Migration: Symptom oder Ursache der Gewalt?

Die Gewalt nimmt überhand. Drei Fakten laut Statistik: Zunahme seit der Grenzöffnung 7/2015. Neuartige Delikte wie Messerstecherei, Gruppenvergewaltigung (mehr als zwei pro Tag). Überproportionaler Migrantenanteil. Nun stellt Anna Diouf in ihrem Beitrag „Gewalt und Verrohung: Eine fragile Ordnung zerbricht“ (1) die folgende These zur Zunahme der Gewalt auf: „Gern wird an dieser Stelle auf den massenhaften Zuzug von Menschen aus gewaltaffinen, tribalistischen Kulturen verwiesen. Massenmigration ist aber nicht Ursache, sondern ebenfalls Symptom eines tieferliegenden innereuropäischen Problems.“ Und dieses Problem sieht sie unter der Überschrift „Selbstzerstörung und Selbstbetrug“ in einer „Gesellschaft, die sich purem Materialismus hingibt und sämtliche Brücken zur Transzendenz abgerissen hat“. Damit stellen sich zumindest drei Fragen:

1. Würden wir ohne die 2015 über unkontrollierte Grenzen eingeleitete Massenmigration heute in einem gleichermaßen gewalttätigen öffentlichen Raum leben?
2. Hatte der Syrien gebürtige Soziologieprofessor Bassam Tibi recht mit seinem Ruf nach einem Grundgesetz-gemäßen Reform-Islam und seiner Forderung nach der Formulierung einer Leitkultur, um mit deren Wertegerüst dem Islamismus die Stirn bieten zu können?
3. Kann man von Migranten überhaupt die Integration in einen deutschen Staat verlangen, dem die Deutschen mit zerstörerischem Selbsthass begegnen? In eine Nation, die immer noch ohne „Consent of the Governed“ auszukommen glaubt?
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Die Diskussion dieser Fragen erscheint wichtiger denn je.
Dazu wäre bereits der Konsens zu folgendem Eingeständnis ein Fortschritt: Die Migration von nahe fünf Millionen Menschen in zehn Jahren wirkte insofern als heftiger Verstärker von Gewalt, da sie auf eine von nihilistischem Materialismus geprägte Gesellschaft traf. Eine Gesellschaft, die zwar ständig auf den Erhalt und die Verteidigung „unserer westlichen Werte“ verweist, die aber nicht imstande ist, diese im Sinne einer Leitkultur zu konkretisieren bzw. zu beschreiben.
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Die Gewaltwelle geht weiter, tagaus, tagein. Und die Täter signalisieren damit, wie sehr sie mit ihrer Migration traumatisiert (Sozialisation, Fluchterfahrung) und entwurzelt sind (in was soll ich mich denn hier integrieren?). Dazu zwei aktuelle Gewalttaten.
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Am 29.1.2026 wird die 18-jährige Fatemeh Z. von dem 25-jährigen Südsudanesen Ariop A. vor die einfahrende U-Bahn gezogen und getötet. Am 2.2.2026 wird der 36-jährige Schaffner Serkan C. von einem 26-jährigen griechischen Schwarzfahrer in der Regionalbahn mit den Fäusten zu Tode geprügelt.
Zwei furchtbare Gewalttaten. Die erste wird von den Medien lange verheimlicht, erst vier Tage danach kondolidiert der Hamburger Senat – über einen Pressesprecher, nicht aber den Bürgermeister selbst.
Über die zweite Tat hingegen wird sofort polit-medial groß berichtet. Warum diese zweierlei Berichterstattung bzw. gar zweierlei Gewalt? Eine vage Erklärung hierzu: Der Grieche bzw. EU-Bürger als böser Täter und der Südsudanese als ggf traumatisierter Täter? Doch aus derlei von Selbsthass geprägter Doppelmoral wurde nichts: Denn nun berichten griechische Medien, daß der Mörder Mustafa Alsan heißt und offensichtlich ein Syrer oder Türke mit griechischem Pass ist.
Wie dem auch sei. Die Gewalt scheint kein Ende nehmen zu wollen.
8.2.2026
Dieser Beitrag wurde ohne KI geschrieben.
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Ende von Beitrag „Migration: Symptom oder Ursache der Gewalt?“
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Beginn von Anlagen (1) –
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(1) Gewalt und Verrohung: Eine fragile Ordnung zerbricht
Jahrzehntelang wurden Sicherheit und Ordnung als selbstverständlich betrachtet. Nun kollabieren sie immer schneller. Die Massenmigration ist, anders als reflexhaft behauptet, nicht Ursache, sondern Symptom dieser Entwicklung.

