Kuenstler-Proteste

s

Die Imperia in Konstanz am Bodensee am 3.4.2020

 

Schauspielerin Eva Herzig: „Ich lasse mich nicht verbiegen“
Ihr Fall sorgte für Schlagzeilen: Eva Herzig verlor ihre Rolle als Fernsehkommissarin, weil sie sich nicht impfen lassen wollte. Eine Geschichte von Mut und Aufrichtigkeit aber auch von Angst, Feigheit und Heuchelei.

Film und vor allem Theater stellen sich gern als unglaublich freigeistig, aufmüpfig, mutig und moralisch überlegen dar. Also alles Heuchelei?
Herzig: Ich will nicht alle über einen Kamm scheren und ich habe auch Verständnis dafür, daß Menschen Kompromisse machen. Aber angesichts der Attitüde, dem Publikum stets den Spiegel vorzuhalten, in den man besser selbst einmal blicken sollte, kann man das kaum anders bezeichnen denn als Heuchelei. Dabei will ich das niemandem vorwerfen. Doch wie soll man es sonst nennen, wenn man das eine proklamiert und das andere lebt?

Welche Verantwortung tragen eigentlich ARD und ORF? Sind die Umstände, unter denen gedreht wird, nicht allein Sache der Produktionsgesellschaft?
Herzig: Die Produktionsgesellschaft tut nichts ohne Absprache mit den Auftraggebern.

Der ORF hat mitgeteilt, Allegro habe beide „von der Entscheidung, die Zusammenarbeit mit Eva Herzig zeitlich auszusetzen, informiert“. Das klingt nicht danach, daß ORF und ARD gefragt und in die Entscheidung von Allegro einbezogen worden sind.
Herzig: Jeder in der Branche weiß, daß die Sender alles absegnen, erst recht wenn es sich um die einflußreichen Öffentlich-Rechtlichen handelt. Meine Rolle wurde gestrichen und das Drehbuch umgeschrieben – einen solchen Eingriff traut sich keine Produktionsgesellschaft ohne ihre Einwilligung.

Die Zeitung „Die Welt“ vermutet: „Der wahrscheinlichere Ablauf dürfte sein: Herzig informiert den Produzenten, daß sie sich noch nicht impfen läßt. Der informiert die auftraggebenden Sender, und diese beschließen miteinander eine Umbesetzung … Warum also schiebt der öffentlich-rechtliche Rundfunk nun den für diese Entscheidung eher bedeutungslosen Produzenten vor und steht nicht selbst für diese gerade?“
Herzig: So ist es eben, alle machen mit, aber keiner will es gewesen sein. Was mich jedoch viel mehr schockiert, ist, daß wir künftig nicht mehr über die Unversehrtheit unseres Körpers entscheiden sollen. Bis zu Corona lebten wir doch in der Vorstellung, daß nur ich selbst entscheide, was mir injiziert wird, und daß das ein unantastbares Grundrecht ist. Daß dies nun nicht mehr gelten soll, ist, was ich eigentlich gar nicht fassen kann – und ebenso, daß wir uns das gefallen lassen! Mit Demokratie hat das für mich nichts mehr zu tun.

Moment, diese Freiheit haben wir doch noch. Auch wenn die sozialen Kosten „zwangsartig“ sind. Aber tatsächlich zwangsgeimpft wird ja niemand.
Herzig: Das stimmt und ist eigentlich sogar der entscheidende Punkt: Noch haben wir eine Wahl, noch können wir sagen: „Ich nicht!“ – wenn wir bereit sind, die Konsequenzen zu tragen. Aber vielleicht ist es ebendiese Bereitschaft, ohne die es keine Freiheit gibt, weil Freiheit einen Preis hat. Doch müssen wir diese Freiheit jetzt zum Widerstand nutzen, dazu aufzustehen und „Stop!“ zu sagen. Um wieder zurück zu einem Zustand zu kommen, in dem wir frei leben können, ohne ständig Repressalien ausgesetzt zu sein.
… Alles vom 3.9.2021 bitte lesen in der F 36/21, Seite 3
.
Eva Herzig, die Film- und Theaterschauspielerin wurde 1972 in Salzburg geboren. Ausgezeichnet als beste Nachwuchsschauspielerin 1993, war sie von 1991 bis 1995 Mitglied des Burgtheaters Wien. Später spielte sie etwa in Bonn, Zürich und Basel sowie in zahlreichen Kino- und TV-Filmen. Innerhalb der Fernsehfilmserie „Landkrimi“ ist der „Steirerkrimi“ eine Reihe, die in der Steiermark spielt und von ORF, Arte und ARD ausgestrahlt wird. Der letzte Film lief in der ARD am 11. März um 20.15 Uhr und hatte mit 5,7 Millionen Zuschauern eine Einschaltquote von 17,4 Prozent.

