Saturierte Künstler für „weiter so“

Die saturierte Künstlerschaft wie Didi Hallervorden, Grönemeyer und Campino (1) ruft zur Wahl der Parteien auf, die sie wohhabend gemacht haben und für eine „Weiter so“-Politik stehen. „Wir sind ja so ein reiches Land“ – gemessen am eigenen Vermögen. Doch die normalen Bürgers haben sie längst erkannt haben – die Parallele zur Aktíengesellschaft: Wichtig ist nicht der Rückblick auf frühere Gewinne und Investitionen, sondern die Aussichten in der Zukunft. Der Aktienkurs spiegelt diese Perspektiven. So wird SpaceX unvorstellbar hoch bewertet, dessen Kurs nimmt die erwartete Entwicklung vorweg.
Für den Aktienkurs gilt dasselbe wie für die Landtagswahl: Entscheidend ist der Blick nach vorne, in die Zukunft. Niedergang (Deindustrialisierung schreitet fort), Verunsicherung (Massenmigration hält an) und Perspektivlosigkeit (Investieren und KI ohne ausreichend und billigen Strom geht nicht) verbieten eine Politik des „weiter so“ und lassen die Bürger die Politikwende wählen.

Wenn der 90-jährige Kabarettist Didi Hallervorden bei seinem Statement „wähle einfach nicht die AfD“ von „Schädlingsbekämpfung“ spricht, dann macht dies mehr als nur nachdenklich. „Die indirekte Gleichsetzung der AfD und damit ihrer Mitglieder und Wähler mit Ungeziefer entspricht astreiner Nazi-Diktion“ (2).

‚Kunst- und Kulturbetrieb in Deutschland sind links orientiert und haben sich an die staatlichen Subventionen gewöhnt‘. Sollte dieses Statement zutreffen, dann sind die Verlautbarungen von Künstlern wie Hallervorden und Grönemeyer nur logisch. Der seit 2015 vollzogene Niedergang soll durch eine Politik des „weiter so“ fortgesetzt werden. Den Kulturbetrieb als Teil der linkswoken Elite berührt der Niedergang von Wirtschaft, Sicherheit im öffentlichen Raum, Sozialem Frieden und Staatshaushalt (Überschuldung) kaum. Künstler-Proteste gegen den Niedergang sind rar.
21.8.2026
.
Ende von Beitrag „Saturierte Künstler für „weiter so“
==============================================================
Beginn von Anlagen (1) – (2)
.

(1) „Privileg, in diesem Land zu leben“: Sarah Connor und Campino versuchen, ihre Fans zu erziehen
Die Sänger Campino und Sarah Conner erklären ihren Fans, dass es keinen Grund gebe, sich zu beschweren. Es gehe uns in Deutschland doch gut. Ihre Aussagen sind nicht nur naiv, sondern auch arrogant und paternalistisch.
Die Sängerin Sarah Connor hat am Samstag auf der Waldbühne in Berlin ihre 20.000 Fans darüber belehrt, „was für ein Privileg“ es sei, „in diesem Land zu leben“. Ähnlich argumentierte der Toten-Hosen-Sänger Campino bei einem Konzert in Hannover, das ebenfalls am Samstag stattfand. Menschen, die die Auffassung vertreten, dass Deutschland heute unsicherer sei als früher, bezeichnete er dort als „Trottel“.

Bei dem Appell, doch demütig zu sein und nicht so viel zu quengeln, handelt es sich also genau genommen weniger um ein Argument als vielmehr um eine Vermeidungsstrategie. Die Debatte um politische Alternativen zum Status quo soll im Keim erstickt werden. Die falsche These verwandelt sich zudem in eine These der abgehobenen Arroganz, wenn sie von Menschen wie Campino und Sarah Connor vertreten wird.