Selbstzerstörung und Selbstbetrug
Eine Gesellschaft, die sich purem Materialismus hingibt und sämtliche Brücken zur Transzendenz abgerissen hat, verbraucht notwendigerweise das „Kapital“ an moralischen Übereinkünften, die man für selbstverständlich hielt.
Der Irrglaube, dass dem Menschen Werte nicht vermittelt werden müssten, sondern dass sich Menschenwürde, Gewaltlosigkeit oder Gerechtigkeit aus sich selbst heraus ergeben und sich von selbst durchsetzen, hat sich als fatal erwiesen.
Der Westen aber verachtet die Denk- und Bildungstraditionen, die das europäische Wertesystem implementiert, gepflegt und verfeinert haben. Ein an der Wirklichkeit orientiertes Menschenbild wurde durch ideologische Fantasiegebilde ersetzt: der Mensch, von Natur aus demokratisch und gewaltlos, von Natur aus gleich.
Werden diese Fehlvorstellungen mit der brutalen Realität konfrontiert, bleibt nur Hilflosigkeit. Dann wirkt die eskalierende Gewalt tatsächlich „nicht rational erklärbar“.

Verrohung von innen
Zudem tritt zur importierten Verrohung jene, die aus dem Innern Europas selbst kommt. Hier mag es unmerklicher zugehen und besser verschleiert. Um die Situation in ihrer Gesamtheit richtig einschätzen zu können, ist jedoch unumgänglich, sich dieser unangenehmen Tatsache zu stellen:
Menschen aus gewaltaffinen Kulturen lassen sich befrieden. Aber sicherlich nicht von einer Kultur, die, um nur ein Beispiel zu nennen, die eigenen Kinder ohne viel Aufhebens bereits im Mutterleib umbringen lässt. Die heimische Gewalt ist anders, aber sie ist nicht weniger grausam. Eine Gesellschaft, die sich vom Naturrecht verabschiedet hat, kennt keine tragfähige ethische Basis, sondern nur noch Vereinbarungen – die letztlich der Stärkere vorgeben wird. Zugleich werden die Europäer geschwächt: nicht durch Krieg, tribalistische Strukturen oder grausame Religionen, sondern durch Ideologien, die die Grundlagen des Menschseins attackieren. Immer mehr Menschen wachsen nun auf, ohne je die Geborgenheit einer Familie zu erleben, ohne Liebe zu erfahren, ohne vermittelt zu bekommen, was Wahrheit, was böse oder gut ist.
Was das mit Verrohung zu tun haben soll? Nun, daraus ergibt sich ganz konkret, dass diese Menschen nicht lernen, was Tugenden sind, wie man kommuniziert, mit anderen zusammenlebt, sich zu verhalten hat. Aber weil diese unmerkliche Erosion der Menschlichkeit nicht empirisch fassbar ist, findet sie im Bewusstsein der Öffentlichkeit nicht statt, und so werden die unsichtbaren Säulen, die unsere Gesellschaft tragen, munter zertrümmert, während es im Gebälk bereits kracht.
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Es wäre also Selbstbetrug, zu glauben, hier würde eine ethisch hochentwickelte Kultur unter dem Zustrom rückständiger Fremder kollabieren – ein Zustrom überdies, den eine gesunde, funktionale Kultur niemals zugelassen hätte.
Wer selbst eine Kultur der Barbarei pflegt, wird fremde Barbarei nicht in Zivilisation umwandeln. Beides trifft nun lediglich aufeinander und verstärkt sich in dieser Konfrontation.
Die Gewalt in Deutschland wird also weiter zunehmen. Sie wird nur einzudämmen sein, wenn sich Deutsche eingestehen, dass Recht und Freiheit keine Naturgesetze sind, sondern verteidigt und geschützt werden müssen – sowohl vor der fremden als auch vor der eigenen Zerstörungswut.
… Alles vom 7.2.2026 von Anna Diouf bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/gewalt-verrohung-ordnung-zerbricht/
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Einige Kommentare:
Gewalt und Verrohung ist in Vielvölkerstaaten an der Tagesordnung. Kulturell, religiös und ethnisch vollkommen unterschiedliche Völker bilden naturgemäß weitgehend voneinander abgeschottete und miteinander rivalisierende Parallelgesellschaften, aber so gut wie nie einen Staat, der auf gemeinsamen Grundwerten, Zusammengehörigkeitsgefühl und einem zivilgesellschaftlichen Konsens beruht. Deshalb kommt es in solchen Staatsgebilden ständig zu ethnischen Konflikten bis hin zu Bürgerkriegen, bis am Ende schließlich zerfällt, was nicht zusammengehört.