.

 

Eric Clapton: This has gotta stop
Eric Clapton hat sich erneut geäussert, und zwar kritisch – wie immer. In seinem neusten Song mit dem Titel „This has gotta stop” äussert sich Eric kritisch über die Medien, über die Politik, über die Panikmache.
https://www.youtube.com/watch?v=dNt4NIQ7FTA
Die „Plandemie muss enden”, meint er. das heißt, die Pandemie endet dann, wenn wir alle sie beenden. Indem wir nicht mehr die grossen Medien konsumieren, indem wir nicht die systemtreuen Betriebe unterstützen, sodass die unsinnigen Massnahmen ins Leere laufen.
1.9.2021

 

Kathrin Schmidt: Du stirbst nicht, sondern die Freiheit  – Indubio Folge 148
Die Schriftstellerin und Lyrikerin Kathrin Schmidt (u.a. Deutscher Buchpreis 2009) erzählt im Interview mit Burkhard Müller-Ullrich von ihrem Werdegang, von ihren literarischen Techniken und Vorlieben sowie von ihren Zweifeln an der allseits verkündeten Regierungswahrheit über Coronaviren, Alltagsmasken, Bürgertests, Impfangebote und Nachverfolgung.
.. Alles vom 28.7.2021 bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/indubio_folge_147_du_stirbst_nicht_sondern_die_freiheit

Einige Zitate (sinngemäß)
„Ich kenne viele Schriftsteller, die schweigen, weil sie sich Kritik nicht leisten können.“
„Junge Leute sind in Indifferenz des Wohlstandes aufgewachsen. Nun kommt Corona als erstes Problem Ihres Lebens auf sie zu. …“
„Mein großes Glück ist, meine 8 Enkel sind inzwischen meiner Meinung“
.
Einige Kommentare:
Vielen Dank für dieses schöne Gespräch. Und Hochachtung für Frau Schmidt.
Ich bin im selbe Alter und habe dieselbe Herkunft, also recht ähnliche Lebenserfahrungen aus der DDR. Insofern kann man dieser Indubio Folge nur sehr viel Zuhörer wünschen. Ein Lichtblick in düster werdenden Zeiten.
28.7.2021 J.W.
.
Sehr geehrte Frau Schmidt, wie können Sie nach Ihrer DDR-Sozialisierung ernsthaft auf die Idee kommen, daß in Merkel-Söder-Und-Co-Land Selbstdenken noch oder wieder angesagt sein könnte? Vom Selbstdenker gehts heute ohne über Los zu gehen über den Querdenker direkt zum Corona-Leugner (als Pendant dew Klima-Leugners) , der wiederum bewußt dem “Holocaust-Leugner” gleich gestellt wird. Wir leben nicht mehr im besten Deutschland, sondern in dem von der Politik bewußt zu Spaltern und Hetzern wie Gehetzten geteilten Land. Das zieht sich inzwischen durch Ex-Freundeskreise, Verwandtschaften und Nachbarschaften. Und die Mehrheit macht mit, ruft gar nach einem “Mehr davon”. Unfaßbar, wie dieses Land sich gewandelt hat.
28.7.2021, w.R.

