Eroberungsmigration

„Es wird Europa zerstören, für immer. Das ist schade“ – diese düstere Prognose trifft Harald Martenstein in seinem Beitrag zur „Eroberungsmigration“ in der Welt. Dabei zieht er einen Vergleich: „In Japan hat kaum jemand Sehnsucht danach, seine Identität zu verlieren“ (1), denn dort werden Migranten nur zugelassen „als Arbeitskraft und auf Zeit“. Anders in Europa, denn hier „werden sie die Regeln bestimmen“, also die Migranten. Und diese Regeln haben großenteils nichts mit Arbeitskraft zu tun und gelten zeitlos: Duldungen werden stets verlängert bzw. lassen sich de fakto überhaupt nicht beenden.

Das Problem sind nicht nur die offenen Grenzen mit Zugang in einen deutschen Sozialstaat, der Migranten Ansprüche bereitstellt, die sie – man kann das durchaus wörtlich nehmen – in der Mehrheit nicht verdient haben. Drei von vier Migranten beanspruchen in irgendeiner Weise staatliche finanzielle Hilfe. Eroberungsmigration ist Versorgungsmigration.

Das Problem ist auch eine Entwicklungshilfepolitik, die Bevölkerungswachstum verstärkt und die in Berlin isoliert von der Migrationspolitik betrieben wird. Mehr dazu hier. Beispiel: Der Großteil der in Ceuta verbliebenen Unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF bzw. UMA) wird nach Deutschland weitergereicht, da hier die EU-weit mit Abstand höchsten Versorgungssätze gelten. Die Entwicklungshileprogramme mit Marokko werden komplett isoliert hiervon realisiert. Es geht hier nicht um ein wie auch immer begründetes Gegeneinanderaufrechnen, sondern um Koordination im Rahmen der bilateralen Beziehungen – diese müssen interessenbestimmt, nicht aber werte- bzw. moralgeleitet. Das Diktum von Egon Bahr, dem ‚Erfinder‘ der Entspannungspolitik und außenpolitischen Berater von Willy Brandt, ist auch 2026 noch aktuell: „Die eigenen Interessen eines Staates zählen, nicht die Werte. Wenn ein Politiker anfängt, über „Werte“ zu schwadronieren, dann ist es höchste Zeit, den Raum zu verlassen“. Leider sind die deutschen Regierungen seit 9/2015 linksmoral-geblendet und deshalb nicht imstande, die eigenen Interessen zu definieren und in einer interessenbasierten Politik umzusetzen.
13.8.2026
Dieser Artikel ist ohne Zuhilfenahme von KI geschrieben worden.
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(1) Martenstein: Eroberungsmigration – Es wird Europa zerstören, für immer. Das ist schade
Längst ist Eroberungsmigration zu einer Waffe gegen das dumme, schwache Europa geworden, von der sowohl Putin als auch Erdogan und nun vermutlich auch Marokko Gebrauch machen.

„Auch der Ansturm Zehntausender junger Männer aus Afrika auf die kleine spanische Stadt Ceuta kam vom Wasser.“ Sein bestechendes Verdikt: „Längst ist diese Art von Eroberungsmigration zu einer Waffe gegen das dumme, schwache Europa geworden, von der sowohl Putin als auch Erdogan und nun vermutlich auch Marokko Gebrauch machen. In Deutschland sorgen sich viele Linke nicht so sehr um Vergewaltigte oder um Erstochene, die gelten für sie als der unvermeidliche Preis für das, was sie Vielfalt und Buntheit nennen. Sie sorgen sich vor allem darum, ob wir auch höflich genug mit den Eindringlingen sprechen. Invasoren? Eroberer? Niemals!“

„Sie wollen nach Europa, weil es möglich ist, hineinzukommen. Und sie wollen aus Europa für sich an Vorteilen herausholen, was sich herausholen lässt, wie genau, wird sich dann zeigen. Sobald ihre Zahl es hergibt, werden sie die Regeln bestimmen.“

