Im Rücktrittsschreiben des FDP-Vorsitzenden Christian Dürr (Anlage (1) unten) ist viel von „die Menschen“ – warum sagt er nicht „die Bürger“ – die Rede, die „das Vertrauen in die Politik verlieren“, weil „Leistung und Fleiß sich nicht mehr lohnen“. Sechs mal spricht Dürr von „die Menschen“. Aber kein einziges Mal von „die Liberalen“ – genau darin liegt der Fehler.
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Die FDP ist spätestens seit Lindner so sehr nach links gerückt und den illiberalen Rotgrünen ausgeliefert, daß von individueller Freiheit, Liberalität und Bürgernähe kaum etwas übrig geblieben ist. Die FDP hat alle Maßnahmen mitgemacht und unterstützt, mit denen die linke Ampel die Freiheit der Bürger beschnitten hat. Individuelle Freiheit und Ampel-FDP passen zusammen wie die Faust aufs Auge. Es ist traurig, daß die FDP erst aus Parlamenten herausfliegen muß, damit ihr kapitulierender Parteichef Dürr zu sagen wagt: „Für diese freiheitsliebenden Menschen wollen wir kämpfen“.
Diese Rückkehr hin zur rechten Mitte ist zu begrüßen, aber sie wird schwer werden für die FDP, aus mehreren Gründen:
– Aktuell ist der Begriff „liberal“ noch immer von „the Liberals“ bzw. den Linksliberalen international versaut.
– Die FDP muß sich endlich von ihrer Zuneigung zur undemokratischen Brandmauer verabschieden.
– Und die „Freiheitsliebenden“ – erstaunlich, daß Dürr dieses wunderbare Wort überhaupt in den Mund nimmt – in Deutschland sind längst auf der Suche nach einer neuen Heimat unterwegs, z.B. bei Team Freiheit, AfD, Krall-Libertäre, DieBasis, WerteUnion, PdV und Milei-Institut.
Hans-Georg Maaßen hat in seiner jüngsten Rede in Geislingen (siehe Anlage (2)) den Saal zum Toben gebracht mit dem Ruf nach Milei: „Wir brauchen nicht wie Milei die Kettensäge, wird machen’s auf deutsch, wir nehmen den Kärcher“.
Vielleicht wählt die FDP ja einen neuen Bundesvorsitzenden, der das Zeug zu einem deutschen Milei hat – gerne etwas weniger libertär als der Argentinier mit der Kettensäge, dafür etwas mehr Hayek’sche „Österreichische Schule“ mit dem Kärcher, also mit dem Hochdruckreiniger aus Stuttgart-Bad Cannstadt? Zu Reinigen gibts viel im Deutschland des Niedergangs, und Hochdruck ist angesagt angesichts der rasant fortschreitenden Deindustrialisierung.
Fazit für die FDP: Entweder Brandmauer-frei und Milei-nah, oder tot.
24.3.2026
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Ende von Beitrag „FDP – Kärcher statt Kettensäge“
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Beginn von Anlagen (1) – (2)
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(1) Christian Dürr: FDP-Bundesvorstand gibt seine Mandate auf
Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,
die FDP steht vor existenziellen Herausforderungen. Dafür braucht die Parteiführung eine neue Legitimation. Daher hat der Bundesvorstand in seiner Sitzung heute beschlossen, zum Bundesparteitag seine Mandate zur Verfügung zu stellen, um mit einer Neuwahl eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der FDP zu ermöglichen.
Wir müssen heute feststellen, dass der über Jahrzehnte fehlende Mut zur Veränderung in Deutschland die Menschen dazu veranlasst, das Vertrauen in die Politik und ihre Institutionen immer stärker zu verlieren. Heute haben immer mehr Menschen das Gefühl, dass sich Leistung und Fleiß nicht mehr lohnen und dass immer mehr von ihnen erwartet wird, obwohl es sich doch auch immer weniger auszahlt.
Die Menschen wollen, dass sich etwas ändert. Die Parteien aus der politischen Mitte, Union, SPD und Grüne, schaffen es aber nicht, für diese Veränderung zu sorgen. Von diesem Frust profitieren die Extremisten links und rechts, die zerstören, was uns stark macht.
Wir können die Reformkraft in Deutschland sein. Unser Land ist voller Potenzial: engagierte Fachkräfte, innovative Unternehmen, ein starker Mittelstand, mutige Gründerinnen und Gründer. In unserem Land leben viele Millionen Menschen, die anpacken und sich etwas aufbauen wollen. Für diese freiheitsliebenden Menschen wollen wir kämpfen.
Deutschland muss wieder ein Sehnsuchtsort werden für alle, die sich etwas aufbauen wollen. Freiheit, Eigenverantwortung, Leistungsgerechtigkeit, Chancengerechtigkeit und der feste Glaube an unser Land: Alle Menschen, die etwas reißen wollen, können sich auf unsere Werte verlassen.
Mit herzlichen Grüßen, Christian Dürr
Bundesvorsitzender der FDP, 23.3.2026
info@fdp.de , https://www.fdp.de
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(2) Hans-Georg Maaßen: „Wir müssen Deutschland kärchern“
Für die Meinungsfreiheit! – Diese Rede geht viral
Bewegende Rede von Dr. Maaßen über den Zustand Deutschlands, des Verfassungsschutzes nd des Rechtsstaates: „Wir müssen Deutschland kärchern“ – Diese Rede muß man sich anhören als Konservativer, Liberaler, Libertärer, Rechter (nicht Rechtsextremer), Bürger der politischen Mitte, Mittelständler, Selbständiger, Freiheitlicher, Eigenverantwortlicher:
10.3.2026, 59 min
https://youtu.be/p8U4cKVHGnU
In dieser Rede spricht Hans-Georg Maaßen bei einer Veranstaltung in Geislingen über seine politischen Visionen für Deutschland. Er fordert einen grundlegenden Kurswechsel und formuliert klare Ziele für die Zukunft des Landes. Seine Botschaft: Deutschland braucht einen Neustart.
Maaßen beschreibt, was er darunter versteht:
– Deutschland entideologisieren
– Deutschland entgendern
– Deutschland entregulieren
– Deutschland entbürokratisieren
Es gehe darum, staatliche Überregulierung abzubauen, ideologische Debatten zu beenden und wieder mehr Raum für Vernunft, Freiheit und Leistungsbereitschaft zu schaffen.
Diese viel bejubelte Rede aus Geislingen sorgt für Diskussionen und zeigt, welche politischen Veränderungen Maaßen für notwendig hält.
Die CDU ist durch ihren Linkskurs und der Unberechenbarkeit zu einer gefährlichen Partei geworden. Die FDP hat sich zu Tode nach links gelehnt. Und die SPD hat die Arbeitnehmer verraten.
Maaßen’s Fazit am Ende der Rede bringt den Saal zum Toben:
„Wir brauchen nicht wie Milei die Kettensäge, wird machen’s auf deutsch, wir nehmen den Kärcher“
10.3.2026, https://www.youtube.com/watch?v=p8U4cKVHGnU