Als ehemaliger politischer DDR-Häftling
habe ich nach 1990 den Vater der Frau Kathrin Schmidt kennen gelernt, der nach der zehnjähriger politischer Haft trotzdem Lehrer an einer Spezialschule bei Gotha werden durfte. Das hat sicher einen Preis erfordert. Seine Listigkeit hatte mich damals sehr beeindruckt und zu weitern Nachdenken gebracht. Ich kann mir vorstelle, dass in ihrem Roman “Seebachs schwarze Katzen” sehr gut auch ein Vater-Tochter Konflikt hinein gepasst hätte. Insgesamt finde ich ihre Ansichten sehr respektabel.
28.7.2021, G-P.L.
.
Leider kommt kein Gespräch und fast kein Artikel ohne ein gerüttelt Mass an Naivität aus. Das beginnt mit dem “Augenhöhegespraech” , “man muss nur miteinander reden und Alles wird gut”, und endet bei der Feststellung, man wisse nichts und “vielleicht wollen die Player ja tatsaechlich (nur) die Welt verbessern”.
Man weiss mehr, wenn man es wissen will, denn tatsaechlich ist manches Treffen, manche Chronologie und sind manche Aussagen oder Papiere mehr als aufschlussreich. Man muss nun noch wahrnehmen, zusammenführen und logisch folgern und viola, da ergibt doch einiges sehr viel Sinn, in diesem “Westen” . Und dann sollte man den Maechtigen aus Politik und Kapital oder Multis nicht pausenlos so etwas wie Altruismus unterstellen. Dafuer gibt es nun wirklich keinen Beleg, fuer das, was sie tatsaechlich anstreben aber sehr viele Indizien. Und zum Thema ” konkrete Erfahrung und Realitaet” im. Widerspruch zur Berichterstattung: Natuerlich ist die konkrete Wahrnehmung wie immer eine andere, aber darauf kommt es doch nicht (mehr) an. Es geht inzwischen um den Konjunktiv, um die Möglichkeit, um die Angst vor allenfalls abstrakter Gefahr, um die x. Apokalypse. All das hat mit der Wirklichkeit schon lange nichts mehr zu tun, aber am Ende gewinnen die Taeter, denn sie werden behaupten, ohne ihre( kriminellen) totalitaeren Massnahmen haette es tatsaechlich Mio Tote gegeben, sei es qua Corona, sei es qua Klima, und der (deutsche) Untertan glaubt es. Nur darauf, auf die Angst, die abstrakte Möglichkeit, den Glauben an die Maechtigen und ihr Tun, letztlich die politmedial getriggerte psychokognitive Verfassung der Gesellschaft und ihrer Individuen, kommt es auch an. Unklar bleibt, warum man sich selbst in intellektuelleren Kreisen so unendlich schwer damit tut, das eigentliche Ziel der Akteure erkennen zu wollen, offenbar nach dem Motto, das ist nicht ist, was nicht sein darf oder auch, weil diese Erkenntnis zu sehr grundsätzlichen Folgen fuer das eigene (Wahl) Verhalten führt.
28.7.2021, R.N.

Lieber Herr Müller-Ullrich, herzlichen Dank für den super Podcast. Ich fürchte den Zahn müssen Sie sich ziehen lassen. Da bin ich eher bei der Frau Schmidt. Die Wahrheit wird garnichts bewirken, denn sie liegt schon seit Anbeginn der “Pandemie” deutlich auf der Hand. Würde sie etwas bewirken, dann hätte sie das bereits. Es geht darum ob man bereit ist, diese zu sehen und sie anzuerkennen. Mit einer goldenen Kreditkarte im Maul aufgewachsen, ist man dazu nicht fähig. Um dieses Ding jetzt zu knacken und das Land wieder aufs richtige Gleis zu setzen, wird es lange, lange Jahre brauchen und Anstrengungen benötigen, dagegen war 1989 ein Kindergeburtstag.
Frau Schmidt hat es hervorragend auf den Punkt gebracht. Sich dem Mainstream anzuschliessen, um materielle Nachteile zu vermeiden, die gesellschaftliche Reputation, den Arbeitsplatz zu erhalten. Daran liegt es, nicht daran die Wahrheit zu erkennen. Wenn es sehr wenig bis keine Menschen gibt, die bereit sind den Schritt zu gehen, also die Wahrheit über diese Dinge zu stellen, und wenn diese Leute auch keine Macht besitzen, dann ändert sich hier auf absehbare Zeit einfach nur nichts. Ein Polizist der sein Auto oder sein Haus, seine Wohnung, abzahlen muss, der geht eben raus und haut die Querdenker zusammen. Der erfüllt eher den Einsatzbefehl, als das er sich und seine Familie in Schwierigkeiten bringt. Um etwas zu erreichen, müsste man diese Dinge aber zurückstellen. So wie 1989. Nur ist dazu heute fast niemand bereit.
28-7-2021, D.F.
Ende Kommentare

.

