black lives matter‹. (…) In den sogenannten Arbeitervierteln sind es die Polizisten, die Angst haben. Sie werden dort, wie auch die Feuerwehrleute, in Hinterhalte gelockt und dann Opfer von Mörserfeuer, sie werden mit Eisenstangen attackiert, mit Steinen von den Dächern oder sogar Kanaldeckeln von Fußgängerbrücken beworfen.
Als 2007„Jugendliche“ in Villiers-le-Bel mit scharfer Munition auf sie schossen, haben sie das Feuer nicht erwidert. Das Ergebnis: Ein Dutzend verletzter Polizisten, aber kein einziger Demonstrant. Nach den Unruhen von 2005, die damals das ganze Land heimsuchten, verlangen die Vorgesetzten von den Beamten vor Ort, alles dafür zu tun, um Zwischenfälle und ungebührliches Verhalten zu vermeiden.«
Es gehe schon lange nicht mehr darum, „die Gleichheit der Menschenwürde zu verteidigen, sondern um eine Ideologie, eine Weltanschauung“, sagte Finkielkraut der Welt.
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Der Antirassismus habe sich „komplett gewandelt“. Das Ziel, Migranten in die „europäische Zivilisation zu integrieren“ sei dem Bestreben gewichen, den ausgebeuteten Migranten „Gerechtigkeit zu verschaffen“. Das „bürgerliche schlechte Gewissen“ sei von der „Beschämung, weiß zu sein“, geprägt, weshalb linke Weiße bereitwillig an ihrer eigenen Verdrängung aus dem öffentlichen Raum mitwirken, z.B. durch „Tage der Abwesenheit“ für Weiße an Unis. Alles Leid der Welt wird „toten weißen europäischen Männern“ angelastet. „Diese Kultur zu studieren, das bedeutet jetzt, sie anzuklagen und auseinanderzunehmen, ihr Prestige zu ruinieren, damit die Minderheiten ihren Stolz wiederfinden und sich die kulturelle Vielfalt ungehindert entfalten kann“. Für Finkielkraut zählt dieser „Auto-Rassismus“ zum „erschütterndsten und groteskesten unserer Zeit“.
Gäbe es tatsächlich einen „institutionellen Rassismus“, würden sich die Beamten die aktuellen Schmähungen und Verletzungen nicht gefallen lassen: „Wenn der Staat autoritär wäre oder auch einfach nur für die Respektierung seiner Gesetze sorgen würde, könnten dann illegale Einwanderer durch Paris marschieren?“ fragte Finkielkraut.
17.6.2020
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Die o.a. Zitate von Finkielkraut stammen aus:
Beim Antirassismus geht es nicht mehr um Gleichheit, sondern um Ideologie
… Alles vom 13.6.2020 bitte lesen auf
https://www.welt.de/kultur/plus209419763/Alain-Finkielkraut-Beim-Antirassismus-geht-es-leider-nicht-mehr-um-Gleichheit.html#Comments

 

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Andreas Vonderach: „Die Dekonstruktion der Rasse“
Michael Klonovsky hat in seinem Netz-Tagebuch „Acta Diurna“ auf ein wichtiges Thema hingewiesen: Rasse und Rassismus. Martin Luther King, so schreibt die freiheitliche Edelfeder, träumte noch von einer Welt, in der Rasse keine Rolle mehr spielt, doch die heutige westliche Welt ist zu einer geworden, in der „nahtlos von der Haltung, dass Rasse keine Rolle spielt, dazu übergegangen wurde, dass Rasse das einzige ist, was zählt“ (Douglas Murray).
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Neu dabei sei, so Klonovosky, dass der Aufruf zum Rassenhass sich bei vielen Weißen gegen die eigene Ethnie richtet und nicht geächtet, sondern sozial belohnt wird:
„Du bist als Weißer künftig automatisch schuldig und damit dran, auch wenn du arm bist, auch wenn deine Vorfahren nie Kolonien besaßen, nie Sklavenhandel betrieben haben, wenn du nicht mal ein Möbelstück aus Tropenholz besitzt und in deinen Lebensgewohnheiten überhaupt nicht bemerken würdest, wenn Afrika nicht existierte, schuldig in allen Anklagepunkten, von historischer Unterdrückung und Ausbeutung bis zur Klimawandelverursachung. Und wer schuldig ist, muss sühnen – die Richter ausgenommen. Deswegen drängen derzeit so viele in dieses Ehrenamt. Es wird ihre Hälse aber womöglich nicht retten, wenn es wirklich einmal ernst wird.“

Warum dieser Vorspann zu einem Buch, das „Die Dekonstruktion der Rasse“ heißt? Weil Klonovskys Überlegungen die Verpflichtung beim Leser hervorrufen, das Buch von Andreas Vonderach zu lesen, um die Zusammenhänge verstehen zu können.
Vonderachs Vorgehen ist dabei so einfach wie fundiert: Einerseits hat die akademische Forschung unter Beihilfe der linken Medienwelt alles dafür getan, dass die Menschen glauben, Rassen seien „Konstrukte“, Erfindungen, rechtes Geschwätz.
Andererseits gibt es – ob in den USA oder in Deutschland – Jobvorteile, wenn man einer Minderheit angehört, die offenkundig auch nach Kriterien „konstruiert“ werden, die ansonsten angeblich erfunden seien.

