Selbstbestimmungsgesetz wozu

Wie wenig das Selbstbestimmungsgesetz Sinn macht, zeigt Marla Svenja Liebich (MSL) bzw. Sven Liebich, indem sie/er das Gesetz nutzt, nicht aber etwa mißbraucht. Über MSL empören sich die Macher des Gesetzes, weil sie/er rechts sei. Wohingegen sie gleichzeitig Maja T. bzw. Simeon T. aber vehement applaudieren, nur weil sie links ist.
Es gibt eben gute linke Transen und böse rechte Transen.
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Zwei Aspekte:
Während sich Deutschland im Niedergang befindet (Deindustrialisierung, Schrumpfung der Volkswirtschaft, Verlust der Wettbewerbsfähigkeit, Verdummung), findet die Elite in Berlin noch die Muße, sich mit unsinnigen Gesetzen wie diesem die Zeit zu vertreiben. Wozu soll dies führen?
Linke können freuen, daß sie Gelegenheit erhalten, für die Zukunft zu üben, wenn ihre muslimischen bzw. islamistischen Verbündeten schon jetzt ihre so modernen Gesetze wie das Selbstbestimmungsgesetz unter den Vorbehalt von Frauenganzkörperverschleierung, Ehre und Scharia stellen.
31.8.2025
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Ende von Beitrag „Selbstbestimmungsgesetz wozu?“
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(1) Birgit Kelle zum Selbstbestimmungsgesetz: Bekommen wie bestellt
Kritiker des absurden Gesetzes haben jahrelang gewarnt und wurden als „transphob“ abgekanzelt.
Wer jetzt über Mißbrauch klagt, hat zuvor jahrelang die Ohren verschlossen

Räumen wir ein derzeit gern genutztes Vorurteil gleich zum Einstieg weg: „Marla-Svenja Liebich“, der einst als Sven Liebich wegen Volksverhetzung angeklagte Rechtsradikale, der später als „Marla Svenja Liebich“ verurteilt wurde und jetzt gedenkt seine Haftstrafe selbstverständlich im Frauengefängnis Chemnitz abzusitzen, mißbraucht das Selbstbestimmungsgesetz nicht, er nutzt es. Bekommen wie bestellt. Wer bei der aberwitzigen Idee, ein Mensch könne seine genetisch vorbe­stimmte geschlechtliche Disposition durch einen Sprechakt auf einem deutschen Standesamt ändern A sagt, wird nicht nur B, sondern im Alphabet der Toleranz auch LGBTQ und vor allem T wie Trans sagen müssen.
Wer solche Gesetze in Kraft setzt und jeden vernünftigen Einwand im Vorfeld als „transphob“ abkanzelt, muß sich damit abfinden, mitschuldig zu sein, an allem, was daraus folgt – auch und gerade, wenn aus seiner Sicht, der „Falsche“ es nutzt.