 

Nena: Ich hab die Schnauze voll davon!
Die Berliner Popsängerin Nena („99 Luftballons“) am 25.7.2021 beim Konzert in Berlin:
https://youtu.be/ngg1ozPNXB4
Nena im Original-Ton:
„Hier wird gedroht, dass sie die Show abbrechen. Das sie die Show abbrechen, weil Ihr nicht in Eure – wie sie es nennen – Boxen geht. Ich überlasse es in Eurer Verantwortung, ob ihr das tut oder nicht. Das darf jeder frei entscheiden, genauso, wie jeder frei entscheiden darf, ob er sich impfen lässt oder nicht (Großer Jubel).
Bei mir ist jeder willkommen!
Und das Ganze wird hier politisiert und das ist einfach vollkommen ätzend. Weil, wie gesagt: Gestern war Christopher-Street-Day. Und es war völlig OK, das 80.000 Leute eng aneinander auf der Straße waren. Also schaltet den Strom aus oder holt mich mit der Polizei hier runter. Ich hab die Schnauze voll davon!
Ich habe letztes Jahr Autokino-Konzerte gespielt, damit wir irgendwie ein bisschen Kontakt haben. Ihr durftet weder die Fenster runter machen, noch durftet ihr singen noch irgendeinen Scheiß.
Die Frage ist nicht, was wir dürfen,
sondern die Frage ist, was wir mit uns machen lassen!“

https://youtu.be/ngg1ozPNXB4
25.7.2021

 

Til Schweiger – Martin Stadtfeld: Künstler kritisieren
Seinen gesunden Menschenverstand oder jedenfalls seinen Hang zur eigenen Meinung hat sich Schweiger bis heute bewahrt, wohl wissend, dass er sich damit nicht nur Freunde macht („Du musst die Schnauze halten, dann passiert dir nichts“). Und jetzt hat er etwas Unverzeihliches getan, das sich nicht mehr rückgängig machen lässt, nämlich bei Instagram ein Foto gepostet mit der Bildunterschrift: „barefoot boat mit meinem helden boris reitschuster“, sogar noch mit einem roten Herzchen garniert.
Er hat „Jehova“ gesagt! Die Presse, sonst stets Vielfalt und Toleranz predigend, ist empört. Und wie man das heute so macht als Journalist, wenn man sich über jemanden empört und entrüstet, wird über die Empörung und Entrüstung in den sozialen Medien berichtet: „Sturm der Entrüstung: Empörte Menschen wollen Til Schweiger canceln“ (Berliner Zeitung
https://www.berliner-zeitung.de/news/wirbel-auf-instagram-til-schweiger-posiert-mit-blogger-boris-reitschuster-li.165106 ).
… Alles vom 16.6.2021 bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/til_will_nicht_schweigen
.

Starpianist Martin Stadtfeld: „Wer möchte in einer solchen Dystopie leben?“
… Als der Schauspieler, Filmemacher und Produzent Til Schweiger am Sonntag seinen knapp 500.000 Instagram-Followern mitteilte, dass er mit Boris Reitschuster befreundet und dieser sein Held sei, trat er damit postwendend eine breit angelegte und massenmedial begleitete Diffamierungskampagne gegen sich und den Gründer von reitschuster.de los.
Dieses Risikos war sich sicherlich auch der deutsche Starpianist Martin Stadtfeld bewusst, als er seinen Gastbeitrag für das Magazin „Cicero“ schrieb:
https://www.cicero.de/kultur/verlust-freiheit-corona-pandemie-martin-stadtfeld
Es steht viel auf dem Spiel für den 40-Jährigen, der mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, der Academy of St Martin in the Fields oder der Staatskapelle Dresden konzertierte und viermal mit dem Echo Klassik Preis ausgezeichnet wurde.

Um nochmals den Bogen zu Til Schweiger zu spannen. Der Schriftsteller und Journalist Alexander Wallasch
https://www.alexander-wallasch.de/kultur/neue-maennerfreundschaft-til-schweiger-und-boris-reitschuster
schrieb in seinem Kommentar über Til Schweigers große Geste der Solidarität gegenüber Boris Reitschuster: „Tatsächlich ist Til Schweiger mit diesem kurzen wie herzlichen Beitrag unweigerlich zum Rebellen geworden. Und man darf befürchten, was ihn dieser Mut am Ende kosten könnte. Aber Til Schweiger ist angekommen, dort, wo die Luft dünner wird, wo heute die Helden wohnen.“
Auch bei Martin Stadtfeld ist zu befürchten, dass seine glanzvolle Karriere angesichts seiner schonungslosen Darstellung der bundesdeutschen Befindlichkeit ins Stocken geraten könnte. Auch er ist ein Held – und es ist ihm ebenso wie Til Schweiger zu wünschen, dass die Diffamierungskampagnen letztlich für eine noch größere Popularität sorgen werden.
… Alles vom 16.6.2021 bitte lesen auf
https://reitschuster.de/post/starpianist-martin-stadtfeld-wer-moechte-in-einer-solchen-dystopie-leben/