Deutschland war noch im Jahr 1800 nicht mehr als ein Staatenbund aus über 300 Kleinststaaten, die zwar miteinander verbunden waren, aber keinen einheitlichen Staat bildeten. Bald wird es wieder soweit sein, denn das Kalifat Köln, die Roma-Metropole Duisburg und das Christen-Reservat Tegernsee haben schon heute keinerlei Gemeinsamkeiten mehr. Ceterum Censeo
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Alles grundsätzlich richtig, finde ich. Auch die wohl nicht von allen Kommentatoren unterstützte These, dass die Massenmigration nicht „Ursache, sondern Symptom“ ist. Ich würde persönlich sagen: Sie fungierte als HEFTIGER VERSTÄRKER von etwas ohnehin Vorhandenem. Aber auch ohne Massenmigration zerfiele wohl die Infrastruktur und zerfiele vor allem das eherne Gerüst aus moralischen/sozialen Regeln, das frühere Generationen tendenziell zusammengehalten hat (wie: Es gibt nur zwei Geschlechter, Leistung muss sich lohnen). Letzteres hat zum Teil allerdings auch mit dem neuzeitlichen Modell der multikulturellen Einwanderungsgesellschaft zu tun, das die undifferenzierte Botschaft aussendet: Jeder kann leben, wie er will. Keine Leitkultur mehr (die damit eben auch für die Ur-Deutschen verschwindet).
Klar, auch Nichtmigranten verhalten sich unhöflich und rücksichtslos, sind Gewalttäter. Genau deshalb darf eine Gesellschaft aber nicht schulterzuckend bis leicht empathisch mit migrantischer Gewalt umgehen, sich zu leicht damit zufriedengeben, Verhalten auf psychische Defizite zu schieben, was eine moralische Schuldlosigkeit der Täter nahelegt. Sachliche Ursachenforschung in Bezug auf Gewaltbereitschaft tut Not. Und die Ursachen für die derzeit sichtbare Gewalt und Verrohung des öffentlichen Raums sind vielfältig. Ich habe den Eindruck, dass – im Hintergrund – auch die scharfe Spaltung der Gesellschaft zu Verrohung und Gewalt beiträgt. Will sagen: Gruppen werden in der Neuzeit kategorisch in Gut und Böse auseinanderdividiert. Und wer das Gegenüber als böse definiert („Faschist“, „Antifeminist“), fühlt sich auch eher legitimiert, Aggressivität gegenüber diesem zu tolerieren. Kompromisse, auch ein gewisses Verständnis für (bestimmte) Andersdenkende, Toleranz, werden schwierig.
Paradoxerweise hat das ganze umfangreiche neuzeitliche Kontroll-System aus: Demokratie leben, Kampf gegen Rechts, Meldestellen, Hass&Hetze-Initiativen, juristischen Anklagen gegen Beleidigungen, usw. usf. zum Teil das Gegenteil von dem, was es bezwecken sollte, bewirkt. Will sagen: Man wollte ja die vielzitierte Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die es als Begriff selbst in Verfassungsschutzberichte geschafft hat – ein Bündel aus allerlei unanständigen Einstellungen, von der Homophobie, Islamophobie, Transfeindlichkeit bis zum Rechtsextremismus –, in der Bevölkerung zurückdrängen. Was ja erst mal ehrenwert klingt. Bedingt durch SCHWAMMIGE subjektive/willkürliche DEFINITIONEN und UNKLARE ABGRENZUNGEN, was die Schlüsselbegriffe überhaupt bedeuten, was nicht darunter fällt, sind Staat und NGOs aber m. E. ÜBERS ZIEL HINAUSGESCHOSSEN und haben im Ergebnis große Bevölkerungsgruppen pauschal ausgegrenzt, fast dämonisiert, als eindeutige„Antifeministen“, „Muslimfeinde“, usw. Problem also: Der allgegenwärtige Kampf gegen sogenannte Menschenfeindlichkeit ist auf dieser Weise dank schwammiger Begriffsinhalte zu einer selbst im Kern menschenfeindlichen Generalabrechnung mit größeren Bevölkerungssegmenten geworden, die vom steuerfinanzierten staatlichen System den Stempel „problematische bis gefährliche Ansichten“ aufgedrückt bekommen. Logische Konsequenz: Man darf, muss sich nachgerade gegen sie zur Wehr setzen. Dass heutzutage Maja T. auf bemerkenswert viel Mitgefühl stößt, während Millionen von AfD-, vielleicht auch schon Unions-Wähler quasi abgeschrieben werden als Menschen mit falschem Weltbild, ist nur ein Beleg dafür, dass die betriebene scharfe politische Spaltung in Gut und Böse faktisch Konflikte fördern kann und de facto auch fördert. flo
