Der Fussballprofi Felix Nmecha scheint von Anhängern des grün-linken Wokismus regelrecht gehasst zu werden. „Fußballprofi mit Christusfimmel – Platzverweis für Jesus!“ titelt die taz (1). Er wird verhöhnt „Nmecha trägt seinen Glauben wie eine Monstranz vor sich her“ und gefürchtet „Dahinter steht ein finsteres Menschenbild“. Warum wohl?
Weil er nach dem Fussballspiel Deutschland-Curacao zu fünft (2 DE und 3 CU) im stillen Kreis gebetet hat?
Weil zur Ermordnung des christlichen Influencers Charlie Kirk in den Social Media öffentlich seine Trauer bekundet hat?
Weil er bei der Fussballer-Vereinigung „Ballers in God“ mitmacht?
Weil er angeblich ein finsterer Evangelikaler bzw. Fundamentalist ist?
Nein. Deswegen wird Nmecha zwar mit dem Attribut „umstritten“ ausgegrenzt, aber die Abneigung des linken Mainstreams gegen diesen begnadeten Fussballer sitzt tiefer – Anabel Schunke (2) formuliert es treffend so: „Nein, es ist das offensive Ausleben des christlichen Glaubens, das viele Linke so unfassbar triggert, verbunden mit der Abneigung gegenüber all jenen Menschen mit Migrationshintergrund oder auch nur etwas dunklerer Hautfarbe, die nicht dem linken Weltbild zuarbeiten. Kurzum: Wäre Nmecha wie Antonio Rüdiger gläubiger Moslem, wäre es eine völlig andere Geschichte.“ .
Die Aufregung um Felix Nmecha offenbart, wie sehr sich die Einheimischen, „Schon länger hier lebenden“ (Angela Merkel), Einheitsbraunen (Bärbel Bas), Kartoffeln (Umgangssprache) bzw. Nicht-Migranten (ARD-tagesschau) bzw. Deutschen (das darf man ja eigentlich nicht mehr sagen) von ihren religiösen bzw. christlich–jüdischen Wurzeln entfernt haben. Das Beten, Bekreuzigen, Innehalten, Singen, Rituale-mitmachen usw. befremdet viele Christen bzw. Nachfahren von Christen.
Das große Medienecho um Felix Nmecha hat weniger etwas zu tun mit den Handlungen des Fussballers (Trauern um Kirk, Interviews, Betkreis, „Ballers on God“) als damit, daß sie bei Christen eine tiefe Betroffenheit auslösen, weil sie plötzlich erkennen, wie weit sie sich von ihrem christlichen Fundament entfernt haben. Sie sehen, wie Muslime sich zu ihrem Glauben bekennen, öffentlich beten und den Islam leben. Was sie beim Islam als normal wahrnehmen, lehnen die meisten Christen bei ihrem Glauben als eher peinlich ab. Und dies bringt sie zum Nachdenken:
– Der Hass aufs Eigene (Nation, Volk, Familie) überträgt sich auf den Hass auf das Christentum.
– Die Revitalisierung des Christentums in Deutschland wird als bedrohlicher angesehen als die Gefahr der Islamisierung des Landes.
– Zur Kritik am Christentum genügt ein bißchen Gratismut – ganz anders als bei der Islamkritik.
– Atheismus ist anstrengend, da er eine „spirituelle Lücke“ (2) schafft, die selbstverantwortet gefüllt werden muß, auch mit ideologischem Nonsens: Klimawandel-Religion, Weltrettungs-Religion, 70-Geschlechter-Religion, Postkolonialismus-Religion, usw.
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Irgendwann kommt die Einsicht daß sich die „spirituelle Lücke“ nicht mit Konsum, Wellnesss-Selbstoptimierung, Liberalismus, Freiheitsbegriff, Wokismus schließen läßt.