 

Wird auch Xavier Naidoo in die Verschwörungs-Masche reingezogen?
1) Verschwörung klingt nach geheim bzw. hintenherum. Ist es aber nicht. Was Naidoo tut, geschieht ganz offen und für jeden hörbar.
2) Jeder, der nicht im Strom von Zeitgeist und Konformität mitschwimmt, wird in den Medien ob seiner abweichenden Meinung, Musik bzw. Darstellung als Anhänger irgendeiner Verschwörungsgeschichte (V) gebrandmarkt. Deutlich zeigt sich dies bei Problemen mit anscheinbarer Dichotomie wie Covid: Entweder ist das Virus menschengemacht (im Labor in Wuhan durch Unfall oder Absicht freigesetzt) oder aber es ist natürlich. Erstere wurden bis letzte Woche als V an den Pranger gestellt und von Facebook, Youtube, Correctiv et al. gecancelt, während sich die anderen als Nicht-V bzw. im Besitz der Wahrheit sonnen.
Seit Präsident Biden auf Druck seines Geheimdienstes eine Recherche-Kommission eingesetzt hat, um den Wuhan-Virus nachzugehen, ist plötzlich die Wahrheit über die Herkunft des Virus wieder wie sie stets war – ungeklärt.

Deshalb: Solange ein Problem ungelöst ist, sind Pro und Contra entweder beide V, oder keiner ist V. Die derzeitige unheilvolle Praxis, daß die die Pro stets die Guten und die Contra automatisch die V bzw. Bösen sind, ist kontraproduktiv in dem Sinne, als sie gegen die Wissenschaftlichkeit verstößt: Argument und Gegenargument sind beide immer gleichwertig, und zwar so lange, bis eines der beiden falsifiziert und damit unhaltbar wird. Dann muß es entweder abgeändert oder aber begraben werden – das Ganze nennt man wissenschaftlichen Fortschritt.

3) Bezogen auf Xavier Naidoo: Dieser ist einer der wenigen deutschen Pop-Musiker, die sich durch Können, Kreativität und Nichtkonformität (kein Künstler ist konformer Mitläufer)auszeichnen. Dies hat nichts zu tun, ob diese Musik in Inhalt und Darbietung gefällt oder nicht.
Es ist armselig und stupide, diesen Musiker mit der V-Keule erschlagen zu wollen. Kunst ist seit Jahrhunderten immun gegen Konformitätsdruck und mitschwingende Keulen.  Dies macht mich zuversichtlich.
28.5.2021, E.K.
Kommentar zu:
https://www.badische-zeitung.de/corona-verschwoerungssong-neuer-aerger-um-xavier-naidoo

 

Rapper gegen Coronapolitik: „Ich mach da nicht mit“
Deutschlands Rapper-Szene wendet sich unter dem Slogan „Ich mach da nicht mit“ gegen die aktuelle lockdown-basierte Politik.
https://www.youtube.com/watch?v=Decj1l8CKfY
https://youtu.be/ooQShgjTrbk
https://nichtohneuns-freiburg.de/wp-content/uploads/2021/05/RapBellion-1.mp4#t=1
.

https://wwww.rapbellions.com/

Heimat – Die Konferenz
Lied von Xavier Naidoo
https://www.youtube.com/watch?v=Adxt9rqitBk
.

18 Rapper um die Gruppe „Rapbellions stellen in ihrem Song Forderungen auf wie:
– Sofortige Beendigung der Lockdowns: stattdessen Investitionen in Bildung, Kinderwohl,
soziale Gerechtigkeit, Gesundheitssystem und Pflege
– Sofortige Wiederherstellung aller Grundfreiheiten. Rückkehr zum Grundgesetz
– Objektive, neutrale und sachliche Berichterstattung
– Keine (implizite) Verpflichtung zur Impfung, keine Privilegien aufgrund des Impfstatus
– Kritischer Umgang mit nur notzugelassenen Impfstoffen
– Sofortige Beendigung der Maskenpflicht, insbesondere für Kinder
– Ende der Gewalt gegen friedliche Demonstranten
– Reformation des politischen Systems.
– Umsetzung der im Grundgesetz verankerten Prämisse : Alle Macht geht vom Volke aus.
21.5.2021