Niemand im linken selbstgerechten Juste milieu empörte sich, als der linksradikale Antifa-Schläger Simeon T., als Mitglied der brutalen Hammerban­de besser bekannt unter dem Namen „Maja T.“, sich selbst eine „non-binäre“ Identität attestierte und nun beklagt, im ungarischen Gefängnis queer-feindlich behandelt zu werden. Stattdessen war ihm die Solidarität der Linken und Grünen sicher, die nun „Free Maja“-Kampagnen für ihn starten und wie die ehemalige Bundestagsvizepräsidentin Ka­trin Göring-Eckhardt nach Ungarn pilgern, um „ihre“ Haftbedingungen zu prüfen. Wenn jedoch ein Rechtsaußen von Sven zu Svenja wird, ist die Empörung groß. Merke: Jeder darf in Deutsch­land sein Geschlecht wechseln, außer er ist rechts.
Doch es ist nicht die Schuld von Marla Svenja, daß Transaktivisten und ihre willfährigen Helfer in den Parlamenten ihm das Recht gegeben haben, jeden, der seine Weiblichkeit anzweifelt, anzuzeigen und eine Strafe von 10.000 Euro wegen „mißgen­dern“ anzudrohen. Sie haben es so gewollt.
Nun sind gerade viele in Politik und Medien empört. Der FDP-Vor­sitzende Christian Dürr produziert sich medial wie ein Gockel, der „of­fensichtliche Mißbrauch“ müsse von den Behörden verhindert werden. Liebich gehöre „glasklar“ ins Män­nergefängnis. Dürr hat offenbar ver­gessen, daß er auch ganz persönlich einst für genau dies Selbstbestim­mungsgesetz im Bundestag stimmte und es von seinem FDP-Parteikol­legen Marco Buschmann als Justiz­minister verantwortet wurde. Der­weil hat der Medienkollege Nikolaus Blome die Causa Liebich gerade zu einer „Frage der Ehre“ ausgerufen. Es müsse doch möglich sein, „einen notorischen Neonazi am Mißbrauch eines Gesetzes zu hindern, ohne das ganze Gesetz abzu­räumen“. Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit durch Ehre ersetzen – eine interessante neue lin­ke Strategie, um die Folgen der eigenen dummen Entscheidungen abzumildern.
Welcher Mißbrauch? – ruft ihnen Marla Svenja nun offen zu und lackiert in Engelsruhe öffentlich seine Fingernägel auf Social Media. Um die Dinge auf die Spitze zu treiben hat er alle amtlichen Ur­kunden zu seiner Person nachträglich umschreiben lassen und zeigt stolz seine neue Geburtsurkunde, die bestätigt, er sei tatsächlich einst als Mädchen geboren worden. Selbst George Orwell ging in seinem Roman „1984“ nicht so weit, in seinem „Wahrheitministerium“ bei der Revision der Ge­schichtsbücher die Geschlechter seiner Protagoni­sten mit amtlichem Segen umschreiben zu lassen. Für diese Idee brauchte es erst grüne, linke und liberale Ideologen sowie Konservative, die gleich­zeitig dazu schweigen.
Dabei können die Blomes und Dürrs noch froh sein, daß es gerade „nur“ ein Rechtsradikaler und nicht bereits ein Vergewaltiger oder gar ein Frauenmörder ist, der die Vorzüge des Geschlechterwechsels für sich entdeckt hat. Erfahrungen, die man in Ländern wie den USA oder auch England nach Inkrafttreten ähnli­cher Gesetze zuhauf machte. Den Preis der Transpolitik bezahlten dort Frauen nicht nur im Frauensport, sondern auch in Gefängnissen, wo bis heute selbstidentifizierte Trans­personen als Sexualstraftäter ihr Un­wesen auf Kosten echter Frauen treiben.
Mißbrauchsgefahr? War es nicht das, warum die Kritiker dieses Gesetzes jahrelang gewarnt ha­ben, um sich dafür als intolerant und transphob brandmarken zu lassen? Sogar die UN-Sonder­berichterstatterin für Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Reem Alsalem, meldete sich im Juni 2024 in einem 17seitigen Brief an die deutsche Regierung zu Wort und mahnte an, daß das Ge­setz zahlreichen Menschenrechtsverpflichtungen nicht gerecht werde – insbesondere gegenüber allen Frauen und Mädchen. Es bestehe die Gefahr, daß Männer „Zugang zu Räumen erhalten, die nur für ein Geschlecht bestimmt sind oder aus Sicherheits­gründen Frauen vorbehalten“ seien.

Das neue Selbstbestimmungsgesetz käme, „egal, ob reaktionäre und menschenverachtende Personen(-Gruppen) etwas dagegen haben. Wir alle sollen unsere Persönlichkeit individuell entfalten können – ob vor, in (sic) oder ohne Kameras“, ver­kündete die damals amtierende grüne Frauen- und Familienministerin Lisa Paus trotzig und unbeirrt. Demnächst entfaltet dank Lisa Paus ein Rechtsex­tremist seine Persönlichkeit im Frauengefängnis.
Es ist das Drama der CDU, daß ihr das Gespür für das Richtige und der Mut für das Notwendige abhanden gekommen ist. Sie zieht sich darauf zu­rück, man habe ja eine „Überprüfung“ des Gesetzes im Koalitionsvertrag vereinbart. Bloß kein Kultur­kampf. Bloß nicht noch mehr Stress mit der SPD. Die Frauenministerin Karin Prien schweigt zu den Gefahren für Frauen und Mädchen, der CDU-Mi­nisterpräsident Hendrik Wüst führt CSD-Paraden an, sein Kollege Kai Wegner wickelt sich in Berlin medienwirksam in jede Regenbogenfahne, die man ihm hinhält, und ausgerechnet ein Rechtsradika­ler, mit dem man sich gar nicht solidarisieren will, tritt nun an, das System der Transpolitik mit ihren eigenen Mitteln zu demontieren.

Wie man den Irrsinn von Genderpolitik po­litisch sukzessive rückabwickeln kann, zeigt der­weil ein anderer Bad Boy der Geschichte: Donald Trump. Als Präsident der USA unterzeichnete er zum Amtsantritt gleich zwei Verordnungen, die Frauen im Frauensport und an Universitäten und Schulen vor biologischen Männern schützen, in­dem dort nur noch das biologische Geschlecht gilt. Punkt.
Alle Sportler weltweit, die an den nächsten Olympischen Spielen in Los Angeles teilnehmen wollen, werden sich dem beugen müssen. Uni­versitäten, die sich verweigern, wird der staatliche Zuschuß in Millionenhöhe vorenthalten, und die ersten sind in die Knie gegangen. Na geht doch.
… Alles vom 29.8.2025 von Birgit Kelle bitte lesen in der JF 36/25 , Seite 1

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