„Es braucht etwas Höheres. Etwas, das mitunter auch gar nicht zu erklären ist. Das nicht weltlich, sondern göttlich ist. Weil auch nur dadurch eine Augenhöhe in diesem Kulturkampf entsteht, den viele Bürger dieses Landes, einschließlich Politiker und Medienschaffende, bis heute nicht sehen wollen“ – meint Anabel Schunke (2). Dieser Kulturkampf zwischen Christentum und Islam ist längst im Gange. An ihm wird auch der gegenwärtig praktizierte IslamGauchisme in Europa, also das Zusammengehen der Linken mit dem Islam, elend scheitern.
Wie brutal das Scheitern geschieht, hat der Iran im Jahr 1979 gezeigt: Nach der Rückkehr von Asyatollah Komeini von Paris nach Teheran und der Machtübernahme durch die Mullahs wurden die Verbündeten der politischen Linken bestenfalls inhaftiert, zumeist aber umgebracht.
„Wer dem spirituellen Eroberungsfeldzug des Islam Einhalt gebieten will, muss ihm etwas Spirituelles entgegensetzen“. Das gilt auch für Deutschlands Christen – ohne Transzendenz sprich Jesus Christus läuft da nichts. Durch sein offenes Bekenntnis als Christ hat Felix Nmecha genau daran erinnert. Und aus genau diesem Grunde ist der Fussballer – anders als der Muslim und Nationalspielerkollege Antonio Rüdiger – bei den Linken und Grünen so unbeliebt, wenn nicht gar verhasst.
22.6.2026
Dieser Beitrag wurde ohne KI geschrieben.
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Ende von Beitrag „Nmecha – Christentum leben“
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Beginn von Anlagen (1) – (2)
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(1) Fußballprofi mit Christusfimmel Platzverweis für Jesus!
Der deutsche Nationalspieler Felix Nmecha trägt seinen Glauben wie eine Monstranz vor sich her. Dahinter steht ein finsteres Menschenbild.
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Nmecha, der am Sonntag in Houston im Mittelfeld der Deutschen vor allem in der ersten Hälfte einen sehenswerten Auftritt hingelegt und mit einem wunderbaren Schlenzer die Deutschen in Führung gebracht hat, ist offensichtlich nicht nur als Kicker in den USA unterwegs, sondern auch als Missionar. Er trägt seinen Glauben wie eine Monstranz vor sich her. Wer die Vorberichterstattung zum Spiel der Deutschen verfolgt hat, konnte, besser sollte, sehen, dass er den Teambus mit einer Bibel in der Hand verlassen hat.
Er kniete sich auf den Rasen, formte mit seinen Händen etwas, was vielleicht eine Dornenkrone darstellen sollte und tat so, als legte er diese auf dem Rasen ab. Dann reckte er die Hände gen Himmel. Ein Bild davon postete er auf Instagram https://www.instagram.com/felix_nmecha/ mit den Worten „Thank you Jesus!“ Nach der Partie bildete er zusammen mit Jonathan Tah und ein paar Spielern von Curaçao einen Gebetskreis.
Es gibt bestimmt Schlimmeres als Fußballer, die gemeinsam beten, ihren Glauben ausleben. Nmecha jedoch ist längst in die Rolle eines Predigers gewechselt. Er ist das deutsche Gesicht einer Gruppe von Fußballern, die sich zu einer Vereinigung namens „Ballers in God“ zusammengetan haben.
… Alles vom 1.6.2026 bitte lesen auf
https://taz.de/Fussballprofi-mit-Christusfimmel/!6187200/
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Anabel Schunke: Warum es das Christentum gerade jetzt wieder braucht
Die Linke sieht die mögliche Revitalisierung des christlichen Glaubens viel kritischer als die Islamisierung Europas. Warum ist das so? Früher dachte unsere Autorin, Religion sei ein überholtes Konzept. Heute sieht sie das anders. Es geht um nichts weniger als die Frage, wer wir sein wollen.