Beide sind Multimillionäre, beide können sich komplett von allen politischen Fehlern der letzten zwei Jahrzehnte abkoppeln. Die Massenmigration betrifft sie in ihren Villenvierteln nicht. Sie können den Niedergang normaler Schulen ignorieren und erleben das normale Gesundheitssystem nicht. Die Strompreise können explodieren, die Sozialversicherungen dürfen bankrottgehen, alles halb so wild für jene, die ausgesorgt haben. Wer nicht mehr mit Sorge auf sein Bankkonto schauen muss, erhöht gerne sein Moralguthaben.
Allerdings müssen sich Menschen wie Campino und Sarah Connor dann den Vorwurf gefallen lassen, abgehoben und arrogant zu sein. Und blind für die Tatsache, dass die Normalbürger die Folgen der Politik ausbaden müssen, die sie verteidigen. Die beiden Sänger sollten endlich verstehen: Es ist für das Wohlergehen einer Bevölkerung nicht relevant, wie wohlhabend ein Land ist. Entscheidende Bedeutung hat, ob ihr Land sich auf dem aufsteigenden oder absteigenden Ast befindet.
… Alles vom 18.8.2026 von Benedikt Brechtken bitte lesen auf
https://apollo-news.net/privileg-in-diesem-land-zu-leben-sarah-connor-und-campino-versuchen-ihre-fans-zu-erziehen/

(2) Hallervordens „Schädlingsbekämpfung“: Mit NS-Diktion gegen die AfD
Nicht witzig sondern wirr wirkt Dieter Hallervordens Hetze gegen die AfD. Die Entmenschlichung des politischen Gegners ist kein linkes Alleinstellungsmerkmal. Doch angesichts der politischen und kulturellen Hegemonie linker Kreise ist sie besonders besorgniserregend.
„Leute, ich bin ja sehr erfolgreich in der Schädlingsbekämpfung. Wie ich das mache? Ich wähle einfach nicht die AfD“, lässt Dieter Hallervorden in einem Videoclip auf TikTok verlauten.
.
Wenn der angebliche Anstand die Maske fallen lässt, kommt das biologische Entsorgungs-Vokabular zum Vorschein. Dieter Hallervorden, seines Zeichens 90-jähriger Star-Wahlkämpfer der CDU in Sachsen-Anhalt, hat auf TikTok sein ganz persönliches Geheimnis gelüftet:
Er sei „sehr erfolgreich in der Schädlingsbekämpfung“, weil er einfach nicht die AfD wähle. Wie feinsinnig! Da klatschen die selbsternannten Retter der Demokratie bestimmt begeistert Beifall. Millionen von Wählern pauschal als Ungeziefer und Schädlinge zu markieren, ist ja neuerdings der Gipfel der politischen Kultur – solange es die Richtigen trifft.
Man erinnert sich sofort an die öffentlich-rechtliche Meisterleistung der ZDF-Komikerin Sarah Bosetti. Für sie waren Ungeimpfte der entzündete „Blinddarm“ der Gesellschaft, der nur alle nerve und auf den man getrost verzichten könne. Neuerdings sind AfD-Wähler für sie auch noch pauschal „reiche, weiße Nazis“.
Es ist eine geradezu faszinierende Doppelmoral: Wer von rechts auch nur in die Nähe eines solchen Vokabulars kommt, hat sofort den Verfassungsschutz am Hals und wird medial aus dem gesellschaftlichen Diskurs getilgt. Wenn aber linke Satiriker oder hochrangige CDU-Unterstützer Andersdenkende als nutzlose Organe oder zu bekämpfende Schädlinge entmenschlichen, dann ist das plötzlich brillante Kunst, scharfer Geist und lupenreiner Einsatz für die Freiheit.
16.8.2026, https://x.com/Bernd_Kaiser_BD/status/2089056300546109682
.
In seinem bizarren Feldzug gegen die AfD hat der 90-jährige Komiker damit endgültig jedes Maß verloren. Die indirekte Gleichsetzung der AfD und damit ihrer Mitglieder und Wähler mit Ungeziefer entspricht astreiner Nazi-Diktion: Im Dritten Reich wurden Juden und Sinti und Roma als Schädlinge, Bazillen und Parasiten bezeichnet, Oppositionelle und Dissidenten traf der Vorwurf, „Volksschädlinge“ zu sein.
Die Entmenschlichung des Gegners beginnt verbal. Wird dieser nicht mehr als gleichwertiges Gegenüber betrachtet, dem mit Respekt und auf Augenhöhe zu begegnen ist, besteht auch keine Notwendigkeit, Argumente für die eigene Position vorzubringen und sich Gegenargumenten zu stellen. Zudem sinkt die Hemmschwelle, auch tatkräftig gegen den „Feind“ vorzugehen. Mit möglicherweise fatalen Folgen: Schädlinge darf man schließlich bekämpfen, zertreten, zerquetschen.
… Alles vom 17.8.2026 von Anna Diouf bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/hallervordens-schaedlingsbekaempfung-ns-diktion/

Dieser Beitrag wurde unter Bildung abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

Schreibe einen Kommentar