Man redet immer dann, wenn es gegen „die Weißen“ geht, von einer „historischen Verantwortung“ vor dem Hintergrund von Kolonialismus. Wer heute in die Schule geht, bekommt eingetrichtert: „Rassen gibt es nicht, wir sind alle gleich!“ Vonderach geht daher auf die kundige Spurensuche: Ist es wissenschaftlich wirklich fundiert, Rassen als Konstrukte zu begreifen? Gibt es Gegenargumente, die heute verschwiegen oder gar kriminalisiert werden? Wer redet von „Rasse ist eine Erfindung“ und wendet zeitgleich anti-weißen Rassismus an?
Das Buch ist klug, pointiert und mit Quellen belegt. Das wird ihm nicht helfen. Die Mainstream-Wissenschaft wird das Buch ignorieren, Linksradikale werden sich – wieder ­– auf den Autor stürzen. Und doch: Wir alle können dieses Buch lesen, prüfen, weiterreichen. Es muss in einer freien Gesellschaft doch möglich sein, begründeten Widerspruch zur offiziellen Staatsmeinung auszuhalten. Oder?
… Alles vom 4.5.2020 von Michael Klonovsky bitte lesen auf
https://michael-klonovsky.de/acta-diurna
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Andreas Vonderach: Die Dekonstruktion der Rasse
ISBN 978-3-99081-021-7
Ares Verlag, 2020, 112 Seiten, 14,00 €

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Die minderwertigen alten weißen Männer
Alte weiße Männer sind für linksradikale Rassisten bekannterweise diejenigen, die auf deren Werteskala ganz unten stehen, während junge Migrationshintergründler aus Afrika und der arabisch-islamischen Welt sich dort ganz oben befinden.
Die alten weißen Männer stehen auf dieser linksradikalen Rassistenskala nicht deswegen ganz unten, weil es irgendwelche empirisichen Befunde gäbe, dass sie besonders viele Straftaten und Gewaltverbrechen begehen würden. Auch nicht, weil ihr Intelligenzquotient weit unter dem aller anderen läge (eher wohl im Gegenteil) oder weil sie besonders oft auf Kosten anderer Menschen leben, welche sie ausnutzen würden.
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Nein, der Grund ist ein anderer. Alte weiße Männer werden von linksradikalen Rassisten deswegen so sehr gehasst, weil diese der Auffassung sind, jene hätten alle anderen Menschen über Jahrhunderte oder Jahrtausende furchtbar ausgebeutet und unterdrückt und so all ihren Reichtum, ihren Wohlstand, ja überhaupt alles nur darüber aufgebaut. Daher werden alle alten weißen Männer pauschal als bösartig oder minderwertig rubriziert.
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Und wenn nun einer hingeht und einen solchen alten weißen Mann totschlägt, dann macht er nichts Schlimmer oder gar Verwerfliches, nein, er bringt vielmehr die gigantische metaphysische Waage, die durch all das frühere angebliche und behauptete Unrecht aus dem Gleichgewicht geraten ist, wieder in dieses zurück.

Also eine klassisch rassistische Denkweise, weil das einzelne Individuum primär als Angehöriger einer Gruppe von Menschen gedeutet wird und mit den Handlungen anderer Individuen dieser Gruppe in Verbindung gebracht wird, die irgendwie alle als schuldig angesehen werden. Aufmerksame Leser bemerken hier das christliche, von Augustinus von Hippo (354 – 430) erfundene Motiv der Erbsünde, das nun nicht auf alle Menschen, sonder auf bestimmte Gruppen appliziert wird, nämlich hier Europäer und unter ihnen ganz besonders weiße alte Männer.
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„… in der ersten Phase des Aufstands muss getötet werden.
Einen Europäer erschlagen, heißt zwei Fliegen auf einmal treffen,
nämlich gleichzeitig einen Unterdrücker und einen Unterdrückten aus der Welt schaffen.
Was übrig bleibt, ist ein toter Mensch und ein freier Mensch.“

Dies schrieb der linksradikale französische Romancier und Existentialist Jean-Paul Sartre 1961 im Vorwort zu Frantz Fanons „Die Verdammten dieser Erde“, dem vielleicht Schlüsselwerk des Anti-Kolonialismus und Anti-Imperialismus. Dabei war Sartre alles andere als ein dummer, primitiver Zeitgenosse.
Ganz im Gegenteil, er gilt als Vordenker und Hauptvertreter des Existentialismus und geradezu als Paradefigur des französischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Der Mann war ohne jeden Zweifel hochintelligent, einer der einflussreichsten Denker des letzten Jahrhunderts. Aber geistig irgendwie ziemlich verdreht oder man könnte auch sagen: verblendet, wie so viele Neue Linke, wenn nicht alle.
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Nun hat also in Augsburg just ein solcher junger Migrationshintergründler mit türkisch-libanesischen Vorfahren bloß einen alten weißen Mann, einen Europäer erschlagen.
Insofern war das aus linksradikaler rassistischer Sicht auch nicht unbedingt ein Verbrechen, sondern ein Akt der Befreiung von der Herrschaft des alten weißen Mannes.

Das sagt man so natürlich nicht – höchstens ein paar ganz Dumme und Unvorsichtige -, aber so ähnlich denken wohl nicht wenige in Deutschland, Westeuropa, Nordamerika und Australien.
…. Aller vom 11.12.2019 von Jürgen Fritz bitte lesen auf
https://juergenfritz.com/2019/12/11/erschlagener-feuerwehrmann-fuer-die-stadt-augsburg-ein-tragischer-vorfall/

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