„Platzverweis für Jesus“, titelt die Taz am Montag. Felix Nmecha sei ein „Fußballprofi mit Christusfimmel“, der seinen Glauben „wie eine Monstranz“ vor sich hertragen würde. Dahinter stünde, so Autor Andreas Rüttenauer, „ein finsteres Weltbild“. Es ist immer wieder spannend zu beobachten, zu welch drastischer Religionskritik das linksjournalistische Spektrum in der Lage ist, wenn es nicht gerade um den Islam geht.
Dabei war alles, was Deutschlands Nummer 23 nach dem Auftaktspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft tat: beten. Und das auch noch gemeinsam mit Spielern des kleinen Inselstaates Curaçao, die man zuvor mit 7:1 vom Platz gefegt hatte. Eine friedliche und vereinende Geste unter Christen. Nicht mehr und nicht weniger. Was kann daran schon stören? Wie es scheint, einiges.
Das liegt mitunter daran, dass Nmecha in linken Kreisen schon vorher als „umstritten“ galt, weil er in den sozialen Medien unter anderem einen Eintrag des konservativen US-Aktivisten Matt Walsh teilte, der durch die transkritische Doku „What is a woman“ auch zu internationaler Bekanntheit gelangte. Seither gilt der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund als trans- und homophob. Obendrein trauerte der 25-Jährige öffentlich um den christlichen MAGA-Supporter Charlie Kirk https://www.corrigenda.online/themen/Charlie%20Kirk. Der Post musste auf Druck des BVB schließlich geändert werden. Immerhin entscheiden hierzulande immer noch die Linken, um wen getrauert werden darf und um wen nicht.
Es ist das offensive Ausleben des christlichen Glaubens, das viele Linke so triggert
Und dennoch glaube ich nicht, dass die mitunter harsche Kritik an Felix Nmecha primär auf seine „umstrittenen“ Postings zurückzuführen ist. Zumal man im linken Spektrum eigentlich sehr vorsichtig ist, wenn es um Kritik an jemandem geht, der nicht wie der klassisch blonde „Teutone“ aussieht. Man möchte ja schließlich nicht in den Verdacht geraten, rassistisch zu sein.
Nein, es ist das offensive Ausleben des christlichen Glaubens, das viele Linke so unfassbar triggert, verbunden mit der Abneigung gegenüber all jenen Menschen mit Migrationshintergrund oder auch nur etwas dunklerer Hautfarbe, die nicht dem linken Weltbild zuarbeiten. Kurzum: Wäre Nmecha wie Antonio Rüdiger gläubiger Moslem, wäre es eine völlig andere Geschichte.
Das hier hat nichts mit Nmechas vermeintlichem christlichen Fundamentalismus zu tun, sondern, ganz im Gegenteil, mit der Entfremdung der Deutschen von ihren eigenen kulturellen und religiösen Wurzeln. Was wir bei Muslimen als völlig normal wahrnehmen, also beten, religiöse Gesten etc., empfinden viele von uns bei einem Christen als befremdlich.
Der Islam hat für die meisten Deutschen immer noch etwas Exotisches an sich, mit dem man in seiner Alltagswelt nur wenig bis keine Berührungspunkte aufweist. Erst recht, wenn der eigene Freundeskreis primär aus grünwählenden Biodeutschen besteht. Eine fremde Welt, die genau deshalb mehr Narrenfreiheit und Toleranz genießt als die eigene christlich-abendländische Kultur, derer man sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr entledigt hat.
Auch darum wird eine mögliche Revitalisierung des christlichen Glaubens deutlich kritischer beobachtet als die reale Gefahr der zunehmenden Islamisierung des europäischen Kontinents. Selbst wenn das Christentum, im Gegensatz zum Islam, eine Aufklärung hinter sich hat.