„Wenn sie (die Japaner) überhaupt jemanden hineinlassen, dann als Arbeitskraft und auf Zeit. In Japan hat kaum jemand Sehnsucht danach, seine Identität zu verlieren. Es glaubt auch kaum jemand daran, dass man historische Schuld dadurch wiedergutmachen könnte, dass man aus der Geschichte verschwindet und sich im Nichts auflöst wie ein Tropfen im Ozean.“

… Alles vom 8.8.2026 von Harald Martenstein bitte lesen auf
https://www.welt.de/politik/deutschland/harald-martenstein/plus6a7584dfe04765407d9a21f2/eroberungsmigration-es-wird-europa-zerstoeren-fuer-immer-das-ist-schade.html
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(2) Die Lust am Untergang – warum „Eroberungsmigration“ für viele so reizvoll ist
Es sind Sätze wie in Stein gemeißelt, die Harald Martenstein da heute in der „Welt“ schreibt. Ganz offen spricht er von „Eroberungsmigration“ – und kommt zu folgender düsteren Prognose: „Es wird Europa zerstören, für immer. Das ist schade.“

Der Nettobeitrag großer Teile der Zuwanderung aus bestimmten Kulturräumen zur Sozialversicherung ist negativ, die Kriminalitätsstatistiken sind erschreckend, und die Integrationsversprechen von 2015 liegen schlicht in Trümmern. Trotzdem machen sie weiter, als gebe es diese Realität einfach nicht. Warum?
Weil die massive, unkontrollierte Einwanderung für eine bestimmte Schicht ideologisch nützlich ist. Und weil diese nicht selbst den Preis bezahlt, sondern von anderen bezahlen lässt – von den Frauen in bestimmten Stadtteilen, die sich abends nicht mehr sicher bewegen können, von den Kindern in überforderten Schulen, von den Steuerzahlern, die zunehmend das Gefühl haben, in einem Land zu leben, das sie nicht mehr wiedererkennen, von Patienten in einem völlig überforderten Krankheitssystem (ich nutze gezielt nicht mehr das Wort Gesundheitssystem).
Die offiziellen Erklärungen – Wirtschaft, Fachkräftemangel, humanitäre Pflicht – erklären viel, aber nicht das Entscheidende: die systematische Verdrängung der eigenen Interessen der „schon länger hier Lebenden“. Eine Gesellschaft, die ihre Grenzen auflöst, ihre Frauen zu Geiseln macht und gleichzeitig jeden, der das ausspricht, zum Feind erklärt, handelt nicht mehr aus Naivität. Sie handelt aus einer tieferen, selbstzerstörerischen Logik.
Deshalb war mein zweiter Erklärungsversuch Selbsthass und eine perfide Sehnsucht nach dem Untergang.
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Und was ist mit den Männern, die diese Politik aktiv betreiben und verteidigen? Auch da lohnt sich ein Blick unter die Oberfläche.
Erstens wäre da ein Unterwerfungsreflex: Wer jede eigene Maskulinität als toxisch verinnerlicht hat, empfindet Selbstauslöschung als moralische Reinigung – Schuldabtragung durch Verschwinden. Dazu kommt Erleichterung, die eigene Schwäche endlich als moralische Überlegenheit verkaufen zu können.
Zweitens der Konkurrenzausschluss: Die Männer, die diese Politik machen, leben privilegiert und zahlen den Preis nicht selbst. Drittens, und vielleicht am perversesten: auch Männer können die unterdrückte eigene Wildheit auf den „authentischen“ Fremden projizieren und sich durch Identifikation mit ihm entlasten – ohne je das Risiko zu tragen. Spontan musste ich bei diesen Zeilen an die Liebe von Frank-Walter Steinmeier zu den Mullahs im Iran denken.