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Ich bezweifele mit allem gebotenen Respekt Ihre Aussage, dass die Massenmigration nur ein Symptom und nicht die Ursache wäre (der ausufernden Gewalt). Die angegriffene Bevölkerung fängt nur an sich zu wehren. Sonny
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Also Marcel Fratzscher sieht das ganz anders: „Marcel Fratzscher, Präsident des DIW Berlin, argumentiert, dass Kriminalität kein spezifisch importiertes Problem ist, sondern ein soziales Phänomen, das primär von Armut, Bildungsmangel und fehlender Integration abhängt. “ https://www.facebook.com/diezeit/posts/die-stadtbild-debatte-hat-deutschland-2025-bewegt-doch-kriminalit%C3%A4t-ist-kein-imp/1296659385838368/ humerd
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Der Mörder von Schaffner Serkan C. heißt Mustafa Alsan, wie griechische Medien schreiben, ist also kein angeblicher Grieche, sondern offensichtlich ein Syrer oder Türke mit griechischem Pass! Sanijo
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Schon ein paar steile Thesen in diesem Artikel. Symptom und nicht Ursache. Naja. *Als Beispiel: wenn man 10000 männliche erwachsene Afghanen, Geburtsjahrgänge von 1980-2000, aus dem Umland Kandahar nach Deutschland verbringt, bekommt man zu 100% komplett wertfremde und zur hiesigen Kultur konträre Mitglieder in die Gesellschaft, mit zusätzlichen diversen Traumas. Davon sind minimum 2000 gewalt enthemmt, nach unseren gültigen Maßstäben. Frage: hat man jetzt ein Symptom oder eine Ursache importiert?
*Dies ist vollkommen ohne jegliche moralisches Urteil von mir. Diese Menschen sind in diesen Verhältnissen, Krieg, Kultur, Armut, kaum Bildung, Ideologie, Religion,geboren wurden und so sozialisiert worden. Ich habe meine Erfahrungen gemacht in den Jahren, in Afghanistan, als „die Freiheit Deutschlands wird am Hindukusch verteidigt“ mit „robusten Mandat“. Dorn
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Netter Versuch einer Erklärung. Nachdem gestern im Rheinland -zigTausende als „Narren gegen Rechts“ auf die Strasse gegangen sind, bin ich zum Schluss gekommen, dass diese „Gesellschaft“ Alles so gewählt, bestellt und geliefert bekommen hat. Dann…hat Alles wohl seine gewünschte Richtigkeit. Gegenanmeckern nutzt nix und so halte ich mich dieser „etwas eigenartigen Kultur“ lieber fern. Angelsachse
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„Sehr schöne Anlyse der ich voll zustimme. Und jetzt die Preisfrage: woher stammt dieser nihilistische Materialismus und alle die „liberalen“ Ideologien?“ Antwort:
Von dummen Menschen, die verstanden, dass sie dümmer waren als viele andere, dies aber nicht zugeben wollten und begannen, für „alle Menschen sind gleich“ zu kämpfen. Deshalb sind nicht besonders kluge Menschen auch anfällig für die Ideologie der Linken. Moses
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…Wer selbst eine Kultur der Barbarei pflegt, wird fremde Barbarei nicht in Zivilisation umwandeln. Beides trifft nun lediglich aufeinander und verstärkt sich in dieser Konfrontation….“ Meines Wissens pflegten wir in Deutschland – zumindest bis 2015 – KEINE(!) Kultur der Barbarei. Insofern gehe ich mit dem Autor auch keineswegs d’accord bei der Behauptung: „…Die Massenmigration ist, anders als reflexhaft behauptet, nicht Ursache, sondern Symptom dieser Entwicklung. …“
Ich sehe eher, dass im Zuge der Massenmigration und der damit verbundenen Probleme eine laute Minderheit ihre Ideologie überhaupt erst „gesellschaftsfähig“ machen konnte, erst geduldet und schliesslich gehuldigt von den Luschen. Max T.
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… es ist brutal, aber Frauen, die Migranten an den Bahnhöfen frenetisch begrüßt haben, müssen es wirklich erleben, wie es Frauen in Syrien, Somalia, Afghanistan geht. Anders werden sie es nicht lernen. Es ist traurig, aber Frauen – Hälfte der Wählerstimmen – stimmen immer noch für Parteien der offenen Grenzen. Es ist traurig. Aber jedes Mal, wenn tragische Nachrichten kommen, frage ich mich, wie habt ihr seit 2015 gewählt. Wer keine Prävention betreiben will, der braucht mein Mitleid nicht. InnereUnruhe
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