Kritik am Christentum erfordert keinen Mut, Kritik am Islam umso mehr
Es ist der antrainierte Hass auf das Eigene und die Verherrlichung des Fremden, wie wir es seit Jahren und Jahrzehnten beobachten können. Dazu kommt: Kritik am Christentum erfordert keinen Mut. Kritik am Islam umso mehr. Deshalb machen sich Comedians wie Carolin Kebekus seit Jahren über das Christentum lustig, aber nie über die Religion, deren Anhänger gerne auch mal etwas ungehalten reagieren, wenn man sie kritisiert. Dabei sollte ihnen genau dieser Umstand eigentlich aufzeigen, von welcher Glaubensgemeinschaft die eigentliche Gefahr ausgeht.
Ich war nie der Meinung, dass vom Christentum irgendeine Gefahr ausgeht. Ehrlicherweise sah ich, ähnlich wie viele Linke, jahrelang jedoch auch keinen Sinn mehr in Religion und Glauben. Wie viele meiner Generation vertrat ich die Auffassung, dass Religion ein überholtes Konzept sei. Dass es nicht mehr Religion in unserem Alltag bräuchte, sondern weniger. Eine Krücke, die Menschen davor bewahrt, die volle Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen,
Heute sehe ich das differenzierter. Radikaler Atheismus ist nicht nur anstrengend, weil er die volle Verantwortung auf das Individuum überträgt, er hinterlässt bei vielen Menschen vor allem auch eine spirituelle Lücke, die wiederum Raum für ideologischen Nonsens schafft, der in den vergangenen Jahren zur realen Gefahr erwachsen ist.
In diesem Kulturkampf können wir ohne Göttliches nicht bestehen
Ja, irgendwie hatte ich immer den naiven Traum, dass der Liberalismus, der gesellschaftliche Freiheitsgedanke ausreicht, um diese Lücke zu füllen, um zu wissen, wofür man hier kämpft. Einfach, weil es bei mir immer so war. Heute weiß ich, dass das in einem Land wie Deutschland, das schon immer mit dem liberalen Freiheitsgedanken gefremdelt hat und über eine hohe Anfälligkeit für den Kollektivismus verfügt, nicht funktioniert.
Dass die meisten Menschen mehr brauchen als ein gesellschaftliches System und ihre individuelle Freiheit, etwas, an das sie glauben und für das sie kämpfen können.
Es braucht etwas Höheres. Etwas, das mitunter auch gar nicht zu erklären ist. Das nicht weltlich, sondern göttlich ist. Weil auch nur dadurch eine Augenhöhe in diesem Kulturkampf entsteht, den viele Bürger dieses Landes, einschließlich Politiker und Medienschaffende, bis heute nicht sehen wollen.
Wer dem spirituellen Eroberungsfeldzug des Islams Einhalt gebieten will, muss ihm etwas Spirituelles entgegensetzen.
Das weiß ich heute. Und nein, das meint keinen blutigen Glaubenskrieg wie in früheren Zeiten. Vielmehr geht es darum, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, woher wir kommen, was unsere eigene Kultur und Werte ausmacht und worum wir folglich kämpfen. Eine spirituelle Flankierung, die uns wieder klarmacht, wer wir eigentlich selbst sind, damit wir auch in Zukunft wissen, wer wir als Europäer, als Deutsche, als Christen sein wollen.
Und genau davor fürchtet sich die politische Linke. Vor Menschen, die, wie Muslime, plötzlich wieder eine Identität haben. Etwas, woran sie glauben können. Weil sie dann nicht anfällig für ihre ideologischen Lügen sind, für Kulturrelativismus und Selbstverleugnung.
Man kann viel Kraft aus dem Glauben ziehen. Menschen wie Nmecha zeigen das besser auf als jeder woke Kirchentag. Und niemand fürchtet diese Kraft der Menschen mehr als ein politisches Spektrum, das seine Macht auf sozialer Repression errichtet.
… Alles vom 18.6.2026 von Anabel Schunke bitte lesen auf
https://www.corrigenda.online/kultur/linke-aufregung-um-felix-nmecha-warum-es-das-christentum-gerade-jetzt-wieder-braucht
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