Neue Wohnungen bauen

Eine Wohnungsbesichtigung ist unter dem pakistanischen Namen nicht möglich, unter einem deutsch klingenden Namen sehr wohl. Der Immobilienmakler wird deshalb wegen Mißachtung des Benachteiligungsverbots verurteilt (1). Das ist juristisch korrekt. Aber es löst zwei gesellschaftliche Probleme nicht:
1. Der Mangel an Wohnraum nimmt weiter zu. Und zwar überproportional, d.h. die Lage verschlimmert sich Jahr für Jahr. Auf der einen Seite durch Zunahme nicht etwa der Geburten, sondern der Migration. Auf der anderen Seite durch weitere Abnahme der Neubautätigkeit wie auch der Nachverdichtung.
2. Private Kleinvermieter stellen 64 ,4 Prozent des gesamten Mietwohnungsbestands. Immer häufiger vermieten diese Privateigentümer ihre Wohnung lieber an der Staat (Gemeinde, Stadt, Land): Aus Bequemlichkeit (der Staat zahlt pünktlich und warm) und aus Eigennutz (der Staat zahlt hohe Mieten).
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Diese beiden Probleme bergen einen erheblichen gesellschaftlichen Zündstoff, der nicht ignoriert bzw. durch die kapitalistische oder sozialistische Brille beschönigt werden darf.

Diese beiden Mißstände werden als rosa Elefanten mit Tabus belegt und von der Politik ignoriert.
So hat die Bundesregierung hat über 400.000 neue Wohnungen versprochen, aber auch in 2026 werden schätzungsweise nur 150.000 neu gebaut. Der jährliche Zuzug von über 100.000 Migranten zuzüglich Familienzusammenführung bleibt erhalten, obwohl es keine Wohnungen für sie gibt und Bundeskanzler Merz wie Bundesinnenminister Dobrindt einen Stop versprochen haben.

Zuvörderst muß der stark rückläufige Neubau von Sozialwohnungen eine Trendumkehr erfahren. Dieser hätte eine Signalwirkung.
2.2.2026
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Beginn von Anlagen (1) –
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(1) Vermieterenteignung
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, Urteil, Pressemitteilung, dass ein Makler eine Entschädigung in Höhe von 3.000 € zahlen muss, dann die Rechtskosten und die vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten. Da kommt was zusammen.
https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/2026025.html

Juristisch wohl korrekt. Gesellschaftlich dumm. Das schließt sich nicht aus. Denn:
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Immer mehr Menschen im Land, immer weniger fertiggestellter Wohnraum. Eine gefährliche Gleichung.
Wohnungsbau fällt auf Tiefstand: Pro Jahr in Deutschland fertiggestellte Einheiten:
602.757 im Jahr 1995 und 150.000 in 2026.
wohnungsbau1990-2026tiefstand-pan
29.1.2026
https://x.com/SilkeSchroederD/status/2016781697950367934
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Als ob man noch nicht genug Vermieter in die Flucht geschlagen hätte. Die negative Wirkung auf den Wohnungsmarkt wird weit größer sein als die „antidiskriminierende“ Wirkung der Entscheidung.
Es führt außerdem dazu, dass Deutsche keine Wohnung mehr bekommen, weil Deutsche dann künftig die Einzigen sind, die man straflos diskriminieren kann. Aber, wie gesagt, die Leute wählen sich das so. Die Wähler wollen das so haben.
Mal ganz abgesehen davon, dass es inzwischen ziemlich viele Vermieter gibt, die nur noch an Migranten und Flüchtlinge vermieten. Denn der Staat gilt – bisher – als der beste und zuverlässigste Mietenzahler, zahlt die höchsten Mieten. Vorher renovieren muss man auch nicht.‘
Und dann kommen die und reden von Diskriminierung, wenn eine nicht zur Maklerbesichtigung eingeladen wird. Man wird damit die sogenannte „Berliner Mischung“ der Bewohner durchsetzen. Welche Wirkung das auf Baugesellschaften hat, dürfte auf der Hand liegen. Wozu brauchen wir noch Wohnungen?
… Alles vom 29.1.2026 bitte lesen auf
https://www.danisch.de/blog/2026/01/29/vermieterenteignung/

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