Selbsthass im Outsourcing
Die unterschwellige Sehnsucht nach dem Wilden, dem Fremden ist die logische Folge einer Kultur, die das Eigene als gefährlich und das Fremde als lebendig verkauft, die vom „edlen Wilden“ träumt und die realen Kosten systematisch auf die sozial Schwächeren abwälzt. Es ist ausgelagerter, delegierter Selbsthass. Das Ganze gipfelt in der Aussage von Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt, wir bekämen Menschen geschenkt. Nur in diesem Kontext ist so eine Aussage wirklich erklärbar. Genauso wie der alte Sponti-Spruch „liebe Ausländer, lasst uns mit den Deutschen nicht allein“.
Aber wer diese Motivlage – und natürlich ist sie beileibe nicht die einzige – ausspricht, gilt sofort als Frauenfeind oder Spinner. Dabei ist es nur die Beschreibung eines Vakuums. Eine Gesellschaft, die ihre eigenen Söhne zu Höflichkeitsrobotern erzieht und gleichzeitig die Grenzen öffnet, darf sich nicht wundern, wenn das Vakuum gefüllt wird – und zwar nicht von den eigenen.
Japan hat diese Frage beantwortet, indem es sie gestellt hat. Wir haben sie verboten. Und während wir uns weiter über politische Korrektheit streiten und der polit-mediale Komplex die Benennung der Realität tabuisiert und „rechtsextrem“ diffamiert, wird Raspails Roman ( „Das Heerlager der Heiligen“) Tag für Tag weniger Dystopie und mehr Reportage.
… Alles vom 9.8.2026 bitte lesen auf
https://reitschuster.de/post/die-lust-am-untergang-warum-eroberungsmigration-fuer-viele-so-reizvoll-ist/
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(3) Ceuta – Es geht um mehr als nur um Migration
Das Eindringen Tausender irregulärer Migranten von Marokko aus in die spanische Enklave Ceuta setzt die EU weiterhin unter massiven Druck. Betroffen ist eine der wichtigsten Säulen der Europäischen Union.
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Insgesamt zeigen diese Maßnahmen eine weitreichende Schwachstelle im Schengen-Modell auf. Das System basiert auf der Vorgabe, dass Kontrollen an den Binnengrenzen nur als letztes Mittel und vorübergehend durchgeführt werden dürfen. Sie werden jedoch zunehmend eingesetzt, um langfristige Sicherheitsprobleme wie Terrorismus, organisierte Kriminalität, geopolitische Instabilität, russische Sabotage und hybride Bedrohungen sowie den Druck auf die Asylsysteme zu bewältigen.
Die Gefahr besteht darin, dass diese Ausnahmen zur Norm werden. Sobald Regierungen zu dem Schluss kommen, dass die Sicherheit durch gemeinsame Anstrengungen nicht mehr gewährleistet werden kann, wächst der politische Anreiz, nationale Kontrollen wieder einzuführen. Gleichzeitig könnten ausländische Akteure beschuldigt werden, diese Krisen zu inszenieren, zu fördern oder auszunutzen, um das Vertrauen zu untergraben, auf dem das europäische Grenzsystem beruht. Schengen ist schließlich die Verkörperung einer der wichtigsten Säulen der Europäischen Union: der freien Bewegung von Personen, Dienstleistungen und Waren innerhalb eines Binnenmarktes. Ein Vertrauensverlust in dieses Versprechen könnte die Grundlage der Union selbst gefährden.
Der Druck auf Europas Grenzen kann somit eine der grundlegenden Vereinbarungen der EU gefährden: dass die Mitgliedstaaten die Kontrolle über ihre Binnengrenzen im Austausch für einen funktionierenden Binnenmarkt abgeben. Je mehr diese Vereinbarung in Frage gestellt wird, desto weiter reichen die Auswirkungen von Krisen wie der in Ceuta über die Migration hinaus.
… Alles vom 13.8.2026 von Antonia Colibasanu bitte lesen auf
https://www.cicero.de/aussenpolitik/folgen-des-ansturm-auf-ceuta-eu-migration

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